Fortbildungen

Hier finden Sie alle unsere aktuellen Fortbildungen.
Wir bieten Ihnen ein breites Spektrum zertifizierter CME zu den unterschiedlichsten Themen und Fachgebieten.
Mit Abschluss eines Wissenstests können Sie 2-4 CME-Punkte sammeln.

Implantat und Alloplast: Synergie im unteren Frontzahnbereich

Kategorie: Zahnmedizin
Mögliche CME-Punkte: 0
Zertifizierende Stelle: 0
Mit freundlicher Unterstützung von BDIZ EDI konkret
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Diese Fallstudie demonstriert die erste Verwendung eines neuartigen Implantatdesigns, zusammen mit einem partikulären alloplastischen Transplantatmaterial aus β-Tricalciumphosphat (β-TCP) im unteren Frontzahnbereich mit Sofortinsertion und Sofortbelastung.

Karies meets Pulpa - Wie weit kann man gehen?

Kategorie: Zahnmedizin
Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: 0
Mit freundlicher Unterstützung von teamwork
Gesponsert von teamwork media GmbH & Co. KG
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Der Pulpa-Dentin-Komplex ist aufgrund seiner elementaren Funktionen eine schützenswerte Struktur. Durch die enge Beziehung zwischen Pulpa und Dentin kann jede Veränderung im Bereich der Zahnhartsubstanzen eine Reaktion der Pulpa hervorrufen. Nicht das vollständige Entfernen der Karies bis hin zu einer möglichen Pulpaeröffnung, sondern ein minimalinvasiver, selektiver Exkavationsansatz ist heutzutage das Mittel der Wahl. 

Indikationen und Grenzen der Leberchirurgie

Kategorie: Chirurgie
Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von chirurgische praxis
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 500,-
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Primäre und sekundäre Lebertumoren sind eine häufige Erkrankung. Mit der rapiden technischen Entwicklung der Leberchirurgie sind viele dieser Tumoren resezierbar geworden. Es wurden Techniken entwickelt, die sich die Regenerationsfähigkeit der Leber zunutze machen, um das zukünftige Leberrestgewebe so zu vergrößern, dass extreme Leberresektionen möglich werden. Auch die Lebertransplantation hat das Gebiet der hepatobiliären Chirurgie revolutioniert und ist heute in der Behandlung von primären Lebertumoren nicht mehr wegzudenken. Dieser Artikel bietet einen Überblick über die aktuellen Indikationsstellungen sowie die Grenzen der technischen und onkologischen Machbarkeit.

CAR-T-Zelltherapie beim Multiplen Myelom: Chancen und Herausforderungen

Kategorie: Onkologie
Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von onkologie heute
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Mit mehreren regulatorischen Zulassungen haben CAR-T-Zellen aufgrund ihres kurativen Potentials in den letzten Jahren Einzug in die Standardtherapie rezidivierter B-Zell-Neoplasien gehalten. Beim Multiplen Myelom (MM) handelt es sich bis heute in der Mehrheit der Fälle um eine nicht heilbare Erkrankung. Innovative therapeutische Ansätze werden daher dringend benötigt. Als „lebendiges Medikament“ haben CAR-T-Zellen grundsätzlich die Fähigkeit, nach einer einmaligen Applikation langfristig im Patienten zu persistieren und mögliche Rezidive frühzeitig zu verhindern.

Eosinophile Ösophagitis im Kindes- und Jugendalter

Kategorie: Pädiatrie
Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von pädiatrische praxis
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 500,-
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Eosinophile Ösophagitis (englisch: eosinophilic esophagitis – abgekürzt: EoE) ist eine chronische, immun- und antigenvermittelte Erkrankung des Ösophagus, die unbehandelt zu einer ösophagealen Dysfunktion führt. Die Inzidenz und Prävalenz ist steigend. In westlichen Regionen beträgt die Prävalenz 1:2.500. Die Ätiologie ist multifaktoriell und noch unzureichend verstanden. Neben genetischen Faktoren spielen Umweltallergene in der Nahrung oder Luft eine entscheidende Rolle. Durch eine IgE-vermittelte Hypersensitivität und einer verzögerten T-Zell-vermittelten Immunantwort mittels Th2-Interleukinen (IL) IL-4, IL-5 und IL-13 kommt es zur Rekrutierung und Aktivierung von Eosinophilen, Basophilen und Mastzellen. Die Beschwerden der EoE unterscheiden sich je nach Alter. Gerade bei kleinen Kindern sind die Beschwerden noch unspezifisch und umfassen Bauch- oder Brustschmerzen, Übelkeit oder Erbrechen, oder eine Nahrungsverweigerung, die zu einer Gedeihstörung führen kann. Ältere Kinder, Jugendliche und Erwachsene berichten von Sodbrennen, Schluckbeschwerden, Schmerzen in der Brust oder dem Steckenbleiben von Essen. Typische endoskopische Befunde sind Schleimhautödeme, Ringe, Längsfurchen, Stenosen und weißliche Exsudate. Diagnostiziert wird die Erkrankung, wenn ein Patient >15 Eos/Gesichtsfeld (ca. 60 Eos/mm2) in einer von mindestens vier Biopsien aufweist, typische klinische Symptome hat und eine andere Erkrankung, die für die Symptomatik verantwortlich sein und zu einer Eosinophilie führen könnte, ausgeschlossen wurde. Aktuell bilden die 3 »D« (»Drugs, Diet and Dilation«) die Grundlage der Therapie. Neben der endoskopischen Dilatation, die der Therapie ösophagealer Stenosen vorbehalten ist, stehen initial drei Behandlungsoptionen, jeweils allein oder in Kombination zur Verfügung: (1) PPI, (2) Eliminationsdiät, (3) topische Steroide. Neuere Therapieoptionen mit spezifischen Biologika sind im Rahmen klinischer Studien verfügbar. 

24h-Video-EEG-Monitoring

Kategorie: Neurologie
Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von neuro aktuell
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Die Epilepsie stellt eine der häufigsten chronischen Krankheiten des Kindesalters dar. Es gibt viele Differenzialdiagnosen und Fehldeutungen sind häufig, da sich die Anfälle in ihrem Erscheinungsbild sehr ähnlich sein können. Das Elektroenzephalogramm (EEG) dient dabei meist nur bei wiederholten Untersuchungen, Schlafentzug oder Ableitung im Schlaf als ausreichendes Mittel zur Beschaffung der Informationen. Zunächst können Schlaf-EEGs und Wiederholungen der Wach-EEGs durchgeführt werden. Bei Erfolglosigkeit empfiehlt sich jedoch eine länger andauernde Aufzeichnung. Das Monitoring führte dazu, dass bei über einem Viertel der Kinder eine Epilepsie neu diagnostiziert und bei 16,2 % der Kinder eine Epilepsie ausgeschlossen werden konnte. Außerdem bewirkte es bei 7,6% eine Änderung der Epilepsieklassifikation. Bei über einem Viertel wurde die Epilepsie durch das Monitoring re-klassifiziert. In ca. der Hälfte der Fälle kam es durch das Monitoring zu einer Änderung der antiiktalen Therapie. Zudem zeigte sich bei 32,1 % eine Anfallsfreiheit im ersten Jahr nach dem Monitoring und bei 23,8 % konnte eine Sanierung des EEGs für das folgende Jahr nach dem Monitoring erreicht werden. Es bestand ein statistisch signifikanter Zusammenhang sowohl zwischen der Anfallsfreiheit und der Neudiagnose als auch zwischen der Anfallsfreiheit und der Re-klassifikation der Epilepsie (für beides p = 0,007). Insgesamt ergab sich durch das Monitoring ein großer diagnostischer Nutzen in der Bestimmung von Epilepsie bei Kindern und Jugendlichen mit klinischer Relevanz bei einer nicht invasiven Untersuchung und ausbleibenden Komplikationen.

Aktuelle Therapiemöglichkeiten für die komplizierte Belastungsharninkontinenz bei Frauen

Kategorie: Urologie
Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von UroForum
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Trotz etablierter konservativer und operativer, leitliniengerechter Primärtherapie der weiblichen Belastungsharninkontinenz müssen viele Patientinnen wegen rezidivierender oder persistierender Harninkontinenz weiter behandelt werden. Diagnostik und Therapie einer Rezidiv-Belastungsharninkontinenz nach operativer Behandlung stellen eine Herausforderung dar. Essenziell sind eine umfassende präoperative Diagnostik und Beratung.

Die Rolle von Homocystein bei der Glaukomerkrankung

Kategorie: Ophthalmologie
Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von CONCEPT Ophthalmologie
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Viele Publikationen befassen sich mittlerweile mit Homocystein als unabhängigem Risikofaktor für neurodegenerative und vaskuläre Erkrankungen. Trotz teils widersprüchlicher Studienergebnisse finden sich klare Zusammenhänge, auch bei der Glaukomerkrankung. Um die Bedeutung des Homocysteins für die Pathogenese im Detail zu verstehen und gegebenenfalls therapeutische Konzepte zu entwickeln, sind weitere Experimente und Studien erforderlich.

Harninkontinenz - ein generationsübergreifendes Problem

Kategorie: Gynäkologie
Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von gynäkologische praxis
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 500,-
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Die Betreuung harninkontinenter Frauen über alle Lebensphasen hinweg gehört zum Alltag in der gynäkologischen Praxis. Das reicht von der Beratung besorgter Mütter harninkontinenter Kinder über die Beratung bzgl. peripartaler Beckenbodenfunktionsstörungen oder Behandlung postpartaler Beschwerden bis hin zur etablierten urogynäkologischen Therapie im Senium. Im Blickpunkt dieses Beitrages stehen an die Lebensphase angepasste konservative und invasive Therapiestrategien unter Berücksichtigung der Merkmale des jeweiligen Patientinnenkollektivs.

Die Äquilibrierungsschiene mit anteriorer Führung

Kategorie: Zahnmedizin
Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: 0
Mit freundlicher Unterstützung von teamwork
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Standard-Okklusionsschiene zur okklusalen Prä-Therapie einer CMD

Zyklusstörungen

Kategorie: Gynäkologie
Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von gyne
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Zyklusstörungen werden häufig erst nach Absetzen von hormonellen Kontrazeptiva oder anderen Hormonpräparaten bemerkt. Um die Ursachen herauszufinden, ist es wichtig, neben einer ausführlichen Anamnese klinische Untersuchungen mit Vaginalsonographie durchzuführen. Da Zyklusstörungen fast immer hormonelle Ursachen haben, gehört auch die Durchführung einer Hormonanalyse zu den wichtigsten diagnostischen Mitteln. 

Rheumatologische Notfälle

Kategorie: Pädiatrie
Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von pädiatrische praxis
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 500,-
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Obwohl es sich bei den entzündlich-rheumatischen Erkrankungen in der Regel um chronische Erkrankungen handelt, kann es vorkommen, dass sich eine noch nicht diagnostizierte Erkrankung aus dem rheumatischen Formenkreis in einer akuten Symptomatik als diagnostischer und therapeutischer Notfall manifestiert. So muss bei anhaltendem oder rezidivierendem Fieber an das Vorliegen einer autoinflammatorischen Erkrankung, beispielsweise einer systemischen juvenilen idiopathischen Arthritis, gedacht werden. Zudem können Kollagenosen wie der systemische Lupus erythematodes oder die Dermatomyositis mit rezidivierendem Fieber einhergehen. Beim Kawasaki-Syndrom stellt Fieber ein obligatorisches Diagnosekriterium dar, aber auch andere Vaskulitiden können mit Fieber assoziiert sein, beispielsweise der Morbus Behçet oder die Granulomatose mit Polyangiitis. Allen diesen Erkrankungen gemeinsam ist ein deutlich reduzierter Allgemeinzustand des Patienten, häufig kommt es zu einem ungewollten Gewichtsverlust oder zu Nachtschweiß. Ebenso kann es bei allen diesen Erkrankungen zu einer kardialen Beteiligung im Sinne einer Peri- oder Myokarditis sowie zu einer pulmonalen Beteiligung im Sinne von Pleuraergüssen oder interstitiellen entzündlichen Veränderungen kommen. Im Falle einer unkontrollierten Krankheitsaktivität kann es als Komplikation der systemischen entzündlich-rheumatischen Erkrankungen zu einem Makrophagenaktivierungssyndrom kommen, welches durch eine massive Inflammation gekennzeichnet ist, die zu einem Multiorganversagen führen kann. Ebenso kann bei Patienten mit einer bereits bekannten Diagnose aus dem rheumatischen Formenkreis eine akute Symptomatik eintreten, welche eine rasche Diagnose und Behandlung erfordert. Eine besondere Herausforderung stellt beispielsweise die Differenzierung eines infektiösen Geschehens bei einem immunsupprimierten Patienten von einem Schub der entzündlich- rheumatischen Erkrankung dar. Aber auch Komplikationen wie thromboembolische Ereignisse im Rahmen eines sekundären Antiphospholipidsyndroms oder Wirbelkörpersinterungen bei vorbekannter chronisch nicht bakterieller Osteomyelitis sollten rasch erkannt und behandelt werden. 

Differenzialdiagnosen der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit beim jungen Patienten

Kategorie: Innere Medizin
Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von internistische praxis
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 500,-
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Die Differenzialdiagnosen der peripheren arteriellen Verschlusserkrankung (PAVK) mit dem Leitsymptom der Claudicatio intermittens sind beim jungen Patienten vielfältig. Da die PAVK bei jüngeren Patienten vergleichsweise selten vorkommt, wird die Diagnose häufig erst verzögert festgestellt. Die PAVK des jungen Patienten stellt ein größeres Risiko für den Verlust der Extremität dar, als bei der chronischen und besser kompensierten Form des älteren Patienten der Fall ist. Der Artikel gibt eine Übersicht über die häufigsten Differenzialdiagnosen, Risikofaktoren,  Diagnosealgorithmen und Therapien. 

Potential der Liquid Biopsy in der molekularen Diagnostik des Mammakarzinoms

Kategorie: Onkologie
Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von onkologie heute
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Die Diagnostik und Therapie des Mammakarzinoms befindet sich in einer Phase des Umbruchs hin zu einem immer mehr molekular geprägtem Verständnis der Erkrankung. Moderne Methoden zur Genomanalyse unterstützen die klassische Primärdiagnostik an Tumorgewebe durch Bestimmung prädiktiver Marker für zielgerichtete Therapien. Die Aussagekraft einzelner Gewebeanalysen ist jedoch insbesondere in späteren Stadien limitiert, da sich Tumor- und Metastasenentwicklung sowie deren zunehmende Heterogenität anhand einer einzelnen Gewebeprobe nicht mehr ausreichend abbilden lassen. Die Informationen, die Behandlern für die Auswahl wirksamer Therapien zur Verfügung stehen, sind dadurch auf eine lokale Momentaufnahme begrenzt. Mittels Liquid Biopsy ergeben sich auch beim Mammakarzinom nun neue Möglichkeiten für die Analyse der Tumorbiologie.

