Dr. med. univ. Maximilian Murtinger

Dr. med. univ. Maximilian Murtinger

Dr. Maximilian Murtinger NEXTCLINIC IVF Zentren Prof. Zech – Bregenz GmbH Römerstr. 2 6900 Bregenz Tel.: +43 (0) 5574 44836 m.murtinger@ivf.at

Seit 2015
IVF Zentren Prof. Zech – Bregenz GmbH, Ärztlicher Leiter /CEO
2011 - 2015
IVF Zentren Prof. Zech – Bregenz GmbH, Stv. Ärztlicher Leiter
Seit 2012
IVF Distribution GmbH, Geschäftsführer
Seit 11/09
IVF Zentren Prof. Zech, Management Board
Seit 11/09
IVF Zentrum Prof. Zech, Tätigkeit als FA für Gyn. und Frauenheilkunde
05/08
IMA – Systems Information-Technology GmbH, Gründung Softwarefirma für medizinische Anwendungen mit integriertem Kommunikations- und QM-Tool für Ärzte und Krankenhäuser

Die derzeitigen Forschungsschwerpunkte umfassen Ultraschalltechniken im Bereich Reproduktionsmedizin, insbesondere im Zusammenhang mit follikulären Messungen in stimulierten Zyklen. Weitere Schwerpunkte sind die Untersuchungen der Auswirkungen von uterinen Pathologien auf die endometriale Rezeptivität und den Nidationsprozess, sowie standardisierte diagnostische Verfahren zur Erfassung von uterinen Pathologien

Fortbildungen des Autors

Hier finden Sie die aktuellen Fortbildungen des Autors.

Reproduktionsmedizinische und gynäkologische Spätfolgen der Sectionarbe

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von gyne
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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In einem Zeitraum von nur 15 Jahren, zwischen 2000 und 2015, hat sich die Anzahl der Geburten durch Kaiserschnitt (Sectio caesarea) weltweit fast verdoppelt [1]. Während, die Weltgesundheitsorganisation (WHO) davon ausgeht, dass bei etwa 15 % der Geburten ein Kaiserschnitt medizinisch indiziert wäre, ist die Sectiorate in manchen Industrieländern mittlerweile doppelt so hoch (Deutschland 2017: 30,5 %; Österreich: 29,6 %; Schweiz: 32,3 %; Italien 36,0 %) [2–5]. Verschiedene Faktoren haben zu diesem Trend beigetragen, unter anderem das kontinuierlich ansteigende Alter der Frauen bei der Geburt und damit auch der Risikofaktoren, sowie die zunehmende Tendenz zur vermeintlichen Risikoverminderung. Weitere Faktoren sind auch die persönliche Entscheidung der betroffenen Frauen und vielleicht auch eine liberalere Anwendung dieser Technik durch die Geburtshelfer. Interessanterweise zeigen einige europäische Länder wie Finnland oder die Niederlande deutlich niedrigere Sectioraten (16 % bzw. 17 %). Allein medizinische Gründe sind für diesen Unterschied nicht vorstellbar.

Endometriose und Infertilität – Ätiologie, Pathomechanismen und Paradigmenwechsel in der Kinderwunschtherapie

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von gyne
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Endometriose ist eine weit verbreitete, oft spät diagnostizierte und in seiner Auswirkung oft auch unterschätze Erkrankung. Die pathologischen Mechanismen sind noch unzureichend verstanden, trotz der Tatsache, dass die Forschung in diesem Bereich die letzten Jahre intensiviert wurde. Inwieweit sich bestimmte Endometriosemanifestationen und Stadien negativ auf die Fertilität auswirken können kann abschließend aufgrund der heterogenen Studienlage kaum mit der derzeit vorhandenen Literatur beantwortet werden. Dies ist unter anderem mit den unterschiedlichen Krankheitsformen und Auswirkungen zu erklären, die den reproduktiven Trakt auf unterschiedliche Weise beeinflussen oder schädigen können. Der deutlichste Hinweis auf einen kausalen Zusammenhang zwischen Endometriose und Infertilität zeigt die hohe Inzidenz an Endometriose bei Infertilitätspatienten. Werden reproduktionsmedizinische Techniken zur Unterstützung des Kinderwunsches angewandt, kann nach der derzeitigen Datenlage kann davon ausgegangen werden, dass ähnliche Erfolgsraten bei IVF Patientinnen mit und ohne Endometriose erzielt werden. Die mit Abstand unumstrittenste Einschränkung bei Endometriosepatientinnen hinsichtlich Fertilität ist die Reduktion der Ovarreserve durch (wiederholte) chirurgische Eingriffe zur operativen Entfernung der Endometrioseherden. Dies legt die vorzeitige Überlegung von fertilitätsprotektiven Maßnahmen, wie die Kryokonservierung von Eizellen nahe. Mit dieser Strategie könnte man einer Schädigung der Eizellen durch das biochemische Milieu im Laufe der Jahre vermeiden, aber noch wesentlicher einer Reduktion der ovariellen Reserve nach Möglichkeit schon vor dem ersten chirurgischen Eingriff entgegenwirken. Somit können Endometriosepatientinnen ohne zeitlichen Druck den Kinderwunsch planen und die Therapien zielgerichtet zur Behandlung der Erkrankungen angewandt werden.

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