Fortbildungen

Hier finden Sie alle unsere aktuellen Fortbildungen.
Wir bieten Ihnen ein breites Spektrum zertifizierter CME zu den unterschiedlichsten Themen und Fachgebieten.
Mit Abschluss eines Wissenstests können Sie 2-4 CME-Punkte sammeln.

Gemeinsam mehr erreichen: Interdisziplinäre psychokardiologische Rehabilitation und Nachsorge

Kategorie: Kardiologie
Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von herzmedizin
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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In Deutschland sind sowohl für Herz-Kreislauferkrankungen als auch für psychische Erkrankungen Rehabilitationsverfahren etabliert. Siezielen auf eine Verbesserung der Lebensqualität und auf Teilhabe ab. Im Falle einer koronaren Herzkrankheit kann die Rehabilitation auch die Mortalität verbessern. Eine relevante Komorbidität beider Fachgebiete, wie sie für Herz-Kreislauferkrankungen im Zusammenhang mit Depression, Angststörung und posttraumatischer Belastungsstörung u. a. häufig zu finden ist, wird aber mit den bestehenden Rehabilitationskonzepten nicht abgebildet. Es gibt aber zunehmend Kliniken, die sich dieser Patientengruppe im Sinne einer psychokardiologischen Rehabilitation annehmen. Es handelt sich hierbei um eine interdisziplinäre Rehabilitation, die in gleichem Maße und gleichberechtigt durch die Fachgebiete Kardiologie und Psychosomatik erfolgt. Dabei kommen überwiegend klinikinterne Konzepte zur Anwendung, die aber zunehmend standardisiert werden. Kernelemente der kardiologischen Rehabilitation und Prävention werden durch eine intensive psychologische Diagnostik und Betreuung im Sinn einer Psychotherapieergänzt. Dabei sollte der Nachsorge nach der Rehabilitation in kardio-logischer und psychosomatischer Sicht ein hoher Stellenwert eingeräumt werden.

Gallensteine und ihre Komplikationen – Standards in Prävention, Diagnostik und Therapie

Kategorie: Gastroenterologie
Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von internistische praxis
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH
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Gallensteine sind ein häufiger Befund, im Jahr 2014 waren gallensteinbedingte Folgeerkrankungen der zweithäufigste gastroenterologische Grund für eine Krankenhausbehandlung in den USA. Beeinflussbare Risikofaktoren der Gallensteinentstehung sind körperliche Inaktivität, kohlenhydratreiche und überwiegend gesättigte Fettsäuren enthaltende Ernährung, Übergewicht und Diabetes mellitus Typ 2. Bei biliärer Schmerzsymptomatik umfasst die Basisdiagnostik neben Schmerzanamnese und klinischer Untersuchung eine laborchemische sowie sonografische Untersuchung. Bei akuter Cholezystitis sollte eine früh elektive Cholezystektomie innerhalb der ersten 24 Stunden erfolgen.

Implantat und Alloplast: Synergie im unteren Frontzahnbereich

Kategorie: Zahnmedizin
Mögliche CME-Punkte: 0
Zertifizierende Stelle: 0
Mit freundlicher Unterstützung von BDIZ EDI konkret
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Diese Fallstudie demonstriert die erste Verwendung eines neuartigen Implantatdesigns, zusammen mit einem partikulären alloplastischen Transplantatmaterial aus β-Tricalciumphosphat (β-TCP) im unteren Frontzahnbereich mit Sofortinsertion und Sofortbelastung.

Karies meets Pulpa - Wie weit kann man gehen?

Kategorie: Zahnmedizin
Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: 0
Mit freundlicher Unterstützung von teamwork
Gesponsert von teamwork media GmbH & Co. KG
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Der Pulpa-Dentin-Komplex ist aufgrund seiner elementaren Funktionen eine schützenswerte Struktur. Durch die enge Beziehung zwischen Pulpa und Dentin kann jede Veränderung im Bereich der Zahnhartsubstanzen eine Reaktion der Pulpa hervorrufen. Nicht das vollständige Entfernen der Karies bis hin zu einer möglichen Pulpaeröffnung, sondern ein minimalinvasiver, selektiver Exkavationsansatz ist heutzutage das Mittel der Wahl. 

Neurologische Erkrankungen und Kinderwunsch

Kategorie: Neurologie
Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von neuro aktuell
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Weder Multiple Sklerose(MS)- noch Myasthenia gravis-Patientinnen sind per se als Risikoschwangerschaften einzustufen. Durch die Erkrankung wird das Risiko für Schwangerschaftskomplikationen oder negative Schwangerschaftsausgänge in den allermeisten Fällen nicht erhöht, sodass die meisten Patientinnen gesunde Kinder haben werden. Dennoch sollten Schwangerschaften gut geplant werden, und die Therapieoption mit dem größtmöglichen Nutzen für die Mutter und dem geringstmöglichen Risiko für das Kind eruiert werden. Die meisten Frauen werden durch die Schwangerschaft keine bleibende Behinderung davontragen. Wenn gewünscht, kann in den ersten 4–6 Monaten bei beiden Erkrankungen voll gestillt werden. Ein sofortiger postpartaler Therapiebeginn ist angeraten, wenn MS bzw. Myasthenia gravis-erkrankte Frauen nicht stillen möchten oder zuvor einen hochaktiven Krankheitsverlauf zeigten. Interferon-beta-Präparate, Ofatumumab und IVIG sind auch in der Stillzeit zugelassen. Unter anderen Präparaten wie Glatirameracetat, Dimethylfumarat, monoklonalen Antikörpern, Kortison oder Azathioprin kann das Stillen Off-label erwogen werden. 

Forme fruste Keratokonus in der refraktiven Chirurgie

Kategorie: Ophthalmologie
Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von CONCEPT Ophthalmologie
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Verschiedene diagnostische Möglichkeiten und Screening-Tools ermöglichen es heute, eine suspekte Hornhaut oder einen forme fruste Keratokonus mit großer Sicherheit zu entdecken. Die verbesserte Diagnose sowie Fortschritte im Crosslinking erhöhen die Sicherheit kornealer Lasereingriffe. So können Hornhäute refraktiv behandelt werden, die vor einigen Jahren noch ausgeschlossen wurden.

Fokale Therapie in der deutschen S3-Leitlinie für Prostatakrebs – Eine Premiere

Kategorie: Urologie
Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von UroForum
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Als erste Leitlinie weltweit hat die deutsche S3-Leitlinie ein eigenes Kapitel für die fokale Therapie aufgenommen. Es umfasst Diagnostikverfahren, die einzelnen Behandlungstechniken und das Follow-up. Die wichtigsten Statements werden hier übersichtlich zusammengefasst und eingeordnet.

Indikationen und Grenzen der Leberchirurgie

Kategorie: Chirurgie
Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von chirurgische praxis
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 500,-
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Primäre und sekundäre Lebertumoren sind eine häufige Erkrankung. Mit der rapiden technischen Entwicklung der Leberchirurgie sind viele dieser Tumoren resezierbar geworden. Es wurden Techniken entwickelt, die sich die Regenerationsfähigkeit der Leber zunutze machen, um das zukünftige Leberrestgewebe so zu vergrößern, dass extreme Leberresektionen möglich werden. Auch die Lebertransplantation hat das Gebiet der hepatobiliären Chirurgie revolutioniert und ist heute in der Behandlung von primären Lebertumoren nicht mehr wegzudenken. Dieser Artikel bietet einen Überblick über die aktuellen Indikationsstellungen sowie die Grenzen der technischen und onkologischen Machbarkeit.

CAR-T-Zelltherapie beim Multiplen Myelom: Chancen und Herausforderungen

Kategorie: Onkologie
Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von onkologie heute
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Mit mehreren regulatorischen Zulassungen haben CAR-T-Zellen aufgrund ihres kurativen Potentials in den letzten Jahren Einzug in die Standardtherapie rezidivierter B-Zell-Neoplasien gehalten. Beim Multiplen Myelom (MM) handelt es sich bis heute in der Mehrheit der Fälle um eine nicht heilbare Erkrankung. Innovative therapeutische Ansätze werden daher dringend benötigt. Als „lebendiges Medikament“ haben CAR-T-Zellen grundsätzlich die Fähigkeit, nach einer einmaligen Applikation langfristig im Patienten zu persistieren und mögliche Rezidive frühzeitig zu verhindern.

Eosinophile Ösophagitis im Kindes- und Jugendalter

Kategorie: Pädiatrie
Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von pädiatrische praxis
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 500,-
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Eosinophile Ösophagitis (englisch: eosinophilic esophagitis – abgekürzt: EoE) ist eine chronische, immun- und antigenvermittelte Erkrankung des Ösophagus, die unbehandelt zu einer ösophagealen Dysfunktion führt. Die Inzidenz und Prävalenz ist steigend. In westlichen Regionen beträgt die Prävalenz 1:2.500. Die Ätiologie ist multifaktoriell und noch unzureichend verstanden. Neben genetischen Faktoren spielen Umweltallergene in der Nahrung oder Luft eine entscheidende Rolle. Durch eine IgE-vermittelte Hypersensitivität und einer verzögerten T-Zell-vermittelten Immunantwort mittels Th2-Interleukinen (IL) IL-4, IL-5 und IL-13 kommt es zur Rekrutierung und Aktivierung von Eosinophilen, Basophilen und Mastzellen. Die Beschwerden der EoE unterscheiden sich je nach Alter. Gerade bei kleinen Kindern sind die Beschwerden noch unspezifisch und umfassen Bauch- oder Brustschmerzen, Übelkeit oder Erbrechen, oder eine Nahrungsverweigerung, die zu einer Gedeihstörung führen kann. Ältere Kinder, Jugendliche und Erwachsene berichten von Sodbrennen, Schluckbeschwerden, Schmerzen in der Brust oder dem Steckenbleiben von Essen. Typische endoskopische Befunde sind Schleimhautödeme, Ringe, Längsfurchen, Stenosen und weißliche Exsudate. Diagnostiziert wird die Erkrankung, wenn ein Patient >15 Eos/Gesichtsfeld (ca. 60 Eos/mm2) in einer von mindestens vier Biopsien aufweist, typische klinische Symptome hat und eine andere Erkrankung, die für die Symptomatik verantwortlich sein und zu einer Eosinophilie führen könnte, ausgeschlossen wurde. Aktuell bilden die 3 »D« (»Drugs, Diet and Dilation«) die Grundlage der Therapie. Neben der endoskopischen Dilatation, die der Therapie ösophagealer Stenosen vorbehalten ist, stehen initial drei Behandlungsoptionen, jeweils allein oder in Kombination zur Verfügung: (1) PPI, (2) Eliminationsdiät, (3) topische Steroide. Neuere Therapieoptionen mit spezifischen Biologika sind im Rahmen klinischer Studien verfügbar. 

