Fortbildungen

Hier finden Sie alle unsere aktuellen Fortbildungen.
Wir bieten Ihnen ein breites Spektrum zertifizierter CME zu den unterschiedlichsten Themen und Fachgebieten.
Mit Abschluss eines Wissenstests können Sie 2-4 CME-Punkte sammeln.

Onkologische Bewegungsmedizin bei Brustkrebs. Rolle der Bewegungstherapie in der Onkologie

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von gynäkologische praxis
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Bewegungsprogramme in der Onkologie sind insbesondere in den letzten Jahren Gegenstand zahlreicher Studien und entsprechend der positiven Studienlage bereits in der onkologischen Versorgung implementiert. Allerdings finden derartige Programme überwiegend im Rahmen der Rehabilitation onkologischer Patienten und somit erst nach erfolgter Therapie statt. Die vorliegende Fortbildung thematisiert daher die Wirkung von Trainings- und Bewegungsprogrammen als supportivmedizinische Maßnahme vor bzw. insbesondere während onkologischer Therapien. Exemplarisch werden aktuelle Studienergebnisse zum potenziell vorteilhaften Einfluss von Bewegungstraining auf therapieinduzierte und krankheitsbedingte Symptome wie z. B. Fatigue und Polyneuropathie diskutiert. Unter Bezugnahme auf die Versorgungssituation in Deutschland wird als konkretes Beispiel eines bedarfsgerechten und individualisierbaren Bewegungsprogramms die »Onkologische Trainings- und Bewegungstherapie« vorgestellt.

Fokale Therapie: Die interstitielle Brachytherapie des Prostatakarzinoms

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von UroForum
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Die interstitielle Brachytherapie (BT) hat sich insbesondere durch technische Entwicklungen wie den transrektalen Ultraschall und den Einsatz von intraoperativen und auch dreidimensionalen Planungsmethoden zu einer etablierten Therapieform des lokalisierten Prostatakarzinoms (PCa) entwickelt. Derzeit wird sie allerdings mit  sinkenden Anwendungszahlen eingesetzt. Dies überrascht, da die BT für viele Patienten attraktive Konditionen der Therapiedurchführung, eine kurze  Rekonvaleszenzphase und vergleichsweise geringe Langzeitmorbiditäten 
bietet. Dieser Beitrag fasst die aktuellen Studienergebnisse zusammen.

Neue Therapieempfehlungen zur Behandlung der asymptomatischen Carotisstenose

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von internistische praxis
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 500,-
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Stenosen der extrakraniellen hirnversorgenden Arterien sind nach dem Vorhofflimmern eine der Hauptursachen von ischämischen Schlaganfällen. Während es in der Diagnostik keine Unterschiede zwischen einer symptomatischen und einer asymptomatischen Carotisstenose gibt, trifft dies auf die Therapie nicht zu. So gilt die Revaskularisation zwar bei symptomatischen Stenosen >70 % – und in ausgewählten Fällen auch bei einem Stenosegrad >50 % – als gesichert, bei asymptomatischen Stenosen >70 % ist dieses Vorgehen jedoch zu diskutieren. Zwar zeigten ältere Studien,  dass eine operative Revaskularisation unter bestimmten Bedingungen einen Vorteil gegenüber einer konservativen Therapie bietet, dennoch gilt es zu fragen, ob diese Ergebnisse auch heute, im Zeitalter einer effektiveren medikamentösen Therapie noch Gültigkeit haben. Die Fortbildung gibt daher einen kritischen Überblick über die konservative Therapie der asymptomatischen Carotisstenose und diskutiert die Indikation zur Revaskularisation.

Differenzialdiagnostik bei Verdacht auf Autismus-Spektrum-Störung im Vorschulalter

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von pädiatrische praxis
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Symptome einer Autismus-Spektrum-Störung werden ab dem Alter von 18 bis 24 Monaten sichtbar, bei leichter betroffenen Kindern häufig erst später, wenn die sozialen Anforderungen steigen. Als Frühsymptome gelten z. B. das fehlende Reagieren auf den eigenen Namen, fehlendes Deuten, um etwas aus Interesse zu zeigen sowie fehlendes Bringen von Gegenständen. Bei Verdacht auf ASS soll eine weitere diagnostische Abklärung veranlasst werden, die eine Kombination aus Autismus-spezifischen diagnostischen Verfahren über mehrere Beurteilungssituationen (Verhaltensbeobachtung des Kindes, Befragung der Eltern und Erzieher) umfasst. Sehen und Hören sollten lege artis überprüft und ein Verdacht auf Seh- oder Hörstörung mit objektiven Verfahren diagnostisch abgeklärt werden. Bei Regression von sprachlichen oder kognitiven Fertigkeiten sollte eine neurologische Diagnostik eingeleitet werden. Differenzialdiagnostisch sind mittels weiterer diagnostischer Verfahren, einschließlich standardisierter Entwicklungs- und Sprachtests, sowie anamnestischer Angaben und einer situationsübergreifenden Erfassung der Symptome, eine Sprachstörung oder Intelligenzminderung sowie andere psychische Erkrankungen, wie z. B. ADHS, soziale Angst- und Bindungsstörungen im Vorschulalter abzugrenzen.

Die neue Einteilung von Epilepsien und epileptischen Anfällen: Bedeutung und Umsetzung in der Praxis

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von neuro aktuell
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Die neue Klassifikation von Epilepsien unterscheidet weiterhin  „fokal“ vs.  generalisiert“. Neu sind die Kategorie „kombiniert generalisiert und fokal“ und als  niedrigste Klassifikationsstufe die nur nach dem Anfallstyp klassifizierten Epilepsien. Die höchste Stufe der Klassifikation bilden (nicht weiter definierte) Epilepsiesyndrome. 
Zusätzlich sollen die zugrundeliegende Ätiologie und assoziierte Komorbiditäten wie 
Angst und Depression mit angegeben werden. Die Anfallsklassifikation nutzt weiterhin 
die Unterteilung in „fokal“ und „generalisiert“. Neu sind der klassifikatorische Fokus auf die Symptomatik zu Beginn fokaler Anfälle und dieMöglichkeit einer Klassifikation auch wenn Teile des Anfallablaufes nicht bekannt sind. Die Bewusstseinstörung im Anfall ist 
nicht mehr klassifikationsentscheidend. Die neue Anfallsklassifikation eignet sich als Kurzschrift hervorragend für die schriftliche Dokumentation und interkollegiale Kommunikation.

Resilienz und psychische Gesundheit bei gynäkologischen Erkrankungen

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von gyne
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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In diesem Beitrag wird zunächst das Konzept der Resilienz als Persönlichkeitsmerkmal eingeführt und dessen Einfluss auf die psychische Belastung im Rahmen körperlicher Erkrankungen allgemein beschrieben. Darüber hinaus wird spezifisch auf Studien eingegangen, die den Zusammenhang zwischen Resilienz und psychischer Gesundheit bei gynäkologischen Patientinnen untersucht haben. In den fünf berücksichtigten Studien findet sich eine mittlere, signifikante Korrelation von r = 0,40. Eine höhere Resilienz geht dementsprechend mit einer besseren psychischen Gesundheit bei gynäkologischen Patienten einher. In der klinischen Praxis ist es daher von besonderer Bedeutung, Patientinnen mit geringer Resilienz zu identifizieren und diesen Patientinnen psychosoziale Unterstützung zukommen zu lassen, damit sie ihre individuellen Belastungen und Nöte besser bewältigen können. Kurzformen der Resilienzskala, wie z. B. die RS-13, können für die Identifikation dieser Patientinnen als reliables, valides und zeitökonomisches Messinstrument genutzt werden.

Ösophaguskarzinome im oberen Drittel - wann und wie operieren?

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von chirurgische praxis
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 500,-
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Die Fortbildung behandelt den aktuellen Stand der Therapie bei Plattenepithelkarzinomen des oberen Ösophagusdrittels und des zervikalen Ösophagus, die im Vergleich zu distalen (Adeno-)Karzinomen vergleichsweise seltene Entitäten sind, und geht dabei auch auf die für die Therapiewahl wichtige Klassifikation der Ösophaguskarzinome ein. Pathogenetisch prädisponierende Faktoren werden ebenso beleuchtet wie empfohlene Diagnoseverfahren, allen voran eine möglichst frühzeitige Ösophago-Gastro-Duodenoskopie (ÖGD) bei Patienten mit neu aufgetretener Dysphagie. Im Therapie-Schwerpunkt werden die minimal-invasive interventionelle Endoskopie sowie chirurgische Optionen beim zervikalen Ösophaguskarzinom und beim thorakalen Plattenepithelkarzinom im oberen Ösophagusdrittel diskutiert.

Aniridie bei PAX6-Syndrom: Eine potenziell zur Erblindung führende Erkrankung Etablierung eines Deutschen Aniridie-Registers

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK
Mit freundlicher Unterstützung von Concept Ophthalmologie
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Die PAX6-gebunden Aniridie ist eine schwere Fehlbildung aller Augenabschnitte, die mit endokrinologischen, metabolischen und zentralnervösen Pathologien einhergehen kann. Diese seltene Erkrankung verläuft progressiv, ist häufig mit Komplikationen verbunden und führt möglicherweise zur Erblindung. Um bessere Behandlungsmöglichkeiten und verbesserte chirurgische Optionen für die Patienten entwickeln zu können, ist die Schaffung eines Aniridie-Registers notwendig. 

