Die unterschiedlichen Phasen und Therapieoptionen der Divertikelkrankheit


 

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Divertikulose und Divertikelkrankheit kommen sind weit verbreitet, Kolondivertikel gehören sogar zu den häufigsten Zufallsbefunden im Rahmen einer Koloskopie. Dennoch gab es, auch aufgrund der lange uneinheitlichen Definition des Krankheitsbildes und der verschiedenen Verlaufsformen, kaum randomisierte, kontrollierte Studien zur Diagnostik und Therapie. Die erste deutsche Leitlinie zur Divertikelkrankheit schlug 2014 ein neues Klassifikationssystem vor, das alle Manifestationsformen der Divertikelkrankheit abzubilden versucht. Zudem läutete die 2020 aktualisierte Leitlinie einen therapeutischen Paradigmenwechsel ein: Antibiotika sollten nur gegeben werden, wenn sie evidenzbasiert wirklich nötig sind, und zwei oder mehrmalig aufgetretene Divertikulitisschübe erfordern nicht zwingend ein operatives Vorgehen. Der Beitrag stellt die vier Typen innerhalb des neuen Systems, darunter die symptomatisch unkomplizierte Divertikelkrankheit (SUDD) als wichtige neue Entität, vor und die entsprechenden interdisziplinären Vorgehensweisen.

Transparenzinformation

Die Bundesärztekammer und die Bayerische Landesärztekammer fordern auf, mehr Transparenz bei der Förderung von ärztlichen Fortbildungen bzw. CME zu schaffen. Fortbildungsveranstalter sind gehalten, potenzielle Teilnehmer von Fortbildungen darüber zu informieren, in welchem Umfang und zu welchen Bedingungen die (Arzneimittel)industrie die Veranstaltung unterstützt. Dieser Verpflichtung kommen wir nach und informieren Sie hier über die Höhe der Förderung der beteiligten (Arzneimittel)firma sowie über mögliche Interessenkonflikte der Autoren.

Diese Fortbildung bzw. CME erhielt für den aktuellen Zertifizierungszeitraum von 12 Monaten eine finanzielle Förderung von: Westermayer Verlag-GmbH mit 500 €.

Interessenkonflikte der Autoren: Bei der Erstellung dieser von der Bayerischen Landesärztekammer zertifizierten Fortbildung bzw. CME bestanden keine Interessenkonflikte im Sinne der Empfehlungen des International Committee of Medical Journal Editors (www.icmje.org). Relevant ist der Zeitraum der letzten zwei Jahre vor Einreichen der Fortbildung bzw. CME durch Mediengruppe Oberfranken – Fachverlage GmbH & Co. KG bei der Bayerischen Landesärztekammer. Diese Angaben erfolgen selbstverantwortlich durch die Autoren.

Wissenschaftliches Lektorat und neutrale Gutachter: Aktualität der medizinischen Inhalte, Produktneutralität und Werbefreiheit dieser Fortbildung bzw. CME wurden im Vorfeld der Zertifizierung bei der Bayerischen Landesärztekammer durch ein wissenschaftliches Lektorat und ein Review mit zwei Gutachtern geprüft.




Autoren

Priv.-Doz. Dr. Birgit Terjung

Abteilung für Innere Medizin/Gastroenterologie
GFO Kliniken Bonn St. Josef
Hermannstraße 37
53225 Bonn-Beuel
Deutschland
birgit.terjung@gfo-kliniken-bonn.de
0049 228 407 301
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internistische praxis



Zertifizierung

Gültig bis: 31.12.2020
Bearbeitungszeit: 90 Minuten
CME Punkte: 4

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