24h-Video-EEG-Monitoring

Kategorie: Neurologie
Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von neuro aktuell
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Die Epilepsie stellt eine der häufigsten chronischen Krankheiten des Kindesalters dar. Es gibt viele Differenzialdiagnosen und Fehldeutungen sind häufig, da sich die Anfälle in ihrem Erscheinungsbild sehr ähnlich sein können. Das Elektroenzephalogramm (EEG) dient dabei meist nur bei wiederholten Untersuchungen, Schlafentzug oder Ableitung im Schlaf als ausreichendes Mittel zur Beschaffung der Informationen. Zunächst können Schlaf-EEGs und Wiederholungen der Wach-EEGs durchgeführt werden. Bei Erfolglosigkeit empfiehlt sich jedoch eine länger andauernde Aufzeichnung. Das Monitoring führte dazu, dass bei über einem Viertel der Kinder eine Epilepsie neu diagnostiziert und bei 16,2 % der Kinder eine Epilepsie ausgeschlossen werden konnte. Außerdem bewirkte es bei 7,6% eine Änderung der Epilepsieklassifikation. Bei über einem Viertel wurde die Epilepsie durch das Monitoring re-klassifiziert. In ca. der Hälfte der Fälle kam es durch das Monitoring zu einer Änderung der antiiktalen Therapie. Zudem zeigte sich bei 32,1 % eine Anfallsfreiheit im ersten Jahr nach dem Monitoring und bei 23,8 % konnte eine Sanierung des EEGs für das folgende Jahr nach dem Monitoring erreicht werden. Es bestand ein statistisch signifikanter Zusammenhang sowohl zwischen der Anfallsfreiheit und der Neudiagnose als auch zwischen der Anfallsfreiheit und der Re-klassifikation der Epilepsie (für beides p = 0,007). Insgesamt ergab sich durch das Monitoring ein großer diagnostischer Nutzen in der Bestimmung von Epilepsie bei Kindern und Jugendlichen mit klinischer Relevanz bei einer nicht invasiven Untersuchung und ausbleibenden Komplikationen.

Aktuelle Therapiemöglichkeiten für die komplizierte Belastungsharninkontinenz bei Frauen

Kategorie: Urologie
Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von UroForum
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Trotz etablierter konservativer und operativer, leitliniengerechter Primärtherapie der weiblichen Belastungsharninkontinenz müssen viele Patientinnen wegen rezidivierender oder persistierender Harninkontinenz weiter behandelt werden. Diagnostik und Therapie einer Rezidiv-Belastungsharninkontinenz nach operativer Behandlung stellen eine Herausforderung dar. Essenziell sind eine umfassende präoperative Diagnostik und Beratung.

Die Rolle von Homocystein bei der Glaukomerkrankung

Kategorie: Ophthalmologie
Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von CONCEPT Ophthalmologie
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Viele Publikationen befassen sich mittlerweile mit Homocystein als unabhängigem Risikofaktor für neurodegenerative und vaskuläre Erkrankungen. Trotz teils widersprüchlicher Studienergebnisse finden sich klare Zusammenhänge, auch bei der Glaukomerkrankung. Um die Bedeutung des Homocysteins für die Pathogenese im Detail zu verstehen und gegebenenfalls therapeutische Konzepte zu entwickeln, sind weitere Experimente und Studien erforderlich.

Harninkontinenz - ein generationsübergreifendes Problem

Kategorie: Gynäkologie
Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von gynäkologische praxis
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 500,-
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Die Betreuung harninkontinenter Frauen über alle Lebensphasen hinweg gehört zum Alltag in der gynäkologischen Praxis. Das reicht von der Beratung besorgter Mütter harninkontinenter Kinder über die Beratung bzgl. peripartaler Beckenbodenfunktionsstörungen oder Behandlung postpartaler Beschwerden bis hin zur etablierten urogynäkologischen Therapie im Senium. Im Blickpunkt dieses Beitrages stehen an die Lebensphase angepasste konservative und invasive Therapiestrategien unter Berücksichtigung der Merkmale des jeweiligen Patientinnenkollektivs.

Die Äquilibrierungsschiene mit anteriorer Führung

Kategorie: Zahnmedizin
Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: 0
Mit freundlicher Unterstützung von teamwork
Gesponsert von teamwork media GmbH & Co. KG
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Standard-Okklusionsschiene zur okklusalen Prä-Therapie einer CMD

Zyklusstörungen

Kategorie: Gynäkologie
Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von gyne
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Zyklusstörungen werden häufig erst nach Absetzen von hormonellen Kontrazeptiva oder anderen Hormonpräparaten bemerkt. Um die Ursachen herauszufinden, ist es wichtig, neben einer ausführlichen Anamnese klinische Untersuchungen mit Vaginalsonographie durchzuführen. Da Zyklusstörungen fast immer hormonelle Ursachen haben, gehört auch die Durchführung einer Hormonanalyse zu den wichtigsten diagnostischen Mitteln. 

Rheumatologische Notfälle

Kategorie: Pädiatrie
Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von pädiatrische praxis
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 500,-
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Obwohl es sich bei den entzündlich-rheumatischen Erkrankungen in der Regel um chronische Erkrankungen handelt, kann es vorkommen, dass sich eine noch nicht diagnostizierte Erkrankung aus dem rheumatischen Formenkreis in einer akuten Symptomatik als diagnostischer und therapeutischer Notfall manifestiert. So muss bei anhaltendem oder rezidivierendem Fieber an das Vorliegen einer autoinflammatorischen Erkrankung, beispielsweise einer systemischen juvenilen idiopathischen Arthritis, gedacht werden. Zudem können Kollagenosen wie der systemische Lupus erythematodes oder die Dermatomyositis mit rezidivierendem Fieber einhergehen. Beim Kawasaki-Syndrom stellt Fieber ein obligatorisches Diagnosekriterium dar, aber auch andere Vaskulitiden können mit Fieber assoziiert sein, beispielsweise der Morbus Behçet oder die Granulomatose mit Polyangiitis. Allen diesen Erkrankungen gemeinsam ist ein deutlich reduzierter Allgemeinzustand des Patienten, häufig kommt es zu einem ungewollten Gewichtsverlust oder zu Nachtschweiß. Ebenso kann es bei allen diesen Erkrankungen zu einer kardialen Beteiligung im Sinne einer Peri- oder Myokarditis sowie zu einer pulmonalen Beteiligung im Sinne von Pleuraergüssen oder interstitiellen entzündlichen Veränderungen kommen. Im Falle einer unkontrollierten Krankheitsaktivität kann es als Komplikation der systemischen entzündlich-rheumatischen Erkrankungen zu einem Makrophagenaktivierungssyndrom kommen, welches durch eine massive Inflammation gekennzeichnet ist, die zu einem Multiorganversagen führen kann. Ebenso kann bei Patienten mit einer bereits bekannten Diagnose aus dem rheumatischen Formenkreis eine akute Symptomatik eintreten, welche eine rasche Diagnose und Behandlung erfordert. Eine besondere Herausforderung stellt beispielsweise die Differenzierung eines infektiösen Geschehens bei einem immunsupprimierten Patienten von einem Schub der entzündlich- rheumatischen Erkrankung dar. Aber auch Komplikationen wie thromboembolische Ereignisse im Rahmen eines sekundären Antiphospholipidsyndroms oder Wirbelkörpersinterungen bei vorbekannter chronisch nicht bakterieller Osteomyelitis sollten rasch erkannt und behandelt werden. 

Differenzialdiagnosen der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit beim jungen Patienten

Kategorie: Innere Medizin
Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von internistische praxis
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Die Differenzialdiagnosen der peripheren arteriellen Verschlusserkrankung (PAVK) mit dem Leitsymptom der Claudicatio intermittens sind beim jungen Patienten vielfältig. Da die PAVK bei jüngeren Patienten vergleichsweise selten vorkommt, wird die Diagnose häufig erst verzögert festgestellt. Die PAVK des jungen Patienten stellt ein größeres Risiko für den Verlust der Extremität dar, als bei der chronischen und besser kompensierten Form des älteren Patienten der Fall ist. Der Artikel gibt eine Übersicht über die häufigsten Differenzialdiagnosen, Risikofaktoren,  Diagnosealgorithmen und Therapien. 