Hodentumor: Surveillance-Strategie beim Seminom im Stadium I

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von UroForum
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Bei der Behandlung von Seminomen im klinischen Stadium I ist in den letzten Jahren zunehmend eine Therapiereduktion zu verzeichnen. So wurde in Nordamerika beispielsweise die adjuvante Therapie des klinischen Stadiums I ganz verlassen. Dieses Vorgehen wird bei Keimzelltumoren durch eine Reihe von Studien unterstützt, die eine exzellente Überlebensrate im Rahmen einer Surveillance-Strategie zeigen. Auf der anderen Seite existieren beim Seminom gut validierte Risikofaktoren, wie der Primärtumordurchmesser und in Kombination mit diesem die Rete-testis-Invasion, mit denen sich das individuelle Rezidivrisiko des Patienten abschätzen lässt. Für welche Patienten kommt also eine adjuvante Therapie dennoch in Frage? Was sagt die neue S3-Leitlinie hierzu? Dieser Beitrag gibt einen Überblick über die Resultate der Surveillance-Strategie und über mögliche Indikationen für eine adjuvante Therapie bei Seminomen im klinischen Stadium I.

Therapie des Multiplen Myeloms 2019 – Versuch einer aktuellen Standortbestimmung

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK
Mit freundlicher Unterstützung von ONKOLOGIE heute
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Als dritthäufigste hämatologische Tumorerkrankung kommt das Multiple Myelom in Deutschland auf ca. 6.500 Neuerkrankungen pro Jahr. Obwohl die Erkrankung nach wie vor nicht kurativ behandelt werden kann, haben neue therapeutische Optionen in System- und Supportivtherapie zu einer drastischen Verbesserung der Prognose in den letzten Jahren geführt. Die bemerkenswertesten Fortschritte haben sich in der Behandlung „älterer“ (d. h., nicht für eine Hochdosistherapie und autologe Stammzelltransplantation in Frage kommender) in der ersten Linie, sowie im Krankheitsrückfall mit wenigen Vorbehandlungen ergeben. Insgesamt nimmt die Anzahl der eingesetzten Komponenten in den Therapieprotokollen zu, wobei zahlreiche von ihnen keine zytostatische Chemotherapie mehr enthalten. Säulen der Myelomtherapie sind die immunmodulatorischen Substanzen, die Proteasom-Inhibitoren, die  monoklonalen Antikörper und für die jüngsten der Betroffenen die Melphalan-Hochdosistherapie mit autologer Stammzelltransplantation.

Vorhofflimmern – Diagnose und Therapie

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von herzmedizin
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Vorhofflimmern entdecken: Bei Menschen ab 65 sollte nach asymptomatischem Vorhofflimmern gefahndet werden. Hierzu gibt es vielfältige Möglichkeiten.

– Schlaganfall verhindern: Die wichtigste Maßnahme zur Verbesserung der Prognose von Vorhofflimmer-Patienten stellt die orale Antikoagulation dar, bevorzugt mit Nicht-Vitamin-K Antagonisten (NOAKs).

– Frequenz kontrollieren: Durch Betablocker kann bei der Mehrzahl aller Patienten mit permanentem Vorhofflimmern eine ausreichende Lebensqualität erreichtwerden.

– Rhythmus kontrollieren: Symptomatische Patienten mit Vorhofflimmern werden entweder Antiarrhythmika oder, mehrheitlich, eine Katheterablation benötigen, um eine gute Lebensqualität zu erreichen.

Chronische Infektionen und Wunden bei Lymphödemen. Ein Überblick

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von gynäkologische praxis
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 500,-
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Das sekundäre Lymphödem ist eine Komplikation, die im Rahmen gynäkologischer Eingriffe insbesondere infolge einer Lymphadenektomie in der axillären, pelvinen, paraaortalen, inguinalen oder femoralen Region auftreten kann. Trotz verbesserter operativer Techniken besteht derzeit je nach gynäkologischem Eingriff eine Inzidenz von 20–60 %. Angesichts des nicht zu unterschätzenden Risikos gilt es sich aus ärztlicher Sicht mit dem komplexen Krankheitsbild, den möglichen Folgeerscheinungen und der Behandlung des Lymphödems, welche interdisziplinär erfolgen sollte, auseinanderzusetzen. Die vorliegende Fortbildung fokussiert auf die dermatologischen Beschwerden und Folgeerkrankungen und geht dabei insbesondere auf die erhöhte Infektionsgefahr bei Lymphödem und das damit assoziierte Erysipelrisiko ein. Neben einer Übersicht der möglichen bakteriellen Eintrittspforten und der entsprechend angezeigten Behandlung beleuchtet der Beitrag auch die Problematik chronischer Wunden bei Lymphödem und stellt mögliche Therapieschemata vor.

Glaukom-Pipeline: Was für neue Medikamente erwarten uns?

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK
Mit freundlicher Unterstützung von Concept Ophthalmologie
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Glaukom-Pipeline: Was für neue Medikamente erwarten uns?
Seit mehr als 20 Jahren ist keine neue Klasse von Glaukom-Medikamenten in Europa auf den Markt gekommen. Nun sind neue Stoffgruppen erforscht. Neben um NO-Gruppen ergänzten Prostaglandinen sind dies Medikamente, die eine gezielte Verstärkung des trabekulären Kammerwasserabflusses bewirken. Rho-Kinase-(ROCK)-Inhibitoren und Adenosin-Mimetika werden bisherige Medikationen ergänzen. Zusätzlich werden auch Dauerdepots zur Verbesserung der Adhärenz entwickelt.

Fertilitätserhalt bei Frauen – S2k-Leitlinie zur Fertilitätserhaltung bei onkologischen Erkrankungen

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von gyne
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Fortschritte in der Therapie maligner Erkrankungen und der Reproduktionsmedizin ermöglichen es vielen Patientinnen, auch nach zytotoxischer Therapie ihre Familienplanung in Angriff zu nehmen. Abhängig vom Alter der Patientin, der geplanten onkologischen Therapie und ihrer Dringlichkeit sowie vom Partnerstatus kommen verschiedene gut etablierte fertilitätserhaltende Maßnahmen infrage, um die Fruchtbarkeit der betroffenen Frau zu erhalten. Es bestehen die Möglichkeiten der Verwendung von GnRH-Agonisten zur Reduktion der ovariellen Schädigung, der Kryokonservierung von Oozyten und von Ovargewebe sowie der ovariellen Transposition. Viele der Methoden sind auch gut miteinander kombinierbar. Ein multimodales Konzept muss individuell mit der Patientin besprochen werden. Eine zügige und zeitparallele Zusammenarbeit mit einem spezialisierten Zentrum und die korrekte ausführliche Beratung der Patientinnen sind dabei unerlässlich. Im vorliegenden Artikel wird die Relevanz fertilitätserhaltender Maßnahmen für das Fachgebiet der Gynäkologie dargestellt und die derzeit anwendbaren fertilitätserhaltenden Maßnahmen für Frauen anhand der Handlungsempfehlungen der aktuellen S2k-Leitlinie „Fertilitätserhalt bei onkologischen Erkrankungen" (Stand 2017) vorgestellt.

Neurodermitis im Kindesalter – praktische Aspekte

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von pädiatrische praxis
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Die Atopische Dermatitis (AD) oder Neurodermitis ist die häufigste chronische  Erkrankung des Kindes- und Jugendalters. Typisch sind ein chronisch-rezidivierender Verlauf und das Leitsymptom Juckreiz. Eine kindliche AD geht häufig mit einer erheblichen Einschränkung der Lebensqualität in der gesamten Familie einher. Aufgrund der vielfältigen, interindividuell stark variierenden Einflussfaktoren auf die Krankheitsaktivität kommen Anamnese und Verlaufsbeobachtung eine besondere Bedeutung in der ärztlichen Bewertung zu. In unserer auf AD spezialisierten, pädiatrisch-dermatologischen Sprechstunde hat sich die Verwendung eines strukturierten Anamnesebogens zur Verbesserung des Zeitmanagements bewährt, sodass bereits beim Patienten-Erstkontakt ein individueller Diagnostik und Therapieplan eingeleitet werden kann.

Real World Study liefert Ergebnisse zur kardiovaskulären Sicherheit von Dienogest/Estradiolvalerat

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
Mit freundlicher Unterstützung von gyne
Gesponsert von Jenapharm GmbH & Co. KG; Betrag: 16.585,00 €
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Kombinierte orale Kontrazeptiva (KOK) mit Estrogen- und Gestagenkomponente bieten nicht nur eine hohe Verhütungssicherheit, sondern im Allgemeinen auch eine gute Verträglichkeit. Immer wichtiger wird dabei die kardiovaskuläre Sicherheit. Mit der INAS-SCORE-Studie wurde erstmals eine große Praxisstudie durchgeführt, welche das kardiovaskuläre Sicherheitsprofil eines KOK mit Estradiolvalerat als Estrogenkomponente untersuchte. Im Mittelpunkt der Studie stand die Inzidenz venöser Thromboembolien (VTE) bei den Studienteilnehmerinnen aus Europa. Die Ergebnisse wurden der Zulassungsbehörde mitgeteilt, woraufhin eine Änderung in der Fachinformation vorgenommen wurde.

Sepsis und septischer Schock

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von internistische praxis
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 500,-
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Die Sepsis und der septische Schock zeichnen trotz guter notfall- und intensivmedizinischer Bemühungen noch immer für inakzeptabel hohe Morbiditäts- und Mortalitätsraten verantwortlich. Ursächlich hierfür sind die klinische Komplexität und die Notwendigkeit einer unverzüglichen therapeutischen Intervention. Die frühestmögliche Diagnose einer Sepsis oder eines septischen Schocks und damit eine Abgrenzung von einer unkomplizierten Infektion sind daher essenziell. Ausgehend von der 3. Internationalen Konsensusdefinition (Sepsis-3) beschreibt die vorliegende Fortbildung wesentliche Aspekte der Pathophysiologie, Scores zur Ermittlung relevanter Organdysfunktionen, Parameter der mikrobiologischen und der Labordiagnostik sowie umfassende Maßnahmen der kausalen und supportiven Therapie.

