Prof. Prof. h. c. Dr. med. Markus van der Giet

Prof. Prof. h. c. Dr. med. Markus van der Giet

Charité – Universitätsmedizin Berlin Med. Klinik mit SP Nephrologie Hochdruckzentrum Hindenburgdamm 30 12203 Berlin markus.vandergiet@charite.de

Prof. Dr. Markus van der Giet hat nach dem Abitur von 1988–1994 in Münster an der Westfälischen Wilhelmsuniversität Medizin studiert. Nach der Promotion 1994 arbeitete er für zwei Jahre im Bereich der Klinischen Pharmakologie an der Freien Universität Berlin. Von 1997–2000 setzte er seine Facharztausbildung an der Ruhr-Universität Bochum am Marienospital Herne fort (Prof. Dr. Walter Zidek). Er wechselte nach Berlin an die Freie Universität zum Klinikum Benjamin Franklin und machte 2001 seinen Facharzt für Innere Medizin. Seit 2001 Oberarzt im Bereich der Innere Medizin (Med. Klinik mit SP Nephrologie der FU-Berlin, Prof. Dr. Walter Zidek). Leitung der Hochschulambulanz mit Schwerpunkt Nierentransplantation, Hypertensiologie und Nephrologie. 2002 Habilitation im Fach Inneren Medizin. 2004 Ruf auf eine Juniorprofessur der Freien Universität Berlin für Störungen der vaskulären Regulation. Ab 2007 Leiter der Transplantationszentrum der Charité am Campus Benjamin Franklin und leitender Oberarzt. Seit 2013 stellvertretender Klinikdirektor in der Klinik für Nephrologie der Charité Universitätsmedizin Berlin am Campus Benjamin Franklin. Wissenschaftlicher Schwerpunkt liegt in der Erforschung von grundlagenwissenschaftlichen Ursachen für Bluthochdruckstörungen und klinischer Evaluation von Patienten. Seit 2013 Leiter des zertifizierten Hochdruckzentrums an der Charité.

Fortbildungen des Autors

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Neue pharmakologische Entwicklungen in der Bluthochdrucktherapie

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
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Es gibt in der Tat derzeit nur sehrwenige neue pharmakologische Ansätze, um die arterielle Hypertonie effektiver oder mit neuen Wirkstoffen zu behandeln. Dies liegt daran, dass bereits sehr potente und langjährig verfügbare antihypertensive Medikamente auf dem Markt sind und damit die meisten Patienten sehr gut und nebenwirkungsarm behandelt werden können. Die Herstellung neuer Medikamente ist ein teurer und aufwendiger Prozess mit unsicherem wirtschaftlichem Erfolg. Dies hält die Industrie davon ab, sich in einem sehr stark etablierten und gesättigten therapeutischen Bereich mit neuen Wirkstoffen oder -prinzipien zu engagieren. Wirklich neue Medikamente mit ganz neuen Wirkprinzipien sind derzeit nicht in der klinischen Erprobung. Aus der klinischen Routine heraus muss man sich derzeit auch fragen, ob wirklich neue Medikamente gebraucht werden.Möglicherweise ist eine Investition in die Förderung der Compliance zielführender.

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