Fortbildungen

Hier finden Sie alle unsere aktuellen Fortbildungen.
Wir bieten Ihnen ein breites Spektrum zertifizierter CME zu den unterschiedlichsten Themen und Fachgebieten.
Mit Abschluss eines Wissenstests können Sie 2-4 CME-Punkte sammeln.

Interdisziplinäre multimodale Schmerztherapie bei chronischen Kopfschmerzerkrankungen

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von neuro aktuell
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
Weiterempfehlen


Chronische Kopfschmerzen verursachen häufig psychosoziale Konsequenzen, die sich wiederum negativ auf die Schmerzen auswirken und die weitere Chronifizierung fördern. Eine effektive Schmerztherapie sieht die Schmerzen vor dem Hintergrund der komplexen bio-psychosozialen Zusammenhänge und bezieht möglichst alle Aspekte der Schmerzerkrankung mit ein. Mit der IMST existiert ein etabliertes Behandlungskonzept in teilstationärem und stationärem Rahmen. Die Basis bildet das Behandlungsteam aus verschiedenen Berufsgruppen (Medizin, Psychologie, Bewegungstherapie, Cotherapie). Es arbeitet gleichzeitig und eng aufeinander abgestimmt mit dem Patienten. Die IMST bündelt nicht-medikamentöse Behandlungsformen, die als Gruppen- und Einzeltherapieeinheiten angeboten werden. Wichtige Bausteine In der Kopfschmerzbehandlung sind neben edukativen Maßnahmen ein regelmäßiges Ausdauertraining, Entspannungsverfahren, Biofeedback und Elemente aus der KVT. Als gemeinsames Behandlungsziel wird eine Funktionsverbesserung auf körperlicher, psychischer und sozialer Ebene verfolgt (functional restoration). Die Therapie zielt auf eine Verbesserung des Selbstwirksamkeitserlebens und dient dazu, eine weitere Chronifizierung zu verhindern. 

Infertilität: Die Erfolgsfaktoren der Refertilisierungsoperation

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von UroForum
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
Weiterempfehlen


Vor 45 Jahren präsentierte der Urologe Sherman J. Silber bereits eine neue mikrochirurgische Technik der Vasovasostomie (VVS) mit konsekutiven Schwangerschaftsraten von bis zu 90 %, was eine Revolution in der Chirurgie des männlichen Reproduktionstraktes bedeutete. Dieses Jubiläum und die darauffolgende Revolution sind hier Anlass, um die Erfolgsfaktoren sowie die Ergebnisse der mikrochirurgischen Refertilisierungsoperation (MROP) aus der Klink des Autors zu analysieren und zu diskutieren.

Postoperatives Management nach Trabekulektomie

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK
Mit freundlicher Unterstützung von CONCEPT Ophthalmologie
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
Weiterempfehlen


Nach wie vor spiegelt die Vielfalt der neuen Operationsmethoden die Unzufriedenheit der Ophthalmologen mit dem Erfolg der Glaukomchirurgie wieder. Von keinem der operativen Verfahren kann gesagt werden, dass es – trotz optimalem Operationsverlauf – den Augeninnendruck beim individuellen Patienten definitiv und dauerhaft auf das prinzipiell zu erwartende Druckniveau senkt. Filtrierende Operationen machen häufig Revisionen möglich und notwendig. Der Beitrag gibt eine Übersicht über die operativen Verfahren zur Filterkissenrevision nach Trabekulektomie und stellt sie in den Kontext des perioperativen Managements.

Cybermissbrauch: sexuelle Gewalt mittels digitaler Medien

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von pädiatrische praxis
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
Weiterempfehlen


Digitale Medien verändern die Gesellschaft und auch Phänomene wie Gewalt und sexuelle Gewalt  nachhaltig. Aus »Sexting« wird »Sharegewaltigung« und »Missbrauch«, aus »Pöbelei« wird »Cybermobbing«. Insbesondere für Kinder und Jugendliche bergen die digitalen Medien, sozialen Netzwerke und Kommunikationsplattformen enorme Herausforderungen. Neben vielen Chancen finden sich dort mindestens ebenso viele Risiken für Mädchen und Jungen. Die digitalen Medien ermöglichen Tätern den direkten, ungestörten Kontakt zu Kindern und Jugendlichen. Dabei gehen sie gerissen und strategisch vor. Wie sollen sich Kinder und Jugendliche befreien, wenn sie in eine »digitale Falle« getappt sind? 

Über sexuellen Missbrauch zu sprechen ist immer noch ein großes Tabu. Darüber hinaus lassen Scham- und Schuldgefühle die Betroffenen in den meisten Fällen schweigen. Kinder und Jugendliche brauchen Menschen, die ihnen die Freude am Internet zugestehen, sie begleiten und sie auf mögliche Risiken bei der Nutzung des Internets aufmerksam machen. Sie brauchen Menschen, die ihnen sagen, wie Täter vorgehen und wie sie sich am besten schützen können. Sie brauchen Erwachsene, die sie verstehen, ihnen zuhören und helfen – auch in der digitalen Welt.

Prävention von Senkung und Inkontinenz: welche sind die Risikofaktoren?

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von gyne
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
Weiterempfehlen


Durch die zunehmende Alterung der Bevölkerung und die gestiegene Lebenserwartung gerade auch von Frauen, werden wir in der gynäkologischen Praxis eine zunehmende Zahl an Patientinnen mit urogynäkologischen Problemen sehen. Bei diesen Frauen ist eine Prävention nur möglich,umnach einer Operation ein Rezidiv zu verhindern, da das Problem bereits vorliegt und nicht mehr durch Risikomanagement verhindert werden kann Es gibt Ansätze, um Frauen zu identifizieren, die ein hohes Risiko für eine Senkung oder Inkontinenz in späteren Jahren haben. Dies ist sinnvoll für eine ausgewogene Beratung Schwangerer und um unnötige Sectiones mit all ihren möglichen Folgen zu vermeiden. Bezüglich postoperativer Nachsorge bleibt ungeklärt, wie wir unsere Patientinnen beraten sollen. Moderate Bewegung und Belastung erscheint sinnvoll, aber auch hier ist es wichtig, Risikopatientinnen zu identifizieren. Hier fehlen andererseits belastbare Studien. Junge Frauen, die man in der urogynäkologischen Sprechstunde auch immer wieder sieht, sind in Studien unterrepräsentiert. 

Diagnostik und Therapie Myelodysplastischer Syndrome

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von onkologie heute
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
Weiterempfehlen


Die MDS sind klonale Stammzellerkrankungen, die durch Dysplasiezeichen, zytogenetische und molekulargenetische Aberrationen und zum Teil durch einen erhöhten Blastenanteil gekennzeichnet sind.Die Patienten weisen in erster Linie Zeichen der hämatopoietischen Insuffizienz − insbesondere Anämiesymptome − auf. Einemöglichst exakte Diagnostik ist unerlässlich. Die Prognose wird durch das Progressionsrisiko in eine akute myeloische Leukämie, sowie durch zytopeniebedingte 
Komplikationen und patienteneigene Faktoren wie Alter und Komorbiditäten beeinflusst. Das revidierte International Prognostic Scoring System (IPSS-R) ist das Standardinstrument zur Prognoseabschätzung und dient der Planung einer risikoadaptierten Therapie. Niedrigrisiko-Patienten werden mit supportiven Maßnahmen wie Transfusionen, Erythropoietin, Lenalidomid bei del(5q), Luspatercept 
bei ringsideroblastischem Phänotyp und ggf. Eisenchelation behandelt. Die Therapie der Hochrisiko-Patienten zielt auf die Verlängerung der Lebenserwartung ab. Eine allogene Stammzelltransplantation in kurativer Intention sollte in Erwägung gezogen werden. In palliativer Intention kann 5-Azazytidine,ggf. in Kombination mit Venetoclax eingesetzt werden. Für viele Patienten steht aber keine zugelassene Therapie zur Verfügung,weshalb diese Patienten in klinischen Studien behandelt werden sollten. 
Die MDS-Zentren der Deutschen MDS Studiengruppe sind immer bereit, Patienten individuell zu beraten und bei der Planung der Therapiekonzepte zu helfen. Die klinischen Studien in Deutschland werden ebenfalls von der D-MDS Studiengruppe koordiniert und durchgeführt.

Osteoporose: Aktuelle Diagnostik und neue Therapieansätze

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von gynäkologische praxis
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 500,-
Weiterempfehlen


Osteoporose wird ein zunehmendes Gesundheitsproblem in der älter werdenden Bevölkerung. 80 % der Betroffenen sind postmenopausale Frauen. Osteoporose führt durch oft jahrzehntelangen, schleichenden Knochenabbau zu schmerzhaften Frakturen mit erhöhter Morbidität und Mortalität. In der neuen (Muster-)Weiterbildungsordnung der Bundesärztekammer (BÄK) wurde zusätzlich zur Prävention erstmals auch die Therapie der Osteoporose verankert. Der Einsatz von spezifischer Osteoporosetherapie kann dazu beitragen, das Risiko für osteoporotische Frakturen um 40–50 % zu senken. Die in jüngster Zeit entwickelten knochenaktiven Substanzen verfolgen dabei neue Therapieansätze. Der Artikel stellt die neuen medikamentösen und strukturellen Behandlungsmöglichkeiten vor.

Nierenkarzinom: Erstlinientherapie im Wandel

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK
Mit freundlicher Unterstützung von UroForum
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
Weiterempfehlen


Mit der klinischen Einführung von PD-1-/PD-L1-Inhibitoren (Immunonkologika, IO) hat sich die Therapie des fortgeschrittenen Nierenzellkarzinoms erneut verändert. Kombinationstherapien stehen im Vordergrund. Aktuell existieren drei große Studien, die entweder IO-Präparate miteinander oder IO-Präparate mit Axitinib kombiniert untersucht haben. Die Studienergebnisse, die zur Zulassung in Deutschland führten, stellen wir im folgenden Beitrag vor.

