Fortbildungen

Hier finden Sie alle unsere aktuellen Fortbildungen.
Wir bieten Ihnen ein breites Spektrum zertifizierter CME zu den unterschiedlichsten Themen und Fachgebieten.
Mit Abschluss eines Wissenstests können Sie 2-4 CME-Punkte sammeln.

Herpes genitalis in der Schwangerschaft

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
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Herpes simplex-Infektionen zählen zu den nicht meldepflichtigen sexuell übertragbaren Infektionen. Ihr Vorkommen ist von äußeren (Sexualverhalten, Drogenmissbrauch, bakterielle Vaginose) und endogenen (Ethnie, Alter, Immunologie) Faktoren beeinflusst und ein globales Gesundheitsproblem. Der Herpes genitalis ist durch HSV Typ 1 und HSV Typ 2 gleichermaßen und ohne klinische Unterscheidung möglich. Eine perinatale Gefährdung des Neugeborenen ist überwiegend durch HSV Typ 2 bedingt. Die Primärinfektion wird meist klinisch nicht bemerkt, Virusausschüttung bzw. die Gefahr, den bisher gegen diesen Virustyp Antikörpernegativen Sexualpartner zu infizieren, ist auch ohne Symptomatik möglich.

Schwer kontrollierbares »Asthma«: Manchmal anders als man denkt

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
Mit freundlicher Unterstützung von pädiatrische praxis
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Asthma bronchiale als chronische Erkrankung ist in aller Regel mit adäquater Medikation und entsprechender Instruktion bzw. Patientenschulung so gut behandelbar, dass eine normale Lebensqualität erreichbar ist. Nur wenige Patienten brauchen aufgrund anhaltender Beschwerden eine höherstufige medikamentöse Therapie. Hier wird dann die Diagnose eines »schweren Asthmas« gestellt. Insbesondere diese Patientengruppe sollte allerdings kritisch (re-)evaluiert werden und die Möglichkeit einer alleinigen oder zusätzlichen »funktionellen« Komponente im Sinne eines dysfunktionellen respiratorischen Symptoms beachtet werden.

Differenziertes offen chirurgisches Vorgehen beim thorakoabdominellen Aortenaneurysma

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von chirurgische praxis
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In der Behandlung abdomineller und thorakoabdomineller Aortenaneurysmen hat es in den letzten beiden Jahrzehnten einen grundlegenden Paradigmenwechsel gegeben: Die offene Aneurysmachirurgie ist durch die endovaskulären Eingriffe weitgehend verdrängt worden. Bei ca. 20 % der Aneurysmapatienten ist eine endovaskuläre Prothesenimplantation aus morphologischen Gründen nicht möglich oder aus klinischen Gründen, wie geringes Patientenalter, Infektsituation, Vorliegen einer Bindegewebserkrankung, nicht sinnvoll. Die Expertise in der offenen Chirurgie muss daher erhalten bleiben. Im vorliegenden Artikel wird ein Überblick über die etablierten Techniken der konventionellen TAAA-Operation und ihre differenzierte Anwendung bei den unterschiedlichen Aneurysmatypen gegeben.

Komplementärmedizinisches Management von Nebenwirkungen und Leitsymptomen während medikamentöser Tumortherapie

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
Mit freundlicher Unterstützung von ONKOLOGIE heute
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Das Behandlungsrepertoire der medikamentösen Tumortherapie umfasst Substanzen wie die klassischen Zytostatika, monoklonale Antikörper und Tyrosinkinasehemmer, sowie Checkpointinhibitoren und andere neue Therapeutika. Dieses umfangreiche Behandlungsarsenal erlaubt eine immer gezieltere, teilweise auch individuelle, differenzierte und effektive Behandlung vieler Tumorerkrankungen. Die mit den genannten Medikamentenklassen potentiell einhergehenden Nebenwirkungen/adverse effects, sind auch bei den neueren, zielgerichteten Substanzen relevant und fügen sich teilweise in das bekannte Spektrum der Nebenwirkungen und Leitsymptome ein. Umso bedeutender ist der gezielte und effektive Einsatz supportiver Therapiemaßnahmen. Hier können bewährte und neuere Behandlungsmethoden aus den Bereichen Naturheilverfahren, Erfahrungsmedizin und Komplementärmedizinwertvolle Ergänzungen zu den etablierten konventionellen Supportiva darstellen. Die nachfolgende Zusammenstellung der im onkologischen Therapiealltag wichtigsten Symptome/unerwünschten Wirkungen, einerseits hervorgerufen durch die medikamentöse Tumortherapie, andererseits oft verstärkt durch die fortschreitende Krankheit,mit sich verschlechterndemAllgemeinzustand, sollen dazu beizutragen, eine Hilfestellung bei der Symptomkontrolle zu bieten. Auch wenn hier im komplementären Bereich leider nicht immer der Grad von Evidenz vorliegt, den wir für klassische Therapeutika verlangen und voraussetzen.

Medikamentöse Therapie der Herzinsuffizienz mit reduzierter Pumpfunktion

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK
Mit freundlicher Unterstützung von herzmedizin
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Chronische Herzinsuffizienz (HF) ist ein Syndrom, definiert aus kardialer Dysfunktion, myokardialem Schaden sowie Dilatation oder Hypertrophie und ist ohne adäquate Therapie eine chronisch progrediente Erkrankung. Zu den charakterisierenden

Symptomen zählen unter anderem Dyspnoe, Flüssigkeitsretention mit Beinödemen und Pleuraergüssen sowie Abgeschlagenheit (Fatigue).Der unbehandelte fatale Verlauf und der Progress der Erkrankung lassen sich durch eine leitliniengerechte medikamentöse
Therapie stabilisieren.

Neue Aspekte bei der Therapie des Endometriumkarzinoms

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von gynäkologische praxis
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In den Industrienationen ist das Endometriumkarzinom die häufigste Karzinomerkrankung der weiblichen Genitalorgane exklusive der Brust. Etwa 80% der Endometriumkarzinome werden bereits in einem frühen Stadium diagnostiziert. Standardtherapie ist die Hysterektomie mit beidseitiger Adnexexstirpation, die stadienabhängig noch ergänzt werden kann. Bei höherem Rezidivrisiko wird zusätzlich noch eine Lymphonodektomie sowie ggf. eine adjuvante Chemo- und/oder Strahlentherapie durchgeführt. Die Nachsorge erfolgt zur Früherkennung eines Lokalrezidivs und zur Prophylaxe von Scheidenverklebungen mittels gynäkologischer Untersuchung.

Aktuelle Behandlungsempfehlungen bei VMT und Makulaforamen

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK
Mit freundlicher Unterstützung von Concept Ophtalmologie
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Waren eine vitreomakuläre Traktion (VMT) und damit assoziierte Makulaforamina früher nur durch vitreoretinale Chirurgie zu behandeln, so gibt es mittlerweile weitere therapeutische Möglichkeiten. Bei Verdacht einer VMT-Erkrankung muss eine präzise Diagnosestellung erfolgen, wesentliche Parameter müssen mittels hochauflösender OCT-Untersuchung bestimmt und der Behandlungserfolg abgeschätzt werden. Die derzeitigen Optionen umfassen die Beobachtung des Spontanverlaufs, die pharmakologische Vitreolyse, die pneumatische Vitreolyse sowie die Vitrektomie.