Immunonkologie in der Urologie – Ein Überblick über aktuelle Therapielinien und Perspektiven

Kategorie: Urologie
Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von UroForum
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Seit einigen Jahren findet die immunonkologische Therapie in der medikamentösen Behandlung vieler Tumorentitäten zunehmend Anwendung. Neben der Therapie des malignen Melanoms, des kolorektalen Karzinoms, des nicht kleinzelligen Bronchialkarzinoms, des hepatozellulären Karzinoms und des Mammakarzinoms haben sich Checkpointinhibitoren auch in der uroonkologischen Therapie fest etabliert.

Seltene Tumore der Medianen Schädelbasis

Kategorie: Neurologie
Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von neuro aktuell
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Tumore der medianen Schädelbasiswie Chordome, Chondrosarkome, Kraniopharyngeome, Choresterolgranulome oder Rathke-Taschen- Zysten sind selten. Symptomatisch werden sie mit einer Hypophyseninsuffizienz, Sehstörungen oder Doppelbildern. Diagnostisch werden ein Kernspin +/-Kontrast, ein Hormonstatus, ein Visus und Gesichtsfeld benötigt. Das primäre Therapieziel ist die Komplettresektion mit Erhalt der neurologischen Funktion. Mit der endoskopischen transnasalen Schädelbasischirurgie kann dieses primäre OP-Ziel immer häufiger erreicht werden. Bei den aggressiv wachsenden Chordomen sollte auch bei einer Komplettresektion eine Nachbestrahlung mit Protonen erwogen werden. 

One-tooth-One-time-Technik – Ergebnisse nach zwei Jahren

Kategorie: Zahnmedizin
Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: KZVB
Mit freundlicher Unterstützung von BDIZ EDI konkret
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Die One- Tooth-One-Time (1T1T)-Technik ermöglicht einen unkomplizierten Ersatz fehlender Zähne im Seitenzahnbereich.

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Integrative Medizin in der gynäkologischen Onkologie - Fakten oder Fake?

Kategorie: Gynäkologie
Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von gynäkologische praxis
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 500,-
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Das Ziel der Integrativen Medizin in der Onkologie besteht darin, krankheits- und therapiebedingte Nebenwirkungen zu lindern und die Lebensqualität und Prognose der Patienten zu verbessern. Naturheil- und andere komplementäre Verfahren werden dabei in die konventionelle Therapie eingebaut und mit ihr kombiniert. Das setzt voraus, dass es eine wissenschaftliche Fundierung dieser Verfahren gibt oder wenigstens begründete Hinweise auf eine Wirksamkeit bei gleichzeitiger Unbedenklichkeit. Dieser Beitrag bietet Frauenärztinnen und -ärzten einen Überblick über evidenzbasierte komplementäre Verfahren als sinnvolle Ergänzung zur konventionellen Behandlung von Frauen mit gynäkologischen Tumoren.

Kardiovaskuläre Rehabilitation bei Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz

Kategorie: Kardiologie
Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von herzmedizin
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Ziel dieses systematischen Reviews und Meta-Analyse (CROS-HF) war die Evaluierung der Wirksamkeit trainingsbasierten kardiologischen Rehabilitation (KardReha) bei Herzinsuffizienzpatienten mit reduzierter linksventrikulärer Ejektionsfraktion < 40 % (HFrEF) unter leitliniengerechter Pharmako- und Device-Therapie. Methoden: Auswertung randomisierter kontrollierter Studien (RCT) zur trainingsbasierten KardReha bei HFrEF jeglicher Ätiologie mit einem follow-up von mindestens 6 Monaten. Primärer Endpunkt war die Gesamtmortalität. Sekundäre Endpunkte waren Hospitalisierungsrate, Lebensqualität und körperlicher Leistungsfähigkeit. Ergebnisse: Aus 12.229 Abstracts wurden 25 RCT mit 4.481 HFrEF-Patienten in die Endauswertung eingeschlossen. Diese sind Heterogen hinsichtlich der Studienpopulation, des -designs und der Struktur bzw. Durchführung der KardReha. Die Ergebnisse liefern keine Evidenz einer Wirkung der KardReha auf die Gesamtmortalität oder auf die Hospitalisierungsrate. Alle Studien belegten eine Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Die Teilnahme führte zu einer signifikanten Verbesserung der Lebensqualität. Schlussfolgerung: Es wurde keine Assoziation zwischen KardReha und Gesamtmortalität oder Hospitalisierung bei HFrEF-Patienten beobachtet. Die Teilnahme an einer KardReha resultierte in einer Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit und der Lebensqualität. 

Psychosoziale Grundversorgung von Schwangeren in der gynäkologischen Praxis

Kategorie: Gynäkologie
Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von gyne
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Viele Kinder und Jugendliche wachsen unter psychosozial hoch belasteten Lebensbedingungen auf. Dies kann zu einer erhöhten Morbidität und Mortalität führen. Frühe Hilfen stellen frühzeitige und wirkungsvolle Unterstützungsangebote für Familien zur Verfügung, die jedoch nicht immer die richtigen Familien erreichen. Vor dem Hintergrund dieses Präventionsdilemmas untersucht die Innovationsfondsstudie KID-PROTEKT, inwieweit im Rahmen von Vorsorgeuntersuchungen in der Schwangerschaft und im ersten Lebensjahr in gynäkologischen und pädiatrischen Arztpraxen psychosoziale Unterstützungsbedarfe erfasst und Schwangere und Familien in passgenaue Hilfen übergeleitet werden können. Dazu werden zwei Varianten einer neuen Versorgungsform mit der bisherigen Regelversorgung bezüglich Effektivität und Effizienz in einer clusterrandomisierten Studie verglichen. Ziel ist die Sicherstellung einer gesunden Kindesentwicklung trotz psychosozialer Belastungssituationen in der Familie. Dazu wird die Verstetigung einer neuen Versorgungsform angestrebt. Der Artikel beschreibt den Rahmen der Studie und stellt die Umsetzung in einer großen gynäkologischen Gemeinschaftspraxis dar. 

Atemwegssicherung bei Kindern - Von einfach bis komplex

Kategorie: Pädiatrie
Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von pädiatrische praxis
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Lebensbedrohliche Kindernotfälle sind selten. Außerhalb spezialisierter Abteilungen ist es nahezu unmöglich, ausreichende Routine im Umgang mit komplexen Behandlungsstrategien zu erlangen. Bei jeder Oxygenierungsstörung ist eine hochdosierte Sauerstofftherapie essenziell. Die Verneblung von hochkonzentriertem Adrenalin und Salbutamol bei Obstruktionen der Atemwege (beachte: intra-/extrathorakal) ist sicher und geht nur in seltenen Fällen mit systemischen Nebenwirkungen einher. Wird eine Beatmung notwendig, muss Plan A und gleichzeitig die universelle Rückzugsstrategie stets die Beutel-Maske-Beatmung sein. Eine endotracheale Intubation sollte lediglich durch erfahrenen (Kinder-)Notfallteams in ausgewählten Situationen durchgeführt werden. Larynxmasken der 2. Generation mit Drainagekanal können bei Kindern aller Altersklassen sicher angewendet werden und stellen für eine Vielzahl der Behandelnden eine gute Alternative dar. Eine maschinelle Beatmung sollte druckkontrolliert sein, sich an den physiologischen Tidalvolumina orientieren und das Ziel der Normoxie sowie Normokapnie adressieren.

Therapiewandel beim Hepatozellulären Karzinom

Kategorie: Onkologie
Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von onkologie heute
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Mit der Kombinationstherapie Atezolizumab und Bevacizumab ist seit November 2020 im Vergleich zur Monotherapie mit Sorafenib eine effektivere und insgesamt auch besser verträgliche Systemtherapie als Erstlinienbehandlung des fortgeschrittenen hepatozellulären Karzinoms (HCC) zugelassen. Ob die Daten aus der Zulassungsstudie IMbrave-150 in der breiteren klinischen Routine bestätigt werden können, bleibt abzuwarten. Die vormaligen Erstlinientherapien Sorafenib und Lenvatinib sind damit in der ersten Behandlungslinie in den Hintergrund getreten, bleiben aber wichtige Alternativen für ausgewählte Patienten mit HCC bei bestehenden Kontraindikationen für eine Therapie mit Atezolizumab und Bevacizumab. Eine erhaltene Leberfunktion ist Voraussetzung für eine erfolgreiche Systemtherapie. Das engmaschige Monitoring der Leberfunktion sowie das Nutzen von therapeutischen Möglichkeiten zur Stabilisierung der zugrundeliegenden Lebererkrankung sind obligat.

Früherkennung rheumatischer Erkrankungen

Kategorie: Innere Medizin
Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von internistische praxis
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 500,-
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Der Artikel gibt einen Überblick zu der heterogenen Gruppe der rheumatisch-entzündlichen Erkrankungen. Er zeigt die Warnzeichen für Kollagenosen und Vaskulitiden in der klinischen Praxis und Strategien zur zügigen Diagnostik und Therapie. Eine schnelle Diagnose und Überweisung an einen Facharzt ist vor allem für Kollagenosen von enormer Relevanz, um Organschäden und den möglichen Tod des Patienten zu verhindern.

Aktuelle und zukünftige Therapieoptionen bei Migräne: ein Update

Kategorie: Neurologie
Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von neuro aktuell
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Aktuell gibt es eine große Zahl an vielversprechenden Therapieverfahren zur Behandlung der Migräne. Dabei wird die Akuttherapie von der Basistherapie unterschieden. Es bestehen medikamentöse und nichtmedikamentöse Verfahren sowie Methoden der Neuromodulation. Ein wichtiger Meilenstein der medikamentösen Therapie stellte die Entdeckung des Zusammenhangs von CGRP und Migräne dar. Dies eröffnete viele potentielle pharmakologische Ansatzpunkte. Die Triptane und mittlerweile auch die subkutan applizierten CGRP-Antikörper sind gutwirksame und etablierte Therapien. Gepante und Ditane stellen interessante und gute Alternativen dar, insbesondere für Patienten mit kardiovaskulärem Risikoprofil, denen bisher Triptane vorenthalten bleiben mussten. Um die gezielte Therapie für den Patienten zu wählen, ist bei jedem Kopfschmerzpatienten das Führen eines Kopfschmerzkalenders essenziell. Des Weiteren ist die Aufklärung über nichtmedikamentöse Maßnahmen unabdingbar. Wichtig ist hierbei, dass die Wirksamkeit in Studien belegt wurde und dies auch dem Patienten erklärt wird. Auch die Methoden der Neuromodulation mit etwa Cefaly und gammaCore sind nebenwirkungsarme Methoden, die mehr zum Einsatz kommen sollten. Wir dürfen weiter gespannt sein, welche Entwicklungen in den nächsten Monaten und Jahren im Gebiet der Migräne auf den Markt kommen, um eine der größten Volkskrankheiten besser therapieren und damit die relevanten ökonomischen wie psychosozialen Folgen reduzieren zu können. 

Aktuelle Diagnostik und Therapie uvealer Melanome

Kategorie: Onkologie
Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von onkologie heute
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Es stehen heute einige unterschiedliche Therapieverfahren zur Behandlung eines uvealen Melanoms, dem häufigsten malignen intraokulären Tumor im Erwachsenenalter, zur Verfügung. Bisher zeigte sich in keiner Studie die Überlegenheit eines bestimmten Therapieverfahrens, sodass dessen Auswahl an den ophthalmoskopischen Befund und die patientenindividuellen Wünsche und Bedürfnisse angepasst werden sollte. Die frühzeitige Diagnose und Behandlung eines uvealen Melanoms ist derzeit die einzige Möglichkeit, die Prognose und die Überlebenswahrscheinlichkeit positiv zu beeinflussen.

Reizzustände nach IVOM: Prophylaxe und Therapie

Kategorie: Ophthalmologie
Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von CONCEPT Ophthalmologie
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Intravitreale operative Medikamenteneingaben (IVOM) sind kurze und prinzipiell harmlose Eingriffe, müssen aber unter strengen hygienischen Bedingungen und vorheriger Antisepsis durchgeführt werden. Kommt es trotzdem zu einem postoperativen Reizzustand, sollte zunächst von einer infektiösen Genese ausgegangen werden. Davon abzugrenzen sind eine sterile intraokulare Entzündung sowie die Brolucizumab-assoziierte retinale Vaskulitis (BARV).

Konservative Therapie der unkomplizierten akuten Appendizitis basierend auf Ultraschall oder Computertomografie

Kategorie: Chirurgie
Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von chirurgische praxis
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 500,-
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Die akute Appendizitis ist eine der häufigsten Ursachen für akute Bauchschmerzen. In der Regel erfolgt nach der Diagnosestellung eine operative Entfernung mittels laparoskopischer Appendektomie, dem häufigsten operativen Eingriff in der Abdominalchirurgie. In diesem Beitrag werden die zugrunde liegende Pathologie, moderne bildgebende Verfahren, klinische Symptomatik und Scores, ein Algorithmus zur Diagnosefindung und schließlich Ergebnisse eines nichtoperativen Managements der unkomplizierten akuten Appendizitis erläutert. Zahlreiche Studien zeigen, dass lediglich die unkomplizierte akute Appendizitis mittels Antibiotika behandelt werden kann. 

Aktuelle Therapie der Endometriose

Kategorie: Gynäkologie
Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von gyne
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Die Endometriose ist eine häufige, multimodale, gutartige und chronisch verlaufende Erkrankung. Trotzt der medikamentösen Behandlung als zentraler Bestandteil der Therapie ist in vielen Fällen eine operative Sanierung zur effektiven Linderung der Beschwerden und Behandlung der Sterilität notwendig. Die Laparoskopie ist der Goldstandard in der Diagnostik und Behandlung der Endometriose. Die Ausdehnung der Operation sollte abhängig vom Leidensdruck der Patientin individuell angepasst werden. Obwohl es sich um eine benigne Erkrankung handelt, sind für die vollständige Resektion teils radikale Operationen nötig. Die Behandlung der tief-infiltrierenden Endometriose sollte durch ein erfahrenes interdisziplinäres Teamdurchgeführt werden. Die beste Prognose wird mittels kombinierter Behandlung mit Operation und hormoneller Prophylaxe erreicht. 

Der pädiatrische Notfall – und was der Pädiater wissen sollte

Kategorie: Pädiatrie
Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von pädiatrische praxis
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Kindernotfälle stellen das Personal in Klinik und Praxis immer wieder vor Herausforderungen. Wichtig sind eine adäquate Ausstattung sowie ein striktes und strukturiertes Vorgehen nach dem ABCD-Schema, welches in diesem Beitrag näher erläutert wird.