Potential der Liquid Biopsy in der molekularen Diagnostik des Mammakarzinoms

Kategorie: Onkologie
Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von onkologie heute
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Die Diagnostik und Therapie des Mammakarzinoms befindet sich in einer Phase des Umbruchs hin zu einem immer mehr molekular geprägtem Verständnis der Erkrankung. Moderne Methoden zur Genomanalyse unterstützen die klassische Primärdiagnostik an Tumorgewebe durch Bestimmung prädiktiver Marker für zielgerichtete Therapien. Die Aussagekraft einzelner Gewebeanalysen ist jedoch insbesondere in späteren Stadien limitiert, da sich Tumor- und Metastasenentwicklung sowie deren zunehmende Heterogenität anhand einer einzelnen Gewebeprobe nicht mehr ausreichend abbilden lassen. Die Informationen, die Behandlern für die Auswahl wirksamer Therapien zur Verfügung stehen, sind dadurch auf eine lokale Momentaufnahme begrenzt. Mittels Liquid Biopsy ergeben sich auch beim Mammakarzinom nun neue Möglichkeiten für die Analyse der Tumorbiologie.

Immunonkologie in der Urologie – Ein Überblick über aktuelle Therapielinien und Perspektiven

Kategorie: Urologie
Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von UroForum
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Seit einigen Jahren findet die immunonkologische Therapie in der medikamentösen Behandlung vieler Tumorentitäten zunehmend Anwendung. Neben der Therapie des malignen Melanoms, des kolorektalen Karzinoms, des nicht kleinzelligen Bronchialkarzinoms, des hepatozellulären Karzinoms und des Mammakarzinoms haben sich Checkpointinhibitoren auch in der uroonkologischen Therapie fest etabliert.

Seltene Tumore der Medianen Schädelbasis

Kategorie: Neurologie
Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von neuro aktuell
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Tumore der medianen Schädelbasiswie Chordome, Chondrosarkome, Kraniopharyngeome, Choresterolgranulome oder Rathke-Taschen- Zysten sind selten. Symptomatisch werden sie mit einer Hypophyseninsuffizienz, Sehstörungen oder Doppelbildern. Diagnostisch werden ein Kernspin +/-Kontrast, ein Hormonstatus, ein Visus und Gesichtsfeld benötigt. Das primäre Therapieziel ist die Komplettresektion mit Erhalt der neurologischen Funktion. Mit der endoskopischen transnasalen Schädelbasischirurgie kann dieses primäre OP-Ziel immer häufiger erreicht werden. Bei den aggressiv wachsenden Chordomen sollte auch bei einer Komplettresektion eine Nachbestrahlung mit Protonen erwogen werden. 

One-tooth-One-time-Technik – Ergebnisse nach zwei Jahren

Kategorie: Zahnmedizin
Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: KZVB
Mit freundlicher Unterstützung von BDIZ EDI konkret
Gesponsert von Straumann Group
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Die One- Tooth-One-Time (1T1T)-Technik ermöglicht einen unkomplizierten Ersatz fehlender Zähne im Seitenzahnbereich.

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Integrative Medizin in der gynäkologischen Onkologie - Fakten oder Fake?

Kategorie: Gynäkologie
Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von gynäkologische praxis
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 500,-
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Das Ziel der Integrativen Medizin in der Onkologie besteht darin, krankheits- und therapiebedingte Nebenwirkungen zu lindern und die Lebensqualität und Prognose der Patienten zu verbessern. Naturheil- und andere komplementäre Verfahren werden dabei in die konventionelle Therapie eingebaut und mit ihr kombiniert. Das setzt voraus, dass es eine wissenschaftliche Fundierung dieser Verfahren gibt oder wenigstens begründete Hinweise auf eine Wirksamkeit bei gleichzeitiger Unbedenklichkeit. Dieser Beitrag bietet Frauenärztinnen und -ärzten einen Überblick über evidenzbasierte komplementäre Verfahren als sinnvolle Ergänzung zur konventionellen Behandlung von Frauen mit gynäkologischen Tumoren.

Kardiovaskuläre Rehabilitation bei Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz

Kategorie: Kardiologie
Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von herzmedizin
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Ziel dieses systematischen Reviews und Meta-Analyse (CROS-HF) war die Evaluierung der Wirksamkeit trainingsbasierten kardiologischen Rehabilitation (KardReha) bei Herzinsuffizienzpatienten mit reduzierter linksventrikulärer Ejektionsfraktion < 40 % (HFrEF) unter leitliniengerechter Pharmako- und Device-Therapie. Methoden: Auswertung randomisierter kontrollierter Studien (RCT) zur trainingsbasierten KardReha bei HFrEF jeglicher Ätiologie mit einem follow-up von mindestens 6 Monaten. Primärer Endpunkt war die Gesamtmortalität. Sekundäre Endpunkte waren Hospitalisierungsrate, Lebensqualität und körperlicher Leistungsfähigkeit. Ergebnisse: Aus 12.229 Abstracts wurden 25 RCT mit 4.481 HFrEF-Patienten in die Endauswertung eingeschlossen. Diese sind Heterogen hinsichtlich der Studienpopulation, des -designs und der Struktur bzw. Durchführung der KardReha. Die Ergebnisse liefern keine Evidenz einer Wirkung der KardReha auf die Gesamtmortalität oder auf die Hospitalisierungsrate. Alle Studien belegten eine Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Die Teilnahme führte zu einer signifikanten Verbesserung der Lebensqualität. Schlussfolgerung: Es wurde keine Assoziation zwischen KardReha und Gesamtmortalität oder Hospitalisierung bei HFrEF-Patienten beobachtet. Die Teilnahme an einer KardReha resultierte in einer Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit und der Lebensqualität. 

Psychosoziale Grundversorgung von Schwangeren in der gynäkologischen Praxis

Kategorie: Gynäkologie
Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von gyne
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Viele Kinder und Jugendliche wachsen unter psychosozial hoch belasteten Lebensbedingungen auf. Dies kann zu einer erhöhten Morbidität und Mortalität führen. Frühe Hilfen stellen frühzeitige und wirkungsvolle Unterstützungsangebote für Familien zur Verfügung, die jedoch nicht immer die richtigen Familien erreichen. Vor dem Hintergrund dieses Präventionsdilemmas untersucht die Innovationsfondsstudie KID-PROTEKT, inwieweit im Rahmen von Vorsorgeuntersuchungen in der Schwangerschaft und im ersten Lebensjahr in gynäkologischen und pädiatrischen Arztpraxen psychosoziale Unterstützungsbedarfe erfasst und Schwangere und Familien in passgenaue Hilfen übergeleitet werden können. Dazu werden zwei Varianten einer neuen Versorgungsform mit der bisherigen Regelversorgung bezüglich Effektivität und Effizienz in einer clusterrandomisierten Studie verglichen. Ziel ist die Sicherstellung einer gesunden Kindesentwicklung trotz psychosozialer Belastungssituationen in der Familie. Dazu wird die Verstetigung einer neuen Versorgungsform angestrebt. Der Artikel beschreibt den Rahmen der Studie und stellt die Umsetzung in einer großen gynäkologischen Gemeinschaftspraxis dar. 

Atemwegssicherung bei Kindern - Von einfach bis komplex

Kategorie: Pädiatrie
Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von pädiatrische praxis
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Lebensbedrohliche Kindernotfälle sind selten. Außerhalb spezialisierter Abteilungen ist es nahezu unmöglich, ausreichende Routine im Umgang mit komplexen Behandlungsstrategien zu erlangen. Bei jeder Oxygenierungsstörung ist eine hochdosierte Sauerstofftherapie essenziell. Die Verneblung von hochkonzentriertem Adrenalin und Salbutamol bei Obstruktionen der Atemwege (beachte: intra-/extrathorakal) ist sicher und geht nur in seltenen Fällen mit systemischen Nebenwirkungen einher. Wird eine Beatmung notwendig, muss Plan A und gleichzeitig die universelle Rückzugsstrategie stets die Beutel-Maske-Beatmung sein. Eine endotracheale Intubation sollte lediglich durch erfahrenen (Kinder-)Notfallteams in ausgewählten Situationen durchgeführt werden. Larynxmasken der 2. Generation mit Drainagekanal können bei Kindern aller Altersklassen sicher angewendet werden und stellen für eine Vielzahl der Behandelnden eine gute Alternative dar. Eine maschinelle Beatmung sollte druckkontrolliert sein, sich an den physiologischen Tidalvolumina orientieren und das Ziel der Normoxie sowie Normokapnie adressieren.

Therapiewandel beim Hepatozellulären Karzinom

Kategorie: Onkologie
Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von onkologie heute
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Mit der Kombinationstherapie Atezolizumab und Bevacizumab ist seit November 2020 im Vergleich zur Monotherapie mit Sorafenib eine effektivere und insgesamt auch besser verträgliche Systemtherapie als Erstlinienbehandlung des fortgeschrittenen hepatozellulären Karzinoms (HCC) zugelassen. Ob die Daten aus der Zulassungsstudie IMbrave-150 in der breiteren klinischen Routine bestätigt werden können, bleibt abzuwarten. Die vormaligen Erstlinientherapien Sorafenib und Lenvatinib sind damit in der ersten Behandlungslinie in den Hintergrund getreten, bleiben aber wichtige Alternativen für ausgewählte Patienten mit HCC bei bestehenden Kontraindikationen für eine Therapie mit Atezolizumab und Bevacizumab. Eine erhaltene Leberfunktion ist Voraussetzung für eine erfolgreiche Systemtherapie. Das engmaschige Monitoring der Leberfunktion sowie das Nutzen von therapeutischen Möglichkeiten zur Stabilisierung der zugrundeliegenden Lebererkrankung sind obligat.

Früherkennung rheumatischer Erkrankungen

Kategorie: Innere Medizin
Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von internistische praxis
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Der Artikel gibt einen Überblick zu der heterogenen Gruppe der rheumatisch-entzündlichen Erkrankungen. Er zeigt die Warnzeichen für Kollagenosen und Vaskulitiden in der klinischen Praxis und Strategien zur zügigen Diagnostik und Therapie. Eine schnelle Diagnose und Überweisung an einen Facharzt ist vor allem für Kollagenosen von enormer Relevanz, um Organschäden und den möglichen Tod des Patienten zu verhindern.

