Prävention von Senkung und Inkontinenz: welche sind die Risikofaktoren?


 

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Durch die zunehmende Alterung der Bevölkerung und die gestiegene Lebenserwartung gerade auch von Frauen, werden wir in der gynäkologischen Praxis eine zunehmende Zahl an Patientinnen mit urogynäkologischen Problemen sehen. Bei diesen Frauen ist eine Prävention nur möglich,umnach einer Operation ein Rezidiv zu verhindern, da das Problem bereits vorliegt und nicht mehr durch Risikomanagement verhindert werden kann Es gibt Ansätze, um Frauen zu identifizieren, die ein hohes Risiko für eine Senkung oder Inkontinenz in späteren Jahren haben. Dies ist sinnvoll für eine ausgewogene Beratung Schwangerer und um unnötige Sectiones mit all ihren möglichen Folgen zu vermeiden. Bezüglich postoperativer Nachsorge bleibt ungeklärt, wie wir unsere Patientinnen beraten sollen. Moderate Bewegung und Belastung erscheint sinnvoll, aber auch hier ist es wichtig, Risikopatientinnen zu identifizieren. Hier fehlen andererseits belastbare Studien. Junge Frauen, die man in der urogynäkologischen Sprechstunde auch immer wieder sieht, sind in Studien unterrepräsentiert. 

Transparenzinformation

Die Bundesärztekammer und die Bayerische Landesärztekammer fordern auf, mehr Transparenz bei der Förderung von ärztlichen Fortbildungen bzw. CME zu schaffen. Fortbildungsveranstalter sind gehalten, potenzielle Teilnehmer von Fortbildungen darüber zu informieren, in welchem Umfang und zu welchen Bedingungen die (Arzneimittel)industrie die Veranstaltung unterstützt. Dieser Verpflichtung kommen wir nach und informieren Sie hier über die Höhe der Förderung der beteiligten (Arzneimittel)firma sowie über mögliche Interessenkonflikte der Autoren. Diese Fortbildung bzw. CME erhielt für den aktuellen Zertifizierungszeitraum von 12 Monaten eine finanzielle Förderung von: Westermayer Verlag-GmbH mit 300 €.
Interessenkonflikte der Autoren: Bei der Erstellung dieser von der Bayerischen Landesärztekammer zertifizierten Fortbildung bzw. CME bestanden keine Interessenkonflikte im Sinne der Empfehlungen des International Committee of Medical Journal Editors (www.icmje.org). Relevant ist der Zeitraum der letzten zwei Jahre vor Einreichen der Fortbildung bzw. CME durch Mediengruppe Oberfranken – Fachverlage GmbH & Co. KG bei der Bayerischen Landesärztekammer. Diese Angaben erfolgen selbstverantwortlich durch die Autoren.
Wissenschaftliches Lektorat und neutrale Gutachter: Aktualität der medizinischen Inhalte, Produktneutralität und Werbefreiheit dieser Fortbildung bzw. CME wurden im Vorfeld der Zertifizierung bei der Bayerischen Landesärztekammer durch ein wissenschaftliches Lektorat und ein Review mit zwei Gutachtern geprüft.




Autoren

Priv.-Doz. Dr. Juliane Farthmann

Klinik für Frauenheilkunde
Universitätsklinikum Freiburg
Hugstetter Straße 55
79106 Freiburg
Tel.: +49 (0) 761 270-30020
juliane.farthmann@uniklinik-freiburg.de
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Zertifizierung

Gültig bis: 31.12.2020
Bearbeitungszeit: 45 Minuten
CME Punkte: 2

 


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