Das Schädel-Hirn-Trauma (SHT) im Kindesalter

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von pädiatrische praxis
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 500,-
Weiterempfehlen


Moderate und schwere SHT bei Kindern sind aus neuro- und sozialpädiatrischer Sicht chronische Erkrankungen, da sie zu einer Vielzahl von Folge- und Langzeitschäden führen. Auch bei den leichten SHT findet sich ein hoher Anteil von Folgeschäden, deren Grad und Ausmaß wir momentan noch nicht exakt kennen, da die Dunkelziffer 
initial unbehandelter Kinder hoch ist. Entscheidend für Spätfolgen sind der Schweregrad und das Alter zum Zeitpunkt des SHT. Kinder wachsen nach einem frühen SHT in das Defizit hinein. Langzeit-Follow-up-Programme sollten für alle drei Schweregrade des SHT aufgestellt werden und die Patienten einer spezialisierten neuro- oder sozialpädiatrischen Behandlung inklusive Neuropsychologie zugeführt werden.

Synkope: Basisdiagnostik, Risikoevaluation für plötzlichen Herztod und Präventionsstrategien

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von herzmedizin
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
Weiterempfehlen


Synkope ist ein häufig auftretendes Symptom, das selten mit einer lebensbedrohlicher Ursache verbunden ist. Am Ende der Basisdiagnostik ergeben sich drei Konstellationen: (1) geklärte Synkopenursache, (2) ungeklärte Ursache mit Hochrisikokonstellation für plötzlichen Herztod, (3) ungeklärte Ursache (ohne Hochrisikokonstellation) mit Verdachts-Hypothese, die entlang diagnostischer Tests belegt oder ausgeschlossen wird. Das wichtigste Ziel ist die Erkennung potentiell lebensbedrohlicher Synkopen-Ursachen, um einen künftig drohenden plötzlichen Herztod zu verhüten. Andererseits sollten Patienten mit harmlosen Ursachen keiner Überdiagnostik zugeführt werden. Die Kunst liegt also darin, Sicherheit für den Patienten mit Effizienz in der Diagnostik zu kombinieren.

Medikamentöse Schmerztherapie – bei Patienten mit Schmerz und Trauma

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von neuro aktuell
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
Weiterempfehlen


Die posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) ist ein komplexes Krankheitsbild mit einer vielgestaltigen Symptomatik. Neben der klassischen Symptomtrias aus Wiedererleben, Vermeidung und Hyperarousal zeichnet sich die PTBS durch eine hohe Komorbidität mit chronischen Schmerzstörungen und psychischer Komorbiditäten, wie Suchterkrankungen, aus. Die Schmerztherapie bei Schmerzpatienten mit psychischem Trauma und Traumafolgestörungen ist daher oftmals komplex und langwierig. Dies betrifft insbesondere auch die medikamentöse Schmerztherapie, welche geprägt ist von der Berücksichtigung relevanter Begleitsymptome, möglichen Nebenwirkungen und individueller Risiko-Nutzen-Abwägung. In dieser kurzen Übersichtsarbeit soll auf allgemeine Aspekte einer integrierten medikamentösen Schmerztherapie eingegangen werden und gleichzeitig spezifische Aspekte bei Patienten mit Traumahintergrund dargestellt werden. So ist bei der Medikamentenwahl neben der Berücksichtigung von pathophysiologischen Überlegungen auch die Beachtung psychischer Komorbiditäten von Relevanz. Insgesamt sind die Effekte medikamentöser Interventionen auf die Schmerzsymptomatik oftmals gering bis moderat und daher von untergeordneter Bedeutung und sollten nicht als alleinige Therapie angeboten werden. Interdisziplinäre und psychotherapeutische Therapieansätze sind zu bevorzugen. Dennoch kann eine pharmakologische Unterstützung einen wichtigen Beitrag dazu leisten, die Lebensqualität bei den Betroffenen wieder zu verbessern.

Das maligne Melanom – State of the Art

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von onkologie heute
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
Weiterempfehlen


Das maligne Melanom ist ein aggressiver Hauttumor, der zu einer frühzeitigen sowohl hämatogenen als auch lymphogenen Metastasierung neigt. In Deutschland ist das Melanom für etwa 90% aller durch Hautkrebs bedingten Sterbefälle verantwortlich. In den letzten Jahrzehnten konnte eine stetige Zunahme der Inzidenz beobachtet werden, und die Zahl der Neuerkrankungen für das Jahr 2020 wird auf über 25.000 geschätzt.

Risikofaktoren für ein Melanom sind eine positive Eigen- oder Familienanamnese, das Vorhandensein multipler, insbesondere atypischer Nävi, sowie eine erhöhte intermittierende UV-Exposition, häufige Sonnenbrände und die Nutzung von Solarien.

Obwohl sich das Melanom klinisch sehr unterschiedlich präsentieren kann, wird ein Großteil der Melanome bereits in Rahmen einer klinischen Untersuchung unter Zuhilfenahme der Dermatoskopie erkannt. Die endgültige histologische Diagnosesicherung erfolgt nach chirurgischer Exzision des Primärtumors. Die Festlegung des weiteren therapeutischen Procedere und Einschätzung der Prognose fußt dann auf dem histologischen Befund und den Ergebnissen der stadienadaptierten Ausbreitungsdiagnostik.

Seit einigen Jahren stehen im fortgeschrittenen Krankheitsstadium mit den Immuncheckpoint-Inhibitoren und der zielgerichteten Therapie mittels BRAF- und MEK-Inhibitoren wirksame Behandlungsoptionen zur Verfügung, die zu einer relevanten Prognoseverbesserung geführt haben. Mittlerweile konnte für einige dieser Therapien auch eine Reduzierung des Rezidivrisikos in der adjuvanten Behandlung gezeigt werden.

Aufgrund des bestehenden Rezidivrisikos sowie der Möglichkeit der Entwicklung von Zweitmelanomen werden die Patienten nach erfolgreicher Therapie einer risikoadaptierten Nachsorge zugeführt, welche sich über einen Zeitraum von 10 Jahren erstreckt.

Immuntherapie des metastasierten Nierenzellkarzinoms mit Immuncheckpoint-Inhibitoren: ASCO-Update

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von onkologie heute
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
Weiterempfehlen


Die Erstlinientherapie des metastasierten Nierenzellkarzinoms (mRCC) hat sich im vergangenen Jahr durch die Zulassung von drei neuen Kombinationen grundlegend verändert. Die PD-1/PD-L1-Immuncheckpoint-Inhibitoren werden das neue „Rückgrat“ von Kombinationstherapien und lösen die Monotherapie mit Angiogenesehemmern ab. Der PD-1-Antikörper Pembrolizumab bzw. der PD-L1-Antikörper Avelumab sind jeweils in Kombination mit dem VEGFR-TKI Axitinib zugelassen. Bei intermediärem bzw. hohem Risiko nach IMDC ist der PD-1-Antikörper Nivolumab in Kombination mit dem CTLA-4-Immuncheckpoint-Inhibitor Ipilimumab zugelassen. Der Beitrag gibt eine Übersicht über die neuen Kombinations-Therapien beim Nierenzellkarzinom − einschließlich der vor kurzem auf dem virtuellen ASCO-Jahreskongress vorgestellten 2-Jahresdaten für Axitinib + Pembrolizumab.

Aktuelle Therapieverfahren in der bariatrischen Chirurgie

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von chirurgische praxis
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 500,-
Weiterempfehlen


Adipositas ist eine chronische Erkrankung mit entzündlichem Charakter, die oft mit Begleiterkrankungen assoziiert ist und durch eine Störung der Körperhomöostase bedingt ist. Patienten mit Adipositas sollten als chronisch Kranke behandelt und adressiert werden. Eine Stigmatisierung ist in der Therapie nicht zielführend, stattdessen empfiehlt es sich, die Problematik gezielt anzusprechen und konkrete Handlungen zu empfehlen. Eine operative Therapie kann als Ultima Ratio nach Versagen konservativer Behandlungsversuche wie Ernährungsberatung und Rehasport, aber auch als primäre Maßnahme indiziert sein. Die Fortbildung stellt die verschiedenen operativen Verfahren und ihre Vor- und Nachteile vor. Die Wirkmechanismen der Adipositaschirurgie werden anhand der zugrunde liegenden Pathophysiologie erklärt.

Empfehlungen zur Diagnostik bei der Kinderwunschpatientin in der gynäkologischen Praxis

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von gyne
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
Weiterempfehlen


Basierend auf der Leitlinie „Diagnostik und Therapie vor einer assistierten reproduktionsmedizinischen Behandlung“ werden niedergelassene GynäkologInnen beraten, was Sie bereits an Beratung und Diagnostik durchführen kann, bevor er/sie das Paar in ein Kinderwunschzentrum überweist. Manchmal, insbesondere bei jungen Paaren ohne offensichtliche Einschränkungen (wie z. B. eine Anovulation oder ein bekannter Tubenverschluss), kann das Paar zum abwartenden Verhalten ermutigt werden, bei zunehmendem Alter jedoch sollte eine raschere Abklärung empfohlen werden. 

Therapie der Herzinsuffizienz – SGLT2-Inhibitoren für alle?

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von herzmedizin
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
Weiterempfehlen


In der letzten Dekade haben die Prävalenz der Herzinsuffizienz (HI) sowie das hohe Maß an Multimorbidität der HI-Patienten in Deutschland deutlich zugenommen. Dies ist der demografischen Entwicklung und der verbesserten Überlebensrate bei Myokardinfarkten und anderen kardialen Erkrankungen geschuldet. Im Zeitraum von 2009 bis 2017 stieg der Anteil der HI-Patienten unter allen gesetzlich Versicherten von 2,9% auf 3,4% an. Im Jahr 2017 wurden bundesweit etwa 2,5 Millionen gesetzlich krankenversicherte Patientenwegen einer Herzinsuffizienz ambulant medizinisch betreut. Die Herzinsuffizienz ist auch der häufigste Grund für Krankenhauseinweisungen (neben Geburten). Im Jahr 2016 gab es in Deutschland 455.700 stationäre Behandlungenwegen einer HI.