Aktuelle und zukünftige Therapieoptionen bei Migräne: ein Update

Kategorie: Neurologie
Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
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Aktuell gibt es eine große Zahl an vielversprechenden Therapieverfahren zur Behandlung der Migräne. Dabei wird die Akuttherapie von der Basistherapie unterschieden. Es bestehen medikamentöse und nichtmedikamentöse Verfahren sowie Methoden der Neuromodulation. Ein wichtiger Meilenstein der medikamentösen Therapie stellte die Entdeckung des Zusammenhangs von CGRP und Migräne dar. Dies eröffnete viele potentielle pharmakologische Ansatzpunkte. Die Triptane und mittlerweile auch die subkutan applizierten CGRP-Antikörper sind gutwirksame und etablierte Therapien. Gepante und Ditane stellen interessante und gute Alternativen dar, insbesondere für Patienten mit kardiovaskulärem Risikoprofil, denen bisher Triptane vorenthalten bleiben mussten. Um die gezielte Therapie für den Patienten zu wählen, ist bei jedem Kopfschmerzpatienten das Führen eines Kopfschmerzkalenders essenziell. Des Weiteren ist die Aufklärung über nichtmedikamentöse Maßnahmen unabdingbar. Wichtig ist hierbei, dass die Wirksamkeit in Studien belegt wurde und dies auch dem Patienten erklärt wird. Auch die Methoden der Neuromodulation mit etwa Cefaly und gammaCore sind nebenwirkungsarme Methoden, die mehr zum Einsatz kommen sollten. Wir dürfen weiter gespannt sein, welche Entwicklungen in den nächsten Monaten und Jahren im Gebiet der Migräne auf den Markt kommen, um eine der größten Volkskrankheiten besser therapieren und damit die relevanten ökonomischen wie psychosozialen Folgen reduzieren zu können. 

Aktuelle Diagnostik und Therapie uvealer Melanome

Kategorie: Onkologie
Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von onkologie heute
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Es stehen heute einige unterschiedliche Therapieverfahren zur Behandlung eines uvealen Melanoms, dem häufigsten malignen intraokulären Tumor im Erwachsenenalter, zur Verfügung. Bisher zeigte sich in keiner Studie die Überlegenheit eines bestimmten Therapieverfahrens, sodass dessen Auswahl an den ophthalmoskopischen Befund und die patientenindividuellen Wünsche und Bedürfnisse angepasst werden sollte. Die frühzeitige Diagnose und Behandlung eines uvealen Melanoms ist derzeit die einzige Möglichkeit, die Prognose und die Überlebenswahrscheinlichkeit positiv zu beeinflussen.

Reizzustände nach IVOM: Prophylaxe und Therapie

Kategorie: Ophthalmologie
Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von CONCEPT Ophthalmologie
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Intravitreale operative Medikamenteneingaben (IVOM) sind kurze und prinzipiell harmlose Eingriffe, müssen aber unter strengen hygienischen Bedingungen und vorheriger Antisepsis durchgeführt werden. Kommt es trotzdem zu einem postoperativen Reizzustand, sollte zunächst von einer infektiösen Genese ausgegangen werden. Davon abzugrenzen sind eine sterile intraokulare Entzündung sowie die Brolucizumab-assoziierte retinale Vaskulitis (BARV).

Konservative Therapie der unkomplizierten akuten Appendizitis basierend auf Ultraschall oder Computertomografie

Kategorie: Chirurgie
Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von chirurgische praxis
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 500,-
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Die akute Appendizitis ist eine der häufigsten Ursachen für akute Bauchschmerzen. In der Regel erfolgt nach der Diagnosestellung eine operative Entfernung mittels laparoskopischer Appendektomie, dem häufigsten operativen Eingriff in der Abdominalchirurgie. In diesem Beitrag werden die zugrunde liegende Pathologie, moderne bildgebende Verfahren, klinische Symptomatik und Scores, ein Algorithmus zur Diagnosefindung und schließlich Ergebnisse eines nichtoperativen Managements der unkomplizierten akuten Appendizitis erläutert. Zahlreiche Studien zeigen, dass lediglich die unkomplizierte akute Appendizitis mittels Antibiotika behandelt werden kann. 

Aktuelle Therapie der Endometriose

Kategorie: Gynäkologie
Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von gyne
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Die Endometriose ist eine häufige, multimodale, gutartige und chronisch verlaufende Erkrankung. Trotzt der medikamentösen Behandlung als zentraler Bestandteil der Therapie ist in vielen Fällen eine operative Sanierung zur effektiven Linderung der Beschwerden und Behandlung der Sterilität notwendig. Die Laparoskopie ist der Goldstandard in der Diagnostik und Behandlung der Endometriose. Die Ausdehnung der Operation sollte abhängig vom Leidensdruck der Patientin individuell angepasst werden. Obwohl es sich um eine benigne Erkrankung handelt, sind für die vollständige Resektion teils radikale Operationen nötig. Die Behandlung der tief-infiltrierenden Endometriose sollte durch ein erfahrenes interdisziplinäres Teamdurchgeführt werden. Die beste Prognose wird mittels kombinierter Behandlung mit Operation und hormoneller Prophylaxe erreicht. 

Der pädiatrische Notfall – und was der Pädiater wissen sollte

Kategorie: Pädiatrie
Mögliche CME-Punkte: 4
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Kindernotfälle stellen das Personal in Klinik und Praxis immer wieder vor Herausforderungen. Wichtig sind eine adäquate Ausstattung sowie ein striktes und strukturiertes Vorgehen nach dem ABCD-Schema, welches in diesem Beitrag näher erläutert wird.

Perkutane Mitralklappenrekonstruktion

Kategorie: Kardiologie
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Das Armamentarium der perkutanen Mitralklappentherapie hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich erweitert, mit der Weiterentwicklung von minimal invasiven Therapieverfahren sowohl von transfemoral als auch von transapikal. Unterschiedliche Therapieansätze sind für die verschiedenen Phänotypen der Mitralklappeninsuffizienz mittlerweile im klinischen Alltag verfügbar. Eine sorgfältige Patientenauswahl ist von großer Bedeutung für einen klinisch bedeutsamen Nutzen. Die Morphologie der Mitralklappe sollte der Grundbaustein für die Auswahl für die Interventionsmethode sein. Des Weiteren sollte der Allgemeinzustand des Patienten sowie relevante Komorbiditäten immer mitberücksichtigt werden. Diesbezüglich sollte jeder Patient interdisziplinär diskutiert werden, um sowohl die bestmögliche individualisierte Therapiestrategie zu definieren als auch gerade komplexe Pathologien dieser Herzklappe optimal zu therapieren. 

Präimplantationsdiagnostik

Kategorie: Gynäkologie
Mögliche CME-Punkte: 4
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Präimplantationsdiagnostik (PID) ist die genetische Untersuchung von Zellen eines Embryos nach künstlicher Befruchtung in vitro vor seiner Übertragung in den Uterus. Voraussetzung ist eine assistierte Reproduktion. Untersucht werden sowohl Chromosomen als auch Gene. Eine PID trägt wesentlich dazu bei, eine Schwangerschaft mit der Folge einer Fehl- bzw. Totgeburt oder die Geburt eines Kindes mit einer schweren, genetisch bedingten Erkrankung zu vermeiden. PID darf in Deutschland nur nach zustimmender Bewertung einer Ethikkommission an einem staatlich zugelassenen PID-Zentrum durchgeführt werden.

Aktuelle Konzepte der palliativen Systemtherapie bei Urothelkarzinomen

Kategorie: Urologie
Mögliche CME-Punkte: 2
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Für die Therapie metastasierter inoperabler Urothelkarzinome sind in den letzten Jahren etliche Optionen hinzugekommen. Zudem werden neue Substanzen für den klinischen Alltag getestet. Hierzu wird ein aktueller Überblick geboten.

Periphere T-Zell-Lymphome – Neue zielgerichtete Therapien auf dem Vormarsch in die Klinik

Kategorie: Onkologie
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Die peripheren T-Zell-Lymphome sind eine seltene Gruppe von Non-Hodgkin-Lymphomen (NHL) und über das Merkmal der T-Zell-Differenzierung hinaus klinisch sowie pathologisch äußerst heterogen. Gemein ist diesen Lymphomen hingegen ein klinisch aggressiver Verlauf sowie ein schlechtes Therapieansprechen mit Ausnahme des großzelligen anaplastischen Lymphoms mit ALK-Translokation (ALCL, ALK+). Ein zunehmend vertieftes Verständnis der Biologie und Pathogenese von T-Zell-Lymphomen führt aktuell zur Untersuchung neuer zielgerichteter Substanzen, die genetische, epigenetische und immunologische Ansätze verfolgen. Auch für die weiteren Subtypen dieser aggressiv verlaufenden Erkrankung sind in naher Zukunft Verbesserungen der Therapie zu erwarten.

Einfluss der Ernährung bei Reizdarmsyndrom

Kategorie: Gastroenterologie
Mögliche CME-Punkte: 4
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Die Behandlung des Reizdarmsyndroms stellt Internisten und Hausärzte vor eine besondere Herausforderung. Neben medikamentösen Maßnahmen gegen Diarrhöen, Obstipation und Bauchschmerzen steht eine Ernährungsumstellung im Vordergrund. Besonders eine FODMAP-arme Diät – sie beinhaltet eine generelle Reduktion an kurzkettigen Kohlenhydraten – führt häufig zu einer Symptomlinderung, wirkt sich aber ungünstig auf die Mikrobiota aus. Yurdagül Zopf und Walburga Dieterich zeigen Ihnen, worauf Sie achten müssen.