Perkutane Mitralklappenrekonstruktion

Kategorie: Kardiologie
Mögliche CME-Punkte: 2
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Mit freundlicher Unterstützung von herzmedizin
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Das Armamentarium der perkutanen Mitralklappentherapie hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich erweitert, mit der Weiterentwicklung von minimal invasiven Therapieverfahren sowohl von transfemoral als auch von transapikal. Unterschiedliche Therapieansätze sind für die verschiedenen Phänotypen der Mitralklappeninsuffizienz mittlerweile im klinischen Alltag verfügbar. Eine sorgfältige Patientenauswahl ist von großer Bedeutung für einen klinisch bedeutsamen Nutzen. Die Morphologie der Mitralklappe sollte der Grundbaustein für die Auswahl für die Interventionsmethode sein. Des Weiteren sollte der Allgemeinzustand des Patienten sowie relevante Komorbiditäten immer mitberücksichtigt werden. Diesbezüglich sollte jeder Patient interdisziplinär diskutiert werden, um sowohl die bestmögliche individualisierte Therapiestrategie zu definieren als auch gerade komplexe Pathologien dieser Herzklappe optimal zu therapieren. 

Präimplantationsdiagnostik

Kategorie: Gynäkologie
Mögliche CME-Punkte: 4
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Präimplantationsdiagnostik (PID) ist die genetische Untersuchung von Zellen eines Embryos nach künstlicher Befruchtung in vitro vor seiner Übertragung in den Uterus. Voraussetzung ist eine assistierte Reproduktion. Untersucht werden sowohl Chromosomen als auch Gene. Eine PID trägt wesentlich dazu bei, eine Schwangerschaft mit der Folge einer Fehl- bzw. Totgeburt oder die Geburt eines Kindes mit einer schweren, genetisch bedingten Erkrankung zu vermeiden. PID darf in Deutschland nur nach zustimmender Bewertung einer Ethikkommission an einem staatlich zugelassenen PID-Zentrum durchgeführt werden.

Aktuelle Konzepte der palliativen Systemtherapie bei Urothelkarzinomen

Kategorie: Urologie
Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
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Für die Therapie metastasierter inoperabler Urothelkarzinome sind in den letzten Jahren etliche Optionen hinzugekommen. Zudem werden neue Substanzen für den klinischen Alltag getestet. Hierzu wird ein aktueller Überblick geboten.

Periphere T-Zell-Lymphome – Neue zielgerichtete Therapien auf dem Vormarsch in die Klinik

Kategorie: Onkologie
Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von onkologie heute
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Die peripheren T-Zell-Lymphome sind eine seltene Gruppe von Non-Hodgkin-Lymphomen (NHL) und über das Merkmal der T-Zell-Differenzierung hinaus klinisch sowie pathologisch äußerst heterogen. Gemein ist diesen Lymphomen hingegen ein klinisch aggressiver Verlauf sowie ein schlechtes Therapieansprechen mit Ausnahme des großzelligen anaplastischen Lymphoms mit ALK-Translokation (ALCL, ALK+). Ein zunehmend vertieftes Verständnis der Biologie und Pathogenese von T-Zell-Lymphomen führt aktuell zur Untersuchung neuer zielgerichteter Substanzen, die genetische, epigenetische und immunologische Ansätze verfolgen. Auch für die weiteren Subtypen dieser aggressiv verlaufenden Erkrankung sind in naher Zukunft Verbesserungen der Therapie zu erwarten.

Einfluss der Ernährung bei Reizdarmsyndrom

Kategorie: Gastroenterologie
Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von internistische praxis
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Die Behandlung des Reizdarmsyndroms stellt Internisten und Hausärzte vor eine besondere Herausforderung. Neben medikamentösen Maßnahmen gegen Diarrhöen, Obstipation und Bauchschmerzen steht eine Ernährungsumstellung im Vordergrund. Besonders eine FODMAP-arme Diät – sie beinhaltet eine generelle Reduktion an kurzkettigen Kohlenhydraten – führt häufig zu einer Symptomlinderung, wirkt sich aber ungünstig auf die Mikrobiota aus. Yurdagül Zopf und Walburga Dieterich zeigen Ihnen, worauf Sie achten müssen.

Ultraschalldiagnostik im ersten Trimenon

Kategorie: Gynäkologie
Mögliche CME-Punkte: 2
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Hochauflösende Ultraschallgeräte und ständig zunehmende Erkenntnisse über darstellbare Strukturen in der fetalen Sonographie erlauben heute eine sehr differenzierte Untersuchung im ersten Trimenon. Das Präeklampsie-Screening zwischen 11+0 und 13+6 SSW ist mittlerweile eine fest etablierte Methode. Bei erhöhtem Risiko stellt die frühe Behandlung mit Acetylsalicylsäure eine wichtige Maßnahme dar. 

Bilaterale neovaskuläre altersbedingte Makuladegeneration – Update zu Monitoring und Therapieführung

Kategorie: Ophthalmologie
Mögliche CME-Punkte: 2
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Die altersbedingte Makuladegeneration (AMD) ist eine chronische und bilaterale Erkrankung, deren Veränderungen jedoch selten symmetrisch und zeitgleich an beiden Augen auftreten. Meist ist ein Auge zuerst betroffen und das zweite Auge folgt im natürlichen Verlauf – mit hohem Risiko, auch am Partnerauge eine neovaskuläre Form der AMD zu entwickeln. Krankheitsaktivität und -progression müssen frühzeitig detektiert werden, um eine adäquate Versorgung der Patienten zu gewährleisten.  

Epilepsiechirurgie: Zu selten, zu spät.

Kategorie: Neurologie
Mögliche CME-Punkte: 2
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Patienten, die für einen epilepsiechirurgischen Eingriff in Betracht kommen, werden oft nicht oder nur zu spät erkannt. Die Überweisung an ein Epilepsiezentrumerfolgt zu selten. Dabei kann Epilepsiechirurgie für Patienten mit pharmakoresistenter Epilepsie eine vielversprechende Therapieoption sein. Für die Temporallappenepilepsie insbesondere ist die Chirurgie einer prolongierten Pharmakotherapie gegenüber klar überlegen. Unter der Voraussetzung einer Selektion geeigneter Patienten im Rahmen der präoperativen Evaluierung, sowie unter Berücksichtigung der damit einhergehenden individuellen Risiko-Nutzen-Abwägung, handelt es sich im Allgemeinen um eine effektive und sichere Therapieoption. Die Komplikationsrate ist eher gering. Epilepsiechirurgie reduziert die Mortalität, und kann einen positiven Effekt auf die Lebensqualität haben. 

Neue Therapien bei neuromuskulären Erkrankungen

Kategorie: Pädiatrie
Mögliche CME-Punkte: 4
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Auch im Zeitalter der Einführung von neuen genetischen und hochwirksamen Therapien bleiben die rechtzeitige Wahrnehmung des Bedarfes und das konsequente Einleiten von supportiven Therapien im Sinne der Standards of Care eine wichtige Säule in der Betreuung von Patienten mit neuromuskulären Erkrankungen. Voraussetzung für die Anwendung neuer kausaler Therapien ist eine suffiziente genetische Abklärung. Für die SMA gibt es bereits drei erfolgversprechende, zugelassene Therapien: Nusinersen, Onasemnogene abeparvovec und Risdiplam. Für DMD-Patienten steht in Europa nur Ataluren bei Nonsense-Mutationen zur Verfügung, während in den USA Eteplirsen – zuletzt auch Golodirsen – für Patienten mit Mutationen zugelassen wurden, die für Exon-skipping-Therapien infrage kommen. Beide Substanzen können den Verlauf von DMD mildern, ohne letztlich das Fortschreiten ganz zu stoppen. Genersatztherapien bei DMD sind aufgrund der Dystrophingengröße nur mit einem gekürzten Gen möglich; Zulassungsstudien dazu laufen. Bei allen neuen Therapien haben Zulassungs- und Beobachtungsstudien gezeigt, dass ein frühzeitiger – im Idealfall präsymptomatischer – Behandlungsbeginn mit einem besseren Outcome dieser Therapien korreliert. Daher sollte die oberste Priorität eine Verbesserung der Früherkennung und Diagnostik sein, was nur mit einer weiteren Verbesserung der »Awareness« für hinweisende Symptome neuromuskulärer Erkrankungen möglich ist. Eine ideale Umsetzung dieser Forderung kann durch Integration der Diagnostik in das Neugeborenenscreening erzielt werden. Dafür wäre – im Zeitalter der nun zugelassenen kausalen Therapien – die SMA am besten geeignet. Dies ist bereits in mehreren Ländern umgesetzt.

Active Surveillance bei Prostatakarzinomen am Beispiel der HAROW-Studie

Kategorie: Urologie
Mögliche CME-Punkte: 2
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Durch die Früherkennung mittels PSA-Test werden mittlerweile fast dreiviertel aller Prostatakarzinome (PCa) in einem lokal begrenzten Stadium cT1 (31 %) bis cT2 (43 %), N0, M0 diagnostiziert. Bei einem mittleren Erkrankungsalter von 72 Jahren und einem langen Verlauf ist die Prognose mit einem tumorspezifischen 10-JahresÜberleben von über 90 %so gut wie bei wenigen anderen Tumorentitäten. Die Folge ist eine hohe Zahl von „PSAKranken“, deren Tumor – würde er nicht diagnostiziert – zu Lebzeiten nie in Erscheinung träte und dementsprechend eine hohe Rate an Übertherapien durch invasive Behandlungen wie die Operation (OP) durch radikale Prostatektomie oder die Radiotherapie (RT). In diesem Kontext wurde Mitte der 1990er Jahre die aktive Überwachung (Active Surveillance: AS) entwickelt und von der langfristigen Beobachtung (Watchful Waiting: WW) abgegrenzt.

Update refraktive Chirurgie

Kategorie: Ophthalmologie
Mögliche CME-Punkte: 2
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Laser- und linsenchirurgische Verfahren zur Korrektur einer bestehenden Fehlsichtigkeit sind in der heutigen refraktiven Chirurgie grundsätzlich gleichwertig. Um bei der Wahl der Behandlungsform das beste Verfahren zu finden, müssen neben sorgfältiger Anamnese, klinischer Untersuchung und Diagnostik generelle und spezielle Ein- und Ausschlusskriterien sowie die individuelle Befundkonstellation und die Erwartungen des Patienten berücksichtigt werden.

Die Aorta bei angeborenen Herzfehlern – ein vernachlässigtes Organ

Kategorie: Kardiologie
Mögliche CME-Punkte: 2
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Patienten mit angeborenen Herzfehlern (AHF) sind als chronisch krank anzusehen. Trotz der zunehmenden Hinweise auf die Relevanz von Aortenveränderungen bei AHF wurde die Bedeutung einer Aortopathie bei diesen Patienten bisher weitgehend vernachlässigt. Eine solche Aortopathie kann erhebliche negative Auswirkungen auf Morbidität und Mortalität haben. Da die Aortopathie bei den Betroffenen in Abhängigkeit von dem zu Grunde liegenden Herzfehler und auch dem Alter an Bedeutung gewinnen kann, benötigen fast alle Betroffenen eine lebenslange medizinische Nachsorge und Zugang zu modernen, wissenschaftlich fundierten Versorgungskonzepten. Ziel ist es daher, sowohl bei den versorgenden Ärzten sowie den betroffenen Patienten ein besseres Bewusstsein für die Aortenproblematik bei AHF zu schaffen.

Differenzialdiagnostik des Schulterschmerzes

Kategorie: Chirurgie
Mögliche CME-Punkte: 4
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Schulterschmerzen zählen beim Orthopäden und Unfallchirurgen zu den dritthäufigsten muskuloskelettalen Beschwerden. Pathophysiologisch können diesen verschiedene funktionelle, degenerative und mechanische Ursachen zugrunde liegen, oder eine nicht schulterbedingte Ätiologie. Nach einer allgemeinen Einleitung zur Schulterdiagnostik werden in diesem Beitrag die klinisch relevanten Differenzialdiagnosen zu Schulterschmerzen dargestellt. Deren Kenntnis vermeidet Fehldiagnosen und für den Patienten nicht zufriedenstellende Behandlungsergebnisse. 

Praxisrelevante Aspekte der Genetik des Prostatakarzinoms

Kategorie: Onkologie
Mögliche CME-Punkte: 2
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Das Prostatakarzinom hat als häufigste Tumorerkrankung des Mannes eine große medizinische Relevanz. Auch wenn es sich nur in einem kleinen Teil der Tumoren um erbliche Erkrankungen handelt, so können molekulargenetische Untersuchungen bei der Identifikation von Männern mit hohem Erkrankungsrisiko hilfreich sein. Molekulare Therapien des fortgeschrittenen und metastasierten Prostatakarzinoms waren bisher ausschließlich gegen den Androgensignalweg gerichtet. Ergänzend hierzu wurde mit dem PARP-Inhibitor Olaparib unlängst erstmals eine von einem genetischen Testergebnis abhängige Therapie zugelassen.

Adjuvante endokrine Therapie des primären Mammakarzinoms

Kategorie: Onkologie
Mögliche CME-Punkte: 4
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Eine antihormonelle Therapie ist bei allen endokrin sensitiven Mammakarzinomen indiziert. Die Standarddauer der antihormonellen Therapie beträgt sowohl in der Prä- als auch Postmenopause 5 Jahre. In der Postmenopause sollte die endokrine Therapie in den ersten 5 Jahren standardmäßig aus einer Sequenz von Tamoxifen und Aromataseinhibitor bestehen. Eine erweiterte endokrine Therapie (EAT, >5 Jahre) ist nur bei erhöhtem Rezidivrisiko, guter Verträglichkeit und Wunsch der Patientin empfehlenswert, ohne dass diese das Gesamtüberleben verbessert. Eine Unterbrechung der endokrinen Aromataseinhibitortherapie für 3 Monate im Jahr reduziert die Nebenwirkungen, ohne die Prognose zu verschlechtern.

Diagnostik nicht-muskelinvasiver Harnblasenkarzinome

Kategorie: Urologie
Mögliche CME-Punkte: 2
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Harnblasenkarzinome sind die neunt häufigste Todesursache von Tumorerkrankungen weltweit. Häufigstes und wichtigstes Hinweiszeichen ist eine “schmerzlose“ Hämaturie. Sie erfordert eine dringliche Diagnostik. 

Der Fortbildungsartikel fasst praxisnahe, leitliniengerechte Diagnoseschritte für das nicht-invasive Harnblasenkarzinom zusammen.

Citicolin: Ein Neuroprotektivum für die Glaukomerkrankung

Kategorie: Ophthalmologie
Mögliche CME-Punkte: 2
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Der Beitrag befasst sich mit der Datenlage zu neuroprotektiven Eigenschaften von Citicolin und geht der Frage nach, ob diese Substanz, die als Nahrungsergänzungsmittel vertrieben wird, eine sinnvolle Ergänzung zur konventionellen Glaukomtherapie oder auch Glaukomprophylaxe bilden kann.

Immunometabolische Depression – ein neues Target für die Präzisionsmedizin in der Psychiatrie?

