Therapieresistente Depressionen – Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten


 

Kategorie:
Neurologie

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Etwa ein Drittel aller Patienten sprechen nicht auf eine antidepressive Behandlung an. die Prädiktion des antidepressiven Behandlungserfolgs ist auch heute noch sehr begrenzt. Ursachen für die Therapieresistenz können diagnostische Faktoren, komorbide psychiatrische und somatische Erkrankungen, unzureichende Compliance, inadäquate Behandlung, Wechselwirkungen und Stoffwechselvarianten sein. An psychotherapeutischen Verfahren sind vor allem KVT, IPT und CBASP evidenzbasiert und zu empfehlen. Psychopharmakologische Behandlungsstrategien umfassen u.a. Hochdosierung, Wechsel des Antidepressivums (switching) sowie Kombinations- und Augmentations-(Lithium, atypische Antipsychotika) behandlungen. Verschiedene Hirnstimulationsverfahren (EKT, rTMS, VNS, DBS) stehen ebenfalls zur Verfügung. Ketamin und Eskatamin sind in den letzten Jahren zunehmend in den Fokus bei Therapieresistenz auf Antidepressiva gerückt.

Transparenzinformation

Die Bundesärztekammer und die Bayerische Landesärztekammer fordern auf, mehr Transparenz bei der Förderung von ärztlichen Fortbildungen bzw. CME zu schaffen. Fortbildungsveranstalter sind gehalten, potenzielle Teilnehmer von Fortbildungen darüber zu informieren, in welchem Umfang und zu welchen Bedingungen die (Arzneimittel)industrie die Veranstaltung unterstützt. Dieser Verpflichtung kommen wir nach und informieren Sie hier über die Höhe der Förderung der beteiligten (Arzneimittel)firma sowie über mögliche Interessenkonflikte der Autoren. Diese Fortbildung bzw. CME erhielt für den aktuellen Zertifizierungszeitraum von 12 Monaten eine finanzielle Förderung von: Westermayer Verlag-GmbH mit 300 €.
Interessenkonflikte der Autoren: Bei der Erstellung dieser von der Bayerischen Landesärztekammer zertifizierten Fortbildung bzw. CME bestanden keine Interessenkonflikte im Sinne der Empfehlungen des International Committee of Medical Journal Editors (www.icmje.org). Relevant ist der Zeitraum der letzten zwei Jahre vor Einreichen der Fortbildung bzw. CME durch Mediengruppe Oberfranken – Fachverlage GmbH & Co. KG bei der Bayerischen Landesärztekammer. Diese Angaben erfolgen selbstverantwortlich durch die Autoren.
Wissenschaftliches Lektorat und neutrale Gutachter: Aktualität der medizinischen Inhalte, Produktneutralität und Werbefreiheit dieser Fortbildung bzw. CME wurden im Vorfeld der Zertifizierung bei der Bayerischen Landesärztekammer durch ein wissenschaftliches Lektorat und ein Review mit zwei Gutachtern geprüft.




Autoren

Prof. Dr. med. Max Schmauß

Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik der Universität Augsburg
Bezirkskrankenhaus Augsburg
Dr.-Mack-Straße 1
86156 Augsburg
m.schmauss@bkh-augsburg.de
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Zertifizierung

Gültig bis: 17.03.2022
Bearbeitungszeit: 45 Minuten
CME Punkte: 2

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