PD Dr. med Judith Strapatsas

PD Dr. med Judith Strapatsas

Klinik für Hämatologie, Onkologie und Klinische Immunologie

Heinrich-Heine-Universität

Moorenstr. 5

40225 Düsseldorf

E-Mail: judith.strapatsas@med.uni-duesseldorf.de

Nach Erhalt der Approbation im Mai 2006 hat Frau Dr. Strapatsas ihre klinische Tätigkeit in der Klinik für Hämatologie, Onkologie und klinische Immunologie des Universitätsklinikums Düsseldorf begonnen. Seit März 2013 ist sie Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie und seit November 2014 arbeitet sie als Oberärztin in der Klinik für Hämatologie, Onkologie und klinische Immunologie. Neben der klinischen Arbeit hat sie seit 2007 den Fokus ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit auf die Myelodysplastischen Syndrome gelegt, wobei ihr besonderes Interesse der Prognoseforschung und Evaluation neuer prognostischer Parameter gilt. Ihre Publikationen umfassen Veröffentlichungen in peer reviewed journals, diverse Buchbeiträge und Präsentationen auf internationalen Kongressen. Sie ist Mitglied der DGHO und der DGIM.

Fortbildungen des Autors

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Diagnostik und Therapie Myelodysplastischer Syndrome

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von onkologie heute
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Die MDS sind klonale Stammzellerkrankungen, die durch Dysplasiezeichen, zytogenetische und molekulargenetische Aberrationen und zum Teil durch einen erhöhten Blastenanteil gekennzeichnet sind.Die Patienten weisen in erster Linie Zeichen der hämatopoietischen Insuffizienz − insbesondere Anämiesymptome − auf. Einemöglichst exakte Diagnostik ist unerlässlich. Die Prognose wird durch das Progressionsrisiko in eine akute myeloische Leukämie, sowie durch zytopeniebedingte 
Komplikationen und patienteneigene Faktoren wie Alter und Komorbiditäten beeinflusst. Das revidierte International Prognostic Scoring System (IPSS-R) ist das Standardinstrument zur Prognoseabschätzung und dient der Planung einer risikoadaptierten Therapie. Niedrigrisiko-Patienten werden mit supportiven Maßnahmen wie Transfusionen, Erythropoietin, Lenalidomid bei del(5q), Luspatercept 
bei ringsideroblastischem Phänotyp und ggf. Eisenchelation behandelt. Die Therapie der Hochrisiko-Patienten zielt auf die Verlängerung der Lebenserwartung ab. Eine allogene Stammzelltransplantation in kurativer Intention sollte in Erwägung gezogen werden. In palliativer Intention kann 5-Azazytidine,ggf. in Kombination mit Venetoclax eingesetzt werden. Für viele Patienten steht aber keine zugelassene Therapie zur Verfügung,weshalb diese Patienten in klinischen Studien behandelt werden sollten. 
Die MDS-Zentren der Deutschen MDS Studiengruppe sind immer bereit, Patienten individuell zu beraten und bei der Planung der Therapiekonzepte zu helfen. Die klinischen Studien in Deutschland werden ebenfalls von der D-MDS Studiengruppe koordiniert und durchgeführt.

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