Pulmonale Hypertonie (PH) bei Lungenerkrankungen – Was ist neu nach der PH-Weltkonferenz in Nizza 2018?


 

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Die pulmonale Hypertonie (PH) führt bei vielen Patienten mit einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD), einer interstitiellen Lungenerkrankung (ILD) oder einer kombinierten pulmonalen Fibrose und Emphysem (CPFE) nicht nur zu einer Verschlechterung der Beschwerden, körperlichen Belastbarkeit und höherem Sauerstoffbedarf, sondern geht auch mit einer stark verkürzten Lebenserwartung einher. Auch bei selteneren Lungenkrankheiten wie die pulmonale Langerhans-Zell-Histiozytose und die Sarkoidose kommt es häufig zu einer PH. Dabei haben Patienten mit PH bei Lungenerkrankungen die schlechteste Prognose von allen PH-Gruppen, obwohl der mittlere pulmonal arterielle Druck (mPAP) und der pulmonal vaskuläre Widerstand (PVR) bei diesen Patienten (Gruppe-3-PH) in Registerstudien durchschnittlich weniger stark erhöht waren, als bei den meisten anderen PH-Gruppen. In den aktuellen PH-Leitlinien von 2015/2016 waren auch mangels Studien gezielte Lungenhochdruck-Medikamente für Patienten mit PH in Folge von Lungenkrankheiten nicht empfohlen worden (Empfehlungsgrad III). Bei der letzten Weltkonferenz für PH in Nizza 2018 hat nun eine eigne Expertengruppe das Thema PH bei Lungenerkrankungen mit den neuesten Entwicklungen zur Diagnostik und Therapie seit dem Erscheinen der europäischen Leitlinien 2015 bearbeitet und die Ergebnisse hierzu hochrangig publiziert. Der vorliegende Text fasst erstmals die Ergebnisse dieser Arbeitsgruppe auf Deutsch zusammen. Zudem wird in dem vorliegenden Artikel ein neues Studienprojekt vorgestellt, bei dem untersucht werden soll, ob Patienten mit PH bei Lungenerkrankung von einem spezialisierten Trainingsprogramm/Rehabilitationsverfahren profitieren würden.

Die Bundesärztekammer und die Bayerische Landesärztekammer fordern auf, mehr Transparenz bei der Förderung von ärztlichen Fortbildungen bzw. CME zu schaffen. Fortbildungsveranstalter sind gehalten, potenzielle Teilnehmer von Fortbildungen darüber zu informieren, in welchem Umfang und zu welchen Bedingungen die (Arzneimittel)industrie die Veranstaltung unterstützt. Dieser Verpflichtung kommen wir nach und informieren Sie hier über die Höhe der Förderung der beteiligten (Arzneimittel)firma sowie über mögliche Interessenkonflikte der Autoren.

Diese Fortbildung bzw. CME erhielt für den aktuellen Zertifizierungszeitraum von 12 Monaten eine finanzielle Förderung von: Westermayer Verlag-GmbH mit 300 €
Interessenkonflikte der Autoren: Bei der Erstellung dieser von der Bayerischen Landesärztekammer zertifizierten Fortbildung bzw. CME bestanden keine Interessenkonflikte im Sinne der Empfehlungen des International Committee of Medical Journal Editors (www.icmje.org). Relevant ist der Zeitraum der letzten zwei Jahre vor Einreichen der Fortbildung bzw. CME durch Mediengruppe Oberfranken – Fachverlage GmbH & Co. KG bei der Bayerischen Landesärztekammer. Diese Angaben erfolgen selbstverantwortlich durch die Autoren.
Wissenschaftliches Lektorat und neutrale Gutachter: Aktualität der medizinischen Inhalte, Produktneutralität und Werbefreiheit dieser Fortbildung bzw. CME wurden im Vorfeld der Zertifizierung bei der Bayerischen Landesärztekammer durch ein wissenschaftliches Lektorat und ein Review mit zwei Gutachtern geprüft.




Autoren

Prof. Dr. med. Ekkehard Grünig

Prof. Dr. med. Ekkehard Grünig
Zentrum für Pulmonale Hypertonie
Thoraxklinik am Universitätsklinikum
Heidelberg
Röntgenstraße 1
69126 Heidelberg
ekkehard.gruenig@med.uni-heidelberg.de
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herzmedizin



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Gültig bis: 21.11.2020
Bearbeitungszeit: 45 Minuten
CME Punkte: 2

 


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