Fortbildungen

Hier finden Sie alle unsere aktuellen Fortbildungen.
Wir bieten Ihnen ein breites Spektrum zertifizierter CME zu den unterschiedlichsten Themen und Fachgebieten.
Mit Abschluss eines Wissenstests können Sie 2-4 CME-Punkte sammeln.

Therapeutisches Vorgehen bei der stumpfen Milzverletzung

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von chirurgische praxis
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Wurde früher nahezu jede Milzverletzung operativ versorgt, so hat sich inzwischen ein nicht-operatives Management (NOM) von stumpfen Milzverletzungen bei hämodynamisch stabilen bzw. stabilisierbaren Patienten als favorisiertes Therapieregime durchgesetzt. Das NOM umfasst die rein abwartende Strategie unter Monitorüberwachung bis hin zu einer interventionellen Therapie mit Angioembolisation, um die Milz in ihrer Funktion zu erhalten. Die Patienten profitieren von geringerer Mortalität, weniger laparotomieassoziierter Morbidität und – durch den Erhalt der immunologischen Funktion der Milz – von niedrigeren Infektraten.

Aktuelles zur Diagnostik, Therapie und Patientenversorgung des Restless-Legs-Syndroms

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von internistische praxis
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Das Restless-Legs-Syndrom (RLS) ist mit einer Lebenszeitprävalenz von bis zu 10 % ein wichtiges neurologisches Krankheitsbild und die häufigste Bewegungsstörung im Schlaf. Unangenehmer Drang, die Beine zu bewegen, verbunden mit sensiblen Symptomen und meist Schlafstörungen können zu erheblicher Beeinträchtigung der Lebensqualität führen. Erste Ansprechpartner sind meist Hausärzte/Internisten, selten Neurologen. Dies erfordert bei hausärztlich tätigen Kollegen Kenntnisse in Diagnose und Therapie der Erkrankung. Der Artikel widmet sich daher, neben den zugrunde liegenden Pathomechanismen und den internistischen wie neurologischen Komorbiditäten des RLS, in besonderem Maße den Diagnosekriterien und den leitliniengerechten Behandlungskonzepten.

Effekte von Musik auf die funktionelle Konnektivität im Default Mode Network

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von neuro aktuell
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In der neurologischen Frührehabilitation kann das Bewusstsein von Patienten unterschiedlich stark beeinträchtigt sein. Diese Beeinträchtigungen des Bewusstseins (Disorders of Consciousness, DOC) reichen vom tiefen Koma, über SRW bis zum Syndrom des minimalen Bewusstseins (Minimally Conscious State, MCS). Komatöse Patienten haben die Augen geschlossen und zeigen keine spontanen oder stimulusbezogenenReaktionen, auch auf starke Schmerzreize nicht. Beim SRW haben die Patienten die Wachheit wiedererlangt, die sich im Öffnen der Augen widerspiegelt. Die motorischen Reaktionen sind jedoch weiterhin reflexiv und es gibt keine Zeichen bewusster Wahrnehmung. Musik ist eine besondere Art der auditorischen Stimulation, die in den letzten Jahren in der Behandlung neurologischer Patienten an Bedeutung gewonnen hat. Passives Musikhören aktiviert ein globales Netzwerk von Gehirnregionen, die an der Verarbeitung von Emotionen, Kognitionen, Gedächtnisinhalten und Bewegungen beteiligt sind. Bei Schlaganfall-Patienten beispielsweise führt tägliches Hören der bevorzugten Musik zu Verbesserungen der Stimmung, des Gedächtnisses und der kognitiven Leistung. Gleichzeitig unterstützt es Prozesse der Neuroplastizität (z. B. Zunahme der grauen Substanz in frontalen, medialen und limbischenArealen [7]). Musiktherapie, insbesondere passives Musikhören, hat bei DOC-Patienten insgesamt positive therapeutische Effekte. Speziell bei SRW Patienten ist die Studienlage jedoch nicht eindeutig. Primäres Ziel dieser Studie ist daher, mittels funktioneller Bildgebung den Einfluss von Musik auf die funktionellen Netzwerke von SRW-Patienten zu überprüfen.

Das klassische Hodgkin-Lymphom und das nodulär Lymphozyten-prädominante Hodgkin-Lymphom: Standardtherapie, neue Empfehlungen und Ausblick

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
Mit freundlicher Unterstützung von ONKOLOGIE heute
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Das Hodgkin-Lymphom (HL) ist eine maligne Erkrankung des lymphatischen Systems. Insbesondere junge Erwachsene sind betroffen. Das HL kann aber auch im höheren Lebensalter auftreten. Je nach initialer Stadieneinteilung und risikoadaptierter Stratifizierung basiert die Standardtherapie des HL derzeit noch auf Chemo- und Strahlentherapie. Durch diese stadien- und risikoadaptierte Therapie können heute über 90 % der Patienten langfristig geheilt werden [1–3]. Das HL stellt somit eine der am besten behandelbaren onkologischen Entitäten dar. Weniger gutes Ansprechen hingegen zeigt die Therapie von Patienten, die nach der konventionellen Radio- und Chemotherapie rezidivieren oder sogar einen refraktären Verlauf zeigen (r/r HL).  Chemotherapie ist in diesen Fällen häufig nicht mehr ausreichend wirksam. Mit einer Rezidiv-Therapie können letztlich nur noch 50 % der Patienten eine komplette Remission (CR) für einen längeren Zeitraum erreichen [4, 5]. Nach erneutem Progress sind die Ansprechraten auf eine konventionelle Therapie gering und das Ansprechen ist meist nur von kurzer Dauer [6]. Neue Zulassungen für Immuntherapeutika bieten hier seit Kurzem weitere Therapieansätze mit potentiell kurativem Ansatz.

Hereditäre Netzhautdystrophien: Diagnostik und Therapie

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK
Mit freundlicher Unterstützung von Concept Ophtalmologie
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Hereditäre Netzhautdystrophien sind eine Gruppe von Erkrankungen, die zu einer fortschreitenden Verschlechterung des Sehens führen. Visusminderung und Gesichtsfeldausfälle können Ausbildung und berufliche Leistungsfähigkeit erheblich beeinträchtigen. Für die Patienten ist eine frühzeitige Diagnose und differenzierte Betreuung von wesentlicher Bedeutung. Mit der Zulassung der ersten Gentherapie erweitert sich das Behandlungsspektrum.

Extrauteringravidität: Immer noch ein Notfall in der Gynäkologie

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von gyne
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Die Diagnose oder eigentlich besser der Verdacht auf eine Extrauteringravidität (EU) zwingt zu einer zügigen Abklärung, Handlung und Intervention. Trotz moderner diagnostischer Verfahren, die eine frühe Diagnosesicherung und notwendige Therapie prinzipiell ermöglichen, bleibt eine Extrauteringravidität eine potenziell lebensbedrohliche Situation. Eine schnelle Diagnosestellung und zügiges Handeln sind mitunter lebensrettend. Wenn bei einer Patientin im geschlechtsreifen Alter akute Schmerzen auftreten, muss bei der Differenzialdiagnose vorrangig an eine Extrauteringravidität gedacht werden. In dieser Notfallsituation wird häufig allerdings vernachlässigt, dass es sich ja auch bei der EU um einen Schwangerschaftsverlust mit allen psychischen Komponenten handelt. Im Folgenden werden mögliche Risikofaktoren, diagnostische Schritte und Therapieoptionen abgehandelt. Neben medizinischen Details, Diagnostik, Therapie und der zukünftigen Familienplanung sollten die medizinische Seite und auch die psychologische Verarbeitung nicht außer Acht gelassen werden.

