Dr. med. Dorit Schöller

Dr. med. Dorit Schöller

Zentrum für seltene genitale Fehlbildungen Universitäts-Frauenklinik Universitätsklinikum Tübingen Calwerstraße 7 72076 Tübingen dorit.schoeller@med.uni-tuebingen.de

Studium der Humanmedizin an der Universität Göttingen, Approbation und Promotion 2006. Facharztausbildung am Evangelischen Krankenhaus Weyertal Köln,
Anerkennung als Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe 2011.
Ab 2012 tätig an der Universitäts-Frauenklinik Tübingen, seit 2015 als Oberärztin.
Klinische Schwerpunkte: Operative minimalinvasive Gynäkologie, Kinder- und Jugendgynäkologie, weibliche genitale Fehlbildungen, Urogynäkologie, Endometriose.

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Fehldiagnosen und Fallstricke bei weiblichen genitalen Fehlbildungen

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
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Als weibliche genitale Fehlbildungen werden angeborene Anomalien des inneren oder äußeren Genitale mit einer sehr breiten Varianz an Formen bezeichnet, deren Ursache bisher weitgehend ungeklärt ist. Zu der sehr heterogenen Gruppe der DSD (Disorders of Sexual Development) gehören angeborene Abweichungen der Geschlechtsdifferenzierung mit einer fehlenden Übereinstimmung von chromosomalem, gonadalem und phänotypischem Geschlecht. Sie können ursächlich für eine Sterilität oder Infertilität sein. Die Prävalenz von genitalen Fehlbildungen in der weiblichen Gesamtbevölkerung liegt bei 0,1–5 %. Aufgrund der Seltenheit, der breiten Varianz und der Komplexität von DSD ist eine akkurate Diagnostik essenziell, um Fehldiagnosen und daraus resultierende verzögerte oder falsche Therapien zu vermeiden.

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