Fortbildungen

Hier finden Sie alle unsere aktuellen Fortbildungen.
Wir bieten Ihnen ein breites Spektrum zertifizierter CME zu den unterschiedlichsten Themen und Fachgebieten.
Mit Abschluss eines Wissenstests können Sie 2-4 CME-Punkte sammeln.

Heutige Antikoagulation in der Kardiologie

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
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Die Antikoagulation in der Kardiologie stellt üblicherweise eine prophylaktische Maßnahme dar, die sich gegen thrombembolische Ereignisse richtet. Entweder sollen

damit Implantate (Klappen- oder Gefäßprothesen und Stents) vor Thrombenansiedlungen und nachfolgenden Embolisierungen geschützt werden, oder es soll auch ohne Implantate eine Primär- und Sekundärprophylaxe bei Rhythmusstörungen wie dem Vorhofflimmern und vergrößerten Herzhöhlen (linker Vorhof, Ventrikelaneurysmen), Beinvenenthrombosen oder Lungenembolien erreicht werden.

Hypertonie und Schlaganfall

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
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Schlaganfälle gehören zu den häufigsten Ursachen für Tod und dauerhafte Behinderung in industrialisierten Staaten und sind mit hohen gesundheitsökonomischen Kosten verbunden. Eine Vielzahl von klinischen und epidemiologischen Studien hat gezeigt, dass erhöhter Blutdruck einen der Hauptrisikofaktoren für das Auftreten von ischämischen Schlaganfällen und intrazerebralen Blutungen darstellt. Als Ursachen dieser Assoziation werden Umbauprozesse der kleinen zerebralen Gefäße sowie vermehrte scherspannungsinduzierte atherosklerotische Wandveränderungen der hirnversorgenden Gefäße angesehen. In der Akutphase des Schlaganfalls wird bei intrazerebraler Blutung sowie bei ischämischem Schlaganfall mit erfolgter oder geplanter i.v.-Lysetherapie eine Blutdrucksenkung empfohlen, wohingegen bei ischämischem Schlaganfall ohne spezifische Therapie ein höherer Blutdruck im Sinne einer permissiven Hypertonie eher toleriert wird. Zur Vermeidung eines Schlaganfallrezidivs empfehlen die Leitlinien unabhängig von Subtyp und Ätiologie die Behandlung einer arteriellen Hypertonie. Ausnahmen bestehen für Patienten mit bilateralen hochgradigen Karotisstenosen. In diesem Aufsatz werden die Zusammenhänge zwischen arterieller Hypertonie und dem Auftreten von Schlaganfällen dargestellt. Anschließend werden die aktuellen leitlinienbasierten Empfehlungen zur Blutdrucktherapie in der Akutphase des Schlaganfalls und zum Blutdruckmanagement nach Schlaganfall zur Vermeidung eines Rezidivs zusammengefasst.

Nuklearkardiologie: Methodik und klinische Wertigkeit

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
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Zur Untersuchung des Herzens steht eine Vielzahl invasiver und nicht-invasiver Methoden zur Verfügung. Die meisten nicht-invasiven bildgebenden Verfahren wie  Echokardiographie, MRT und CT stellen dabei die Bewegung des Herzmuskels oder die Morphologie (z. B. der  Herzkranzgefäße) dar. Die Untersuchungsmöglichkeiten der Nuklearmedizin liefern ergänzend hierzu funktionelle Informationen, z. B. über die Durchblutung des Herzmuskels mittels der Myokardperfusionsszintigraphie (MPS), über den Glukose-Stoffwechsel oder die sympathische Innervation.

