Dr. Katharina Schiller, MSc

Dr. Katharina Schiller, MSc

katharina.schiller@kliniken-oal-kf.de

Forschungsschwerpunkte:
- Lebensqualität und Kognition bei Kindern mit Epilepsie
- Interaktion von Schlaf und Epilepsie bei Kindern und Erwachsenen mit Epilepsie
- EEG und Schlaf-EEG, speziell Schlafoszillationen und deren Zusammenhang mit Kognition

Arbeitsschwerpunkte:
- (Neuro-)psychologische Diagnostik und Behandlung chronischer Patienten (Epilepsie, Diabetes)
- Betreuung von Kindern und Eltern auf der neonatologischen und pädiatrischen Intensivstation sowie Pädiatrie
- Konsiliartätigkeit
- psychosomatische Akutversorgung von Kindern und Jugendlichen


Akademische Laufbahn:
01.2018 – 08.2021 Promotion Humanbiologie
Ludwig-Maximilians-Universität München
Medizinische Fakultät
Doktorvater: Prof. Dr. Steffen Berweck, Co-Supervisor: Prof. Dr. Markus Rauchenzauner
Titel: Quality of life in children with chronic diseases - Neurological disorders (epilepsy and cerebral palsy) and diabetes mellitus

10.2013 – 03.2015 Psychologie, Master of Science
Universität Ulm

10.2010 – 09.2013 Psychologie, Bachelor of Science
Universität Ulm

Fortbildungen des Autors

Hier finden Sie die aktuellen Fortbildungen des Autors.

24h-Video-EEG-Monitoring

Kategorie: Neurologie
Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von neuro aktuell
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
Weiterempfehlen


Die Epilepsie stellt eine der häufigsten chronischen Krankheiten des Kindesalters dar. Es gibt viele Differenzialdiagnosen und Fehldeutungen sind häufig, da sich die Anfälle in ihrem Erscheinungsbild sehr ähnlich sein können. Das Elektroenzephalogramm (EEG) dient dabei meist nur bei wiederholten Untersuchungen, Schlafentzug oder Ableitung im Schlaf als ausreichendes Mittel zur Beschaffung der Informationen. Zunächst können Schlaf-EEGs und Wiederholungen der Wach-EEGs durchgeführt werden. Bei Erfolglosigkeit empfiehlt sich jedoch eine länger andauernde Aufzeichnung. Das Monitoring führte dazu, dass bei über einem Viertel der Kinder eine Epilepsie neu diagnostiziert und bei 16,2 % der Kinder eine Epilepsie ausgeschlossen werden konnte. Außerdem bewirkte es bei 7,6% eine Änderung der Epilepsieklassifikation. Bei über einem Viertel wurde die Epilepsie durch das Monitoring re-klassifiziert. In ca. der Hälfte der Fälle kam es durch das Monitoring zu einer Änderung der antiiktalen Therapie. Zudem zeigte sich bei 32,1 % eine Anfallsfreiheit im ersten Jahr nach dem Monitoring und bei 23,8 % konnte eine Sanierung des EEGs für das folgende Jahr nach dem Monitoring erreicht werden. Es bestand ein statistisch signifikanter Zusammenhang sowohl zwischen der Anfallsfreiheit und der Neudiagnose als auch zwischen der Anfallsfreiheit und der Re-klassifikation der Epilepsie (für beides p = 0,007). Insgesamt ergab sich durch das Monitoring ein großer diagnostischer Nutzen in der Bestimmung von Epilepsie bei Kindern und Jugendlichen mit klinischer Relevanz bei einer nicht invasiven Untersuchung und ausbleibenden Komplikationen.

Registrierung

Registrieren Sie sich jetzt
in wenigen Schritten!

Jetzt registrieren!

Login für Fachkreise

Um Fortbildungen bearbeiten zu können, müssen Sie sich einloggen.