Pulmonale Tuberkulose im Kindesalter – Wie sieht sie aus

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
Mit freundlicher Unterstützung von pädiatrische praxis
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Die Tuberkulose ist eine weltweite Infektionserkrankung, die besonders in Afrika und Asien weit verbreitet ist. Durch die anhaltende Migration aus Hochprävalenzländern in die Länder der Europäischen Union hat die Tuberkulose nach einem Tiefststand Ende der 1970er Jahre in den letzten 25 Jahren wieder deutlich zugenommen. Im Säuglings- und Kleinkindalter verläuft die Tuberkulose fünf- bis zehnmal häufiger als schwere akute Erkrankung, z. B. als Miliartuberkulose oder Meningitis tuberculosa, und kann in Einzelfällen sogar einen tödlichen Verlauf nehmen. Zum Zeitpunkt der Diagnose kann die Lunge als Hauptzielorgan bereits ganz erhebliche Veränderungen aufweisen. Die Besonderheiten der Tuberkulose im Kindesalter sollen daher in dieser Übersicht herausgearbeitet werden.

Therapie der Struma nodosa

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
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Die Struma nodosa ist eine in Jodmangelgebieten wie Deutschland weit verbreitete und in aller Regel gutartige Erkrankung der Schilddrüse. Das Vorhandensein von klinisch relevanten Schilddrüsenknoten sowie die lokale Beschwerdesymptomatik aufgrund der Größe des Organs bestimmen in erster Linie die Indikation zur Therapie bzw. das Ausmaß der Behandlung. Eine generelle Operationsindikation besteht nicht.

Therapie des metastasierten Prostatakarzinoms

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
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In Nordamerika und in Europa repräsentiert das Prostatakarzinom (PCa) die zweithäufigste Krebsdiagnose und ist bei den männlichen  Patienten die zweithäufigste krebsbedingte Todesursache nach dem Bronchialkarzinom.Der Anteil an metastasierten Patienten in den Vereinigten Staaten liegt bei ca. 3 % mit höheren Raten im Rest der Welt. Die medikamentöse oder chirurgische Hormonentzugstherapie (ADT) galt für die letzten 7 Dekaden als Therapiestandard des lokal fortgeschrittenen oder metastasierten PCa, denn der Androgenrezeptor (AR)-Signalweg spielt eine Schlüsselrolle in der Entstehung und Proliferation der Tumorzellen. Obwohl die ADT ein biochemisches und zum Teil beeindruckendes klinisches Ansprechen bei > 90% der Patienten zeigt, entwickeln doch alle Betroffenen im Median nach 24−36 Monaten eine Tumorprogression trotz Testosteronwerten im Kastrationsbereich. Mutation und Amplifikation am AR sowie die Fähigkeit zu einer intrinsischen Androgensynthese über alternative Signalwege ermöglichen die Tumorzellproliferation trotz marginaler  Testosteronkonzentrationen im Blut. Dieses Krankheitstadium wird als kastrationsresistentes PCa definiert (CRPC). Während das metastasierte CRPC jahrelang als therapieresistent galt, konnten in der letzten Dekade 5 neue Substanzen mit überlebensverlängerndem Effekt zugelassen werden.

Posttraumatische Schulterinstabilität

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
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Das Schultergelenk ist das am häufigsten von einer Instabilität betroffene Gelenk des Menschen, die Schulterluxation die am meisten auftretenden Schulterverletzung. Dabei macht die traumatische Schulterluxation mehr als ein Drittel der Schulterverletzungen aus. Die Entscheidung zwischen konservativer und operativer Therapie richtet sich in erster Linie nach dem Risiko für eine Rezidivluxation und hängt neben der Diagnose vom Alter, den Funktionsansprüchen und der Compliance des Patienten ab.

Korneale Korrektur der Presbyopie

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK
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Die Presbyopie kann bisher nicht kausal therapiert werden. Symptomerleichterung verschaffen neben (Gleitsicht-)Brillen und (multifokalen) Kontaktlinsen auch chirurgische Behandlungen mittels verschiedener Implantate oder Excimer-Laser. Doch die Presbyopiebehandlung ist auch an der Hornhaut nur eine Kompromisslösung; trotz bedeutender Fortschritte in der refraktiven Chirurgie gleicht sie immer noch der Suche nach dem Heiligen Gral. Dieser Beitrag soll einen Überblick über korneale Korrekturansätze und praktische Tipps geben.

Aktuelle kardiologische Interventionen bei ventrikulären Arrhythmien

Mögliche CME-Punkte: 2
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Ventrikuläre Arrhythmien sind ein komplexes kardiologisches Krankheitsbild mit der Möglichkeit, aber auch Notwendigkeit unterschiedlicher, zum Teil hochspezifischer, kardiologischer Interventionen. Entscheidend für die Therapie ist hierbei nicht nur die Genese der ventrikulären Arrhythmie mit oder ohne kardialer Grunderkrankung, sondern auch, ob es sich um eine reversible oder irreversible Ursache handelt.

Nasopharynxkarzinome und EBV

Mögliche CME-Punkte: 2
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Das Nasopharynxkarzinom gehört zur Gruppe der Kopf-Hals-Tumore epithelialen Ursprungs und ist mit über 90 % der häufigste maligne Tumor des Nasopharynx. Nasopharynxkarzinome werden aufgrund ihrer Lage und häufig erst spät auftretenden, nicht charakteristischen Symptomen wie Paukenerguss, Epistaxis, Nasenatmungsbehinderung und Halslymphknotenvergrößerung in der Regel erst spät diagnostiziert. Histologisch unterschieden werden nach der WHO-Klassifikation das nicht-verhornende Plattenepithelkarzinom mit differenziertem und undifferenziertem Subtyp sowie das verhornende Plattenepithelkarzinom, das weltweit weniger als 20 % aller Fälle ausmacht. Die primäre Radio(chemo)-therapie ist bei allen Subtypen die Therapie der Wahl. Da der Nasopharynx operativ schlecht zugänglich ist, sind operative Resektionen selten und werden häufig erst im Rahmen von Tumorrezidiven nach vorangegangener Radio(chemo)-therapie durchgeführt. Alleinige Chemotherapien werden als Zwei- oder Dreifachkombination nach Ausschöpfen anderer Therapieoptionen eingesetzt. Eine Immuntherapie mit PD-1/PD-L1-Inhibitoren oder Therapie mittels adoptivem T-Zell-Transfer wurde beim Nasopharynxkarzinom eingesetzt, hat außerhalb von Studien bisher jedoch noch keinen Stellenwert.

Hormonelle Kontrazeption und Thrombose - was muss man beachten?

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
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Auch heute wird die Diskussion des Risikos für venöse Thromboembolien (VTE) bei Anwendung von hormonellen Kontrazeptiva in der Fach- und Laienpresse fortgeführt. Dabei entstanden teilweise große Unsicherheiten und Unklarheiten auf Patienten- wie auf Ärzteseite. Wichtig vor Erstverordnung einer hormonellen Kontrazeption ist die vorherige Identifikation von bereits vorliegenden, potenzierenden Risikofaktoren. Dieser Artikel beleuchtet das VTE-Risiko der hormonellen Kontrazeption in Abhängigkeit von der Zusammensetzung der Präparate und unterschiedlichen Risikofaktoren.

