Prof. Dr. med. Dipl.-Theol. Christine M. Freitag

Prof. Dr. med. Dipl.-Theol. Christine M. Freitag

ChristineMargarete.Freitag@kgu.de

Professorin Dr. med. Dipl.-Theol. Christine M. Freitag ist seit 2008 Direktorin der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters mit zugehörigem Autismus-Therapie- und Forschungszentrum am Universitätsklinikum Frankfurt/Main. Sie promovierte zur Rolle von psychosozialen Risikofaktoren und Migration in der Entstehung psychischer Störungen an der Charité Berlin (2000) und habilitierte sich zum Thema Autismus-Spektrum-Störungen in Homburg/Saar (2007). Sie forscht seit ihrer Arbeit am Institute of Psychiatry in London seit 2000 zum Thema Autismus-Spektrum-Störungen und hat verschiedenste Studien aus dem Bereich der Genetik, Neurophysiologie, Bildgebung, Diagnostik und Therapie veröffentlicht. Sie ist aktuell Leiterin der Steuergruppe für die Erstellung der AWMF-S3-Leitlinien Autismus-Spektrum-Störungen und im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie (DGKJP e.V).

Fortbildungen des Autors

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Differenzialdiagnostik bei Verdacht auf Autismus-Spektrum-Störung im Vorschulalter

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von pädiatrische praxis
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Symptome einer Autismus-Spektrum-Störung werden ab dem Alter von 18 bis 24 Monaten sichtbar, bei leichter betroffenen Kindern häufig erst später, wenn die sozialen Anforderungen steigen. Als Frühsymptome gelten z. B. das fehlende Reagieren auf den eigenen Namen, fehlendes Deuten, um etwas aus Interesse zu zeigen sowie fehlendes Bringen von Gegenständen. Bei Verdacht auf ASS soll eine weitere diagnostische Abklärung veranlasst werden, die eine Kombination aus Autismus-spezifischen diagnostischen Verfahren über mehrere Beurteilungssituationen (Verhaltensbeobachtung des Kindes, Befragung der Eltern und Erzieher) umfasst. Sehen und Hören sollten lege artis überprüft und ein Verdacht auf Seh- oder Hörstörung mit objektiven Verfahren diagnostisch abgeklärt werden. Bei Regression von sprachlichen oder kognitiven Fertigkeiten sollte eine neurologische Diagnostik eingeleitet werden. Differenzialdiagnostisch sind mittels weiterer diagnostischer Verfahren, einschließlich standardisierter Entwicklungs- und Sprachtests, sowie anamnestischer Angaben und einer situationsübergreifenden Erfassung der Symptome, eine Sprachstörung oder Intelligenzminderung sowie andere psychische Erkrankungen, wie z. B. ADHS, soziale Angst- und Bindungsstörungen im Vorschulalter abzugrenzen.

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