Ultraschalldiagnostik im ersten Trimenon

Kategorie: Gynäkologie
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Hochauflösende Ultraschallgeräte und ständig zunehmende Erkenntnisse über darstellbare Strukturen in der fetalen Sonographie erlauben heute eine sehr differenzierte Untersuchung im ersten Trimenon. Das Präeklampsie-Screening zwischen 11+0 und 13+6 SSW ist mittlerweile eine fest etablierte Methode. Bei erhöhtem Risiko stellt die frühe Behandlung mit Acetylsalicylsäure eine wichtige Maßnahme dar. 

Bilaterale neovaskuläre altersbedingte Makuladegeneration – Update zu Monitoring und Therapieführung

Kategorie: Ophthalmologie
Mögliche CME-Punkte: 2
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Die altersbedingte Makuladegeneration (AMD) ist eine chronische und bilaterale Erkrankung, deren Veränderungen jedoch selten symmetrisch und zeitgleich an beiden Augen auftreten. Meist ist ein Auge zuerst betroffen und das zweite Auge folgt im natürlichen Verlauf – mit hohem Risiko, auch am Partnerauge eine neovaskuläre Form der AMD zu entwickeln. Krankheitsaktivität und -progression müssen frühzeitig detektiert werden, um eine adäquate Versorgung der Patienten zu gewährleisten.  

Epilepsiechirurgie: Zu selten, zu spät.

Kategorie: Neurologie
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Patienten, die für einen epilepsiechirurgischen Eingriff in Betracht kommen, werden oft nicht oder nur zu spät erkannt. Die Überweisung an ein Epilepsiezentrumerfolgt zu selten. Dabei kann Epilepsiechirurgie für Patienten mit pharmakoresistenter Epilepsie eine vielversprechende Therapieoption sein. Für die Temporallappenepilepsie insbesondere ist die Chirurgie einer prolongierten Pharmakotherapie gegenüber klar überlegen. Unter der Voraussetzung einer Selektion geeigneter Patienten im Rahmen der präoperativen Evaluierung, sowie unter Berücksichtigung der damit einhergehenden individuellen Risiko-Nutzen-Abwägung, handelt es sich im Allgemeinen um eine effektive und sichere Therapieoption. Die Komplikationsrate ist eher gering. Epilepsiechirurgie reduziert die Mortalität, und kann einen positiven Effekt auf die Lebensqualität haben. 

Neue Therapien bei neuromuskulären Erkrankungen

Kategorie: Pädiatrie
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Auch im Zeitalter der Einführung von neuen genetischen und hochwirksamen Therapien bleiben die rechtzeitige Wahrnehmung des Bedarfes und das konsequente Einleiten von supportiven Therapien im Sinne der Standards of Care eine wichtige Säule in der Betreuung von Patienten mit neuromuskulären Erkrankungen. Voraussetzung für die Anwendung neuer kausaler Therapien ist eine suffiziente genetische Abklärung. Für die SMA gibt es bereits drei erfolgversprechende, zugelassene Therapien: Nusinersen, Onasemnogene abeparvovec und Risdiplam. Für DMD-Patienten steht in Europa nur Ataluren bei Nonsense-Mutationen zur Verfügung, während in den USA Eteplirsen – zuletzt auch Golodirsen – für Patienten mit Mutationen zugelassen wurden, die für Exon-skipping-Therapien infrage kommen. Beide Substanzen können den Verlauf von DMD mildern, ohne letztlich das Fortschreiten ganz zu stoppen. Genersatztherapien bei DMD sind aufgrund der Dystrophingengröße nur mit einem gekürzten Gen möglich; Zulassungsstudien dazu laufen. Bei allen neuen Therapien haben Zulassungs- und Beobachtungsstudien gezeigt, dass ein frühzeitiger – im Idealfall präsymptomatischer – Behandlungsbeginn mit einem besseren Outcome dieser Therapien korreliert. Daher sollte die oberste Priorität eine Verbesserung der Früherkennung und Diagnostik sein, was nur mit einer weiteren Verbesserung der »Awareness« für hinweisende Symptome neuromuskulärer Erkrankungen möglich ist. Eine ideale Umsetzung dieser Forderung kann durch Integration der Diagnostik in das Neugeborenenscreening erzielt werden. Dafür wäre – im Zeitalter der nun zugelassenen kausalen Therapien – die SMA am besten geeignet. Dies ist bereits in mehreren Ländern umgesetzt.

Active Surveillance bei Prostatakarzinomen am Beispiel der HAROW-Studie

Kategorie: Urologie
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Durch die Früherkennung mittels PSA-Test werden mittlerweile fast dreiviertel aller Prostatakarzinome (PCa) in einem lokal begrenzten Stadium cT1 (31 %) bis cT2 (43 %), N0, M0 diagnostiziert. Bei einem mittleren Erkrankungsalter von 72 Jahren und einem langen Verlauf ist die Prognose mit einem tumorspezifischen 10-JahresÜberleben von über 90 %so gut wie bei wenigen anderen Tumorentitäten. Die Folge ist eine hohe Zahl von „PSAKranken“, deren Tumor – würde er nicht diagnostiziert – zu Lebzeiten nie in Erscheinung träte und dementsprechend eine hohe Rate an Übertherapien durch invasive Behandlungen wie die Operation (OP) durch radikale Prostatektomie oder die Radiotherapie (RT). In diesem Kontext wurde Mitte der 1990er Jahre die aktive Überwachung (Active Surveillance: AS) entwickelt und von der langfristigen Beobachtung (Watchful Waiting: WW) abgegrenzt.

Update refraktive Chirurgie

Kategorie: Ophthalmologie
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Laser- und linsenchirurgische Verfahren zur Korrektur einer bestehenden Fehlsichtigkeit sind in der heutigen refraktiven Chirurgie grundsätzlich gleichwertig. Um bei der Wahl der Behandlungsform das beste Verfahren zu finden, müssen neben sorgfältiger Anamnese, klinischer Untersuchung und Diagnostik generelle und spezielle Ein- und Ausschlusskriterien sowie die individuelle Befundkonstellation und die Erwartungen des Patienten berücksichtigt werden.

Die Aorta bei angeborenen Herzfehlern – ein vernachlässigtes Organ

Kategorie: Kardiologie
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Patienten mit angeborenen Herzfehlern (AHF) sind als chronisch krank anzusehen. Trotz der zunehmenden Hinweise auf die Relevanz von Aortenveränderungen bei AHF wurde die Bedeutung einer Aortopathie bei diesen Patienten bisher weitgehend vernachlässigt. Eine solche Aortopathie kann erhebliche negative Auswirkungen auf Morbidität und Mortalität haben. Da die Aortopathie bei den Betroffenen in Abhängigkeit von dem zu Grunde liegenden Herzfehler und auch dem Alter an Bedeutung gewinnen kann, benötigen fast alle Betroffenen eine lebenslange medizinische Nachsorge und Zugang zu modernen, wissenschaftlich fundierten Versorgungskonzepten. Ziel ist es daher, sowohl bei den versorgenden Ärzten sowie den betroffenen Patienten ein besseres Bewusstsein für die Aortenproblematik bei AHF zu schaffen.

Differenzialdiagnostik des Schulterschmerzes

Kategorie: Chirurgie
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Schulterschmerzen zählen beim Orthopäden und Unfallchirurgen zu den dritthäufigsten muskuloskelettalen Beschwerden. Pathophysiologisch können diesen verschiedene funktionelle, degenerative und mechanische Ursachen zugrunde liegen, oder eine nicht schulterbedingte Ätiologie. Nach einer allgemeinen Einleitung zur Schulterdiagnostik werden in diesem Beitrag die klinisch relevanten Differenzialdiagnosen zu Schulterschmerzen dargestellt. Deren Kenntnis vermeidet Fehldiagnosen und für den Patienten nicht zufriedenstellende Behandlungsergebnisse. 

Praxisrelevante Aspekte der Genetik des Prostatakarzinoms

Kategorie: Onkologie
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Das Prostatakarzinom hat als häufigste Tumorerkrankung des Mannes eine große medizinische Relevanz. Auch wenn es sich nur in einem kleinen Teil der Tumoren um erbliche Erkrankungen handelt, so können molekulargenetische Untersuchungen bei der Identifikation von Männern mit hohem Erkrankungsrisiko hilfreich sein. Molekulare Therapien des fortgeschrittenen und metastasierten Prostatakarzinoms waren bisher ausschließlich gegen den Androgensignalweg gerichtet. Ergänzend hierzu wurde mit dem PARP-Inhibitor Olaparib unlängst erstmals eine von einem genetischen Testergebnis abhängige Therapie zugelassen.

Adjuvante endokrine Therapie des primären Mammakarzinoms

Kategorie: Onkologie
Mögliche CME-Punkte: 4
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Eine antihormonelle Therapie ist bei allen endokrin sensitiven Mammakarzinomen indiziert. Die Standarddauer der antihormonellen Therapie beträgt sowohl in der Prä- als auch Postmenopause 5 Jahre. In der Postmenopause sollte die endokrine Therapie in den ersten 5 Jahren standardmäßig aus einer Sequenz von Tamoxifen und Aromataseinhibitor bestehen. Eine erweiterte endokrine Therapie (EAT, >5 Jahre) ist nur bei erhöhtem Rezidivrisiko, guter Verträglichkeit und Wunsch der Patientin empfehlenswert, ohne dass diese das Gesamtüberleben verbessert. Eine Unterbrechung der endokrinen Aromataseinhibitortherapie für 3 Monate im Jahr reduziert die Nebenwirkungen, ohne die Prognose zu verschlechtern.

Diagnostik nicht-muskelinvasiver Harnblasenkarzinome

Kategorie: Urologie
Mögliche CME-Punkte: 2
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Harnblasenkarzinome sind die neunt häufigste Todesursache von Tumorerkrankungen weltweit. Häufigstes und wichtigstes Hinweiszeichen ist eine “schmerzlose“ Hämaturie. Sie erfordert eine dringliche Diagnostik. 