Frakturen des Olekranons - Diagnostik und Therapieoptionen

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von chirurgische praxis
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Die Olekranonfraktur ist eine der häufigsten Ellenbogenverletzungen, wobei diese isoliert oder im Rahmen einer komplexen Ellenbogenfraktur auftreten kann. Da es sich beim Olekranon um einen subkutan gelegenen Knochen handelt, der wenig weichteilgeschützt ist, kommt es häufig zu offenen Brüchen. Der Artikel gibt einen Überblick über die diagnostischen Methoden sowie die, in Abhängigkeit von Frakturart und Patientenalter, indizierten Therapiemethoden. Nebst Indikation und Formen der konservativen Behandlung, werden die operativen Verfahren Zuggurtosteosynthese und Plattenosteosynthese sowie mögliche assoziierte (postoperative) Komplikationen beleuchtet.

Neugeborenen-Screening auf Mukoviszidose

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von pädiatrische praxis
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Am 1. September 2016 wurde ein Screening auf Mukoviszidose (Cystische Fibrose, CF) deutschlandweit eingeführt. Bei Kindern mit Mukoviszidose wird in Folge eines Proteindefekts zähflüssiger Schleim in der Lunge und anderen Organen gebildet. Ziel des Neugeborenen-Screenings ist die frühzeitige Diagnose und Behandlung, um so
die Lebensqualität und Lebenserwartung der betroffenen Kinder zu verbessern. Das CF-Screening unterliegt dem Gendiagnostikgesetz und wird in der Regel aus der gleichen Blutprobe wie das Neugeborenen-Stoffwechselscreening durchgeführt. Das CF-Screening kann bis zum Alter von vier Wochen durchgeführt werden. Eine ärztliche
Aufklärung ist zwingend notwendig. Der Screeningprozess ist in der Kinder-Richtlinie geregelt. In Deutschland ist der Screening-Algorithmus dreistufig: Bestimmung von Immunreaktivem Trypsin (IRT), bei IRT-Werten über der 99. Perzentile zusätzlich von pankreatitis-assoziiertem Protein (PAP) als zweite Stufe. Liegt der PAP-Wert über der 87,5. Perzentile erfolgt in der dritten Stufe eine DNA-Analyse der 31 häufigsten Mutationen des CFTR-Gens. Bei Nachweis mindestens einer Mutation oder einem IRT-Wert oberhalb der 99,9. Perzentile (Fail-Safe), gilt das Screening als auffällig und sollte durch einen Schweißtest, möglichst in einer zertifizierten CF-Ambulanz, weiter abgeklärt werden. Der Schweißtest gelingt am besten ab dem Alter von drei Wochen und einem Gewicht von mindestens 3.000 g. Nur bei etwa 20 % der Kinder mit einem
auffälligen CF-Screeningbefund wird die Diagnose einer CF bestätigt.

Die Rolle der körperlichen Aktivität in der Schwangerschaft

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von gyne
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Aufgrund der guten Zugänglichkeit von werdenden Müttern sollte die  sensible Phase der Schwangerschaft unbedingt genutzt werden, um hinsichtlich eines gesunden Lebensstils und ausreichend Bewegung zu beraten und v. a. zu „entängstigen“. Dies betrifft sämtliche Personen, die im Umfeld von werdenden und/oder jungen Familien tätig sind wie Gynäkologen, Hebammen, aber auch Kinderärzte etc. Bislang gibt es leider kaum Untersuchungen über den Nutzen geführter Beratungen, bspw. im Sinne des motivierenden  Interviewing. Allgemein wird unterstützend vorgeschlagen, dass neben Informationen über den gesundheitlichen Benefit für Mutter und Kind, auch konkrete Zielsetzungen und der Alltagstransfer in Verhaltensstrategien integriert werden sollen. Auch eine Bündelung und Vereinheitlichung von Empfehlungen, wie bspw. von der Initiative „Gesund ins Leben Netzwerk junge Familie“, sollten 
beitragen, Unsicherheiten zu vermeiden sowie den Transfer zu erleichtern.

Management des primären kongenitalen Glaukoms

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK
Mit freundlicher Unterstützung von Concept Ophtalmologie
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Die Glaukomerkrankung im Kindesalter umfasst eine Gruppe von verschiedenen Entitäten vom Neugeborenen bis zum jungen Erwachsenen, die hinsichtlich Diagnose und Therapie eine besondere Herausforderung darstellt. Bei dieser insgesamt seltenen Erkrankung entscheiden Zeitpunkt der Diagnosestellung und Erfolg der Augeninnendruckkontrolle über lebenslange Erblindung oder lebenslanges Sehen. Das primäre kongenitale Glaukom (PCG) stellt die häufigste nicht-syndromale Glaukomerkrankung im Kindesalter dar.

Pharmakotherapie der Depression – ein Update

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
Mit freundlicher Unterstützung von neuro aktuell
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Die Depression gehört zu den häufigsten psychischen Krankheiten weltweit. Etwa 6,2 Mio. Menschen erkranken in Deutschland im Laufe eines Jahres an einer unipolaren Depression. Die Behandlung mit Antidepressiva scheint an Popularität zu gewinnen: Trotz gleichbleibender Prävalenzraten der Depression ist die Anzahl der verordneten Antidepressiva seit 1995 um das Fünffache angestiegen. Eine klare Indikationsstellung und ein strukturiertes Vorgehen sind für die antidepressive Psychopharmakotherapie von erheblicher Relevanz.

Blutungs- und Volumenmanagement sub- und postpartal

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von gynäkologische praxis
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Peri- und postpartale Blutungen der Frau stellen ein ernst zu nehmendes Gesundheitsrisiko dar und gehen mit einer deutlich erhöhten mütterlichen Morbidität einher, wenn sie nicht möglichst rasch erkannt und entsprechend behandelt werden. Eine frühe und sorgsame Risikofaktoreinschätzung und deren Behandlung bereits vor Komplikationseintritt ist unerlässlich, um übermäßigem, ungewöhnlichem Blutverlust vorzubeugen, z. B. bei vorliegender Gerinnungsstörung, Gefäßerkrankungen, Anämie oder bei Plazentationsanomalien. Als akute Maßnahmen zur Blutungsstillung und -versorgung haben sich verschiedene physikalische, medikamentöse wie auch chirurgische Behandlungsmethoden bewährt. Der vorliegende Beitrag beschreibt die Ursachen, Risikofaktoren, Präventionsmöglichkeiten und akute Versorgung/Therapie post- und peripartaler Blutungen unter Einbeziehung neuester medizinischer Erkenntnisse.

Schilddrüse und Herz

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
Mit freundlicher Unterstützung von herzmedizin
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Kardiologen sind nicht selten mit Schilddrüsenfunktionsstörungen konfrontiert, weil eine Hyperthyreose einerseits Vorhofflimmern (VHF) verursachen, andererseits sich mit VHF präsentieren kann. Die Prävalenz von VHF bei hyperthyreoten Patienten beträgt zwischen 2 und 20%, wohingegen die Hyperthyreose selbst bei 5 bis 15% von Patienten mit VHF alleinige Ursache des VHFs darstellt. Schilddrüsenfunktionsstörungen sind häufige Erkrankungen, üblicherweise verursacht durch funktionell autonome Knoten oder durch eine Autoimmunhyperthyreose vom Typ Morbus Basedow. Effekte von Schilddrüsenhormonen am kardiovaskulären System werden vermittelt durch Thyroxin (T4), einem Prohormon, und durch Trijodthyronin (T3), dem eigentlich wirksamen Schilddrüsenhormon am myokardialen, intrazellulären T3- Rezeptor. Verglichen mit normalem Schilddrüsengewebe sezernieren funktionell autonome Knotenmehr T3, was wiederum die Bioverfügbarkeit von T3 am myokardialen T3-Rezeptor erhöht, auch bei euthyreoten Patienten mit funktioneller Autonomie. Konsequenterweise schließt die alleinige Messung von TSH bei Patienten mit VHF die Schilddrüse als mögliche Ursache des VHFs nicht aus. Deshalb ist bei Patienten mit VHF eine ausführlichere Schilddrüsendiagnostik unbedingt zu empfehlen.