Prostatakarzinom: Aktuelle Aspekte der fokalen Therapie

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von UroForum
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
Weiterempfehlen


Eine verbesserte Früherkennungsmentalität und eine verbesserte Diagnostik haben dazu geführt, dass das Pros-tatakarzinom wesentlich früher und meistens in einem lokalisierten Stadium diagnostiziert wird. In dieser Situation werden die meisten Patienten leitlinienkonform mit operativen oder strahlentherapeutischen Verfahren (perkutan oder interstitiell) therapiert. Die therapiebedingten Morbiditäten werden zwischen 3,2–31 % für die Harninkontinenz und 19–74 % für die erektile Dysfunktion berichtet. Sie können die Lebensqualität der Patienten teilweise sehr stark einschränken [1–5]. In der folgenden Übersicht sollen die aktuellen, häufig kontrovers diskutierten Aspekte der fokalen Therapie des lokalisierten Prostatakarzinoms dargestellt werden.

Kinder- und jugendpsychiatrische und psychosomatische Krisen in der kinder- und hausärztlichen Praxis

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von pädiatrische praxis
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 500,-
Weiterempfehlen


Das Erkrankungsspektrum hat sich auch im Kindes- und Jugendalter hin zu psychischen Belastungen und Störungsbildern gewandelt. Der Begriff der »Neuen Morbidität« oder »Veränderten Morbidität« beschreibt einen Wandel des Krankheitsspektrums von akuten zu chronischen Störungen, die bei Abnahme somatischer Störungen mit einer Zunahme an psychischen Störungen einhergehen. Bundesweit repräsentative und wiederholt erhobene Daten zur Gesundheit 
der unter 18-Jährigen liefert unter anderem die KiGGS-Studie, eine Langzeitstudie des Robert Koch-Instituts (RKI) zur Gesundheit der Kinder und Jugendlichen in Deutschland.

Makulaforamen XXL

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK
Mit freundlicher Unterstützung von CONCEPT Ophthalmologie
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
Weiterempfehlen


In der Chirurgie des Makulaforamens haben neue Operationstechniken wie die ILM-Flap-Technik oder die Gewebetransplantation das Spektrum der Indikationen erweitert. So ist heute die chirurgische Versorgung auch in fortgeschrittenen Grenzfällen und insbesondere bei großen und rezidivierenden Makulaforamen möglich.

Schwangerschaften nach IVF/ICSI – Besonderheiten und Risiken

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von gynäkologische praxis
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 500,-
Weiterempfehlen


Patientinnen, die durch In-vitro-Fertilisation (IVF)/intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI) schwanger werden, stellen häufig bereits aufgrund des höheren Alters oder aufgrund der Infertilitätsursache ein Risikokollektiv dar. Durch eine IVF/ICSI-Behandlung treten zudem gewisse Schwangerschaftskomplikationen gehäuft auf. Manche Infertilitätsursachen, welche mittels IVF behandelt werden, wie polyzystisches Ovarialsyndrom (PCOS), Endometriose oder Essstörungen, können sich ebenfalls auf die Schwangerschaft auswirken und sollten daher dokumentiert und beachtet werden.

Blutdruckzielwerte im Alter

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von internistische praxis
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
Weiterempfehlen


In den letzten beiden Jahren wurden hinsichtlich Blutdruckmessung und Blutdruckzielwerten für ältere Menschen neue Empfehlungen ausgesprochen. In den »2018 ESC/ESH-Leitlinien zum Management der arteriellen Hypertonie« ist so die korrekte und standardisierte Blutdruckmessung detailliert beschrieben. Als medikamentöse Initialtherapie eignet sich bei fitten älteren Patienten mit arterieller Hypertonie eine Kombinationstherapie beginnend mit den jeweils niedrigsten Dosen, idealerweise als »single pill«, bei gebrechlichen älteren Patienten ist auch eine Monotherapie zu erwägen.

Interdisziplinäre Behandlung des Retinoblastoms

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von onkologie heute
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
Weiterempfehlen


Das Retinoblastom ist ein Tumor der Netzhaut, der vor allem bei Säuglingen und Kleinkindern auftritt. Die Inzidenz liegt weltweit bei ca. 1 in 18.000 Lebendgeburten. In Deutschland erkranken ca. 45 Kinder pro Jahr an einem Retinoblastom und die Hälfte dieser Kinder trägt ein erbliches Tumorprädispositionssyndrom. In Deutschland ist der Tumor aufgrund einer frühzeitigen Diagnose fast immer auf das Auge begrenzt und daher liegt die 5-Jahresüberlebensrate bei über 95 %. Bei der interdisziplinären Therapieplanung stehen die Heilung des Tumors und das Überleben an erster Stelle, aber insbesondere bei Erkrankung beider Augen haben der Erhalt des Sehvermögens und die Vermeidung von Spätfolgen eine hohe Relevanz.

Neue und alte Anfallsklassifikationen im Vergleich

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von neuro aktuell
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
Weiterempfehlen


Eine intuitive und verständliche Klassifikation von Anfallsformen ist der Grundstein für die Kommunikation zwischen Patient, Hausarzt, Neurologe und Epileptologe. Die operationale Klassifikation von Anfallsformender ILAE 2017 adressiert eine Reihe von Problemen mit der vorherigen Version von 1981 und bietet in der erweiterten Fassung eine Vielzahl nützlicher Anfallssymptome. Als konkurrierende Alternative wird die semiologische Klassifikation vorgestellt. Jenseits der beiden aktuellen Klassifikationen werden im klinischen Alltag noch eine Vielzahl älterer Begriffe verwendet, die teils als bewährt und nützlich, teils als überholt und missverständlich zu werten sind. Hierzu bieten wir einen praxisnahen, anwendbaren Überblick.  

Offene Harnröhren-Rekonstruktion: Operative Techniken und die Konsequenzen für den Patienten

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von UroForum
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
Weiterempfehlen


Die offene Harnröhren-Rekonstruktion stellt den Goldstandard der Therapie für rezidivierende und für langstreckige Harnröhrenstrikturen dar. Dennoch wird die Mehrheit der Strikturpatienten deutschlandweit noch immer nicht der adäquaten Therapie zugeführt, was auch auf eine unzureichende Informationslage und einen Mangel an hierauf spezialisierten Kliniken zurückzuführen ist. Der vorliegende Artikel bietet eine Übersicht über die gängigsten Techniken der Harnröhren-Rekonstruktion anhand von Fallbeispielen aus unserem Zentrum.

Stellenwert der endovaskulären Therapie beim diabetischen Fußsyndrom

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von chirurgische praxis
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 500,-
Weiterempfehlen


Die endovaskuläre Therapie (EVT) ist in den letzten Jahren nicht nur für Patienten mit einer Claudicatio intermittens, sondern auch für solche mit kritischer Extremitätenischämie (CLI) zur Behandlungsmethode der ersten Wahl geworden. Gefäßchirurgische und endovaskuläre Eingriffe ergänzen sich. Falls beide Revaskularisationsverfahren mit ähnlichen Ergebnissen technisch möglich sind, sollte die EVT dabei zunächst bevorzugt werden, da eine deutlich geringere Morbidität mit der EVT erreicht werden kann. Patienten, die sich einer EVT beim Diabetes unterziehen, weisen höchstwahrscheinlich höhere Raten an technischem Versagen und anschließender Amputation auf. Dieser Artikel versucht die Ergebnisse der EVT bei Patienten mit Diabetes mellitus zu bewerten.

Seltene Anämien im Kindesalter

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von pädiatrische praxis
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 500,-
Weiterempfehlen


Anämien im Kindes- und Jugendalter stellen laut Robert-Koch-Institut sowohl im ambulanten Alltag als auch in der klinischen Versorgung ein häufig gesehenes Krankheitsbild mit einer Prävalenz von 7 % im Alter unter 17 Jahren dar. Die häufigsten Ursachen sind erworbene alimentäre Mängel an Eisen und Vitamin B12 sowie Blutverlust in der Menarche. Im Folgenden werden angeborene Formen der Anämie erläutert, die nur einen Bruchteil der Prävalenz ausmachen, im Verlauf aber fulminant verlaufen können und daher immer als Differenzialdiagnose in Betracht gezogen werden sollten. Um eine bestmögliche Versorgung zu gewährleisten, müssen kritische Situationen und Krankheitsexazerbation erkannt werden, um eine schnellstmögliche Therapie einzuleiten.

Jodmangel in Deutschland – vor allem Kinder und junge Frauen sind betroffen

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von gyne
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
Weiterempfehlen


Jodid ist ein essentielles Spurenelement, das in den empfohlenen Dosen keine unerwünschten Effekte hat, insbesondere keine Allergien auslösen kann. Es kommt in allen kontinentalen Regionen der Welt zu niedrigen Mengen im Boden und Wasser vor, so dass eine weltweite Jodprophylaxe schon seit dem letzten Jahrhundert eingeführt wurde, aber in einigen Länder Europas immer noch nicht ausreicht [25], insbesondere auch in Deutschland. Sowohl Kinder als auch insbesondere junge Frauen in Deutschland haben einen milden Jodmangel. Das bedeutet, dass die Risikogruppe von jungen Frauen mit Kinderwunsch schon rechtzeitig auf eine ausreichende Jodversorgung achten sollten. Eine ausreichende Jodversorgung kann erreicht werden durch: regelmäßigen Verzehr von Seefisch und Meeresfrüchten zweimal pro Woche, tägliche Einnahme von Milch/ Milchprodukten (250–500 ml bzw. g), ausschließliche Verwendung von Jodsalz im Haushalt, bewussten Einkauf von Lebensmitteln/ Fertiggerichten – die mit Jodsalz hergestellt sind und Veganer und Vegetarier sollten z. B. in Suppen oder Gemüse Meeresalgen zufügen. Alleiniges Achten auf jodreiche Ernährung ist nicht immer ausreichend, eine zusätzliche Einnahme von Jodid-Tabletten ist notwendig, in der Schwangerschaft spätestens ab der zwölften Schwangerschaftswoche, bis Ende der Stillzeit und bei Unverträglichkeit von Fisch oder Laktose.