Stellenwert der Ernährung in Prävention und Rehabilitation unter besonderer Berücksichtigung des Diabetes mellitus II

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
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In der kardiologischen Rehabilitation ist das Prinzip der Prävention maßgeblich. Daher wird auf eine alltagsnahe Wissensvermittlung im Rahmen von individuellen und gruppenbasierten Ernährungsschulungen sowie auf praktische Übungen in der Lehrküche besonderer Wert gelegt. Primäres Ziel ist nicht die Forcierung einer drastischen Gewichtsreduktion, sondern die Motivation des Patienten zu einer bewussteren Auseinandersetzung mit dem Thema Ernährung. Der Patient soll erfahren, dass er mit einer Gewichtsreduktion langfristig eine bessere Prognose erreichen kann. Auch eine diabetische Stoffwechsellage lässt sich durch eine entsprechende Ernährungspraxis optimieren.

Zusammenarbeit zwischen Kardiochirurgen und Kardiologen im Bereich der Rhythmusstörungen/ Rhythmustherapie aus kardiochirurgischer Sicht

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
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Der minimalinvasive komplett thorakoskopische Eingriff ohne Einsatz der Herz-Lungen-Maschine hat auf der einen Seite sehr gute mittelfristige Ergebnisse, allerdings hat diese Methode auch Limitationen. Daraus ergab sich der Gedanke diese herausfordernden Patienten mit hohem Leidensdruck interdisziplinär zu behandeln. In Beobachtungsstudien konnte die Erkenntnis erlangt werden, dass die Erfolgsrate nochmal gesteigert werden konnte, wenn der Elektrophysiologe und der Herzchirurg zusammenarbeiten. Aus diesen Erfahrungen heraus wurde eine europäische randomisierte Studie initiiert, die den herausfordernden Patienten mit

langanhaltendem Vorhofflimmern oder persistierendem Vorhofflimmern mit einem deutlich vergrößerten Vorhof von mehr als 45 mm beobachten wird. Diese Studie hat das Ziel nicht nur die Zusammenarbeit zwischen Elektrophysiologen und Herzchirurgen zu fördern und somit eine bessere Versorgung der Patienten zu gewährleisten sondern auch die Guidelines zur  interventionellen und chirurgischen Therapie des Vorhofflimmerns zu verändern. Das alte Motto: „Zusammen ist man stärker“ sollte hier dem Patienten zugutekommen.

Medikamentöse und operative Therapie bei Adipositas und metabolischem Syndrom

Mögliche CME-Punkte: 2
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In Deutschland leben derzeit knapp 1 Mio. Menschen mit einem Body-Mass-Index (BMI) von über 40 kg/m2 und ungefähr 4 Mio. Menschen haben einen BMI von über 35 kg/m2. Viele Studien belegen, dass ein steigender BMI-Wert mit einer Zunahme der Mortalitätsrate einhergeht.

Management des Rechtsherzversagens bei akuter Lungenembolie

Mögliche CME-Punkte: 2
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Das Vorhandensein und Ausmaß einer RV Dysfunktion ist die kritische prognostische Determinante bei Patienten mit akuter LE. Der abrupte Anstieg des pulmonalarteriellen Druckes und der rechtsventrikulären Nachlast infolge eines plötzlichen thromboembolischen Verschlusses der pulmonalarteriellen Strombahn initiiert einen Circulus vitiosus aus erhöhtem myokardialem Sauerstoffbedarf, Myokardischämie bis hin zur Infarzierung, Reduktion der linksventrikulären Vorlast und schließlich Abfall des Herzzeitvolumens. Die Risikostratifizierung dient dabei nicht nur der Abschätzung des individuellen Risikos für LE-assoziierte Komplikationen, sondern erlaubt die Einleitung von risiko-adaptierten diagnostischen und therapeutischen Algorithmen. Hämodynamisch instabile Hochrisiko-Patienten benötigen, abgesehen von einer sofortigen therapeutischen Antikoagulation und supportiven kreislaufunterstützenden Massnahmen, eine unverzügliche reperfundierende Therapie vorzugsweise in Form einer systemischen Thrombolyse (und bei Kontraindikation für eine thrombolystische Therapie in Form einer chirurgischen Embolektomie oder mittels interventionellen Katheter-gestützten Verfahren) zur Reduktion der Nachlast des versagenden rechten Ventrikels.

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