Die Therapie des Rektumkarzinoms im ständigen Umbruch

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
Mit freundlicher Unterstützung von ONKOLOGIE heute
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Beim Rektumkarzinom haben wir in den letzten zwei Jahrzehnten erhebliche Fortschritte in der Therapie erreichen können. Die Sensibilisierung der Chirurgen für die korrekten anatomischen Schichten einerseits und die multimodale Therapie führten zu einer signifikanten Reduktion der Lokalrezidivrate. Denn insbesondere das Lokalrezidiv bedingt eine erhebliche Einschränkung der Lebensqualität bei den Betroffenen. Neben der radikalen Therapie sind beim frühen Rektumkarzinom aber auch lokale Verfahren etabliert, die mit einer geringen Morbidität und bestmöglichem Erhalt der Funktion einhergehen. Insgesamt sind bei der Therapie des Rektumkarzinoms drei wesentliche Aspekte zu berücksichtigen: Die Onkologie, mögliche Komplikationen der Therapie und der Funktionserhalt in Bezug auf Sexualität und Kontinenz.

Moderne Therapieansätze in der Kinderdiabetologie – heute/künftig

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: BLÄK
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Die grundlegenden Prinzipien der intensivierten Insulintherapie nach dem Basis-Bolus-Prinzip mit Injektions- oder Pumpentherapie haben sich in der Kinderdiabetologie durchgesetzt. Technologische Neuentwicklungen, wie die kontinuierliche Glukosemessung (CGM) und sensorunterstützte Pumpentherapie (SuP), haben bei Kindern und Jugendlichen mit Typ-1-Diabetes wegen der alterstypischen Stoffwechselschwankungen eine besondere Bedeutung. Die Bestimmung der Zeit-im-Zielbereich (TIR) mittels CGM ist ein wichtiger Parameter zur Beschreibung der Stabilität der aktuellen Glukoseeinstellung und liefert wichtige patientenrelevante Zusatzinformationen als Grundlage für Therapieentscheidungen, die im HbA1c-Wert als Parameter der Langzeiteinstellung nicht oder nur unzureichend abgebildet sind. Die sich noch in der Forschung befindlichen sogenannten Closed-Loop-Systeme bieten insbesondere in der Nacht einen Vorteil gegenüber der reinen SuP durch eine vermehrte TIR und ein geringeres Ausmaß an Unterzuckerungen. Aktuell droht die Realität hier die regulatorischen Prozesse zu überholen, da immer mehr Patienten die über soziale Medien verbreiteten »do-it-yourself« Closed-Loop-Systeme nutzen, die zwar keinerlei normativen Qualitätssicherungsprozessen unterliegen, durch direkte Nutzung aber wie eine primäre Post-Marketing-Untersuchung gesehen werden können. In Zukunft könnte eine orale Zusatztherapie mit sogenannten SGLT-Hemmern das therapeutische Spektrum in der Behandlung des Typ-1-Diabetes erweitern.

Rheumatische Symptome als Paraneoplasie

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von internistische praxis
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Rheumatische Beschwerden als Paraneoplasien treten infolge von veränderten Prozessen der molekularen Signalübertragung durch Metastasierung, Invasion oder medikamentöse Behandlung bei Tumorerkrankungen auf und betreffen dabei meist ältere Menschen. Ihre Symptome werden oftmals vor jenen des ihr zugrunde liegenden Tumorleidens akut und können somit als Indikator für maligne Erkrankungen dienen. Daher ist es von großer Bedeutung, eine bestehende rheumatische Paraneoplasie möglichst rasch als solche zu erkennen, um eine frühzeitige Tumordiagnostik und -therapie einleiten zu können und damit die Überlebens- und Heilungsschancen der betroffenen Patienten deutlich zu verbessern. Im vorliegenden Beitrag werden Klinik, Pathogenese, Prognose und Therapie der häufigsten rheumatischen Paraneoplasien benannt und ausgeführt.

Die Behandlung der Ellenbogenluxation

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von chirurgische praxis
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Luxationen und Luxationsfrakturen des Ellenbogens zählen bei Kindern und Erwachsenen zu den häufigsten Verletzungen der oberen Extremität und können bei nicht sachgemäßer Behandlung zu schweren posttraumatischen Funktionsstörungen führen. Die Behandlungsstrategien müssen daher auf dem Verständnis der Anatomie, der Biomechanik und der sorgfältigen Analyse des Verletzungsmechanismus basieren. Die differenzierte Therapie der Luxationsfrakturen am Ellenbogen richtet sich nach dem Frakturmuster. Ziel ist die primär operative Versorgung mit ausreichender Gelenkstabilität, die eine frühfunktionelle Nachbehandlung gewährleistet.

Multiple endokrine Neoplasie-Syndrome

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
Mit freundlicher Unterstützung von ONKOLOGIE heute
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Multiple endokrine Neoplasie (MEN)-Syndrome werden durch das Auftreten von Tumoren in mindestens zwei endokrinen Organen definiert. Die MEN-Syndrome werden in MEN1, MEN2A, MEN2B und MEN4 unterschieden. Den unterschiedlichen MEN-Syndromen liegt eine autosomal dominante Keimbahnmutation zugrunde, die zu typischen Syndromen führt. Hereditäre Syndrome, die nur zu endokrinen Tumoren in einem Organ führen, gelten nicht als MEN. MEN-ähnliche endokrine Tumorsyndrome wie die von-Hippel-Lindau-Erkrankung, die Neurofibromatose oder der Carney-Komplex ähneln den MEN, werden diesen aber nicht zugerechnet. Pathogenetisch liegt ein enger Zusammenhang zwischen sporadischen und hereditären (neuro)endokrinen Neoplasien vor.

Update Excimerlaserchirugie

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK
Mit freundlicher Unterstützung von Concept Ophtalmologie
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Seit sie in den späten 1980er Jahren aufkam, hat die Excimerlaserchirurgie rasante Fortschritte gemacht. Im Laufe der Zeit wurden immer neue Verfahren entwickelt und verfeinert, Nebenwirkungen und Komplikationen konnten minimiert werden. Wo steht die Excimerlaserchirurgie heute und welche Anwendungsbereiche werden aktuell empfohlen?

Chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren bei Kindern und Jugendlichen

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von pädiatrische praxis
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Mehr als ¼ der Jugendlichen leidet an chronischen Schmerzen, die seit mindestens drei Monaten permanent oder mindestens einmal im Monat auftreten, was zu starken Beeinträchtigungen im Alltag führen kann. Dieser Beitrag beschäftigt sich mit besonderen Ereignissen zu Beginn einer »Chronischen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren«, den aktuellen Auslösern der Schmerzen sowie dem Umgang mit den Schmerzen durch die Kinder selbst und durch deren Eltern.

Multimodale Ansätze in Diagnose und Therapie beim NSCLC Stadium III – Der aktuelle Standard

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
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Etwa ein Viertel bis ein Drittel aller Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) wird im klinischen Stadium III diagnostiziert. Dieses Stadium ist klinisch und pathologisch äußerst heterogen mit sehr unterschiedlicher Prognose, die vor allem vom Ausmaß der Lymphknotenbeteiligung abhängt. Multimodale Ansätze bilden die Grundlage der Behandlung. Über das therapeutische Vorgehen sollte für jeden einzelnen Patienten individuell im Tumorboard auch unter Berücksichtigung von Alter, Komorbiditäten und Patientenpräferenz entschieden werden.

