Julia von Weiler

Julia von Weiler

jvw@innocenceindanger.de

Julia von Weiler studierte Psychologie (B.A., summa cum laude) an der New York University und der Freien Universität Berlin (Diplom).

Seit 1991 setzt sie sich für Betroffene sexualisierter Gewalt ein: in ambulanten Anlauf- und Beratungsstellen genauso wie der stationären Jugendhilfe.

Seit 2003 ist sie die Geschäftsführerin von „Innocence in Danger e.V.“, der deutschen Sektion eines internationalen Netzwerks gegen sexuellen Missbrauch, insbesondere mittels digitaler Medien (www.innocenceindanger.de). Bis 2018 war sie Mitglied und dort Sprecherin der „Konzeptgruppe Internet“ im Beirat des “Unabhängigen Beauftragten für Fragen sexuellen Kindesmissbrauchs” der Bundesregierung (UBSKM)

Sie ist Autorin diverser (Fach-)Artikel sowie des Elternratgebers „Im Netz. Kinder vor sexueller Gewalt schützen“ (2014, Herder Verlag).

Fortbildungen des Autors

Hier finden Sie die aktuellen Fortbildungen des Autors.

Cybermissbrauch: sexuelle Gewalt mittels digitaler Medien

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von pädiatrische praxis
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Digitale Medien verändern die Gesellschaft und auch Phänomene wie Gewalt und sexuelle Gewalt  nachhaltig. Aus »Sexting« wird »Sharegewaltigung« und »Missbrauch«, aus »Pöbelei« wird »Cybermobbing«. Insbesondere für Kinder und Jugendliche bergen die digitalen Medien, sozialen Netzwerke und Kommunikationsplattformen enorme Herausforderungen. Neben vielen Chancen finden sich dort mindestens ebenso viele Risiken für Mädchen und Jungen. Die digitalen Medien ermöglichen Tätern den direkten, ungestörten Kontakt zu Kindern und Jugendlichen. Dabei gehen sie gerissen und strategisch vor. Wie sollen sich Kinder und Jugendliche befreien, wenn sie in eine »digitale Falle« getappt sind? 

Über sexuellen Missbrauch zu sprechen ist immer noch ein großes Tabu. Darüber hinaus lassen Scham- und Schuldgefühle die Betroffenen in den meisten Fällen schweigen. Kinder und Jugendliche brauchen Menschen, die ihnen die Freude am Internet zugestehen, sie begleiten und sie auf mögliche Risiken bei der Nutzung des Internets aufmerksam machen. Sie brauchen Menschen, die ihnen sagen, wie Täter vorgehen und wie sie sich am besten schützen können. Sie brauchen Erwachsene, die sie verstehen, ihnen zuhören und helfen – auch in der digitalen Welt.

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