Fibromyalgiesyndrom – Neue diagnostische Kriterien, evidenzbasierte therapeutische Empfehlungen

Mögliche CME-Punkte: 2
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Das Fibromyalgiesyndrom (FMS) ist keine seltene Erkrankung. Es zeichnet sich durch die charakteristischen Symptome Muskel- und Gelenkschmerzen wechselnder Lokalisation, eine allgemeine Abgeschlagenheit und Müdigkeit, Schlafstörungen und Morgensteifigkeit aus. Patienten mit FMS erleben häufig eine schwere Beeinträchtigung im Alltag mit relevanter Einschränkung in den ADL`s (activities of daily life). Genauso wie sich die diagnostischen Kriterien gewandelt haben, können nun, aufbauend auf einer Vielzahl von Studienergebnissen, neue Empfehlungen bezüglich sinnvoller Therapieansätze ausgesprochen werden.

Nahrungsmittelallergie bei Atopischer Dermatitis: Praktisches Vorgehen

Mögliche CME-Punkte: 4
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Nahrungsmittelsensibilisierungen und -allergien treten bei Kindern mit Atopischer Dermatitis (AD) häufiger auf als bei Kindern ohne AD. Betroffen sind dabei besonders Säuglinge und Kleinkinder, bei denen die AD früh begonnen hat und wo die Erkrankung einen schweren Verlauf nimmt. Das spezielle diagnostische Vorgehen ist abhängig vom Alter des Kindes, der Ernährungsanamnese und den bislang beobachteten Reaktionen auf Nahrungsmittel.

Therapie des fortgeschrittenen follikulären Lymphoms

Mögliche CME-Punkte: 2
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Mit Einführung der Anti-CD20-Antikörper-basierten Therapie im Jahr 1998 wurde für Patienten mit fortgeschrittenem follikulärem Lymphom (FL) erstmals eine signifikante Verbesserung sowohl des progressionsfreien als auch des Gesamtüberlebens erreicht. Vor diesem Hintergrund ist MabThera® (Rituximab) seit Jahren in allen Standard-Protokollen zur Induktion und Erhaltungstherapie enthalten. Bedarf nach verbesserter Therapie besteht weiter, da ein relevanter Teil der Patienten unter den verfügbaren  Chemoimmuntherapien frühe, d. h. prognostisch ungünstige Rezidive entwickelt, und ein Großteil der Patienten trotz des nicht-aggressiven Verlaufs der Erkrankung auch nach mehreren Jahren einen Progress erleidet. Ein Ansatz wird in einer Wirksamkeitssteigerung der Anti-CD20-Komponente gesehen. Der seit September 2017 EUweit zugelassene glykomodifizierte Typ-II-Anti-CD20-Antikörper Obinutuzumab (Gazyvaro®) hat in direkten Vergleichsstudien zum FL vs. Rituximab eine höhere Effizienz unter Beweis gestellt.

Aktueller Stand der Therapie des Magenkarzinoms

Mögliche CME-Punkte: 2
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Die Therapie des Magenkarzinoms hat sich in den letzten Jahren deutlich verbessert. In der kurativen Behandlung ist die präoperative Vorstellung im interdisziplinären Tumorboard obligat. Hier hat sich die perioperative Chemotherapie in Europa etabliert. In lokal inoperablen oder metastasierten Stadien ist die HER2-Testung vor Therapieentscheidung obligat. HER2-negative Patienten erhalten eine palliative Erstlinienchemotherapie und bei gutem Allgemeinzustand nach Progress eine Zweitlinientherapie. Dies gilt grundsätzlich auch für HER2-positive Patienten, wobei diese die Erstlinienchemotherapie in Kombination mit Trastuzumab erhalten. Die jüngst publizierten ESMO- und ONKOPEDIA-Leitlinien zum Magenkarzinom geben hier einen ausführlichen Überblick.

Gründe für atraumatische Knieschmerzen

Mögliche CME-Punkte: 4
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Bei plötzlich auftretenden atraumatischen Knieschmerzen spielt die Anamneseerhebung für die Eingrenzung der möglichen Differenzialdiagnosen eine ganz entscheidende Rolle. Spontan auftretende Knieschmerzen zeigen altersabhängig unterschiedliche Ursachen. Bei Kindern und Jugendlichen muss unbedingt auch an Erkrankungen der Hüfte oder des Beckens gedacht werden. Im mittleren und fortgeschrittenen Lebensalter ist die generative Gonarthrose die häufigste Differenzialdiagnose . Der folgende Artikel gibt einen Überblick zu den klinisch relevanten atraumatischen Beschwerdebildern im Bereich des Kniegelenks.

Heutige Antikoagulation in der Kardiologie

Mögliche CME-Punkte: 2
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Die Antikoagulation in der Kardiologie stellt üblicherweise eine prophylaktische Maßnahme dar, die sich gegen thrombembolische Ereignisse richtet. Entweder sollen

damit Implantate (Klappen- oder Gefäßprothesen und Stents) vor Thrombenansiedlungen und nachfolgenden Embolisierungen geschützt werden, oder es soll auch ohne Implantate eine Primär- und Sekundärprophylaxe bei Rhythmusstörungen wie dem Vorhofflimmern und vergrößerten Herzhöhlen (linker Vorhof, Ventrikelaneurysmen), Beinvenenthrombosen oder Lungenembolien erreicht werden.

Hypertonie und Schlaganfall

Mögliche CME-Punkte: 2
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Schlaganfälle gehören zu den häufigsten Ursachen für Tod und dauerhafte Behinderung in industrialisierten Staaten und sind mit hohen gesundheitsökonomischen Kosten verbunden. Eine Vielzahl von klinischen und epidemiologischen Studien hat gezeigt, dass erhöhter Blutdruck einen der Hauptrisikofaktoren für das Auftreten von ischämischen Schlaganfällen und intrazerebralen Blutungen darstellt. Als Ursachen dieser Assoziation werden Umbauprozesse der kleinen zerebralen Gefäße sowie vermehrte scherspannungsinduzierte atherosklerotische Wandveränderungen der hirnversorgenden Gefäße angesehen. In der Akutphase des Schlaganfalls wird bei intrazerebraler Blutung sowie bei ischämischem Schlaganfall mit erfolgter oder geplanter i.v.-Lysetherapie eine Blutdrucksenkung empfohlen, wohingegen bei ischämischem Schlaganfall ohne spezifische Therapie ein höherer Blutdruck im Sinne einer permissiven Hypertonie eher toleriert wird. Zur Vermeidung eines Schlaganfallrezidivs empfehlen die Leitlinien unabhängig von Subtyp und Ätiologie die Behandlung einer arteriellen Hypertonie. Ausnahmen bestehen für Patienten mit bilateralen hochgradigen Karotisstenosen. In diesem Aufsatz werden die Zusammenhänge zwischen arterieller Hypertonie und dem Auftreten von Schlaganfällen dargestellt. Anschließend werden die aktuellen leitlinienbasierten Empfehlungen zur Blutdrucktherapie in der Akutphase des Schlaganfalls und zum Blutdruckmanagement nach Schlaganfall zur Vermeidung eines Rezidivs zusammengefasst.

Nuklearkardiologie: Methodik und klinische Wertigkeit

Mögliche CME-Punkte: 2
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Zur Untersuchung des Herzens steht eine Vielzahl invasiver und nicht-invasiver Methoden zur Verfügung. Die meisten nicht-invasiven bildgebenden Verfahren wie  Echokardiographie, MRT und CT stellen dabei die Bewegung des Herzmuskels oder die Morphologie (z. B. der  Herzkranzgefäße) dar. Die Untersuchungsmöglichkeiten der Nuklearmedizin liefern ergänzend hierzu funktionelle Informationen, z. B. über die Durchblutung des Herzmuskels mittels der Myokardperfusionsszintigraphie (MPS), über den Glukose-Stoffwechsel oder die sympathische Innervation.

