24h-Video-EEG-Monitoring


 

Kategorie:
Neurologie

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Die Epilepsie stellt eine der häufigsten chronischen Krankheiten des Kindesalters dar. Es gibt viele Differenzialdiagnosen und Fehldeutungen sind häufig, da sich die Anfälle in ihrem Erscheinungsbild sehr ähnlich sein können. Das Elektroenzephalogramm (EEG) dient dabei meist nur bei wiederholten Untersuchungen, Schlafentzug oder Ableitung im Schlaf als ausreichendes Mittel zur Beschaffung der Informationen. Zunächst können Schlaf-EEGs und Wiederholungen der Wach-EEGs durchgeführt werden. Bei Erfolglosigkeit empfiehlt sich jedoch eine länger andauernde Aufzeichnung. Das Monitoring führte dazu, dass bei über einem Viertel der Kinder eine Epilepsie neu diagnostiziert und bei 16,2 % der Kinder eine Epilepsie ausgeschlossen werden konnte. Außerdem bewirkte es bei 7,6% eine Änderung der Epilepsieklassifikation. Bei über einem Viertel wurde die Epilepsie durch das Monitoring re-klassifiziert. In ca. der Hälfte der Fälle kam es durch das Monitoring zu einer Änderung der antiiktalen Therapie. Zudem zeigte sich bei 32,1 % eine Anfallsfreiheit im ersten Jahr nach dem Monitoring und bei 23,8 % konnte eine Sanierung des EEGs für das folgende Jahr nach dem Monitoring erreicht werden. Es bestand ein statistisch signifikanter Zusammenhang sowohl zwischen der Anfallsfreiheit und der Neudiagnose als auch zwischen der Anfallsfreiheit und der Re-klassifikation der Epilepsie (für beides p = 0,007). Insgesamt ergab sich durch das Monitoring ein großer diagnostischer Nutzen in der Bestimmung von Epilepsie bei Kindern und Jugendlichen mit klinischer Relevanz bei einer nicht invasiven Untersuchung und ausbleibenden Komplikationen.

Transparenzinformation: Die Bundesärztekammer und die Bayerische Landesärztekammer fordern auf, mehr Transparenz bei der Förderung von ärztlichen Fortbildungen bzw. CME zu schaffen. Fortbildungsveranstalter sind gehalten, potenzielle Teilnehmer von Fortbildungen darüber zu informieren, in welchem Umfang und zu welchen Bedingungen die (Arzneimittel-)Industrie die Veranstaltung unterstützt. Dieser Verpflichtung kommen wir nach und informieren Sie hier über die Höhe der Förderung der beteiligten (Arzneimittel-)Firma sowie über mögliche Interessenkonflikte der Autoren.

Diese Fortbildung bzw. CME erhielt für den aktuellen Zertifizierungszeitraum eine finanzielle Förderung von: Westermayer Verlag-GmbH mit 300 €.

Interessenkonflikte des Autors: Bei der Erstellung dieser von der Bayerischen Landesärztekammer zertifizierten Fortbildung bzw. CME bestanden keine Interessenkonflikte im Sinne der Empfehlungen des International Committee of Medical Journal Editors (www.icmje.org). Relevant ist der Zeitraum der letzten zwei Jahre vor Einreichen der Fortbildung bzw. CME durch Mediengruppe Oberfranken – Fachverlage GmbH & Co. KG bei der Bayerischen Landesärztekammer. Diese Angaben erfolgen selbstverantwortlich durch die Autoren.

Wissenschaftliches Lektorat und neutrale Gutachter: Aktualität der medizinischen Inhalte, Produktneutralität und Werbefreiheit dieser Fortbildung bzw. CME wurden im Vorfeld der Zertifizierung bei der Bayerischen Landesärztekammer durch ein wissenschaftliches Lektorat und ein Review mit zwei Gutachtern geprüft.




Autoren

Dr. Katharina Schiller, MSc

katharina.schiller@kliniken-oal-kf.de
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Zertifizierung

Gültig bis: 16.11.2022
Bearbeitungszeit: 45 Minuten
CME Punkte: 2

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