Schmerztherapie – ein wichtiger Schwerpunkt im Rahmen palliativer Therapiemaßnahmen

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
Mit freundlicher Unterstützung von gyne
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Basis für jede palliative Therapie ist eine ausreichende Schmerztherapie, die zur Schmerzfreiheit der Patientinnen führt. Dies erfordert allerdings neben klinischer Erfahrung auch häufig Geduld bis die Balance zwischen Nebenwirkungen und ausreichender Wirksamkeit gefunden ist. Das im folgenden vorgestellte WHO-Stufenkonzept und die Numerische Rating-Skala sollen hierbei Unterstützung und wichtige Anhaltspunkte bieten. Darüberhinaus stehen für die einzelnen Tumorerkrankungen symptomorientierte Maßnahmen zur Verfügung, die den

Patientinnen Erleichterung bringen können. In Abhängigkeit von Erkrankung und Metastasierungsmuster sind organspezifische Symptome in der Palliativsituation zu finden. Während für jede Tumorentität entsprechend dem Metastasierungsmuster unterschiedliche Therapieansätze eingesetzt werden, basiert das Schmerzkonzept auf gleichen Grundprinzipien je nach Schmerzform, Intensität und Schmerzqualität. Physiotherapie, physikalische Maßnahmen und nicht zuletzt die Lymphdrainage haben ebenso ihren Stellenwert wie eine Radiotherapie oder symptomorientierte Palliativmaßnahmen. Es sollte eine möglichst frühzeitige Einbindung der Patientin in Schmerzund Palliativkonzepte angestrebt werden. Bei den verschiedenen Organentitäten haben die im folgenden aufgeführten Maßnahmen keinen kurativen Ansatz, sondern die Aufgabe einer Symptomkontrolle im palliativen Sinn.

Interventionelle Therapie der funktionellen Mitralinsuffizienz

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
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Eine funktionelle Mitralklappeninsuffizienz entsteht aufgrund einer eingeschränkten linksventrikulären Funktion und Dilatation bei ischämischer oder dilatativer Kardiomyopathie. Sie ist ein unabhängiger Faktor für eine schlechte Prognose bei Patienten mit eingeschränkter Ventrikelfunktion. Ein operativer Klappenersatz oder operative rekonstruktive Verfahren stellen für viele multimorbide Patienten ein hohes Risiko dar und verbessern nicht die Prognose. In diesem Artikel werden verschiedene interventionelle katheterbasierte Verfahren vorgestellt zur Behandlung einer funktionellen Mitralklappeninsuffizienz. Sie basieren entweder auf der interventionellen Rekonstruktion der Segelkoaptation, einer Anuloplastie oder – derzeit noch in den Anfängen – dem katheterbasierten Klappenersatz. Das am häufigsten eingesetzte Verfahren ist die perkutane Mitralklappenrekonstruktion mittels MitraClip. Dessen Sicherheit und Wirksamkeit in der Verbesserung der Symptomatik ist in der Everest-II-Studie sowie verschiedenen Registern nachgewiesen worden. Die Daten von derzeit laufenden randomisierten Studien, welche die MitraClip-Therapie mit einer optimalen medikamentösen Therapie oder der Operation hinsichtlich Prognose vergleichen, werden demnächst erwartet. Daten für andere interventionelle Therapieverfahren, die derzeit angewendet werden, sind abzuwarten.

Aktueller Stand der Therapie des Nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms

Mögliche CME-Punkte: 2
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Das Lungenkarzinom zählt weiterhin zu den häufigsten und tödlichen Tumorentitäten mit 1,6 Millionen tumorbedingten Todesfällen jährlich weltweit. Nachdem über fast zehn Jahre keine signifikante Verbesserung im Überleben von Patienten mit Lungenkrebs erzielt werden konnte, sind in den letzten Jahren neue Therapiestrategien etabliert worden. Dazu zählen zum einen die sogenannten „aktivierenden“ Mutationen, die mit einer zielgerichteten Therapie behandelt werden können, und zum anderen die Immunonkologie mit der Zulassung der sogenannten „Checkpoint-Inhibitoren“. Auch im ersten Halbjahr 2018 ist diese Entwicklung weiter vorangeschritten. Hier sind neben der Aktualisierung der S3-Leitlinie Lungenkrebs [1], zwei internationale Kongresse zu nennen, die beide in Chicago stattgefunden haben (AACR und ASCO) und auf denen eine Vielzahl wichtiger Phase-III-Studien präsentiert wurden. Des Weiteren führt auch die Etablierung der PD-L1-Immunhistochemie als Bestandstestung in der Pathologie, sowie der nun von den Kassen vergütete Einsatz der Liquid Biopsy dazu, dass immer

mehr Patienten getestet und so zielgerichtet behandelt werden können. Die wesentlichen Eckpfeiler der aktuellen Therapie des nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms sollen im Folgenden aufgezeigt werden.

Venöse Thromboembolie in der Schwangerschaft und Postpartalzeit

Mögliche CME-Punkte: 4
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Das Risiko für venöse Thromboembolien (VTE) ist während der Schwangerschaft und der ersten Wochen postpartal erhöht. Etwa 80 % aller VTE manifestieren sich als isolierte tiefe Venenthrombose (TVT), während 20 % von einer symptomatischen Lungenembolie (LE) begleitet sind. Diagnosealgorithmen, die die klinische Wahrscheinlichkeit und die D-Dimer-Testung mit einbeziehen, sind an Schwangeren nicht ausreichend evaluiert. Bei klinischem Verdacht auf eine tiefe Venenthrombose oder Lungenembolie müssen daher primär bildgebende Verfahren zum Einsatz kommen. Wegen der mütterlichen und fötalen Strahlenbelastung werden radiologische Verfahren bei Schwangeren allerdings mit äußerster Zurückhaltung eingesetzt.

Akutbehandlung des Schlaganfalls - Wissenswertes zu gefäßrekanalisierenden Therapien

Mögliche CME-Punkte: 4
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Der Schlaganfall ist die zweithäufigste Todesursache und eine der häufigsten Gründe für bleibende Behinderung. Circa 80 % der Schlaganfälle sind ischämisch bedingt und damit unter gegebenen Umständen einer gefäßrekanalisierenden Therapie zugänglich. In den letzten Jahren wurden mehrere bahnbrechende Studien zur Thrombektomie veröffentlicht, sodass seitdem für bestimmte Schlaganfallpatienten diese Therapie ein Standardverfahren innerhalb von 6 Stunden nach Symptombeginn darstellt. Besonders profitieren davon Patienten mit großen Gefäßverschlüssen. Der vorliegende Artikel gibt einen kompakten Überblick.

Harninkontinenz - Volkskrankheit und Tabu

Mögliche CME-Punkte: 2
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Die Harninkontinenz der Frau ist ein sehr häufiges Symptom, dem meist eine Überaktive Blase, eine Belastungsinkontinenz oder eine Mischharninkontinenz zugrunde liegt. Sie geht häufig mit einem hohen Leidensdruck der Betroffen einher und führt zu einer beträchtlichen Einschränkung der Lebensqualität. Nach wie vor handelt es sich hier um ein Tabuthema, obwohl zahlreiche, effektive Therapien bestehen. Ziel sollte es sein, Frauen zu ermutigen, über diese Symptome zu sprechen und eine entsprechende Diagnostik und Therapie einzuleiten.

Wachstumshormonexzess als Ursache eines Gigantismus mit Diabetes mellitus bei einem jugendlichen Flüchtling

Mögliche CME-Punkte: 2
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Gigantismus ist bedingt durch einen Wachstumshormonüberschuss aufgrund eines hypophysären Adenoms im Kindesalter. Oft kann der Verlauf durch metabolische Veränderungen mit schwerem Diabetes mellitus gekennzeichnet sein. Der vorliegende Artikel beschreibt die multimodale Therapie bei einem jugendlichen Flüchtling. Bei residuell verbliebenem Adenomgewebe führte das Vorgehen mit Re-Operation, Bestrahlungstherapie und kombinierter hochdosierter Medikation zur ausreichenden Beherrschung des Wachstumshormonexzesses.

