Prof. Dr. med. Ekkehard Grünig

Prof. Dr. med. Ekkehard Grünig

Prof. Dr. med. Ekkehard Grünig Zentrum für Pulmonale Hypertonie Thoraxklinik am Universitätsklinikum Heidelberg Röntgenstraße 1 69126 Heidelberg ekkehard.gruenig@med.uni-heidelberg.de

Ekkehard Grünig, Thoraxklinik Heidelberg gGmbH am Universitätsklinikum Heidelberg, Deutschland

Ekkehard Grünig, ist Professor für Innere Medizin und Kardiologie in der Thoraxklinik Heidelberg gGmbH am Universitätsklinikum Heidelberg. Seit September 2007 leitet Prof. Grünig die Sektion Zentrum für pulmonale Hypertonie der Thoraxklinik. Prof. Grünig ist Mitglied und wissenschaftlicher Beirat der Selbsthilfegruppe “pulmonale Hypertonie ph eV” und Sprecher der PH-DACH Arbeitsgemeinschaft von PH-Experten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

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Pulmonale Hypertonie (PH) bei Lungenerkrankungen – Was ist neu nach der PH-Weltkonferenz in Nizza 2018?

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von herzmedizin
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Die pulmonale Hypertonie (PH) führt bei vielen Patienten mit einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD), einer interstitiellen Lungenerkrankung (ILD) oder einer kombinierten pulmonalen Fibrose und Emphysem (CPFE) nicht nur zu einer Verschlechterung der Beschwerden, körperlichen Belastbarkeit und höherem Sauerstoffbedarf, sondern geht auch mit einer stark verkürzten Lebenserwartung einher. Auch bei selteneren Lungenkrankheiten wie die pulmonale Langerhans-Zell-Histiozytose und die Sarkoidose kommt es häufig zu einer PH. Dabei haben Patienten mit PH bei Lungenerkrankungen die schlechteste Prognose von allen PH-Gruppen, obwohl der mittlere pulmonal arterielle Druck (mPAP) und der pulmonal vaskuläre Widerstand (PVR) bei diesen Patienten (Gruppe-3-PH) in Registerstudien durchschnittlich weniger stark erhöht waren, als bei den meisten anderen PH-Gruppen. In den aktuellen PH-Leitlinien von 2015/2016 waren auch mangels Studien gezielte Lungenhochdruck-Medikamente für Patienten mit PH in Folge von Lungenkrankheiten nicht empfohlen worden (Empfehlungsgrad III). Bei der letzten Weltkonferenz für PH in Nizza 2018 hat nun eine eigne Expertengruppe das Thema PH bei Lungenerkrankungen mit den neuesten Entwicklungen zur Diagnostik und Therapie seit dem Erscheinen der europäischen Leitlinien 2015 bearbeitet und die Ergebnisse hierzu hochrangig publiziert. Der vorliegende Text fasst erstmals die Ergebnisse dieser Arbeitsgruppe auf Deutsch zusammen. Zudem wird in dem vorliegenden Artikel ein neues Studienprojekt vorgestellt, bei dem untersucht werden soll, ob Patienten mit PH bei Lungenerkrankung von einem spezialisierten Trainingsprogramm/Rehabilitationsverfahren profitieren würden.

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