Fortbildungen

Hier finden Sie alle unsere aktuellen Fortbildungen.
Wir bieten Ihnen ein breites Spektrum zertifizierter CME zu den unterschiedlichsten Themen und Fachgebieten.
Mit Abschluss eines Wissenstests können Sie 2-4 CME-Punkte sammeln.

Zahnerhalt nach endodontischer Therapie

Kategorie: Zahnmedizin
Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: 0
Mit freundlicher Unterstützung von teamwork
Gesponsert von teamwork media GmbH & Co. KG
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Management und Heilung periapikaler Läsionen

Antibiotic Stewardship in der Geburtshilfe

Kategorie: Gynäkologie
Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von gynäkologische praxis
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 500,-
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Bakterielle Infektionen stellen ein gesundheitliches Risiko für schwangere Frauen und ihre (ungeborenen) Kinder dar. Ein übermäßiger Einsatz von Antibiotika geht mit Nebenwirkungen einher und fördert die Verbreitung von Resistenzen.
Antibiotic Stewardship (ABS) umfasst alle Maßnahmen, die den rationalen und verantwortungsvollen Antibiotikaeinsatz gewährleisten. Der vorliegende Artikel gibt eine Übersicht über evidenzbasierte Indikationen zum Antibiotikaeinsatz während Schwangerschaft und Geburt und beantwortet die Frage nach der Notwendigkeit
von ABS-Programmen speziell für die Geburtsmedizin.

Update leitlinienorientierte Rückenschmerztherapie

Kategorie: Allgemeinmedizin
Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Landesärztekammer Bayern
Mit freundlicher Unterstützung von internistische praxis
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 500,-
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In Anbetracht der immensen wirtschaftlichen Bedeutung akuter und chronischer Rückenschmerzen im deutschsprachigen Raum stellt die adäquate Schmerztherapie bei »Kreuzschmerz« eine große Herausforderung dar. Eine wirksame Schmerztherapie bei »Kreuzschmerz« beinhaltet zunächst eine möglichst genaue Einschätzung der Schmerzursache, gefolgt von einer spezifischen medikamentösen Therapie im Rahmen eines multimodalen Gesamtkonzeptes. Warnhinweise, die auf eine spezifische Schmerzursache hindeuten, werden als »red flags« bezeichnet und sollten auf jeden Fall eine kurzfristige weitere Abklärung nach sich ziehen. In dieser Übersichtsarbeit werden zentrale Therapieempfehlungen der wichtigsten aktuellen Leitlinien zum Thema Rückenschmerz herausgearbeitet. 

Therapeutisches Vorgehen bei Katarakt und Endotheldystrophie

Kategorie: Ophthalmologie
Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von CONCEPT Ophthalmologie
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Katarakt und Endotheldystrophie treten mit zunehmendem Alter gehäuft auf und können beide die Sehleistung mindern. Für das therapeutische Vorgehen stellt sich die Frage, ob zunächst nur eine Kataraktoperation oder gleich eine Triple-DMEK, also eine Kombination aus Phakoemulsifikation, Intraokularlinsen-Implantation und DMEK (Descemet Membrane Endothelial Keratoplasty), durchgeführt werden sollte.

Der Thulium-Faserlaser in der Steintherapie: Neuer Goldstandard?

Kategorie: Urologie
Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von UroForum
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Der High-Power-Holmium:Yttrium-Aluminium-Garnet-Laser (Ho:YAG-Laser) ist seit Jahrzehnten der Laser der Wahl in der Urologie. Mit seinen vielseitigen Einsatzmöglichkeiten stellt er insbesondere in der Steintherapie den aktuellen Goldstandard dar [1]. Der 2018 neu eingeführte supergepulste Thulium-Faserlaser (TFL)weist zahlreiche technische Innovationen auf,mit denen er denHo:YAG-Laser klar herausfordert; aber kann er ihn auch verdrängen?

Respiratorische Viruserkrankungen im Kindesalter und Möglichkeiten der antiobstruktiven Therapie

Kategorie: Pädiatrie
Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von pädiatrische praxis
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 500,-
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Die zurückliegende, überaus starke und vom üblichen saisonalen Verlauf entkoppelte Respiratorische-Synzytial-Virus-Infektionswelle lässt befürchten, dass auch zukünftig eine erheblich größere Zahl nicht immuner Individuen an Atemwegsinfektionen erkranken wird. Falls es trotz der präventiven Maßnahmen bei den verschiedenen viralen Infekten zu obstruktiven Atembeschwerden kommen sollte, ist es für das weitere Vorgehen wichtig zu klären, ob die Beschwerden eher einer viralinduzierten obstruktiven Bronchitis oder einer rezidivierenden obstruktiven Bronchitis mit bronchialer Hyperreagibilität zuzuordnen sind, damit die entsprechende Therapie eingeleitet werden kann. Für eine erfolgreiche Therapie ist ein frühzeitiger Behandlungsbeginn von großer Bedeutung. 

Neuromyelitis Optica Spektrum Erkrankungen – Ein aktueller Überblick

Kategorie: Neurologie
Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von neuro aktuell
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Die AQP4-IgG+ Neuromyelitis-optica-Spektrum-Erkrankung (NMOSD) ist eine seltene, Antikörper-vermittelte Autoimmunerkrankung des ZNS. Der Nachweis von AQP4-IgG unterscheidet die Erkrankung mit hoher Spezifität von ihren wichtigsten Differentialdiagnosen – Multiple Sklerose und MOG-Antikörper assoziierte Erkrankungen. Sie verläuft meist schubförmig und häufig schwer, das Ansprechen auf
die inzwischen zur Verfügung stehende Immuntherapie ist jedoch in den meisten Fällen gut. Umso bedeutsamer sind die frühe und präzise Diagnosestellung sowie Therapieeinleitung, um Behinderung zu vermeiden. Wesentliche zukünftige Herausforderungen umfassen die Entwicklung neuer Biomarker zur Therapiesteuerung und Prognose, eine weiterreichende Klärung der Ätiologie sowie die bessere Charakterisierung der Antikörper-negativen NMOSD.

Osteoporose und Wirbelkörperfrakturen

Kategorie: Chirurgie
Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von chirurgische praxis
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 500,-
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Akute Rückenschmerzen nach Bagatell- oder Verhebetrauma oder ohne einen Auslöser bei über 50-Jährigen sind immer verdächtig auf eine osteoporotische Wirbelkörperfraktur. Anhand der aktuellen Klassifikationen werden in diesem CME-Modul die notwendigen Untersuchungen zur Diagnose und die Therapiemöglichkeiten von konservativen sowie die vielfältigen operativen Behandlungsmöglichkeiten
vorgestellt und besprochen.

Diagnostik und Therapie akuter monokulärer retinaler Ischämien und ischämischer Optikusneuropathien

Kategorie: Neurologie
Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von neuro aktuell
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Akut auftretende monokuläre Sehstörungen sind zumeist vaskulär bedingt, sodass Parallelen zu zerebralen Durchblutungsstörungen bezüglich Risikofaktoren, Pathophysiologie, Diagnostik und Therapie bestehen. Man unterscheidet flüchtige bzw. persistierende retinale arterielle Ischämien (RAV) sowie vordere bzw. hintere ischämische Optikusneuropathien (AION, PION). Prinzipiell muss zudem zwischen arteriitischen und nicht-arteriitischen Verlaufsformen differenziert werden. Der Artikel soll einen Überblick über die Epidemiologie, Anatomie sowie die aktuell zu empfehlende Diagnostik und Therapie der genannten neuroophthalmologischen Krankheitsbilder geben

Welche Biofaktoren sind im Klimakterium von Nutzen?