Aktueller Stand und Zukunftsvision in der Behandlung des Glioblastoms

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
Mit freundlicher Unterstützung von ONKOLOGIE heute
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Das Glioblastom ist der häufigste und bösartigste Gehirntumor im Erwachsenenalter. Die Inzidenz liegt bei 0,59−3,69 pro 100.000 Personen pro Jahr [1]. Der Tumor tritt überwiegend zwischen dem 45. und 70. Lebensjahr auf. Ein Risikofaktor für die Glioblastom-Entstehung ist die Exposition gegenüber ionisierender Strahlung [2]. Trotz einer multimodalen Therapie mit operativer Resektion, Strahlentherapie und Chemotherapie liegt das 2-Jahres-Überleben der Patienten bei nur 30−43 % in Studienkohorten und weitaus schlechter in bevölkerungsbasierten Serien. Die Prognose der Patienten hat sich trotz intensiver Forschung und Einführung neuer Therapien in den letzten drei Jahrzehnten um nur wenige Monate verbessert [3]. Die sehr begrenzte Lebenszeit der Patienten ist häufig geprägt von neurologischen Ausfällen und Tumor- bzw. Therapie-assoziierter Fatigue, die ein autonomes und selbstbestimmtes Leben erschweren. Anforderungen an die Behandlung und an innovative Therapieformen sind – neben der Verlängerung des Überlebens der Patienten – die Lebensqualität und Autonomie zu erhalten.

Der Einfluss des Humanen Papillomavirus auf die Entstehung und Prognose des Peniskarzinoms

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von UroForum
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Zwei hauptsächliche Entstehungswege des Peniskarzinoms sind bekannt: ein HPV-assoziierter (HPV: Humanes Papillomavirus) und ein HPV-unabhängiger auf der Grundlage chronischer Infektionen des äußeren männlichen Genitale. Folglich kann die HPV-Impfung zu den präventiven Maßnahmen dieses Karzinoms zählen. Eine flächendeckende Krebsfrüherkennung mit konsekutiver Behandlung von Vorstufen des Peniskarzinoms existiert in Deutschland u.a. aufgrund der Seltenheit der Erkrankung nicht. In diesem Beitrag präsentieren wir den aktuellen Stand der Forschung zu Entstehung, Therapie und möglichen Präventionsstrategien des HPV-abhängigen Peniskarzinoms.

Aktuelle Informationen zur adulten ADHS auf Basis der aktuellen S3-Leitlinie

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von neuro aktuell
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Seit 2018 liegt die interdisziplinäre effizienz- und konsensbasierte (S3-) Leitlinie „Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) im Kindes-, Jugend- und Erwachsenenalter“ (in einer Kurz- sowie einer Langform) vor. Diese S3-Leitlinie
liefert umfassende Informationen und Empfehlungen zum Thema ADHS. Im folgenden Beitrag wird dabei auf die adulte ADHS fokussiert.

Aktuelle Therapie von Beugesehnenverletzungen

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von chirurgische praxis
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Sehnenverletzungen der Hand und des Unterarms werden zwar meist korrekt diagnostiziert, allerdings in ihrer Komplexität und ihrem Ausmaß zuweilen unterschätzt. Bereits eine sorgfältige Anamnese ist wesentlich, um auf Basis des zugrunde liegenden Traumamechanismus erste Rückschlüsse auf die Verletzung ziehen zu können. Für eine korrekte Diagnose ist eine eingehende klinische Untersuchung unter Kenntnis anatomischer Charakteristika des Beugesehnenapparates essenziell. Neben präoperativen Aspekten behandelt die Fortbildung selbstredend auch Besonderheiten der operativen Versorgung und der postoperativen Therapie. So werden etwa die Vorzüge der Wide-awake-Anästhesie, mögliche zonenspezifische operative Schwierigkeiten, Nahttechniken sowie handtherapeutische Nachbehandlungskonzepte vorgestellt.

Die neuen KRC-Empfehlungen für refraktiv-chirurgische Eingriffe

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK
Mit freundlicher Unterstützung von Concept Ophthalmologie
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Zur refraktiven Chirurgie gehören anerkannte Verfahren, aber auch operative Techniken, die noch keine allgemein anerkannten Heilverfahren darstellen. Deshalb ist eine immer wieder aktualisierte Bewertung nach dem jeweiligen Stand der Wissenschaft mit entsprechenden Hinweisen zur Qualitätssicherung unerlässlich. Die Kommission Refraktive Chirurgie (KRC) hat im Februar 2019 ihre neuen Empfehlungen herausgegeben. Wie ist der aktuelle Stand und was hat sich im Vergleich zu 2015 geändert?

Organische Ursachen von gynäkologischen Blutungsstörungen und ihre Therapie

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLÄK
Mit freundlicher Unterstützung von gyne
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Blutungsstörungen sind ein gesundheitsökonomisch relevantes Problem. 30-40 % aller Frauen zwischen 15 und 40 Jahren nehmen das ambulante Gesundheitssystem wegen der ICD-Diagnosen N 92 (zu starke, zu häufige oder unregelmäßige Menstruation) und N 94 (Schmerz und andere Zustände im Zusammenhang mit den weiblichen Genitalorgane und dem Menstruationszyklus) an mindestens 2 von 4 Quartalen im Jahr in Anspruch.  Neben funktionellen Ursachen kommen mit zunehmendem Lebensalter auch organische Ursachen infrage. Sowohl in der Sprechstunde als auch in der Klinik steht heute ein breites Spektrum an gut wirksamen und wenig belastenden Therapien zur Behandlung der uterinen Blutungsstörungen zur Verfügung. Ein Überblick.

Aktuelle Aspekte der multimodalen Therapie des Ovarialkarzinoms

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
Mit freundlicher Unterstützung von ONKOLOGIE heute
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Das Ovarialkarzinom stellt eine aggressive Tumorerkrankung dar, die mit einer hohen Morbidität und Mortalität einhergeht. In den vergangenen Jahrzehnten konnte die onkologische Versorgung mit der Optimierung der operativen Therapie sowie der Einführung der platinhaltigen Chemotherapie verbessert werden. Neue Therapieoptionen, die zunehmend zu einer individualisierten Therapieempfehlung führen und vom behandelnden (Gynäko-)Onkologen im Rahmen der Beratung mit der Patientin zu berücksichtigen sind, wurden in den letzten Jahren entwickelt. Hierunter fallen die zielgerichteten VEGF-Antikörper sowie die PARP-Inhibitoren, aber auch prospektiv weitere Substanzklassen wie Checkpoint-Inhibitoren, deren Bedeutung in der Tumortherapie noch diskutiert werden muss. Grundlage der Therapie ist dabei neben dem korrekten operativen Staging die genetische Diagnostik. Einen Überblick über den derzeitigen Stand der multimodalen Therapie soll die folgende Abhandlung bieten.

Eindämmung des Tabakrauchens - Deutschland ein Entwicklungsland

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLÄK
Mit freundlicher Unterstützung von herzmedizin
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Regelmäßiges Tabakrauchen ist ein selbstschädigendes Verhalten mit schweren gesundheitlichen Folgen. Dennoch raucht ein Viertel der deutschen Erwachsenen - meist jahrzehntelang. Ursache dafür ist unter anderem die häufige, rasche Entwicklung einer Nikotinabhängigkeit. Rauchen, das als Suchterkrankung oft fortgesetzt wird, wenn bereits Folgeerkrankungen eingetreten sind, ist allein in Deutschland jährlich verantwortlich für 120.000 Todesfälle und verursacht Kosten von rund 80 Milliarden Euro. Verhinderung oder Beenden des Rauchens erfordert neben dem persönlichen Willen und den in Leitlinien niedergelegten medizinischen Maßnahmen auch einen entschlossenen Beitrag der Politik. Deutschland nimmt im europäischen Ranking von 35 Staaten zu Rauchbarrieren den unrühmlichen 34. Rang ein, nur noch gefolgt von Österreich.

Behandlung des ischämischen Schlaganfalls: Schnittstellenoptimierung auf dem Weg zur Reperfusion

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von neuro aktuell
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Global gesehen, ist der Schlaganfall eine der häufigsten Erkrankungen und nach der koronaren Herzerkrankung die zweithäufigste Todesursache [1]. Auf dem Weg zu einer  möglichst erfolgreichen Behandlung fasst dieAussage „Time is Brain“ immernoch einen der fundamentalsten Grundätze der erfolgreichen Schlaganfalltherapie zusammen. Schon aus den Zulassungsstudien der systemischen Lysetherapie ist bekannt, dass der Behandlungseffekt klar zeitabhängig und ab 271 Minuten nach Beginn der Symptomatik nicht mehr nachweisbar ist [2, 3]. Rechnerisch kann man den Zeiteinfluss bis auf die zelluläre Ebene herunterrechnen mit einem Verlust von etwa 2 Millionen Nervenzellen pro Minute während eines ischämischen Schlaganfalls ohne erfolgte Wiedereröffnung des verschlossenen Gefäßes [4].

Tiergestützte Therapie bei Kindern und Jugendlichen

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von pädiatrische praxis
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Tiergestützte Therapie ist eine immer häufiger angewendete Behandlung im pädiatrischen Setting. So wird tiergestützte Therapie beispielsweise bei Krebserkrankungen, neurologischen Erkrankungen, nach medizinischen Eingriffen, bei

Verhaltensproblemen, ADHS, Depression, Angst oder Autismus-Spektrum-Störungen angewendet mit dem Ziel, Stress, Angst und Schmerzen zu reduzieren, während Sozialverhalten, motorische Funktionen, aber auch Motivation und positive Emotionen gefördert werden sollen. Der vorliegende Artikel gibt einen Überblick über aktuelle

Studien, welche die Effekte von tiergestützter Therapie bei Kindern und Jugendlichen aufzeigt. Anschließend werden einige Wirkmechanismen sowie Voraussetzungen für die erfolgreiche Durchführung von tiergestützten Interventionen dargestellt.

