Fortbildungen

Hier finden Sie alle unsere aktuellen Fortbildungen.
Wir bieten Ihnen ein breites Spektrum zertifizierter CME zu den unterschiedlichsten Themen und Fachgebieten.
Mit Abschluss eines Wissenstests können Sie 2-4 CME-Punkte sammeln.

Operative Therapie des fortgeschrittenen Ovarialkarzinoms: primär oder im Intervall

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
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Auch wenn in den vergangenen Jahren zwei internationale, randomisierte Phase-III-Studien zur neoadjuvanten Therapie des fortgeschrittenen Ovarialkarzinoms hochrangig publiziert wurden, ist die Frage des optimalen Timings der operativen Therapie weiterhin nicht beantwortet. Es ist vielmehr ein eindrückliches Beispiel dafür, wie wichtig es ist, publizierte Studienergebnisse kritisch zu lesen und zu hinterfragen. In den beiden Studien zeigen sich erhebliche Mängel in Bezug auf Studiendesign und Interpretation sowie unzureichende operative Radikalität, sodass die entscheidende operative Fragestellung des optimalen Operationszeitpunktes nicht beantwortet werden kann. Aus diesem Grund ist auch in der aktuellen Version der S3-Leitlinie zu den malignen Ovarialtumoren ein klares Statement gegen den routinemäßigen Einsatz einer neoadjuvanten Chemotherapie mit aufgeführt. Die neoadjuvante Chemotherapie kann somit unter keinen Umständen als Standardtherapie des fortgeschrittenen Ovarialkarzinoms angesehen werden und soll außerhalb von Studien nicht angewandt werden.

Geburtsterminüberschreitung – was ist zu tun?

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
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Die termingerechte Geburt spielt für das Outcome von Mutter und Kind eine entscheidende Rolle. Die perinatale Morbiditäts- und Mortalitätsrate ist bei einer Termingeburt am geringsten. Mehr als 37% aller Schwangeren gebären nach dem errechneten Termin, ca. 7% übertragen. Eine korrekte Terminbestimmung, idealerweise mittels Frühultraschall, ist daher eine grundlegende Voraussetzung in der Betreuung der Schwangerschaft und Geburtsplanung. Entscheidend für das geburtshilfliche Management ist, eine Risikostratifikation der Schwangeren durchzuführen und je nach individueller Risikosituation  einen Einleitungstermin entsprechend festzulegen.

Die Lokaltherapie des Mammakarzinoms

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
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Das Mammakarzinom ist mit über 75.000 Neuerkrankungen pro Jahr in Deutschland der häufigste bösartige Tumor der Frau. Das Lebenszeitrisiko wird mit 12,9 % angegeben, d. h. etwa jede achte Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Die Behandlung des primären Mammakarzinoms, welche von der Operation über die Strahlen- und/oder Chemotherapie, zielgerichteten Antikörpertherapien bis hin zur rekonstruktiven Chirurgie reicht, ist mittlerweile eine interdisziplinäre Aufgabe. Die Therapie entwickelt sich immer mehr zu einer individualisierten Therapie – sowohl im Bereich der Systemtherapie als auch in der Lokaltherapie.

Stand der Ovarektomie/ Adnexektomie und Tubektomie in der gynäkologischen Chirurgie

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
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Gegenwärtig wird die Tubektomie und Ovarektomie sowie die  Adnexektomie bei Hysterektomien in den verschiedenen Altersgruppen neu diskutiert. Zur Ovarial- und Tubenkarzinomprophylaxe wird die Tubektomie bei Hysterektomie immer empfohlen. Da die Ovarektomie mit einer deutlich reduzierten Frauengesundheit einhergeht, sollte sie vor dem 65. Lebensjahr nur bei absoluten Indikationen wie schmerzhafter Endometriose, rezidivierenden Ovarialzysten und im Rahmen einer Karzinomprophylaxe durchgeführt werden. Bei komplexer und unklarer Morphologie und Karzinom-Anamnese bleibt die beidseitige Ovar-/Adnexektomie weiterhin indiziert. Der operative Eingriff erfolgt vaginal, per Laparotomie oder Laparoskopie.