Kategorie: Gynäkologie
Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von gyne
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Bei Beschwerden in den Wechseljahren sollten betroffene Frauen neben gesunder Ernährung, Stressabbau und körperlicher Aktivität auch auf ihre Versorgung mit lebenswichtigen Biofaktoren wie Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen achten. Es geht jedoch keinesfalls um eine pauschale Rundumversorgung mit Nahrungsergänzungsmitteln, sondern vielmehr um eine zielgerichtete Diagnostik und
Supplementation mit genau den Biofaktoren, die auch in wissenschaftlichen Studien einen Nutzen gezeigt haben.

Einfluss von Arzneistoffen auf die männliche Fertilität

Kategorie: Urologie
Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von UroForum
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Blieb ein Paar ungewollt kinderlos, wurde dies noch im letzten Jahrhundert vorrangig als Manko der weiblichen Fruchtbarkeit angesehen. Tatsächlich halten sich als Ursache für einen unerfüllten Kinderwunsch männliche und weibliche Infertilität die Waage. Schon in der altägyptischen und altindischen Medizin wusste man von Fertilitätsstörungen des Mannes. 

Allergische bronchopulmonale Aspergillose

Kategorie: Pädiatrie
Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von pädiatrische praxis
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 500,-
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Die allergische bronchopulmonale Aspergillose (ABPA) stellt ein komplexes Krankheitsbild dar. Sie tritt überwiegend bei Patienten mit Mukoviszidose und Asthma bronchiale auf und wird ausgelöst durch Aspergillus fumigatus. Bei Verdacht können ein Hauttest, Labordiagnostik, Bildgebung und/oder ein Lungenfunktionstest Aufschluss geben. Die Prognose ist umso besser, je früher eine Diagnose und Therapie stattfinden.

Schwangerschaft nach bariatrischer Operation

Kategorie: Gynäkologie
Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Landesärztekammer Bayern
Mit freundlicher Unterstützung von gynäkologische praxis
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 500,-
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Weltweit wurden im Jahre 2018 knapp 700.000 bariatrische Operationen erfasst. Die Tendenz ist steigend. Etwa die Hälfte dieser Eingriffe findet bei Frauen im reproduktiven Alter statt. Nach einer durchgeführten bariatrischen Operation ergeben sich erhebliche Konsequenzen für die Schwangerschaft und das Kind. Daher sollte eine vorbeugende, präkonzeptionelle Beratung und – einmal schwanger – eine engmaschige Nachsorge in einem interdisziplinären Rahmen stattfinden.

PEHCR – Periphere exsudative hämorrhagische Chorioretinopathie

Kategorie: Ophthalmologie
Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von CONCEPT Ophthalmologie
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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In diesem Beitrag geben die Autoren einen Überblick über das klinische Erscheinungsbild, die Therapieoptionen und die Prognose der peripheren exsudativen hämorrhagischen Chorioretinopathie (PEHCR). Die degenerative Netzhaut-Aderhaut-Erkrankung betrifft vorwiegend ältere Menschen und zeigt sich klinisch sehr heterogen. Bei symptomatischem Befund ist eine therapeutische Intervention erforderlich.

Erfolgsfaktoren für die Therapie

Kategorie: Zahnmedizin
Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: 0
Mit freundlicher Unterstützung von teamwork
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Indizes: Grad, Klassifikation, Komplexitätsfaktor, Parodontitis, Schweregrad, Stadium

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen

Kategorie: Gastroenterologie
Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
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Morbus Crohn und Colitis ulcerosa, die beiden Hauptformen chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen (CED), sind global bedeutsame Krankheitsentitäten mit steigenden Prävalenzen. Oft sind junge Menschen betroffen. Die Pathogenese von CED ist multifaktoriell. Diagnostik und Krankheitsmonitoring sind multimodal und stützen sich auf eine Kombination von Anamnese, Klinik, Bildgebung, Labor, Stuhldiagnostik und Endoskopie. Eine Heilung ist nach wie vor nicht möglich, die Therapiemöglichkeiten werden aber immer umfangreicher.

Aktuelle Aspekte zur Osteoprotektion bei Prostatakarzinompatienten

Kategorie: Urologie
Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von UroForum
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In doppelter Hinsicht steht der Knochen im Fokus bei der Therapie des Prostatakarzinoms (PCa). Zum einem wird der physiologische Knochenstoffwechsel wesentlich durch die therapeutische Androgendeprivation, neue antihormonelle Substanzen sowie Knochen-gerichtete Therapien beeinträchtigt, mit der Konsequenz eines signifikanten Knochensubstanzverlustes (CITBL). Zum anderen ist der Knochen der überwiegende (> 80%)Metastasierungsort des hämatogen disseminierten Tumors. Osteoblastische Metastasen können zu Schmerzen, Fraktur und Lähmungen führen. Diese Komplikationen werden in klinischen Studien üblicherweise als Skeletal-Related-Events (SRE) zusammengefasst. Die Osteoprotektion zielt auf die Vermeidung der substanziellen Osteopenie antihormonell behandelter Patienten ab und verfolgt das Ziel, bei metastasierten Patienten SRE zu verzögern oder zu vermeiden.

Malignome als Ursache von chronischen Wunden

Kategorie: Onkologie
Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von onkologie heute
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Auf der Basis chronischer Wunden können sich über eine maligne Transformation sekundäre maligne Wunden entwickeln, die Unterscheidung zwischen primärer und sekundärer Genese ist oft kompliziert. Die korrekte und frühzeitige Diagnosefindung ist essenziell und die Basis einer individuellen kurativen oder palliativen Therapie. Die Wundversorgung bei palliativen Patienten ist eine stadiengerechte und krankheitsbezogene Therapie mit dem Ziel des Erhalts der Lebensqualität und der Reduktion von Schmerzen. Die häufigsten Entitäten ulzerierender Hauttumore und das Wundmanagement chronischer und palliativer Wunden werden beschrieben.

Ganglion sphenopalatinum – gepulste Radiofrequenztherapie bei Clusterkopfschmerzen

Kategorie: Neurologie
Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von neuro aktuell
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Clusterkopfschmerzen (CK) gehören zu den schwersten Schmerzerkrankungen. Die Betroffenen leiden erheblich in ihrer Lebensqualität und unter den sozialen Auswirkungen. Die medikamentöse Behandlung ist insbesondere bei chronischen Verläufen oft schwierig und nebenwirkungsträchtig. Die Pathophysiologie der CK-Erkrankung ist nicht genau bekannt.

Eine wichtige Rolle spielt die Aktivierung des trigeminoautonomen Reflexes. In diesen Reflex ist das Ganglionsphenopalatinum eingebunden, das als überwiegend parasympathisches Ganglion die typischen autonomen Begleitsymptome der Clusterattacken (Lakrimation, Rhinorrhoe, conjunktivale Injektion etc.) vermittelt. Das Ganglion sphenopalatinum (SPG) steht bereits seit über 100 Jahren im Fokus verschiedener Behandlungsmethoden. Einer medikamentösen Behandlung ist das SPG über eine intranasale Applikation zugänglich. Daneben existieren invasive Methoden, mittels derer über einen perkutanen Zugang unter der Kontrolle bildgebender Verfahren das SPG erreicht werden kann. In therapierefraktären Fällen stellt die gepulste Radiofrequenztherapie eine relativ nebenwirkungsarme invasive Behandlungsoption dar. Im vorliegenden Artikel wird die Methode erläutert und die technische Durchführung beschrieben.

