Prof. apl. Dr. med. Jonas Tesarz

Prof. apl. Dr. med. Jonas Tesarz

Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Psychosomatik Medizinische Universitätsklinik Heidelberg Im Neuenheimer Feld 410 69120 Heidelberg jonas.tesarz@med.uni-heidelberg.de

Prof. apl. Dr. med. Jonas Tesarz ist Facharzt für Innere Medizin und arbeitet als Oberarzt und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Universitätsklinikum Heidelberg, Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Psychosomatik. Sein wissenschaftliches Interesse gilt neben der Erforschung des Einflusses frühkindlicher Stresserfahrungen und traumatisierender Lebensereignisse auf das Schmerzempfinden insbesondere der Entwicklung sowie wissenschaftlichen Evaluierung neuer Behandlungsansätze chronischer Schmerzsyndrome. Er ist Autor zahlreicher wissenschaftlicher Artikel im Bereich der Schmerzforschung und Autor und Herausgeber unterschiedlicher Lehrbücher. Im Oktober 2015 erhielt er den „Förderpreis für Schmerzforschung“ für seine Arbeit zum Einfluss von psychischen Traumata auf das Schmerzempfinden. Im März 2018 wurde ihm der Günter-Jantschek-Forschungspreis des Deutschen Kollegiums für Psychosomatische Medizin (DKPM) verliehen.

Fortbildungen des Autors

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Medikamentöse Schmerztherapie – bei Patienten mit Schmerz und Trauma

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von neuro aktuell
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Die posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) ist ein komplexes Krankheitsbild mit einer vielgestaltigen Symptomatik. Neben der klassischen Symptomtrias aus Wiedererleben, Vermeidung und Hyperarousal zeichnet sich die PTBS durch eine hohe Komorbidität mit chronischen Schmerzstörungen und psychischer Komorbiditäten, wie Suchterkrankungen, aus. Die Schmerztherapie bei Schmerzpatienten mit psychischem Trauma und Traumafolgestörungen ist daher oftmals komplex und langwierig. Dies betrifft insbesondere auch die medikamentöse Schmerztherapie, welche geprägt ist von der Berücksichtigung relevanter Begleitsymptome, möglichen Nebenwirkungen und individueller Risiko-Nutzen-Abwägung. In dieser kurzen Übersichtsarbeit soll auf allgemeine Aspekte einer integrierten medikamentösen Schmerztherapie eingegangen werden und gleichzeitig spezifische Aspekte bei Patienten mit Traumahintergrund dargestellt werden. So ist bei der Medikamentenwahl neben der Berücksichtigung von pathophysiologischen Überlegungen auch die Beachtung psychischer Komorbiditäten von Relevanz. Insgesamt sind die Effekte medikamentöser Interventionen auf die Schmerzsymptomatik oftmals gering bis moderat und daher von untergeordneter Bedeutung und sollten nicht als alleinige Therapie angeboten werden. Interdisziplinäre und psychotherapeutische Therapieansätze sind zu bevorzugen. Dennoch kann eine pharmakologische Unterstützung einen wichtigen Beitrag dazu leisten, die Lebensqualität bei den Betroffenen wieder zu verbessern.

Medikamentöse Schmerztherapie – bei Patienten mit Schmerz und Trauma

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von neuro aktuell
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Die posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) ist ein komplexes Krankheitsbild mit einer vielgestaltigen Symptomatik. Neben der klassischen Symptomtrias aus Wiedererleben, Vermeidung und Hyperarousal zeichnet sich die PTBS durch eine hohe Komorbidität mit chronischen Schmerzstörungen und psychischer Komorbiditäten, wie Suchterkrankungen, aus. Die Schmerztherapie bei Schmerzpatienten mit psychischem Trauma und Traumafolgestörungen ist daher oftmals komplex und langwierig. Dies betrifft insbesondere auch die medikamentöse Schmerztherapie, welche geprägt ist von der Berücksichtigung relevanter Begleitsymptome, möglichen Nebenwirkungen und individueller Risiko-Nutzen-Abwägung. In dieser kurzen Übersichtsarbeit soll auf allgemeine Aspekte einer integrierten medikamentösen Schmerztherapie eingegangen werden und gleichzeitig spezifische Aspekte bei Patienten mit Traumahintergrund dargestellt werden. So ist bei der Medikamentenwahl neben der Berücksichtigung von pathophysiologischen Überlegungen auch die Beachtung psychischer Komorbiditäten von Relevanz. Insgesamt sind die Effekte medikamentöser Interventionen auf die Schmerzsymptomatik oftmals gering bis moderat und daher von untergeordneter Bedeutung und sollten nicht als alleinige Therapie angeboten werden. Interdisziplinäre und psychotherapeutische Therapieansätze sind zu bevorzugen. Dennoch kann eine pharmakologische Unterstützung einen wichtigen Beitrag dazu leisten, die Lebensqualität bei den Betroffenen wieder zu verbessern.

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