Endometriose, Update der aktuellen Therapie

Mögliche CME-Punkte: 2
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Endometriose ist eine der häufigsten benignen proliferativen Erkrankung der Frau. Nach derzeitigen Schätzungen findet man bei etwa 6–10 % aller Frauen und bei 35–50 % der Frauen mit Unterbauchschmerzen oder unerfülltem Kinderwunsch eine Endometriose. In Deutschland geht man aktuell von schätzungsweise 40.000 Neuerkrankungen pro Jahr aus, wovon ca. 20.000 Frauen zur Krankenhausbehandlung geschickt werden. Die durch Endometriose verursachten Kosten wurden 2002 in den USA auf 22 Milliarden US-Dollar geschätzt, im Gegensatz dazu lagen die Kosten für Migräne bei 13 bis 17 Milliarden US Dollar.

Faszination Ontogenese – Früher Ultraschall Schritt für Schritt

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
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Unter Ontogenese oder Ontogenie [ὀντογένεση] wird nach dem deutschen Zoologen, Philosophen und Freidenker Ernst Haeckel (1866) die Entstehung eines Einzelwesens beginnend mit der Keimesentwicklung bis hin zum voll entwickelten Individuum im adulten Alter verstanden. Dieser, als Entwicklungsgeschichte bezeichneter Prozess, verläuft dabei stadienhaft. Insbesondere der kontinuierlichen Fortentwicklung pränataler Bildgebung sind zunehmende Einsichtsmöglichkeiten geschuldet, diese morphologischen Entwicklungsprozesse der Fruchtanlage und des Embryo/Fetus beobachtend zu begleiten.

Akkurater pränataler Diagnostik, erhoben bereits im ersten Trimenon einer Schwangerschaft (hochfrequente Transvaginalsonographie), wohnt das Potenzial inne durch frühzeitige Stratifizierung prä- und peripartaler Betreuungsstrategien positiven Einfluss auf den gesamten Schwangerschaftsverlauf, die Geburt und das mütterliche und kindliche Outcome zu nehmen.


Drohende Frühgeburt: wann Cerclage – wann Pessar – wann Progesteron?

Mögliche CME-Punkte: 4
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Die Frühgeburt, definiert als eine Entbindung vor der vollendeten 37. Schwangerschaftswoche, ist in den entwickelten Ländern die Hauptursache für perinatale Morbidität und Mortalität. Nach Einführung der transvaginalen Sonografie als (Screening-) Instrument, um Schwangere mit erhöhtem Risiko für eine Frühgeburt zu erkennen, wurden sekundäre Präventionskonzepte für die Therapie der vorzeitigen zervikalen Reifung wie die tägliche Applikation von vaginalem Progesteron, das zervikale Pessar und die Cerclage auf der Basis der Zervixmessung reevaluiert. Dieser Artikel gibt einen Überblick zur Evidenzlage der therapeutischen Möglichkeiten.

Endometriose und Naturheilkunde

Mögliche CME-Punkte: 2
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Endometriose gehört mit einer Inzidenz von 10–15 %, zu den häufigsten benignen gynäkologischen Erkrankungen in der reproduktiven Lebensphase der Frau. Die Erkrankung ist häufig geprägt, durch das Leitsymptom Schmerz, welches zu einer erheblichen  Einschränkung der Lebensqualität der betroffenen Patientin führen kann. An Behandlungsmöglichkeiten stehen die operative Therapie, die medikamentöse hormonelle Therapie und medikamentöse Schmerztherapie zur Verfügung. Naturheilkundliche Therapieansätze können ergänzend erwogen werden. In der Literatur existieren jedoch nur sehr wenige Studien zu Naturheilverfahren bei Endometriose. Die Wirkung der einzelnen Therapieverfahren ist häufig nicht evidenzbasiert, sondern erfahrungsbasiert. Dennoch werden naturheilkundliche Behandlungen von vielen Frauen mit endometriosetypischen Beschwerden, wie Dysmenorrhoe, Dysurie, Dyschezie, Dyspareunie und chronischen Unterbauchschmerzen als symptomlindernd empfunden.