Genetische Krebsprädispositionssyndrome

Mögliche CME-Punkte: 2
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Genetische Krebsprädispositionssyndrome (KPS) gelangen zunehmend in den Fokus klinischen und wissenschaftlichen Interesses. Bei den KPS handelt es sich um eine heterogene Gruppe genetischer Erkrankungen, denen allen ein erhöhtes Risiko der Entwicklung von Malignomen gemein ist. Während im Erwachsenenalter mutagene Noxen eine wesentliche Rolle in der Kanzerogenese zukommt, ist die häufigste bislang bekannte Ursache für Krebs im Kindesalter die genetische Prädisposition. In mindestens 8 % der an Krebs erkrankten Kinder werden Mutationen in KPS-Genen detektiert [1]. Von den jährlich 2.100 malignen Neuerkrankungen im Kindesalter in Deutschland entstehen mindestens 160 Krebserkrankungen auf dem Boden einer erblichen Veranlagung. Weit über 100 krebsdisponierende Gene, die ein definiertes KPS verursachen, sind heute bekannt und die Anzahl ist steigend [2]. Um der wachsenden klinischen Relevanz genetischer KPS Rechnung zu tragen, werden nachfolgend exemplarisch vier der bekanntesten KPS vorgestellt und Informationen zu Diagnose, klinischen Aspekten, Therapie und Tumorfrüherkennungsempfehlungen gegeben. Informationen zu weiteren KPS und zu unserem KPS-Register finden Sie unter www.krebs-praedisposition.de.

Irvine Gass: Studienlage und Praxis

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK
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Irvine-Gass-Syndrom: Studienlage und Praxis
Sigrid Freissinger, Wolfgang J. Mayer, Efstathios Vounotrypidis
Zu den postoperativen Komplikationen nach Kataraktoperation, Pars-plana-Vitrektomie oder kombinierter Phakovitrektomie, die die Sehkraft stark beeinflussen, zählt das Irvine-Gass-Syndrom. Dieses zystoide Makulaödem kann in manchen Fällen chronisch werden. Für die Therapie gibt es keinen Goldstandard; verschiedene Optionen stehen zur Verfügung. Der folgende Beitrag befasst sich mit der aktuellen Studienlage und Praxis der Behandlung.

Herzerkrankungen bei polymorbiden Patienten

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK
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Die kardiovaskulären Alterungsprozesse bilden die Basis für die klassischen Altersherzkrankheiten, die im Rahmen eines „kardiovaskulären Kontinuums“ sich oft wechselseitig bedingen.

Nebenwirkungsmanagement beim hormonrezeptor-positiven Mammakarzinom

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
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Für alle hormonrezeptor-positiven Mammakarzinome, das sind 75 % aller Brustkrebs-Neudiagnosen, wird eine adjuvante antihormonelle Therapie empfohlen. Diese verbessert das Langzeitüberleben der Patientinnen signifikant. Entsprechend hoch ist die Anzahl an Frauen, die mit so einer Therapie leben und deren Nebenwirkungen betreut werden müssen. Gerade in der adjuvanten Situation wird die Therapieadhärenz aber wesentlich durch die Nebenwirkungen bestimmt. Nicht ohne Grund ist die Adhärenz zur antihormonellen Therapie schlecht. Nebenwirkungen müssen daher früh angesprochen und prophylaktische Maßnahmen bereits mit Initiierung der Therapie eingeleitet werden.

Das metastasierte Mammakarzinom – aktuelle Behandlungsstandards 2018

Mögliche CME-Punkte: 2
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Das metastasierte Mammakarzinom stellt die Therapeuten zunehmend vor große Herausforderungen. Tumoren, die trotz optimaler Lokal- und Systemtherapie der Ersterkrankung metastasieren, sind oft aggressiv und haben bereits frühzeitig viszerale Metastasen. Dennoch gibt es neue vielversprechende zielgerichtete Behandlungsmöglichkeiten, die vielen Patientinnen auch über Jahre ein Leben mit dieser nicht heilbaren Erkrankung ermöglichen. Bei der metastasierten Erkrankung steht die Systemtherapie eindeutig im Vordergrund. Bei gutem Therapieansprechen können zusätzlich lokale Therapiemaßnahmen erwogen werden. Idealerweise wird daher das Therapiekonzept für die einzelne Patientin in einem interdisziplinären Tumorboard festgelegt.

Homocystein bei der Glaukomerkrankung – ein Missing Link?

Mögliche CME-Punkte: 2
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Die Glaukomerkrankung ist multifaktoriell beeinflusst und es gibt eine Reihe von Faktoren, deren Rolle bisher noch nicht genügend geklärt ist. Dazu gehört das Homocystein. Es könnte einen „Missing Link“ in der Pathogenese und Progression der glaukomatösen Optikusatrophie und der damit verbundenen Stoffwechselprozesse darstellen.

Die hypertrophe Kardiomyopathie – häufig und nicht erkannt

Mögliche CME-Punkte: 4
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Die rasche Erkennung und damit erfolgreiche Therapie einer hypertrophen Kardiomyopathie (HCM) ist aufgrund ihres seltenen Vorkommens immer noch eine Herausforderung. Die Erkrankung kennzeichnet hauptsächlich eine linksventrikuläre Hypertrophie, welcher zumeist genetisch bedingte Ursachen, wie Mutationen in definierten Genregionen, zugrunde liegen; sie tritt daher in vorbelasteten Familien gehäufter auf. Für etwa 25–30 % der Betroffenen lässt sich jedoch bis heute keine eindeutige Krankheitsursache feststellen. Dieser Beitrag zeigt die aktuellsten diagnostischen wie therapeutischen Maßnahmen und Erkenntnisse zur HCM auf.

Update zum Basalzellkarzinom

Mögliche CME-Punkte: 2
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Das Basalzellkarzinom (BZK) ist eine langsam wachsende epitheliale Neoplasie mit lokal destruierendem Charakter. Häufig als Blickdiagnose erkannt, zählt die Behandlung des BZK zum täglichen Handwerk des Dermatologen. Auch wenn diese meist in der operativen Entfernung des Tumors besteht, kann es gelegentlich zu ausgeprägten, inoperablen Lokalbefunden oder in sehr seltenen Fällen zu systemischer Metastasierung – vermutlich erst nach vorheriger metatypischer Entdifferenzierung – kommen [1]. Wie in vielen Bereichen der Tumortherapie, konnten in den letzten Jahren vor allem in der Behandlung des inoperablen oder metastasierten BZK enorme Fortschritte gemacht werden. Im Folgenden werden die wesentlichen Grundlagen des BZK sowie neue Erkenntnisse zu Diagnostik, Therapie und Prävention dargestellt.

Herpes genitalis in der Schwangerschaft

Mögliche CME-Punkte: 2
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Herpes simplex-Infektionen zählen zu den nicht meldepflichtigen sexuell übertragbaren Infektionen. Ihr Vorkommen ist von äußeren (Sexualverhalten, Drogenmissbrauch, bakterielle Vaginose) und endogenen (Ethnie, Alter, Immunologie) Faktoren beeinflusst und ein globales Gesundheitsproblem. Der Herpes genitalis ist durch HSV Typ 1 und HSV Typ 2 gleichermaßen und ohne klinische Unterscheidung möglich. Eine perinatale Gefährdung des Neugeborenen ist überwiegend durch HSV Typ 2 bedingt. Die Primärinfektion wird meist klinisch nicht bemerkt, Virusausschüttung bzw. die Gefahr, den bisher gegen diesen Virustyp Antikörpernegativen Sexualpartner zu infizieren, ist auch ohne Symptomatik möglich.

Schwer kontrollierbares »Asthma«: Manchmal anders als man denkt

Mögliche CME-Punkte: 4
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Asthma bronchiale als chronische Erkrankung ist in aller Regel mit adäquater Medikation und entsprechender Instruktion bzw. Patientenschulung so gut behandelbar, dass eine normale Lebensqualität erreichbar ist. Nur wenige Patienten brauchen aufgrund anhaltender Beschwerden eine höherstufige medikamentöse Therapie. Hier wird dann die Diagnose eines »schweren Asthmas« gestellt. Insbesondere diese Patientengruppe sollte allerdings kritisch (re-)evaluiert werden und die Möglichkeit einer alleinigen oder zusätzlichen »funktionellen« Komponente im Sinne eines dysfunktionellen respiratorischen Symptoms beachtet werden.