Aktuelle Diagnostik und Therapie des Dry Eye Disease

Mögliche CME-Punkte: 2
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Eine der häufigsten okulären Erkrankungen ist das Trockene Auge, dessen Pathogenese multifaktoriell ist. Voraussetzung für eine adäquate Therapie sind eine umfassende Anamnese sowie eine gezielte Diagnostik. Zur Therapie steht eine Vielzahl innovativer Verfahren und Präparate zur Verfügung.

Medikamentöse Therapie der CLL

Mögliche CME-Punkte: 2
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Die Therapie der chronischen lymphatischen Leukämie (CLL) wurde innerhalb der letzten Jahre revolutioniert. Seit August 2014 wurden von der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA vier neue Medikamente für diese Entität zugelassen - Obinutuzumab (CD20-Antikörper), Ibrutinib (BTK-Inhibitor), Idelalisib (PI3K-Inhibitor) und Venetoclax (BCL2-Antagonist), die selbst unfitten Patienten und Patienten mit Hochrisiko-CLL Chancen auf tiefe langfristige Remissionen eröffnen. Die orale Einnahme von Ibrutinib, Idelalisib und Venetoclax ermöglicht die weitestgehend ambulante Führung der Patienten, welche jedoch über den bislang dauerhaften Therapiecharakter aufgeklärt sein müssen. Im Rahmen klinischer Studien sind bereits Kombinationstherapien in Erprobung.

Belastungsinkontinenz der Frau: Welche Schlinge ist die beste?

Mögliche CME-Punkte: 4
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Der Markteinführung des retropubischen »Tension-free Vaginal Tapes« (TVT) vor 22 Jahren durch Ulmsten und Petros gingen jahrelange anatomische und urodynamische Untersuchungen sowie die Entwicklung der Integraltheorie voraus. Endlich stand eine minimalinvasive Operationstechnik mit einer vorgefertigten alloplastischen Schlinge zur Verfügung, die in Lokalanästhesie und mit der Möglichkeit der intraoperativen Erfolgskontrolle eingelegt werden konnte und die sehr gute Kontinenzraten zeigte. In dieser Übersicht wird die Geschichte der modernen Inkontinenzschlingen (den sogenannten synthetischen midurethralen Schlingen, kurz SMUS) nähergebracht, die Rationale der Weiterentwicklungen dargestellt und die Suche nach dem besten Band diskutiert.

Aktueller Stand der Rotavirusimpfung

Mögliche CME-Punkte: 2
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Rotavirus-Gastroenteritiden treten im Säuglings- und Kleinkindalter häufig auf. Ein nicht unerheblicher Anteil der Erkrankungen zeigt schwere Verläufe, die Krankenhausaufnahme mit Flüssigkeits- und Elektrolytersatz erfordern. Da eine kausale Therapie nicht zur Verfügung steht, erhält die präventive Schutzimpfung hohen Stellenwert. Bereits seit 2009 empfiehlt die WHO zur Prävention von Erkrankungen, die durch Infektionen mit Rotaviren hervorgerufen werden, Rotavirusimpfstoffe für Kinder in alle nationalen Impfprogramme zu integrieren. Impfungen sind eine wichtige und geeignete Maßnahme, Fälle von schwerem Rotavirus-assoziiertem Durchfall und kindliche Mortalität zu reduzieren.

Die medikamentöse Behandlung der Endometriose

Mögliche CME-Punkte: 2
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Als Endometriose bezeichnet man eine durch die Ansiedlung von Endometriumgewebe außerhalb der Gebärmutter charakterisierte Erkrankung. Sie kann an sehr verschiedenen Lokalisationen vorkommen. Betroffen sind vor allem Tuben und Uteruswand im Sinne einer Adenomyosis uteri (Endometriosis genitalis interna), die Ovarien, meist in Form von Zystenbildung, das Peritoneum und die Ligamenta sacrouterina (Endometriosis genitalis externa), aber auch Harnblase/-leiter, Omentum majus, Darm (Endometriosis extragenitalis abdominalis/extraabdominalis) und als Rarität z. B. die Lunge. Etwa 10 % aller Frauen im fortpflanzungsfähigen Alter sind davon betroffen, allein in Deutschland erkranken jährlich etwa 40.000 Frauen. Damit handelt es sich nach dem Uterus myomatosus um die zweithäufigste Frauenkrankheit. Bei mindestens zwei Millionen deutschen Frauen besteht derzeit eine Indikation zur chirurgischen und/oder medikamentösen Endometriose-Therapie.

Gefäßerkrankungen der Leber: Ursachen, Diagnose, Behandlung

Mögliche CME-Punkte: 2
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Wegen der geringen Inzidenz stehen Gefäßerkrankungen der Leber oft am Ende der Differenzialdiagnostik zur Klärung der Genese einer Leberwerterhöhung. Am häufigsten tritt die Pfortaderthrombose auf, es können aber sämtliche Gefäße der Leber betroffen sein. Die heterogene Gruppe vaskulärer Lebererkrankungen bietet ein weites Spektrum unterschiedlicher klinischer Verläufe und Symptombilder. Es reicht vom klinisch stummen Verlauf über akute Schäden, einschließlich des akuten Leberversagens, bis hin zur Zirrhose und der Entwicklung benigner oder maligner Raumforderungen. Somit sollten trotz des seltenen Auftretens, vaskuläre Lebererkrankungen als Differenzialdiagnose in Betracht gezogen werden.

Myelodysplastische Syndrome

Mögliche CME-Punkte: 2
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Nachdem die Myelodysplastischen Syndrome (MDS) noch vor einigen Jahren zu den seltenen hämatologischen Erkrankungen gehörten, stellen sie aktuell in Anbetracht der demographischen Entwicklung und durch die zunehmend verbesserten Diagnostikmöglichkeiten eines der häufigsten hämatologischen Krankheitsbilder dar. Gekennzeichnet ist die Gruppe erworbener klonaler Stammzellerkrankungen durch eine uni- oder multilineäre Zytopenie, Dysplasien der hämatopoetischen Zellen und die Vermehrung von Blasten in fortgeschrittenen Krankheitsstadien. Bei ca. einem Drittel der Patienten wird die Entwicklung einer akuten myeloischen Leukämie (AML) im Verlauf der Erkrankung beobachtet.


Das therapeutische Management stellt dabei weiterhin eine Herausforderung dar. Nach Zulassung der Therapie mit Deferasirox 2006, Azazytidine im Jahr 2008 und Lenalidomid im Jahr 2013 sind zunächst jahrelang keine weiteren Neuzulassungen erfolgt. Erst seit diesem Jahr steht mit Erypo® nun eine weitere zugelassene Therapieoption zur Verfügung. Weitere zielgerichtete Therapien werden in Anbetracht der raschen Entwicklung im molekulargenetischen Bereich zukünftig erwartet. Eine Heilung kann momentan weiterhin nur mit einer allogenen Stammzelltransplantation erreicht werden.

