Prof. Dr. Sören Schubert

Prof. Dr. Sören Schubert

Max von Pettenkofer-Institut für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie                        

Ludwig-Maximilians-Universität München 

Campus Großhadern

Marchioninistraße 17

81377 München

E-Mail:schubert@med.uni-muenchen.de

Prof. Dr. Sören Schubert absolvierte das Studium der Humanmedizin von 1985-1992 an der Universität Hamburg. Nach seiner Tätigkeit als Arzt im Praktikum am Institut für Hygiene und Mikrobiologie der Bayerischen Julius-Maximilians-Universität Würzburg folgte 1995 die Promotion mit der Note summa cum laude bei Prof. Dr. Dr. Jürgen Heesemann, Direktor des Instituts für Hygiene und Mikrobiologie der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Darüber hinaus erhielt er im selben Jahr den Promotionspreis Universität Würzburg. Von 1995-1996 war er wissenschaftlicher Assistent am Institut für Hygiene und Mikrobiologie der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, seit 1997 ist er am Max von Pettenkofer-Institut der Ludwig-Maximilians-Universität in München wissenschaftlich tätig. Dr. Schubert schloss seine fachärztliche Ausbildung für Medizinische Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie 1999 ab und hatte 2006 an der Medizinischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität einen Lehrstuhl inne. Mit September 2006 wurde er Oberarzt der mikrobiologischen Diagnostik am Max von Pettenkofer-Institut der LMU München, wo er sich mit der Entwicklung von molekulardiagnostischen Methoden in der mikrobiologischen Diagnostik (Real-Time PCR, MALDI-TOF, DNA-Microarrays) beschäftigt. Seit 11/2012 ist Dr. Schubert als außerplanmäßger Professor tätig.

Wissenschaftliche Arbeitsgebiete:

Molekularbiologische Charakterisierung von Eisenaufnahmesystemen bei Yersinia enterocolitica Biotyp IB

Molekulare und funktionelle Charakterisierung und Analyse der Pathogenitätsinsel „High-Pathogenicity Island“ (HPI) bei extraintestinal pathogenen E. coli

Identifizierung neuer Virulenzfaktoren von extraintestinal pathogenen Escherichia coli mit Fokussierung auf Bakterien-Wirts-Interaktionen

Klinisch-mikrobiologische Arbeiten mit Fallbeschreibungen und Evaluationen molekularbiologisch-diagnostischer Methoden im mikrobiologischen Routinelabor

Entwicklung molekularer Diagnostik-Systeme für die Medizinische Mikrobiologie mit Schwerpunkten auf MALDI-TOF Massenspektrometrie und real-time PCR

Fortbildungen des Autors

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Mikrobiologische Diagnostik und Therapie von Harnwegsinfektionen bei Frauen – ein Update

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von gynäkologische praxis
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Harnwegsinfektionen (HWIs) zählen zu den häufigsten Infektionen der frauenärztlichen Praxis. Die Hälfte aller Frauen erleidet in ihrem Leben mindestens eine unkomplizierte HWI, wobei jede dritte eine Antibiotikatherapie nach sich zieht. Ob der hohen Prävalenz und Rezidivrate können HWIs als Volkskrankheit bezeichnet und unmittelbar mit der Antibiotikaresistenz in der Gemeinschaft assoziiert werden. Umso wichtiger ist daher eine profunde Kenntnis der verschiedenen Erscheinungsformen, der jeweiligen aktuellen Diagnostik-Standards und ein kritischer Umgang mit Antibiotika als Therapieform. Der vorliegende Artikel bietet eine aktuelle Übersicht darüber und greift dabei Empfehlungen der S3-Leitlinie »Epidemiologie, Diagnostik, Therapie, Prävention und Management unkomplizierter, bakterieller, ambulant erworbener HWIs bei erwachsenen Patienten« der Arbeitsgemeinschaft Wissenschaftlich Medizinischer Fachgesellschaften sowie »Antibiotic-Stewardship«-Aspekte auf.

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