Fetale Wachstumseinschätzung – DIE pränataldiagnostische Verlaufsgröße

Kategorie: Gynäkologie
Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Fetale Wachstumseinschätzung – DIE pränataldiagnostische Verlaufsgröße
Mit freundlicher Unterstützung von gyne
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Die Bestimmung und vor allem die Verlaufsbeobachtung des kindlichen Wachstums ergeben wichtige Hinweise auf die Funktionalität des intrauterinen Milieus. Aus der Beschreibung des körperlichen Entwicklungszustandes anhand definierter biometrischer Parameter lassen sich neben einer Kontrolle der Körpergewichtsentwicklung auch potenzielle Gesundheitsrisiken einer Gedeihveränderung (Hypo- oder Hypertrophie) des Fetus ableiten. Konkrete perinatologische Konsequenzen ergeben sich aus der sachkundigen Ursachenforschung gepaart mit einer risikoadaptierten Schwangerschaftsbetreuung und dies vor dem Hintergrund ihrer prognostischen kurz- wie langfristigen Auswirkungen. Folgerichtig bestimmt neben der intrauterinen anthropometrischen
Einschätzung auch das gesamte Spektrum der dopplersonographischen Befundung der fetomaternoplazentarer Zirkulation das individuelle perinatologische Management („tailored obstetricalmanagement“).

Tipps zur Interpretation von Hornhauttopografien

Kategorie: Ophthalmologie
Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von CONCEPT Ophthalmologie
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Neben der optischen Kohärenztomografie (OCT) ist die Hornhauttopografie heute aus der Augenheilkunde nicht mehr wegzudenken. Sie gibt nicht nur frühzeitig Hinweise auf eine Brechkraftänderung der Hornhaut, sondern ist auch in der Verlaufskontrolle nach operativen Eingriffen am Vorderabschnitt des Auges eine hilfreiche Unterstützung.

Stumpfes und penetrierendes Abdominaltrauma

Kategorie: Chirurgie
Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von chirurgische praxis
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Laut Traumaregisterdaten der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie zeigen 14 % der Patienten mit schweren Verletzungen eine abdominelle Beteiligung. Daher müssen die Grundzüge der Versorgung von Abdominaltraumata in jeder chirurgischen Abteilung beherrscht werden. Vor allem bei stumpfen Traumata sollte man sich nicht nur auf die CT-Diagnostik verlassen, sondern bei entsprechender Klinik eine Laparoskopie oder Laparotomie durchführen, um keine Verletzungen zu übersehen. Penetrierende Traumata sind selten, aber auch hier muss jederzeit eine adäquate (Erst-)Versorgung möglich sein und die Operationsindikation noch niedrigschwelliger gestellt werden.

Akute Herzrhythmusstörungen im Kindesalter

Kategorie: Pädiatrie
Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
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Akute Herzrhythmusstörungen treten im Kindesalter selten auf, sind jedoch oft mit erheblichen Unsicherheiten bei den behandelnden Ärzten (Notärzte, Hausärzte, Kinderärzte) verbunden. Obwohl häufig Mechanismus und Therapie der Herzrhythmusstörungen bekannt sind, fühlen sich Ärzte, die keine Kinderkardiologen sind, im Umgang mit akuten Herzrhythmusstörungen bei Kindern unwohl. Dieser Artikel ist bestrebt, einfach und praktisch eine Hilfestellung bei der Diagnosestellung und dem Management von Arrhythmien zu leisten. Auf eine detailreiche Beschreibung der unterschiedlichen Arrhythmien wird verzichtet. Es erfolgt eine Gliederung in tachykarde Herzrhythmusstörungen mit schmalen und breiten Kammerkomplexen sowie in bradykarde Herzrhythmusstörungen.

Differenzialdiagnostik und klinisches Management von Adnexbefunden

Kategorie: Gynäkologie
Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von gynäkologische praxis
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Die sonografische Beurteilung von Adnexbefunden gehört zu den essenziellen Aufgaben des Frauenarztes, die Abgrenzung zwischen benignen und malignen Veränderungen stellt täglich eine Herausforderung dar. Aktuell wird die Wertigkeit
der transvaginalen Sonografie in Deutschland unterschätzt. Bezüglich der Adnexbeurteilung beziehen sich die Qualitätsanforderungen sehr auf die Terminologie und Konzepte der »International Ovarian Tumor Analysis«
(IOTA), die in diesem Beitrag dargestellt werden.

KRAS-Mutationen als therapeutisches Ziel beim nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom

Kategorie: Onkologie
Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
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Fast 40 Jahre nach Entdeckung der KRAS-Mutationen als Krebstreiber und 20 Jahre nach Einführung der EGFR-Inhibitoren findet ein therapeutischer Paradigmenwechsel bei Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) statt: Die über Jahrzehnte als „undruggable“ eingeschätzten mutierten KRAS-Proteine rücken in den Fokus zielgerichteter Therapien. Hiervon können, anders als bei den deutlich selteneren therapierbaren Mutationen, sehr viele Patienten profitieren. Die Vorselektion der molekularen Testung anhand des Raucherstatus bei NSCLC-Patienten entfällt.

Muss es immer die Füllung sein?

Kategorie: Zahnmedizin
Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle:
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Minimalinvasives Kariesmanagement bei Kindern

Kurz und kompakt für Gynäkologen: Mikronährstoffe in der Schwangerschaft

Kategorie: Gynäkologie
Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
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Die mütterliche pränatale Ernährung sowie der Lebensstil der werdenden Mutter sind entscheidende Faktoren für die Entwicklung und lebenslange Gesundheit des Kindes. Gesundheitsrisiken bei Kindern und Erwachsenen, einschließlich Fettleibigkeit, Bluthochdruck und Diabetes, können durch den Ernährungszustand beeinflusst werden. Nährstoffe wie Folat, Jod, Cholin, Eisen, Vitamin D und langkettige Fettsäuren spielen eine wichtige Rolle. Werden essenzielle Nährstoffe während dieser kritischen Phase der Entwicklung nicht bereitgestellt, kann dies trotz anschließender Nährstoffauffüllung zu lebenslangen Defiziten führen. Wenngleich zahlreiche Empfehlungen vorliegen, gelingt es nicht immer, Frauen über das Thema genügend aufzuklären und das Ernährungsbewusstsein in der Schwangerschaft zu stärken. Gynäkologen übernehmen dabei eine wichtige Rolle in der Optimierung der Ernährung vor, während und nach der Schwangerschaft. In den ersten 1.000 Tagen des Lebens werden die Weichen für das gesamte Leben gestellt und Gynäkologen sind die Weichensteller, denen Frauen vertrauen.

Spastik bei Multipler Sklerose

Kategorie: Neurologie
Mögliche CME-Punkte: 2
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Spastik ist ein häufiges und belastendes Symptom bei Patienten mit Multipler Sklerose. Ihre Erscheinungsformen sind hinsichtlich Intensität, Lokalisation und verstärkenden Faktoren vielfältig, ebenso wie die individuelle Beeinträchtigung, die sie im Alltag hervorruft. Die Behandlung der Spastik ist rein symptomatisch. Sie muss daher die genannten Faktoren berücksichtigen und unterscheidet sich daher stark zwischen Patienten, z. B. in Abhängigkeit davon, ob generalisierte oder fokale Spastiken
überwiegen und ob sich die spastische Tonuserhöhung eher durch Schmerzen bemerkbar macht, ob sie eine Bewegungseinschränkung verstärkt oder im Gegenteil dem Patienten zusätzliche Stabilität beim Gehen oder beim Transferbietet. Neben dem Erhalt oder der Verbesserung der Beweglichkeit stehen die Schmerzreduktion und die Kontrakturprophylaxe im Vordergrund.

Schmerztherapie in der Onkologie und Hämatologie

Kategorie: Innere Medizin
Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
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Die Tumorschmerztherapie in ihren Grundzügen ist nicht zuletzt durch die WHO seit Jahrzehnten etabliert. Jedoch ergeben sich immer wieder neue Entwicklungen und graduelle Verschiebungen von Einschätzungen. Schwerpunkt dieser
Übersicht ist die medikamentöse Therapie tumorbedingter Schmerzen, insbesondere Themenfelder, die in den vergangenen Jahren kritisch diskutiert wurden. Kenntnisse der Vor- und Nachteile der Einzelsubstanzen, Empfehlungen zur Dosisäquivalenz und zum Management von Schmerzattacken machen die Therapie sicherer und flexibler.