Minimal-invasive Tränenweg-Bypass-Chirurgie bei Tränenwegstenosen

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK
Mit freundlicher Unterstützung von CONCEPT Ophthalmologie
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
Weiterempfehlen


Durch revolutionäre Fortschritte in der Endoskopie sowie der Laserchirurgie ist es heutzutage möglich, minimal-invasiv kanalikuläre und infrasakkale Tränenwegstenosen ohne Hautschnitt zu operieren. In diesem Beitrag werden zwei neuartige operative Tränen-Bypass-Verfahren zur Behandlung dieser Erkrankungen vorgestellt und mit dem derzeitigen Goldstandard, der externen Dakryozystorhinostomie nach Toti verglichen. 

Das Darm-Mikrobiom und kardiovaskuläre Erkrankungen – eine aktuelle Übersicht

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von herzmedizin
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
Weiterempfehlen


Alter, Ausmaß körperlicher Aktivität, Körpergewicht und bestimmte Nahrungsanteile sind anerkannte Einflussgrößen für das Auftreten kardiovaskulärer Erkrankungen. Dies sind außerdem genau die Faktoren, für die ein Effekt auf das intestinale Mikrobiom beschrieben worden ist. Damit eröffnet sich die Möglichkeit, dass die intestinale Dysbiose die eigentliche treibende Kraft hinter diesen kardiovaskulären Risikofaktoren ist, für die dann auch neue therapeutische Interventionen entwickelt werden könnten.

CML: State-of-the-Art − Therapie mit Tyrosinkinase-Inhibitoren

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von onkologie heute
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
Weiterempfehlen


Die chronische myeloische Leukämie (CML) zählt zu den myeloproliferativen Neoplasien (MPN) und ist charakterisiert durch eine unkontrollierte Vermehrung der Granulozyten und deren Vorstufen im Knochenmark. In Deutschland erkranken jährlich 1.000–1.200 Menschen an der CML. Die Diagnostik und die Therapie der CML ist beispielhaft in der Behandlung neoplastischer Erkrankungen und wurde durch die Einführung der Tyrosinkinase-Inhibitoren (TKI) im Jahr 2002 grundlegend revolutioniert. In allen Prognosegruppen und in allen Altersstufen konnte der Krankheitsverlauf und das langfristige Überleben durch die TKI-Therapie maßgeblich verbessert werden. Heute entspricht die Lebenserwartung der CML-Patienten fast der Normalbevölkerung.

Cornea verticillata: Einfach und schnell zu diagnostizieren, aber nicht zu unterschätzen

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK
Mit freundlicher Unterstützung von CONCEPT Ophthalmologie
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
Weiterempfehlen


Die Cornea verticillata lässt sich auf Grund ihres charakteristischen Aussehens einfach und schnell diagnostizieren. Ihr kann zum einen ein seltener Gendefekt und zum anderen die Einnahme bestimmter Medikamente zu Grunde liegen. Die mögliche Ursache einer Cornea verticillata sollte immer abgeklärt werden, da sie unter Umständen weitreichende Konsequenzen für den Patienten haben könnte.

Virusinfektionen in der Gynäkologie – Aktuelle Entwicklungen bei humanen Papillomviren und Herpesviren

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von gynäkologische praxis
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 500,-
Weiterempfehlen


Humane Papillomviren (HPV) und Herpes-simplex-Viren (HSV) sind die häufigsten Erreger genitaler Virusinfektionen. Die zunächst asymptomatischen HPV-Infektionen heilen meist aus, persistierende Infektionen können Zervixkarzinome, anogenitale und oropharyngeale Tumore verursachen. Genitalinfektionen mit HSV-2 und zunehmend HSV-1 verursachen Herpes genitalis mit einer sehr variablen Symptomatik bis hin zur asymptomatischen Virusausscheidung. Der Beitrag bietet einen umfassenden Überblick über Infektionsmechanismen und Erkrankungen der beiden Virusgruppen. Neben Diagnostik und Therapie wird der Vorbeugung und Früherkennung besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Präventionsmaßnahmen wie die HPV-Impfung und verhaltensbasierte Vorsichtsmaßnahmen bei genitalem Herpes sind die erfolgversprechendsten Strategien zur Verhinderung dieser Virusinfektionen.

Internistische Manifestationen mitochondrialer Erkrankungen

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von internistische praxis
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 500,-
Weiterempfehlen


Mitochondriale Erkrankungen werden durch Mutationen der mitochondrialen DNA oder der nukleären DNA verursacht. Sie umfassen eine Vielzahl heterogener Syndrome mit Dysfunktion der Mitochondrien. Mitochondriale Defekte beeinträchtigen besonders Gewebe mit hohem Energiebedarf wie Skelettmuskulatur, Gehirn, Myokard, endo- und exokrine Organe sowie Sinneszellen. Grundsätzlich gilt jedoch, dass sich eine mitochondriale Erkrankung mit jedem Symptom, in jedem Organ und auch in jedem Alter manifestieren kann. Dieser Artikel gibt einen Überblick über verschiedene mitochondriale Erkrankungen mit besonderem Fokus auf die internistischen Manifestationen.

Die Versorgung von Menschen mit geistiger Behinderung im Krankenhaus

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von neuro aktuell
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
Weiterempfehlen


Viele Problemfelder erschweren den Umgang und die Versorgung von Menschen mit einer geistigen Behinderung im Krankenhaus. Die emotionale Situation, die möglichen Verhaltensauffälligkeiten, die eingeschränkte Kommunikation und deren Wechselwirkungen untereinander sind ein Teil davon. Diese zu verstehen ist ein Grundbaustein, um Lösungswege zu finden und so die Versorgung zu gewährleisten und zu verbessern.

Periphere und zentrale Neurotoxizität nach Tumortherapie

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von onkologie heute
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
Weiterempfehlen


Im Rahmen der Behandlung maligner Tumoren können neurologische Nebenwirkungen auftreten, wobei das periphere Nervensystem häufiger betroffen ist als das zentrale. Chemotherapeutika mit hohem Neurotoxizitätspotenzial am peripheren Nervensystem sind Platin-Derivate, Mikrotubuli-affine Substanzen, Proteasom-Inhibitoren und außerdem der Angiogenese-Inhibitor Thalidomid. Die höchste Inzidenz hat die Chemotherapie-induzierte periphere Neuropathie (CIPN), eine oft dosislimitierende, vorwiegend sensible Polyneuropathie. Das Risiko einer Chemotherapie-induzierten zentralen Neurotoxizität (CICN) wird durch eine vorausgegangene oder simultane Strahlentherapie des ZNS erhöht.

Neue S3-Leitlinie Hodentumoren: Was ist wirklich wichtig und neu?

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von UroForum
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
Weiterempfehlen


Vor etwas mehr als einem Jahr wurde die neue S3-Leitlinie Hodentumoren von der AWFM veröffentlicht [1]. Dies ist die erste deutschsprachige interdisziplinäre Leitlinie zum Thema Keimzelltumoren (KZT) des Hodens und sie bietet zu allen möglichen Fragestellungen fundierte Antworten. Diese umfangreichen Empfehlungen wurden unter Federführung der DGU in verschiedenen Arbeitsgruppen auf Grundlage von wissenschaftlicher Evidenz und nach Abstimmung im interdisziplinären Board erstellt. Dieser Beitrag fasst die wichtigsten Aspekte zusammen. (Titelbild: David A. Litman – stock.adobe.com)

Frühe Symptome der Muskeldystrophie Duchenne (DMD)

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von pädiatrische praxis
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
Weiterempfehlen


Jungen mit der seltenen Erkrankung Muskeldystrophie Duchenne (DMD) profitieren von einer frühen Diagnose. Wegweisende motorische Auffälligkeiten lassen sich bereits um den zweiten Geburtstag beobachten. Eine kombinierte Entwicklungsstörung (Sprache, Kognition, Motorik), das Fehlen des freien Laufens mit 18 Lebensmonaten 
oder eine unklare Transaminasen-Erhöhung in Kombination mit einer Kreatinkinase- 
Erhöhung im 4-stelligen Bereich erfordern die genetische Abklärung auf eine mögliche Muskeldystrophie Duchenne.

To drop or not to drop – Glaukommanagement im Wandel?

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von CONCEPT Ophthalmologie
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
Weiterempfehlen


Der intraokulare Druck steht als derzeit einziger Evidenz-basierter modifizierbarer Risikofaktor für die Entstehung sowie die Progression der glaukomatösen Optikusatrophie im Zentrum des therapeutischen Glaukommanagements. In der Regel wird die medikamentöse der chirurgischen Drucksenkung vorangestellt. Dieses Behandlungsschema basiert auf der immer noch weit verbreiteten Sichtweise, dass die Glaukomchirurgie bei einer zeitlich begrenzten Drucksenkung ein relevantes Komplikationsspektrum aufweist, während die medikamentöse Drucksenkung mittels Augentropfen eine Dauertherapie ohne nennenswerte Nebenwirkungen darstelle. Im Beitrag werden Gründe für und gegen die initiale medikamentöse Therapie diskutiert und das klassische Glaukommanagement kritisch hinterfragt. 

Diagnostik und Therapie der lumbalen Spinalstenose bei älteren Patienten

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von chirurgische praxis
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 500,-
Weiterempfehlen


Lumbale Rückenschmerzen mit und ohne Ausstrahlung in die Beine stellen ein häufiges Problem im mittleren und höheren Lebensalter dar. Mit der Alterung der Gesamtbevölkerung wird die hohe klinische und gesundheitsökonomische Bedeutung der Erkrankung und deren Therapie weiter zunnehmen. Der Artikel bietet neben einem Überblick über Inzidenz, Symptomatik und Diagnostik eine detaillierte Vorstellung der operativen Therapie der lumbalen Spinalstenose. Die Beschreibung der Operationstechniken wird um Aspekte zu Erfolgsaussichten und perioperativer Mortalität unter dem Gesichtspunkt eines älteren Patientenkollektivs ergänzt.

