Fortbildungen

Hier finden Sie alle unsere aktuellen Fortbildungen.
Wir bieten Ihnen ein breites Spektrum zertifizierter CME zu den unterschiedlichsten Themen und Fachgebieten.
Mit Abschluss eines Wissenstests können Sie 2-4 CME-Punkte sammeln.

Schilddrüse und Herz

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
Mit freundlicher Unterstützung von herzmedizin
Gesponsert von BERGWERK Werbeagentur GmbH
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Kardiologen sind nicht selten mit Schilddrüsenfunktionsstörungen konfrontiert, weil eine Hyperthyreose einerseits Vorhofflimmern (VHF) verursachen, andererseits sich mit VHF präsentieren kann. Die Prävalenz von VHF bei hyperthyreoten Patienten beträgt zwischen 2 und 20%, wohingegen die Hyperthyreose selbst bei 5 bis 15% von Patienten mit VHF alleinige Ursache des VHFs darstellt. Schilddrüsenfunktionsstörungen sind häufige Erkrankungen, üblicherweise verursacht durch funktionell autonome Knoten oder durch eine Autoimmunhyperthyreose vom Typ Morbus Basedow. Effekte von Schilddrüsenhormonen am kardiovaskulären System werden vermittelt durch Thyroxin (T4), einem Prohormon, und durch Trijodthyronin (T3), dem eigentlich wirksamen Schilddrüsenhormon am myokardialen, intrazellulären T3- Rezeptor. Verglichen mit normalem Schilddrüsengewebe sezernieren funktionell autonome Knotenmehr T3, was wiederum die Bioverfügbarkeit von T3 am myokardialen T3-Rezeptor erhöht, auch bei euthyreoten Patienten mit funktioneller Autonomie. Konsequenterweise schließt die alleinige Messung von TSH bei Patienten mit VHF die Schilddrüse als mögliche Ursache des VHFs nicht aus. Deshalb ist bei Patienten mit VHF eine ausführlichere Schilddrüsendiagnostik unbedingt zu empfehlen.

Interventionelle Therapie der funktionellen Mitralinsuffizienz

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
Mit freundlicher Unterstützung von herzmedizin
Gesponsert von BERGWERK Werbeagentur GmbH
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Eine funktionelle Mitralklappeninsuffizienz entsteht aufgrund einer eingeschränkten linksventrikulären Funktion und Dilatation bei ischämischer oder dilatativer Kardiomyopathie. Sie ist ein unabhängiger Faktor für eine schlechte Prognose bei Patienten mit eingeschränkter Ventrikelfunktion. Ein operativer Klappenersatz oder operative rekonstruktive Verfahren stellen für viele multimorbide Patienten ein hohes Risiko dar und verbessern nicht die Prognose. In diesem Artikel werden verschiedene interventionelle katheterbasierte Verfahren vorgestellt zur Behandlung einer funktionellen Mitralklappeninsuffizienz. Sie basieren entweder auf der interventionellen Rekonstruktion der Segelkoaptation, einer Anuloplastie oder – derzeit noch in den Anfängen – dem katheterbasierten Klappenersatz. Das am häufigsten eingesetzte Verfahren ist die perkutane Mitralklappenrekonstruktion mittels MitraClip. Dessen Sicherheit und Wirksamkeit in der Verbesserung der Symptomatik ist in der Everest-II-Studie sowie verschiedenen Registern nachgewiesen worden. Die Daten von derzeit laufenden randomisierten Studien, welche die MitraClip-Therapie mit einer optimalen medikamentösen Therapie oder der Operation hinsichtlich Prognose vergleichen, werden demnächst erwartet. Daten für andere interventionelle Therapieverfahren, die derzeit angewendet werden, sind abzuwarten.

Herzerkrankungen bei polymorbiden Patienten

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK
Mit freundlicher Unterstützung von herzmedizin
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Die kardiovaskulären Alterungsprozesse bilden die Basis für die klassischen Altersherzkrankheiten, die im Rahmen eines „kardiovaskulären Kontinuums“ sich oft wechselseitig bedingen.

Die hypertrophe Kardiomyopathie – häufig und nicht erkannt

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von internistische praxis
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Die rasche Erkennung und damit erfolgreiche Therapie einer hypertrophen Kardiomyopathie (HCM) ist aufgrund ihres seltenen Vorkommens immer noch eine Herausforderung. Die Erkrankung kennzeichnet hauptsächlich eine linksventrikuläre Hypertrophie, welcher zumeist genetisch bedingte Ursachen, wie Mutationen in definierten Genregionen, zugrunde liegen; sie tritt daher in vorbelasteten Familien gehäufter auf. Für etwa 25–30 % der Betroffenen lässt sich jedoch bis heute keine eindeutige Krankheitsursache feststellen. Dieser Beitrag zeigt die aktuellsten diagnostischen wie therapeutischen Maßnahmen und Erkenntnisse zur HCM auf.