Autoinflammatorische Erkrankungen – Was Kinderärzte wissen sollten

Kategorie: Pädiatrie
Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
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Die Symptome der autoinflammatorischen Erkrankungen sind unspezifisch und beinhalten neben (wiederkehrendem) Fieber, Haut- und Schleimhautbeteiligung unspezifische Symptome verschiedener Organsysteme, die v. a. im Kindesalter typische Begleitsymptome von Infektionen, aber auch immunologischen bzw. onkologischen sowie Autoimmunerkrankungen sein können. Das kann die Diagnosestellung von AID verzögern und birgt die Gefahr von Organschäden. Die Seltenheit und Komplexität der autoinflammatorischen Erkrankungen macht interdisziplinäre Therapiestrategien und die Zusammenarbeit mit in der Betreuung dieser Patienten erfahrenen Ärzten erforderlich.

Kinderwunsch und Krebs – Was ist zu beachten?

Kategorie: Onkologie
Mögliche CME-Punkte: 2
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Der medizinische Fortschritt und der damit verbundene Anstieg des Alters der Mütter bei ihrer ersten Geburt führte dazu, dass immermehr an Krebs Erkrankte einen Kinderwunsch besitzen. Es gibt mehrere Möglichkeiten die Fertilität trotz Krebsdiagnose, z. B. durch Transposition der Ovarien, zu erhalten.

Aktueller Standard: Die Behandlung der Phimose bei Kindern

Kategorie: Urologie
Mögliche CME-Punkte: 2
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Die medizinischen Indikationen zur Behandlung einer Phimose oder Notwendigkeit einer Zirkumzision sind klar definiert. Entwicklungsbedingte und altersentsprechende Normalbefunde der Vorhautentwicklung gehören nicht dazu. Unsicherheit bei Eltern und Unkenntnis von Ärztinnen und Ärzten können zu nicht erforderlichen fachärztlichen Vorstellungen, nicht indizierten Behandlungen und unnötigen Operationen führen.

Endometriose bei sehr jungen Frauen – relevant und progressiv

Kategorie: Gynäkologie
Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von gyne
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Viele junge Frauen klagen in ihrem zweiten Lebensjahrzehnt über Menstruationsschmerzen und perimenstruelle Beschwerden, sodass differentialdiagnostisch eine Endometriose in Erwägung gezogen werden muss, zumal Progression der Erkrankung zu Organschäden und reduzierter Fruchtbarkeit im weiteren Leben führen kann. Da in den Frühstadien dieser Erkrankung die peritoneale Wachstumsform überwiegt, ist die Laparoskopie noch immer Goldstandard in der Diagnostik, da die Sonographie erst bei Ovarialendometriose und tief infiltrierender Endometriose Hervorragendes leistet. Primär sind deshalb diese Beschwerden der Teenager hormonell zu behandeln. Bei Therapieresistenz gegen orale Kontrazeptiva vom Kombinationstyp ist dann aber die Indikation zur Laparoskopie gegeben, da in diesem Kollektiv bis zu 70% eine Endometriose entwickelt haben. So lässt sich einerseits eine zu lange Diagnoseverzögerung vermeiden und damit auch schwere Verläufe und Folgeschäden aber andererseits werden unnötige Laparoskopien reduziert.

Winkelblock – eine unterschätzte Erkrankung

Kategorie: Ophthalmologie
Mögliche CME-Punkte: 2
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Obwohl das primäre Winkelblockglaukom (PWBG) nur 25 Prozent aller Glaukome ausmacht, ist es für 50 Prozent der glaukombedingten Erblindungen verantwortlich. Die frühzeitige Diagnose und Therapie der Winkelblocksituation ist von großer Bedeutung, weil dadurch die Entwicklung eines PWBGs vermieden werden kann. Der Beitrag befasst sich mit der Differentialdiagnose und Diagnostik sowohl der Winkelblocksituation als auch des PWBG.

Heutige Embolieprophylaxe bei Vorhofflimmern

Kategorie: Kardiologie
Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Blaek
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Einen wichtigen Eckpfeiler bei der Therapie von Patienten mit Vorhofflimmern stellt die Schlaganfallprophylaxe dar. Diese besteht vorwiegend aus einer medikamentösen Antikoagulation. Ist die Indikation zur oralen Antikoagulation gesichert, müssen viele Faktoren bei der Wahl des passenden Medikamentes berücksichtigt werden. Hierbei spielen nicht nur patientenbezogene Faktoren (z. B. Nierenfunktion) eine Rolle, sondern auch vorausgegangene oder anstehende Interventionen. So wird heutzutage für viele Eingriffe auf eine Unterbrechung der oralen Antikoagulation verzichtet. Insbesondere sollte die Antikoagulation vor und nach Katheterablationen nicht unterbrochen werden.

Therapie der spinalen Muskelatrophie (SMA) bei Erwachsenen – ein Update

Kategorie: Neurologie
Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Blaek
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Die spinale Muskelatrophie (SMA) ist eine neurodegenerative autosomal-
rezessiv vererbte, meistmonogenetische Erkrankung. Diese führt
durch eine Mutation im SMN1-Gen und einem daraus resultierenden
Mangel an SMN1-Protein zum Untergang der a-Motoneurone in Rückenmark
und Hirnstamm und damit zu schlaffen Paresen. Bei einer Inzidenz
von 1:10.000 Geburten werden in Deutschland jährlich etwa
80–120 Kinder mit einer SMA geboren. Die häufigste Form, mit einem
Anteil von etwa 95%, ist dabei die 5q-assoziierte SMA, die seit diesem
Jahr Bestandteil des Neugeborenenscreenings ist. Verschiedene medikamentöse Therapien stehen für die Behandlung der SMA zur Verfügung. Darüber hinaus befinden sich weitere SMN-unabhängige Strategien in der Entwicklung. Auch die Kombination
der verschiedenen Therapiemöglichkeiten wird diskutiert und
zum Teil bereits in Studien untersucht. Weiterhin sollten Patienten mit
einer SMA an spezialisierten Zentren behandelt werden und auch supportive
Therapiemaßnahmen bleiben von Bedeutung.

Schwangerschaft bei Frauen mit angeborenen Herzfehlern. Eine multidisziplinäre Herausforderung

Kategorie: Gynäkologie
Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von gynäkologische praxis
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Angeborene Herzfehler sind die häufigsten angeborenen Defekte. Dank der modernen Herzmedizin und Herzchirurgie überleben heute die meisten Betroffenen und die Zahl der Frauen im gebärfähigen Alter nimmt daher stetig zu. Das kardiovaskuläre Risiko einer Schwangerschaft wird determiniert durch die Art des Herzfehlers, die hämodynamischen Residuen und frühere Komplikationen. Für Frauen mit erhöhtem Schwangerschaftsrisiko empfiehlt sich eine multidisziplinäre Beurteilung und Beratung an spezialisierten Zentren. Wichtig ist die frühzeitige Erstellung eines detaillierten Plans für Geburt und peripartale Betreuung. Für Frauen mit erhöhtem Schwangerschaftsrisiko, die nicht schwanger werden möchten, ist eine sichere und effektive Kontrazeption besonders wichtig.

Der anaphylaktische Notfall. Unterdiagnostiziert - unterberichtet - unterbehandelt

Kategorie: Innere Medizin
Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von internistische praxis
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Anaphylaktische Reaktionen können jedes Organsystem betreffen und sind potenziell lebensbedrohlich. Eine definierte Reihenfolge oder Schweregrade von Symptomen gibt es hierbei nicht. Da anaphylaktische Reaktionen unberechenbar sind, bedürfen sie – unabhängig vom Schweregrad − einer sofortigen Therapie. Mittel der ersten Wahl ist die Gabe von Adrenalin i.m., als Begleittherapie fungieren Kortikosteroide und/oder Antihistaminika. Nach erfolgreicher Therapie muss eine stationäre Überwachung erfolgen. Die Ausstellung eines Anaphylaxiepasses und Notfallplanes sind obligatorisch. Ein Notfallset zur Selbstbehandlung muss verordnet und sollte vom Patienten konsequent mitgeführt werden.