Differenziertes offen chirurgisches Vorgehen beim thorakoabdominellen Aortenaneurysma

Mögliche CME-Punkte: 4
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In der Behandlung abdomineller und thorakoabdomineller Aortenaneurysmen hat es in den letzten beiden Jahrzehnten einen grundlegenden Paradigmenwechsel gegeben: Die offene Aneurysmachirurgie ist durch die endovaskulären Eingriffe weitgehend verdrängt worden. Bei ca. 20 % der Aneurysmapatienten ist eine endovaskuläre Prothesenimplantation aus morphologischen Gründen nicht möglich oder aus klinischen Gründen, wie geringes Patientenalter, Infektsituation, Vorliegen einer Bindegewebserkrankung, nicht sinnvoll. Die Expertise in der offenen Chirurgie muss daher erhalten bleiben. Im vorliegenden Artikel wird ein Überblick über die etablierten Techniken der konventionellen TAAA-Operation und ihre differenzierte Anwendung bei den unterschiedlichen Aneurysmatypen gegeben.

Endothelzelldichte: Welche Konsequenzen ergeben sich für die moderne Katarakt-Operation?

Mögliche CME-Punkte: 2
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Endothelzelldichte: Welche Konsequenzen ergeben sich für die moderne Katarakt-Operation?
Wissen und Verständnis um das Endothel sind beständig gewachsen, so dass heute die Zusammenhänge von Hornhautdekompensation und Endothelzellverlust nach einer Katarakt-Operation bekannt sind. Daraus haben sich Konsequenzen sowohl für eine sorgfältige Diagnose als auch für die Katarakt-Chirurgie von der Vorbereitung bis zur Nachsorge ergeben. Es steht ein Spektrum von Möglichkeiten zur Verfügung, die stufenweise und abhängig von der Schwere des Befundes zum Einsatz gebracht werden können.

Komplementärmedizinisches Management von Nebenwirkungen und Leitsymptomen während medikamentöser Tumortherapie

Mögliche CME-Punkte: 2
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Das Behandlungsrepertoire der medikamentösen Tumortherapie umfasst Substanzen wie die klassischen Zytostatika, monoklonale Antikörper und Tyrosinkinasehemmer, sowie Checkpointinhibitoren und andere neue Therapeutika. Dieses umfangreiche Behandlungsarsenal erlaubt eine immer gezieltere, teilweise auch individuelle, differenzierte und effektive Behandlung vieler Tumorerkrankungen. Die mit den genannten Medikamentenklassen potentiell einhergehenden Nebenwirkungen/adverse effects, sind auch bei den neueren, zielgerichteten Substanzen relevant und fügen sich teilweise in das bekannte Spektrum der Nebenwirkungen und Leitsymptome ein. Umso bedeutender ist der gezielte und effektive Einsatz supportiver Therapiemaßnahmen. Hier können bewährte und neuere Behandlungsmethoden aus den Bereichen Naturheilverfahren, Erfahrungsmedizin und Komplementärmedizinwertvolle Ergänzungen zu den etablierten konventionellen Supportiva darstellen. Die nachfolgende Zusammenstellung der im onkologischen Therapiealltag wichtigsten Symptome/unerwünschten Wirkungen, einerseits hervorgerufen durch die medikamentöse Tumortherapie, andererseits oft verstärkt durch die fortschreitende Krankheit,mit sich verschlechterndemAllgemeinzustand, sollen dazu beizutragen, eine Hilfestellung bei der Symptomkontrolle zu bieten. Auch wenn hier im komplementären Bereich leider nicht immer der Grad von Evidenz vorliegt, den wir für klassische Therapeutika verlangen und voraussetzen.

Medikamentöse Therapie der Herzinsuffizienz mit reduzierter Pumpfunktion

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Chronische Herzinsuffizienz (HF) ist ein Syndrom, definiert aus kardialer Dysfunktion, myokardialem Schaden sowie Dilatation oder Hypertrophie und ist ohne adäquate Therapie eine chronisch progrediente Erkrankung. Zu den charakterisierenden

Symptomen zählen unter anderem Dyspnoe, Flüssigkeitsretention mit Beinödemen und Pleuraergüssen sowie Abgeschlagenheit (Fatigue).Der unbehandelte fatale Verlauf und der Progress der Erkrankung lassen sich durch eine leitliniengerechte medikamentöse
Therapie stabilisieren.

Neue Aspekte bei der Therapie des Endometriumkarzinoms

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In den Industrienationen ist das Endometriumkarzinom die häufigste Karzinomerkrankung der weiblichen Genitalorgane exklusive der Brust. Etwa 80% der Endometriumkarzinome werden bereits in einem frühen Stadium diagnostiziert. Standardtherapie ist die Hysterektomie mit beidseitiger Adnexexstirpation, die stadienabhängig noch ergänzt werden kann. Bei höherem Rezidivrisiko wird zusätzlich noch eine Lymphonodektomie sowie ggf. eine adjuvante Chemo- und/oder Strahlentherapie durchgeführt. Die Nachsorge erfolgt zur Früherkennung eines Lokalrezidivs und zur Prophylaxe von Scheidenverklebungen mittels gynäkologischer Untersuchung.

Aktuelle Behandlungsempfehlungen bei VMT und Makulaforamen

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Waren eine vitreomakuläre Traktion (VMT) und damit assoziierte Makulaforamina früher nur durch vitreoretinale Chirurgie zu behandeln, so gibt es mittlerweile weitere therapeutische Möglichkeiten. Bei Verdacht einer VMT-Erkrankung muss eine präzise Diagnosestellung erfolgen, wesentliche Parameter müssen mittels hochauflösender OCT-Untersuchung bestimmt und der Behandlungserfolg abgeschätzt werden. Die derzeitigen Optionen umfassen die Beobachtung des Spontanverlaufs, die pharmakologische Vitreolyse, die pneumatische Vitreolyse sowie die Vitrektomie.

Pulmonale Tuberkulose im Kindesalter – Wie sieht sie aus

Mögliche CME-Punkte: 4
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Die Tuberkulose ist eine weltweite Infektionserkrankung, die besonders in Afrika und Asien weit verbreitet ist. Durch die anhaltende Migration aus Hochprävalenzländern in die Länder der Europäischen Union hat die Tuberkulose nach einem Tiefststand Ende der 1970er Jahre in den letzten 25 Jahren wieder deutlich zugenommen. Im Säuglings- und Kleinkindalter verläuft die Tuberkulose fünf- bis zehnmal häufiger als schwere akute Erkrankung, z. B. als Miliartuberkulose oder Meningitis tuberculosa, und kann in Einzelfällen sogar einen tödlichen Verlauf nehmen. Zum Zeitpunkt der Diagnose kann die Lunge als Hauptzielorgan bereits ganz erhebliche Veränderungen aufweisen. Die Besonderheiten der Tuberkulose im Kindesalter sollen daher in dieser Übersicht herausgearbeitet werden.

Therapie der Struma nodosa

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Die Struma nodosa ist eine in Jodmangelgebieten wie Deutschland weit verbreitete und in aller Regel gutartige Erkrankung der Schilddrüse. Das Vorhandensein von klinisch relevanten Schilddrüsenknoten sowie die lokale Beschwerdesymptomatik aufgrund der Größe des Organs bestimmen in erster Linie die Indikation zur Therapie bzw. das Ausmaß der Behandlung. Eine generelle Operationsindikation besteht nicht.

