Aktuelle Therapiekonzepte des duktalen Adenokarzinoms des Pankreas


 

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Nach den aktuellen statistischen Daten erkranken in Deutschland jährlich ungefähr 17.000 Menschen an einem Pankreaskarzinom. Mit einem Anteil von ca. 95 % machen Adenokarzinome (insbesondere duktalen Ursprungs) den Großteil der Pankreaskarzinome aus. Leider werden diese meist erst in einem fortgeschrittenen Stadium ohne kurative Behandlungsoptionen diagnostiziert. Die Prognose der erkrankten Patienten ist daher entsprechend schlecht – die 5-Jahres-Überlebensraten von 10 % (Frauen) beziehungsweise 9 % (Männer) gehören zu den Schlechtesten aller Tumorentitäten. Eine vollständige Resektion des Tumors stellt den einzigen kurativen Therapieansatz dar, ist jedoch nur bei ca. 15–20% der Patienten möglich. Bei der Mehrzahl der Patienten ist daher primär eine Systemtherapie erforderlich. Dieser Artikel soll eine Übersicht über die aktuellen, stadienadaptierten Therapiekonzepte des duktalen Adenokarzinoms des Pankreas geben. Die verbleibenden 5 % der Pankreaskarzinome entfallen auf Tumoren anderen (insbesondere endokrinen und neuroendokrinen) Ursprungs. Diese Tumoren unterscheiden sich in ihrer Prognose und Therapie deutlich von den Adenokarzinomen des Pankreas und sind nicht Gegenstand dieses Artikels.

Transparenzinformation:

Die Bundesärztekammer und die Bayerische Landesärztekammer fordern auf, mehr Transparenz bei der Förderung von ärztlichen Fortbildungen bzw. CME zu schaffen. Fortbildungsveranstalter sind gehalten, potenzielle Teilnehmer von Fortbildungen darüber zu informieren, in welchem Umfang und zu welchen Bedingungen die (Arzneimittel)industrie die Veranstaltung unterstützt. Dieser Verpflichtung kommen wir nach und informieren Sie hier über die Höhe der Förderung der beteiligten (Arzneimittel)firma sowie über mögliche Interessenkonflikte der Autoren.

Diese Fortbildung bzw. CME erhielt für den aktuellen Zertifizierungszeitraum von 12 Monaten eine finanzielle Förderung von: BERGWERK mit 250 €

Mögliche Interessenskonflikte der Autoren:

Bei der Erstellung dieser von der Bayerischen Landesärztekammer zertifizierten Fortbildung bzw. CME bestanden folgende Interessenkonflikte im Sinne der Empfehlungen des International Committee of Medical Journal Editors (www.icmje.org).

Prof. Dr. med. Jörg Trojan erhielt Beratungs- und/oder Referentenhonorare von Amgen,Bayer Healthcare, Bioprojet, Bristol Myers-Squibb, Celgene, Eisai, Ipsen, Merck Serono, Merck Sharp & Dome, Lilly Imclone, PCI Biotech, Roche, Servier und Shire.

Relevant ist der Zeitraum der letzten zwei Jahre vor Einreichen der Fortbildung bzw. CME durch Mediengruppe Oberfranken – Fachverlage GmbH & Co. KG bei der Bayerischen Landesärztekammer. Diese Angaben erfolgen selbstverantwortlich durch die Autoren.

Wissenschaftliches Lektorat und neutrale Gutachter:

Aktualität der medizinischen Inhalte, Produktneutralität und Werbefreiheit dieser Fortbildung bzw. CME wurde im Vorfeld der Zertifizierung bei der Bayerischen Landesärztekammer durch ein wissenschaftliches Lektorat und ein Review mit zwei Gutachtern geprüft.




Autoren

Prof. Dr. med. Jörg Trojan

Leiter Schwerpunkt Gastrointestinale Onkologie
am Universitätsklinikum Frankfurt

E-Mail: trojan@em.uni-frankfurt.de


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ONKOLOGIE heute



Zertifizierung

Gültig bis: 21.02.2020
Bearbeitungszeit: 45 Minuten
CME Punkte: 2

 


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