Immuntherapien mit dem Fokus auf CAR-T-Zell- Therapien bei Kindern und Jugendlichen mit ALL

Kategorie: Onkologie
Mögliche CME-Punkte: 2
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Die akute lymphoblastische Leukämie (ALL) ist die häufigste maligne Neoplasie des Kindes- und Jugendalters. Das Erstrezidiv stellt bei eigenständiger Betrachtung die vierthäufigste Krebserkrankung im Kindes- und Jugendalter dar. Die Ersterkrankung ist in 80 % der Patienten heilbar, während im Erstrezidiv nur noch 50 % langfristig überleben. Somit können derzeit fast 90 % aller Kinder mit ALL definitiv geheilt werden. Daraus folgt aber auch, dass mit einer Verbesserung des Outcomes von Erstrezidiven einer ALL eine Erhöhung der Gesamtüberlebensraten von Krebserkrankungen im Kindes- und Jugendalter im weitesten Sinne möglich wäre. Auch sei erwähnt, dass die sehr guten Erstlinienergebnisse mit teils schweren akuten und späten Toxizitäten einhergehen, sodass eine weitere Intensivierung konventioneller Standardtherapien kaum machbar ist und insbesondere nicht vertretbar erscheint.

Scanner: Must-have in der Mehrbehandler-Praxis

Kategorie: Zahnmedizin
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Digitale Abformung in den unterschiedlichen Fachdisziplinen der Zahnmedizin 

Urologische Komplikationen bei anorektalen Fehlbildungen

Kategorie: Urologie
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Assoziierte angeborene und erworbene urologische Fehlbildungen und Komplikationen spielen in der Behandlung von anorektalen Fehlbildungen (anorektale Malformation [ARM]) eine wesentliche Rolle. Nur durch eine gezielte Diagnostik und entsprechende Therapie können urologische Langzeitschäden vermieden werden.

Harnwegsinfektionen bei Kindern und Jugendlichen – Empfehlungen für Praxis und Klinik

Kategorie: Pädiatrie
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Die Hauptrisikofaktoren für Folgeerscheinungen nach Harnwegsinfektionen (HWI), wie z. B. arterielle Hypertonie oder chronische Nierenerkrankungen, sind angeborene Anomalien der Niere und der Harnwege (CAKUT) sowie eine Blasen-Darm-Dysfunktion. Eine HWI sollte immer bei Kindern mit Fieber ohne Fokus in Betracht gezogen werden, die Methode der Urinentnahme ist für die Interpretation der Urinanalyse bedeutsam. Unabhängig vom Alter soll nach der ersten Episode einer Pyelonephritis (PN) bei allen betroffenen Kindern eine Ultraschalluntersuchung (US) durchgeführt werden. Indikationen zur Antibiotikaprophylaxe sowie Diagnostik und Therapie werden erläutert. 

Elektrophysiologie des Auges: Indikationen und typische Befunde

Kategorie: Ophthalmologie
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Die Elektrophysiologie bietet die Möglichkeit der objektiven Funktionsprüfung der Sehbahn. Unterschiedliche neuronale Strukturen können untersucht werden, sodass Rückschlüsse auf verschiedene Pathologien mit entsprechenden Funktionsstörungen gezogen werden können. Die Ergebnisse sind weitestgehend unabhängig von der subjektiven Wahrnehmung der Patienten. 

Coccygodynie – Ein Überblick über ein kontroverses Krankheitsbild

Kategorie: Chirurgie
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Als Coccygodynie bezeichnet man Beschwerden im Bereich des Steißbeins. Typisch für Patienten mit Steißbeinbeschwerden ist ein langer Leidensweg mit vielen Voruntersuchungen ohne wirkliche Diagnose. Der tiefsitzende Schmerz direkt über der Steißbeinspitze, meist nur beim Sitzen oder Lagewechsel, kann als Leitsymptom gesehen werden. Die dynamischen, lateralen Röntgenaufnahmen des Steißbeins ist die aufschlussreichste Bildgebung. Nach Diagnosestellung sollten zunächst konservative Maßnahmen probiert werden. Bei therapierefraktären Beschwerden über 6 Monate mit kurzzeitig gutem Ansprechen auf die konservative Therapie, sollte die Coccygektomie ins Auge gefasst werden.

Neue Konzepte in der Therapie des Endometriumkarzinoms: individualisierte Rezidivtherapie

Kategorie: Onkologie
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Beim metastasierten und rezidivierten Endometriumkarzinom (EC) bekommt die individualisierte Therapie eine immer größere Bedeutung. Ein möglicher Therapiealgorithmus wird in diesem Artikel vorgestellt. Wirksam sind die Checkpoint-Inhibitoren alleine oder in Kombination, insbesondere bei Tumoren mit MSI und POLE-Mutation. Voraussetzung wird die regelhafte molekularpathologische Diagnostik sein, um die individuelle Prognose und Optionen einer zielgerichteten Therapie identifizieren zu können.

Genetische Untersuchungen im ersten Trimenon

Kategorie: Gynäkologie
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Neben dem Erst-Trimester-Screening sind die nicht-invasiven pränatalen Tests (NIPT) mittlerweile eine etablierte Methode zur Detektion der Trisomien 21, 18 und 13. Für andere genetische Störungen ist ihre Testgüte derzeit noch eingeschränkt. Zur diagnostischen Punktion zählen Amniozentese und Chorionzottenbiopsie. Beide sind sehr sichere Methoden. Ging es früher vor allem darum, eine Karyotypisierung vorzunehmen, spielen heute molekulargenetische Untersuchungen eine immer
größere Rolle. Es gibt die Möglichkeit ein molekulargenetisches Panel, eine Exom-Analyse oder eine vergleichende Genomhybridisierung durchzuführen.

Temporäre mechanische Kreislaufunterstützung auf der Intensivstation – Management, Komplikationen und Weaning

Kategorie: Kardiologie
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Die Versorgung von Patienten mit tMCS auf der Intensivstation ist komplex und bedarf spezialisierter, interdisziplinärer Teams. Nach Behandlung der dem Schock zugrundeliegenden Ursache wird eine hämodynamische Stabilisierung abgewartet, bevor ein standardisiertes Weaning von den Systemen begonnen werden kann. Während der Laufzeit von tMCS kommt es regelmäßig zu Komplikationen und die daraus resultierenden Folgen sind häufig schwer undmit einer erheblichen Verschlechterung des Outcomes vergesellschaftet. Dies unterstreicht erneut den Stellenwert der Versorgung solcher Patienten in Zentrenmit ausreichend hoher Fallzahl und interdisziplinärer Expertise.

Wenn die Keratoplastik nicht mehr reicht: Die Limbokeratoplastik

Kategorie: Ophthalmologie
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Ein Verlust der limbalen Stammzellpopulation führt zu einer Limbusstammzellinsuffizienz, die entweder angeboren oder erworben sein kann. Ihre Therapie richtet sich nach dem Ausprägungsgrad. Die allogene perforierende Limbokeratoplastik stellt eine mögliche Alternative zur Stammzelltransplantation dar.

Die Plastische Chirurgie – Ein Fachgebiet mit vielfältigen Möglichkeiten in der Urologie

Kategorie: Urologie
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Die plastische Chirurgie beinhaltet Eingriffe zur Rekonstruktion, zur Ästhetik, bei Verbrennungen und an Händen. Das Ziel der rekonstruktiven Chirurgie ist es, die Form und die Funktion des Körpers zu erhalten bzw. wiederherzustellen. Auf den ersten Blick verbindet die beiden Fachdisziplinen Urologie und Plastische Chirurgie eher wenig. Dagegen besteht in der klinischen Praxis ein beachtliches interdisziplinäres Potenzial.

