Priv.-Doz. Dr. Birgit Terjung

Priv.-Doz. Dr. Birgit Terjung

Abteilung für Innere Medizin/Gastroenterologie GFO Kliniken Bonn St. Josef Hermannstraße 37 53225 Bonn-Beuel Deutschland birgit.terjung@gfo-kliniken-bonn.de 0049 228 407 301

Ab 1993 Ausbildung zur Fachärztin für Innere Medizin mit Schwerpunkt Gastroenterologie in der Medizinischen Klinik II des Universitätsklinikums Großhadern und in der Medizinischen Klinik I am Universitätsklinikum Bonn. Weiterbildung zur Ernährungsmedizinerin. 1998-2000 Forschungsaufenthalt an der Columbia University in New York, 2000-2005 u.a. Lise-Meitner-Stipendiatin, 2005 Habilitation an der Universität Bonn für das Fach Innere Medizin. Seit 2010 Chefärztin für Innere Medizin an den GFO Kliniken Bonn, seit 2011 hier zusätzlich Ärztliche Direktorin. Vorstandstätigkeit in der Arbeitsgemeinschaft Leitender Gastroenterologen im Krankenhaus, Gesellschaft für Gastroenterologie in NRW und in der GastroLiga. Besonderes klinisches und wissenschaftliches Interesse im Bereich der entzündlichen Darmerkrankungen.

Fortbildungen des Autors

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Die unterschiedlichen Phasen und Therapieoptionen der Divertikelkrankheit

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von internistische praxis
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 500,-
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Divertikulose und Divertikelkrankheit kommen sind weit verbreitet, Kolondivertikel gehören sogar zu den häufigsten Zufallsbefunden im Rahmen einer Koloskopie. Dennoch gab es, auch aufgrund der lange uneinheitlichen Definition des Krankheitsbildes und der verschiedenen Verlaufsformen, kaum randomisierte, kontrollierte Studien zur Diagnostik und Therapie. Die erste deutsche Leitlinie zur Divertikelkrankheit schlug 2014 ein neues Klassifikationssystem vor, das alle Manifestationsformen der Divertikelkrankheit abzubilden versucht. Zudem läutete die 2020 aktualisierte Leitlinie einen therapeutischen Paradigmenwechsel ein: Antibiotika sollten nur gegeben werden, wenn sie evidenzbasiert wirklich nötig sind, und zwei oder mehrmalig aufgetretene Divertikulitisschübe erfordern nicht zwingend ein operatives Vorgehen. Der Beitrag stellt die vier Typen innerhalb des neuen Systems, darunter die symptomatisch unkomplizierte Divertikelkrankheit (SUDD) als wichtige neue Entität, vor und die entsprechenden interdisziplinären Vorgehensweisen.

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