Dr. med. Judith Bellmann-Strobl

Dr. med. Judith Bellmann-Strobl

Dr. Judith Bellmann-Strobl Universitätsmedizin Berlin judith.bellmann-strobl@charite.de

Beruflicher und akademischer Werdegang
seit 2019 Ärztliche Leitung Multidisziplinäre Hochschulambulanz, Experimental and Clinical Research Center, MDC und Charité, Campus Buch
2016-2020 Leiterin der Studienambulanz der AG Neuroimmunologie, NeuroCure Clinical Research Center, Charité Campus Mitte
seit 2016 Oberärztin, Hochschulambulanz für Neuroimmunologie, Experimental and Clinical Research Center, MDC und Charité, Campus Buch
2010 Facharztprüfung Neurologie, Ärztekammer Berlin
2009 Promotion „Läsionsentstehung in der Multiplen Sklerose: eine prospektive klinische und kernspintomographische Verlaufsuntersuchung“ (magna cum laude)
seit 2008 Ärztliche und wissenschaftliche Mitarbeiterin/Projektleitung AG Neuroimmunologie, NeuroCure Clinical Research Center, Charité Campus Mitte
2001 - 2007 Facharztausbildung Neurologie, Neurologische Klinik und Poliklinik, Charité - Universitätsmedizin Berlin (Prof. Dr. Karl M. Einhäupl), Neurologische Klinik, Helios Klinikum Berlin-Buch (Prof. Dr. Hans-Peter Vogel) und Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Charité - Universitätsmedizin Berlin (Prof. Dr. Dipl.-Psych. Isabella Heuser)
1992 - 1999
Studium Humanmedizin, Charité, Medizinische Fakultät der Humboldt Universität zu Berlin, und Medical College of Virginia, Virginia Commonwealth University, Richmond, USA

Zusatzqualifikationen
2015 Akupunkturausbildung (A-Diplom, Deutsche Ärztegesellschaft für Akupunktur)
2005 Zertifikat „Grundlagen Klinischer Studien“, KKS Charité
seit 2001 Gültige Zertifzierung „Good clinical Practice“

Studienerfahrung
seit 2002 Investigator, Studienkoordinator und Principal Investigator in mehr als 50 klinischen Studien
zu Therapie und Diagnostik neuroimmunologischer Erkrankungen, Schwerpunkt Multiple Sklerose und Neuromyelitis optica Spektrum Erkrankungen

Wissenschaftliche Schwerpunkte
Entwicklung neuer Therapieformen und -strategien in Multipler Sklerose, Neuromyelitis optica Spektrumerkrankungen und MOGAD; Diagnostische und prognostische Marker auch in darüberhinausgehenden neuroimmunologischen Erkrankungen wie Neurosarkoidose, Chronisches Fatigue Syndrom/Post-COVID-Syndrom

Reviewer-Tätigkeit in internationalen Fachzeitschriften
Neurology, Clinical Medicine Insights, Frontiers in Neurology, PLoS One und BMC Neurology

Fortbildungen des Autors

Hier finden Sie die aktuellen Fortbildungen des Autors.

Neuromyelitis Optica Spektrum Erkrankungen – Ein aktueller Überblick

Kategorie: Neurologie
Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von neuro aktuell
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Die AQP4-IgG+ Neuromyelitis-optica-Spektrum-Erkrankung (NMOSD) ist eine seltene, Antikörper-vermittelte Autoimmunerkrankung des ZNS. Der Nachweis von AQP4-IgG unterscheidet die Erkrankung mit hoher Spezifität von ihren wichtigsten Differentialdiagnosen – Multiple Sklerose und MOG-Antikörper assoziierte Erkrankungen. Sie verläuft meist schubförmig und häufig schwer, das Ansprechen auf
die inzwischen zur Verfügung stehende Immuntherapie ist jedoch in den meisten Fällen gut. Umso bedeutsamer sind die frühe und präzise Diagnosestellung sowie Therapieeinleitung, um Behinderung zu vermeiden. Wesentliche zukünftige Herausforderungen umfassen die Entwicklung neuer Biomarker zur Therapiesteuerung und Prognose, eine weiterreichende Klärung der Ätiologie sowie die bessere Charakterisierung der Antikörper-negativen NMOSD.

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