Prof. Dr. Thomas Klopstock

Prof. Dr. Thomas Klopstock

Friedrich-Baur-Institut, Neurologische Klinik und Poliklinik, Klinikum der Universität München, Ziemssenstraße 1a, 80336 München

Prof. Dr. med. Thomas Klopstock hat Medizin an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München und der Harvard Medical School in Boston (USA) studiert. Er promovierte zu einem molekulargenetischen Thema am Institut für Physiologische Chemie der LMU München. Die klinische Ausbildung zum Facharzt für Neurologie absolvierte er im Wesentlichen in der Neurologischen Klinik der LMU am Standort Großhadern. Der wissenschaftliche Schwerpunkt von Prof. Klopstock sind klinische, genetische und therapeutische Aspekte neurogenetischer Erkrankungen mit einem besonderen Schwerpunkt im Bereich mitochondriale Medizin. Entsprechend habilitierte er sich 2001 zum Thema „Klinik, Genetik und Therapie mitochondrialer Erkrankungen“. Prof. Klopstock ist seit 2007 Oberarzt des Friedrich-Baur-Instituts an der Neurologischen Klinik der LMU, seit 2009 Sprecher des Deutschen Netzwerks für mitochondriale Erkrankungen (mitoNET; BMBF-Förderung von 2009-2015 und 2019-2022), seit 2011 Sprecher des internationalen Netzwerkprojekts TIRCON (Treat Iron-Related Childhood-Onset Neurodegeneration; Förderung im 7. Rahmenprogramm der Europäischen Kommission von 2011-2015), und seit 2019 Sprecher des Sprecherrats aller BMBF-geförderten Forschungsverbünde zu seltenen Erkrankungen. Er ist Mitglied in mehreren Fachgesellschaften, u.a. „Fellow of the European Academy of Neurology“ (FEAN). Er ist Autor von mehr als 250 wissenschaftlichen Publikationen und zahlreicher Buchkapitel, sowie Herausgeber des Buches „Diagnosis and Management of Mitochondrial Disorders“. Sein wissenschaftliches Hauptziel ist es, Beiträge zur Therapie neurogenetischer Erkrankungen zu leisten. Entsprechend ist er als Investigator bzw. als Principal Investigator an zahlreichen Therapiestudien beteiligt.

Fortbildungen des Autors

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Internistische Manifestationen mitochondrialer Erkrankungen

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von internistische praxis
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 500,-
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Mitochondriale Erkrankungen werden durch Mutationen der mitochondrialen DNA oder der nukleären DNA verursacht. Sie umfassen eine Vielzahl heterogener Syndrome mit Dysfunktion der Mitochondrien. Mitochondriale Defekte beeinträchtigen besonders Gewebe mit hohem Energiebedarf wie Skelettmuskulatur, Gehirn, Myokard, endo- und exokrine Organe sowie Sinneszellen. Grundsätzlich gilt jedoch, dass sich eine mitochondriale Erkrankung mit jedem Symptom, in jedem Organ und auch in jedem Alter manifestieren kann. Dieser Artikel gibt einen Überblick über verschiedene mitochondriale Erkrankungen mit besonderem Fokus auf die internistischen Manifestationen.

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