Dr. med. Christian Boßelmann

Dr. med. Christian Boßelmann

Universitätsklinikum Tübingen Hoppe-Seyler-Str. 3 72076 Tübingen christian.bosselmann@med.unituebingen.de

Dr. Christian Boßelmann, geb. 30.09.1992 in Hamburg, hat Humanmedizin in Tübingen, Prag und Newcastle upon Tyne studiert, und wurde am Interfakultären Institut für Biochemie in Tübingen promoviert. Er ist Arzt in Weiterbildung in der Abteilung für Neurologie mit Schwerpunkt Epileptologie, wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Arbeitsgruppe „Experimentelle Epileptologie“ am Hertie-Institut für klinische Hirnforschung und Studienarzt in der neuropsychiatrischen Studienzentrale Tübingen. Sein wissenschaftliches Interesse gilt den genetischen Epilepsien und Ionenkanalerkrankungen.

Fortbildungen des Autors

Hier finden Sie die aktuellen Fortbildungen des Autors.

Neue und alte Anfallsklassifikationen im Vergleich

Kategorie: Neurologie
Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von neuro aktuell
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Eine intuitive und verständliche Klassifikation von Anfallsformen ist der Grundstein für die Kommunikation zwischen Patient, Hausarzt, Neurologe und Epileptologe. Die operationale Klassifikation von Anfallsformender ILAE 2017 adressiert eine Reihe von Problemen mit der vorherigen Version von 1981 und bietet in der erweiterten Fassung eine Vielzahl nützlicher Anfallssymptome. Als konkurrierende Alternative wird die semiologische Klassifikation vorgestellt. Jenseits der beiden aktuellen Klassifikationen werden im klinischen Alltag noch eine Vielzahl älterer Begriffe verwendet, die teils als bewährt und nützlich, teils als überholt und missverständlich zu werten sind. Hierzu bieten wir einen praxisnahen, anwendbaren Überblick.  

Epilepsiechirurgie: Zu selten, zu spät.

Kategorie: Neurologie
Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von neuro aktuell
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Patienten, die für einen epilepsiechirurgischen Eingriff in Betracht kommen, werden oft nicht oder nur zu spät erkannt. Die Überweisung an ein Epilepsiezentrumerfolgt zu selten. Dabei kann Epilepsiechirurgie für Patienten mit pharmakoresistenter Epilepsie eine vielversprechende Therapieoption sein. Für die Temporallappenepilepsie insbesondere ist die Chirurgie einer prolongierten Pharmakotherapie gegenüber klar überlegen. Unter der Voraussetzung einer Selektion geeigneter Patienten im Rahmen der präoperativen Evaluierung, sowie unter Berücksichtigung der damit einhergehenden individuellen Risiko-Nutzen-Abwägung, handelt es sich im Allgemeinen um eine effektive und sichere Therapieoption. Die Komplikationsrate ist eher gering. Epilepsiechirurgie reduziert die Mortalität, und kann einen positiven Effekt auf die Lebensqualität haben. 

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