Kategorie: Neurologie
Mögliche CME-Punkte: 2
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Depressive Erkrankungen stellen weltweit eine hohe Krankheitslast dar. Es herrscht ein überraschender Mangel an innovativen Therapieansätzen, obwohl unter den bisherigen Therapien eine vollständige Remission der depressiven Symptome viel zu häufig ausbleibt. Um im Sinne der Präzisionsmedizin individualisierte Behandlungskonzepte zu ermöglichen, sollte eine Einteilung depressiver Erkrankungen in Subgruppen anhand der jeweiligen Pathomechanismen angestrebt werden. Dies stellt jedoch eine große Herausforderung dar und ist noch Inhalt aktuellster Forschungsvorhaben. Eine Subgruppierung im klinischen Alltag ist bisher nur eingeschränkt möglich. Bisherige Forschungsergebnisse deuten auf mehrere möglichen Untergruppen hin: veränderte inflammatorische Parameter, Mikrobiomveränderungen, chronischer Stress, seneszente Leukozyten, metabolisches Syndrom, traumatische Erfahrungen in der Kindheit. Besonders hervorzuheben ist dabei die Rolle eines veränderten Immunsystems. In mehreren klinischen Studien wurde daher auch die Wirkung von immunsystemmodulierenden Medikamenten auf depressive Symptome untersucht. Diese Studien weisen jedoch erhebliche Mängel auf und haben, bis auf die Studien mit Statinen, keine überzeugenden Effektstärken. Um langfristig die Versorgung depressiver Patientinnen und Patienten zu verbessern, sind daher die Grundlagenforschung zur Identifizierung zugrundliegender Pathomechanismen und longitudinale klinische Studien mit großen Fallzahlen zur Beurteilung neuer Therapieansätze unerlässlich. 

PARP Inhibitoren – neue Therapieoption beim metastasierten Mammakarzinom mit BRCA1/2-Mutation

Kategorie: Gynäkologie
Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
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Mittlerweile stehen zur Therapie des metastasierten Mammakarzinoms bei
nachgewiesener BRCA1/2-Keimbahnmutation zwei PARPi als Monotherapie
zur Verfügung. Olaparib ist sowohl beim triple-negativen als auch Hormonrezeptor
positiven, aber HER2 negativen lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Mammakarzinom zugelassen. Im Vorfeld sollte eine Anthracyclin und Taxanhaltige Chemotherapie verabreicht worden sein. Talazoparib wird ebenfalls als Monotherapie verabreicht mit gleicher Indikation, doch eine Vorbehandlung mit einem Anthracyclin oder Taxan ist ausreichend. In den genannten Studien zur Zulassung erwies sich die Therapie mit PARP Inhibitoren im Vergleich zu einer Monochemotherapie deutlich effektiver insbesondere bezüglich des progressionsfreien Intervalls, aber auch
deutlich verträglicher. Dennoch sollte auf Nebenwirkungen wie Hämatotoxizität,
insbesondere in Formeiner Thrombo- oder auchNeutropenie sowie Anämie, geachtet werden. Die Tatsache, dass es sich um eine orale Therapie handelt, verbessert die Lebensqualität der Patientinnen. Auch eine Alopezie tritt nicht in Erscheinung. Unter Berücksichtigung, dass bereits nach einem Progress in der ersten Therapielinie und eingeschränkt auch zur Erstlinienbehandlung sowohl Olaparib als auch Talazoparib eingesetzt werden können, sollte ein BRCA1/2-Testung frühzeitig und im Sinne der Patientinnen gemäß Indikation großzügig erfolgen [29].

Medikationsfehler - Perspektive der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft

Kategorie: Innere Medizin
Mögliche CME-Punkte: 4
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Bei der Anwendung von Arzneimitteln im Alltag können Medikationsfehler auftreten, die grundsätzlich vermeidbar wären. Eine transparente Aufarbeitung von Medikationsfehlern hat das Ziel, systembedingte Ursachen von Fehlern zu identifizieren und Gegenmaßnahmen zu etablieren, um zukünftig Schaden von Patienten abzuwenden. Die Fortbildung soll anhand von konkreten Fallbeispielen, die der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) gemeldet wurden, für das Thema Medikationsfehler sensibilisieren und aufzeigen, wie Meldungen von Medikationsfehlern zu einer verbesserten Patientensicherheit beitragen können.

Diagnostik und Therapie neuroendokriner Neoplasien des Gastrointestinaltraktes

Kategorie: Onkologie
Mögliche CME-Punkte: 2
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Neuroendokrine Neoplasien (NEN) des Verdauungstrakts stellen eine relativ seltene und heterogene Gruppe von Tumorerkrankungen dar. Während etwa 30 % dieser Tumoren Hormone sezernieren und so hormonspezifische Symptome verursachen, ist die Mehrzahl funktionell inaktiv und fällt durch unspezifische tumorbedingte Symptome auf. Wie bei allen soliden Tumorerkrankungen besteht das wichtigste therapeutische Prinzip in der kompletten chirurgischen Tumorentfernung. Ist dieses Vorgehen nicht möglich, sollte die Therapieentscheidung individuell und interdisziplinär an einem in der Behandlung dieser Tumoren erfahrenen Zentrum erfolgen unter Berücksichtigung des Ursprungsortes, des individuellen Spontanverlaufs sowie tumorbedingter Symptome.

Thermische Verletzungen bei Kindern und deren aktuelles Behandlungsschema

Kategorie: Pädiatrie
Mögliche CME-Punkte: 2
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Thermische Verletzungen im Kindesalter sind häufig, in 70 % der Fälle liegt eine Verbrühung im Kleinkindalter vor. Die Pathogenese unterliegt den Besonderheiten im Kindesalter. So sind aufgrund der großen Körperoberfläche im Verhältnis zum Körpergewicht Kinder schneller vital bedroht. Das Behandlungsschema umfasst die präklinische Versorgung mit Wärmeerhalt, steriler Abdeckung der Wunden, Schmerztherapie und Volumentherapie mit anschließender stationärer klinischer Versorgung im Zentrum für schwerbrandverletzte Kinder bzw. in spezialisierten Kliniken.
Kleinflächige und oberflächliche thermische Verletzungen können ambulant durch den in der Wundversorgung erfahrenen Kinder- und Hausarzt behandelt werden. Nachfolgend ist immer eine ambulante Nachsorge unverzichtbar zum Erhalt und ggfs. zur Verbesserung des Behandlungserfolges. Die primäre Prävention ist die einzige Möglichkeit, stigmatisierende Narben und Funktionseinschränkungen gänzlich zu vermeiden.

Harnröhrenstriktur: Ventral-Onlay- und Dorsal-Inlay-Harnröhrenplastik mit Mundschleimhaut

Kategorie: Urologie
Mögliche CME-Punkte: 2
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Die Prävalenz für Harnröhrenstrikturen liegt in Industrienationen bei 0,9 %. Die häufig initial angewandte Urethrotomia interna hat eine hohe Rezidivrate. Bessere Ergebnisse liefert insbesondere bei langstreckigen Harnröhrenstenosen eine Harnröhrenplastik mit Mundschleimhaut. Bei komplexen bzw. besonders langstreckigen Stenosen und schmaler Urethralplatte liefert eine kombinierte Harnröhrenplastik mit Mundschleimhaut als ventrale Onlay und dorsales Inlay vielversprechende Ergebnisse.

Blutungsstörungen in der Jugendgynäkologie

Kategorie: Gynäkologie
Mögliche CME-Punkte: 4
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Blutungsstörungen sind neben Kontrazeptionsberatung der häufigste Grund für Mädchen und Jugendliche, eine gynäkologische Praxis aufzusuchen. Für eine einfühlsame, altersgerechte Behandlung ist es notwendig, die Grundlagen der Pubertätsentwicklung und deren Normvarianten sowie geeignete Untersuchungstechniken für Mädchen zu kennen. In dem Artikel wird eine einfache Basisdiagnostik der primären und sekundären Amenorrhö, der juvenilen Dauerblutung und der Dysmenorrhö vorgestellt. Dazu gehört neben der Anamnese der Pubertätsentwicklung die Inspektion des äußeren Genitals, der abdominale Ultraschall der inneren Genitalien sowie eine Hormonbasisdiagnostik und die Bestimmung der Schilddrüsenwerte. Unabhängig vom Vorstellungsgrund ist es wichtig, Jugendliche auf eventuelle Blutungsstörungen aktiv anzusprechen, um ihnen verfügbare, auch konservative, Therapiemöglichkeiten aufzuzeigen.

Direkte und kollaterale Schäden: Retinale Komplikationen bei Uveitis

Kategorie: Ophthalmologie
Mögliche CME-Punkte: 2
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Uveitis ist eine Gruppe von Erkrankungen mit diversen Komplikationen, die potenziell zu einer Erblindung führen können. Mehr als ein Drittel aller Uveitispatienten entwickelt direkte oder kollaterale Beteiligungen der Netzhaut, welche langfristig den funktionellen Verlauf beinträchtigen können. In diesem Beitrag werden wichtige Netzhautkomplikationen der Uveitiden zusammengefasst.

Myombefund bei Frauen über 50 Jahren – Befund oder Krankheitswert?

Kategorie: Gynäkologie
Mögliche CME-Punkte: 2
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Die vor allem hormonabhängig wachsenden Uterusmyome spielen im Patientinnenkollektiv „50+“ eine besondere Rolle, da anzunehmen ist, dass mit dem Eintritt in die Menopause myomassoziierte Beschwerden zurückgehen oder vollständig sistieren. Dennoch suchen immer wieder auch postmenopausale Patientinnen die Myomsprechstunde auf, häufig zur Abklärung eines auffälligen Befundes oder wegen eines tatsächlichen oder vermeintlichen, sarkomsuspekten Myomwachstums. Immer wieder diskutiert wird auch die Bedeutung einer Hormonersatztherapie (HRT) bei postmenopausalen Myombefunden. Somit lässt sich für die Praxis im Vergleich zu prämenopausalen Patientinnen mit Myombefund ein gesondertes Vorgehen für die Betreuung postmenopausaler Patientinnen ableiten.

Sport und Vorhofflimmern: Schutzfaktor, Risikofaktor und Therapeutikum?

Kategorie: Kardiologie
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Vorhofflimmern ist die häufigste Rhythmusstörung und weist wegen des demografischen Wandels und einer hohen Prävalenz an Risikofaktoren stetig steigende Fallzahlen vor. Während medikamentöse (Rhythmus- und Frequenzkontrolle) und interventionelle (Pulmonalvenenisolierung; atriale Ablation mit 3D-Mapping) Therapieregime teils gute Ergebnisse erzielen, erfährt die Lifestyleintervention zunehmend Aufmerksamkeit. Diese beinhaltet körperliches Training, das sowohl präventive und therapeutische Effekte haben, als auch als Risikofaktor fungieren kann. Die entscheidenden Faktoren diesbezüglich scheinen zu sein: Trainingsvolumen und -Intensität, sowie das Geschlecht. Inder Prävention von Vorhofflimmern scheinen Frauen durch sportliche Aktivität ihr Risiko signifikant senken zu können, unabhängig von Trainingsvolumen und Intensität. Für Männer zeichnet sich ein protektiver Effekt bei 1,5 bis 4 Stunden moderaten Ausdauertrainings pro Woche ab. Bei intensiven Belastungen von. 8 Stunden pro Woche deutet sich eine Elevation des Vorhofflimmerrisikos an. Athleten als Population mit naturgemäß hohen Trainingsumfängen und-intensitäten – speziell in den Ausdauerdisziplinen – haben ein etwa 5-fach erhöhtes Lebenszeitrisiko, an Vorhofflimmern zu erkranken. In der Therapie von Vorhofflimmern durch Sportinterventionen sind Studien rar. Körperliches Training scheint jedoch die kardiorespiratorische Fitness von Vorhofflimmerpatienten verbessern und die Flimmerlast reduzieren zu können. Diesbezüglich sind weitere Studien nötig. Die Mechanismen der Effekte von Sport auf Vorhofflimmern beinhalten direkte kardiale Effekte wie atriale Dimension und Fibrosierung, sowie Auswirkungen auf die Vorhofflimmer-Risikofaktoren wie Arterielle Hypertonie und Diabetes mellitus. Während bestimmte Trainingsintensitäten und -volumina somit möglicherweise das Vorhofflimmerrisiko dezent steigern, sollte körperliches Training – dessen kardiovaskulären Effekte insgesamt (inklusive Mortalitätsreduktion) hervorragend erforscht sind – sowohl in der Vorhofflimmerprävention als auch -therapie empfohlen und integriert werden. 

Metabolische Myopathien

Kategorie: Innere Medizin
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Die metabolischen Myopathien gehören zu den seltenen, überwiegend autosomal rezessiv vererbten Stoffwechselerkrankungen und beruhen auf Enzymdefekten des muskulären Energiestoffwechsels. Zu den primären metabolischen Myopathien gehören die Glykogenspeicherkrankheiten oder Glykogenosen (GSD) sowie die Lipidspeichermyopathien. Bei Verdacht auf eine metabolische Myopathie empfiehlt sich die Abklärung in einem neuromuskulären Zentrum, um eine potenziell unnötige invasive Diagnostik mit nur geringem Informationsgewinn vermeiden zu können. Die Fortbildung beschäftigt sich mit Klinik, Diagnostik und Therapie dieser wichtigen Gruppe der neuromuskulären Erkrankungen.

Die operative Therapie des frühen Zervixkarzinoms

Kategorie: Onkologie
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Die Therapie des invasiven Zervixkarzinoms beinhaltet die operative Therapie mit radikaler Hysterektomie, Lymphonodektomie sowie Radiatio und Chemotherapie mit gezielter Antikörpertherapie (Bevacizumab). Welches dieser Therapieverfahren angewandt wird, richtet sich nach dem Erkrankungsstadium. Die Therapie der frühen Erkrankungsstadien beinhaltet hauptsächlich die operative Therapie. Sowohl offen-chirurgische als auch minimalinvasive Verfahren wie die klassische Laparoskopie und roboterassistierte OP-Verfahren werden angewandt. Die Frage welches Operationsverfahren die beste Behandlungsmöglichkeit in Bezug auf onkologische Outcomes sowie postoperative Morbidität bietet, soll in diesem Artikel diskutiert werden.

Therapieresistente Depressionen – Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten

Kategorie: Neurologie
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Etwa ein Drittel aller Patienten sprechen nicht auf eine antidepressive Behandlung an. die Prädiktion des antidepressiven Behandlungserfolgs ist auch heute noch sehr begrenzt. Ursachen für die Therapieresistenz können diagnostische Faktoren, komorbide psychiatrische und somatische Erkrankungen, unzureichende Compliance, inadäquate Behandlung, Wechselwirkungen und Stoffwechselvarianten sein. An psychotherapeutischen Verfahren sind vor allem KVT, IPT und CBASP evidenzbasiert und zu empfehlen. Psychopharmakologische Behandlungsstrategien umfassen u.a. Hochdosierung, Wechsel des Antidepressivums (switching) sowie Kombinations- und Augmentations-(Lithium, atypische Antipsychotika) behandlungen. Verschiedene Hirnstimulationsverfahren (EKT, rTMS, VNS, DBS) stehen ebenfalls zur Verfügung. Ketamin und Eskatamin sind in den letzten Jahren zunehmend in den Fokus bei Therapieresistenz auf Antidepressiva gerückt.

