Fortbildungen

Hier finden Sie alle unsere aktuellen Fortbildungen.
Wir bieten Ihnen ein breites Spektrum zertifizierter CME zu den unterschiedlichsten Themen und Fachgebieten.
Mit Abschluss eines Wissenstests können Sie 2-4 CME-Punkte sammeln.

Genetisch determinierte arrhythmogene Herzerkrankungen: Diagnostik und therapeutische Optionen

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von herzmedizin
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Zu denkardialen, genetisch bedingten Herzerkrankungen, die sich primär mit Kammerflimmern und/oder plötzlichem Herztodmanifestieren, zählen eine Reihe klinisch heterogener Syndrome. Diese Arrhythmiesyndrome betreffen zumeist jüngere Patienten und manifestieren sich, je nach Krankheitsbild meist schon vordem30. Lebensjahr. In einer Vielzahl der Fälle ist das erste Krankheitssymptom, oder Indexereignis, ein (überlebter)Herztod. Bei diesen Patienten ist die richtige Diagnose daher nur dann möglich, wenn die Betroffenen den plötzlichen Herztod überleben. Die meisten Arrhythmiesyndrome manifestieren sich im Elektrokardiogramm (EKG), welches oft nur per Zufall geschrieben wird, da Beschwerden/Symptome häufig fehlen. Zudem kommt hinzu, dassdie richtige EKG-Interpretation aufgrund des seltenen Vorkommens dieser Erkrankungen erschwert sein kann. Dank gesteigertem wissenschaftlichem Interesse an der Aufklärung des plötzlichen Herztodes, hat sich unser Verständnis und unsere Vigilanz für die seltenen Arrhythmiesyndrome deutlich verbessert. Dieser Artikel widmet sich den wichtigsten diagnostischen Erkenntnissen und therapeutischen Optionen der letzten Jahre.

Der chronische Koronarverschluss – Rationale für die optimale Therapie

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von herzmedizin
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Der chronische Koronarverschluss als eine sehr häufige Ursache der stabilen Anginapectoris kann in der heutigen Zeit mit gleicher Effektivität behandelt werden wie nichtverschlossene Läsionen. Daher sollte die Indikation zur Behandlung nicht durch den Befund der Koronarmorphologie diktiert werden, sondern durch die objektiven Indikatoren wie Beschwerdebild, Ausmaß der Ischämie und funktionelle Beeinträchtigung. Auch in randomisierten Untersuchungen ist inzwischen gezeigt, dass die Intervention zu einer besseren Symptombeseitigung und verbesserter Lebensqualität führt, als die rein medikamentöse Therapie. Daher sollte diese Therapieoption einem Patienten nichtvorenthalten werden. Bei der Therapieplanung sind dann aber durchaus morphologische Kriterien wichtig, um den Patienten dort zu behandeln, wo eine hohe Erfolgsquote garantiert werden kann, denn die technische Herausforderung der interventionellen Eröffnung einer CTO ist deutlich höher als selbst bei komplexen Interventionen an nichtverschlossenen Gefäßen.

Vorhofflimmern – Diagnose und Therapie

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von herzmedizin
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Vorhofflimmern entdecken: Bei Menschen ab 65 sollte nach asymptomatischem Vorhofflimmern gefahndet werden. Hierzu gibt es vielfältige Möglichkeiten.

– Schlaganfall verhindern: Die wichtigste Maßnahme zur Verbesserung der Prognose von Vorhofflimmer-Patienten stellt die orale Antikoagulation dar, bevorzugt mit Nicht-Vitamin-K Antagonisten (NOAKs).

– Frequenz kontrollieren: Durch Betablocker kann bei der Mehrzahl aller Patienten mit permanentem Vorhofflimmern eine ausreichende Lebensqualität erreichtwerden.

– Rhythmus kontrollieren: Symptomatische Patienten mit Vorhofflimmern werden entweder Antiarrhythmika oder, mehrheitlich, eine Katheterablation benötigen, um eine gute Lebensqualität zu erreichen.

Eindämmung des Tabakrauchens - Deutschland ein Entwicklungsland

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLÄK
Mit freundlicher Unterstützung von herzmedizin
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Regelmäßiges Tabakrauchen ist ein selbstschädigendes Verhalten mit schweren gesundheitlichen Folgen. Dennoch raucht ein Viertel der deutschen Erwachsenen - meist jahrzehntelang. Ursache dafür ist unter anderem die häufige, rasche Entwicklung einer Nikotinabhängigkeit. Rauchen, das als Suchterkrankung oft fortgesetzt wird, wenn bereits Folgeerkrankungen eingetreten sind, ist allein in Deutschland jährlich verantwortlich für 120.000 Todesfälle und verursacht Kosten von rund 80 Milliarden Euro. Verhinderung oder Beenden des Rauchens erfordert neben dem persönlichen Willen und den in Leitlinien niedergelegten medizinischen Maßnahmen auch einen entschlossenen Beitrag der Politik. Deutschland nimmt im europäischen Ranking von 35 Staaten zu Rauchbarrieren den unrühmlichen 34. Rang ein, nur noch gefolgt von Österreich.

Diagnostik kardiovaskulärer Erkrankungen bei Tumorpatienten

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLÄK
Mit freundlicher Unterstützung von herzmedizin
Gesponsert von BERGWERK Werbeagentur GmbH; Betrag: € 150,-
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Die Kardio-Onkologie ist ein wichtiges und expandierendes medizinisches Feld, das es sich zum Ziel gesetzt hat, die Behandlung von onkologischen Patienten zu optimieren.

In dieser Fortbildung wird u.a. die Rolle der gängigen Biomarker und bildgebenden Verfahren für die Diagnostik und Verlaufskontrolle von kardialen Nebenwirkungen onkologischer Therapieverfahren vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Empfehlungen vorgestellt.

Neue pharmakologische Entwicklungen in der Bluthochdrucktherapie

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von herzmedizin
Gesponsert von BERGWERK Werbeagentur GmbH; Betrag: € 150,-
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Es gibt in der Tat derzeit nur sehrwenige neue pharmakologische Ansätze, um die arterielle Hypertonie effektiver oder mit neuen Wirkstoffen zu behandeln. Dies liegt daran, dass bereits sehr potente und langjährig verfügbare antihypertensive Medikamente auf dem Markt sind und damit die meisten Patienten sehr gut und nebenwirkungsarm behandelt werden können. Die Herstellung neuer Medikamente ist ein teurer und aufwendiger Prozess mit unsicherem wirtschaftlichem Erfolg. Dies hält die Industrie davon ab, sich in einem sehr stark etablierten und gesättigten therapeutischen Bereich mit neuen Wirkstoffen oder -prinzipien zu engagieren. Wirklich neue Medikamente mit ganz neuen Wirkprinzipien sind derzeit nicht in der klinischen Erprobung. Aus der klinischen Routine heraus muss man sich derzeit auch fragen, ob wirklich neue Medikamente gebraucht werden.Möglicherweise ist eine Investition in die Förderung der Compliance zielführender.

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