Univ.-Prof. Dr. Florian Thalhammer

Univ.-Prof. Dr. Florian Thalhammer

Klinische Abteilung für Infektionen und Tropenmedizin Universitätsklinik für Innere Medizin I, AKH Wien Währinger Gürtel 18-20        A-1090 Wien

florian.thalhammer@meduniwien.ac.at

Univ.-Prof. Dr. Florian Thalhammer begann bereits während seines Medizinstudiums an der Universität Wien mit seiner wissenschaftlichen Tätigkeit im Forschungslabor der ehemaligen Universitätsklinik für Chemotherapie, seine klinische Ausbildung absolvierte er an der Klinischen Abteilung für Infektionen und Chemotherapie unter der prägenden Leitung von Univ.-Prof. DDr. Graninger. Seine breite klinische Ausbildung zum Infektiologen und Tropenmediziner erfolgte neben den Internen Kliniken auch an der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES), der HIV-Station der Univ.-Klinik für Dermatologie, am Klin. Institut für Medizinische und Chemische Labordiagnostik, an der Univ.-Klinik für Nuklearmedizin, am Klin. Institut für Virologie sowie am Bernhard-Nocht-Institut in Hamburg mit dem Abschluss des Diploms für Tropenmedizin und am Labor für Parasitologie an der Universität Leiden, Holland.
Sein wissenschaftlicher Schwerpunkt liegt im Bereich der Pharmakologie von Antiinfektiva bei Organersatzverfahren, welcher auch zur Habilitation führte. Florian Thalhammer ist in zahlreichen nationalen und internationalen Gremien, Advisory Boards bzw. wissenschaftlichen Gesellschaften führend tätig.

Florian Thalhammer ist nicht nur Autor zahlreicher wissenschaftlicher Arbeiten und Fortbildungsbeiträge, sondern auch Autor der bekanntesten österreichischen Antibiotikabroschüre »Antibiotika & Antiinfektiva« (Gesamtauflage 112.000 Stück), des in Deutschland erschienen »Kompendium der antimikrobiellen Therapie« (Gesamtauflage 92.000 Stück) und der Entwickler der weit verbreiteten App »Antibiotika & Antiinfektiva« (www.antibiotika-app.eu) für die Betriebssysteme Android und iOS.
Seine zahlreichen Fortbildungsveranstaltungen zu infektiologischen Themen (Giftiger Dienstag, Giftiger Donnerstag, Giftiger Samstag, Gifttage und Gift-Webinare; www.infektiologie.co.at) als auch zu internistischen Themen (Innere Medizin Compact; www.oeimc.at) sind seit 20 Jahren ein Qualitätsbegriff. Als Vortragender zu infektiologischen Themenkomplexen ist er über die Landesgrenzen hinweg bekannt.

Nach der Emeritierung von Univ.-Prof. DDr. Graninger übernahm er erfolgreich bis zum Ende des Sommersemesters 2017 die interimistische Leitung der Klin. Abteilung für Infektions- und Tropenmedizin. Er hatte bzw. hat sowohl an der ehemaligen Medizinischen Fakultät der Universität Wien als auch an der Medizinischen Universität Wien Leitungsfunktionen inne.
Er ist amtierender Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Infektionskrankheiten und Tropenmedizin, Fortbildungsbeauftragter der Österreichischen Gesellschaft für Innere Medizin sowie Mitglied der deutschen Paul-Ehrlich-Gesellschaft. Er erhielt Auszeichnungen der Medizinischen Fakultät Wien (Teacher of the Year), der Ärztekammer für Wien (Goldenes Ehrenzeichen) sowie den Preis der Österreichischen Gesellschaft für Chemotherapie als auch den Karl-Hermann-Spitzy-Preis.

Fortbildungen des Autors

Hier finden Sie die aktuellen Fortbildungen des Autors.

Endokarditis - Diagnostik und Therapie

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von internistische praxis
Gesponsert von publimed Medizin und Medien GmbH; Betrag: € 500,-
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Die Mortalität der infektiösen Endokarditis (IE) ist selbst heute – in der Ära potenter Antibiotika – noch erschreckend hoch. Da die Befundung der IE oftmals nicht einfach, eine genaue Diagnose für den weiteren Therapieentscheid jedoch wesentlich ist, erläutert die vorliegende Fortbildung unter Bezugnahme auf die Duke-Kriterien eingehend essenzielle Diagnosestandards (Blutkulturen, Herzechokardiografie, Schnittbildverfahren). Ein umfassender Überblick über die aktuelle leitliniengemäße parenterale erregerspezifische Antibiotikatherapie veranschaulicht die unterschiedlichen Therapieoptionen, wobei nebst Dosierungsempfehlungen und Therapiedauer insbesondere Vor- und Nachteile, substanzspezifische Besonderheiten sowie erste Studien zur peroralen Therapie diskutiert werden.

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