Der Fortbildungsartikel fasst praxisnahe, leitliniengerechte Diagnoseschritte für das nicht-invasive Harnblasenkarzinom zusammen.

Citicolin: Ein Neuroprotektivum für die Glaukomerkrankung

Kategorie: Ophthalmologie
Mögliche CME-Punkte: 2
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Der Beitrag befasst sich mit der Datenlage zu neuroprotektiven Eigenschaften von Citicolin und geht der Frage nach, ob diese Substanz, die als Nahrungsergänzungsmittel vertrieben wird, eine sinnvolle Ergänzung zur konventionellen Glaukomtherapie oder auch Glaukomprophylaxe bilden kann.

Immunometabolische Depression – ein neues Target für die Präzisionsmedizin in der Psychiatrie?

Kategorie: Neurologie
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Depressive Erkrankungen stellen weltweit eine hohe Krankheitslast dar. Es herrscht ein überraschender Mangel an innovativen Therapieansätzen, obwohl unter den bisherigen Therapien eine vollständige Remission der depressiven Symptome viel zu häufig ausbleibt. Um im Sinne der Präzisionsmedizin individualisierte Behandlungskonzepte zu ermöglichen, sollte eine Einteilung depressiver Erkrankungen in Subgruppen anhand der jeweiligen Pathomechanismen angestrebt werden. Dies stellt jedoch eine große Herausforderung dar und ist noch Inhalt aktuellster Forschungsvorhaben. Eine Subgruppierung im klinischen Alltag ist bisher nur eingeschränkt möglich. Bisherige Forschungsergebnisse deuten auf mehrere möglichen Untergruppen hin: veränderte inflammatorische Parameter, Mikrobiomveränderungen, chronischer Stress, seneszente Leukozyten, metabolisches Syndrom, traumatische Erfahrungen in der Kindheit. Besonders hervorzuheben ist dabei die Rolle eines veränderten Immunsystems. In mehreren klinischen Studien wurde daher auch die Wirkung von immunsystemmodulierenden Medikamenten auf depressive Symptome untersucht. Diese Studien weisen jedoch erhebliche Mängel auf und haben, bis auf die Studien mit Statinen, keine überzeugenden Effektstärken. Um langfristig die Versorgung depressiver Patientinnen und Patienten zu verbessern, sind daher die Grundlagenforschung zur Identifizierung zugrundliegender Pathomechanismen und longitudinale klinische Studien mit großen Fallzahlen zur Beurteilung neuer Therapieansätze unerlässlich. 

PARP Inhibitoren – neue Therapieoption beim metastasierten Mammakarzinom mit BRCA1/2-Mutation

Kategorie: Gynäkologie
Mögliche CME-Punkte: 2
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Mittlerweile stehen zur Therapie des metastasierten Mammakarzinoms bei
nachgewiesener BRCA1/2-Keimbahnmutation zwei PARPi als Monotherapie
zur Verfügung. Olaparib ist sowohl beim triple-negativen als auch Hormonrezeptor
positiven, aber HER2 negativen lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Mammakarzinom zugelassen. Im Vorfeld sollte eine Anthracyclin und Taxanhaltige Chemotherapie verabreicht worden sein. Talazoparib wird ebenfalls als Monotherapie verabreicht mit gleicher Indikation, doch eine Vorbehandlung mit einem Anthracyclin oder Taxan ist ausreichend. In den genannten Studien zur Zulassung erwies sich die Therapie mit PARP Inhibitoren im Vergleich zu einer Monochemotherapie deutlich effektiver insbesondere bezüglich des progressionsfreien Intervalls, aber auch
deutlich verträglicher. Dennoch sollte auf Nebenwirkungen wie Hämatotoxizität,
insbesondere in Formeiner Thrombo- oder auchNeutropenie sowie Anämie, geachtet werden. Die Tatsache, dass es sich um eine orale Therapie handelt, verbessert die Lebensqualität der Patientinnen. Auch eine Alopezie tritt nicht in Erscheinung. Unter Berücksichtigung, dass bereits nach einem Progress in der ersten Therapielinie und eingeschränkt auch zur Erstlinienbehandlung sowohl Olaparib als auch Talazoparib eingesetzt werden können, sollte ein BRCA1/2-Testung frühzeitig und im Sinne der Patientinnen gemäß Indikation großzügig erfolgen [29].

Medikationsfehler - Perspektive der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft

Kategorie: Innere Medizin
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Bei der Anwendung von Arzneimitteln im Alltag können Medikationsfehler auftreten, die grundsätzlich vermeidbar wären. Eine transparente Aufarbeitung von Medikationsfehlern hat das Ziel, systembedingte Ursachen von Fehlern zu identifizieren und Gegenmaßnahmen zu etablieren, um zukünftig Schaden von Patienten abzuwenden. Die Fortbildung soll anhand von konkreten Fallbeispielen, die der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) gemeldet wurden, für das Thema Medikationsfehler sensibilisieren und aufzeigen, wie Meldungen von Medikationsfehlern zu einer verbesserten Patientensicherheit beitragen können.

Diagnostik und Therapie neuroendokriner Neoplasien des Gastrointestinaltraktes

Kategorie: Onkologie
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Neuroendokrine Neoplasien (NEN) des Verdauungstrakts stellen eine relativ seltene und heterogene Gruppe von Tumorerkrankungen dar. Während etwa 30 % dieser Tumoren Hormone sezernieren und so hormonspezifische Symptome verursachen, ist die Mehrzahl funktionell inaktiv und fällt durch unspezifische tumorbedingte Symptome auf. Wie bei allen soliden Tumorerkrankungen besteht das wichtigste therapeutische Prinzip in der kompletten chirurgischen Tumorentfernung. Ist dieses Vorgehen nicht möglich, sollte die Therapieentscheidung individuell und interdisziplinär an einem in der Behandlung dieser Tumoren erfahrenen Zentrum erfolgen unter Berücksichtigung des Ursprungsortes, des individuellen Spontanverlaufs sowie tumorbedingter Symptome.

Thermische Verletzungen bei Kindern und deren aktuelles Behandlungsschema

Kategorie: Pädiatrie
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Thermische Verletzungen im Kindesalter sind häufig, in 70 % der Fälle liegt eine Verbrühung im Kleinkindalter vor. Die Pathogenese unterliegt den Besonderheiten im Kindesalter. So sind aufgrund der großen Körperoberfläche im Verhältnis zum Körpergewicht Kinder schneller vital bedroht. Das Behandlungsschema umfasst die präklinische Versorgung mit Wärmeerhalt, steriler Abdeckung der Wunden, Schmerztherapie und Volumentherapie mit anschließender stationärer klinischer Versorgung im Zentrum für schwerbrandverletzte Kinder bzw. in spezialisierten Kliniken.
Kleinflächige und oberflächliche thermische Verletzungen können ambulant durch den in der Wundversorgung erfahrenen Kinder- und Hausarzt behandelt werden. Nachfolgend ist immer eine ambulante Nachsorge unverzichtbar zum Erhalt und ggfs. zur Verbesserung des Behandlungserfolges. Die primäre Prävention ist die einzige Möglichkeit, stigmatisierende Narben und Funktionseinschränkungen gänzlich zu vermeiden.

Harnröhrenstriktur: Ventral-Onlay- und Dorsal-Inlay-Harnröhrenplastik mit Mundschleimhaut

Kategorie: Urologie
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Die Prävalenz für Harnröhrenstrikturen liegt in Industrienationen bei 0,9 %. Die häufig initial angewandte Urethrotomia interna hat eine hohe Rezidivrate. Bessere Ergebnisse liefert insbesondere bei langstreckigen Harnröhrenstenosen eine Harnröhrenplastik mit Mundschleimhaut. Bei komplexen bzw. besonders langstreckigen Stenosen und schmaler Urethralplatte liefert eine kombinierte Harnröhrenplastik mit Mundschleimhaut als ventrale Onlay und dorsales Inlay vielversprechende Ergebnisse.

Blutungsstörungen in der Jugendgynäkologie

Kategorie: Gynäkologie
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Blutungsstörungen sind neben Kontrazeptionsberatung der häufigste Grund für Mädchen und Jugendliche, eine gynäkologische Praxis aufzusuchen. Für eine einfühlsame, altersgerechte Behandlung ist es notwendig, die Grundlagen der Pubertätsentwicklung und deren Normvarianten sowie geeignete Untersuchungstechniken für Mädchen zu kennen. In dem Artikel wird eine einfache Basisdiagnostik der primären und sekundären Amenorrhö, der juvenilen Dauerblutung und der Dysmenorrhö vorgestellt. Dazu gehört neben der Anamnese der Pubertätsentwicklung die Inspektion des äußeren Genitals, der abdominale Ultraschall der inneren Genitalien sowie eine Hormonbasisdiagnostik und die Bestimmung der Schilddrüsenwerte. Unabhängig vom Vorstellungsgrund ist es wichtig, Jugendliche auf eventuelle Blutungsstörungen aktiv anzusprechen, um ihnen verfügbare, auch konservative, Therapiemöglichkeiten aufzuzeigen.

Direkte und kollaterale Schäden: Retinale Komplikationen bei Uveitis

Kategorie: Ophthalmologie
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Uveitis ist eine Gruppe von Erkrankungen mit diversen Komplikationen, die potenziell zu einer Erblindung führen können. Mehr als ein Drittel aller Uveitispatienten entwickelt direkte oder kollaterale Beteiligungen der Netzhaut, welche langfristig den funktionellen Verlauf beinträchtigen können. In diesem Beitrag werden wichtige Netzhautkomplikationen der Uveitiden zusammengefasst.

Myombefund bei Frauen über 50 Jahren – Befund oder Krankheitswert?