Immuntherapie der schubförmigen/schubförmig-remittierenden Multiplen Sklerose

Kategorie: Neurologie
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Die Multiple Sklerose (MS), eine chronische inflammatorische Erkrankung des ZNS, ist die häufigste neurologische Erkrankung des jungen Erwachsenenalters, die bereits frühzeitig zur Behinderung führen kann. Nach heutigem Verständnis spielt Autoimmunität eine wesentliche Rolle in der Pathogenese, die zu einer Demyelinisierung und Neurodegeneration im Gehirn und Rückenmark führt. Die Behandlung von Krankheitsschüben, die symptomatische Therapie und die prophylaktische Immuntherapie mit verlaufsmodifizierenden Substanzen (disease
modifying drugs, DMDs) stellen die Säulen der MS-Therapie dar. In den letzten 25 Jahren konnten vor allem auf dem Gebiet der DMDs große Fortschritte erzielt werden, insbesondere bei der schubförmigen Verlaufsform. Mehrere Präparate mit unterschiedlichen Wirkmechanismen, Wirksamkeit, Nebenwirkungen und Anforderungen an die Pharmakovigilanz sind mittlerweile zugelassen. Das therapeutische Spektrum umfasst orale (Cladribin, Dimethylfumarat, Diroximelfumarat, Fingolimod, Ozanimod, Ponesimod, Siponimod, Teriflunomid), sowie parenteral verabreichte Therapien (Alemtuzumab, Betainterferone, Glatirameracetat, Natalizumab, Ocrelizumab, Ofatumumab). Die Vielzahl der verfügbaren Therapeutika macht die Therapiewahl zu einer Herausforderung, wichtige Kriterien hierbei sind Krankheitsaktivität, Patientencharakteristika und Sicherheitsaspekte.

Chronisch nichtbakterielle Osteomyelitis – (Differenzial-)Diagnose und Therapie

Kategorie: Pädiatrie
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Die chronisch nichtbakterielle Osteomyelitis (CNO) ist eine entzündliche Knochenerkrankung unbekannter Ätiologie, die meist im Kindesund Jugendalter auftritt. Knochenschmerzen und Bewegungseinschränkung, weniger aber Schwellung und/oder Rötung sind das Leitsymptom. Die Diagnose stützt sich insbesondere auf bildgebende Verfahren (vor allem im Verlauf Ganzkörper-Magnetresonanztomografie). Bei einem CNO-typischen Befallsmuster (symmetrisch metaphysär, mehrere Wirbelkörper, Klavikula, Mandibula) kann in Zusammenschau mit charakteristischen, klinischen Begleitsymptomen (z. B. palmoplantare Pustulose) eine Diagnose mit guter Zuverlässigkeit auch klinisch gestellt werden. Bei nicht eindeutiger Konstellation und insbesondere bei unifokaler Läsion müssen infektiöse und maligne Ursachen durch eine biotische Untersuchung ausgeschlossen werden. Insbesondere chronisch-entzündliche Darmerkrankungen und die Schuppenflechte können mit der CNO assoziiert sein. Die Behandlung der CNO erfolgt ähnlich wie bei anderen rheumatischen Erkrankungen mit einer antiinflammatorischen und/oder immunmodulierenden Therapie nach Stufenkonzept. Bei Befall der Wirbelsäule sollte zur Verhinderung (weiterer) Wirbelkörperdestruktion diese Therapie frühzeitig eskaliert und der Einsatz von Bisphosphonat zügig erwogen werden. 

Gefäßgesundheit und Präeklampsie

Kategorie: Gynäkologie
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Frauen mit endothelialen Erkrankungen haben ein höheres Risiko, in der Schwangerschaft eine Präeklampsie zu erleiden, und Frauen nach Präeklampsie haben lebenslang ein deutlich erhöhtes Risiko, kardiovaskulär zu erkranken.
Die Untersuchung kardiovaskulärer und endothelialer Marker kann daher in der Schwangerschaft zur Risikoeinschätzung und Diagnostik genutzt werden. Der Quotient aus sFlt-1 und PlGF hat sich dabei als wegweisender prognostischer Faktor für die Entstehung und den Verlauf einer Präeklampsie erwiesen.

Gemeinsam mehr erreichen: Interdisziplinäre psychokardiologische Rehabilitation und Nachsorge

Kategorie: Kardiologie
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In Deutschland sind sowohl für Herz-Kreislauferkrankungen als auch für psychische Erkrankungen Rehabilitationsverfahren etabliert. Siezielen auf eine Verbesserung der Lebensqualität und auf Teilhabe ab. Im Falle einer koronaren Herzkrankheit kann die Rehabilitation auch die Mortalität verbessern. Eine relevante Komorbidität beider Fachgebiete, wie sie für Herz-Kreislauferkrankungen im Zusammenhang mit Depression, Angststörung und posttraumatischer Belastungsstörung u. a. häufig zu finden ist, wird aber mit den bestehenden Rehabilitationskonzepten nicht abgebildet. Es gibt aber zunehmend Kliniken, die sich dieser Patientengruppe im Sinne einer psychokardiologischen Rehabilitation annehmen. Es handelt sich hierbei um eine interdisziplinäre Rehabilitation, die in gleichem Maße und gleichberechtigt durch die Fachgebiete Kardiologie und Psychosomatik erfolgt. Dabei kommen überwiegend klinikinterne Konzepte zur Anwendung, die aber zunehmend standardisiert werden. Kernelemente der kardiologischen Rehabilitation und Prävention werden durch eine intensive psychologische Diagnostik und Betreuung im Sinn einer Psychotherapieergänzt. Dabei sollte der Nachsorge nach der Rehabilitation in kardio-logischer und psychosomatischer Sicht ein hoher Stellenwert eingeräumt werden.

Gallensteine und ihre Komplikationen – Standards in Prävention, Diagnostik und Therapie

Kategorie: Gastroenterologie
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Gallensteine sind ein häufiger Befund, im Jahr 2014 waren gallensteinbedingte Folgeerkrankungen der zweithäufigste gastroenterologische Grund für eine Krankenhausbehandlung in den USA. Beeinflussbare Risikofaktoren der Gallensteinentstehung sind körperliche Inaktivität, kohlenhydratreiche und überwiegend gesättigte Fettsäuren enthaltende Ernährung, Übergewicht und Diabetes mellitus Typ 2. Bei biliärer Schmerzsymptomatik umfasst die Basisdiagnostik neben Schmerzanamnese und klinischer Untersuchung eine laborchemische sowie sonografische Untersuchung. Bei akuter Cholezystitis sollte eine früh elektive Cholezystektomie innerhalb der ersten 24 Stunden erfolgen.

Implantat und Alloplast: Synergie im unteren Frontzahnbereich

Kategorie: Zahnmedizin
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Diese Fallstudie demonstriert die erste Verwendung eines neuartigen Implantatdesigns, zusammen mit einem partikulären alloplastischen Transplantatmaterial aus β-Tricalciumphosphat (β-TCP) im unteren Frontzahnbereich mit Sofortinsertion und Sofortbelastung.

Karies meets Pulpa - Wie weit kann man gehen?

Kategorie: Zahnmedizin
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Der Pulpa-Dentin-Komplex ist aufgrund seiner elementaren Funktionen eine schützenswerte Struktur. Durch die enge Beziehung zwischen Pulpa und Dentin kann jede Veränderung im Bereich der Zahnhartsubstanzen eine Reaktion der Pulpa hervorrufen. Nicht das vollständige Entfernen der Karies bis hin zu einer möglichen Pulpaeröffnung, sondern ein minimalinvasiver, selektiver Exkavationsansatz ist heutzutage das Mittel der Wahl. 

