Prof. Dr. med. Christoph J. Schankin

Prof. Dr. med. Christoph J. Schankin

Inselspital, Universitätsspital Bern 

Universität Bern 

Freiburgstraße CH-3010 Bern 

Tel.: +41-31-6327000 

christoph.schankin@insel.ch

Christoph Schankin ist Oberarzt an der Neurologischen Klinik im Inselspital, Universitätsspital Bern und assoziierter Professor an der Universität Bern. Er leitet die universitäre Kopfschmerzsprechstunde sowie die Forschungsgruppe „Kopfschmerz und Migräne-assoziierte Sehstörungen“. Nach seinem Studium der Humanmedizin in Heidelberg und an der Columbia University in New York, USA mit einem Forschungsaufenthalt in York, UK hat er seine Facharztausbildung an der Neurologischen Klinik Grosshadern der Ludwig-Maximilians-Universität in München absolviert. Von 2011–2013 war er als Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft als Clinical Research Fellow an der University of California San Francisco (UCSF), USA. Seine wissenschaftlichen Schwerpunkte sind: Migräne, sekundäre Kopfschmerzen, insbesondere die idiopathische intrakranielle Hypertension, die spontane intrakranielle Hypotension und Kopfschmerz als Notfall, sowie Migräne-assoziierten Sehstörungen, wie das Visual Snow Syndrom.

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Aktuelle und zukünftige Therapieoptionen bei Migräne: ein Update

Kategorie: Neurologie
Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von neuro aktuell
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Aktuell gibt es eine große Zahl an vielversprechenden Therapieverfahren zur Behandlung der Migräne. Dabei wird die Akuttherapie von der Basistherapie unterschieden. Es bestehen medikamentöse und nichtmedikamentöse Verfahren sowie Methoden der Neuromodulation. Ein wichtiger Meilenstein der medikamentösen Therapie stellte die Entdeckung des Zusammenhangs von CGRP und Migräne dar. Dies eröffnete viele potentielle pharmakologische Ansatzpunkte. Die Triptane und mittlerweile auch die subkutan applizierten CGRP-Antikörper sind gutwirksame und etablierte Therapien. Gepante und Ditane stellen interessante und gute Alternativen dar, insbesondere für Patienten mit kardiovaskulärem Risikoprofil, denen bisher Triptane vorenthalten bleiben mussten. Um die gezielte Therapie für den Patienten zu wählen, ist bei jedem Kopfschmerzpatienten das Führen eines Kopfschmerzkalenders essenziell. Des Weiteren ist die Aufklärung über nichtmedikamentöse Maßnahmen unabdingbar. Wichtig ist hierbei, dass die Wirksamkeit in Studien belegt wurde und dies auch dem Patienten erklärt wird. Auch die Methoden der Neuromodulation mit etwa Cefaly und gammaCore sind nebenwirkungsarme Methoden, die mehr zum Einsatz kommen sollten. Wir dürfen weiter gespannt sein, welche Entwicklungen in den nächsten Monaten und Jahren im Gebiet der Migräne auf den Markt kommen, um eine der größten Volkskrankheiten besser therapieren und damit die relevanten ökonomischen wie psychosozialen Folgen reduzieren zu können. 

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