Transparenzinformationen

Die Bundesärztekammer und die Bayerische Landesärztekammer fordern auf, mehr Transparenz bei der Förderung von ärztlichen Fortbildungen bzw. CME zu schaffen. Fortbildungsveranstalter sind gehalten, potenzielle Teilnehmer von Fortbildungen darüber zu informieren, in welchem Umfang und zu welchen Bedingungen die (Arzneimittel)industrie die Veranstaltung unterstützt. Dieser Verpflichtung kommen wir nach und informieren Sie hier über die Höhe der Förderung der beteiligten (Arzneimittel)firma sowie über mögliche Interessenkonflikte der Autoren.

Finanzielle Förderung: Diese Fortbildung bzw. CME erhielt für den aktuellen Zertifizierungszeitraum von 12 Monaten eine finanzielle Förderung von: Westermayer Verlags-GmbH mit 300 €

Interessenkonflikte der Autorin: Bei der Erstellung dieser von der Bayerischen Landesärztekammer zertifizierten Fortbildung bzw. CME bestanden keine Interessenkonflikte im Sinne der Empfehlungen des International Committee of Medical Journal Editors (www.icmje.org).

Wissenschaftliches Lektorat und Gutachter: Aktualität der medizinischen Inhalte, Produktneutralität und Werbefreiheit dieser Fortbildung bzw. CME wurde im Vorfeld der Zertifizierung bei der Bayerischen Landesärztekammer durch ein wissenschaftliches Lektorat und ein Review mit zwei Gutachtern geprüft.

Fertilitätserhalt bei frühen Endometriumkarzinom

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von gynäkologische praxis
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Das Endometriumkarzinom ist nach dem Mamma-, Kolon- und Bronchialkarzinom das vierthäufigste Malignom der Frau. Obgleich es typischerweise eine Erkrankung der postmenopausalen Patientin ist, stieg die Inzidenz in den letzten Jahren auch bei jüngeren, prämenopausalen Frauen. Verantwortlich für diesen Anstieg zeichnet das häufigere Auftreten prädisponierender Risikofaktoren wie Adipositas, Diabetes mellitus Typ II und arterielle Hypertonie. Das Alter spielt auch in Hinblick auf die therapeutischen Maßnahmen eine Rolle. Viele Patientinnen äußern aufgrund noch nicht abgeschlossener Familienplanung den Wunsch nach Fertilitätserhalt, welcher allerdings nicht mit der operativen Therapie in Form der modifiziert radikalen Hysterektomie und der ggf. beidseitigen Adnexektomie vereinbar ist. Der vorliegende Beitrag befasst sich mit den Voraussetzungen, die für ein konservatives Vorgehen zwingend gegeben sein müssen, den möglichen fertilitätserhaltenden Therapieoptionen sowie dem Ablauf der onkologischen Nachsorge.

Fortschritte der optischen Kohärenztomographie und multimodale Darstellung bei traktiven Makulopathien

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK
Mit freundlicher Unterstützung von Concept Ophthalmologie
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Traktive Makulopathien sind eine vielschichtige Gruppe vitreomakulärer Netzhauterkrankungen. Zur Differenzierung der Untergruppen und zur Festlegung des individuellen therapeutischen Vorgehens ist die kombinierte Anwendung verschiedener bildgebender Techniken vorteilhaft. Neben der Funduskopie stellt die optische Kohärenztomographie (OCT) derzeit aufgrund ihrer hohen Sensitivität die Basisuntersuchung dar. Der Beitrag gibt einen Überblick über die einzelnen Verfahren und ihre Anwendung im Rahmen der Diagnostik.

Endokarditis - Diagnostik und Therapie

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von internistische praxis
Gesponsert von publimed Medizin und Medien GmbH; Betrag: € 500,-
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Die Mortalität der infektiösen Endokarditis (IE) ist selbst heute – in der Ära potenter Antibiotika – noch erschreckend hoch. Da die Befundung der IE oftmals nicht einfach, eine genaue Diagnose für den weiteren Therapieentscheid jedoch wesentlich ist, erläutert die vorliegende Fortbildung unter Bezugnahme auf die Duke-Kriterien eingehend essenzielle Diagnosestandards (Blutkulturen, Herzechokardiografie, Schnittbildverfahren). Ein umfassender Überblick über die aktuelle leitliniengemäße parenterale erregerspezifische Antibiotikatherapie veranschaulicht die unterschiedlichen Therapieoptionen, wobei nebst Dosierungsempfehlungen und Therapiedauer insbesondere Vor- und Nachteile, substanzspezifische Besonderheiten sowie erste Studien zur peroralen Therapie diskutiert werden.

Aktuelle Therapiekonzepte des duktalen Adenokarzinoms des Pankreas

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
Mit freundlicher Unterstützung von ONKOLOGIE heute
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Nach den aktuellen statistischen Daten erkranken in Deutschland jährlich ungefähr 17.000 Menschen an einem Pankreaskarzinom. Mit einem Anteil von ca. 95 % machen Adenokarzinome (insbesondere duktalen Ursprungs) den Großteil der Pankreaskarzinome aus. Leider werden diese meist erst in einem fortgeschrittenen Stadium ohne kurative Behandlungsoptionen diagnostiziert. Die Prognose der erkrankten Patienten ist daher entsprechend schlecht – die 5-Jahres-Überlebensraten von 10 % (Frauen) beziehungsweise 9 % (Männer) gehören zu den Schlechtesten aller Tumorentitäten. Eine vollständige Resektion des Tumors stellt den einzigen kurativen Therapieansatz dar, ist jedoch nur bei ca. 15–20% der Patienten möglich. Bei der Mehrzahl der Patienten ist daher primär eine Systemtherapie erforderlich. Dieser Artikel soll eine Übersicht über die aktuellen, stadienadaptierten Therapiekonzepte des duktalen Adenokarzinoms des Pankreas geben. Die verbleibenden 5 % der Pankreaskarzinome entfallen auf Tumoren anderen (insbesondere endokrinen und neuroendokrinen) Ursprungs. Diese Tumoren unterscheiden sich in ihrer Prognose und Therapie deutlich von den Adenokarzinomen des Pankreas und sind nicht Gegenstand dieses Artikels.

Das künstliche Gelenk bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen

Mögliche CME-Punkte: 4
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Der Formenkreis entzündlich-rheumatischer Erkrankungen zeichnet sich nicht nur durch eine Vielzahl verschiedener Krankheitsentitäten aus, sondern vor allem auch durch die damit einhergehende Diversität der Symptomatik, welche die Diagnose oftmals erschwert. Da eine möglichst frühzeitige Befundung für eine erfolgreiche Therapie wesentlich ist, bietet die vorliegende Fortbildung zum einen eine Übersicht über die häufigsten Krankheitsformen entzündlich-rheumatischer Erkrankungen – vor allem der rheumatoiden Arthritis als häufigstem Vertreter – sowie über diagnostische Standardverfahren. Zum anderen widmet sie sich eingehend den entsprechenden Therapieverfahren, angefangen von der medikamentösen Therapie über physikalische Maßnahmen bis hin zur Indikation eines künstlichen Gelenkersatzes. Hinsichtlich letzterer werden insbesondere zu beachtende prä-, peri sowie postoperative Besonderheiten diskutiert.

NSCLC Stadium III – Aktuelle Behandlungsmöglichkeiten und neue Therapiekonzepte

Mögliche CME-Punkte: 2
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Die Letalität von Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) ist sehr hoch, weil dieser Tumor in den meisten Fällen bereits in einem weit fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert wird. Ein Intermediärstadium zwischen frühen und metastasierten Tumoren stellt das klinische Stadium III dar, das aber hinsichtlich seiner lokalen und regionären Ausbreitung sehr heterogen ist. Vor allem die Verteilung und die Lage befallener Lymphknoten bestimmt darüber, ob ein Patient noch in kurativer Absicht operiert werden kann oder nicht. Ein inoperables Stadium III wird bislang im Regelfall mittels Radiochemotherapie, bevorzugt simultan, behandelt. Eine Chance auf Heilung ist hier noch vorhanden, aber sie ist gering. Erhöht werden kann sie möglicherweise durch neuere Therapiekonzepte, bei denen die Radiochemotherapie mit nachfolgenden immunonkologischen Therapien kombiniert wird.

Schwangerschaftsverhütung bei Jugendlichen – ein Update

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLÄK
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Die Kontrazeptionsberatung von Jugendlichen ist ein wichtiger Beitrag für die sexuelle Gesundheit Jugendlicher. In dieser Fortbildung werden die Vor- und Nachteile der gängigen Verhütungsmethoden in punkto Sicherheit, Risiken und Nebenwirkungen sowie Compliance vorgestellt und diskutiert.

Diagnostik kardiovaskulärer Erkrankungen bei Tumorpatienten

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLÄK
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Die Kardio-Onkologie ist ein wichtiges und expandierendes medizinisches Feld, das es sich zum Ziel gesetzt hat, die Behandlung von onkologischen Patienten zu optimieren.

In dieser Fortbildung wird u.a. die Rolle der gängigen Biomarker und bildgebenden Verfahren für die Diagnostik und Verlaufskontrolle von kardialen Nebenwirkungen onkologischer Therapieverfahren vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Empfehlungen vorgestellt.

Die MIGS-Chirurgie auf dem Prüfstand

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK
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In den letzten Jahren hat die mikroinvasive Glaukom-Chirurgie (MIGS) immer mehr an Bedeutung gewonnen. Der Begriff findet sich in der Literatur erstmalig um das Jahr 2009; bis heute gibt es keine offizielle und präzise Definition. Derzeit sind viele MIGS-Verfahren verfügbar, die nach dem grundsätzlichen Operationsprinzip (subkonjunktival / filtrierend, trabekulär, suprachoroidal, zyklodestruktiv) geordnet werden können. Dieser Artikel gibt einen Überblick über die Diskussionsthemen der Glaukomexperten mit dem Ziel, dem Leser Kontroversen und Konsensus aufzuzeigen. 