Medikamentöse Therapie der Herzinsuffizienz mit reduzierter Pumpfunktion

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK
Mit freundlicher Unterstützung von herzmedizin
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Chronische Herzinsuffizienz (HF) ist ein Syndrom, definiert aus kardialer Dysfunktion, myokardialem Schaden sowie Dilatation oder Hypertrophie und ist ohne adäquate Therapie eine chronisch progrediente Erkrankung. Zu den charakterisierenden

Symptomen zählen unter anderem Dyspnoe, Flüssigkeitsretention mit Beinödemen und Pleuraergüssen sowie Abgeschlagenheit (Fatigue).Der unbehandelte fatale Verlauf und der Progress der Erkrankung lassen sich durch eine leitliniengerechte medikamentöse
Therapie stabilisieren.

Aktuelle kardiologische Interventionen bei ventrikulären Arrhythmien

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
Mit freundlicher Unterstützung von herzmedizin
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Ventrikuläre Arrhythmien sind ein komplexes kardiologisches Krankheitsbild mit der Möglichkeit, aber auch Notwendigkeit unterschiedlicher, zum Teil hochspezifischer, kardiologischer Interventionen. Entscheidend für die Therapie ist hierbei nicht nur die Genese der ventrikulären Arrhythmie mit oder ohne kardialer Grunderkrankung, sondern auch, ob es sich um eine reversible oder irreversible Ursache handelt.

Heutige Antikoagulation in der Kardiologie

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
Mit freundlicher Unterstützung von CMExtra
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Die Antikoagulation in der Kardiologie stellt üblicherweise eine prophylaktische Maßnahme dar, die sich gegen thrombembolische Ereignisse richtet. Entweder sollen

damit Implantate (Klappen- oder Gefäßprothesen und Stents) vor Thrombenansiedlungen und nachfolgenden Embolisierungen geschützt werden, oder es soll auch ohne Implantate eine Primär- und Sekundärprophylaxe bei Rhythmusstörungen wie dem Vorhofflimmern und vergrößerten Herzhöhlen (linker Vorhof, Ventrikelaneurysmen), Beinvenenthrombosen oder Lungenembolien erreicht werden.

Hypertonie und Schlaganfall

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
Mit freundlicher Unterstützung von CMExtra
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Schlaganfälle gehören zu den häufigsten Ursachen für Tod und dauerhafte Behinderung in industrialisierten Staaten und sind mit hohen gesundheitsökonomischen Kosten verbunden. Eine Vielzahl von klinischen und epidemiologischen Studien hat gezeigt, dass erhöhter Blutdruck einen der Hauptrisikofaktoren für das Auftreten von ischämischen Schlaganfällen und intrazerebralen Blutungen darstellt. Als Ursachen dieser Assoziation werden Umbauprozesse der kleinen zerebralen Gefäße sowie vermehrte scherspannungsinduzierte atherosklerotische Wandveränderungen der hirnversorgenden Gefäße angesehen. In der Akutphase des Schlaganfalls wird bei intrazerebraler Blutung sowie bei ischämischem Schlaganfall mit erfolgter oder geplanter i.v.-Lysetherapie eine Blutdrucksenkung empfohlen, wohingegen bei ischämischem Schlaganfall ohne spezifische Therapie ein höherer Blutdruck im Sinne einer permissiven Hypertonie eher toleriert wird. Zur Vermeidung eines Schlaganfallrezidivs empfehlen die Leitlinien unabhängig von Subtyp und Ätiologie die Behandlung einer arteriellen Hypertonie. Ausnahmen bestehen für Patienten mit bilateralen hochgradigen Karotisstenosen. In diesem Aufsatz werden die Zusammenhänge zwischen arterieller Hypertonie und dem Auftreten von Schlaganfällen dargestellt. Anschließend werden die aktuellen leitlinienbasierten Empfehlungen zur Blutdrucktherapie in der Akutphase des Schlaganfalls und zum Blutdruckmanagement nach Schlaganfall zur Vermeidung eines Rezidivs zusammengefasst.

Nuklearkardiologie: Methodik und klinische Wertigkeit

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
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Zur Untersuchung des Herzens steht eine Vielzahl invasiver und nicht-invasiver Methoden zur Verfügung. Die meisten nicht-invasiven bildgebenden Verfahren wie  Echokardiographie, MRT und CT stellen dabei die Bewegung des Herzmuskels oder die Morphologie (z. B. der  Herzkranzgefäße) dar. Die Untersuchungsmöglichkeiten der Nuklearmedizin liefern ergänzend hierzu funktionelle Informationen, z. B. über die Durchblutung des Herzmuskels mittels der Myokardperfusionsszintigraphie (MPS), über den Glukose-Stoffwechsel oder die sympathische Innervation.

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