PD Dr. med. Henner Morbach

PD Dr. med. Henner Morbach

Kinderklinik und Poliklinik Universitätsklinikum Würzburg Josef-Schneider-Str. 2 97080 Würzburg Morbach_H@ukw.de

Seit 03/2016: Leitung des Bereiches Pädiatrische Immunologie, Universitäts-Kinderklinik Würzburg 

Seit 02/2015: Gründungsmitglied und Sprecher des „Zentrum für Primäre Immundefekte und Autoinflammatorische Erkrankungen (ZIDA)“ am Universitätsklinikum Würzburg 

Seit 02/2014:  Oberarzt Allgemeinpädiatrie, Universitäts-Kinderklinik Würzburg                Leitung des Immunologischen Diagnostik-Labors (Immundefekt- und Autoimmundiagnostik), Universitäts-Kinderklinik Würzburg 

2011 – 2013: Post-Doc, Institute of Immunobiology, Yale University, New Haven, USA 

2006 – 2011: Assistenzarzt, Universitäts-Kinderklinik Würzburg 

Klinische Schwerpunkte: Pädiatrischen Rheumatologie, Immunologie und Infektiologie
Diagnostik und Therapie von Immundefekten, Immundysregulations-Syndromen und Autoinflammatorischen Erkrankungen                                                                                Molekulare Mechanismen gestörter B-Zell Toleranz bei Autoimmunerkrankungen
Diagnose- und Therapieoptimierung bei Autoinflammatorischen Knochenerkrankungen

Fortbildungen des Autors

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Chronisch nichtbakterielle Osteomyelitis – (Differenzial-)Diagnose und Therapie

Kategorie: Pädiatrie
Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von pädiatrische praxis
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 500,-
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Die chronisch nichtbakterielle Osteomyelitis (CNO) ist eine entzündliche Knochenerkrankung unbekannter Ätiologie, die meist im Kindesund Jugendalter auftritt. Knochenschmerzen und Bewegungseinschränkung, weniger aber Schwellung und/oder Rötung sind das Leitsymptom. Die Diagnose stützt sich insbesondere auf bildgebende Verfahren (vor allem im Verlauf Ganzkörper-Magnetresonanztomografie). Bei einem CNO-typischen Befallsmuster (symmetrisch metaphysär, mehrere Wirbelkörper, Klavikula, Mandibula) kann in Zusammenschau mit charakteristischen, klinischen Begleitsymptomen (z. B. palmoplantare Pustulose) eine Diagnose mit guter Zuverlässigkeit auch klinisch gestellt werden. Bei nicht eindeutiger Konstellation und insbesondere bei unifokaler Läsion müssen infektiöse und maligne Ursachen durch eine biotische Untersuchung ausgeschlossen werden. Insbesondere chronisch-entzündliche Darmerkrankungen und die Schuppenflechte können mit der CNO assoziiert sein. Die Behandlung der CNO erfolgt ähnlich wie bei anderen rheumatischen Erkrankungen mit einer antiinflammatorischen und/oder immunmodulierenden Therapie nach Stufenkonzept. Bei Befall der Wirbelsäule sollte zur Verhinderung (weiterer) Wirbelkörperdestruktion diese Therapie frühzeitig eskaliert und der Einsatz von Bisphosphonat zügig erwogen werden. 

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