Aktuelle Therapiekonzepte in der Behandlung der Akuten Myeloischen Leukämie (AML)

Mögliche CME-Punkte: 2
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Die akute myeloische Leukämie (AML) ist eine lebensbedrohliche Erkrankung, die bislang bei der Mehrzahl der Erkrankten nicht geheilt werden kann. Die Therapiekonzepte der AML unterscheiden sich in Abhängigkeit der Patientencharakteristik, wobei eine intensive Therapiestrategie mit kurativer Intention von einer niedrig dosierten zytoreduktiven Behandlung abzugrenzen ist. Der Artikel gibt einen Überblick über die aktuellen therapeutischen Standards sowie weitere in der Entwicklung befindliche Therapieansätze.

Fehldiagnosen und Fallstricke bei weiblichen genitalen Fehlbildungen

Mögliche CME-Punkte: 4
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Als weibliche genitale Fehlbildungen werden angeborene Anomalien des inneren oder äußeren Genitale mit einer sehr breiten Varianz an Formen bezeichnet, deren Ursache bisher weitgehend ungeklärt ist. Zu der sehr heterogenen Gruppe der DSD (Disorders of Sexual Development) gehören angeborene Abweichungen der Geschlechtsdifferenzierung mit einer fehlenden Übereinstimmung von chromosomalem, gonadalem und phänotypischem Geschlecht. Sie können ursächlich für eine Sterilität oder Infertilität sein. Die Prävalenz von genitalen Fehlbildungen in der weiblichen Gesamtbevölkerung liegt bei 0,1–5 %. Aufgrund der Seltenheit, der breiten Varianz und der Komplexität von DSD ist eine akkurate Diagnostik essenziell, um Fehldiagnosen und daraus resultierende verzögerte oder falsche Therapien zu vermeiden.

Thrombotische Mikroangiopathie: differenzialdiagnostische Überlegungen und differenzierte Therapie

Mögliche CME-Punkte: 4
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Der Begriff thrombotische Mikroangiopathie (TMA) umfasst eine ätiologisch sehr heterogene Gruppe von Erkrankungen, die in Verbindung mit einem Endothelschaden zu Thrombosen kleiner und kleinster Gefäße führen. Abhängig von den beteiligten Gefäßsystemen sind Nierenversagen, neurologische Symptome, kardiale Komplikationen, respiratorisches Versagen, Sehstörungen, Darmischämie und Hautveränderungen möglich. Die Letalität ist hoch. Unbehandelt sterben bis zu 90% der Patienten. Das Erkennen und die Einleitung einer Behandlung innerhalb der ersten Stunden sind daher essenziell.

Diagnostik und Therapieoptionen bei Osteosarkomen

Mögliche CME-Punkte: 2
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Das Osteosarkom gehört zu den sehr seltenen Tumorerkrankungen. Da initial meist unspezifische Beschwerden vorliegen, sind eine genaue Anamnese sowie sehr gute Kenntnisse zur Altersverteilung, typischen Lokalisation und möglichen Risikofaktoren notwendig, um lange Zeitintervalle zwischen erstem Symptom und definitiver Diagnose und damit möglicherweise eine Verschlechterung der Heilungschancen zu vermeiden. Da bereits bei der Diagnosestellung mittels Biopsie für den weiteren Behandlungserfolg wichtige Regeln zu beachten sind, soll die Betreuung möglichst früh durch in der Behandlung von Knochensarkomen erfahrene Spezialisten in einem multidisziplinären Team erfolgen.

Die Rolle von körperlicher Aktivität bei älteren Patientinnen

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Im Rahmen dieses Beitrags konnten nur ausgewählte Aspekte benannt werden. Themenfelder wie bspw. der Nutzen von körperlicher Aktivität bei gynäkologischen Tumoren, insbesondere dem Mammakarzinom, neurodegenerativen Erkrankungen, Depressionen etc. sind ebenfalls gut belegt, wurden aber nicht weiter vertieft [3]. In der Regel gelten zunächst die gleichen Empfehlungen wie eingangs beschrieben. Die wesentliche Herausforderung wird allerdings die Motivation zu einer Steigerung der Bewegung bleiben; insbesondere bei vorliegender Multimorbidität. Die Förderung von Alltagsaktivitäten, unterstützt durch Schrittzähler, (Vereins-)Angebote im Kontext Alterssport etc. können gute Einstiege sein. Dabei gilt es stets, die individuellen Neigungen und den jeweiligen Ausgangsstatus – sowohl was die körperliche Fitness, als auch die möglicherweise bereits vorliegenden Erkrankungen angeht − zu berücksichtigen. Gerade in dieser Altersgruppe werden gesundheitliche Gründe als mögliche Barrieren genannt; teilweise kann aber körperliche Aktivität diesen Beschwerden entgegensteuern (bspw. bei einer Inkontinenz). Hemmende als auch förderliche Aspekte sollten daher unbedingt thematisiert bzw. erfragt werden. Hinzu kommt, dass die körperliche Fitness am deutlichsten bei Neu- oder Wiedereinsteigern ansteigt, sodass jeder kleine Schritt/jede Aktivität mehr entsprechend wertgeschätzt werden sollte. Abschließend ist der Erhalt der Funktionalität sowie die Teilhabe am sozialen Leben eng mit der Lebensqualität verbunden, was sicherlich für ältere Menschen – Männer und Frauen – von der größten Bedeutung ist.

Beckenfraktur im Alter - spezifische Konzepte

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Fragilitätsfrakturen des Beckens (FFP) nehmen aufgrund der Überalterung der Gesellschaft in der unfallchirurgischen Versorgung von geriatrischen Patienten einen zunehmend höheren Stellenwert ein. Das deutsche Beckenregister nennt aktuell ca. 225 FFP pro 100.000 Einwohner/Jahr. FFP sind mit einer hohen Einjahresmortalität verbunden (10–27 %). FFP werden in 4 unterschiedliche Hauptkategorien eingeteilt, die von stabil (FFP I) bis hochinstabil (IV) reichen. Spezifische Behandlungsalgorithmen zu den jeweiligen Kategorien erleichtern die Entscheidung über die jeweiligen Therapieoptionen. A. Tylla et al. präsentieren anhand des Algorithmus ihrer Klinik einen kompakten Überblick zu Diagnostik und Therapie von FFP.

Das Asperger-Syndrom und andere Autismusspektrumstörungen im Erwachsenenalter

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Die Autismusspektrumstörungen sind gekennzeichnet durch seit der ersten Lebensdekade bestehende  Probleme in der sozialen Wahrnehmung, der Perspektivübernahme, der verbalen und nonverbalen Kommunikation sowie durch eingeengte und stereotype Interessen und Verhaltensweisen. Trotz einer vergleichsweise hohen Prävalenz zwischen ein und zwei Prozent in der Allgemeinbevölkerung wird die Diagnose in der Erwachsenenpsychiatrie und Psychotherapie häufig übersehen. In solchen Fällen werden meist nur die sich sekundär daraus entwickelnden depressiven Störungen, Angsterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen oder psychotischen Reaktionen gesehen. Dies hat weitreichende negative Folgen für das Selbstkonzept der Betroffenen und die Therapieplanung.

Aktuelle Aspekte zur Diagnostik und Therapie des Vulvakarzinoms

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Vulvakarzinome können auf dem Boden einer Infektion mit humanen Papillomviren (HPV) oder aber davon unabhängig entstehen. Entsprechend werden auch die Vorstufen des invasiven Karzinoms eingeteilt in die sogenannte undifferenzierte (uVIN) und die differenzierte (dVIN) vulväre intraepitheliale Neoplasie. Häufig entsteht eine dVIN und ggf. anschließend ein invasives Karzinom bei lange vorbestehendem Lichen sclerosus der Vulva. Wenngleich das Vulvakarzinom eine noch eher seltene Tumorentität ist, sind immer mehr Patientinnen davon betroffen, und zwar zunehmend Frauen unter 50 Jahren. Das Bewusstsein der Öffentlichkeit für Vulvakarzinome ist klein, aber die Betroffenen finden in Selbsthilfegruppen Rat und Hilfe über die rein medizinische Betreuung hinaus.

Die aktuelle chirurgische Presbyopie-Korrektur mittels Intraokularlinsen – ein Update

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Die Babyboomer sind presbyop geworden und fragen in der refraktiven Sprechstunde nach Brillenunabhängigkeit, weil die Lese- oder Gleitsichtbrille stört. Daher müssen Augenärzte sich ständig mit dem Thema auseinandersetzen und sich auf aktuellen Stand bringen, um unsere Patienten gut beraten zu können. Als operative linsenchirurgische Möglichkeiten stehen die Monovision im Rahmen des refraktiven Linsenaustausches, der refraktive Linsenaustausch mit Einsetzen von Multifokallinsen als auch der Linsenaustausch mit Einsetzen einer Lochblenden-Hinterkammerlinse zur Auswahl.  

Akute Bauchschmerzen im Kindesalter aus der Sicht eines Kinderchirurgen

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Akute Bauchschmerzen gehören zu den häufigsten Beschwerden von Kindern und erfordern oft eine dringende Beurteilung in der Praxis oder in einer Notfallambulanz. Die Beurteilung wird häufig durch das Alter des Kindes erschwert. V. a. Säuglinge und Kleinkinder können in der Regel keine genaue Schmerzlokalisation angeben. Es ist daher umso wichtiger bei Kindern eine sehr genaue Anamnese zu erheben, da sich daraus bereits viele Hinweise auf das zugrunde liegende Krankheitsbild erheben lassen. Ebenfalls ist es wichtig, sich bei der körperlichen Untersuchung nicht nur auf den Bauch zu fokussieren, denn Bauchschmerzen können fortgeleitet sein (z. B. Thorax/Genitale). Der vorliegende Artikel fasst die wichtigsten kinderchirurgischen Ursachen für akute Bauchschmerzen im Kindesalter anhand aktueller Literatur zusammen und soll als Ratgeber für die ärztliche Praxis dienen. Im Zweifel ist eine kinderchirurgische Mitevaluation immer sinnvoll, denn nicht jeder Fall ist so harmlos, wie er zunächst vermuten lässt. Viele Probleme lassen sich frühzeitig zum Wohle des Patienten lösen, wenn der Patient früh genug evaluiert werden kann.