Die angeborene Hüftdysplasie erkennen und richtig behandeln

Mögliche CME-Punkte: 4
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Das Erkennen der angeborenen Hüftdysplasie als Reifungsstörung des Acetabulums mit oder ohne Dezentrierung des Hüftkopfes stellt eine Herausforderung im pädiatrischen Alltag dar. Das frühzeitige Diagnostizieren und Therapieren dieser Strukturveränderung ist entscheidend für die Entwicklung eines reifen Hüftgelenkes – zumeist alleinig mittels konservativer Therapie. Welche klinischen und anamnestischen Hinweise hierfür relevant sind und ein schnelles Handeln erforderlich machen, soll neben möglichen Therapieoptionen Bestandteil dieses Artikels sein.

Prinzipien der Stomaanlage – Maßnahmen zur Hernienprophylaxe

Mögliche CME-Punkte: 4
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Die Anlage eines Stomas stellt für jeden Patienten einen schweren Eingriff mit radikaler Körperbildveränderung und erheblicher psychischer Belastung dar. Trotz adäquater Operationstechnik sind Stomakomplikationen leider häufig und erfordern ein kompetentes und interdisziplinäres Management. Peristomale Hautveränderungen können in der Regel ambulant beherrscht werden, parastomale Hernien hingegen erfordern meist eine chirurgische Reintervention.

Die suprachoroidale Hydrogelplombe – eine Revolution in der Buckelchirurgie

Mögliche CME-Punkte: 2
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Das Grundprinzip der Behandlung einer Netzhautablösung besteht aus der Identifikation und dem Verschluss des zugrunde liegenden  Netzhautforamens. Sowohl die Buckelchirurgie als auch die Vitrektomie haben sich als standardisierte Verfahren in den letzten Jahrzehnten etabliert. Beide chirurgische Ansätze sind auf den ersten Blick sehr unterschiedlich, jedoch folgen sie beide dem von Custodis 1953 beschriebenen Prinzip der Approximation und Fixation der Netzhaut.


Das chronische Schmerzsyndrom – vom Darm ausgehend

Mögliche CME-Punkte: 4
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Gastrointestinale Erkrankungen sind neben urologischen oder gynäkologischen Ursachen häufig der Grund für chronische abdominale Schmerzen bei Frauen. Neben selteneren Erkrankungen, wie chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen oder Zöliakie,  können auch Nahrungsmittelunverträglichkeiten und das Reizdarmsyndrom für abdominale Schmerzen verantwortlich sein.  Zur Abklärung der Ursache ist eine ausführliche Differenzialdiagnose notwendig. Insbesondere bei Ernährungs-assoziierten Erkrankungen können eine Ernährungsumstellung und spezielle Diäten zur Linderung der Beschwerden beitragen.

Personalisierte Therapie des Ovarialkarzinoms – ein Update

Mögliche CME-Punkte: 2
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In den letzten Jahren haben sich die Therapieoptionen und damit die Lebensqualität für Patientinnen mit Ovarialkarzinom signifikant verbessert. Das Ovarialkarzinom ist nach wie vor eine Erkrankung mit einer ernsten Prognose und einer hohen Mortalität. Weiterhin gibt es keine effizienten Früherkennungsmaßnahmen, sodass die Erkrankung in 70 % der Fälle in fortgeschrittenem Stadium diagnostiziert wird. Trotzdem leben Patientinnen mit Ovarialkarzinom heute länger und besser als in den Jahren, in denen nur Cisplatin zur Therapie zur Verfügung stand. Gerade in den letzten Jahren wurden auf dem Wissen molekulargenetischer Grundlagen der Entstehung des Ovarialkarzinoms neue Therapie-ansätze entwickelt. Darüber hinaus wurden in diesem Jahr auf dem Kongress der American Society of Clinical Oncology zwei wichtige Studien zur chirurgischen Therapie des Ovarialkarzinoms vorgestellt, die einen weitreichenden Einfluss auf das klinische Vorgehen haben.

Techniken der Fertilitätsprotektion: Ein Update

Mögliche CME-Punkte: 2
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Fortschritte der Reproduktionsmedizin einerseits und der Therapie maligner Erkrankungen andererseits haben nicht nur den Betroffenen neue Perspektiven eröffnet, sondern auch neue Wege zum Fertilitätserhalt nach überstandener Grunderkrankung. Dies ermöglicht es vielen Patientinnen und Patienten, auch nach zytotoxischer Therapie ihre Familienplanung in Angriff zu nehmen. Abhängig vom Alter der Patientin, der geplanten onkologischen Therapie und ihrer Dringlichkeit, sowie vom Partnerstatus kommen verschiedene  Maßnahmen infrage, um die Fruchtbarkeit der betroffenen Frau zu erhalten. Bei der Fülle von Möglichkeiten zum Fertilitätserhalt muss oft ein multimodales Konzept individuell mit der Patientin besprochen werden. Viele der Methoden sind gut kombinierbar. Bei Männern ist die Kryokonservierung von Spermien als fertilitätserhaltende Maßnahme allgemein etabliert.

Importierte Hauterkrankungen in der Kinderärztlichen Praxis

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
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Reise- und migrations-assoziierte Hauterkrankungen sind in der kinderärztlichen Praxis von zunehmender Bedeutung. Im Vordergrund stehen die Pediculosen, kutane Larva migrans, kutane Leishmaniose, Skabies und Tungiasis. Die infektionsepidemiologischen Merkmale der reiseassoziierten oder migrationsassoziierten parasitären Hauterkrankungen werden beschrieben und in Bezug zur Biologie des Parasiten gesetzt.

Kinder und Jugendliche mit HIV-Infektion auf dem Weg der Adoleszenz

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
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Erfolge der kombinierten antiretroviralen Therapie führen zu einer annähernd normalen Lebenserwartung bei HIV-infizierten Kindern und damit zu einer stetig zunehmenden Zahl an HIV-positiven jungen Menschen, die während Adoleszenz und Transition begleitet werden. Diese Gruppe zeigt veränderte Bedürfnisse und Erwartungen in Bezug auf die HIV-Infektion und Therapie sowie die Integration der chronischen Erkrankung in den Alltag. Wichtige medizinische und psychosoziale Aspekte sind unter anderem lange Therapieerfahrung und Auswirkungen auf die Therapie-Adhärenz. Das Wissen um die veränderten Bedürfnisse ist in der Begleitung der Jugendlichen wesentlich. Ziele einer erfolgreichen Behandlung sind u. a. die Vertiefung des Krankheitsverständnisses und im Umgang mit der Infektion die Stärkung der Selbstwirksamkeit, Autonomie und Eigenverantwortlichkeit.

Aktuelle Differenzialdiagnostik von Demenzerkrankungen für den praktisch tätigen Arzt

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
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Die Zahl der Menschen mit Demenz steigt im Rahmen des demographischen Wandels weiter an. Aktuell wird von 1,6 Millionen Betroffenen in Deutschland ausgegangen. Die Kenntnisse der unterschiedlichen Demenzformen, deren Differenzialdiagnosen und die jeweiligen Diagnostik- und Therapieoptionen sind für sämtliche Fachdisziplinen relevant. In diesem Fortbildungsartikel werden die Grundzüge der klinischen, neuropsychologischen, laborchemischen und apparativen Diagnostik dargestellt und insbesondere die Differenzialdiagosen mit akuten Behandlungsindikationen erläutert.