Therapie des metastasierten Prostatakarzinoms

Mögliche CME-Punkte: 2
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In Nordamerika und in Europa repräsentiert das Prostatakarzinom (PCa) die zweithäufigste Krebsdiagnose und ist bei den männlichen  Patienten die zweithäufigste krebsbedingte Todesursache nach dem Bronchialkarzinom.Der Anteil an metastasierten Patienten in den Vereinigten Staaten liegt bei ca. 3 % mit höheren Raten im Rest der Welt. Die medikamentöse oder chirurgische Hormonentzugstherapie (ADT) galt für die letzten 7 Dekaden als Therapiestandard des lokal fortgeschrittenen oder metastasierten PCa, denn der Androgenrezeptor (AR)-Signalweg spielt eine Schlüsselrolle in der Entstehung und Proliferation der Tumorzellen. Obwohl die ADT ein biochemisches und zum Teil beeindruckendes klinisches Ansprechen bei > 90% der Patienten zeigt, entwickeln doch alle Betroffenen im Median nach 24−36 Monaten eine Tumorprogression trotz Testosteronwerten im Kastrationsbereich. Mutation und Amplifikation am AR sowie die Fähigkeit zu einer intrinsischen Androgensynthese über alternative Signalwege ermöglichen die Tumorzellproliferation trotz marginaler  Testosteronkonzentrationen im Blut. Dieses Krankheitstadium wird als kastrationsresistentes PCa definiert (CRPC). Während das metastasierte CRPC jahrelang als therapieresistent galt, konnten in der letzten Dekade 5 neue Substanzen mit überlebensverlängerndem Effekt zugelassen werden.

Posttraumatische Schulterinstabilität

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Das Schultergelenk ist das am häufigsten von einer Instabilität betroffene Gelenk des Menschen, die Schulterluxation die am meisten auftretenden Schulterverletzung. Dabei macht die traumatische Schulterluxation mehr als ein Drittel der Schulterverletzungen aus. Die Entscheidung zwischen konservativer und operativer Therapie richtet sich in erster Linie nach dem Risiko für eine Rezidivluxation und hängt neben der Diagnose vom Alter, den Funktionsansprüchen und der Compliance des Patienten ab.

Korneale Korrektur der Presbyopie

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Die Presbyopie kann bisher nicht kausal therapiert werden. Symptomerleichterung verschaffen neben (Gleitsicht-)Brillen und (multifokalen) Kontaktlinsen auch chirurgische Behandlungen mittels verschiedener Implantate oder Excimer-Laser. Doch die Presbyopiebehandlung ist auch an der Hornhaut nur eine Kompromisslösung; trotz bedeutender Fortschritte in der refraktiven Chirurgie gleicht sie immer noch der Suche nach dem Heiligen Gral. Dieser Beitrag soll einen Überblick über korneale Korrekturansätze und praktische Tipps geben.

Aktuelle kardiologische Interventionen bei ventrikulären Arrhythmien

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Ventrikuläre Arrhythmien sind ein komplexes kardiologisches Krankheitsbild mit der Möglichkeit, aber auch Notwendigkeit unterschiedlicher, zum Teil hochspezifischer, kardiologischer Interventionen. Entscheidend für die Therapie ist hierbei nicht nur die Genese der ventrikulären Arrhythmie mit oder ohne kardialer Grunderkrankung, sondern auch, ob es sich um eine reversible oder irreversible Ursache handelt.

Nasopharynxkarzinome und EBV

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Das Nasopharynxkarzinom gehört zur Gruppe der Kopf-Hals-Tumore epithelialen Ursprungs und ist mit über 90 % der häufigste maligne Tumor des Nasopharynx. Nasopharynxkarzinome werden aufgrund ihrer Lage und häufig erst spät auftretenden, nicht charakteristischen Symptomen wie Paukenerguss, Epistaxis, Nasenatmungsbehinderung und Halslymphknotenvergrößerung in der Regel erst spät diagnostiziert. Histologisch unterschieden werden nach der WHO-Klassifikation das nicht-verhornende Plattenepithelkarzinom mit differenziertem und undifferenziertem Subtyp sowie das verhornende Plattenepithelkarzinom, das weltweit weniger als 20 % aller Fälle ausmacht. Die primäre Radio(chemo)-therapie ist bei allen Subtypen die Therapie der Wahl. Da der Nasopharynx operativ schlecht zugänglich ist, sind operative Resektionen selten und werden häufig erst im Rahmen von Tumorrezidiven nach vorangegangener Radio(chemo)-therapie durchgeführt. Alleinige Chemotherapien werden als Zwei- oder Dreifachkombination nach Ausschöpfen anderer Therapieoptionen eingesetzt. Eine Immuntherapie mit PD-1/PD-L1-Inhibitoren oder Therapie mittels adoptivem T-Zell-Transfer wurde beim Nasopharynxkarzinom eingesetzt, hat außerhalb von Studien bisher jedoch noch keinen Stellenwert.

Hormonelle Kontrazeption und Thrombose - was muss man beachten?

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Auch heute wird die Diskussion des Risikos für venöse Thromboembolien (VTE) bei Anwendung von hormonellen Kontrazeptiva in der Fach- und Laienpresse fortgeführt. Dabei entstanden teilweise große Unsicherheiten und Unklarheiten auf Patienten- wie auf Ärzteseite. Wichtig vor Erstverordnung einer hormonellen Kontrazeption ist die vorherige Identifikation von bereits vorliegenden, potenzierenden Risikofaktoren. Dieser Artikel beleuchtet das VTE-Risiko der hormonellen Kontrazeption in Abhängigkeit von der Zusammensetzung der Präparate und unterschiedlichen Risikofaktoren.

Fibromyalgiesyndrom – Neue diagnostische Kriterien, evidenzbasierte therapeutische Empfehlungen

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Das Fibromyalgiesyndrom (FMS) ist keine seltene Erkrankung. Es zeichnet sich durch die charakteristischen Symptome Muskel- und Gelenkschmerzen wechselnder Lokalisation, eine allgemeine Abgeschlagenheit und Müdigkeit, Schlafstörungen und Morgensteifigkeit aus. Patienten mit FMS erleben häufig eine schwere Beeinträchtigung im Alltag mit relevanter Einschränkung in den ADL`s (activities of daily life). Genauso wie sich die diagnostischen Kriterien gewandelt haben, können nun, aufbauend auf einer Vielzahl von Studienergebnissen, neue Empfehlungen bezüglich sinnvoller Therapieansätze ausgesprochen werden.

Nahrungsmittelallergie bei Atopischer Dermatitis: Praktisches Vorgehen

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Nahrungsmittelsensibilisierungen und -allergien treten bei Kindern mit Atopischer Dermatitis (AD) häufiger auf als bei Kindern ohne AD. Betroffen sind dabei besonders Säuglinge und Kleinkinder, bei denen die AD früh begonnen hat und wo die Erkrankung einen schweren Verlauf nimmt. Das spezielle diagnostische Vorgehen ist abhängig vom Alter des Kindes, der Ernährungsanamnese und den bislang beobachteten Reaktionen auf Nahrungsmittel.

Therapie des fortgeschrittenen follikulären Lymphoms

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Mit Einführung der Anti-CD20-Antikörper-basierten Therapie im Jahr 1998 wurde für Patienten mit fortgeschrittenem follikulärem Lymphom (FL) erstmals eine signifikante Verbesserung sowohl des progressionsfreien als auch des Gesamtüberlebens erreicht. Vor diesem Hintergrund ist MabThera® (Rituximab) seit Jahren in allen Standard-Protokollen zur Induktion und Erhaltungstherapie enthalten. Bedarf nach verbesserter Therapie besteht weiter, da ein relevanter Teil der Patienten unter den verfügbaren  Chemoimmuntherapien frühe, d. h. prognostisch ungünstige Rezidive entwickelt, und ein Großteil der Patienten trotz des nicht-aggressiven Verlaufs der Erkrankung auch nach mehreren Jahren einen Progress erleidet. Ein Ansatz wird in einer Wirksamkeitssteigerung der Anti-CD20-Komponente gesehen. Der seit September 2017 EUweit zugelassene glykomodifizierte Typ-II-Anti-CD20-Antikörper Obinutuzumab (Gazyvaro®) hat in direkten Vergleichsstudien zum FL vs. Rituximab eine höhere Effizienz unter Beweis gestellt.