Rezidivierende Harnwegsinfektionen der Frau

Mögliche CME-Punkte: 4
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Harnwegsinfektionen zählen zu den häufigsten bakteriellen Infektionen, wobei vor allem junge und postmenopausale Frauen betroffen sind. Wegen der steigenden Prävalenz multiresistenter Erreger sollte zur Diagnostik stets eine Harnkultur angelegt werden, um den ungezielten Einsatz von Antibiotika zu vermeiden. Zur Prophylaxe rezidivierender Harnwegsinfektionen der Frau steht heute eine Vielzahl verhaltenstherapeutischer, medikamentöser und supportiver Behandlungsoptionen zur Verfügung. Vor dem Hintergrund der Antibiotikaresistenzentwicklung haben Vakzine, Probiotika und standardisierte Phytopharmaka einen wachsenden Stellenwert.

Nachhaltige Förderung der Frauengesundheit durch Preconception Counseling

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
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Mit dem Konzept „Preconception Counseling“ sollen individuelle Lebensstil-, medizinische und soziale Risiken für die Gesundheit einer Frau oder den Erfolg einer Schwangerschaft erkannt und behoben werden, rechtzeitig vor einer (weiteren) Schwangerschaft.  Dieser CME-Artikel beschreibt die wichtigsten Risiken und erläutert die Bausteine, die ein Konzept zur präkonzeptionellen Gesundheitsoptimierung umfasst.  Dem Frauenarzt kommt dabei eine besondere Bedeutung zu.

Verlauf der HPV-Infektion und Einteilung kolposkopischer Befunde

Mögliche CME-Punkte: 4
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HPV-Infektionen sind stark verbreitet, führen aber eher selten zu klinisch relevanten Läsionen. Etwa 15 % der Frauen mit unauffälligem Pap Abstrich und neu diagnostizierter HPV-Infektion entwickeln innerhalb von fünf Jahren eine auffällige Zytologie. In diesem Fortbildungsartikel werden der Verlauf der HPV-Infektion sowie die Einteilung kolposkopischer Befunde zusammengefasst und besprochen. Die Abgrenzung zwischen normalen und pathologischen Befunden stellt nicht selten eine Herausforderung dar.

Brustkrebs-Überwachung nach Ende der Hormontherapie: Bieten zirkulierende epitheliale Tumorzellen eine Entscheidunghilfe?

Mögliche CME-Punkte: 2
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Brustkrebspatientinnen stehen derzeit vor der Frage inwiefern eine weiter geführte Hormontherapie, nach Ablauf von 5 Jahren für sie sinnvoll ist. Statistisch konnte die Frage mittlerweile dahingehend positiv beantwortet werden, dass eine Hormontherapie über 10 Jahre einen Überlebensvorteil von 15 % gegenüber einer Hormontherapie von 5 Jahren bringt. Individuell für die einzelne Patientin ist allerdings noch nicht geklärt wann sich die Weiterführung lohnt. Dieses Problem wurde in der vorliegenden Studie an 36 Patientinnen mit hormonrezeptorpositivem primärem Brustkrebs untersucht, deren Erstdiagnose im Median sieben Jahre zurücklag.

www.simfo.de

Das Einsetzen der Menopause vor dem 45. Lebensjahr als Indikation zur Hormon-Substitution

Mögliche CME-Punkte: 2
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Eine Hormon-Substitution mit der Primär-Indikation „klimakterische Beschwerden“ wurde in den USA durch eine Osteoporose-Prävention ergänzt – unabhängig von klimakterischen Symptomen. Nun gibt es eine dritte primäre Indikation: Menopause vor 45 Jahren, da das KHK-Risiko um 50 % und die KHK-Mortalität um 19 %, im Vergleich zu später eintretenden Menopause, erhöht ist. Das kommt einer Validierung kardiovaskulärer Protektion gleich. Das gelingt alternativen Arzneimitteln nicht besser und dazu mit weit weniger Zusatznutzen. Individuelles Umsetzen dieser nun angehobenen Grenze für Klimakterium präcox ist im Interesse vieler Frauen.