Stellenwert der Ernährung in Prävention und Rehabilitation unter besonderer Berücksichtigung des Diabetes mellitus II

Mögliche CME-Punkte: 2
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In der kardiologischen Rehabilitation ist das Prinzip der Prävention maßgeblich. Daher wird auf eine alltagsnahe Wissensvermittlung im Rahmen von individuellen und gruppenbasierten Ernährungsschulungen sowie auf praktische Übungen in der Lehrküche besonderer Wert gelegt. Primäres Ziel ist nicht die Forcierung einer drastischen Gewichtsreduktion, sondern die Motivation des Patienten zu einer bewussteren Auseinandersetzung mit dem Thema Ernährung. Der Patient soll erfahren, dass er mit einer Gewichtsreduktion langfristig eine bessere Prognose erreichen kann. Auch eine diabetische Stoffwechsellage lässt sich durch eine entsprechende Ernährungspraxis optimieren.

Therapie des fortgeschrittenen Urothelkarzinoms der Harnblase

Mögliche CME-Punkte: 2
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Das fortgeschrittene Urothelkarzinom der Harnblase stellt eine therapeutische Herausforderung dar. Beim muskelinvasiv wachsenden Urothelkarzinom ist die radikale Zystektomie mit konsekutiver Harnableitung als Goldstandard anzusehen. Hierbei ist die Durchführung einer perioperativen Chemotherapie zu diskutieren. In den metastasierten Stadien ist die platinhaltige Polychemotherapie etabliert. Ein neuer Therapieansatz sind Immuncheckpoint-Inhibitoren.

HER2-negatives mBC – Therapiewahl bei Behandlungsdruck

Mögliche CME-Punkte: 2
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Die Therapiewahl in der systemischen Therapie des metastasierten Mammakarzinoms erfolgt krankheitsadaptiert und unter Einbeziehung der Wünsche und Präferenzen der Patientin. Mit der endokrin-basierten Therapie, der Mono- bzw. Poly-Chemotherapie und der Kombinationstherapie aus dem monoklonalen Antikörper Bevacizumab und Chemotherapie stehen Patientinnen mit HER2-negativem metastasierten Mammakarzinom (mBC) eine Vielzahl unterschiedlicher Behandlungsmöglichkeiten offen, die es in Bezug auf das Therapieziel zu prüfen gilt. Ein wichtiger Faktor für die Abwägung der jeweiligen Therapiestrategie ist der Behandlungsdruck, der sich aus verschiedenen Elementen zusammensetzt und für jede Patientin vor der individuellen Therapieentscheidung bestimmt werden sollte.

Chirurgische Therapie des Pankreaskarzinoms: ein Update

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Die technischen Möglichkeiten in der Pankreaschirurgie haben sich in den letzten Jahren weiterentwickelt, sodass inzwischen auch fortgeschrittene Tumoren mit Beteiligung von Gefäßen oder angrenzenden Organen in entsprechenden Zentren sicher reseziert werden können. Durch die chirurgische Therapie in Kombination mit der adjuvanten Chemotherapie kann so bei ca. 30 % der Patienten ein 5-Jahres-Überleben erreicht werden.

Adjuvante Therapieoptionen beim Endometriumkarzinom

Mögliche CME-Punkte: 2
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Das Endometriumkarzinom (EC) ist das häufigste Genitalkarzinom der Frau mit 18 Neuerkrankungen pro 100.000 Frauen im Jahr. In der Regel findet sich das EC bei der postmenopausalen Frau mit einem medianen Altersgipfel von 68 Jahren. Nur 20 % aller Betroffenen sind prämenopausal. Das Lebenszeitrisiko am EC zu erkranken, liegt zwischen 2 % und 3 % bei einem Sterberisiko von 0,5 %. Die meisten Patientinnen werden in einem Stadium diagnostiziert, in dem der Tumor auf die Gebärmutter beschränkt ist (Stadium 1). Entsprechend günstig ist die 5-Jahres-Überlebensrate bei diesen früh diagnostizierten Patientinnen, die zwischen 80 % und 90 % liegt. Das standardmäßige operative Vorgehen besteht in der totalen Hysterektomie mit Adnexektomie beidseits, sowie der Entnahme einer Spülzytologie.

Medikamentöse Therapie des Zervixkarzinoms

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Das Zervixkarzinom stellt trotz Screening und prophylaktischer Impfung gegen das Humane Papillomavirus ein relevantes Karzinom in Deutschland dar. Die Therapie ist, vor allem in fortgeschrittenen Stadien, komplex und umfasst neben der klassischen Operation und der Radiotherapie zunehmend medikamentöse Therapien. Nicht nur im Rahmen der etablierten Radiochemotherapie, sondern auch in der metastasierten Situation und im Rezidiv stehen medikamentöse Behandlungsoptionen zur Verfügung. Neben der neoadjuvanten Chemotherapie vor einer operativen Therapie stehen zielgerichtete Therapien im Fokus des Interesses.

Neoadjuvante Therapie des Mammakarzinoms

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Stellt sich die Indikation zu einer Chemotherapie bei nicht-metastasiertem Mammakarzinom bereits präoperativ, ist eine Umkehrung der Sequenz im Sinne einer neoadjuvanten Therapie möglich. Dies eröffnet die Option einer besseren Operabilität infolge eines Therapieansprechens. Aufgrund der Möglichkeit einer unmittelbaren Therapiekontrolle am Primärtumor ist die neoadjuvante Situation für die Etablierung neuer Therapieregime besonders geeignet. Das Erreichen einer pathologischen Komplettremission ist mit einer günstigen Prognose verbunden. Darüber hinaus kann das Ansprechen auf eine neoadjuvante Therapie im Sinne eines prädiktiven Faktors maßgeblich für die Fortführung der Behandlung bis in die postneoadjuvante Situation hinein sein. Zukünftig wird somit eine weitere Individualisierung der Brustkrebstherapie ermöglicht.

Nachsorge beim Mammakarzinom – Standards und Perspektiven

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Die Nachsorgeempfehlungen von Patientinnen mit Mammakarzinom basieren auf der deutschen S3-Leitlinie, sowie den Empfehlungen der AGO und der ASCO. Diese sehen eine Untersuchung in den ersten drei Jahren alle 3 Monate, im Jahr 4 und 5 alle 6 Monate, und danach einmal jährlich vor. Ziel der Nachsorge ist es v.a. ein lokoregionäres Rezidiv, ein kontralaterales Karzinom oder ein Zweitkarzinom frühzeitig zu entdecken. Neben der klinischen Untersuchung ist eine regelmäßige Mammographie einmal jährlich empfohlen. Die Durchführung apparativer Untersuchungen zur Entdeckung von symptomlosen Metastasen zeigte in den vorliegenden Studien keine Verbesserung des Gesamtüberlebens, so dass diese nicht empfohlen werden, ebenso wenig wie die routinemäßige Bestimmung von Tumormarkern. Die Patientin sollte über alle Aspekte der Erkrankung einschließlich gesunder Lebensführung, Familienplanung, Kontrazeption, hormoneller Therapie etc. beraten werden. Die derzeitigen Empfehlungen berücksichtigen allerdings nicht moderne Prognosefaktoren wie den intrinsischen Tumorsubtyp oder Multi-Gen-Analysen. Die Anpassung der Nachsorge an das individuelle Risiko und die Einbeziehung neuer Diagnose- und Therapiemethoden könnte eine wichtige Aufgabe für die Zukunft sein.

