Prof. Dr. med. Birgit Linnemann

Prof. Dr. med. Birgit Linnemann

Gefäßzentrum Ostbayern – Angiologie Universitätsklinikum Regensburg Franz-Josef-Strauß-Allee 11 93053 Regensburg Birgit.Linnemann@ukr.de

                                                                                                                                                                                                                                      

Frau Prof. Dr. med. Birgit Linnemann ist seit 2018 Leiterin des Bereichs Angiologie innerhalb des Gefäßzentrums Ostbayern


Klinische Schwerpunkte
:
- Venöse Thromboembolien einschließlich seltener Thromboseformen (z.B. Armvenenthrombosen, Viszeralvenenthrombosen, Thrombosen der Vena cava)
- Schwangerschafts-assoziierte venöse Thrombosen
- Therapie mit Antikoagulanzien und Antithrombotika
- Angeborene und erworbene thrombophile Gerinnungsstörungen
- Periphere arterielle Verschlusskrankheit
- Großgefäßvaskulitiden
- Raynaud-Syndrom und akrale Perfusionsstörung
- Gefäßultraschallt und vaskuläre Funktionsdiagnostik


Forschungsschwerpunkte
:
- Venöse Thromboembolien
- Therapie mit Antikoagulanzien und Antithrombotika
- Antiphospholipid-Syndrom und hereditäre Thrombophilien

Fortbildungen des Autors

Hier finden Sie die aktuellen Fortbildungen des Autors.

Venöse Thromboembolie in der Schwangerschaft und Postpartalzeit

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von gynäkologische praxis
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Das Risiko für venöse Thromboembolien (VTE) ist während der Schwangerschaft und der ersten Wochen postpartal erhöht. Etwa 80 % aller VTE manifestieren sich als isolierte tiefe Venenthrombose (TVT), während 20 % von einer symptomatischen Lungenembolie (LE) begleitet sind. Diagnosealgorithmen, die die klinische Wahrscheinlichkeit und die D-Dimer-Testung mit einbeziehen, sind an Schwangeren nicht ausreichend evaluiert. Bei klinischem Verdacht auf eine tiefe Venenthrombose oder Lungenembolie müssen daher primär bildgebende Verfahren zum Einsatz kommen. Wegen der mütterlichen und fötalen Strahlenbelastung werden radiologische Verfahren bei Schwangeren allerdings mit äußerster Zurückhaltung eingesetzt.

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