Neurologische Erkrankungen und Kinderwunsch

Kategorie: Neurologie
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Weder Multiple Sklerose(MS)- noch Myasthenia gravis-Patientinnen sind per se als Risikoschwangerschaften einzustufen. Durch die Erkrankung wird das Risiko für Schwangerschaftskomplikationen oder negative Schwangerschaftsausgänge in den allermeisten Fällen nicht erhöht, sodass die meisten Patientinnen gesunde Kinder haben werden. Dennoch sollten Schwangerschaften gut geplant werden, und die Therapieoption mit dem größtmöglichen Nutzen für die Mutter und dem geringstmöglichen Risiko für das Kind eruiert werden. Die meisten Frauen werden durch die Schwangerschaft keine bleibende Behinderung davontragen. Wenn gewünscht, kann in den ersten 4–6 Monaten bei beiden Erkrankungen voll gestillt werden. Ein sofortiger postpartaler Therapiebeginn ist angeraten, wenn MS bzw. Myasthenia gravis-erkrankte Frauen nicht stillen möchten oder zuvor einen hochaktiven Krankheitsverlauf zeigten. Interferon-beta-Präparate, Ofatumumab und IVIG sind auch in der Stillzeit zugelassen. Unter anderen Präparaten wie Glatirameracetat, Dimethylfumarat, monoklonalen Antikörpern, Kortison oder Azathioprin kann das Stillen Off-label erwogen werden. 

Forme fruste Keratokonus in der refraktiven Chirurgie

Kategorie: Ophthalmologie
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Verschiedene diagnostische Möglichkeiten und Screening-Tools ermöglichen es heute, eine suspekte Hornhaut oder einen forme fruste Keratokonus mit großer Sicherheit zu entdecken. Die verbesserte Diagnose sowie Fortschritte im Crosslinking erhöhen die Sicherheit kornealer Lasereingriffe. So können Hornhäute refraktiv behandelt werden, die vor einigen Jahren noch ausgeschlossen wurden.

Fokale Therapie in der deutschen S3-Leitlinie für Prostatakrebs – Eine Premiere

Kategorie: Urologie
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Als erste Leitlinie weltweit hat die deutsche S3-Leitlinie ein eigenes Kapitel für die fokale Therapie aufgenommen. Es umfasst Diagnostikverfahren, die einzelnen Behandlungstechniken und das Follow-up. Die wichtigsten Statements werden hier übersichtlich zusammengefasst und eingeordnet.

Indikationen und Grenzen der Leberchirurgie

Kategorie: Chirurgie
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Primäre und sekundäre Lebertumoren sind eine häufige Erkrankung. Mit der rapiden technischen Entwicklung der Leberchirurgie sind viele dieser Tumoren resezierbar geworden. Es wurden Techniken entwickelt, die sich die Regenerationsfähigkeit der Leber zunutze machen, um das zukünftige Leberrestgewebe so zu vergrößern, dass extreme Leberresektionen möglich werden. Auch die Lebertransplantation hat das Gebiet der hepatobiliären Chirurgie revolutioniert und ist heute in der Behandlung von primären Lebertumoren nicht mehr wegzudenken. Dieser Artikel bietet einen Überblick über die aktuellen Indikationsstellungen sowie die Grenzen der technischen und onkologischen Machbarkeit.

CAR-T-Zelltherapie beim Multiplen Myelom: Chancen und Herausforderungen

Kategorie: Onkologie
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Mit mehreren regulatorischen Zulassungen haben CAR-T-Zellen aufgrund ihres kurativen Potentials in den letzten Jahren Einzug in die Standardtherapie rezidivierter B-Zell-Neoplasien gehalten. Beim Multiplen Myelom (MM) handelt es sich bis heute in der Mehrheit der Fälle um eine nicht heilbare Erkrankung. Innovative therapeutische Ansätze werden daher dringend benötigt. Als „lebendiges Medikament“ haben CAR-T-Zellen grundsätzlich die Fähigkeit, nach einer einmaligen Applikation langfristig im Patienten zu persistieren und mögliche Rezidive frühzeitig zu verhindern.

Eosinophile Ösophagitis im Kindes- und Jugendalter

Kategorie: Pädiatrie
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Eosinophile Ösophagitis (englisch: eosinophilic esophagitis – abgekürzt: EoE) ist eine chronische, immun- und antigenvermittelte Erkrankung des Ösophagus, die unbehandelt zu einer ösophagealen Dysfunktion führt. Die Inzidenz und Prävalenz ist steigend. In westlichen Regionen beträgt die Prävalenz 1:2.500. Die Ätiologie ist multifaktoriell und noch unzureichend verstanden. Neben genetischen Faktoren spielen Umweltallergene in der Nahrung oder Luft eine entscheidende Rolle. Durch eine IgE-vermittelte Hypersensitivität und einer verzögerten T-Zell-vermittelten Immunantwort mittels Th2-Interleukinen (IL) IL-4, IL-5 und IL-13 kommt es zur Rekrutierung und Aktivierung von Eosinophilen, Basophilen und Mastzellen. Die Beschwerden der EoE unterscheiden sich je nach Alter. Gerade bei kleinen Kindern sind die Beschwerden noch unspezifisch und umfassen Bauch- oder Brustschmerzen, Übelkeit oder Erbrechen, oder eine Nahrungsverweigerung, die zu einer Gedeihstörung führen kann. Ältere Kinder, Jugendliche und Erwachsene berichten von Sodbrennen, Schluckbeschwerden, Schmerzen in der Brust oder dem Steckenbleiben von Essen. Typische endoskopische Befunde sind Schleimhautödeme, Ringe, Längsfurchen, Stenosen und weißliche Exsudate. Diagnostiziert wird die Erkrankung, wenn ein Patient >15 Eos/Gesichtsfeld (ca. 60 Eos/mm2) in einer von mindestens vier Biopsien aufweist, typische klinische Symptome hat und eine andere Erkrankung, die für die Symptomatik verantwortlich sein und zu einer Eosinophilie führen könnte, ausgeschlossen wurde. Aktuell bilden die 3 »D« (»Drugs, Diet and Dilation«) die Grundlage der Therapie. Neben der endoskopischen Dilatation, die der Therapie ösophagealer Stenosen vorbehalten ist, stehen initial drei Behandlungsoptionen, jeweils allein oder in Kombination zur Verfügung: (1) PPI, (2) Eliminationsdiät, (3) topische Steroide. Neuere Therapieoptionen mit spezifischen Biologika sind im Rahmen klinischer Studien verfügbar. 

24h-Video-EEG-Monitoring

Kategorie: Neurologie
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Die Epilepsie stellt eine der häufigsten chronischen Krankheiten des Kindesalters dar. Es gibt viele Differenzialdiagnosen und Fehldeutungen sind häufig, da sich die Anfälle in ihrem Erscheinungsbild sehr ähnlich sein können. Das Elektroenzephalogramm (EEG) dient dabei meist nur bei wiederholten Untersuchungen, Schlafentzug oder Ableitung im Schlaf als ausreichendes Mittel zur Beschaffung der Informationen. Zunächst können Schlaf-EEGs und Wiederholungen der Wach-EEGs durchgeführt werden. Bei Erfolglosigkeit empfiehlt sich jedoch eine länger andauernde Aufzeichnung. Das Monitoring führte dazu, dass bei über einem Viertel der Kinder eine Epilepsie neu diagnostiziert und bei 16,2 % der Kinder eine Epilepsie ausgeschlossen werden konnte. Außerdem bewirkte es bei 7,6% eine Änderung der Epilepsieklassifikation. Bei über einem Viertel wurde die Epilepsie durch das Monitoring re-klassifiziert. In ca. der Hälfte der Fälle kam es durch das Monitoring zu einer Änderung der antiiktalen Therapie. Zudem zeigte sich bei 32,1 % eine Anfallsfreiheit im ersten Jahr nach dem Monitoring und bei 23,8 % konnte eine Sanierung des EEGs für das folgende Jahr nach dem Monitoring erreicht werden. Es bestand ein statistisch signifikanter Zusammenhang sowohl zwischen der Anfallsfreiheit und der Neudiagnose als auch zwischen der Anfallsfreiheit und der Re-klassifikation der Epilepsie (für beides p = 0,007). Insgesamt ergab sich durch das Monitoring ein großer diagnostischer Nutzen in der Bestimmung von Epilepsie bei Kindern und Jugendlichen mit klinischer Relevanz bei einer nicht invasiven Untersuchung und ausbleibenden Komplikationen.