Neue Therapieoptionen bei der juvenilen idiopathischen Arthritis

Kategorie: Pädiatrie
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Die Pharmakotherapie der juvenilen idiopathischen Arthritis hat sich seit der Einführung der Biologika vor 20 Jahren bedeutsam gewandelt. Biologika sind hochmolekulare Eiweiße, die als Antikörper oder lösliche Rezeptoren eine spezifische Blockade von Zytokinen oder Oberflächenmolekülen auf Immunzellen bewirken und so gezielt Entzündungsreaktionen unterbrechen. Diese Biologika zählen zu den erfolgreichsten
Innovationen in der Therapie entzüdlicher Erkrankungen und bieten neben einem raschen Wirkeintritt und einer starken Wirksamkeit auch eine Option zur Prävention von Langzeitschäden sowie die realistische Aussicht auf eine Remission. Nach der Zulassung von Inhibitoren gegen Tumornekrosefaktor-α folgten solche gegen Interleukin-(IL-)1, IL-6 und neuerdings auch gegen IL-17, IL-12/23 und IL-18, Interferon-α und -γ. Daneben haben Inhibitoren der T-Zell- und B-Zellaktivierung Bedeutung erlangt. Auf diese Innovationen folgt die neueste Gruppe zur »targeted therapy« mit »small molecules«, die die intrazelluläre Signaltransduktion hemmen
und eine ähnlich effektive Blockade von Entzündungsreaktionen ermöglichen. Diese Arbeit fasst den für die pädiatrische Praxis relevanten Wissensstand zusammen.

Metastasiertes Nierenzellkarzinom – Standards 2021

Kategorie: Urologie
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Die Empfehlungen der S3-Leitlinie Nierenzellkarzinom wurden 2020 aktualisiert. Hauptgrund dafür waren die Ergebnisse und Zulassung neuer Kombinationstherapien. Die aktualisierte S3-Leitlinie wird in diesem Artikel gemeinsam mit Grundwissen zum Nierenzellkarzinom vorgestellt.

Pädiatrische Hornhautchirurgie bei zentralen Hornhauttrübungen

Kategorie: Ophthalmologie
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Kindliche Hornhauttrübungen kommen sowohl erworben als auch angeboren vor. Sind sie kongenital bereits vorhanden oder treten sie in den ersten Lebensjahren auf, müssen Diagnostik und Therapie zügig betrieben werden, um die drohende Amblyopie so gering wie möglich zu halten. Gerade bei den angeborenen Hornhauttrübungen können chirurgische Eingriffe sinnvoll sein. In die OP-Entscheidung müssen viele Besonderheiten der kindlichen Situation einbezogen werden, um den für das Kind optimalen Versorgungsweg festlegen zu können.

Behandlungsaspekte bei Verbrennungen der Hand – von der Erstversorgung bis zur plastischen Deckung

Kategorie: Chirurgie
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Thermische Verletzungen an der Hand sind ein relevantes Alltagsproblem der Chirurgie. Die korrekte Einschätzung von Ausdehnung und Tiefe ist entscheidend für die weiteren Therapieentscheidungen. Die Fortbildung bietet eine umfassende Vorstellung der verschiedenen Aspekte der Therapie von der Primärversorgung in der Notfallsituation bis hin zur Nachbehandlung. In der Akutversorgung sind Verbände mit Polyhexanidgel und Fettgaze etabliert. Für die Entfernung des Eschars stehen mit der Hydrochirurgie und dem enzymatischen Débridement mit Bromelain neue Verfahren zur Verfügung. Epidermisersatz auf Milchsäurebasis kann bei der Deckung von Verbrennungswunden die Anzahl an Verbandwechseln und damit assoziierte Schmerzen effektiv reduzieren. Ebenso können synthetische Materialien als Dermisersatz eingesetzt werden.

Das nicht-muskelinvasive Harnblasenkarzinom − Diagnostik, Therapie und Nachsorge

Kategorie: Onkologie
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Das Harnblasenkarzinom stellt besonders in Industrienationen eine häufige Tumorentität dar. Etwa 90 % der Blasenkarzinome in der westlichen Welt sind Urothelkarzinome. Nikotinabusus, aromatische Amine und Schistosomiasis gelten als Risikofaktoren von Blasentumoren. Als Kardinalsymptom gilt die schmerzlose Makrohämaturie und entsprechend sollte beim Auftreten eine zeitnahe fachurologische Abklärung eingeleitet werden.

Herz- und Lungentransplantation in Zeiten von COVID-19

Kategorie: Kardiologie
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Das neuartige Coronavirus SARS-CoV- 2 ist hochansteckend und die ausgelöste Erkrankung COVID-19 hat insbesondere unter Patienten mit Komorbiditäten eine hohe Letalität [1]. Die im Dezember 2019 in Wuhan ausgebrochene Epidemie hat sich 2020 zu einer Pandemie entwickelt und führt aktuell, trotz umfangreicher politischer Maßnahmen wie dem Lockdown, zu einer hohen und weiter steigenden Mortalität. Das Gesundheitssystem, insbesondere die Kapazitäten der Intensivmedizin, stößt an seine Grenzen, was weitreichende Folgen für alle Bereiche der Medizin hat.

Periokuläres Basalzellkarzinom – Best-Care-Chirurgie oder gezielte medikamentöse Therapie?

Kategorie: Ophthalmologie
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Das Basalzellkarzinom ist weltweit der häufigste maligne Tumor bei Menschen mit heller Haut, an dem jedes Jahr ungefähr zwei Millionen Menschen neu erkranken. Der größte Risikofaktor für die Entstehung ist die UV-Exposition, sodass die periokuläre Region als „Sonnenterrasse“ eine häufige Lokalisation mit erhöhtem Rezidivrisiko darstellt. In diesem Artikel wird dieses alltägliche und sehr wichtige Krankheitsbild mit den modernsten, möglichen Therapieoptionen von mikroskopisch-kontrollierter Chirurgie über Laser-, Strahlen-, Salbenbehandlung bis hin zu zielgerichteter Immunmodulation beleuchtet. 

Digitale Klassifizierung des weiblichen Zyklus mit Vaginalringsensorik und die Vorteile für die gynäkologische Praxis

Kategorie: Gynäkologie
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Die Cyclofertilographie (CFG) mittels OvulaRing ist eine moderne Methode zur individuellen Zyklusdiagnostik in der Frauenheilkunde. Mit einem Vaginalringsensor wird dabei der Biomarker Körperkerntemperatur kontinuierlich erfasst und mittels einer webbasierten Software auf Basis von patentierter Mustererkennungen und medizinischen Algorithmen ausgewertet. Mit dieser Diagnostik können Informationen zur Follikelphase, Gelbkörperphase, Ovulation, fertilen Phase, aber auch zur Frühschwangerschaft digital dargestellt werden. Mit der Einführung eines CFG Scores werden diese Kerndaten von mehreren Zyklen erfasst und die Zyklusgesundheit der Frau individuell abgebildet. Auf diese Weise ist erstmals eine objektive Diagnostik der Zyklen und damit eine digitale Klassifizierung des Zyklusgeschehens gegeben. Somit konnte u.a. gezeigt werden, dass die Wahrscheinlichkeit, nach einemvorausgegangenen monophasischen Zyklus im Folgezyklus schwanger zu werden, sehr gering ist. Ab dem zweiten CFG werden tagesspezifische Empfängniswahrscheinlichkeiten für den laufenden Zyklus angegeben. Die Methodik bildet bei Kinderwunsch die Grundlage für eine optimale und individuelle Therapie. Einige Krankenkassen übernehmen sowohl den Erwerb als auch die Abrechnungsmöglichkeit der Methodik. 

Aktuelle Aspekte der Sekundärprävention des ischämischen Schlaganfalls

Kategorie: Neurologie
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Der Schlaganfallkannmitgeschätzt270.000FällenproJahr in Deutschland zu den Volkskrankheiten gezählt werden. Man unterscheidet zwischen ischämischen zerebrovaskulären Ereignissen (etwa 85%, Transitorisch ischämische Attacke vs. ischämischer Schlaganfall) und Hirnblutungen (etwa 15%). Neben der Akuttherapie und der Ursachenabklärung stellt die Sekundärprävention einen wesentlichen Bestandteil der Behandlung dar. Hierunter versteht man alle Maßnahmen, die dazu führen sollen, weitere zerebrovaskuläre Ereignisse zu verhindern. Leider kommt es nicht selten trotz adäquater Sekundärprävention zu erneuten Schlaganfällen, die mitunter zu bleibender Behinderung oder gar zum Tod führen. Aus diesem Grund ist man bestrebt, im Rahmen von Studien weitere wissenschaftliche Erkenntnisse zu sammeln um die Sekundärprävention nachhaltig zu verbessern. Die vorliegende Arbeit fasst die wesentlichen Entwicklungen der Sekundärprävention des ischämischen Schlaganfalls der letzten Jahre zusammen. 

Systemische Therapie des metastasierten Mammakarzinoms – ein Update

Kategorie: Onkologie
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Das Mammakarzinom wird bei ca. 7 % der Patientinnen in einem primär metastasierten Stadium diagnostiziert. Das Überleben dieser Patientinnen hängt von der Art der Metastasierung,demintrinsischen Subtyp des Karzinoms und dem Allgemeinzustand der Betroffenen ab. Darüber hinaus spielen der Wunsch und die Erwartung der Patientin eine große Rolle. In den letzten Jahren gab es auf dem Gebiet der Therapie des metastasierten Mammakarzinoms zahlreiche Neuerungen. In diesem Artikel sind die Behandlungsoptionen unter besonderer Berücksichtigung der neu zugelassenen Medikamente auf dem Gebiet der systemischen Therapie des metastasierten Mammakarzinoms zusammengefasst.

Die Varikozele im Kindes- und Jugendalter

Kategorie: Pädiatrie
Mögliche CME-Punkte: 2
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Die Varikozele tritt meist im jugendlichen Alter auf. Die Pathogenese ist bis zum heutigen wissenschaftlichen Stand nicht vollständig geklärt. Stark ausgeprägte Formen können das Hodengewebe möglicherweise schädigen und die Spermatogenese negativ beeinflussen. Der Großteil der Varikozelen ist asymptomatisch. Bei der Varikozele wird die primäre von einer sekundären Form unterschieden. Diagnostisch von Bedeutung ist neben der klinischen Untersuchung die Sonografie. Empfohlen wird insgesamt eine zurückhaltende Indikationsstellung zur operativen Korrektur. Für die Entscheidungsfindung sollten primär klinische Beschwerden und die Differenz im Hodenvolumen mit einbezogen werden. Die Samenanalyse sowie die Fertilität im Jugendalter eignen sich weniger als suffiziente Indikatoren. 

Wenn eine Operation erwogen wird, kann die Therapie konventionell offen oder laparoskopisch erfolgen. Das Ziel ist hierbei die Unterbindung des Blutflusses der V. testicularis sinistra, mit oder ohne Schonung der Arterie und Lymphgefäße.Zu den Hauptkomplikationen zählen Rezidive, die Ausbildung einer postoperativen Hydrozele und selten die Hodenatrophie. Der Einfluss der Varikozele im Jugendalter auf die Fertilität bleibt bis heute unklar.

(Neo-)Adjuvante Behandlungsstrategien und therapeutische Relevanz molekularer Marker beim kolorektalen Karzinom (KRK)

Kategorie: Onkologie
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Das kolorektale Karzinom (KRK) ist keine einheitliche Erkrankung. Sie umfasst Tumoren mit unterschiedlicher Morphologie, Molekulargenetik und Prognose. Die interdisziplinäre Behandlung durch Chirurgie, Strahlentherapie sowie der Onkologie ist bezüglich des Behandlungserfolges von entscheidender Bedeutung. Zum aktuellen Zeitpunkt erfolgt die Therapie vor allem abhängig vom klinischen Stadium nach UICC. Seit einigen Jahren werden zunehmend molekulare Marker zur Bewertung der Prognose oder Therapieentscheidung genutzt. Aktuell wird eine Vielzahl an molekularen Zielstrukturen für präzisionsonkologische Ansätze in Studien überprüft.

Die schwangerschaftsassoziierte CMV-Infektion: praktisches Vorgehen

Kategorie: Gynäkologie
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Das Cytomegalievirus (CMV) ist ein doppelsträngiges, behülltes DNA-Virus aus der Familie der Herpesviridae und wird durch Schmierinfektionen, also direkten Kontakt von Schleimhäuten mit infektiösen Körperflüssigkeiten wie Nasensekret, Speichel, Tränenflüssigkeit, Harn, Genitalsekreten oder Muttermilch, übertragen. Erleidet eine seronegative Schwangere perikonzeptionell oder im ersten Trimenon eine Primärinfektion mit CMV, kann es zu komplexen teratogenen Beeinträchtigungen insbesondere des kindlichen Gehirns mit mentaler Retardierung, zerebraler Lähmung, Epilepsie oder Hörverlusten kommen. Die pränatale Gefährdung einer Schwangerschaft durch CMV ist bisher noch zu wenigen Schwangeren bekannt. Die Fortbildung zeigt den Vorteil einer perikonzeptionellen Hygieneberatung und die Möglichkeiten der perinatalen Diagnostik. Weitere Therapiemöglichkeiten mit Hyperimmunglobulinpräparaten und Virostatika werden ebenfalls vorgestellt.

Magenkarzinom – Diagnostik und interdisziplinäre Therapie

Kategorie: Onkologie
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Das Magenkarzinom ist trotz einer abnehmenden Inzidenz in Deutschland und anderen westlichen Ländern weltweit immer noch die vierthäufigste Todesursache bei Tumorerkrankungen. Aufgrund des lange asymptomatischen Verlaufs wird es meist erst im fortgeschrittenen Krankheitsstadium diagnostiziert. Der Artikel gibt einen Überblick über alle Aspekte des Magenkarzinoms von der Einteilung über die Pathologie bis hin zur Diagnose. Die derzeitigen Möglichkeiten der medikamentösen und chirurgischen Therapie werden detailliert besprochen. Palliation und Nachsorge sowie ein Ausblick auf mögliche zukünftige zielgerichtete Behandlungen runden den Inhalt ab.

