Prof. Dr. med. Christian Buske

Prof. Dr. med. Christian Buske

Comprehensive Cancer Center Ulm (CCCU) – Institut für Experimentelle Tumorforschung Universitätsklinikum Ulm, Albert-Einstein-Allee 23, 89081 Ulm. Telefon: 0731-500-65801 / 888 (Sekretariat), Telefax: 0731-500-65822, E-Mail: christian.buske@uni-ulm.de

Dezeitige Position: Ärztlicher Direktor, CCC Ulm,
Institut für Experimentelle Tumorforschung, Universitätsklinikum Ulm.

Akademische Ausbildung: 10/1985-4/1992 Medizinstudium an der Westfälischen Wilhelms-Universität, Münster. 1993 Doktorarbeit in der Hämatologie und Onkologie (Prof. Dr. W. Hiddemann): Studien zur Regulation des Wachstums menschlicher Prä-B Zellen durch Knochenmarkstromazellen: Etablierung eines in vitro Modells.
1993 Approbation als Arzt

Beruflicher Werdegang:
6/1992 - 5/1997 Assistenzarzt Medizinische Klinik, Georg-August-Universität Göttingen. 6/1997 – 3/1998 Hildesheim (Bundeswehr), Stabsarzt.
4/1998 – 7/1998 Assistenzarzt, Universitätsklinikum Göttingen.
7/1998 – 3/2001 Wissenschaftlicher Mitarbeiter, BCCA Vancouver, Kanada.
3/2001 – 7/2004 Assistenzarzt Medizinische Klinik III, Klinikum Großhadern, München.
02/2003 Facharzt für Innere Medizin.
11/2003 Habilitation im Fachbereich „Innere Medizin“: Analysen zur Bedeutung von Homeoboxgenen in der frühen hämatopoetischen Entwicklung.
08/2004 Schwerpunktbezeichnung Hämatologie/Onkologie.
8/2004-6/2009 Oberarzt Medizinische Klinik III, Klinikum Großhadern, München.
Seit 7/2009 Ärztlicher Direktor, Institut für Experimentelle Tumorforschung, CCC Ulm & Universitätsklinikum Ulm

Auszeichnungen:

1987-1992 Stipendium der „Studienstiftung des Deutschen Volkes“.
1998-2000 Forschungsstipendium für promovierte wissenschaftliche Mitarbeiter der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).
2000 First Prize Young Investigator Award: 29st Annual Meeting of the International Society for Experimental Hematology (ISEH)
2000 Canadian Research Award 2000

Mitgliedschaften: -- Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO)
-- Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM)
-- American Society of Hematology (ASH)
-- International Society for Hematology and Stem Cells (ISEH)
-- European Society for Medical Oncology (ESMO)
-- Kompetenznetz maligne Lymphome (KML)

Gremien: -- President Elect „German Lymphoma Alliance“ (GLA)
-- Koordinator „Europäisches Konsortium für den Morbus Waldenström”
-- Steering Committee ‘GLSG’,
-- DGHO Behandlungsrichtlinien zu indolenten Lymphomen
-- ESMO Clinical Guidelines, Working Party (Koordinator “Hämatologische
Neoplasien”)
-- ESMO, Faculty Coordinator – Hematological Malignancies

Editorial Boards: Leukemia

Reviewer folgender Journals (Auswahl):
Science, NEJM, Cancer Cell, Cell Stem Cell, JCI, Blood, Cancer Research, Oncology, New England Journal of Medicine, Leukemia

Publikationen (Auswahl):
Cancer Cell, Cell Stem Cell, JCI, JEM, PNAS, Nature Medicine, Blood, JCO, Leukemia

Wissenschaftlicher Fokus:
• Marginalzonenlymphom (Koordination „Deutsches Marginalzonenlymphom-Register“)
• Morbus Waldenström (Koordination des „Europäischen Konsortiums für Morbus Waldenström (ECWM)“)
• Follikuläres Lymphom (Steering Committee GLSG (German Low Grade Lymphoma Study Group))
• Akute myeloische Leukämie, leukämische Stammzellen, Biologie von Leukämie und Lymphomen

Weitere wissenschaftliche Tätigkeiten
• Stellvertretender Sprecher der Arbeitsgruppe „Indolente Lymphome“ der GLA
• Sprecher ECWM (http://www.ecwm.eu/)
• Koordinator des „deutschen Maginalzonenlymphom-Register“ (Deutschland)
• Sprecher „Early Trials Network“ (ETN) (bis 2016)
• Steering Committee GLSG (German Low Grade Lymphoma Study Group)
• Autor der deutschen Behandlungsrichtlinien zu den Themen follikulares Lymphom, Morbus Waldenström, Mantelzell-Lymphom
• Koordinator der „ESMO guidelines for hematological neoplasms“

Fortbildungen des Autors

Hier finden Sie die aktuellen Fortbildungen des Autors.

Therapie des fortgeschrittenen follikulären Lymphoms

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
Mit freundlicher Unterstützung von ONKOLOGIE heute
Gesponsert von Roche Pharma AG
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Mit Einführung der Anti-CD20-Antikörper-basierten Therapie im Jahr 1998 wurde für Patienten mit fortgeschrittenem follikulärem Lymphom (FL) erstmals eine signifikante Verbesserung sowohl des progressionsfreien als auch des Gesamtüberlebens erreicht. Vor diesem Hintergrund ist MabThera® (Rituximab) seit Jahren in allen Standard-Protokollen zur Induktion und Erhaltungstherapie enthalten. Bedarf nach verbesserter Therapie besteht weiter, da ein relevanter Teil der Patienten unter den verfügbaren  Chemoimmuntherapien frühe, d. h. prognostisch ungünstige Rezidive entwickelt, und ein Großteil der Patienten trotz des nicht-aggressiven Verlaufs der Erkrankung auch nach mehreren Jahren einen Progress erleidet. Ein Ansatz wird in einer Wirksamkeitssteigerung der Anti-CD20-Komponente gesehen. Der seit September 2017 EUweit zugelassene glykomodifizierte Typ-II-Anti-CD20-Antikörper Obinutuzumab (Gazyvaro®) hat in direkten Vergleichsstudien zum FL vs. Rituximab eine höhere Effizienz unter Beweis gestellt.

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