Neue pharmakologische Entwicklungen in der Bluthochdrucktherapie

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Es gibt in der Tat derzeit nur sehrwenige neue pharmakologische Ansätze, um die arterielle Hypertonie effektiver oder mit neuen Wirkstoffen zu behandeln. Dies liegt daran, dass bereits sehr potente und langjährig verfügbare antihypertensive Medikamente auf dem Markt sind und damit die meisten Patienten sehr gut und nebenwirkungsarm behandelt werden können. Die Herstellung neuer Medikamente ist ein teurer und aufwendiger Prozess mit unsicherem wirtschaftlichem Erfolg. Dies hält die Industrie davon ab, sich in einem sehr stark etablierten und gesättigten therapeutischen Bereich mit neuen Wirkstoffen oder -prinzipien zu engagieren. Wirklich neue Medikamente mit ganz neuen Wirkprinzipien sind derzeit nicht in der klinischen Erprobung. Aus der klinischen Routine heraus muss man sich derzeit auch fragen, ob wirklich neue Medikamente gebraucht werden.Möglicherweise ist eine Investition in die Förderung der Compliance zielführender.

Mikrobiologische Diagnostik und Therapie von Harnwegsinfektionen bei Frauen – ein Update

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Harnwegsinfektionen (HWIs) zählen zu den häufigsten Infektionen der frauenärztlichen Praxis. Die Hälfte aller Frauen erleidet in ihrem Leben mindestens eine unkomplizierte HWI, wobei jede dritte eine Antibiotikatherapie nach sich zieht. Ob der hohen Prävalenz und Rezidivrate können HWIs als Volkskrankheit bezeichnet und unmittelbar mit der Antibiotikaresistenz in der Gemeinschaft assoziiert werden. Umso wichtiger ist daher eine profunde Kenntnis der verschiedenen Erscheinungsformen, der jeweiligen aktuellen Diagnostik-Standards und ein kritischer Umgang mit Antibiotika als Therapieform. Der vorliegende Artikel bietet eine aktuelle Übersicht darüber und greift dabei Empfehlungen der S3-Leitlinie »Epidemiologie, Diagnostik, Therapie, Prävention und Management unkomplizierter, bakterieller, ambulant erworbener HWIs bei erwachsenen Patienten« der Arbeitsgemeinschaft Wissenschaftlich Medizinischer Fachgesellschaften sowie »Antibiotic-Stewardship«-Aspekte auf.

Therapeutisches Vorgehen bei der stumpfen Milzverletzung

Mögliche CME-Punkte: 4
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Wurde früher nahezu jede Milzverletzung operativ versorgt, so hat sich inzwischen ein nicht-operatives Management (NOM) von stumpfen Milzverletzungen bei hämodynamisch stabilen bzw. stabilisierbaren Patienten als favorisiertes Therapieregime durchgesetzt. Das NOM umfasst die rein abwartende Strategie unter Monitorüberwachung bis hin zu einer interventionellen Therapie mit Angioembolisation, um die Milz in ihrer Funktion zu erhalten. Die Patienten profitieren von geringerer Mortalität, weniger laparotomieassoziierter Morbidität und – durch den Erhalt der immunologischen Funktion der Milz – von niedrigeren Infektraten.

Aktuelles zur Diagnostik, Therapie und Patientenversorgung des Restless-Legs-Syndroms

Mögliche CME-Punkte: 4
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Das Restless-Legs-Syndrom (RLS) ist mit einer Lebenszeitprävalenz von bis zu 10 % ein wichtiges neurologisches Krankheitsbild und die häufigste Bewegungsstörung im Schlaf. Unangenehmer Drang, die Beine zu bewegen, verbunden mit sensiblen Symptomen und meist Schlafstörungen können zu erheblicher Beeinträchtigung der Lebensqualität führen. Erste Ansprechpartner sind meist Hausärzte/Internisten, selten Neurologen. Dies erfordert bei hausärztlich tätigen Kollegen Kenntnisse in Diagnose und Therapie der Erkrankung. Der Artikel widmet sich daher, neben den zugrunde liegenden Pathomechanismen und den internistischen wie neurologischen Komorbiditäten des RLS, in besonderem Maße den Diagnosekriterien und den leitliniengerechten Behandlungskonzepten.

Effekte von Musik auf die funktionelle Konnektivität im Default Mode Network

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In der neurologischen Frührehabilitation kann das Bewusstsein von Patienten unterschiedlich stark beeinträchtigt sein. Diese Beeinträchtigungen des Bewusstseins (Disorders of Consciousness, DOC) reichen vom tiefen Koma, über SRW bis zum Syndrom des minimalen Bewusstseins (Minimally Conscious State, MCS). Komatöse Patienten haben die Augen geschlossen und zeigen keine spontanen oder stimulusbezogenenReaktionen, auch auf starke Schmerzreize nicht. Beim SRW haben die Patienten die Wachheit wiedererlangt, die sich im Öffnen der Augen widerspiegelt. Die motorischen Reaktionen sind jedoch weiterhin reflexiv und es gibt keine Zeichen bewusster Wahrnehmung. Musik ist eine besondere Art der auditorischen Stimulation, die in den letzten Jahren in der Behandlung neurologischer Patienten an Bedeutung gewonnen hat. Passives Musikhören aktiviert ein globales Netzwerk von Gehirnregionen, die an der Verarbeitung von Emotionen, Kognitionen, Gedächtnisinhalten und Bewegungen beteiligt sind. Bei Schlaganfall-Patienten beispielsweise führt tägliches Hören der bevorzugten Musik zu Verbesserungen der Stimmung, des Gedächtnisses und der kognitiven Leistung. Gleichzeitig unterstützt es Prozesse der Neuroplastizität (z. B. Zunahme der grauen Substanz in frontalen, medialen und limbischenArealen [7]). Musiktherapie, insbesondere passives Musikhören, hat bei DOC-Patienten insgesamt positive therapeutische Effekte. Speziell bei SRW Patienten ist die Studienlage jedoch nicht eindeutig. Primäres Ziel dieser Studie ist daher, mittels funktioneller Bildgebung den Einfluss von Musik auf die funktionellen Netzwerke von SRW-Patienten zu überprüfen.

Das klassische Hodgkin-Lymphom und das nodulär Lymphozyten-prädominante Hodgkin-Lymphom: Standardtherapie, neue Empfehlungen und Ausblick

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Das Hodgkin-Lymphom (HL) ist eine maligne Erkrankung des lymphatischen Systems. Insbesondere junge Erwachsene sind betroffen. Das HL kann aber auch im höheren Lebensalter auftreten. Je nach initialer Stadieneinteilung und risikoadaptierter Stratifizierung basiert die Standardtherapie des HL derzeit noch auf Chemo- und Strahlentherapie. Durch diese stadien- und risikoadaptierte Therapie können heute über 90 % der Patienten langfristig geheilt werden [1–3]. Das HL stellt somit eine der am besten behandelbaren onkologischen Entitäten dar. Weniger gutes Ansprechen hingegen zeigt die Therapie von Patienten, die nach der konventionellen Radio- und Chemotherapie rezidivieren oder sogar einen refraktären Verlauf zeigen (r/r HL).  Chemotherapie ist in diesen Fällen häufig nicht mehr ausreichend wirksam. Mit einer Rezidiv-Therapie können letztlich nur noch 50 % der Patienten eine komplette Remission (CR) für einen längeren Zeitraum erreichen [4, 5]. Nach erneutem Progress sind die Ansprechraten auf eine konventionelle Therapie gering und das Ansprechen ist meist nur von kurzer Dauer [6]. Neue Zulassungen für Immuntherapeutika bieten hier seit Kurzem weitere Therapieansätze mit potentiell kurativem Ansatz.

Hereditäre Netzhautdystrophien: Diagnostik und Therapie

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Hereditäre Netzhautdystrophien sind eine Gruppe von Erkrankungen, die zu einer fortschreitenden Verschlechterung des Sehens führen. Visusminderung und Gesichtsfeldausfälle können Ausbildung und berufliche Leistungsfähigkeit erheblich beeinträchtigen. Für die Patienten ist eine frühzeitige Diagnose und differenzierte Betreuung von wesentlicher Bedeutung. Mit der Zulassung der ersten Gentherapie erweitert sich das Behandlungsspektrum.

Extrauteringravidität: Immer noch ein Notfall in der Gynäkologie

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Die Diagnose oder eigentlich besser der Verdacht auf eine Extrauteringravidität (EU) zwingt zu einer zügigen Abklärung, Handlung und Intervention. Trotz moderner diagnostischer Verfahren, die eine frühe Diagnosesicherung und notwendige Therapie prinzipiell ermöglichen, bleibt eine Extrauteringravidität eine potenziell lebensbedrohliche Situation. Eine schnelle Diagnosestellung und zügiges Handeln sind mitunter lebensrettend. Wenn bei einer Patientin im geschlechtsreifen Alter akute Schmerzen auftreten, muss bei der Differenzialdiagnose vorrangig an eine Extrauteringravidität gedacht werden. In dieser Notfallsituation wird häufig allerdings vernachlässigt, dass es sich ja auch bei der EU um einen Schwangerschaftsverlust mit allen psychischen Komponenten handelt. Im Folgenden werden mögliche Risikofaktoren, diagnostische Schritte und Therapieoptionen abgehandelt. Neben medizinischen Details, Diagnostik, Therapie und der zukünftigen Familienplanung sollten die medizinische Seite und auch die psychologische Verarbeitung nicht außer Acht gelassen werden.