Kategorie: Gynäkologie
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Die vor allem hormonabhängig wachsenden Uterusmyome spielen im Patientinnenkollektiv „50+“ eine besondere Rolle, da anzunehmen ist, dass mit dem Eintritt in die Menopause myomassoziierte Beschwerden zurückgehen oder vollständig sistieren. Dennoch suchen immer wieder auch postmenopausale Patientinnen die Myomsprechstunde auf, häufig zur Abklärung eines auffälligen Befundes oder wegen eines tatsächlichen oder vermeintlichen, sarkomsuspekten Myomwachstums. Immer wieder diskutiert wird auch die Bedeutung einer Hormonersatztherapie (HRT) bei postmenopausalen Myombefunden. Somit lässt sich für die Praxis im Vergleich zu prämenopausalen Patientinnen mit Myombefund ein gesondertes Vorgehen für die Betreuung postmenopausaler Patientinnen ableiten.

Sport und Vorhofflimmern: Schutzfaktor, Risikofaktor und Therapeutikum?

Kategorie: Kardiologie
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Vorhofflimmern ist die häufigste Rhythmusstörung und weist wegen des demografischen Wandels und einer hohen Prävalenz an Risikofaktoren stetig steigende Fallzahlen vor. Während medikamentöse (Rhythmus- und Frequenzkontrolle) und interventionelle (Pulmonalvenenisolierung; atriale Ablation mit 3D-Mapping) Therapieregime teils gute Ergebnisse erzielen, erfährt die Lifestyleintervention zunehmend Aufmerksamkeit. Diese beinhaltet körperliches Training, das sowohl präventive und therapeutische Effekte haben, als auch als Risikofaktor fungieren kann. Die entscheidenden Faktoren diesbezüglich scheinen zu sein: Trainingsvolumen und -Intensität, sowie das Geschlecht. Inder Prävention von Vorhofflimmern scheinen Frauen durch sportliche Aktivität ihr Risiko signifikant senken zu können, unabhängig von Trainingsvolumen und Intensität. Für Männer zeichnet sich ein protektiver Effekt bei 1,5 bis 4 Stunden moderaten Ausdauertrainings pro Woche ab. Bei intensiven Belastungen von. 8 Stunden pro Woche deutet sich eine Elevation des Vorhofflimmerrisikos an. Athleten als Population mit naturgemäß hohen Trainingsumfängen und-intensitäten – speziell in den Ausdauerdisziplinen – haben ein etwa 5-fach erhöhtes Lebenszeitrisiko, an Vorhofflimmern zu erkranken. In der Therapie von Vorhofflimmern durch Sportinterventionen sind Studien rar. Körperliches Training scheint jedoch die kardiorespiratorische Fitness von Vorhofflimmerpatienten verbessern und die Flimmerlast reduzieren zu können. Diesbezüglich sind weitere Studien nötig. Die Mechanismen der Effekte von Sport auf Vorhofflimmern beinhalten direkte kardiale Effekte wie atriale Dimension und Fibrosierung, sowie Auswirkungen auf die Vorhofflimmer-Risikofaktoren wie Arterielle Hypertonie und Diabetes mellitus. Während bestimmte Trainingsintensitäten und -volumina somit möglicherweise das Vorhofflimmerrisiko dezent steigern, sollte körperliches Training – dessen kardiovaskulären Effekte insgesamt (inklusive Mortalitätsreduktion) hervorragend erforscht sind – sowohl in der Vorhofflimmerprävention als auch -therapie empfohlen und integriert werden. 

Metabolische Myopathien

Kategorie: Innere Medizin
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Die metabolischen Myopathien gehören zu den seltenen, überwiegend autosomal rezessiv vererbten Stoffwechselerkrankungen und beruhen auf Enzymdefekten des muskulären Energiestoffwechsels. Zu den primären metabolischen Myopathien gehören die Glykogenspeicherkrankheiten oder Glykogenosen (GSD) sowie die Lipidspeichermyopathien. Bei Verdacht auf eine metabolische Myopathie empfiehlt sich die Abklärung in einem neuromuskulären Zentrum, um eine potenziell unnötige invasive Diagnostik mit nur geringem Informationsgewinn vermeiden zu können. Die Fortbildung beschäftigt sich mit Klinik, Diagnostik und Therapie dieser wichtigen Gruppe der neuromuskulären Erkrankungen.

Die operative Therapie des frühen Zervixkarzinoms

Kategorie: Onkologie
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Die Therapie des invasiven Zervixkarzinoms beinhaltet die operative Therapie mit radikaler Hysterektomie, Lymphonodektomie sowie Radiatio und Chemotherapie mit gezielter Antikörpertherapie (Bevacizumab). Welches dieser Therapieverfahren angewandt wird, richtet sich nach dem Erkrankungsstadium. Die Therapie der frühen Erkrankungsstadien beinhaltet hauptsächlich die operative Therapie. Sowohl offen-chirurgische als auch minimalinvasive Verfahren wie die klassische Laparoskopie und roboterassistierte OP-Verfahren werden angewandt. Die Frage welches Operationsverfahren die beste Behandlungsmöglichkeit in Bezug auf onkologische Outcomes sowie postoperative Morbidität bietet, soll in diesem Artikel diskutiert werden.

Therapieresistente Depressionen – Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten

Kategorie: Neurologie
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Etwa ein Drittel aller Patienten sprechen nicht auf eine antidepressive Behandlung an. die Prädiktion des antidepressiven Behandlungserfolgs ist auch heute noch sehr begrenzt. Ursachen für die Therapieresistenz können diagnostische Faktoren, komorbide psychiatrische und somatische Erkrankungen, unzureichende Compliance, inadäquate Behandlung, Wechselwirkungen und Stoffwechselvarianten sein. An psychotherapeutischen Verfahren sind vor allem KVT, IPT und CBASP evidenzbasiert und zu empfehlen. Psychopharmakologische Behandlungsstrategien umfassen u.a. Hochdosierung, Wechsel des Antidepressivums (switching) sowie Kombinations- und Augmentations-(Lithium, atypische Antipsychotika) behandlungen. Verschiedene Hirnstimulationsverfahren (EKT, rTMS, VNS, DBS) stehen ebenfalls zur Verfügung. Ketamin und Eskatamin sind in den letzten Jahren zunehmend in den Fokus bei Therapieresistenz auf Antidepressiva gerückt.

Neue Therapieoptionen bei der juvenilen idiopathischen Arthritis

Kategorie: Pädiatrie
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Die Pharmakotherapie der juvenilen idiopathischen Arthritis hat sich seit der Einführung der Biologika vor 20 Jahren bedeutsam gewandelt. Biologika sind hochmolekulare Eiweiße, die als Antikörper oder lösliche Rezeptoren eine spezifische Blockade von Zytokinen oder Oberflächenmolekülen auf Immunzellen bewirken und so gezielt Entzündungsreaktionen unterbrechen. Diese Biologika zählen zu den erfolgreichsten
Innovationen in der Therapie entzüdlicher Erkrankungen und bieten neben einem raschen Wirkeintritt und einer starken Wirksamkeit auch eine Option zur Prävention von Langzeitschäden sowie die realistische Aussicht auf eine Remission. Nach der Zulassung von Inhibitoren gegen Tumornekrosefaktor-α folgten solche gegen Interleukin-(IL-)1, IL-6 und neuerdings auch gegen IL-17, IL-12/23 und IL-18, Interferon-α und -γ. Daneben haben Inhibitoren der T-Zell- und B-Zellaktivierung Bedeutung erlangt. Auf diese Innovationen folgt die neueste Gruppe zur »targeted therapy« mit »small molecules«, die die intrazelluläre Signaltransduktion hemmen
und eine ähnlich effektive Blockade von Entzündungsreaktionen ermöglichen. Diese Arbeit fasst den für die pädiatrische Praxis relevanten Wissensstand zusammen.

Metastasiertes Nierenzellkarzinom – Standards 2021

Kategorie: Urologie
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Die Empfehlungen der S3-Leitlinie Nierenzellkarzinom wurden 2020 aktualisiert. Hauptgrund dafür waren die Ergebnisse und Zulassung neuer Kombinationstherapien. Die aktualisierte S3-Leitlinie wird in diesem Artikel gemeinsam mit Grundwissen zum Nierenzellkarzinom vorgestellt.

Pädiatrische Hornhautchirurgie bei zentralen Hornhauttrübungen

Kategorie: Ophthalmologie
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Kindliche Hornhauttrübungen kommen sowohl erworben als auch angeboren vor. Sind sie kongenital bereits vorhanden oder treten sie in den ersten Lebensjahren auf, müssen Diagnostik und Therapie zügig betrieben werden, um die drohende Amblyopie so gering wie möglich zu halten. Gerade bei den angeborenen Hornhauttrübungen können chirurgische Eingriffe sinnvoll sein. In die OP-Entscheidung müssen viele Besonderheiten der kindlichen Situation einbezogen werden, um den für das Kind optimalen Versorgungsweg festlegen zu können.

Behandlungsaspekte bei Verbrennungen der Hand – von der Erstversorgung bis zur plastischen Deckung

Kategorie: Chirurgie
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Thermische Verletzungen an der Hand sind ein relevantes Alltagsproblem der Chirurgie. Die korrekte Einschätzung von Ausdehnung und Tiefe ist entscheidend für die weiteren Therapieentscheidungen. Die Fortbildung bietet eine umfassende Vorstellung der verschiedenen Aspekte der Therapie von der Primärversorgung in der Notfallsituation bis hin zur Nachbehandlung. In der Akutversorgung sind Verbände mit Polyhexanidgel und Fettgaze etabliert. Für die Entfernung des Eschars stehen mit der Hydrochirurgie und dem enzymatischen Débridement mit Bromelain neue Verfahren zur Verfügung. Epidermisersatz auf Milchsäurebasis kann bei der Deckung von Verbrennungswunden die Anzahl an Verbandwechseln und damit assoziierte Schmerzen effektiv reduzieren. Ebenso können synthetische Materialien als Dermisersatz eingesetzt werden.