Aktueller Stand der Therapie des Magenkarzinoms

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Die Therapie des Magenkarzinoms hat sich in den letzten Jahren deutlich verbessert. In der kurativen Behandlung ist die präoperative Vorstellung im interdisziplinären Tumorboard obligat. Hier hat sich die perioperative Chemotherapie in Europa etabliert. In lokal inoperablen oder metastasierten Stadien ist die HER2-Testung vor Therapieentscheidung obligat. HER2-negative Patienten erhalten eine palliative Erstlinienchemotherapie und bei gutem Allgemeinzustand nach Progress eine Zweitlinientherapie. Dies gilt grundsätzlich auch für HER2-positive Patienten, wobei diese die Erstlinienchemotherapie in Kombination mit Trastuzumab erhalten. Die jüngst publizierten ESMO- und ONKOPEDIA-Leitlinien zum Magenkarzinom geben hier einen ausführlichen Überblick.

Gründe für atraumatische Knieschmerzen

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Bei plötzlich auftretenden atraumatischen Knieschmerzen spielt die Anamneseerhebung für die Eingrenzung der möglichen Differenzialdiagnosen eine ganz entscheidende Rolle. Spontan auftretende Knieschmerzen zeigen altersabhängig unterschiedliche Ursachen. Bei Kindern und Jugendlichen muss unbedingt auch an Erkrankungen der Hüfte oder des Beckens gedacht werden. Im mittleren und fortgeschrittenen Lebensalter ist die generative Gonarthrose die häufigste Differenzialdiagnose . Der folgende Artikel gibt einen Überblick zu den klinisch relevanten atraumatischen Beschwerdebildern im Bereich des Kniegelenks.

Heutige Antikoagulation in der Kardiologie

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Die Antikoagulation in der Kardiologie stellt üblicherweise eine prophylaktische Maßnahme dar, die sich gegen thrombembolische Ereignisse richtet. Entweder sollen

damit Implantate (Klappen- oder Gefäßprothesen und Stents) vor Thrombenansiedlungen und nachfolgenden Embolisierungen geschützt werden, oder es soll auch ohne Implantate eine Primär- und Sekundärprophylaxe bei Rhythmusstörungen wie dem Vorhofflimmern und vergrößerten Herzhöhlen (linker Vorhof, Ventrikelaneurysmen), Beinvenenthrombosen oder Lungenembolien erreicht werden.

Hypertonie und Schlaganfall

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Schlaganfälle gehören zu den häufigsten Ursachen für Tod und dauerhafte Behinderung in industrialisierten Staaten und sind mit hohen gesundheitsökonomischen Kosten verbunden. Eine Vielzahl von klinischen und epidemiologischen Studien hat gezeigt, dass erhöhter Blutdruck einen der Hauptrisikofaktoren für das Auftreten von ischämischen Schlaganfällen und intrazerebralen Blutungen darstellt. Als Ursachen dieser Assoziation werden Umbauprozesse der kleinen zerebralen Gefäße sowie vermehrte scherspannungsinduzierte atherosklerotische Wandveränderungen der hirnversorgenden Gefäße angesehen. In der Akutphase des Schlaganfalls wird bei intrazerebraler Blutung sowie bei ischämischem Schlaganfall mit erfolgter oder geplanter i.v.-Lysetherapie eine Blutdrucksenkung empfohlen, wohingegen bei ischämischem Schlaganfall ohne spezifische Therapie ein höherer Blutdruck im Sinne einer permissiven Hypertonie eher toleriert wird. Zur Vermeidung eines Schlaganfallrezidivs empfehlen die Leitlinien unabhängig von Subtyp und Ätiologie die Behandlung einer arteriellen Hypertonie. Ausnahmen bestehen für Patienten mit bilateralen hochgradigen Karotisstenosen. In diesem Aufsatz werden die Zusammenhänge zwischen arterieller Hypertonie und dem Auftreten von Schlaganfällen dargestellt. Anschließend werden die aktuellen leitlinienbasierten Empfehlungen zur Blutdrucktherapie in der Akutphase des Schlaganfalls und zum Blutdruckmanagement nach Schlaganfall zur Vermeidung eines Rezidivs zusammengefasst.

Nuklearkardiologie: Methodik und klinische Wertigkeit

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Zur Untersuchung des Herzens steht eine Vielzahl invasiver und nicht-invasiver Methoden zur Verfügung. Die meisten nicht-invasiven bildgebenden Verfahren wie  Echokardiographie, MRT und CT stellen dabei die Bewegung des Herzmuskels oder die Morphologie (z. B. der  Herzkranzgefäße) dar. Die Untersuchungsmöglichkeiten der Nuklearmedizin liefern ergänzend hierzu funktionelle Informationen, z. B. über die Durchblutung des Herzmuskels mittels der Myokardperfusionsszintigraphie (MPS), über den Glukose-Stoffwechsel oder die sympathische Innervation.

Aktuelle Diagnostik und Therapie des Dry Eye Disease

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Eine der häufigsten okulären Erkrankungen ist das Trockene Auge, dessen Pathogenese multifaktoriell ist. Voraussetzung für eine adäquate Therapie sind eine umfassende Anamnese sowie eine gezielte Diagnostik. Zur Therapie steht eine Vielzahl innovativer Verfahren und Präparate zur Verfügung.

Medikamentöse Therapie der CLL

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Die Therapie der chronischen lymphatischen Leukämie (CLL) wurde innerhalb der letzten Jahre revolutioniert. Seit August 2014 wurden von der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA vier neue Medikamente für diese Entität zugelassen - Obinutuzumab (CD20-Antikörper), Ibrutinib (BTK-Inhibitor), Idelalisib (PI3K-Inhibitor) und Venetoclax (BCL2-Antagonist), die selbst unfitten Patienten und Patienten mit Hochrisiko-CLL Chancen auf tiefe langfristige Remissionen eröffnen. Die orale Einnahme von Ibrutinib, Idelalisib und Venetoclax ermöglicht die weitestgehend ambulante Führung der Patienten, welche jedoch über den bislang dauerhaften Therapiecharakter aufgeklärt sein müssen. Im Rahmen klinischer Studien sind bereits Kombinationstherapien in Erprobung.

Belastungsinkontinenz der Frau: Welche Schlinge ist die beste?

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Der Markteinführung des retropubischen »Tension-free Vaginal Tapes« (TVT) vor 22 Jahren durch Ulmsten und Petros gingen jahrelange anatomische und urodynamische Untersuchungen sowie die Entwicklung der Integraltheorie voraus. Endlich stand eine minimalinvasive Operationstechnik mit einer vorgefertigten alloplastischen Schlinge zur Verfügung, die in Lokalanästhesie und mit der Möglichkeit der intraoperativen Erfolgskontrolle eingelegt werden konnte und die sehr gute Kontinenzraten zeigte. In dieser Übersicht wird die Geschichte der modernen Inkontinenzschlingen (den sogenannten synthetischen midurethralen Schlingen, kurz SMUS) nähergebracht, die Rationale der Weiterentwicklungen dargestellt und die Suche nach dem besten Band diskutiert.

Aktueller Stand der Rotavirusimpfung

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Rotavirus-Gastroenteritiden treten im Säuglings- und Kleinkindalter häufig auf. Ein nicht unerheblicher Anteil der Erkrankungen zeigt schwere Verläufe, die Krankenhausaufnahme mit Flüssigkeits- und Elektrolytersatz erfordern. Da eine kausale Therapie nicht zur Verfügung steht, erhält die präventive Schutzimpfung hohen Stellenwert. Bereits seit 2009 empfiehlt die WHO zur Prävention von Erkrankungen, die durch Infektionen mit Rotaviren hervorgerufen werden, Rotavirusimpfstoffe für Kinder in alle nationalen Impfprogramme zu integrieren. Impfungen sind eine wichtige und geeignete Maßnahme, Fälle von schwerem Rotavirus-assoziiertem Durchfall und kindliche Mortalität zu reduzieren.

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