Prof. Dr. med. Gerd Horneff

Prof. Dr. med. Gerd Horneff

g.horneff@asklepios.com

Jahrgang 1962, Prof. Dr. med., Chefarzt der Abteilung für Kinder- und Jugendmedizin an der Asklepios Klinik, Sankt Augustin, Direktor des Zentrums Allgemeine Pädiatrie und Neonatologie, Leiter des Kinderrheumazentrums Sankt Augustin. 1981–1987 Medizinstudium an der Universität zu Köln, 1988 Pädiatrie am Kinderkrankenhaus Amsterdamer Str., Köln, 1989 Promotion, 1989–1990 DFG-Stipendium und Forschungsaufenthalt am Institut für Rheumatologie und klinische Immunologie, Universität Erlangen. 1991–1998 Universitätsklinik für Kinderheilkunde, Universität Düsseldorf, 1996 Facharzt Kinderheilkunde, 1997 Oberarzt, 1997 Habilitation, 1998–2005 Universitätsklinik für Kinderheilkunde. 1998–2003 Leitender Oberarzt und stellvertretender Klinikdirektor, 2003 apl. Professor Universität Halle, 2003–2005 kommissarischer Klinikdirektor, 2005 Wechsel nach Sankt Augustin, 2013 apl. Professor Universität Köln, 1996 Zusatz-Weiterbildung Allergologie, 2005 Zusatz-Weiterbildung Kinderrheumatologie, 2012 Zusatz-Weiterbildung pädiatrische Endokrinologie und Diabetologie.

Reviewer und Mitglied des Editorial Boards wissenschaftlicher Fachzeitschriften. 2003–2013 Vorstandsmitglied Gesellschaft für Kinder- und Jugendrheumatologie, 2009–2013 Vorsitzender Gesellschaft für Kinder- und Jugendrheumatologie, 2003–heute Vorsitzender der Initiative für das Rheumakranke Kind, 2007–heute Vorstandsmitglied des kooperativen Rheumazentrums Aachen–Köln–Bonn, 2007–2013 als Vorsitzender.

Forschungsschwerpunkte:
– Pathogenese, Diagnostik und Therapie entzündlich-rheumatischer Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter
– Surveillance moderner Arzneimittel in der Kinderrheumatologie
– Klinische Studien

Fortbildungen des Autors

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Neue Therapieoptionen bei der juvenilen idiopathischen Arthritis

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von pädiatrische praxis
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Die Pharmakotherapie der juvenilen idiopathischen Arthritis hat sich seit der Einführung der Biologika vor 20 Jahren bedeutsam gewandelt. Biologika sind hochmolekulare Eiweiße, die als Antikörper oder lösliche Rezeptoren eine spezifische Blockade von Zytokinen oder Oberflächenmolekülen auf Immunzellen bewirken und so gezielt Entzündungsreaktionen unterbrechen. Diese Biologika zählen zu den erfolgreichsten
Innovationen in der Therapie entzüdlicher Erkrankungen und bieten neben einem raschen Wirkeintritt und einer starken Wirksamkeit auch eine Option zur Prävention von Langzeitschäden sowie die realistische Aussicht auf eine Remission. Nach der Zulassung von Inhibitoren gegen Tumornekrosefaktor-α folgten solche gegen Interleukin-(IL-)1, IL-6 und neuerdings auch gegen IL-17, IL-12/23 und IL-18, Interferon-α und -γ. Daneben haben Inhibitoren der T-Zell- und B-Zellaktivierung Bedeutung erlangt. Auf diese Innovationen folgt die neueste Gruppe zur »targeted therapy« mit »small molecules«, die die intrazelluläre Signaltransduktion hemmen
und eine ähnlich effektive Blockade von Entzündungsreaktionen ermöglichen. Diese Arbeit fasst den für die pädiatrische Praxis relevanten Wissensstand zusammen.

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