Prof. Dr. Martin Borggrefe

Prof. Dr. Martin Borggrefe

Prof. Dr. Martin Borggrefe Universitätsmedizin Mannheim I.Medizinische Klinik Theodor-Kutzer-Ufer 1–3 68167Mannheim Martin.borggrefe@umm.de

Prof. Dr. Martin Borggrefe ist am 13.07.1955 in Gelsenkirchen geboren. Er arbeitet an der Universitätsmedizin Mannheim in der Abteilung I.Medizinische Klinik. Das medizinische Studium absolvierte er an der Universität Düsseldorf (1974–1979), 1979–¬1980 war er als Student an der University of London (Hammersmith-Hospital). 1981–1982 absolvierte er seinen Zivildienst und war im Anschluss als Medizinischer Assistent an der Universität Düsseldorf tätig. Als „Consultant“ Kardiologe setzte er sich bis 2000 ein. Im Jahr 2000 wurde er zum Univ.-Prof. der Universität Heidelberg. Neben diesen Tätigkeiten setzt er sich beispielsweise als Mitglied der „ESC Nominating Committee und als Vizepräsident der „ESC Board“ ein.

Fortbildungen des Autors

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Genetisch determinierte arrhythmogene Herzerkrankungen: Diagnostik und therapeutische Optionen

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von herzmedizin
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Zu denkardialen, genetisch bedingten Herzerkrankungen, die sich primär mit Kammerflimmern und/oder plötzlichem Herztodmanifestieren, zählen eine Reihe klinisch heterogener Syndrome. Diese Arrhythmiesyndrome betreffen zumeist jüngere Patienten und manifestieren sich, je nach Krankheitsbild meist schon vordem30. Lebensjahr. In einer Vielzahl der Fälle ist das erste Krankheitssymptom, oder Indexereignis, ein (überlebter)Herztod. Bei diesen Patienten ist die richtige Diagnose daher nur dann möglich, wenn die Betroffenen den plötzlichen Herztod überleben. Die meisten Arrhythmiesyndrome manifestieren sich im Elektrokardiogramm (EKG), welches oft nur per Zufall geschrieben wird, da Beschwerden/Symptome häufig fehlen. Zudem kommt hinzu, dassdie richtige EKG-Interpretation aufgrund des seltenen Vorkommens dieser Erkrankungen erschwert sein kann. Dank gesteigertem wissenschaftlichem Interesse an der Aufklärung des plötzlichen Herztodes, hat sich unser Verständnis und unsere Vigilanz für die seltenen Arrhythmiesyndrome deutlich verbessert. Dieser Artikel widmet sich den wichtigsten diagnostischen Erkenntnissen und therapeutischen Optionen der letzten Jahre.

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