Kopfschmerzen bei Kindern und Jugendlichen


 

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Primäre Kopfschmerzen wie Migräne oder Kopfschmerz vom Spannungstyp beginnen oft im Kindesund Jugendalter und sind ein häufiger Vorstellungsgrund beim Pädiater. Dort sind solche primären Kopfschmerzen von sekundären Kopfschmerzen, d. h. solchen mit einer zugrundeliegenden Erkrankung, zu differenzieren. Im Falle primärer Kopfschmerzen sind diese möglichst näher einzuordnen und ggf. Risikofaktoren zu ermitteln. Die primäre Diagnostik besteht aus genauer Anamnese in Kenntnis des typischen Bildes primärer Kopfschmerzen, gründlicher körperlicher Untersuchung sowie einer ophthalmologischen Vorstellung. Nur wenn sich in dieser Primärdiagnostik Auffälligkeiten, insbesondere Red Flags für sekundäre Kopfschmerzen finden, sind weitere Untersuchungen angezeigt. Kopfschmerzen vom Spannungstyp benötigen meist keine medikamentöse Analgesie. Migräneattacken müssen dagegen i. d. R. frühzeitig mit einem ausreichend hoch dosierten Analgetikum (1. Wahl Ibuprofen) und/oder einem Triptan behandelt werden. In der Prophylaxe stehen dagegen verhaltensmedizinische Maßnahmen (Entspannungstechniken, Tagesstrukturierung, Ausgleichssport etc.) im Vordergrund. Eine medikamentöse Migräneprophylaxe ist nur selten indiziert. 

Transparenzinformation

Die Bundesärztekammer und die Bayerische Landesärztekammer fordern auf, mehr Transparenz bei der Förderung von ärztlichen Fortbildungen bzw. CME zu schaffen. Fortbildungsveranstalter sind gehalten, potenzielle Teilnehmer von Fortbildungen darüber zu informieren, in welchem Umfang und zu welchen Bedingungen die (Arzneimittel)industrie die Veranstaltung unterstützt. Dieser Verpflichtung kommen wir nach und informieren Sie hier über die Höhe der Förderung der beteiligten (Arzneimittel)firma sowie über mögliche Interessenkonflikte der Autoren. Diese Fortbildung bzw. CME erhielt für den aktuellen Zertifizierungszeitraum von 12 Monaten eine finanzielle Förderung von: Westermayer Verlag-GmbH mit 300 €.
Interessenkonflikte der Autoren: Bei der Erstellung dieser von der Bayerischen Landesärztekammer zertifizierten Fortbildung bzw. CME bestanden keine Interessenkonflikte im Sinne der Empfehlungen des International Committee of Medical Journal Editors (www.icmje.org). Relevant ist der Zeitraum der letzten zwei Jahre vor Einreichen der Fortbildung bzw. CME durch Mediengruppe Oberfranken – Fachverlage GmbH & Co. KG bei der Bayerischen Landesärztekammer. Diese Angaben erfolgen selbstverantwortlich durch die Autoren.
Wissenschaftliches Lektorat und neutrale Gutachter: Aktualität der medizinischen Inhalte, Produktneutralität und Werbefreiheit dieser Fortbildung bzw. CME wurden im Vorfeld der Zertifizierung bei der Bayerischen Landesärztekammer durch ein wissenschaftliches Lektorat und ein Review mit zwei Gutachtern geprüft.




Autoren

Priv.-Doz.Dr. Friedrich Ebinger

Klinik für Kinder- und Jugendmedizin
St. Louise
St. Vincenz-KrankenhausGmbH
Husener Str. 81
33098 Paderborn
f.ebinger@vincenz.de
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Zertifizierung

Gültig bis: 16.12.2020
Bearbeitungszeit: 45 Minuten
CME Punkte: 2

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