Univ.-Prof. Dr. med. Gerald S. Werner

Univ.-Prof. Dr. med. Gerald S. Werner

Medizinische Klinik I (Kardiologie & Internistische Intensivmedizin) Klinikum Darmstadt Grafenstr. 9 64283 Darmstadt

Prof. Werner hat an der Ludwig-Maximilian-Universität in München Medizin studiert und promoviert, und anschließend in einer allgemein-internistischen Abteilung in Witten seine Ausbildung begonnen. Er wechselte dann an die Georg-August-Universität in Göttingen zu Prof. Kreuzer, wo er seine kardiologische und interventionelle Ausbildung erhielt. Er habilitierte dort über die diastolische Funktion bei dilatativer Kardiomyopathie. Weitere Forschungsschwerpunkte waren intravaskulärer Ultraschall und Excimer-Laserangioplastie. 1996 wurde er zum apl. Professor ernannt. 2005 übernahm er die Direktorenstelle der Kardiologie am Klinikum Darmstadt und baute dort die interventionelle Kardiologie zu einer der führenden Institutionen regional und überregional aus mit dem Schwerpunkt komplexe Koronarinterventionen (CTO-Rekanalisation, Hauptstammintervention, Rotablationstherapie).

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Der chronische Koronarverschluss – Rationale für die optimale Therapie

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von herzmedizin
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Der chronische Koronarverschluss als eine sehr häufige Ursache der stabilen Anginapectoris kann in der heutigen Zeit mit gleicher Effektivität behandelt werden wie nichtverschlossene Läsionen. Daher sollte die Indikation zur Behandlung nicht durch den Befund der Koronarmorphologie diktiert werden, sondern durch die objektiven Indikatoren wie Beschwerdebild, Ausmaß der Ischämie und funktionelle Beeinträchtigung. Auch in randomisierten Untersuchungen ist inzwischen gezeigt, dass die Intervention zu einer besseren Symptombeseitigung und verbesserter Lebensqualität führt, als die rein medikamentöse Therapie. Daher sollte diese Therapieoption einem Patienten nichtvorenthalten werden. Bei der Therapieplanung sind dann aber durchaus morphologische Kriterien wichtig, um den Patienten dort zu behandeln, wo eine hohe Erfolgsquote garantiert werden kann, denn die technische Herausforderung der interventionellen Eröffnung einer CTO ist deutlich höher als selbst bei komplexen Interventionen an nichtverschlossenen Gefäßen.

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