Genetisch determinierte arrhythmogene Herzerkrankungen: Diagnostik und therapeutische Optionen


 

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Zu denkardialen, genetisch bedingten Herzerkrankungen, die sich primär mit Kammerflimmern und/oder plötzlichem Herztodmanifestieren, zählen eine Reihe klinisch heterogener Syndrome. Diese Arrhythmiesyndrome betreffen zumeist jüngere Patienten und manifestieren sich, je nach Krankheitsbild meist schon vordem30. Lebensjahr. In einer Vielzahl der Fälle ist das erste Krankheitssymptom, oder Indexereignis, ein (überlebter)Herztod. Bei diesen Patienten ist die richtige Diagnose daher nur dann möglich, wenn die Betroffenen den plötzlichen Herztod überleben. Die meisten Arrhythmiesyndrome manifestieren sich im Elektrokardiogramm (EKG), welches oft nur per Zufall geschrieben wird, da Beschwerden/Symptome häufig fehlen. Zudem kommt hinzu, dassdie richtige EKG-Interpretation aufgrund des seltenen Vorkommens dieser Erkrankungen erschwert sein kann. Dank gesteigertem wissenschaftlichem Interesse an der Aufklärung des plötzlichen Herztodes, hat sich unser Verständnis und unsere Vigilanz für die seltenen Arrhythmiesyndrome deutlich verbessert. Dieser Artikel widmet sich den wichtigsten diagnostischen Erkenntnissen und therapeutischen Optionen der letzten Jahre.

Transparenzinformation

Die Bundesärztekammer und die Bayerische Landesärztekammer fordern auf, mehr Transparenz bei der Förderung von ärztlichen Fortbildungen bzw. CME zu schaffen. Fortbildungsveranstalter sind gehalten, potenzielle Teilnehmer von Fortbildungen darüber zu informieren, in welchem Umfang und zu welchen Bedingungen die (Arzneimittel)industrie die Veranstaltung unterstützt. Dieser Verpflichtung kommen wir nach und informieren Sie hier über die Höhe der Förderung der beteiligten (Arzneimittel)firma sowie über mögliche Interessenkonflikte der Autoren. Diese Fortbildung bzw. CME erhielt für den aktuellen Zertifizierungszeitraum von 12 Monaten eine finanzielle Förderung von: Westermayer Verlag-GmbH mit 300 €.

Interessenkonflikte der Autoren: Bei der Erstellung dieser von der Bayerischen Landesärztekammer zertifizierten Fortbildung bzw. CME bestanden keine Interessenkonflikte im Sinne der Empfehlungen des International Committee of Medical Journal Editors (www.icmje.org). Relevant ist der Zeitraum der letzten zwei Jahre vor Einreichen der Fortbildung bzw. CME durch Mediengruppe Oberfranken – Fachverlage GmbH & Co. KG bei der Bayerischen Landesärztekammer. Diese Angaben erfolgen selbstverantwortlich durch die Autoren.

Wissenschaftliches Lektorat und neutrale Gutachter: Aktualität der medizinischen Inhalte, Produktneutralität und Werbefreiheit dieser Fortbildung bzw. CME wurden im Vorfeld der Zertifizierung bei der Bayerischen Landesärztekammer durch ein wissenschaftliches Lektorat und ein Review mit zwei Gutachtern geprüft.




Autoren

Prof. Dr. Martin Borggrefe

Prof. Dr. Martin Borggrefe
Universitätsmedizin Mannheim
I.Medizinische Klinik
Theodor-Kutzer-Ufer 1–3
68167Mannheim
Martin.borggrefe@umm.de
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herzmedizin



Zertifizierung

Gültig bis: 12.09.2020
Bearbeitungszeit: 45 Minuten
CME Punkte: 2

 


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