Die multimodale Therapie der progredienten Multiplen Sklerose

Kategorie: Neurologie
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Mit zunehmender Symptomlast und der schrittweisen Transition einer rein schubförmigen in eine chronische Progression stehen Immuntherapien nicht mehr im Vordergrund der Behandlung. Das Auftreten von neurologischen Ausfällen oder Symptomen in unterschiedlichen Bereichen führt zu beträchtlichen Einschränkungen von Funktion und Lebensqualität. Das multimodale Behandlungskonzept der progredienten MS versucht durch stadienadaptierte Immuntherapie in Kombinaton mit individuell angepasster nicht-medikamentöser und medikamentöser Therapie aller MS-Symptome und der durch die Erkrankung bedingten Folgeerscheinungen dieser komplexen Situation gerecht zu werden. Hierbei werden medikamentöse, funktionelle und unterstützende Maßnahmen eng verzahnt. Im Vordergrund steht daneben die Schulung des Patienten zur Selbsthilfe. Zusammen mit dem Arzt sind die Physiotherapie, physikalische Therapie, Ergotherapie, Logopädie, Neuropsychologie, Psychologie und Sozialmedizin, gleichberechtigte Bestandteile des multimodalen Behandlungskonzepts.

Femtosekundenlaser in der Kataraktchirurgie: Status und Optionen

Kategorie: Ophthalmologie
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Der Beitrag beschreibt anhand aktueller Literatur den Stand und die Einsatzmöglichkeiten von Femtosekundenlasersystemen in der modernen Kataraktchirurgie. Schwerpunkt ist der Vergleich der Femtosekundenlaser-assistierten Katarakt-OP (FLACS) zur konventionellen, rein manuellen Operationstechnik. 

Immuntherapie des metastasierten Nierenzellkarzinoms mit Immuncheckpoint-Inhibitoren

Kategorie: Onkologie
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Die Erstlinientherapie des metastasierten Nierenzellkarzinoms (mRCC) hat sich im vergangenen Jahr durch die Zulassung von drei neuen Kombinationen grundlegend verändert. Die PD-1/PD-L1-Immuncheckpoint-Inhibitoren werden das neue „Rückgrat“ von Kombinationstherapien und lösen die Monotherapie mit Angiogenesehemmern ab. Der PD-1-Antikörper Pembrolizumab bzw. der PD-L1-Antikörper Avelumab sind jeweils in Kombination mit dem VEGFR-TKI Axitinib zugelassen. Bei intermediärem bzw. hohem Risiko nach IMDC ist der PD-1-Antikörper Nivolumab in Kombination mit dem CTLA-4-Immuncheckpoint-Inhibitor Ipilimumab zugelassen. Der Beitrag gibt eine Übersicht über die neuen Kombinations-Therapien beim Nierenzellkarzinom − einschließlich der vor kurzem auf dem virtuellen ASCO-Jahreskongress vorgestellten 2-Jahresdaten für Axitinib + Pembrolizumab.

Lymphadenektomie beim lokalisierten Prostatakarzinom: Sentinel-Technik

Kategorie: Urologie
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Ein akkurates Lymphknoten(LK)-Staging hat beim Prostatakarzinom (PCa) für eine optimale Therapieplanung große Bedeutung. Die PSMA-PET ist hier der konventionellen Bildgebung überlegen, jedoch bei kleinen Metastasen eingeschränkt sensitiv. Die extendierte Lymphadenektomie (LA) stellt deshalb – trotz Ihrer Morbidität – weiterhin den Goldstandard für das LK-Staging beim lokalisierten PCa dar. Die Sentinel-LA berücksichtigt das individuelle Lymphabstromgebiet, d.h. nur wenige LK werden gezielt entfernt, Morbidität minimiert und LK-Metastasen trotzdem hochsensitiv detektiert. Magnetische oder fluoreszierende Tracer (z.B. SPIONs, ICG) machen die Sentinel-LA unabhängig von nuklearmedizinischer Logistik und eröffnen neue Möglichkeiten der prä- und intraoperativen Sentinel-Identifikation.

Natürliche Familienplanung (NFP) und Zyklus-Apps

Kategorie: Gynäkologie
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Wird das vielfältige Angebot der „natürlichen Familienplanungsmethoden“ betrachtet ist es immanent wichtig, zwischen zuverlässigen, sicheren, getesteten Methoden und anderen zu unterscheiden. Die symptothermale Methode nach Sensiplan erfüllt die Kriterien einer empfehlenswerten evidenzbasierten NFP-Methode. Sie gehört mit einer Methodensicherheit von 0,4 (nach Trussel/Pearl-Index) und einer Gesamtschwangerschaftsrate (einschließlich der Schwangerschaften durch inkonsequentes Sexualverhalten) von 1,8% nach einem Jahr (deutsche Sensiplan-Studie) zu den sehr sicheren Familienplanungsmethoden. Apps, die diese Methode zugrunde legen, gehören zu den Produkten, die nach entsprechend erfolgreichen Anwendungsstudien in naher Zukunft wohl empfohlen werden können. Sie werden außerdem bereits von erfahrenen Anwenderinnen, die die NFP-Methode zunächst autark (ohne App) benutzt haben, zur Unterstützung und Erleichterung der Dokumentation verwendet.

Schultergürtelverletzungen im Kindesalter

Kategorie: Chirurgie
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Knöcherne Verletzungen im Kindes- und Jugendalter betreffen 2- bis 3-mal häufiger die obere als die untere Extremität. Auch am Schultergürtel zeigen sich typische Muster, sodass man von klassischen Verletzungen der Kinder abhängig vom Alter sprechen kann. Claviculafrakturen und proximale Humerusfrakturen sind die häufigsten Verletzungen des Schultergürtels. Verletzungen des Schultereckgelenks sowie Fakturen des Schulterblattes sind Raritäten. Auch Luxationen des Schultergelenks sind sehr selten. Ein Großteil der Verletzungen kann konservativ behandelt werden, operative Maßnahmen sind die Ausnahme. Das Remodellierungspotenzial sowohl an der Clavicula als auch am proximalen Humerus ist sehr hoch, dementsprechend sind Komplikationen im Verlauf selten. Die Fortbildung vermittelt einen Überblick über typische Verletzungen, Diagnostik und Behandlungsmöglichkeiten.

Aktuelle Therapieverfahren in der bariatrischen Chirurgie

Kategorie: Chirurgie
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Adipositas ist eine chronische Erkrankung mit entzündlichem Charakter, die oft mit Begleiterkrankungen assoziiert ist und durch eine Störung der Körperhomöostase bedingt ist. Patienten mit Adipositas sollten als chronisch Kranke behandelt und adressiert werden. Eine Stigmatisierung ist in der Therapie nicht zielführend, stattdessen empfiehlt es sich, die Problematik gezielt anzusprechen und konkrete Handlungen zu empfehlen. Eine operative Therapie kann als Ultima Ratio nach Versagen konservativer Behandlungsversuche wie Ernährungsberatung und Rehasport, aber auch als primäre Maßnahme indiziert sein. Die Fortbildung stellt die verschiedenen operativen Verfahren und ihre Vor- und Nachteile vor. Die Wirkmechanismen der Adipositaschirurgie werden anhand der zugrunde liegenden Pathophysiologie erklärt.

Stellenwert der endovaskulären Therapie beim diabetischen Fußsyndrom

Kategorie: Chirurgie
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Die endovaskuläre Therapie (EVT) ist in den letzten Jahren nicht nur für Patienten mit einer Claudicatio intermittens, sondern auch für solche mit kritischer Extremitätenischämie (CLI) zur Behandlungsmethode der ersten Wahl geworden. Gefäßchirurgische und endovaskuläre Eingriffe ergänzen sich. Falls beide Revaskularisationsverfahren mit ähnlichen Ergebnissen technisch möglich sind, sollte die EVT dabei zunächst bevorzugt werden, da eine deutlich geringere Morbidität mit der EVT erreicht werden kann. Patienten, die sich einer EVT beim Diabetes unterziehen, weisen höchstwahrscheinlich höhere Raten an technischem Versagen und anschließender Amputation auf. Dieser Artikel versucht die Ergebnisse der EVT bei Patienten mit Diabetes mellitus zu bewerten.

Diagnostik und Therapie der lumbalen Spinalstenose bei älteren Patienten

Kategorie: Chirurgie
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Lumbale Rückenschmerzen mit und ohne Ausstrahlung in die Beine stellen ein häufiges Problem im mittleren und höheren Lebensalter dar. Mit der Alterung der Gesamtbevölkerung wird die hohe klinische und gesundheitsökonomische Bedeutung der Erkrankung und deren Therapie weiter zunnehmen. Der Artikel bietet neben einem Überblick über Inzidenz, Symptomatik und Diagnostik eine detaillierte Vorstellung der operativen Therapie der lumbalen Spinalstenose. Die Beschreibung der Operationstechniken wird um Aspekte zu Erfolgsaussichten und perioperativer Mortalität unter dem Gesichtspunkt eines älteren Patientenkollektivs ergänzt.

Leitlinien der EHS zum Management der Abdominalwand während der offenen Abdominalbehandlung: aktuelle Versorgungskonzepte

Kategorie: Chirurgie
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Die offene Bauchbehandlung ist definiert als bewusster Verzicht auf den Faszienverschluss nach einer Laparotomie zugunsten einer verkürzten initialen Operation und eines spannungsfreien temporären Bauchdeckenverschlusses. Die wichtigsten Therapieziele sind die Fistelprävention und der schnellstmögliche und suffiziente Faszienverschluss, um Sekundärmorbidität zu vermeiden. Da bislang evidenzbasierte Empfehlungen fehlen, entschied sich die European Hernia Society (EHS), klinische Praxisleitlinien zu erstellen. Der Beitrag fasst die Schlüsselfragen zur offenen Abdominalbehandlung zusammen und stellt die gegebenenfalls möglichen Empfehlungen praxisrelevant vor.

Osteoporose: Aktuelle Diagnostik und neue Therapieansätze

Kategorie: Gynäkologie
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Osteoporose wird ein zunehmendes Gesundheitsproblem in der älter werdenden Bevölkerung. 80 % der Betroffenen sind postmenopausale Frauen. Osteoporose führt durch oft jahrzehntelangen, schleichenden Knochenabbau zu schmerzhaften Frakturen mit erhöhter Morbidität und Mortalität. In der neuen (Muster-)Weiterbildungsordnung der Bundesärztekammer (BÄK) wurde zusätzlich zur Prävention erstmals auch die Therapie der Osteoporose verankert. Der Einsatz von spezifischer Osteoporosetherapie kann dazu beitragen, das Risiko für osteoporotische Frakturen um 40–50 % zu senken. Die in jüngster Zeit entwickelten knochenaktiven Substanzen verfolgen dabei neue Therapieansätze. Der Artikel stellt die neuen medikamentösen und strukturellen Behandlungsmöglichkeiten vor.

Schwangerschaften nach IVF/ICSI – Besonderheiten und Risiken

Kategorie: Gynäkologie
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Patientinnen, die durch In-vitro-Fertilisation (IVF)/intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI) schwanger werden, stellen häufig bereits aufgrund des höheren Alters oder aufgrund der Infertilitätsursache ein Risikokollektiv dar. Durch eine IVF/ICSI-Behandlung treten zudem gewisse Schwangerschaftskomplikationen gehäuft auf. Manche Infertilitätsursachen, welche mittels IVF behandelt werden, wie polyzystisches Ovarialsyndrom (PCOS), Endometriose oder Essstörungen, können sich ebenfalls auf die Schwangerschaft auswirken und sollten daher dokumentiert und beachtet werden.

Virusinfektionen in der Gynäkologie – Aktuelle Entwicklungen bei humanen Papillomviren und Herpesviren

Kategorie: Gynäkologie
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Humane Papillomviren (HPV) und Herpes-simplex-Viren (HSV) sind die häufigsten Erreger genitaler Virusinfektionen. Die zunächst asymptomatischen HPV-Infektionen heilen meist aus, persistierende Infektionen können Zervixkarzinome, anogenitale und oropharyngeale Tumore verursachen. Genitalinfektionen mit HSV-2 und zunehmend HSV-1 verursachen Herpes genitalis mit einer sehr variablen Symptomatik bis hin zur asymptomatischen Virusausscheidung. Der Beitrag bietet einen umfassenden Überblick über Infektionsmechanismen und Erkrankungen der beiden Virusgruppen. Neben Diagnostik und Therapie wird der Vorbeugung und Früherkennung besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Präventionsmaßnahmen wie die HPV-Impfung und verhaltensbasierte Vorsichtsmaßnahmen bei genitalem Herpes sind die erfolgversprechendsten Strategien zur Verhinderung dieser Virusinfektionen.

Endokrine Therapie von Myomen und Uterus myomatosus

Kategorie: Gynäkologie
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Uterusmyome gehören bei Frauen in der Prämenopause zu den häufigen gutartigen Tumoren. Sie gehen mit einer Vielzahl klinischer Symptome, insbesondere Blutungsstörungen, einher und sind mit Infertilität und einem erhöhten Abortrisiko assoziiert. Medikamentöse Therapien können bei bestimmten Indikationen eine Alternative zu Hysterektomie, Myomektomie oder Endometrium-Ablation sein, besonders bei Patientinnen, die noch schwanger werden wollen oder aus anderen Gründen den Organerhalt wünschen. Leitlinien für dieses Vorgehen existieren bisher allerdings nicht. Dieser Artikel fasst die publizierte Evidenz der verschiedenen Medikamentenklassen zusammen.

Blutdruckzielwerte im Alter

Kategorie: Innere Medizin
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In den letzten beiden Jahren wurden hinsichtlich Blutdruckmessung und Blutdruckzielwerten für ältere Menschen neue Empfehlungen ausgesprochen. In den »2018 ESC/ESH-Leitlinien zum Management der arteriellen Hypertonie« ist so die korrekte und standardisierte Blutdruckmessung detailliert beschrieben. Als medikamentöse Initialtherapie eignet sich bei fitten älteren Patienten mit arterieller Hypertonie eine Kombinationstherapie beginnend mit den jeweils niedrigsten Dosen, idealerweise als »single pill«, bei gebrechlichen älteren Patienten ist auch eine Monotherapie zu erwägen.

Internistische Manifestationen mitochondrialer Erkrankungen

Kategorie: Innere Medizin
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Mitochondriale Erkrankungen werden durch Mutationen der mitochondrialen DNA oder der nukleären DNA verursacht. Sie umfassen eine Vielzahl heterogener Syndrome mit Dysfunktion der Mitochondrien. Mitochondriale Defekte beeinträchtigen besonders Gewebe mit hohem Energiebedarf wie Skelettmuskulatur, Gehirn, Myokard, endo- und exokrine Organe sowie Sinneszellen. Grundsätzlich gilt jedoch, dass sich eine mitochondriale Erkrankung mit jedem Symptom, in jedem Organ und auch in jedem Alter manifestieren kann. Dieser Artikel gibt einen Überblick über verschiedene mitochondriale Erkrankungen mit besonderem Fokus auf die internistischen Manifestationen.

Erhöhte Leberwerte bei der Fettleber: Was tun?

