Prof. Dr. med. Susanne Wiegand

Prof. Dr. med. Susanne Wiegand

Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde

Universitätsklinikum Leipzig

Liebigstraße 10-14, 04103 Leipzig

Tel. ++49 (0) 341 97 21 945

Fax: ++49(0) 341 97 21 709

E-Mail: Susanne.Wiegand@medizin.uni-leipzig.de

Leitende Oberärztin der Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde am Universitätsklinikum Leipzig

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Nasopharynxkarzinome und EBV

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
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Das Nasopharynxkarzinom gehört zur Gruppe der Kopf-Hals-Tumore epithelialen Ursprungs und ist mit über 90 % der häufigste maligne Tumor des Nasopharynx. Nasopharynxkarzinome werden aufgrund ihrer Lage und häufig erst spät auftretenden, nicht charakteristischen Symptomen wie Paukenerguss, Epistaxis, Nasenatmungsbehinderung und Halslymphknotenvergrößerung in der Regel erst spät diagnostiziert. Histologisch unterschieden werden nach der WHO-Klassifikation das nicht-verhornende Plattenepithelkarzinom mit differenziertem und undifferenziertem Subtyp sowie das verhornende Plattenepithelkarzinom, das weltweit weniger als 20 % aller Fälle ausmacht. Die primäre Radio(chemo)-therapie ist bei allen Subtypen die Therapie der Wahl. Da der Nasopharynx operativ schlecht zugänglich ist, sind operative Resektionen selten und werden häufig erst im Rahmen von Tumorrezidiven nach vorangegangener Radio(chemo)-therapie durchgeführt. Alleinige Chemotherapien werden als Zwei- oder Dreifachkombination nach Ausschöpfen anderer Therapieoptionen eingesetzt. Eine Immuntherapie mit PD-1/PD-L1-Inhibitoren oder Therapie mittels adoptivem T-Zell-Transfer wurde beim Nasopharynxkarzinom eingesetzt, hat außerhalb von Studien bisher jedoch noch keinen Stellenwert.

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