Prof. Dr. med. Christine Graf

Prof. Dr. med. Christine Graf

Leiterin der Abteilung III Bewegungs- und Gesundheitsförderung Institut für Bewegungs- und Neurowissenschaft Deutsche Sporthochschule Köln Am Sportpark Müngersdorf 6 50933 Köln C.Graf@dshs-koeln.de

Seit 5/2008: Leiterin der Abteilung III Bewegungs- und Gesundheitsförderung am Institut für Bewegungs- und Neurowissenschaft mit dem Schwerpunkt „Körperliche Aktivität im Kindes- und Jugendalter“ an der Deutschen Sporthochschule Köln.
2008 – heute: Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Abteilungsleiterin am Institut für Bewegungs- und Neurowissenschaft der Deutschen Sporthochschule.
2002 – 2008: Oberärztin am Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin an der Deutschen Sporthochschule Köln.
1996 – 2002: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kreislaufforschung Sportmedizin an der Deutschen Sporthochschule Köln.
1994 – 1995: AIP/Assistenzärztin Medizinische Klinik III (Kardiologie) an den Universitätskliniken Köln.
1993 – 1994: AIP Martha Maria Krankenhaus Nürnberg/Innere Medizin.
1986 – 1993: Studium der Humanmedizin an der Universität zu Köln.

Seit 2014: Mitglied der Sektion „Prevention, Epidemiology & Population Science” der European Association for Cardiovascular Prevention & Rehabilitation (EACPR).
Seit 2016: Ehrenvorsitzende des Sportärztebundes Nordrhein.
Seit 2007: Stellvertretende Direktorin der Akademie für Sportmedizinische Weiter- und Fortbildung.
2006 bis 2016: 1. Vorsitzende des Sportärztebundes Nordrhein

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Die Rolle von körperlicher Aktivität bei älteren Patientinnen

Mögliche CME-Punkte: 2
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Im Rahmen dieses Beitrags konnten nur ausgewählte Aspekte benannt werden. Themenfelder wie bspw. der Nutzen von körperlicher Aktivität bei gynäkologischen Tumoren, insbesondere dem Mammakarzinom, neurodegenerativen Erkrankungen, Depressionen etc. sind ebenfalls gut belegt, wurden aber nicht weiter vertieft [3]. In der Regel gelten zunächst die gleichen Empfehlungen wie eingangs beschrieben. Die wesentliche Herausforderung wird allerdings die Motivation zu einer Steigerung der Bewegung bleiben; insbesondere bei vorliegender Multimorbidität. Die Förderung von Alltagsaktivitäten, unterstützt durch Schrittzähler, (Vereins-)Angebote im Kontext Alterssport etc. können gute Einstiege sein. Dabei gilt es stets, die individuellen Neigungen und den jeweiligen Ausgangsstatus – sowohl was die körperliche Fitness, als auch die möglicherweise bereits vorliegenden Erkrankungen angeht − zu berücksichtigen. Gerade in dieser Altersgruppe werden gesundheitliche Gründe als mögliche Barrieren genannt; teilweise kann aber körperliche Aktivität diesen Beschwerden entgegensteuern (bspw. bei einer Inkontinenz). Hemmende als auch förderliche Aspekte sollten daher unbedingt thematisiert bzw. erfragt werden. Hinzu kommt, dass die körperliche Fitness am deutlichsten bei Neu- oder Wiedereinsteigern ansteigt, sodass jeder kleine Schritt/jede Aktivität mehr entsprechend wertgeschätzt werden sollte. Abschließend ist der Erhalt der Funktionalität sowie die Teilhabe am sozialen Leben eng mit der Lebensqualität verbunden, was sicherlich für ältere Menschen – Männer und Frauen – von der größten Bedeutung ist.

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