Das nicht-muskelinvasive Harnblasenkarzinom − Diagnostik, Therapie und Nachsorge

Kategorie: Onkologie
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Das Harnblasenkarzinom stellt besonders in Industrienationen eine häufige Tumorentität dar. Etwa 90 % der Blasenkarzinome in der westlichen Welt sind Urothelkarzinome. Nikotinabusus, aromatische Amine und Schistosomiasis gelten als Risikofaktoren von Blasentumoren. Als Kardinalsymptom gilt die schmerzlose Makrohämaturie und entsprechend sollte beim Auftreten eine zeitnahe fachurologische Abklärung eingeleitet werden.

Herz- und Lungentransplantation in Zeiten von COVID-19

Kategorie: Kardiologie
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Das neuartige Coronavirus SARS-CoV- 2 ist hochansteckend und die ausgelöste Erkrankung COVID-19 hat insbesondere unter Patienten mit Komorbiditäten eine hohe Letalität [1]. Die im Dezember 2019 in Wuhan ausgebrochene Epidemie hat sich 2020 zu einer Pandemie entwickelt und führt aktuell, trotz umfangreicher politischer Maßnahmen wie dem Lockdown, zu einer hohen und weiter steigenden Mortalität. Das Gesundheitssystem, insbesondere die Kapazitäten der Intensivmedizin, stößt an seine Grenzen, was weitreichende Folgen für alle Bereiche der Medizin hat.

Periokuläres Basalzellkarzinom – Best-Care-Chirurgie oder gezielte medikamentöse Therapie?

Kategorie: Ophthalmologie
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Das Basalzellkarzinom ist weltweit der häufigste maligne Tumor bei Menschen mit heller Haut, an dem jedes Jahr ungefähr zwei Millionen Menschen neu erkranken. Der größte Risikofaktor für die Entstehung ist die UV-Exposition, sodass die periokuläre Region als „Sonnenterrasse“ eine häufige Lokalisation mit erhöhtem Rezidivrisiko darstellt. In diesem Artikel wird dieses alltägliche und sehr wichtige Krankheitsbild mit den modernsten, möglichen Therapieoptionen von mikroskopisch-kontrollierter Chirurgie über Laser-, Strahlen-, Salbenbehandlung bis hin zu zielgerichteter Immunmodulation beleuchtet. 

Digitale Klassifizierung des weiblichen Zyklus mit Vaginalringsensorik und die Vorteile für die gynäkologische Praxis

Kategorie: Gynäkologie
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Die Cyclofertilographie (CFG) mittels OvulaRing ist eine moderne Methode zur individuellen Zyklusdiagnostik in der Frauenheilkunde. Mit einem Vaginalringsensor wird dabei der Biomarker Körperkerntemperatur kontinuierlich erfasst und mittels einer webbasierten Software auf Basis von patentierter Mustererkennungen und medizinischen Algorithmen ausgewertet. Mit dieser Diagnostik können Informationen zur Follikelphase, Gelbkörperphase, Ovulation, fertilen Phase, aber auch zur Frühschwangerschaft digital dargestellt werden. Mit der Einführung eines CFG Scores werden diese Kerndaten von mehreren Zyklen erfasst und die Zyklusgesundheit der Frau individuell abgebildet. Auf diese Weise ist erstmals eine objektive Diagnostik der Zyklen und damit eine digitale Klassifizierung des Zyklusgeschehens gegeben. Somit konnte u.a. gezeigt werden, dass die Wahrscheinlichkeit, nach einemvorausgegangenen monophasischen Zyklus im Folgezyklus schwanger zu werden, sehr gering ist. Ab dem zweiten CFG werden tagesspezifische Empfängniswahrscheinlichkeiten für den laufenden Zyklus angegeben. Die Methodik bildet bei Kinderwunsch die Grundlage für eine optimale und individuelle Therapie. Einige Krankenkassen übernehmen sowohl den Erwerb als auch die Abrechnungsmöglichkeit der Methodik. 

Aktuelle Aspekte der Sekundärprävention des ischämischen Schlaganfalls

Kategorie: Neurologie
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Der Schlaganfallkannmitgeschätzt270.000FällenproJahr in Deutschland zu den Volkskrankheiten gezählt werden. Man unterscheidet zwischen ischämischen zerebrovaskulären Ereignissen (etwa 85%, Transitorisch ischämische Attacke vs. ischämischer Schlaganfall) und Hirnblutungen (etwa 15%). Neben der Akuttherapie und der Ursachenabklärung stellt die Sekundärprävention einen wesentlichen Bestandteil der Behandlung dar. Hierunter versteht man alle Maßnahmen, die dazu führen sollen, weitere zerebrovaskuläre Ereignisse zu verhindern. Leider kommt es nicht selten trotz adäquater Sekundärprävention zu erneuten Schlaganfällen, die mitunter zu bleibender Behinderung oder gar zum Tod führen. Aus diesem Grund ist man bestrebt, im Rahmen von Studien weitere wissenschaftliche Erkenntnisse zu sammeln um die Sekundärprävention nachhaltig zu verbessern. Die vorliegende Arbeit fasst die wesentlichen Entwicklungen der Sekundärprävention des ischämischen Schlaganfalls der letzten Jahre zusammen. 

Systemische Therapie des metastasierten Mammakarzinoms – ein Update

Kategorie: Onkologie
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Das Mammakarzinom wird bei ca. 7 % der Patientinnen in einem primär metastasierten Stadium diagnostiziert. Das Überleben dieser Patientinnen hängt von der Art der Metastasierung,demintrinsischen Subtyp des Karzinoms und dem Allgemeinzustand der Betroffenen ab. Darüber hinaus spielen der Wunsch und die Erwartung der Patientin eine große Rolle. In den letzten Jahren gab es auf dem Gebiet der Therapie des metastasierten Mammakarzinoms zahlreiche Neuerungen. In diesem Artikel sind die Behandlungsoptionen unter besonderer Berücksichtigung der neu zugelassenen Medikamente auf dem Gebiet der systemischen Therapie des metastasierten Mammakarzinoms zusammengefasst.

Die Varikozele im Kindes- und Jugendalter

Kategorie: Pädiatrie
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Die Varikozele tritt meist im jugendlichen Alter auf. Die Pathogenese ist bis zum heutigen wissenschaftlichen Stand nicht vollständig geklärt. Stark ausgeprägte Formen können das Hodengewebe möglicherweise schädigen und die Spermatogenese negativ beeinflussen. Der Großteil der Varikozelen ist asymptomatisch. Bei der Varikozele wird die primäre von einer sekundären Form unterschieden. Diagnostisch von Bedeutung ist neben der klinischen Untersuchung die Sonografie. Empfohlen wird insgesamt eine zurückhaltende Indikationsstellung zur operativen Korrektur. Für die Entscheidungsfindung sollten primär klinische Beschwerden und die Differenz im Hodenvolumen mit einbezogen werden. Die Samenanalyse sowie die Fertilität im Jugendalter eignen sich weniger als suffiziente Indikatoren. 

Wenn eine Operation erwogen wird, kann die Therapie konventionell offen oder laparoskopisch erfolgen. Das Ziel ist hierbei die Unterbindung des Blutflusses der V. testicularis sinistra, mit oder ohne Schonung der Arterie und Lymphgefäße.Zu den Hauptkomplikationen zählen Rezidive, die Ausbildung einer postoperativen Hydrozele und selten die Hodenatrophie. Der Einfluss der Varikozele im Jugendalter auf die Fertilität bleibt bis heute unklar.

Die schwangerschaftsassoziierte CMV-Infektion: praktisches Vorgehen

Kategorie: Gynäkologie
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Das Cytomegalievirus (CMV) ist ein doppelsträngiges, behülltes DNA-Virus aus der Familie der Herpesviridae und wird durch Schmierinfektionen, also direkten Kontakt von Schleimhäuten mit infektiösen Körperflüssigkeiten wie Nasensekret, Speichel, Tränenflüssigkeit, Harn, Genitalsekreten oder Muttermilch, übertragen. Erleidet eine seronegative Schwangere perikonzeptionell oder im ersten Trimenon eine Primärinfektion mit CMV, kann es zu komplexen teratogenen Beeinträchtigungen insbesondere des kindlichen Gehirns mit mentaler Retardierung, zerebraler Lähmung, Epilepsie oder Hörverlusten kommen. Die pränatale Gefährdung einer Schwangerschaft durch CMV ist bisher noch zu wenigen Schwangeren bekannt. Die Fortbildung zeigt den Vorteil einer perikonzeptionellen Hygieneberatung und die Möglichkeiten der perinatalen Diagnostik. Weitere Therapiemöglichkeiten mit Hyperimmunglobulinpräparaten und Virostatika werden ebenfalls vorgestellt.

Periphere und zentrale Neurotoxizität nach Tumortherapie

Kategorie: Onkologie
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Im Rahmen der Behandlung maligner Tumoren können neurologische Nebenwirkungen auftreten, wobei das periphere Nervensystem häufiger betroffen ist als das zentrale. Chemotherapeutika mit hohem Neurotoxizitätspotenzial am peripheren Nervensystem sind Platin-Derivate, Mikrotubuli-affine Substanzen, Proteasom-Inhibitoren und außerdem der Angiogenese-Inhibitor Thalidomid. Die höchste Inzidenz hat die Chemotherapie-induzierte periphere Neuropathie (CIPN), eine oft dosislimitierende, vorwiegend sensible Polyneuropathie. Das Risiko einer Chemotherapie-induzierten zentralen Neurotoxizität (CICN) wird durch eine vorausgegangene oder simultane Strahlentherapie des ZNS erhöht.

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