Immuntherapie des metastasierten Nierenzellkarzinoms mit Immun-Checkpoint-Inhibitoren

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von UroForum
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
Weiterempfehlen


Die Erstlinientherapie des metastasierten Nierenzellkarzinoms (mRCC) hat sich im vergangenen Jahr durch die Zulassung von drei neuen Kombinationen grundlegend verändert. Die PD-1/PD-L1-Immun-Checkpoint-Inhibitoren (ICI) werden das neue „Rückgrat“ von Kombinationstherapien und lösen die Monotherapie mit  Angiogenesehemmern ab. Der PD-1-Antikörper Pembrolizumab bzw. der PD-L1-Antikörper Avelumab sind jeweils in Kombination mit dem VEGFR-Tyrosinkinaseinhibitor Axitinib zugelassen. Bei intermediärem bzw. hohem Risiko nach IMDC ist der PD-1-Antikörper Nivolumab in Kombination mit dem CTLA-4-ICI Ipilimumab zugelassen. Der nachfolgende Beitrag gibt eine Übersicht über die neuen Kombinationstherapien beim RCC einschließlich der gerade auf dem ASCO-GU vorgestellten 4-Jahres-Daten für Nivolumab und Ipilimumab. (Bild: Kateryna Kon – stock.adobe.com)

Cannabis und Cannabinoide – Einsatz bei chronischen Schmerzen (Video-Fortbildung)

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
Mit freundlicher Unterstützung von neuro aktuell
Gesponsert von Tilray Deutschland GmbH; Betrag € 7.500 Euro
Weiterempfehlen


>>Hinweis: Dies ist eine Video-Fortbildung des externen Anbieters Cogitando. Bitte klicken Sie hier oder auf den blauen Button und Sie werden zur Fortbildung weitergeleitet.<<

Die Symptomatik „Schmerz“ stellt nach aktueller Begleiterhebung mit knapp 70% die häufigste Indikation für eine Verordnung von Cannabisarzneimitteln dar. Wenn gängige Schmerzmittel nicht mehr helfen oder nicht vertragen werden, können seit März 2017 Patienten mit einer schwerwiegenden Erkrankung Cannabisarzneimittel zu Lasten der Krankenkassen verordnet werden. Verordnungsfähig sind dabei Cannabisblüten, synthetisches THC und Vollspektrumextrakte mit standardisiertem Gehalt an THC und/oder CBD. Auch die Fertigarzneimittel Nabiximols und Nabilon können grundsätzlich auch außerhalb der zugelassenen Indikationen eingesetzt werden.

Elektromyostimulation bei Patienten mit Herzschrittmacheraggregaten

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von herzmedizin
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
Weiterempfehlen


Elektromyostimulation (EMS) ist eine Alternative zum traditionellen Training für Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz (CHF).Aufgrund des Mangels an Beweisen für die Sicherheit wurde bisher allgemein davon ausgegangen, dass die Verwendung von EMS bei Patienten mit Herzschrittmacheraggregaten gefährlich ist. Ziel dieser Studie ist es festzustellen, ob EMS bei Patienten mit CHF und Herzschrittmacheraggregaten sicher ist.Diese prospektive Studie umfasst 52 Patienten mit internen Aggregaten, die von 01/2018–11/2018 stationär behandelt wurden. Acht bipolare Aggregate wurden unipolar umprogrammiert und die Testserie erneut durchgeführt. Somit wurden insgesamt 60 Testverläufe aufgenommen, 45 (75 %) mit bipolarer und 15 (25 %) mit unipolarer Konfiguration. Bei keinem der Aggregate kam es zu relevanten Störungen im Sinne einer Schockabgabe, eines Resets oder einer Änderung von programmierten Stimulationsparametern. Elektromagnetische Interferenzen (EMI) wurden bei 20 % aller Protokolle gefunden, wobei diese mit einer Häufigkeit von 4,4 %bei bipolaren Aggregaten vs. 66,7 %bei unipolaren Aggregaten auftraten (p I 0,05). Oversensing war die häufigste EMI (n = 10, 16,7 %) gefolgt von intermediärem Pacing-Verlust bei 7 Aggregaten (11,2%). Ein vereinzelter Exitblock wurde bei einem unipolaren VVI-PM gefunden. Alle EMI waren hämodynamisch nicht nachweisbar und wurden subjektiv nicht bemerkt. Insbesondere kam es zu keinen Schock-Abgaben, keinem Reset oder anderen Veränderungen in der Aggregatkonfiguration. Patienten mit modernen bipolaren Aggregaten können gefahrlos EMS-Sport betreiben. Bei bestehenden Unsicherheiten empfehlen wir die Verwendung eines Puls-Oxymeters und die Beobachtung der Pulswelle des Patienten sowie eine Supervision beim Ersttraining.

Diabetische Retinopathie: Was tun bei Neovaskularisationen und Komplikationen?

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von CONCEPT Ophthalmologie
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
Weiterempfehlen


Die panretinale Photokoagulation ist seit über 40 Jahren der Standard für die Behandlung der proliferativen diabetischen Retinopathie (PDR). Eine Erblindung kann hierdurch verhindert werden. Mittlerweile ist die Behandlung mittels intravitrealer Applikation von Antikörper(fragmenten) gegen den Wachstumsfaktor „vascular endothelial growth factor“ (VEGF) multimodaler geworden und die Anti-VEGF-Behandlung ist seit kurzem auch in Deutschland für die PDR zugelassen. Aber ist Anti-VEGF die Lösung aller proliferativen Komplikationen bei der diabetischen Retinopathie?

Endometriose und Infertilität – Ätiologie, Pathomechanismen und Paradigmenwechsel in der Kinderwunschtherapie

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von gyne
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
Weiterempfehlen


Endometriose ist eine weit verbreitete, oft spät diagnostizierte und in seiner Auswirkung oft auch unterschätze Erkrankung. Die pathologischen Mechanismen sind noch unzureichend verstanden, trotz der Tatsache, dass die Forschung in diesem Bereich die letzten Jahre intensiviert wurde. Inwieweit sich bestimmte Endometriosemanifestationen und Stadien negativ auf die Fertilität auswirken können kann abschließend aufgrund der heterogenen Studienlage kaum mit der derzeit vorhandenen Literatur beantwortet werden. Dies ist unter anderem mit den unterschiedlichen Krankheitsformen und Auswirkungen zu erklären, die den reproduktiven Trakt auf unterschiedliche Weise beeinflussen oder schädigen können. Der deutlichste Hinweis auf einen kausalen Zusammenhang zwischen Endometriose und Infertilität zeigt die hohe Inzidenz an Endometriose bei Infertilitätspatienten. Werden reproduktionsmedizinische Techniken zur Unterstützung des Kinderwunsches angewandt, kann nach der derzeitigen Datenlage kann davon ausgegangen werden, dass ähnliche Erfolgsraten bei IVF Patientinnen mit und ohne Endometriose erzielt werden. Die mit Abstand unumstrittenste Einschränkung bei Endometriosepatientinnen hinsichtlich Fertilität ist die Reduktion der Ovarreserve durch (wiederholte) chirurgische Eingriffe zur operativen Entfernung der Endometrioseherden. Dies legt die vorzeitige Überlegung von fertilitätsprotektiven Maßnahmen, wie die Kryokonservierung von Eizellen nahe. Mit dieser Strategie könnte man einer Schädigung der Eizellen durch das biochemische Milieu im Laufe der Jahre vermeiden, aber noch wesentlicher einer Reduktion der ovariellen Reserve nach Möglichkeit schon vor dem ersten chirurgischen Eingriff entgegenwirken. Somit können Endometriosepatientinnen ohne zeitlichen Druck den Kinderwunsch planen und die Therapien zielgerichtet zur Behandlung der Erkrankungen angewandt werden.

Endometriose-assoziierte Malignome - Welche Konsequenzen für die Praxis?

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von onkologie heute
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
Weiterempfehlen


In den letzten Jahren haben verschiedene Studien gezeigt, dass Patientinnen mit Endometriose ein bis zu 3-fach erhöhtes Risiko haben, an einem low-grade-serösen, endometroiden oder klarzelligen Ovarialkarzinoms zu erkranken. Eine Resektion bei gesunden Patientinnen und ggf. auch eine Adnexektomie ist eine gute Option das Risiko eines Karzinoms zu vermindern – das gilt ebenso für die Langzeiteinnahme oraler Kontrazeptiva.

Endokrine Therapie von Myomen und Uterus myomatosus

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von gynäkologische praxis
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
Weiterempfehlen


Uterusmyome gehören bei Frauen in der Prämenopause zu den häufigen gutartigen Tumoren. Sie gehen mit einer Vielzahl klinischer Symptome, insbesondere Blutungsstörungen, einher und sind mit Infertilität und einem erhöhten Abortrisiko assoziiert. Medikamentöse Therapien können bei bestimmten Indikationen eine Alternative zu Hysterektomie, Myomektomie oder Endometrium-Ablation sein, besonders bei Patientinnen, die noch schwanger werden wollen oder aus anderen Gründen den Organerhalt wünschen. Leitlinien für dieses Vorgehen existieren bisher allerdings nicht. Dieser Artikel fasst die publizierte Evidenz der verschiedenen Medikamentenklassen zusammen.

Therapieresistente Depression: leitliniengerechte Behandlung und neue Optionen

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von neuro aktuell
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
Weiterempfehlen


Zusammengefasst ist also TRD ein in der psychiatrischen Praxis häufiges Problem, das oft eine therapeutische Herausforderung ist. Im Gegensatz zur Relevanz des Problems ist die Studienlage zu möglichen Therapiestrategien unzureichend. Insbesondere hinsichtlich Höherdosierung, Wechsel und Kombination von AD gibt es eine nur unzureichende und oft negative Datenbasis. Im Gegensatz dazu ist ein positiver Effekt der Lithium-Augmentation gut belegt, ebenso wie die Augmentation mit Antipsychotika eine zwar weniger effektive, aber dennoch evidenzbasierte Strategie sein kann. Die nach wie vor effektivste Methode zur Behandlung der TRD ist das Durchführen einer EKT, während andere neurostimulatorische Methoden weniger effektiv scheinen. VNS ist hier eine neue und interessante Alternative mit allerdings längerer Wirklatenz. Psychotherapie sollte unbedingt mit pharmakologischen Methoden bei der TRD kombiniert werden. Die baldige Verfügbarkeit von intranasalem Esketamin wird derzeit geltende therapeutische Algorithmen wahrscheinlich nochmals verändern, und eine Reihe von anderen vielversprechenden Substanzen sind erfreulicherweise in der Pipeline. TRD ist bisher weitgehend ein „unmet clinical need, so dass es umso erfreulicher ist, dass dieses Thema nun auch auf der Agenda der forschenden Industrie steht. 