Einfluss der ART auf die Gesundheit der geborenen Kinder

Mögliche CME-Punkte: 4
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Assistierte reproduktive Techniken (ART), wie z.B. die In-vitro-Fertilisation, die intrazytoplasmatische Spermieninjektion und die Kryokonservierung von Zygoten und Embryos werden inzwischen routinemäßig zur Behandlung der ungewollten Kinderlosigkeit eingesetzt.  ART-Kinder repräsentieren bereits 2,3 % ─ 4 % aller in Europa geborenen Kinder. Die Frage, ob die nach Anwendung von ART geborenen Kinder genau gesund bzw. nicht kränker als solche Kinder sind, die auf normale Art und Weise gezeugt wurden, ist nicht restlos geklärt. Felberbaum et al. fassen den aktuellen Stand zu möglichen Risiken zusammen.

Nichtinvasive Pränataldiagnostik – für jede Schwangere die Methode der Wahl?

Mögliche CME-Punkte: 2
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Die nichtinvasive Pränataldiagnostik (NIPT) zur Detektion der häufigsten numerischen Chromosomenstörungen (Trisomie 21, 13, 18) basiert auf der im Jahre 1997 gemachten Entdeckung zellfreier fetaler DNA im mütterlichen Blut. Bis zu diesem Zeitpunkt war eine Diagnostik nur durch direkte Analyse von fetalen oder plazentaren Zellen durch invasive Eingriffe möglich. Seit 2011 wird die NIPT in Europa klinisch eingesetzt. In dieser Übersicht werden die mögliche klinische Anwendung sowie die wichtigsten technischen Aspekte der der NIPT vorgestellt und diskutiert.

Antibiotika bei Harnwegsinfektionen

Mögliche CME-Punkte: 2
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Harnwegsinfektionen (HWI) gehören mit zu den häufigsten bakteriell verursachten

Infekten und sind neben Atemwegsinfekten eine der häufigsten Ursachen, warum Erwachsene einen niedergelassenen Arzt aufsuchen und ein Antibiotikum rezeptiert bekommen.

Frauen sind dabei aufgrund ihrer Anatomie viel häufiger betroffen als Männer. Etwa 50 % aller Frauen erleiden zumindest einmal in ihrem Leben einen HWI. Von diesen erleiden

20 %einen weiteren HWI, wiederum ein Drittel von diesen bekommt weitere HWI. Eine von drei Frauen hat bereits bis zum 24.Lebensjahr den ersten HWI. Von rezidivierenden HWI spricht man bei zwei und mehr HWI in den letzten 6 Monaten oder drei und mehr in den letzten 12 Monaten. Insgesamt 2,4 %aller Frauen leiden unter rezidivierenden HWI. Dabei handelt es sich meist nichtum Pyelonephritiden mit Flankenschmerzen, klopfschmerzhaftem Nierenlager, CRP-Erhöhung und /oder Fieber, sondern um harmlose Zystitiden, die nicht zwangsläufig bei Nichtbehandlung zu einer Pyelonephritis führen.

Die Rolle des Peritoneums in der Schmerzpathogenese der Endometriose

Mögliche CME-Punkte: 2
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Endometriose ist eine der häufigsten benignen gynäkologischen Erkrankungen, die während der reproduktiven Lebensphase der Frau aktiv ist. Es handelt sich dabei um das Auftreten von Endometrium-artigen Geweben, die sich außerhalb der Gebärmutterhöhle ansiedeln, dort proliferativ aktiv sind und zu einer inflammatorischen Reaktion führen. Endometrioseläsionen können oberflächlich und auch infiltrativ wachsen und je nach Lokalisation und Art werden daher unterschiedliche Manifestationsformen unterschieden.

