Prof. Dr. Peter Borchmann

Prof. Dr. Peter Borchmann

Prof. Dr. Peter Borchmann

Co-Chairman der Deutschen Hodgkin Studiengruppe (DHSG)

Oberarzt der Klinik I für Innere Medizin

Universitätsklinikum Köln (AöR)

Kerpener Str. 62 50937 Köln

E-Mail: peter.borchmann@uk-koeln.de

Professor Borchmann studierte von 1988‐1995 Humanmedizin an der Universität Köln, wo er 1996 promovierte. Seit 1995 ist er an der Klinik I für Innere Medizin der Universität zu Köln beschäftigt. Prof. Borchmann ist Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie und Internistische Onkologie (2004) mit der Zusatzbezeichnung Palliativmedizin. Seit 2006 ist er Oberarzt der Klinik I für Innere Medizin. Er leitet den klinischen Schwerpunkt maligne Lymphome der Klinik I für Innere Medizin und vertritt die Klinik in den akademischen, nationalen Studiengruppen (GLA, DSHNHL, GLSG). Er ist Co‐Chairman der Deutschen Hodgkin Studiengruppe (DHSG), sowie Mitglied nationaler (DGHO) und internationaler Fachverbände (EHA, ASH).

Forschungsschwerpunkte: Entwicklung zellulärer und humoraler Immuntherapien für Lymphome sowie rezidivierte/refraktäre B‐Zell-Lymphome

Klinische Schwerpunkte: Non‐Hodgkin- Lymphome und Hodgkin-Lymphom

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Das klassische Hodgkin-Lymphom und das nodulär Lymphozyten-prädominante Hodgkin-Lymphom: Standardtherapie, neue Empfehlungen und Ausblick

Mögliche CME-Punkte: 2
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Das Hodgkin-Lymphom (HL) ist eine maligne Erkrankung des lymphatischen Systems. Insbesondere junge Erwachsene sind betroffen. Das HL kann aber auch im höheren Lebensalter auftreten. Je nach initialer Stadieneinteilung und risikoadaptierter Stratifizierung basiert die Standardtherapie des HL derzeit noch auf Chemo- und Strahlentherapie. Durch diese stadien- und risikoadaptierte Therapie können heute über 90 % der Patienten langfristig geheilt werden [1–3]. Das HL stellt somit eine der am besten behandelbaren onkologischen Entitäten dar. Weniger gutes Ansprechen hingegen zeigt die Therapie von Patienten, die nach der konventionellen Radio- und Chemotherapie rezidivieren oder sogar einen refraktären Verlauf zeigen (r/r HL).  Chemotherapie ist in diesen Fällen häufig nicht mehr ausreichend wirksam. Mit einer Rezidiv-Therapie können letztlich nur noch 50 % der Patienten eine komplette Remission (CR) für einen längeren Zeitraum erreichen [4, 5]. Nach erneutem Progress sind die Ansprechraten auf eine konventionelle Therapie gering und das Ansprechen ist meist nur von kurzer Dauer [6]. Neue Zulassungen für Immuntherapeutika bieten hier seit Kurzem weitere Therapieansätze mit potentiell kurativem Ansatz.

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