Erhöhte Leberwerte bei der Fettleber

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von internistische praxis
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 500,-
Weiterempfehlen


Pathologisch veränderte Leberwerte im Rahmen einer Fettleber sind oft das erste Symptom bei chronischen Lebererkrankungen und mit einer erhöhten Mortalität und Morbidität assoziiert. Erschwert wird die Diagnosestellung durch die Mannigfaltigkeit der Ursachen und durch die meist fehlende oder allenfalls unspezifische Klinik der betroffenen Patienten. Hier können weiterführende diagnostische Maßnahmen wie Abdomensonografie, CT-Abdomen, genetische Tests und weitere Blutbilduntersuchungen hilfreich sein. Im Frühstadium entdeckt und behandelt, sind viele Erkrankungen gut therapierbar und in manchen Fällen können die Patienten sogar eine komplette Heilung erfahren.

Rolle der mikrobiellen Darm-Lungen-Achse für die Lungengesundheit

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von pädiatrische praxis
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
Weiterempfehlen


Das menschliche Mikrobiom wird durch eine Vielzahl  von Mikroorganismen, die unseren Körper  besiedeln, repräsentiert. Hierzu zählen Bakterien,  Archaeen, Viren und Pilze. Die meisten dieser  Mikroorganismen verursachen keine Krankheiten.  Der Mensch ist auf ein ausgewogenes Mikrobiom  angewiesen, da es viele wichtige, zum Teil essenzielle  Funktionen erfüllt, die er im Zuge der Evolution  nicht selbst erlernt hat. Die Mikroorganismen  übernehmen wichtige Aufgaben, wie die Verdauung unserer Nahrung und die Versorgung von  Wirtszellen mit Nährstoffen, die Metabolisierung  von Arzneistoffen und die Aktivierung und Unterstützung  des Immunsystems des Wirtes. Durch die  Entwicklung von neuen kulturunabhängigen Techniken  zur Identifizierung von Mikroorganismen  hat das Wissen über die mikrobielle Besiedlung  der Menschen stark zugenommen. Durch diese  neuen Möglichkeiten wurde gezeigt, dass auch  die Lungen gesunder Probanden unterschiedliche  Mikroorganismen beherbergen und dass Variationen  in ihrer Zusammensetzung darüber hinaus  mit der Schwere von Lungenerkrankungen korrelieren  können. Weiterführend weisen einige experimentelle  Hinweise bereits auf einen Einfluss des  Darmmikrobioms auf die Lungengesundheit hin.  Hier spielen vermutlich verschiedene Kommunikationswege  eine Rolle, wie z. B. die Kommunikation  mittels mikrobieller Darmmetaboliten, induzierter  Wirtsmetaboliten oder der Austausch von Immunzellen  auf der Darm-Lungen-Achse.  Diese ersten Hinweise wecken die Hoffnung, in  der Zukunft die Lungengesundheit über nutritive  Strategien zu beeinflussen. Dies erfordert jedoch  ein genaueres Verständnis, wie das Darmmikrobiom  mikrobielle Gemeinschaften in der Lunge  beeinflussen kann und vice versa. Sobald dieser  Mechanismus besser verstanden ist, könnte er  in der Zukunft vor allem für die Anwendung von  nutritiven Strategien in der frühen Kindheit von  großem Interesse sein.

Was bringen Änderungen moderner Lifestylefaktoren in der Primärprävention des Mammakarzinoms?

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von onkologie heute
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
Weiterempfehlen


Verschiedene epidemiologische Beobachtungen lassen bereits einen Zusammenhang zwischen Umweltfaktoren und der Häufigkeit von Brustkrebs vermuten. So weist die Brustkrebsinzidenz zwischen Ländern mit westlichem Lebensstil im Vergleich zu afrikanischen oder asiatischen Ländern auffällige Unterschiede auf. Auch wenn die Liste vermutlicher Risikofaktoren inzwischen unüberschaubar groß ist, gelingt der Nachweis einer Assoziation zwischen Risikofaktor und Brustkrebsinzidenz nur selten eindeutig. Für die Mehrzahl der postulierten Faktoren ist die Evidenz hingegen schwach. Der vorliegende Beitrag fokussiert sich auf Lebensstilfaktoren, die eine vergleichsweise gesicherte Assoziation mit dem Brustkrebsrisiko aufweisen.

Leitlinien der EHS zum Management der Abdominalwand während der offenen Abdominalbehandlung: aktuelle Versorgungskonzepte

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von chirurgische praxis
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 500,-
Weiterempfehlen


Die offene Bauchbehandlung ist definiert als bewusster Verzicht auf den Faszienverschluss nach einer Laparotomie zugunsten einer verkürzten initialen Operation und eines spannungsfreien temporären Bauchdeckenverschlusses. Die wichtigsten Therapieziele sind die Fistelprävention und der schnellstmögliche und suffiziente Faszienverschluss, um Sekundärmorbidität zu vermeiden. Da bislang evidenzbasierte Empfehlungen fehlen, entschied sich die European Hernia Society (EHS), klinische Praxisleitlinien zu erstellen. Der Beitrag fasst die Schlüsselfragen zur offenen Abdominalbehandlung zusammen und stellt die gegebenenfalls möglichen Empfehlungen praxisrelevant vor.

Methoden der Kontrazeption

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von gyne
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
Weiterempfehlen


Seit Jahren liegt die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland bei ca. 100.000 pro Jahr (2018: 100.986) – entsprechend der Einwohnerzahl der Stadt Cottbus, obwohl sich immer mehr Frauen aus den geburtenschwachen Jahrgängen im reproduktiven Alter befinden. Dies verdeutlicht die Bedeutung der Kontrazeptionsberatung, die in erster Linie in der gynäkologischen Praxis erfolgt. Dabei ist es wichtig, den Bedürfnissen der Frauen, die verhüten möchten, Rechnung zu tragen. Die optimalen Eigenschaften einer kontrazeptiven Methode sind eine hohe kontrazeptive Sicherheit, ein hohes Maß an Verträglichkeit, ein schneller Wirkungseintritt, eine leichte Anwendung, ein möglichst niedriger Preis und die Reversibilität, wenn (wieder) Kinderwunsch besteht.

Kinderurologie: Die aktuelle Versorgung von Kindern mit Harnsteinen in Deutschland

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von UroForum
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
Weiterempfehlen


Auch in der Pädiatrie nimmt die Prävalenz der Harnsteinerkrankung zu. In den meisten Fällen finden sich metabolische oder genetische Gründe für die Steinerkrankung. Diese muss bei Kindern im Gegensatz zum erwachsenen Patienten immer schon nach dem ersten Nierenstein abgeklärt werden. Im Folgenden sollen die Entstehungsursachen, die Risikofaktoren und die Therapieoptionen für Urolithiasis bei Kindern genauer vorgestellt werden.

Pädiatrische Epilepsiechirurgie

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von pädiatrische praxis
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 500,-
Weiterempfehlen


Grundsätzlich gilt, dass pädiatrische Patienten so früh wie möglich nach Diagnose einer therapieresistenten Epilepsie an einem spezialisierten Zentrum abgeklärt und gegebenenfalls operiert werden sollen. Damit können das Auftreten einer   Entwicklungsstörung verhindert und Neurokognition sowie Plastizität verbessert werden. Es existieren unterschiedliche kurative Operationsmethoden, die nach genauer Abklärung den in Frage kommenden Patienten angeboten werden können. Somit gibt es für viele unserer pädiatrischen Patienten eine passende Therapie, die es   ermöglicht, anfallsfrei zu werden oder zumindest die Anfallshäufigkeit und Stärke der Ausprägung zu reduzieren.

Neue europäische Leitlinien zur Behandlung der Dyslipoproteinämien − Ambitionierte Zielwerte

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von herzmedizin
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
Weiterempfehlen


Die European Society of Cardiology (ESC) und die European Atherosclerosis Society (EAS) haben ihre Leitlinien zum Management von Dyslipidämien im August 2019 aktualisiert. Die Änderungen sind wesentlich geprägt durch zwei große randomisierten Endpunktstudien, die Wirksamkeit und Sicherheit der Behandlung mit Inhibitoren der Proproteinkonvertase Subtilisin/Kexin Typ 9 (PCSK9) belegt haben. In die Leitlinie eingeflossen ist auch, dass eine Ergänzung von Statinen durch Ezetimib in einer kontrollierten Studie kardiovaskuläre Ereignisse absenkt, ähnlich wie für die PCSK9-Inhibition deutlich unterhalb der bisherigen Zielwerte für die LDL-C-Absenkung. Neben den neu festgelegten ambitionierten Zielen für die LDL-Senkung wurde unter anderem eine weitere Risikokategorie mit „extrem hohes“ Risiko definiert und bestimmte Konstellationen wie familiäre Hypercholesterinämie und hohes Lp(a) hervorgehoben.

Oberflächenablation, LASIK oder refraktive Lentikelextraktion (SMILE)? Eine kritische Gegenüberstellung

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von CONCEPT Ophthalmologie
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
Weiterempfehlen


In der heutigen refraktiven Laserchirurgie gibt es drei unterschiedliche korneale Laserverfahren zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten, die auf langjährige Erfahrung und Weiterentwicklung zurückblicken. Sie werden in diesem Beitrag dargestellt und ihre jeweiligen Vor- und Nachteile beleuchtet. Sind sie gleichwertig oder gibt es ein bestes Verfahren? Und welche Kriterien sind wegweisend für den Behandlungserfolg?

Alternativen und Konsequenzen der fetalen Gewichtseinschätzung

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von gynäkologische praxis
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 500,-
Weiterempfehlen


Die Bestimmung und vor allem die Verlaufsbeobachtung des kindlichen Wachstums liefern wichtige Hinweise auf die Funktionalität des intrauterinen Milieus. Aus der Beschreibung des körperlichen Entwicklungszustandes anhand definierter biometrischer Parameter lassen sich neben einer Verlaufsbeobachtung der Körpergewichtsentwicklung auch potenzielle Gesundheitsrisiken des Fetus ableiten. Dabei können neben physiologischen Einflussgrößen eine Vielzahl endo- und exogener Faktoren Körpergröße und -gewicht des Fetus beeinflussen. Die Fortbildung zeigt, wie der sachkundigen Ursachenforschung jeglicher fetaler Wachstumsabweichung damit große risikostratifizierende Bedeutung zukommt.