Operative Therapie des fortgeschrittenen Ovarialkarzinoms: primär oder im Intervall

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Auch wenn in den vergangenen Jahren zwei internationale, randomisierte Phase-III-Studien zur neoadjuvanten Therapie des fortgeschrittenen Ovarialkarzinoms hochrangig publiziert wurden, ist die Frage des optimalen Timings der operativen Therapie weiterhin nicht beantwortet. Es ist vielmehr ein eindrückliches Beispiel dafür, wie wichtig es ist, publizierte Studienergebnisse kritisch zu lesen und zu hinterfragen. In den beiden Studien zeigen sich erhebliche Mängel in Bezug auf Studiendesign und Interpretation sowie unzureichende operative Radikalität, sodass die entscheidende operative Fragestellung des optimalen Operationszeitpunktes nicht beantwortet werden kann. Aus diesem Grund ist auch in der aktuellen Version der S3-Leitlinie zu den malignen Ovarialtumoren ein klares Statement gegen den routinemäßigen Einsatz einer neoadjuvanten Chemotherapie mit aufgeführt. Die neoadjuvante Chemotherapie kann somit unter keinen Umständen als Standardtherapie des fortgeschrittenen Ovarialkarzinoms angesehen werden und soll außerhalb von Studien nicht angewandt werden.

Zusammenarbeit zwischen Kardiochirurgen und Kardiologen im Bereich der Rhythmusstörungen/ Rhythmustherapie aus kardiochirurgischer Sicht

Mögliche CME-Punkte: 2
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Der minimalinvasive komplett thorakoskopische Eingriff ohne Einsatz der Herz-Lungen-Maschine hat auf der einen Seite sehr gute mittelfristige Ergebnisse, allerdings hat diese Methode auch Limitationen. Daraus ergab sich der Gedanke diese herausfordernden Patienten mit hohem Leidensdruck interdisziplinär zu behandeln. In Beobachtungsstudien konnte die Erkenntnis erlangt werden, dass die Erfolgsrate nochmal gesteigert werden konnte, wenn der Elektrophysiologe und der Herzchirurg zusammenarbeiten. Aus diesen Erfahrungen heraus wurde eine europäische randomisierte Studie initiiert, die den herausfordernden Patienten mit

langanhaltendem Vorhofflimmern oder persistierendem Vorhofflimmern mit einem deutlich vergrößerten Vorhof von mehr als 45 mm beobachten wird. Diese Studie hat das Ziel nicht nur die Zusammenarbeit zwischen Elektrophysiologen und Herzchirurgen zu fördern und somit eine bessere Versorgung der Patienten zu gewährleisten sondern auch die Guidelines zur  interventionellen und chirurgischen Therapie des Vorhofflimmerns zu verändern. Das alte Motto: „Zusammen ist man stärker“ sollte hier dem Patienten zugutekommen.

Fußfehlstellungen im Kindesalter

Mögliche CME-Punkte: 4
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Wie der gesamte Bewegungsapparat sind auch die kindlichen Füße während des Wachstums einem Entwicklungsprozess unterworfen, bis sie etwa im Alter von 14 Jahren ihre endgültige Form und Funktionsfähigkeit erreichen. Schon im Mutterleib können hierbei aus unterschiedlicher Ursache teils gravierende Störungen auftreten, welche unbehandelt bereits im Kindesalter zu erheblichen Beschwerden führen können. Allerdings ist nicht jeder auf den ersten Blick fehlgestellt scheinende Fuß therapiebedürftig. Aufgrund der Besonderheiten des wachsenden Bewegungsapparats fällt die Unterscheidung zwischen physiologischem Entwicklungsschritt und krankhafter Formveränderung nicht immer leicht, sodass wir uns in einem Spannungsfeld zwischen Übertherapie und Therapieversäumnis bewegen.

Die rezessive Variante des Lynch-Syndroms – der Wolf im Schafspelz: Biallelische Mismatch-Repair-Mutationen

Mögliche CME-Punkte: 2
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Das „Constitutional Mismatch Repair Deficiency Syndrome (CMMRD)“ ist ein biallelischer Defekt eines der Mismatch-Repair-Proteine (synonym auch BMMRD genannt) und somit eng verwandt mit dem Lynch-Syndrom (LS), bei dem allerdings nur ein monoallelischer Defekt vorliegt. Der Erbgang ist rezessiv, die Familienanamnese bei den Eltern negativ mit betroffenen Geschwistern. Die Mutationen befinden sich in der Regel in den niedrig-penetranten MMR-Genen und der Verlauf ist meist im jungen Alter deletär. Es kommt bereits in der Kindheit oder jungem Erwachsenenalter zu onkologischen Erkrankungen wie Lymphomen, Leukämien, Hirntumoren, intestinalen Polypen sowie kolorektalen Karzinomen (KRK) und anderen mit dem Lynch-Syndrom assoziierten Malignomen. Der Phänotyp ist teilweise der Neurofibromatose Typ 1 (NF1) sehr ähnlich. Die genetische Disposition wird oft nicht erkannt. Betroffene haben eine schlechte Prognose – könnten aber von einer intensivierten Vorsorge, sowie einer medikamentösen oder chirurgischen Prävention an Lebenszeit und -qualität gewinnen. Eine Standorterhebung.

Geburtsterminüberschreitung – was ist zu tun?

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Die termingerechte Geburt spielt für das Outcome von Mutter und Kind eine entscheidende Rolle. Die perinatale Morbiditäts- und Mortalitätsrate ist bei einer Termingeburt am geringsten. Mehr als 37% aller Schwangeren gebären nach dem errechneten Termin, ca. 7% übertragen. Eine korrekte Terminbestimmung, idealerweise mittels Frühultraschall, ist daher eine grundlegende Voraussetzung in der Betreuung der Schwangerschaft und Geburtsplanung. Entscheidend für das geburtshilfliche Management ist, eine Risikostratifikation der Schwangeren durchzuführen und je nach individueller Risikosituation  einen Einleitungstermin entsprechend festzulegen.

Therapie der Idiopathischen Pulmonalen Fibrose (IPF)

Mögliche CME-Punkte: 4
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Die idiopathische pulmonale Fibrose (IPF) ist die häufigste Form der idiopathischen interstitiellen Pneumonien. Kennzeichenend für den natürlichen Verlauf der IPF ist die fortschreitende Verschlechterung von Lungenfunktionsparametern. Entscheidend für die Frage nach einer Therapie der IPF ist, die Diagnose so präzise wie möglich zu stellen, um eine unangebrachte Therapie zu vermeiden. Die beiden derzeit für die medikamentöse Therapie der IPF zugelassenen Substanzen, Nintedanib und Pirfenidon, sind gleichermaßen in der Lage, das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen. Weitere wichtige Aspekte in der Behandlung stellen supportive Maßnahmen wie Sauerstofftherapie, Edukation, Palliativmedizin, pulmonale Rehabilitation und Impfungen dar.

Indikation und Technik zur Thoraxdrainage

Mögliche CME-Punkte: 2
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Aufgabe einer Thoraxdrainage ist es, den normalen im Pleuraspalt bestehenden Unterdruck
wiederherzustellen. Die Thoraxdrainage fördert Blut, Sekrete, Lymphflüssigkeit oder Luft aus dem Pleuraspalt. Zur Vermeidung von Komplikationen und zur aktiven Positionierung der Thoraxdrainage sind die richtige Vorbereitung des Patienten sowie Technik zur Anlage einer Thoraxdrainage und das notwendige Arbeitsmaterial erforderlich. Je nach Indikationsstellung kann ein unterschiedliches Drainagesystem angewendet werden.

