Prof. Dr. Dirk Fritzsche

Prof. Dr. Dirk Fritzsche

SANA Heart Center Cottbus Department of Cardiac Surgery 

Leipziger Str. 50 

03048 Cottbus 

Tel.: +49 (0)355 480-1006

Dirk.Fritzsche@Sana.de

Kurzvita:
• geb. 13.02.1960
• Studium der Humanmedizin 1980-1985 in Leipzig
• Ausbildung zum FA Herzchirurgie in Leipzig, London, Boston und Houston
• 1986 Promotion A
• 1994 Habilitation
• 1998-2009 Oberarzt am Herzzentrum NRW Bad Oyenhausen
• Hier Supervision und Durchführung von mehr als 2.500 Trainingseinheiten herzkranker Patienten durch Elektromyostimulation. Verfasser mehrerer Publikationen zum Thema EMS-Training und Herzpatient.
• 2008 Professor für Herzchirurgie Uni Bochum
• 2010 bis heute: Chefarzt Herzchirurgie und Ärztlicher Direktor Sana Herzzentrum Cottbus
• Schwerpunkte u.a. minimalinvasive Herzchirurgie, mechanische Herzunterstützung, Kombinationseingriffe in der Herzchirurgie

Fortbildungen des Autors

Hier finden Sie die aktuellen Fortbildungen des Autors.

Elektromyostimulation bei Patienten mit Herzschrittmacheraggregaten

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von herzmedizin
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Elektromyostimulation (EMS) ist eine Alternative zum traditionellen Training für Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz (CHF).Aufgrund des Mangels an Beweisen für die Sicherheit wurde bisher allgemein davon ausgegangen, dass die Verwendung von EMS bei Patienten mit Herzschrittmacheraggregaten gefährlich ist. Ziel dieser Studie ist es festzustellen, ob EMS bei Patienten mit CHF und Herzschrittmacheraggregaten sicher ist.Diese prospektive Studie umfasst 52 Patienten mit internen Aggregaten, die von 01/2018–11/2018 stationär behandelt wurden. Acht bipolare Aggregate wurden unipolar umprogrammiert und die Testserie erneut durchgeführt. Somit wurden insgesamt 60 Testverläufe aufgenommen, 45 (75 %) mit bipolarer und 15 (25 %) mit unipolarer Konfiguration. Bei keinem der Aggregate kam es zu relevanten Störungen im Sinne einer Schockabgabe, eines Resets oder einer Änderung von programmierten Stimulationsparametern. Elektromagnetische Interferenzen (EMI) wurden bei 20 % aller Protokolle gefunden, wobei diese mit einer Häufigkeit von 4,4 %bei bipolaren Aggregaten vs. 66,7 %bei unipolaren Aggregaten auftraten (p I 0,05). Oversensing war die häufigste EMI (n = 10, 16,7 %) gefolgt von intermediärem Pacing-Verlust bei 7 Aggregaten (11,2%). Ein vereinzelter Exitblock wurde bei einem unipolaren VVI-PM gefunden. Alle EMI waren hämodynamisch nicht nachweisbar und wurden subjektiv nicht bemerkt. Insbesondere kam es zu keinen Schock-Abgaben, keinem Reset oder anderen Veränderungen in der Aggregatkonfiguration. Patienten mit modernen bipolaren Aggregaten können gefahrlos EMS-Sport betreiben. Bei bestehenden Unsicherheiten empfehlen wir die Verwendung eines Puls-Oxymeters und die Beobachtung der Pulswelle des Patienten sowie eine Supervision beim Ersttraining.

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