Kategorie: Gastroenterologie
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Pathologisch veränderte Leberwerte im Rahmen einer Fettleber sind oft das erste Symptom bei chronischen Lebererkrankungen und mit einer erhöhten Mortalität und Morbidität assoziiert. Erschwert wird die Diagnosestellung durch die Mannigfaltigkeit der Ursachen und durch die meist fehlende oder allenfalls unspezifische Klinik der betroffenen Patienten. Hier können weiterführende diagnostische Maßnahmen wie Abdomensonografie, CT-Abdomen, genetische Tests und weitere Blutbilduntersuchungen hilfreich sein. Im Frühstadium entdeckt und behandelt, sind viele Erkrankungen gut therapierbar und in manchen Fällen können die Patienten sogar eine komplette Heilung erfahren.

Das Schädel-Hirn-Trauma (SHT) im Kindesalter

Kategorie: Pädiatrie
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Moderate und schwere SHT bei Kindern sind aus neuro- und sozialpädiatrischer Sicht chronische Erkrankungen, da sie zu einer Vielzahl von Folge- und Langzeitschäden führen. Auch bei den leichten SHT findet sich ein hoher Anteil von Folgeschäden, deren Grad und Ausmaß wir momentan noch nicht exakt kennen, da die Dunkelziffer
initial unbehandelter Kinder hoch ist. Entscheidend für Spätfolgen sind der Schweregrad und das Alter zum Zeitpunkt des SHT. Kinder wachsen nach einem frühen SHT in das Defizit hinein. Langzeit-Follow-up-Programme sollten für alle drei Schweregrade des SHT aufgestellt werden und die Patienten einer spezialisierten neuro- oder sozialpädiatrischen Behandlung inklusive Neuropsychologie zugeführt werden.

Seltene Anämien im Kindesalter

Kategorie: Pädiatrie
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Anämien im Kindes- und Jugendalter stellen laut Robert-Koch-Institut sowohl im ambulanten Alltag als auch in der klinischen Versorgung ein häufig gesehenes Krankheitsbild mit einer Prävalenz von 7 % im Alter unter 17 Jahren dar. Die häufigsten Ursachen sind erworbene alimentäre Mängel an Eisen und Vitamin B12 sowie Blutverlust in der Menarche. Im Folgenden werden angeborene Formen der Anämie erläutert, die nur einen Bruchteil der Prävalenz ausmachen, im Verlauf aber fulminant verlaufen können und daher immer als Differenzialdiagnose in Betracht gezogen werden sollten. Um eine bestmögliche Versorgung zu gewährleisten, müssen kritische Situationen und Krankheitsexazerbation erkannt werden, um eine schnellstmögliche Therapie einzuleiten.

Frühe Symptome der Muskeldystrophie Duchenne (DMD)

Kategorie: Pädiatrie
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Jungen mit der seltenen Erkrankung Muskeldystrophie Duchenne (DMD) profitieren von einer frühen Diagnose. Wegweisende motorische Auffälligkeiten lassen sich bereits um den zweiten Geburtstag beobachten. Eine kombinierte Entwicklungsstörung (Sprache, Kognition, Motorik), das Fehlen des freien Laufens mit 18 Lebensmonaten
oder eine unklare Transaminasen-Erhöhung in Kombination mit einer Kreatinkinase-
Erhöhung im 4-stelligen Bereich erfordern die genetische Abklärung auf eine mögliche Muskeldystrophie Duchenne.

Postoperatives Management nach Trabekulektomie

Kategorie: Ophthalmologie
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Nach wie vor spiegelt die Vielfalt der neuen Operationsmethoden die Unzufriedenheit der Ophthalmologen mit dem Erfolg der Glaukomchirurgie wieder. Von keinem der operativen Verfahren kann gesagt werden, dass es – trotz optimalem Operationsverlauf – den Augeninnendruck beim individuellen Patienten definitiv und dauerhaft auf das prinzipiell zu erwartende Druckniveau senkt. Filtrierende Operationen machen häufig Revisionen möglich und notwendig. Der Beitrag gibt eine Übersicht über die operativen Verfahren zur Filterkissenrevision nach Trabekulektomie und stellt sie in den Kontext des perioperativen Managements.

Makulaforamen XXL

Kategorie: Ophthalmologie
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In der Chirurgie des Makulaforamens haben neue Operationstechniken wie die ILM-Flap-Technik oder die Gewebetransplantation das Spektrum der Indikationen erweitert. So ist heute die chirurgische Versorgung auch in fortgeschrittenen Grenzfällen und insbesondere bei großen und rezidivierenden Makulaforamen möglich.

Minimal-invasive Tränenweg-Bypass-Chirurgie bei Tränenwegstenosen

Kategorie: Ophthalmologie
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Durch revolutionäre Fortschritte in der Endoskopie sowie der Laserchirurgie ist es heutzutage möglich, minimal-invasiv kanalikuläre und infrasakkale Tränenwegstenosen ohne Hautschnitt zu operieren. In diesem Beitrag werden zwei neuartige operative Tränen-Bypass-Verfahren zur Behandlung dieser Erkrankungen vorgestellt und mit dem derzeitigen Goldstandard, der externen Dakryozystorhinostomie nach Toti verglichen. 

Cornea verticillata: Einfach und schnell zu diagnostizieren, aber nicht zu unterschätzen

Kategorie: Ophthalmologie
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Die Cornea verticillata lässt sich auf Grund ihres charakteristischen Aussehens einfach und schnell diagnostizieren. Ihr kann zum einen ein seltener Gendefekt und zum anderen die Einnahme bestimmter Medikamente zu Grunde liegen. Die mögliche Ursache einer Cornea verticillata sollte immer abgeklärt werden, da sie unter Umständen weitreichende Konsequenzen für den Patienten haben könnte.

Prostatakarzinom: Aktuelle Aspekte der fokalen Therapie

Kategorie: Urologie
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Eine verbesserte Früherkennungsmentalität und eine verbesserte Diagnostik haben dazu geführt, dass das Pros-tatakarzinom wesentlich früher und meistens in einem lokalisierten Stadium diagnostiziert wird. In dieser Situation werden die meisten Patienten leitlinienkonform mit operativen oder strahlentherapeutischen Verfahren (perkutan oder interstitiell) therapiert. Die therapiebedingten Morbiditäten werden zwischen 3,2–31 % für die Harninkontinenz und 19–74 % für die erektile Dysfunktion berichtet. Sie können die Lebensqualität der Patienten teilweise sehr stark einschränken [1–5]. In der folgenden Übersicht sollen die aktuellen, häufig kontrovers diskutierten Aspekte der fokalen Therapie des lokalisierten Prostatakarzinoms dargestellt werden.

Offene Harnröhren-Rekonstruktion: Operative Techniken und die Konsequenzen für den Patienten

Kategorie: Urologie
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Die offene Harnröhren-Rekonstruktion stellt den Goldstandard der Therapie für rezidivierende und für langstreckige Harnröhrenstrikturen dar. Dennoch wird die Mehrheit der Strikturpatienten deutschlandweit noch immer nicht der adäquaten Therapie zugeführt, was auch auf eine unzureichende Informationslage und einen Mangel an hierauf spezialisierten Kliniken zurückzuführen ist. Der vorliegende Artikel bietet eine Übersicht über die gängigsten Techniken der Harnröhren-Rekonstruktion anhand von Fallbeispielen aus unserem Zentrum.

Neue S3-Leitlinie Hodentumoren: Was ist wirklich wichtig und neu?

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Vor etwas mehr als einem Jahr wurde die neue S3-Leitlinie Hodentumoren von der AWFM veröffentlicht [1]. Dies ist die erste deutschsprachige interdisziplinäre Leitlinie zum Thema Keimzelltumoren (KZT) des Hodens und sie bietet zu allen möglichen Fragestellungen fundierte Antworten. Diese umfangreichen Empfehlungen wurden unter Federführung der DGU in verschiedenen Arbeitsgruppen auf Grundlage von wissenschaftlicher Evidenz und nach Abstimmung im interdisziplinären Board erstellt. Dieser Beitrag fasst die wichtigsten Aspekte zusammen. (Titelbild: David A. Litman – stock.adobe.com)

Kinderurologie: Die aktuelle Versorgung von Kindern mit Harnsteinen in Deutschland

Kategorie: Urologie
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Auch in der Pädiatrie nimmt die Prävalenz der Harnsteinerkrankung zu. In den meisten Fällen finden sich metabolische oder genetische Gründe für die Steinerkrankung. Diese muss bei Kindern im Gegensatz zum erwachsenen Patienten immer schon nach dem ersten Nierenstein abgeklärt werden. Im Folgenden sollen die Entstehungsursachen, die Risikofaktoren und die Therapieoptionen für Urolithiasis bei Kindern genauer vorgestellt werden.

Prävention von Senkung und Inkontinenz: welche sind die Risikofaktoren?

Kategorie: Gynäkologie
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Durch die zunehmende Alterung der Bevölkerung und die gestiegene Lebenserwartung gerade auch von Frauen, werden wir in der gynäkologischen Praxis eine zunehmende Zahl an Patientinnen mit urogynäkologischen Problemen sehen. Bei diesen Frauen ist eine Prävention nur möglich, um nach einer Operation ein Rezidiv zu verhindern, da das Problem bereits vorliegt und nicht mehr durch Risikomanagement verhindert werden kann Es gibt Ansätze, um Frauen zu identifizieren, die ein hohes Risiko für eine Senkung oder Inkontinenz in späteren Jahren haben. Dies ist sinnvoll für eine ausgewogene Beratung Schwangerer und um unnötige Sectiones mit all ihren möglichen Folgen zu vermeiden. Bezüglich postoperativer Nachsorge bleibt ungeklärt, wie wir unsere Patientinnen beraten sollen. Moderate Bewegung und Belastung erscheint sinnvoll, aber auch hier ist es wichtig, Risikopatientinnen zu identifizieren. Hier fehlen andererseits belastbare Studien. Junge Frauen, die man in der urogynäkologischen Sprechstunde auch immer wieder sieht, sind in Studien unterrepräsentiert. 

Empfehlungen zur Diagnostik bei der Kinderwunschpatientin in der gynäkologischen Praxis

Kategorie: Gynäkologie
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Basierend auf der Leitlinie „Diagnostik und Therapie vor einer assistierten reproduktionsmedizinischen Behandlung“ werden niedergelassene GynäkologInnen beraten, was Sie bereits an Beratung und Diagnostik durchführen kann, bevor er/sie das Paar in ein Kinderwunschzentrum überweist. Manchmal, insbesondere bei jungen Paaren ohne offensichtliche Einschränkungen (wie z. B. eine Anovulation oder ein bekannter Tubenverschluss), kann das Paar zum abwartenden Verhalten ermutigt werden, bei zunehmendem Alter jedoch sollte eine raschere Abklärung empfohlen werden. 

Jodmangel in Deutschland – vor allem Kinder und junge Frauen sind betroffen

Kategorie: Gynäkologie
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Jodid ist ein essentielles Spurenelement, das in den empfohlenen Dosen keine unerwünschten Effekte hat, insbesondere keine Allergien auslösen kann. Es kommt in allen kontinentalen Regionen der Welt zu niedrigen Mengen im Boden und Wasser vor, so dass eine weltweite Jodprophylaxe schon seit dem letzten Jahrhundert eingeführt wurde, aber in einigen Länder Europas immer noch nicht ausreicht [25], insbesondere auch in Deutschland. Sowohl Kinder als auch insbesondere junge Frauen in Deutschland haben einen milden Jodmangel. Das bedeutet, dass die Risikogruppe von jungen Frauen mit Kinderwunsch schon rechtzeitig auf eine ausreichende Jodversorgung achten sollten. Eine ausreichende Jodversorgung kann erreicht werden durch: regelmäßigen Verzehr von Seefisch und Meeresfrüchten zweimal pro Woche, tägliche Einnahme von Milch/ Milchprodukten (250–500 ml bzw. g), ausschließliche Verwendung von Jodsalz im Haushalt, bewussten Einkauf von Lebensmitteln/ Fertiggerichten – die mit Jodsalz hergestellt sind und Veganer und Vegetarier sollten z. B. in Suppen oder Gemüse Meeresalgen zufügen. Alleiniges Achten auf jodreiche Ernährung ist nicht immer ausreichend, eine zusätzliche Einnahme von Jodid-Tabletten ist notwendig, in der Schwangerschaft spätestens ab der zwölften Schwangerschaftswoche, bis Ende der Stillzeit und bei Unverträglichkeit von Fisch oder Laktose.

Endometriose und Infertilität – Ätiologie, Pathomechanismen und Paradigmenwechsel in der Kinderwunschtherapie

Kategorie: Gynäkologie
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Endometriose ist eine weit verbreitete, oft spät diagnostizierte und in seiner Auswirkung oft auch unterschätze Erkrankung. Die pathologischen Mechanismen sind noch unzureichend verstanden, trotz der Tatsache, dass die Forschung in diesem Bereich die letzten Jahre intensiviert wurde. Inwieweit sich bestimmte Endometriosemanifestationen und Stadien negativ auf die Fertilität auswirken können kann abschließend aufgrund der heterogenen Studienlage kaum mit der derzeit vorhandenen Literatur beantwortet werden. Dies ist unter anderem mit den unterschiedlichen Krankheitsformen und Auswirkungen zu erklären, die den reproduktiven Trakt auf unterschiedliche Weise beeinflussen oder schädigen können. Der deutlichste Hinweis auf einen kausalen Zusammenhang zwischen Endometriose und Infertilität zeigt die hohe Inzidenz an Endometriose bei Infertilitätspatienten. Werden reproduktionsmedizinische Techniken zur Unterstützung des Kinderwunsches angewandt, kann nach der derzeitigen Datenlage kann davon ausgegangen werden, dass ähnliche Erfolgsraten bei IVF Patientinnen mit und ohne Endometriose erzielt werden. Die mit Abstand unumstrittenste Einschränkung bei Endometriosepatientinnen hinsichtlich Fertilität ist die Reduktion der Ovarreserve durch (wiederholte) chirurgische Eingriffe zur operativen Entfernung der Endometrioseherden. Dies legt die vorzeitige Überlegung von fertilitätsprotektiven Maßnahmen, wie die Kryokonservierung von Eizellen nahe. Mit dieser Strategie könnte man einer Schädigung der Eizellen durch das biochemische Milieu im Laufe der Jahre vermeiden, aber noch wesentlicher einer Reduktion der ovariellen Reserve nach Möglichkeit schon vor dem ersten chirurgischen Eingriff entgegenwirken. Somit können Endometriosepatientinnen ohne zeitlichen Druck den Kinderwunsch planen und die Therapien zielgerichtet zur Behandlung der Erkrankungen angewandt werden.