Frakturen des Olekranons - Diagnostik und Therapieoptionen

Mögliche CME-Punkte: 4
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Die Olekranonfraktur ist eine der häufigsten Ellenbogenverletzungen, wobei diese isoliert oder im Rahmen einer komplexen Ellenbogenfraktur auftreten kann. Da es sich beim Olekranon um einen subkutan gelegenen Knochen handelt, der wenig weichteilgeschützt ist, kommt es häufig zu offenen Brüchen. Der Artikel gibt einen Überblick über die diagnostischen Methoden sowie die, in Abhängigkeit von Frakturart und Patientenalter, indizierten Therapiemethoden. Nebst Indikation und Formen der konservativen Behandlung, werden die operativen Verfahren Zuggurtosteosynthese und Plattenosteosynthese sowie mögliche assoziierte (postoperative) Komplikationen beleuchtet.

Neugeborenen-Screening auf Mukoviszidose

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Am 1. September 2016 wurde ein Screening auf Mukoviszidose (Cystische Fibrose, CF) deutschlandweit eingeführt. Bei Kindern mit Mukoviszidose wird in Folge eines Proteindefekts zähflüssiger Schleim in der Lunge und anderen Organen gebildet. Ziel des Neugeborenen-Screenings ist die frühzeitige Diagnose und Behandlung, um so

die Lebensqualität und Lebenserwartung der betroffenen Kinder zu verbessern. Das CF-Screening unterliegt dem Gendiagnostikgesetz und wird in der Regel aus der gleichen Blutprobe wie das Neugeborenen-Stoffwechselscreening durchgeführt. Das CF-Screening kann bis zum Alter von vier Wochen durchgeführt werden. Eine ärztliche

Aufklärung ist zwingend notwendig. Der Screeningprozess ist in der Kinder-Richtlinie geregelt. In Deutschland ist der Screening-Algorithmus dreistufig: Bestimmung von Immunreaktivem Trypsin (IRT), bei IRT-Werten über der 99. Perzentile zusätzlich von pankreatitis-assoziiertem Protein (PAP) als zweite Stufe. Liegt der PAP-Wert über der 87,5. Perzentile erfolgt in der dritten Stufe eine DNA-Analyse der 31 häufigsten Mutationen des CFTR-Gens. Bei Nachweis mindestens einer Mutation oder einem IRT-Wert oberhalb der 99,9. Perzentile (Fail-Safe), gilt das Screening als auffällig und sollte durch einen Schweißtest, möglichst in einer zertifizierten CF-Ambulanz, weiter abgeklärt werden. Der Schweißtest gelingt am besten ab dem Alter von drei Wochen und einem Gewicht von mindestens 3.000 g. Nur bei etwa 20 % der Kinder mit einem
auffälligen CF-Screeningbefund wird die Diagnose einer CF bestätigt.

Die Rolle der körperlichen Aktivität in der Schwangerschaft

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Aufgrund der guten Zugänglichkeit von werdenden Müttern sollte die  sensible Phase der Schwangerschaft unbedingt genutzt werden, um hinsichtlich eines gesunden Lebensstils und ausreichend Bewegung zu beraten und v. a. zu „entängstigen“. Dies betrifft sämtliche Personen, die im Umfeld von werdenden und/oder jungen Familien tätig sind wie Gynäkologen, Hebammen, aber auch Kinderärzte etc. Bislang gibt es leider kaum Untersuchungen über den Nutzen geführter Beratungen, bspw. im Sinne des motivierenden  Interviewing. Allgemein wird unterstützend vorgeschlagen, dass neben Informationen über den gesundheitlichen Benefit für Mutter und Kind, auch konkrete Zielsetzungen und der Alltagstransfer in Verhaltensstrategien integriert werden sollen. Auch eine Bündelung und Vereinheitlichung von Empfehlungen, wie bspw. von der Initiative „Gesund ins Leben Netzwerk junge Familie“, sollten 
beitragen, Unsicherheiten zu vermeiden sowie den Transfer zu erleichtern.

Management des primären kongenitalen Glaukoms

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Die Glaukomerkrankung im Kindesalter umfasst eine Gruppe von verschiedenen Entitäten vom Neugeborenen bis zum jungen Erwachsenen, die hinsichtlich Diagnose und Therapie eine besondere Herausforderung darstellt. Bei dieser insgesamt seltenen Erkrankung entscheiden Zeitpunkt der Diagnosestellung und Erfolg der Augeninnendruckkontrolle über lebenslange Erblindung oder lebenslanges Sehen. Das primäre kongenitale Glaukom (PCG) stellt die häufigste nicht-syndromale Glaukomerkrankung im Kindesalter dar.

Pharmakotherapie der Depression – ein Update

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Die Depression gehört zu den häufigsten psychischen Krankheiten weltweit. Etwa 6,2 Mio. Menschen erkranken in Deutschland im Laufe eines Jahres an einer unipolaren Depression. Die Behandlung mit Antidepressiva scheint an Popularität zu gewinnen: Trotz gleichbleibender Prävalenzraten der Depression ist die Anzahl der verordneten Antidepressiva seit 1995 um das Fünffache angestiegen. Eine klare Indikationsstellung und ein strukturiertes Vorgehen sind für die antidepressive Psychopharmakotherapie von erheblicher Relevanz.

Blutungs- und Volumenmanagement sub- und postpartal

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Peri- und postpartale Blutungen der Frau stellen ein ernst zu nehmendes Gesundheitsrisiko dar und gehen mit einer deutlich erhöhten mütterlichen Morbidität einher, wenn sie nicht möglichst rasch erkannt und entsprechend behandelt werden. Eine frühe und sorgsame Risikofaktoreinschätzung und deren Behandlung bereits vor Komplikationseintritt ist unerlässlich, um übermäßigem, ungewöhnlichem Blutverlust vorzubeugen, z. B. bei vorliegender Gerinnungsstörung, Gefäßerkrankungen, Anämie oder bei Plazentationsanomalien. Als akute Maßnahmen zur Blutungsstillung und -versorgung haben sich verschiedene physikalische, medikamentöse wie auch chirurgische Behandlungsmethoden bewährt. Der vorliegende Beitrag beschreibt die Ursachen, Risikofaktoren, Präventionsmöglichkeiten und akute Versorgung/Therapie post- und peripartaler Blutungen unter Einbeziehung neuester medizinischer Erkenntnisse.

Schilddrüse und Herz

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Kardiologen sind nicht selten mit Schilddrüsenfunktionsstörungen konfrontiert, weil eine Hyperthyreose einerseits Vorhofflimmern (VHF) verursachen, andererseits sich mit VHF präsentieren kann. Die Prävalenz von VHF bei hyperthyreoten Patienten beträgt zwischen 2 und 20%, wohingegen die Hyperthyreose selbst bei 5 bis 15% von Patienten mit VHF alleinige Ursache des VHFs darstellt. Schilddrüsenfunktionsstörungen sind häufige Erkrankungen, üblicherweise verursacht durch funktionell autonome Knoten oder durch eine Autoimmunhyperthyreose vom Typ Morbus Basedow. Effekte von Schilddrüsenhormonen am kardiovaskulären System werden vermittelt durch Thyroxin (T4), einem Prohormon, und durch Trijodthyronin (T3), dem eigentlich wirksamen Schilddrüsenhormon am myokardialen, intrazellulären T3- Rezeptor. Verglichen mit normalem Schilddrüsengewebe sezernieren funktionell autonome Knotenmehr T3, was wiederum die Bioverfügbarkeit von T3 am myokardialen T3-Rezeptor erhöht, auch bei euthyreoten Patienten mit funktioneller Autonomie. Konsequenterweise schließt die alleinige Messung von TSH bei Patienten mit VHF die Schilddrüse als mögliche Ursache des VHFs nicht aus. Deshalb ist bei Patienten mit VHF eine ausführlichere Schilddrüsendiagnostik unbedingt zu empfehlen.

Die Therapie des Rektumkarzinoms im ständigen Umbruch

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Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
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Gesponsert von BERGWERK Werbeagentur GmbH; Betrag: € 150,-
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Beim Rektumkarzinom haben wir in den letzten zwei Jahrzehnten erhebliche Fortschritte in der Therapie erreichen können. Die Sensibilisierung der Chirurgen für die korrekten anatomischen Schichten einerseits und die multimodale Therapie führten zu einer signifikanten Reduktion der Lokalrezidivrate. Denn insbesondere das Lokalrezidiv bedingt eine erhebliche Einschränkung der Lebensqualität bei den Betroffenen. Neben der radikalen Therapie sind beim frühen Rektumkarzinom aber auch lokale Verfahren etabliert, die mit einer geringen Morbidität und bestmöglichem Erhalt der Funktion einhergehen. Insgesamt sind bei der Therapie des Rektumkarzinoms drei wesentliche Aspekte zu berücksichtigen: Die Onkologie, mögliche Komplikationen der Therapie und der Funktionserhalt in Bezug auf Sexualität und Kontinenz.

Moderne Therapieansätze in der Kinderdiabetologie – heute/künftig

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: BLÄK
Mit freundlicher Unterstützung von pädiatrische praxis
Gesponsert von BERGWERK Werbeagentur GmbH; Betrag: € 300,-
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Die grundlegenden Prinzipien der intensivierten Insulintherapie nach dem Basis-Bolus-Prinzip mit Injektions- oder Pumpentherapie haben sich in der Kinderdiabetologie durchgesetzt. Technologische Neuentwicklungen, wie die kontinuierliche Glukosemessung (CGM) und sensorunterstützte Pumpentherapie (SuP), haben bei Kindern und Jugendlichen mit Typ-1-Diabetes wegen der alterstypischen Stoffwechselschwankungen eine besondere Bedeutung. Die Bestimmung der Zeit-im-Zielbereich (TIR) mittels CGM ist ein wichtiger Parameter zur Beschreibung der Stabilität der aktuellen Glukoseeinstellung und liefert wichtige patientenrelevante Zusatzinformationen als Grundlage für Therapieentscheidungen, die im HbA1c-Wert als Parameter der Langzeiteinstellung nicht oder nur unzureichend abgebildet sind. Die sich noch in der Forschung befindlichen sogenannten Closed-Loop-Systeme bieten insbesondere in der Nacht einen Vorteil gegenüber der reinen SuP durch eine vermehrte TIR und ein geringeres Ausmaß an Unterzuckerungen. Aktuell droht die Realität hier die regulatorischen Prozesse zu überholen, da immer mehr Patienten die über soziale Medien verbreiteten »do-it-yourself« Closed-Loop-Systeme nutzen, die zwar keinerlei normativen Qualitätssicherungsprozessen unterliegen, durch direkte Nutzung aber wie eine primäre Post-Marketing-Untersuchung gesehen werden können. In Zukunft könnte eine orale Zusatztherapie mit sogenannten SGLT-Hemmern das therapeutische Spektrum in der Behandlung des Typ-1-Diabetes erweitern.

