Dr. med. Julia Onken

Dr. med. Julia Onken

Oberärztin der Klinik für Neurochirurgie

Campus Charité Mitte

Charitéplatz 1

10117 Berlin

E-Mail: julia.onken@charite.de

Seit 2011 in der Neurochirurgie, hier Absolvierung der Assistenzarztzeit und seit 2017 Oberärztin. Verantwortlich für die Tumorsprechstunde am Campus Charité Mitte.

Operativer Schwerpunkt: onkologische Neurochirurgie und Epilepsiechirurgie.

Fortbildungen des Autors

Hier finden Sie die aktuellen Fortbildungen des Autors.

Aktueller Stand und Zukunftsvision in der Behandlung des Glioblastoms

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
Mit freundlicher Unterstützung von ONKOLOGIE heute
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Das Glioblastom ist der häufigste und bösartigste Gehirntumor im Erwachsenenalter. Die Inzidenz liegt bei 0,59−3,69 pro 100.000 Personen pro Jahr [1]. Der Tumor tritt überwiegend zwischen dem 45. und 70. Lebensjahr auf. Ein Risikofaktor für die Glioblastom-Entstehung ist die Exposition gegenüber ionisierender Strahlung [2]. Trotz einer multimodalen Therapie mit operativer Resektion, Strahlentherapie und Chemotherapie liegt das 2-Jahres-Überleben der Patienten bei nur 30−43 % in Studienkohorten und weitaus schlechter in bevölkerungsbasierten Serien. Die Prognose der Patienten hat sich trotz intensiver Forschung und Einführung neuer Therapien in den letzten drei Jahrzehnten um nur wenige Monate verbessert [3]. Die sehr begrenzte Lebenszeit der Patienten ist häufig geprägt von neurologischen Ausfällen und Tumor- bzw. Therapie-assoziierter Fatigue, die ein autonomes und selbstbestimmtes Leben erschweren. Anforderungen an die Behandlung und an innovative Therapieformen sind – neben der Verlängerung des Überlebens der Patienten – die Lebensqualität und Autonomie zu erhalten.

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