Therapie des fortgeschrittenen follikulären Lymphoms


 

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Mit Einführung der Anti-CD20-Antikörper-basierten Therapie im Jahr 1998 wurde für Patienten mit fortgeschrittenem follikulärem Lymphom (FL) erstmals eine signifikante Verbesserung sowohl des progressionsfreien als auch des Gesamtüberlebens erreicht. Vor diesem Hintergrund ist MabThera® (Rituximab) seit Jahren in allen Standard-Protokollen zur Induktion und Erhaltungstherapie enthalten. Bedarf nach verbesserter Therapie besteht weiter, da ein relevanter Teil der Patienten unter den verfügbaren  Chemoimmuntherapien frühe, d. h. prognostisch ungünstige Rezidive entwickelt, und ein Großteil der Patienten trotz des nicht-aggressiven Verlaufs der Erkrankung auch nach mehreren Jahren einen Progress erleidet. Ein Ansatz wird in einer Wirksamkeitssteigerung der Anti-CD20-Komponente gesehen. Der seit September 2017 EUweit zugelassene glykomodifizierte Typ-II-Anti-CD20-Antikörper Obinutuzumab (Gazyvaro®) hat in direkten Vergleichsstudien zum FL vs. Rituximab eine höhere Effizienz unter Beweis gestellt.




Autoren

Prof. Dr. med. Christian Buske

Comprehensive Cancer Center Ulm (CCCU) –
Institut für Experimentelle Tumorforschung
Universitätsklinikum Ulm,
Albert-Einstein-Allee 23,
89081 Ulm.
Telefon: 0731-500-65801 / 888 (Sekretariat),
Telefax: 0731-500-65822,
E-Mail: christian.buske@uni-ulm.de

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