Medikamentöse Schmerztherapie – bei Patienten mit Schmerz und Trauma


 

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Die posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) ist ein komplexes Krankheitsbild mit einer vielgestaltigen Symptomatik. Neben der klassischen Symptomtrias aus Wiedererleben, Vermeidung und Hyperarousal zeichnet sich die PTBS durch eine hohe Komorbidität mit chronischen Schmerzstörungen und psychischer Komorbiditäten, wie Suchterkrankungen, aus. Die Schmerztherapie bei Schmerzpatienten mit psychischem Trauma und Traumafolgestörungen ist daher oftmals komplex und langwierig. Dies betrifft insbesondere auch die medikamentöse Schmerztherapie, welche geprägt ist von der Berücksichtigung relevanter Begleitsymptome, möglichen Nebenwirkungen und individueller Risiko-Nutzen-Abwägung. In dieser kurzen Übersichtsarbeit soll auf allgemeine Aspekte einer integrierten medikamentösen Schmerztherapie eingegangen werden und gleichzeitig spezifische Aspekte bei Patienten mit Traumahintergrund dargestellt werden. So ist bei der Medikamentenwahl neben der Berücksichtigung von pathophysiologischen Überlegungen auch die Beachtung psychischer Komorbiditäten von Relevanz. Insgesamt sind die Effekte medikamentöser Interventionen auf die Schmerzsymptomatik oftmals gering bis moderat und daher von untergeordneter Bedeutung und sollten nicht als alleinige Therapie angeboten werden. Interdisziplinäre und psychotherapeutische Therapieansätze sind zu bevorzugen. Dennoch kann eine pharmakologische Unterstützung einen wichtigen Beitrag dazu leisten, die Lebensqualität bei den Betroffenen wieder zu verbessern.

Transparenzinformation:

Die Bundesärztekammer und die Bayerische Landesärztekammer fordern auf, mehr Transparenz bei der Förderung von ärztlichen Fortbildungen bzw. CME zu schaffen. Fortbildungsveranstalter sind gehalten, potenzielle Teilnehmer von Fortbildungen darüber zu informieren, in welchem Umfang und zu welchen Bedingungen die (Arzneimittel)industrie die Veranstaltung unterstützt. Dieser Verpflichtung kommen wir nach und informieren Sie hier über die Höhe der Förderung der beteiligten (Arzneimittel)firma sowie über mögliche Interessenkonflikte der Autoren.

Diese Fortbildung bzw. CME erhielt für den aktuellen Zertifizierungszeitraum eine finanzielle Förderung von: Westermayer Verlag-GmbH mit 300 €.

Interessenkonflikte der Autoren: Es bestanden bei der Erstellung dieser von der Bayerischen Landesärztekammer zertifizierten Fortbildung bzw. CME keine Interessenkonflikte im Sinne der Empfehlungen des International Committee of Medical Journal Editors (www.icmje.org). Relevant ist der Zeitraum der letzten zwei Jahre vor Einreichen der Fortbildung bzw. CME durch die Mediengruppe Oberfranken – Fachverlage GmbH & Co. KG bei der Bayerischen Landesärztekammer. Diese Angaben erfolgen selbstverantwortlich durch die Autoren.

Wissenschaftliches Lektorat und neutrale Gutachter: Aktualität der medizinischen Inhalte, Produktneutralität und Werbefreiheit dieser Fortbildung bzw. CME wurden im Vorfeld der Zertifizierung bei der Bayerischen Landesärztekammer durch ein wissenschaftliches Lektorat und ein Review mit zwei Gutachtern geprüft.




Autoren

Prof. apl. Dr. med. Jonas Tesarz

Klinik für Allgemeine Innere Medizin
und Psychosomatik
Medizinische Universitätsklinik
Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 410
69120 Heidelberg
jonas.tesarz@med.uni-heidelberg.de
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Zertifizierung

Gültig bis: 31.12.2020
Bearbeitungszeit: 45 Minuten
CME Punkte: 2

 


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