Rheumatische Symptome als Paraneoplasie

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von internistische praxis
Gesponsert von BERGWERK Werbeagentur GmbH; Betrag: € 300,-
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Rheumatische Beschwerden als Paraneoplasien treten infolge von veränderten Prozessen der molekularen Signalübertragung durch Metastasierung, Invasion oder medikamentöse Behandlung bei Tumorerkrankungen auf und betreffen dabei meist ältere Menschen. Ihre Symptome werden oftmals vor jenen des ihr zugrunde liegenden Tumorleidens akut und können somit als Indikator für maligne Erkrankungen dienen. Daher ist es von großer Bedeutung, eine bestehende rheumatische Paraneoplasie möglichst rasch als solche zu erkennen, um eine frühzeitige Tumordiagnostik und -therapie einleiten zu können und damit die Überlebens- und Heilungsschancen der betroffenen Patienten deutlich zu verbessern. Im vorliegenden Beitrag werden Klinik, Pathogenese, Prognose und Therapie der häufigsten rheumatischen Paraneoplasien benannt und ausgeführt.

Multiple endokrine Neoplasie-Syndrome

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
Mit freundlicher Unterstützung von ONKOLOGIE heute
Gesponsert von BERGWERK Werbeagentur GmbH; Betrag: € 150,-
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Multiple endokrine Neoplasie (MEN)-Syndrome werden durch das Auftreten von Tumoren in mindestens zwei endokrinen Organen definiert. Die MEN-Syndrome werden in MEN1, MEN2A, MEN2B und MEN4 unterschieden. Den unterschiedlichen MEN-Syndromen liegt eine autosomal dominante Keimbahnmutation zugrunde, die zu typischen Syndromen führt. Hereditäre Syndrome, die nur zu endokrinen Tumoren in einem Organ führen, gelten nicht als MEN. MEN-ähnliche endokrine Tumorsyndrome wie die von-Hippel-Lindau-Erkrankung, die Neurofibromatose oder der Carney-Komplex ähneln den MEN, werden diesen aber nicht zugerechnet. Pathogenetisch liegt ein enger Zusammenhang zwischen sporadischen und hereditären (neuro)endokrinen Neoplasien vor.

Update Excimerlaserchirugie

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK
Mit freundlicher Unterstützung von Concept Ophthalmologie
Gesponsert von BERGWERK Werbeagentur GmbH; Betrag: € 150,-
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Seit sie in den späten 1980er Jahren aufkam, hat die Excimerlaserchirurgie rasante Fortschritte gemacht. Im Laufe der Zeit wurden immer neue Verfahren entwickelt und verfeinert, Nebenwirkungen und Komplikationen konnten minimiert werden. Wo steht die Excimerlaserchirurgie heute und welche Anwendungsbereiche werden aktuell empfohlen?

Chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren bei Kindern und Jugendlichen

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von pädiatrische praxis
Gesponsert von BERGWERK Werbeagentur GmbH; Betrag: € 300,-
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Mehr als ¼ der Jugendlichen leidet an chronischen Schmerzen, die seit mindestens drei Monaten permanent oder mindestens einmal im Monat auftreten, was zu starken Beeinträchtigungen im Alltag führen kann. Dieser Beitrag beschäftigt sich mit besonderen Ereignissen zu Beginn einer »Chronischen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren«, den aktuellen Auslösern der Schmerzen sowie dem Umgang mit den Schmerzen durch die Kinder selbst und durch deren Eltern.

Multimodale Ansätze in Diagnose und Therapie beim NSCLC Stadium III – Der aktuelle Standard

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
Mit freundlicher Unterstützung von ONKOLOGIE heute
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Etwa ein Viertel bis ein Drittel aller Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) wird im klinischen Stadium III diagnostiziert. Dieses Stadium ist klinisch und pathologisch äußerst heterogen mit sehr unterschiedlicher Prognose, die vor allem vom Ausmaß der Lymphknotenbeteiligung abhängt. Multimodale Ansätze bilden die Grundlage der Behandlung. Über das therapeutische Vorgehen sollte für jeden einzelnen Patienten individuell im Tumorboard auch unter Berücksichtigung von Alter, Komorbiditäten und Patientenpräferenz entschieden werden.

Schmerztherapie – ein wichtiger Schwerpunkt im Rahmen palliativer Therapiemaßnahmen

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
Mit freundlicher Unterstützung von gyne
Gesponsert von BERGWERK Werbeagentur GmbH; Betrag: € 150,-
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Basis für jede palliative Therapie ist eine ausreichende Schmerztherapie, die zur Schmerzfreiheit der Patientinnen führt. Dies erfordert allerdings neben klinischer Erfahrung auch häufig Geduld bis die Balance zwischen Nebenwirkungen und ausreichender Wirksamkeit gefunden ist. Das im folgenden vorgestellte WHO-Stufenkonzept und die Numerische Rating-Skala sollen hierbei Unterstützung und wichtige Anhaltspunkte bieten. Darüberhinaus stehen für die einzelnen Tumorerkrankungen symptomorientierte Maßnahmen zur Verfügung, die den

Patientinnen Erleichterung bringen können. In Abhängigkeit von Erkrankung und Metastasierungsmuster sind organspezifische Symptome in der Palliativsituation zu finden. Während für jede Tumorentität entsprechend dem Metastasierungsmuster unterschiedliche Therapieansätze eingesetzt werden, basiert das Schmerzkonzept auf gleichen Grundprinzipien je nach Schmerzform, Intensität und Schmerzqualität. Physiotherapie, physikalische Maßnahmen und nicht zuletzt die Lymphdrainage haben ebenso ihren Stellenwert wie eine Radiotherapie oder symptomorientierte Palliativmaßnahmen. Es sollte eine möglichst frühzeitige Einbindung der Patientin in Schmerzund Palliativkonzepte angestrebt werden. Bei den verschiedenen Organentitäten haben die im folgenden aufgeführten Maßnahmen keinen kurativen Ansatz, sondern die Aufgabe einer Symptomkontrolle im palliativen Sinn.

Interventionelle Therapie der funktionellen Mitralinsuffizienz

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
Mit freundlicher Unterstützung von herzmedizin
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Eine funktionelle Mitralklappeninsuffizienz entsteht aufgrund einer eingeschränkten linksventrikulären Funktion und Dilatation bei ischämischer oder dilatativer Kardiomyopathie. Sie ist ein unabhängiger Faktor für eine schlechte Prognose bei Patienten mit eingeschränkter Ventrikelfunktion. Ein operativer Klappenersatz oder operative rekonstruktive Verfahren stellen für viele multimorbide Patienten ein hohes Risiko dar und verbessern nicht die Prognose. In diesem Artikel werden verschiedene interventionelle katheterbasierte Verfahren vorgestellt zur Behandlung einer funktionellen Mitralklappeninsuffizienz. Sie basieren entweder auf der interventionellen Rekonstruktion der Segelkoaptation, einer Anuloplastie oder – derzeit noch in den Anfängen – dem katheterbasierten Klappenersatz. Das am häufigsten eingesetzte Verfahren ist die perkutane Mitralklappenrekonstruktion mittels MitraClip. Dessen Sicherheit und Wirksamkeit in der Verbesserung der Symptomatik ist in der Everest-II-Studie sowie verschiedenen Registern nachgewiesen worden. Die Daten von derzeit laufenden randomisierten Studien, welche die MitraClip-Therapie mit einer optimalen medikamentösen Therapie oder der Operation hinsichtlich Prognose vergleichen, werden demnächst erwartet. Daten für andere interventionelle Therapieverfahren, die derzeit angewendet werden, sind abzuwarten.

Aktueller Stand der Therapie des Nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
Mit freundlicher Unterstützung von ONKOLOGIE heute
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Das Lungenkarzinom zählt weiterhin zu den häufigsten und tödlichen Tumorentitäten mit 1,6 Millionen tumorbedingten Todesfällen jährlich weltweit. Nachdem über fast zehn Jahre keine signifikante Verbesserung im Überleben von Patienten mit Lungenkrebs erzielt werden konnte, sind in den letzten Jahren neue Therapiestrategien etabliert worden. Dazu zählen zum einen die sogenannten „aktivierenden“ Mutationen, die mit einer zielgerichteten Therapie behandelt werden können, und zum anderen die Immunonkologie mit der Zulassung der sogenannten „Checkpoint-Inhibitoren“. Auch im ersten Halbjahr 2018 ist diese Entwicklung weiter vorangeschritten. Hier sind neben der Aktualisierung der S3-Leitlinie Lungenkrebs [1], zwei internationale Kongresse zu nennen, die beide in Chicago stattgefunden haben (AACR und ASCO) und auf denen eine Vielzahl wichtiger Phase-III-Studien präsentiert wurden. Des Weiteren führt auch die Etablierung der PD-L1-Immunhistochemie als Bestandstestung in der Pathologie, sowie der nun von den Kassen vergütete Einsatz der Liquid Biopsy dazu, dass immer

mehr Patienten getestet und so zielgerichtet behandelt werden können. Die wesentlichen Eckpfeiler der aktuellen Therapie des nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms sollen im Folgenden aufgezeigt werden.

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