Dr. med. Laura Isabell Bley

Dr. med. Laura Isabell Bley

Dr. med. Laura Isabell Bley Klinik für Hautkrankheiten Von-Esmarch-Straße 58 48149 Münster Tel.: +49 (0) 251 – 83 56501 Lauraisabell.bley@ukmuenster.de

Dr. med. Laura Isabell Bley ist seit Januar 2019 Assistenzärztin in der Klinik für Hautkrankheiten des Universitätsklinikums Münsters und betreut dort unter anderem Patienten mit malignem Melanom im Hauttumorzentrum. Nach dem Studium der Humanmedizin und der Promotion an der westfälischen Wilhelms-Universität in Münster und der Karls-Universität in Prag, begann sie ihre Facharztausbildung 2017 an der Universitätsklinik für Dermatologie und Allergologie in Oldenburg.

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Das maligne Melanom – State of the Art

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
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Das maligne Melanom ist ein aggressiver Hauttumor, der zu einer frühzeitigen sowohl hämatogenen als auch lymphogenen Metastasierung neigt. In Deutschland ist das Melanom für etwa 90% aller durch Hautkrebs bedingten Sterbefälle verantwortlich. In den letzten Jahrzehnten konnte eine stetige Zunahme der Inzidenz beobachtet werden, und die Zahl der Neuerkrankungen für das Jahr 2020 wird auf über 25.000 geschätzt.

Risikofaktoren für ein Melanom sind eine positive Eigen- oder Familienanamnese, das Vorhandensein multipler, insbesondere atypischer Nävi, sowie eine erhöhte intermittierende UV-Exposition, häufige Sonnenbrände und die Nutzung von Solarien.

Obwohl sich das Melanom klinisch sehr unterschiedlich präsentieren kann, wird ein Großteil der Melanome bereits in Rahmen einer klinischen Untersuchung unter Zuhilfenahme der Dermatoskopie erkannt. Die endgültige histologische Diagnosesicherung erfolgt nach chirurgischer Exzision des Primärtumors. Die Festlegung des weiteren therapeutischen Procedere und Einschätzung der Prognose fußt dann auf dem histologischen Befund und den Ergebnissen der stadienadaptierten Ausbreitungsdiagnostik.

Seit einigen Jahren stehen im fortgeschrittenen Krankheitsstadium mit den Immuncheckpoint-Inhibitoren und der zielgerichteten Therapie mittels BRAF- und MEK-Inhibitoren wirksame Behandlungsoptionen zur Verfügung, die zu einer relevanten Prognoseverbesserung geführt haben. Mittlerweile konnte für einige dieser Therapien auch eine Reduzierung des Rezidivrisikos in der adjuvanten Behandlung gezeigt werden.

Aufgrund des bestehenden Rezidivrisikos sowie der Möglichkeit der Entwicklung von Zweitmelanomen werden die Patienten nach erfolgreicher Therapie einer risikoadaptierten Nachsorge zugeführt, welche sich über einen Zeitraum von 10 Jahren erstreckt.

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