Dr. med. Johannes Meyer

Dr. med. Johannes Meyer

Johannes.Meyer@diakoneo.de

Nach dem Studium der Humanmedizin an der Universität Witten/ Herdecke ist Johannes Meyer aktuell Assistenzarzt an der Cnopfschen Kinderklinik in Nürnberg, Abteilung für Kinderchirurgie und Kinderurologie unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. med Dr. h.c. Stehr.

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Die Varikozele im Kindes- und Jugendalter

Kategorie: Pädiatrie
Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von pädiatrische praxis
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Die Varikozele tritt meist im jugendlichen Alter auf. Die Pathogenese ist bis zum heutigen wissenschaftlichen Stand nicht vollständig geklärt. Stark ausgeprägte Formen können das Hodengewebe möglicherweise schädigen und die Spermatogenese negativ beeinflussen. Der Großteil der Varikozelen ist asymptomatisch. Bei der Varikozele wird die primäre von einer sekundären Form unterschieden. Diagnostisch von Bedeutung ist neben der klinischen Untersuchung die Sonografie. Empfohlen wird insgesamt eine zurückhaltende Indikationsstellung zur operativen Korrektur. Für die Entscheidungsfindung sollten primär klinische Beschwerden und die Differenz im Hodenvolumen mit einbezogen werden. Die Samenanalyse sowie die Fertilität im Jugendalter eignen sich weniger als suffiziente Indikatoren. 

Wenn eine Operation erwogen wird, kann die Therapie konventionell offen oder laparoskopisch erfolgen. Das Ziel ist hierbei die Unterbindung des Blutflusses der V. testicularis sinistra, mit oder ohne Schonung der Arterie und Lymphgefäße.Zu den Hauptkomplikationen zählen Rezidive, die Ausbildung einer postoperativen Hydrozele und selten die Hodenatrophie. Der Einfluss der Varikozele im Jugendalter auf die Fertilität bleibt bis heute unklar.

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