Prof. Dr. med. Stefan Knop

Prof. Dr. med. Stefan Knop

Medizinische Klinik und Poliklinik II

Universitätsklinikum Würzburg

Oberdürrbacher Str. 6

97080 Würzburg

E-Mail: knop_s@ukw.de

Stefan Knop ist ein deutscher Hämatologe und Onkologe und Professor an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Knop studierte Humanmedizin an der Eberhard Karls Universität Tübingen. Nach dem Abschluss des medizinischen Staatsexamens promovierte er im Jahr 2000 und absolvierte bis 2005 eine fünfjährige Weiterbildungszeit am Universitätsklinikum Tübingen. Nach Wechsel an das Universitätsklinikum Würzburg habilitierte er im Jahr 2010 und wurde im Dezember 2015 zum Universitätsprofessor für „Klinische und Translationale Myelomforschung“ in Würzburg ernannt. Knop beschäftigt sich in seiner klinischen und wissenschaftlichen Tätigkeit vor allem mit dem Multiplen Myelom. Hierfür erfolgte am Universitätsklinikum Würzburg unter anderem die Gründung der „Wilhelm-Sander-Therapieeinheit Multiples Myelom“, die von der Wilhelm-Sander-Stiftung gefördert und von Knop zusammen mit Hermann Einsele geleitet wird. Einen besonderen Schwerpunkt legt Knop ferner auf die Lehre. So erhielt er unter anderem 2012 für seine extracurriculäre Vorlesungsreihe „Differentialdiagnose der Inneren Medizin“ den mit 10.000 Euro dotierten Albert-Kölliker-Lehrpreis der medizinischen Fakultät der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.

Fortbildungen des Autors

Hier finden Sie die aktuellen Fortbildungen des Autors.

Therapie des Multiplen Myeloms 2019 – Versuch einer aktuellen Standortbestimmung

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK
Mit freundlicher Unterstützung von ONKOLOGIE heute
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Als dritthäufigste hämatologische Tumorerkrankung kommt das Multiple Myelom in Deutschland auf ca. 6.500 Neuerkrankungen pro Jahr. Obwohl die Erkrankung nach wie vor nicht kurativ behandelt werden kann, haben neue therapeutische Optionen in System- und Supportivtherapie zu einer drastischen Verbesserung der Prognose in den letzten Jahren geführt. Die bemerkenswertesten Fortschritte haben sich in der Behandlung „älterer“ (d. h., nicht für eine Hochdosistherapie und autologe Stammzelltransplantation in Frage kommender) in der ersten Linie, sowie im Krankheitsrückfall mit wenigen Vorbehandlungen ergeben. Insgesamt nimmt die Anzahl der eingesetzten Komponenten in den Therapieprotokollen zu, wobei zahlreiche von ihnen keine zytostatische Chemotherapie mehr enthalten. Säulen der Myelomtherapie sind die immunmodulatorischen Substanzen, die Proteasom-Inhibitoren, die  monoklonalen Antikörper und für die jüngsten der Betroffenen die Melphalan-Hochdosistherapie mit autologer Stammzelltransplantation.

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