Aktuelle Therapiemöglichkeiten für die komplizierte Belastungsharninkontinenz bei Frauen

Kategorie: Urologie
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Trotz etablierter konservativer und operativer, leitliniengerechter Primärtherapie der weiblichen Belastungsharninkontinenz müssen viele Patientinnen wegen rezidivierender oder persistierender Harninkontinenz weiter behandelt werden. Diagnostik und Therapie einer Rezidiv-Belastungsharninkontinenz nach operativer Behandlung stellen eine Herausforderung dar. Essenziell sind eine umfassende präoperative Diagnostik und Beratung.

Die Rolle von Homocystein bei der Glaukomerkrankung

Kategorie: Ophthalmologie
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Viele Publikationen befassen sich mittlerweile mit Homocystein als unabhängigem Risikofaktor für neurodegenerative und vaskuläre Erkrankungen. Trotz teils widersprüchlicher Studienergebnisse finden sich klare Zusammenhänge, auch bei der Glaukomerkrankung. Um die Bedeutung des Homocysteins für die Pathogenese im Detail zu verstehen und gegebenenfalls therapeutische Konzepte zu entwickeln, sind weitere Experimente und Studien erforderlich.

Harninkontinenz - ein generationsübergreifendes Problem

Kategorie: Gynäkologie
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Die Betreuung harninkontinenter Frauen über alle Lebensphasen hinweg gehört zum Alltag in der gynäkologischen Praxis. Das reicht von der Beratung besorgter Mütter harninkontinenter Kinder über die Beratung bzgl. peripartaler Beckenbodenfunktionsstörungen oder Behandlung postpartaler Beschwerden bis hin zur etablierten urogynäkologischen Therapie im Senium. Im Blickpunkt dieses Beitrages stehen an die Lebensphase angepasste konservative und invasive Therapiestrategien unter Berücksichtigung der Merkmale des jeweiligen Patientinnenkollektivs.

Die Äquilibrierungsschiene mit anteriorer Führung

Kategorie: Zahnmedizin
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Standard-Okklusionsschiene zur okklusalen Prä-Therapie einer CMD

Zyklusstörungen

Kategorie: Gynäkologie
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Zyklusstörungen werden häufig erst nach Absetzen von hormonellen Kontrazeptiva oder anderen Hormonpräparaten bemerkt. Um die Ursachen herauszufinden, ist es wichtig, neben einer ausführlichen Anamnese klinische Untersuchungen mit Vaginalsonographie durchzuführen. Da Zyklusstörungen fast immer hormonelle Ursachen haben, gehört auch die Durchführung einer Hormonanalyse zu den wichtigsten diagnostischen Mitteln. 

Rheumatologische Notfälle

Kategorie: Pädiatrie
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Obwohl es sich bei den entzündlich-rheumatischen Erkrankungen in der Regel um chronische Erkrankungen handelt, kann es vorkommen, dass sich eine noch nicht diagnostizierte Erkrankung aus dem rheumatischen Formenkreis in einer akuten Symptomatik als diagnostischer und therapeutischer Notfall manifestiert. So muss bei anhaltendem oder rezidivierendem Fieber an das Vorliegen einer autoinflammatorischen Erkrankung, beispielsweise einer systemischen juvenilen idiopathischen Arthritis, gedacht werden. Zudem können Kollagenosen wie der systemische Lupus erythematodes oder die Dermatomyositis mit rezidivierendem Fieber einhergehen. Beim Kawasaki-Syndrom stellt Fieber ein obligatorisches Diagnosekriterium dar, aber auch andere Vaskulitiden können mit Fieber assoziiert sein, beispielsweise der Morbus Behçet oder die Granulomatose mit Polyangiitis. Allen diesen Erkrankungen gemeinsam ist ein deutlich reduzierter Allgemeinzustand des Patienten, häufig kommt es zu einem ungewollten Gewichtsverlust oder zu Nachtschweiß. Ebenso kann es bei allen diesen Erkrankungen zu einer kardialen Beteiligung im Sinne einer Peri- oder Myokarditis sowie zu einer pulmonalen Beteiligung im Sinne von Pleuraergüssen oder interstitiellen entzündlichen Veränderungen kommen. Im Falle einer unkontrollierten Krankheitsaktivität kann es als Komplikation der systemischen entzündlich-rheumatischen Erkrankungen zu einem Makrophagenaktivierungssyndrom kommen, welches durch eine massive Inflammation gekennzeichnet ist, die zu einem Multiorganversagen führen kann. Ebenso kann bei Patienten mit einer bereits bekannten Diagnose aus dem rheumatischen Formenkreis eine akute Symptomatik eintreten, welche eine rasche Diagnose und Behandlung erfordert. Eine besondere Herausforderung stellt beispielsweise die Differenzierung eines infektiösen Geschehens bei einem immunsupprimierten Patienten von einem Schub der entzündlich- rheumatischen Erkrankung dar. Aber auch Komplikationen wie thromboembolische Ereignisse im Rahmen eines sekundären Antiphospholipidsyndroms oder Wirbelkörpersinterungen bei vorbekannter chronisch nicht bakterieller Osteomyelitis sollten rasch erkannt und behandelt werden. 

Differenzialdiagnosen der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit beim jungen Patienten

Kategorie: Innere Medizin
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Die Differenzialdiagnosen der peripheren arteriellen Verschlusserkrankung (PAVK) mit dem Leitsymptom der Claudicatio intermittens sind beim jungen Patienten vielfältig. Da die PAVK bei jüngeren Patienten vergleichsweise selten vorkommt, wird die Diagnose häufig erst verzögert festgestellt. Die PAVK des jungen Patienten stellt ein größeres Risiko für den Verlust der Extremität dar, als bei der chronischen und besser kompensierten Form des älteren Patienten der Fall ist. Der Artikel gibt eine Übersicht über die häufigsten Differenzialdiagnosen, Risikofaktoren,  Diagnosealgorithmen und Therapien. 

Potential der Liquid Biopsy in der molekularen Diagnostik des Mammakarzinoms

Kategorie: Onkologie
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Die Diagnostik und Therapie des Mammakarzinoms befindet sich in einer Phase des Umbruchs hin zu einem immer mehr molekular geprägtem Verständnis der Erkrankung. Moderne Methoden zur Genomanalyse unterstützen die klassische Primärdiagnostik an Tumorgewebe durch Bestimmung prädiktiver Marker für zielgerichtete Therapien. Die Aussagekraft einzelner Gewebeanalysen ist jedoch insbesondere in späteren Stadien limitiert, da sich Tumor- und Metastasenentwicklung sowie deren zunehmende Heterogenität anhand einer einzelnen Gewebeprobe nicht mehr ausreichend abbilden lassen. Die Informationen, die Behandlern für die Auswahl wirksamer Therapien zur Verfügung stehen, sind dadurch auf eine lokale Momentaufnahme begrenzt. Mittels Liquid Biopsy ergeben sich auch beim Mammakarzinom nun neue Möglichkeiten für die Analyse der Tumorbiologie.

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