Medikamentöse Schmerztherapie – bei Patienten mit Schmerz und Trauma

Kategorie: Neurologie
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Die posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) ist ein komplexes Krankheitsbild mit einer vielgestaltigen Symptomatik. Neben der klassischen Symptomtrias aus Wiedererleben, Vermeidung und Hyperarousal zeichnet sich die PTBS durch eine hohe Komorbidität mit chronischen Schmerzstörungen und psychischer Komorbiditäten, wie Suchterkrankungen, aus. Die Schmerztherapie bei Schmerzpatienten mit psychischem Trauma und Traumafolgestörungen ist daher oftmals komplex und langwierig. Dies betrifft insbesondere auch die medikamentöse Schmerztherapie, welche geprägt ist von der Berücksichtigung relevanter Begleitsymptome, möglichen Nebenwirkungen und individueller Risiko-Nutzen-Abwägung. In dieser kurzen Übersichtsarbeit soll auf allgemeine Aspekte einer integrierten medikamentösen Schmerztherapie eingegangen werden und gleichzeitig spezifische Aspekte bei Patienten mit Traumahintergrund dargestellt werden. So ist bei der Medikamentenwahl neben der Berücksichtigung von pathophysiologischen Überlegungen auch die Beachtung psychischer Komorbiditäten von Relevanz. Insgesamt sind die Effekte medikamentöser Interventionen auf die Schmerzsymptomatik oftmals gering bis moderat und daher von untergeordneter Bedeutung und sollten nicht als alleinige Therapie angeboten werden. Interdisziplinäre und psychotherapeutische Therapieansätze sind zu bevorzugen. Dennoch kann eine pharmakologische Unterstützung einen wichtigen Beitrag dazu leisten, die Lebensqualität bei den Betroffenen wieder zu verbessern.

Neue und alte Anfallsklassifikationen im Vergleich

Kategorie: Neurologie
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Eine intuitive und verständliche Klassifikation von Anfallsformen ist der Grundstein für die Kommunikation zwischen Patient, Hausarzt, Neurologe und Epileptologe. Die operationale Klassifikation von Anfallsformender ILAE 2017 adressiert eine Reihe von Problemen mit der vorherigen Version von 1981 und bietet in der erweiterten Fassung eine Vielzahl nützlicher Anfallssymptome. Als konkurrierende Alternative wird die semiologische Klassifikation vorgestellt. Jenseits der beiden aktuellen Klassifikationen werden im klinischen Alltag noch eine Vielzahl älterer Begriffe verwendet, die teils als bewährt und nützlich, teils als überholt und missverständlich zu werten sind. Hierzu bieten wir einen praxisnahen, anwendbaren Überblick.  

Die Versorgung von Menschen mit geistiger Behinderung im Krankenhaus

Kategorie: Neurologie
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Viele Problemfelder erschweren den Umgang und die Versorgung von Menschen mit einer geistigen Behinderung im Krankenhaus. Die emotionale Situation, die möglichen Verhaltensauffälligkeiten, die eingeschränkte Kommunikation und deren Wechselwirkungen untereinander sind ein Teil davon. Diese zu verstehen ist ein Grundbaustein, um Lösungswege zu finden und so die Versorgung zu gewährleisten und zu verbessern.

Therapieresistente Depression: leitliniengerechte Behandlung und neue Optionen

Kategorie: Neurologie
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Zusammengefasst ist also TRD ein in der psychiatrischen Praxis häufiges Problem, das oft eine therapeutische Herausforderung ist. Im Gegensatz zur Relevanz des Problems ist die Studienlage zu möglichen Therapiestrategien unzureichend. Insbesondere hinsichtlich Höherdosierung, Wechsel und Kombination von AD gibt es eine nur unzureichende und oft negative Datenbasis. Im Gegensatz dazu ist ein positiver Effekt der Lithium-Augmentation gut belegt, ebenso wie die Augmentation mit Antipsychotika eine zwar weniger effektive, aber dennoch evidenzbasierte Strategie sein kann. Die nach wie vor effektivste Methode zur Behandlung der TRD ist das Durchführen einer EKT, während andere neurostimulatorische Methoden weniger effektiv scheinen. VNS ist hier eine neue und interessante Alternative mit allerdings längerer Wirklatenz. Psychotherapie sollte unbedingt mit pharmakologischen Methoden bei der TRD kombiniert werden. Die baldige Verfügbarkeit von intranasalem Esketamin wird derzeit geltende therapeutische Algorithmen wahrscheinlich nochmals verändern, und eine Reihe von anderen vielversprechenden Substanzen sind erfreulicherweise in der Pipeline. TRD ist bisher weitgehend ein „unmet clinical need, so dass es umso erfreulicher ist, dass dieses Thema nun auch auf der Agenda der forschenden Industrie steht. 

Diagnostik und Therapie Myelodysplastischer Syndrome

Kategorie: Onkologie
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Die MDS sind klonale Stammzellerkrankungen, die durch Dysplasiezeichen, zytogenetische und molekulargenetische Aberrationen und zum Teil durch einen erhöhten Blastenanteil gekennzeichnet sind.Die Patienten weisen in erster Linie Zeichen der hämatopoietischen Insuffizienz − insbesondere Anämiesymptome − auf. Einemöglichst exakte Diagnostik ist unerlässlich. Die Prognose wird durch das Progressionsrisiko in eine akute myeloische Leukämie, sowie durch zytopeniebedingte Komplikationen und patienteneigene Faktoren wie Alter und Komorbiditäten beeinflusst. Das revidierte International Prognostic Scoring System (IPSS-R) ist das Standardinstrument zur Prognoseabschätzung und dient der Planung einer risikoadaptierten Therapie. Niedrigrisiko-Patienten werden mit supportiven Maßnahmen wie Transfusionen, Erythropoietin, Lenalidomid bei del(5q), Luspatercept  
bei ringsideroblastischem Phänotyp und ggf. Eisenchelation behandelt. Die Therapie der Hochrisiko-Patienten zielt auf die Verlängerung der Lebenserwartung ab. Eine allogene Stammzelltransplantation in kurativer Intention sollte in Erwägung gezogen werden. In palliativer Intention kann 5-Azazytidine,ggf. in Kombination mit Venetoclax eingesetzt werden. Für viele Patienten steht aber keine zugelassene Therapie zur Verfügung,weshalb diese Patienten in klinischen Studien behandelt werden sollten.
Die MDS-Zentren der Deutschen MDS Studiengruppe sind immer bereit, Patienten individuell zu beraten und bei der Planung der Therapiekonzepte zu helfen. Die klinischen Studien in Deutschland werden ebenfalls von der D-MDS Studiengruppe koordiniert und durchgeführt.

Interdisziplinäre Behandlung des Retinoblastoms

Kategorie: Onkologie
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Das Retinoblastom ist ein Tumor der Netzhaut, der vor allem bei Säuglingen und Kleinkindern auftritt. Die Inzidenz liegt weltweit bei ca. 1 in 18.000 Lebendgeburten. In Deutschland erkranken ca. 45 Kinder pro Jahr an einem Retinoblastom und die Hälfte dieser Kinder trägt ein erbliches Tumorprädispositionssyndrom. In Deutschland ist der Tumor aufgrund einer frühzeitigen Diagnose fast immer auf das Auge begrenzt und daher liegt die 5-Jahresüberlebensrate bei über 95 %. Bei der interdisziplinären Therapieplanung stehen die Heilung des Tumors und das Überleben an erster Stelle, aber insbesondere bei Erkrankung beider Augen haben der Erhalt des Sehvermögens und die Vermeidung von Spätfolgen eine hohe Relevanz.

CML: State-of-the-Art − Therapie mit Tyrosinkinase-Inhibitoren

Kategorie: Onkologie
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Die chronische myeloische Leukämie (CML) zählt zu den myeloproliferativen Neoplasien (MPN) und ist charakterisiert durch eine unkontrollierte Vermehrung der Granulozyten und deren Vorstufen im Knochenmark. In Deutschland erkranken jährlich 1.000–1.200 Menschen an der CML. Die Diagnostik und die Therapie der CML ist beispielhaft in der Behandlung neoplastischer Erkrankungen und wurde durch die Einführung der Tyrosinkinase-Inhibitoren (TKI) im Jahr 2002 grundlegend revolutioniert. In allen Prognosegruppen und in allen Altersstufen konnte der Krankheitsverlauf und das langfristige Überleben durch die TKI-Therapie maßgeblich verbessert werden. Heute entspricht die Lebenserwartung der CML-Patienten fast der Normalbevölkerung.

Periphere und zentrale Neurotoxizität nach Tumortherapie

Kategorie: Onkologie
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Im Rahmen der Behandlung maligner Tumoren können neurologische Nebenwirkungen auftreten, wobei das periphere Nervensystem häufiger betroffen ist als das zentrale. Chemotherapeutika mit hohem Neurotoxizitätspotenzial am peripheren Nervensystem sind Platin-Derivate, Mikrotubuli-affine Substanzen, Proteasom-Inhibitoren und außerdem der Angiogenese-Inhibitor Thalidomid. Die höchste Inzidenz hat die Chemotherapie-induzierte periphere Neuropathie (CIPN), eine oft dosislimitierende, vorwiegend sensible Polyneuropathie. Das Risiko einer Chemotherapie-induzierten zentralen Neurotoxizität (CICN) wird durch eine vorausgegangene oder simultane Strahlentherapie des ZNS erhöht.

Synkope: Basisdiagnostik, Risikoevaluation für plötzlichen Herztod und Präventionsstrategien

Kategorie: Kardiologie
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Synkope ist ein häufig auftretendes Symptom, das selten mit einer lebensbedrohlicher Ursache verbunden ist. Am Ende der Basisdiagnostik ergeben sich drei Konstellationen: (1) geklärte Synkopenursache, (2) ungeklärte Ursache mit Hochrisikokonstellation für plötzlichen Herztod, (3) ungeklärte Ursache (ohne Hochrisikokonstellation) mit Verdachts-Hypothese, die entlang diagnostischer Tests belegt oder ausgeschlossen wird. Das wichtigste Ziel ist die Erkennung potentiell lebensbedrohlicher Synkopen-Ursachen, um einen künftig drohenden plötzlichen Herztod zu verhüten. Andererseits sollten Patienten mit harmlosen Ursachen keiner Überdiagnostik zugeführt werden. Die Kunst liegt also darin, Sicherheit für den Patienten mit Effizienz in der Diagnostik zu kombinieren.

Therapie der Herzinsuffizienz – SGLT2-Inhibitoren für alle?

Kategorie: Kardiologie
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In der letzten Dekade haben die Prävalenz der Herzinsuffizienz (HI) sowie das hohe Maß an Multimorbidität der HI-Patienten in Deutschland deutlich zugenommen. Dies ist der demografischen Entwicklung und der verbesserten Überlebensrate bei Myokardinfarkten und anderen kardialen Erkrankungen geschuldet. Im Zeitraum von 2009 bis 2017 stieg der Anteil der HI-Patienten unter allen gesetzlich Versicherten von 2,9% auf 3,4% an. Im Jahr 2017 wurden bundesweit etwa 2,5 Millionen gesetzlich krankenversicherte Patientenwegen einer Herzinsuffizienz ambulant medizinisch betreut. Die Herzinsuffizienz ist auch der häufigste Grund für Krankenhauseinweisungen (neben Geburten). Im Jahr 2016 gab es in Deutschland 455.700 stationäre Behandlungenwegen einer HI.

Das Darm-Mikrobiom und kardiovaskuläre Erkrankungen – eine aktuelle Übersicht

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Alter, Ausmaß körperlicher Aktivität, Körpergewicht und bestimmte Nahrungsanteile sind anerkannte Einflussgrößen für das Auftreten kardiovaskulärer Erkrankungen. Dies sind außerdem genau die Faktoren, für die ein Effekt auf das intestinale Mikrobiom beschrieben worden ist. Damit eröffnet sich die Möglichkeit, dass die intestinale Dysbiose die eigentliche treibende Kraft hinter diesen kardiovaskulären Risikofaktoren ist, für die dann auch neue therapeutische Interventionen entwickelt werden könnten.

Elektromyostimulation bei Patienten mit Herzschrittmacheraggregaten

Kategorie: Kardiologie
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Elektromyostimulation (EMS) ist eine Alternative zum traditionellen Training für Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz (CHF).Aufgrund des Mangels an Beweisen für die Sicherheit wurde bisher allgemein davon ausgegangen, dass die Verwendung von EMS bei Patienten mit Herzschrittmacheraggregaten gefährlich ist. Ziel dieser Studie ist es festzustellen, ob EMS bei Patienten mit CHF und Herzschrittmacheraggregaten sicher ist. Diese prospektive Studie umfasst 52 Patienten mit internen Aggregaten, die von 01/2018–11/2018 stationär behandelt wurden. Acht bipolare Aggregate wurden unipolar umprogrammiert und die Testserie erneut durchgeführt. Somit wurden insgesamt 60 Testverläufe aufgenommen, 45 (75 %) mit bipolarer und 15 (25 %) mit unipolarer Konfiguration. Bei keinem der Aggregate kam es zu relevanten Störungen im Sinne einer Schockabgabe, eines Resets oder einer Änderung von programmierten Stimulationsparametern. Elektromagnetische Interferenzen (EMI) wurden bei 20 % aller Protokolle gefunden, wobei diese mit einer Häufigkeit von 4,4 %bei bipolaren Aggregaten vs. 66,7 %bei unipolaren Aggregaten auftraten (p I 0,05). Oversensing war die häufigste EMI (n = 10, 16,7 %) gefolgt von intermediärem Pacing-Verlust bei 7 Aggregaten (11,2%). Ein vereinzelter Exitblock wurde bei einem unipolaren VVI-PM gefunden. Alle EMI waren hämodynamisch nicht nachweisbar und wurden subjektiv nicht bemerkt. Insbesondere kam es zu keinen Schock-Abgaben, keinem Reset oder anderen Veränderungen in der Aggregatkonfiguration. Patienten mit modernen bipolaren Aggregaten können gefahrlos EMS-Sport betreiben. Bei bestehenden Unsicherheiten empfehlen wir die Verwendung eines Puls-Oxymeters und die Beobachtung der Pulswelle des Patienten sowie eine Supervision beim Ersttraining.

Stellenwert der endovaskulären Therapie beim diabetischen Fußsyndrom

Kategorie: Chirurgie
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Die endovaskuläre Therapie (EVT) ist in den letzten Jahren nicht nur für Patienten mit einer Claudicatio intermittens, sondern auch für solche mit kritischer Extremitätenischämie (CLI) zur Behandlungsmethode der ersten Wahl geworden. Gefäßchirurgische und endovaskuläre Eingriffe ergänzen sich. Falls beide Revaskularisationsverfahren mit ähnlichen Ergebnissen technisch möglich sind, sollte die EVT dabei zunächst bevorzugt werden, da eine deutlich geringere Morbidität mit der EVT erreicht werden kann. Patienten, die sich einer EVT beim Diabetes unterziehen, weisen höchstwahrscheinlich höhere Raten an technischem Versagen und anschließender Amputation auf. Dieser Artikel versucht die Ergebnisse der EVT bei Patienten mit Diabetes mellitus zu bewerten.

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