Aktuelle Therapie des Adenokarzinoms des Pankreas

Mögliche CME-Punkte: 2
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In der Systemtherapie des Pankreaskarzinoms sind deutliche Fortschritte zu verzeichnen. Nach Jahren der Stagnation stehen jetzt  in der adjuvanten / additiven Situation, und in der metastasierten Situation mehrere Therapieoptionen zur Verfügung, so dass je nach klinischem Befund (ECOG-Status), Komorbiditäten und Tumorlast eine angepasste Therapie möglich ist. Auch beim fortgeschrittenen Pankreaskarzinom hat sich das therapeutische Spektrum mit neuen Kombinationen und Substanzen (nal-Irinotecan) erweitert. Bei den Konzepten zur personalisierten Therapie zeigt sich, dass auf Grund der Heterogenität des Pankreaskarzinoms tumorspezifische Therapieansätze aktuell nur für relativ kleine Subgruppen (gBRCA Mutation im Tumor, Mikrosatelliten-instabile Tumoren) möglich sind.

Die Lokaltherapie des Mammakarzinoms

Mögliche CME-Punkte: 2
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Das Mammakarzinom ist mit über 75.000 Neuerkrankungen pro Jahr in Deutschland der häufigste bösartige Tumor der Frau. Das Lebenszeitrisiko wird mit 12,9 % angegeben, d. h. etwa jede achte Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Die Behandlung des primären Mammakarzinoms, welche von der Operation über die Strahlen- und/oder Chemotherapie, zielgerichteten Antikörpertherapien bis hin zur rekonstruktiven Chirurgie reicht, ist mittlerweile eine interdisziplinäre Aufgabe. Die Therapie entwickelt sich immer mehr zu einer individualisierten Therapie – sowohl im Bereich der Systemtherapie als auch in der Lokaltherapie.

Fetaler Kreislauf

Mögliche CME-Punkte: 2
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Die fetale Zirkulation ist eine Faszination der Natur. Im Gegensatz zur seriell geschalteten Zirkulation des Erwachsenen entspricht die fetale Zirkulation einem parallel geschalteten Herzkreislaufsystem. Ein offenes Foramen ovale mit regulärem Rechts-links-Shunt garantiert bei einem morphologisch normal entwickelten Herzen ein hohes Sauerstoff-Angebot für die wachsenden Organe einschließlich der Koronar- und Zerebralzirkulation. Unter Berücksichtigung der Physiologie der fetalen Zirkulation, ihrer Parallel-Schaltung bzw. der Versorgung des systemischen Kreislaufs durch beide Herzkammern werden nahezu alle kardio-vaskulären Fehlbildungen kompensiert. Ein systemischer »low cardiac output« wird erst dann evident, wenn ein ausgeprägtes fetales Rückwärtsversagen, eine myokardiale Schwäche oder eine brady- oder tachykarde Arrhythmie entsteht. Eine Fehlbildung ist keine Krankheit! Eine Fehlbildung kann zu einer Erkrankung, entsprechend einer klinischen Beeinträchtigung führen: Eine prophylaktischen Behandlung kann sinnvoll werden.

Moderne pathologische Methoden

Mögliche CME-Punkte: 2
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Personalisierte Medizin beschreibt ein individuell auf den Patienten eingestelltes Therapieregime. Im Tumorkontext werden zur Identifizierung des individuellen Therapieregimes gezielt molekularbiologische Expressionsmuster analysiert um a) eine genaue Subtypisierung des Tumors und b) therapierelevante Mutationen innerhalb von Signalkaskaden und/oder Resistenzgenen vorhersagen zu können. Hierzu werden DNA, RNA und Proteine analysiert. Das Fach Pathologie, welches ursprünglich im Feld der Diagnosestellung und Diagnosesicherung angesiedelt war, hat im Laufe der letzten zwei Jahrzehnte eine zentrale Schlüsselposition in der personalisierten Medizin eingenommen. Gehörten anfangs konventionell histologische Methoden und immunhistochemische Untersuchungen zum Standardrepertoire eines pathologischen Institutes, verfügen heute die Mehrzahl der Institute über eine weitreichende technische Ausstattung und ein fundiertes Wissen im Feld der modernen pathologischen Methoden.

Stand der Ovarektomie/ Adnexektomie und Tubektomie in der gynäkologischen Chirurgie

Mögliche CME-Punkte: 2
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Gegenwärtig wird die Tubektomie und Ovarektomie sowie die  Adnexektomie bei Hysterektomien in den verschiedenen Altersgruppen neu diskutiert. Zur Ovarial- und Tubenkarzinomprophylaxe wird die Tubektomie bei Hysterektomie immer empfohlen. Da die Ovarektomie mit einer deutlich reduzierten Frauengesundheit einhergeht, sollte sie vor dem 65. Lebensjahr nur bei absoluten Indikationen wie schmerzhafter Endometriose, rezidivierenden Ovarialzysten und im Rahmen einer Karzinomprophylaxe durchgeführt werden. Bei komplexer und unklarer Morphologie und Karzinom-Anamnese bleibt die beidseitige Ovar-/Adnexektomie weiterhin indiziert. Der operative Eingriff erfolgt vaginal, per Laparotomie oder Laparoskopie.

Endometriose, Update der aktuellen Therapie

Mögliche CME-Punkte: 2
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Endometriose ist eine der häufigsten benignen proliferativen Erkrankung der Frau. Nach derzeitigen Schätzungen findet man bei etwa 6–10 % aller Frauen und bei 35–50 % der Frauen mit Unterbauchschmerzen oder unerfülltem Kinderwunsch eine Endometriose. In Deutschland geht man aktuell von schätzungsweise 40.000 Neuerkrankungen pro Jahr aus, wovon ca. 20.000 Frauen zur Krankenhausbehandlung geschickt werden. Die durch Endometriose verursachten Kosten wurden 2002 in den USA auf 22 Milliarden US-Dollar geschätzt, im Gegensatz dazu lagen die Kosten für Migräne bei 13 bis 17 Milliarden US Dollar.

Hepatotoxizität von Phytopharmaka und Nahrungsergänzungsmitteln

Mögliche CME-Punkte: 4
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Pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel (PMN) erfreuen sich trotz der limitierten Evidenz ihrer Wirksamkeit großer Beliebtheit.  Was »natürlich« ist, gilt gemeinhin auch als sicher und das hepatotoxische Potenzial dieser Stoffe wird von Ärzten und Patienten unterschätzt. Häufig werden PMN daher nicht in die Differenzialdiagnose eines akuten oder chronischen Leberschadens mit einbezogen. Eine profunde Anamnese,  der Ausschluss von Differenzialdiagnosen und eine detaillierte Literaturrecherche sind für die Diagnostik essenziell.

Das infektanfällige Kind

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Für jeden praktizierenden Kinderarzt ist Infektanfälligkeit ein zentrales Thema. Die Herausforderung besteht darin, die seltenen Fälle mit Immundefekten unter den vielen Kindern mit physiologischer Infektanfälligkeit frühzeitig zu erkennen, um Schäden durch eine rechtzeitige Therapie zu verhindern. Leitliniengerechtes Vorgehen besteht darin, eine pathologische Infektanfälligkeit anhand einer detaillierten Beschreibung von Infektionen zu definieren. Diese Zeichen und ggf. Gedeihstörungen und/oder Gewichtsverlust sowie eine auffällige Familienanamnese veranlassen den Kinderarzt dazu, Laboruntersuchungen durchzuführen, um so die im Einzelnen extrem seltenen aber in der Summe inzwischen sehr vielen Immundefekte (>300) zu diagnostizieren.

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