Metabolische Chirurgie. Was sollten Internisten darüber wissen?

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von internistische praxis
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 500,-
Weiterempfehlen


Zur metabolischen Chirurgie als effizienter Therapiemethode gehören unterschiedliche Eingriffe, welche Gewichtsverlust hervorrufen und Komorbiditäten verbessern bzw. in Remission bringen können. Diese adipositaschirurgischen Eingriffe entfalten ihre Wirkung über Malabsorption oder Restriktion (bzw. Kombinationen aus beiden) sowie über die Beeinflussung von Hormonausschüttungen, Gallensäuren, Adipozytokinen und dem Mikrobiom. Die Indikation zu einem Eingriff kann ab einem BMI von >40 kg/m² oder von >35 kg/m² bei Bestehen mindestens einer Komorbidität gestellt werden. Im Langzeitverlauf ist es damit möglich, neben Gewichtsverlust eine erhebliche Verbesserung/Remission von Diabetes mellitus II und kardiovaskulären Erkrankungen zu erreichen und das Krebsrisiko zu reduzieren.

Schwellkörperprothesen: Welcher Patient bekommt welche Prothese?

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von UroForum
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
Weiterempfehlen


Sind bei vorliegender erektiler Dysfunktion sämtliche konservative Therapiemöglichkeiten in der urologischen Praxis ausgeschöpft, verbleibt die Implantation einer Schwellkörperprothese als einzige Möglichkeit, um eine für den Geschlechtsverkehr (GV) ausreichende Erektion wiederherzustellen. Was muss bei der Patienten- und Prothesenselektion beachtet werden, um am Ende der Therapie einen zufriedenen Patienten zu haben?

Kopfschmerzen bei Kindern und Jugendlichen

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von neuro aktuell
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
Weiterempfehlen


Primäre Kopfschmerzen wie Migräne oder Kopfschmerz vom Spannungstyp beginnen oft im Kindesund Jugendalter und sind ein häufiger Vorstellungsgrund beim Pädiater. Dort sind solche primären Kopfschmerzen von sekundären Kopfschmerzen, d. h. solchen mit einer zugrundeliegenden Erkrankung, zu differenzieren. Im Falle primärer Kopfschmerzen sind diese möglichst näher einzuordnen und ggf. Risikofaktoren zu ermitteln. Die primäre Diagnostik besteht aus genauer Anamnese in Kenntnis des typischen Bildes primärer Kopfschmerzen, gründlicher körperlicher Untersuchung sowie einer ophthalmologischen Vorstellung. Nur wenn sich in dieser Primärdiagnostik Auffälligkeiten, insbesondere Red Flags für sekundäre Kopfschmerzen finden, sind weitere Untersuchungen angezeigt. Kopfschmerzen vom Spannungstyp benötigen meist keine medikamentöse Analgesie. Migräneattacken müssen dagegen i. d. R. frühzeitig mit einem ausreichend hoch dosierten Analgetikum (1. Wahl Ibuprofen) und/oder einem Triptan behandelt werden. In der Prophylaxe stehen dagegen verhaltensmedizinische Maßnahmen (Entspannungstechniken, Tagesstrukturierung, Ausgleichssport etc.) im Vordergrund. Eine medikamentöse Migräneprophylaxe ist nur selten indiziert. 

Chirurgische Maßnahmen zur Schmerzreduktion

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von chirurgische praxis
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 500,-
Weiterempfehlen


Akutschmerztherapie ist ein leitliniengestütztes Instrument, welches allen medizinischen Fachrichtungen zur Verfügung steht. Trotzdem findet sich häufig eine deutliche Diskrepanz zwischen den grundsätzlich anwendbaren Möglichkeiten und der tatsächlichen Versorgung. Eine berufsgruppenübergreifende Organisation und Dokumentation mit Schmerzverlaufskurve ermöglicht eine zeitgerechte Patienteninformation und ein individuelles Schmerzmanagement. Der Beitrag zeigt, dass Schmerzen keineswegs eine notwendige Begleiterscheinung jeglicher chirurgischer Maßnahmen sind und wie der Chirurg durch seine handwerklichen Leistungen und Kenntnisse im perioperativen Prozess entscheidend zur Schmerzvermeidung beitragen kann.

Therapie der Essentiellen Thrombozythämie – Wenn weniger mehr ist

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Blaek
Mit freundlicher Unterstützung von onkologie heute
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
Weiterempfehlen


Die Essentielle Thrombozythämie (ET) gehört zur Gruppe der Philadelphia-Chromosom-negativen Myeloproliferativen Neoplasien. Auf der Basis molekularbiologischer Analysen (JAK2, CALR, MPL) können verschiedene Subtypen unterschieden werden. Betroffene haben eine beinahe normale Lebenserwartung, jedoch können in Abhängigkeit spezifischer Risikofaktoren bei den Patienten kardiovaskuläre Komplikationen auftreten, die riskoadaptiert mit Thrombozytenaggregationshemmern oder zytoreduktiv wirkenden Medikamenten behandelt werden müssen. Eine Progression in eine Post-ET Myelofibrose oder in eine akute Leukämie tritt nur selten auf.

Häufige vaginale Infektionen in der Schwangerschaft – Die Behandlungspfade

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von gyne
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
Weiterempfehlen


Vaginale Infektionen gehören zu den häufigsten behandlungspflichtigen Erkrankungen der Frau. In der Schwangerschaft betreffen diese nicht nur die Patientin, sondern können auch das Kind gefährden. Risiken ergeben sich aus einer möglichen Auslösung eines Aborts oder einer Frühgeburt, meistens im Zusammenhang mit vorzeitiger Wehentätigkeit oder vorzeitigem Blasensprung. Eine Infektion mit bestimmten Erregern kann darüber hinaus zur kongenitalen Infektion des Neugeborenen führen. Im Folgenden werden häufig auftretende Infektionen in der Schwangerschaft erläutert und die möglichen Behandlungen besprochen.

Alternative Therapieansätze im Glaukommanagement – Fakten und Mythen

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK
Mit freundlicher Unterstützung von CONCEPT Ophthalmologie
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
Weiterempfehlen


Die zunehmend umfassenderen Kenntnisse hinsichtlich der Pathogenese der glaukomatösen Neurodegeneration sowie assoziierter pathogenetischer Mechanismen erweitern die therapeutischen Ansätze im Rahmen des Glaukommanagements. So kann heute der therapeutische Ansatz der prophylaktischen Augeninnendruck-Senkung durch alternative neuroprotektive und antoxidative Therapien ergänzend unterstützt werden. Nach einer kurzen Darlegung wesentlicher Grundlagen der Glaukompathogenese geht der Beitrag auf einige ausgewählte alternative Therapieansätze ein. Ziel ist es, auf dem Boden der Fakten die Mythen abzugrenzen. 

Das Hepatozelluläre Karzinom

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Blaek
Mit freundlicher Unterstützung von onkologie heute
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
Weiterempfehlen


Primäre Lebertumoren, von denen das hepatozelluläre Karzinom (HCC) mit 90 % den Hauptanteil bildet, stellen die fünfthäufigste Tumorentität dar. Trotz stetiger Therapiefortschritte ist die Mortalität weiterhin sehr hoch, sodass das HCC weltweit die zweithäufigste krebsbedingte Todesursache darstellt [1]. Da das HCC meist symptomarm ist, erfolgt die Erstdiagnose häufig erst im fortgeschrittenen Tumorstadium. Zu diesem Zeitpunkt sind kurative Therapieansätze (Resektion, Ablation und Transplantation) oft nicht mehr möglich und es muss auf lokoregionäre und systemische Therapien zurückgegriffen werden. Letztere nutzen unter anderem die für das HCC charakteristische Hypervaskularisation aus, indem sie versuchen diese auf molekularer Ebene zu unterbinden.

Tuberöse-Sklerose-Komplex: Praktische Tipps

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von pädiatrische praxis
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
Weiterempfehlen


Die Aufgabe des niedergelassenen Kinderarztes ist es, zunächst die ersten klinischen Zeichen einer TSC zu erkennen und über die unterschiedlichen klinischen  Manifestationszeitpunkte informiert zu sein. Das Follow-up und die Therapie sollten aufgrund der multisystemischen Manifestationen der Erkrankung durch ein multidisziplinäres Team erfolgen. So wie die  Erkrankung einen Fahrplan hat, so benötigt der behandelnde Arzt ebenfalls einen solchen!

Ernährung und Sport bei Krebs

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von gynäkologische praxis
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 500,-
Weiterempfehlen


Muskelmassenverlust bei Krebserkrankungen kann nicht nur die körperliche Leistungsfähigkeit und Lebensqualität reduzieren, sondern auch die Verträglichkeit der antitumoralen Therapie beeinträchtigen. Um den gesteigerten Proteinumsatz auszugleichen und den Muskelabbau zu stoppen bzw. den Muskelaufbau wieder zu aktivieren, wird eine proteinreiche Ernährung empfohlen. Körperliches Training stellt eine weitere wichtige Maßnahme in der multimodalen Therapie der Tumorkachexie dar. Die Fortbildung erläutert die synergistischen Effekte einer Kombination aus einer individualisierten, eiweißreichen Ernährungstherapie und einem gezielten körperlichen. Zudem wird der präventive Einfluss einer gesunden Ernährung, eines normalen Körpergewichtes und adäquater körperlicher Aktivität auf die Inzidenz von Krebserkrankungen betont.

Pulmonale Hypertonie (PH) bei Lungenerkrankungen – Was ist neu nach der PH-Weltkonferenz in Nizza 2018?

