Fertilitätserhalt bei Frauen – S2k-Leitlinie zur Fertilitätserhaltung bei onkologischen Erkrankungen


 

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Fortschritte in der Therapie maligner Erkrankungen und der Reproduktionsmedizin ermöglichen es vielen Patientinnen, auch nach zytotoxischer Therapie ihre Familienplanung in Angriff zu nehmen. Abhängig vom Alter der Patientin, der geplanten onkologischen Therapie und ihrer Dringlichkeit sowie vom Partnerstatus kommen verschiedene gut etablierte fertilitätserhaltende Maßnahmen infrage, um die Fruchtbarkeit der betroffenen Frau zu erhalten. Es bestehen die Möglichkeiten der Verwendung von GnRH-Agonisten zur Reduktion der ovariellen Schädigung, der Kryokonservierung von Oozyten und von Ovargewebe sowie der ovariellen Transposition. Viele der Methoden sind auch gut miteinander kombinierbar. Ein multimodales Konzept muss individuell mit der Patientin besprochen werden. Eine zügige und zeitparallele Zusammenarbeit mit einem spezialisierten Zentrum und die korrekte ausführliche Beratung der Patientinnen sind dabei unerlässlich. Im vorliegenden Artikel wird die Relevanz fertilitätserhaltender Maßnahmen für das Fachgebiet der Gynäkologie dargestellt und die derzeit anwendbaren fertilitätserhaltenden Maßnahmen für Frauen anhand der Handlungsempfehlungen der aktuellen S2k-Leitlinie „Fertilitätserhalt bei onkologischen Erkrankungen" (Stand 2017) vorgestellt.

Transparenzinformation

Die Bundesärztekammer und die Bayerische Landesärztekammer fordern auf, mehr Transparenz bei der Förderung von ärztlichen Fortbildungen bzw. CME zu schaffen. Fortbildungsveranstalter sind gehalten, potenzielle Teilnehmer von Fortbildungen darüber zu informieren, in welchem Umfang und zu welchen Bedingungen die (Arzneimittel)industrie die Veranstaltung unterstützt. Dieser Verpflichtung kommen wir nach und informieren Sie hier über die Höhe der Förderung der beteiligten (Arzneimittel)firma sowie über mögliche Interessenkonflikte der Autoren. Diese Fortbildung bzw. CME erhielt für den aktuellen Zertifizierungszeitraum von 12 Monaten eine finanzielle Förderung von: Westermayer Verlag-GmbH mit 300 €

Interessenkonflikte der Autoren: Bei der Erstellung dieser von der Bayerischen Landesärztekammer zertifizierten Fortbildung bzw. CME bestanden keine Interessenkonflikte im Sinne der Empfehlungen des International Committee of Medical Journal Editors (www.icmje.org).

Relevant ist der Zeitraum der letzten zwei Jahre vor Einreichen der Fortbildung bzw. CME durch Mediengruppe Oberfranken – Fachverlage GmbH & Co. KG bei der Bayerischen Landesärztekammer. Diese Angaben erfolgen selbstverantwortlich durch die Autoren.

Wissenschaftliches Lektorat und neutrale Gutachter: Aktualität der medizinischen Inhalte, Produktneutralität und Werbefreiheit dieser Fortbildung bzw. CME wurden im Vorfeld der Zertifizierung bei der Bayerischen Landesärztekammer durch ein wissenschaftliches Lektorat und ein Review mit zwei Gutachtern geprüft.




Autoren

Dr. Laura Lotz

Frauenklinik
Universitätsklinikum Erlangen
Universitätsstraße 21-23
91054 Erlangen

laura.lotz@uk-erlangen.de
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Zertifizierung

Gültig bis: 16.05.2020
Bearbeitungszeit: 45 Minuten
CME Punkte: 2

 


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