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von herzmedizin
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
Weiterempfehlen


Die pulmonale Hypertonie (PH) führt bei vielen Patienten mit einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD), einer interstitiellen Lungenerkrankung (ILD) oder einer kombinierten pulmonalen Fibrose und Emphysem (CPFE) nicht nur zu einer Verschlechterung der Beschwerden, körperlichen Belastbarkeit und höherem Sauerstoffbedarf, sondern geht auch mit einer stark verkürzten Lebenserwartung einher. Auch bei selteneren Lungenkrankheiten wie die pulmonale Langerhans-Zell-Histiozytose und die Sarkoidose kommt es häufig zu einer PH. Dabei haben Patienten mit PH bei Lungenerkrankungen die schlechteste Prognose von allen PH-Gruppen, obwohl der mittlere pulmonal arterielle Druck (mPAP) und der pulmonal vaskuläre Widerstand (PVR) bei diesen Patienten (Gruppe-3-PH) in Registerstudien durchschnittlich weniger stark erhöht waren, als bei den meisten anderen PH-Gruppen. In den aktuellen PH-Leitlinien von 2015/2016 waren auch mangels Studien gezielte Lungenhochdruck-Medikamente für Patienten mit PH in Folge von Lungenkrankheiten nicht empfohlen worden (Empfehlungsgrad III). Bei der letzten Weltkonferenz für PH in Nizza 2018 hat nun eine eigne Expertengruppe das Thema PH bei Lungenerkrankungen mit den neuesten Entwicklungen zur Diagnostik und Therapie seit dem Erscheinen der europäischen Leitlinien 2015 bearbeitet und die Ergebnisse hierzu hochrangig publiziert. Der vorliegende Text fasst erstmals die Ergebnisse dieser Arbeitsgruppe auf Deutsch zusammen. Zudem wird in dem vorliegenden Artikel ein neues Studienprojekt vorgestellt, bei dem untersucht werden soll, ob Patienten mit PH bei Lungenerkrankung von einem spezialisierten Trainingsprogramm/Rehabilitationsverfahren profitieren würden.

Benignes Prostatasyndrom: Limitationen minimalinvasiver Therapien

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von UroForum
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
Weiterempfehlen


Zur Therapie des Benignen Prostatasyndroms (BPS) steht eine zunehmende Anzahl minimalinvasiver Verfahren (MIT) zur Verfügung. MITs laufen unter „Medical Devices“ und unterliegen daher weitaus weniger strikten Zulassungsbestimmungen als Medikamente. So werden die entsprechenden Therapien in der Regel bereits im klinischen Alltag durchgeführt, ohne sich auf ausreichend belastbare Daten stützen zu können. Sowohl die hohe Anzahl neuer MITs als auch die mangelnde Evidenz führen dabei zu einer gewissen Verunsicherung von Patienten sowie Anwendern und erschweren eine optimale Indikationsstellung. Der vorliegende Artikel beschäftigt sich kritisch mit Evidenz und Limitationen der derzeit in der BPS-Therapie verwendeten MITs (Foto: sakurra/stock.adobe.com).

Impuls – Exzess – Abhängigkeit: Verhaltenssüchte in der Praxis

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von neuro aktuell
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
Weiterempfehlen


Verhaltenssüchte werden zunehmend beachtet und beforscht. Pathologisches Glückspiel und süchtiges Online-Rollenspielen sind nach ICD-11 in Zukunft als Abhängigkeitserkrankungen zu klassifizieren. Tatsächlich lässt sich ein „süchtiges Syndrom“ beschreiben, das substanzgebundene wie auch verhaltensdefinierte Störungen umfasst. Allen gemeinsam ist der Zyklus aus intensiver gedanklicher Beschäftigung mit dem Verhalten oder Konsum, der Intoxikation bzw. dem Exzess und Entzugserscheinungen, deren Heftigkeit den Kreislauf erneut startet. Goldstandard in der Diagnostik von Verhaltenssüchten ist die exakte Erhebung und Analyse von Symptomatik und Verhalten. Zugleich wird dadurch die Etablierung einer therapeutischen Beziehung eröffnet. Fragebögen können die genaue Zuordnung und die Einschätzung des Ausmaßes der Abhängigkeit erleichtern. Die Interventionen werden daran angepasst geplant und durchgeführt. Sie reichen vom entlastenden Gespräch und der Beratung über Kurzinterventionen bis zur Vermittlung in störungsspezifische Hilfesysteme. Die pharmakologische Behandlung ist auf Einzelfälle bzw. komorbide Störungen begrenzt. Umgekehrt muss bei Verhaltensexzessen immer an eine iatrogene Auslösung im Rahmen dopaminerger Medikation gedacht werden. Bei Kauf-, Sport-, Arbeits-, und Esssucht ist die klassifikatorische Zuordnung noch Gegenstand wissenschaftlicher Diskussion. Hilfe benötigen die Betroffenen aber auf jeden Fall unabhängig davon.

Klinische Leitlinie: Unkomplizierter Harnwegsinfekt. Was ist neu?

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von internistische praxis
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 500,-
Weiterempfehlen


Harnwegsinfektionen gehören zu den häufigen Gründen für einen Arztbesuch. Dabei wird die asymptomatische Bakteriurie von der symptomatischen Harnwegsinfektion unterschieden. Da die Diagnose den Kliniker häufig vor eine Herausforderung stellt, widmen sich zwei neue AWMF-S3-Leitlinien detailliert der notwendigen Unterscheidung zwischen einer symptomatischen und somit therapiebedürftigen Harnwegsinfektion und einer asymptomatischen Bakteriurie. Der Artikel stellt wesentliche Leitlinien-Änderungen vor und geht neben der Erhöhung der Diagnosesicherheit insbesondere auf den kritischen und umsichtigen Einsatz von Antibiotika sowie verschiedene Aspekte der Prophylaxe ein.

Reproduktionsmedizinische und gynäkologische Spätfolgen der Sectionarbe

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von gyne
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
Weiterempfehlen


In einem Zeitraum von nur 15 Jahren, zwischen 2000 und 2015, hat sich die Anzahl der Geburten durch Kaiserschnitt (Sectio caesarea) weltweit fast verdoppelt [1]. Während, die Weltgesundheitsorganisation (WHO) davon ausgeht, dass bei etwa 15 % der Geburten ein Kaiserschnitt medizinisch indiziert wäre, ist die Sectiorate in manchen Industrieländern mittlerweile doppelt so hoch (Deutschland 2017: 30,5 %; Österreich: 29,6 %; Schweiz: 32,3 %; Italien 36,0 %) [2–5]. Verschiedene Faktoren haben zu diesem Trend beigetragen, unter anderem das kontinuierlich ansteigende Alter der Frauen bei der Geburt und damit auch der Risikofaktoren, sowie die zunehmende Tendenz zur vermeintlichen Risikoverminderung. Weitere Faktoren sind auch die persönliche Entscheidung der betroffenen Frauen und vielleicht auch eine liberalere Anwendung dieser Technik durch die Geburtshelfer. Interessanterweise zeigen einige europäische Länder wie Finnland oder die Niederlande deutlich niedrigere Sectioraten (16 % bzw. 17 %). Allein medizinische Gründe sind für diesen Unterschied nicht vorstellbar.

Erkrankungen mit Speicherphänomenen. Blickdiagnose – Ja oder Nein?

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von pädiatrische praxis
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 500,-
Weiterempfehlen


Sichtbare Speicherphänomene sind Bestandteil vieler Erkrankungen. Speicherung kann in allen Organen erfolgen (Haut; innere Organe: Herz, Niere, Leber, Lunge, Milz; Augen, Knochen). Sie ist Bestandteil häufiger (z. B. Hypercholesterinämie) und seltener Erkrankungen (z. B. lysosomale Speichererkrankungen). In bestimmten Kombinationen können die vorliegenden Symptome ein guter Hinweis auf die zugrunde liegende Krankheitsgruppe sein. Mit zunehmender Speicherung kommt es zu Funktionsbeeinträchtigung des betroffenen Organs oder Organsystems. Für etliche dieser Erkrankungen sind inzwischen ursächliche Therapien (meist Enzymersatztherapien) verfügbar, weswegen eine möglichst frühe Diagnose gestellt werden sollte, um zeitig mit der Therapie beginnen zu können und irreversible Schäden zu verhindern. Dazu ist es sinnvoll, sowohl die verfügbaren Suchtests und Möglichkeiten der genetischen Analysen zu kennen, als auch die jeweiligen Experten für seltene und unklare Erkrankungen in der Region. 

Glaukom und trockenes Auge – Zufall, Folge oder mehr?

Mögliche CME-Punkte: 1
Zertifizierende Stelle: BLAEK
Mit freundlicher Unterstützung von CONCEPT Ophthalmologie
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
Weiterempfehlen


Bei einer Glaukomerkrankung liegt  in über 50 Prozent auch ein trockenes Auge vor. Daher muss im Management des Glaukoms das Augenmerk auch auf das trockene Auge gelegt werden. Der Beitrag geht auf den prinzipiellen Zusammenhang zwischen beiden, die Wechselwirkung zwischen medikamentöser Glaukomtherapie und trockenem Auge sowie dessen Einfluss auf Glaukomdiagnostik und chirurgische Glaukomtherapie ein.

PI-RADS in der PCa-Detektion: Was muss der Urologe wissen?

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von UroForum
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
Weiterempfehlen


Die Prostata-MRT hat für die Detektion von klinisch relevanten Prostatakarzinomen (PCa) einen zunehmend relevanten Stellenwert. Nationale und internationale Leitlinien, aber auch die Patienten fordern verstärkt eine qualitative MRT-Untersuchung vor einer Biopsie oder zur Therapieentscheidung und -planung. Zur Bewertung einer Prostata-MRT hat sich das Prostate Imaging Reporting and Data System (PI-RADS) international durchgesetzt (aktuelle Version: 2.1). Es ermöglicht dem Radiologen eine standardisierte Durchführung und Befundung und dem Urologen eine einheitliche Einschätzung hinsichtlich der Wahrscheinlichkeit eines klinisch relevanten PCa (definiert als Gleason-Score   3 + 4 = 7a). Was sollte der Urologe bezüglich der aktuellen PI-RADS-Klassifikation wissen?

Registrierung

Registrieren Sie sich jetzt
in wenigen Schritten!

Jetzt registrieren!

Login für Fachkreise

Um Fortbildungen bearbeiten zu können, müssen Sie sich einloggen.