Minimalinvasive fetale Therapie des Fetus

Mögliche CME-Punkte: 4
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Mit der steigenden Zahl an pränatal diagnostizierten fetalen Erkrankungen steigt auch die Nachfrage nach möglichen intrauterinen Therapien. Nur bei einer sehr begrenzten Anzahl an Erkrankungen ist eine vorgeburtliche Therapie jedoch möglich und ein prognostischer Vorteil belegt. Der Nutzen intrauteriner Eingriffe muss immer den Risiken der Fehl- und Frühgeburt gegenübergestellt werden. Die Behandlung solcher Schwangerschaften sollte nur in multidisziplinären Zentren erfolgen, die in der Diagnose, Therapie und Nachbehandlung dieser Erkrankungen spezialisiert sind.

Algorithmus-Aspekte zur Myom-Therapie

Mögliche CME-Punkte: 2
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Myom-Beschwerden korrelieren mehr mit der Lokalisation des Myoms als deren Größe. Das erschwert eine Algorithmus-Erstellung, die sich überwiegend an den Myomen selbst orientiert. Es sollten vielmehr Art und Stärke der Symptome und die daraus resultierende beeinträchtigte Lebensqualität erfasst werden. Mit Zulassung von Ulipristalacetat (UPA) ist das algorithmische Vorgehen komplexer geworden. Unter UPA können Myome unterschiedlich an Volumen verlieren und entsprechend verschieden ist die Beschwerdeminderung bei den Betroffenen. Weitere neue klinische Aspekte belegen, dass UPA als „revolutionär“ einzustufen ist. Es muss sicher geklärt werden, ob die Beschwerden tatsächlich durch ein Myom bedingt sind. Eine kurzfristig erreichte Volumenreduktion durch UPA-Gabe korreliert mit einer sofortigen Beschwerdeminderung. Bei großen Myomen treten oft Probleme, wie z. B. Ureter-Kompression und beginnender Nierenstau auf, die sich präoperativ via UPA-Medikation kurzfristig beseitigen lassen.

Primär hormonelle Osteoporose-Prävention – Nachteile der medikamentösen Alternativen

Mögliche CME-Punkte: 2
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Die deutschen Leitlinien zur Osteoporose-Prävention sind aus gynäkologischer Sicht nicht überzeugend. Der Dachverband Osteologie (DVO) hat seine Leitlinien zur Osteoporose-Prävention im Jahr 2014 überarbeitet, aber nur halbherzig. Einer Östrogen-Substitution wird zur Fraktur-Prävention die höchste Effizienzstufe A zugesprochen. Wiederum geschah dies mit wissenschaftlich nicht begründbaren Einschränkungen.Warum sollten substituierte Östrogene nur für Frauen mit hohem Fraktur-Risiko zugelassen werden?

Infektionen in der Schwangerschaft

Mögliche CME-Punkte: 4
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Prä- und perinatale Infektionen sind für viele fetale und neonatale Schädigungen verantwortlich und Ursache für die Mehrheit aller Frühgeburten vor der 30. Schwangerschaftswoche. In diesem CME-Artikel werden Häufigkeit, klinische Symptomatik, Diagnosemöglichkeiten, fetale Konsequenzen und ggf. prophylaktische bzw. therapeutische Ansätze von den wichtigsten Infektionskrankheiten in der Schwangerschaft sowie deren praktische Bedeutung im klinischen Alltag erläutert.

Therapie des Mammakarzinoms mit Augenmaß

Mögliche CME-Punkte: 2
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Brustkrebs ist das häufigste Karzinom der Frau. In den letzten Jahrzehnten

wurde die Heilungswahrscheinlichkeit erheblich verbessert. Auch in Deutschland nahm die Sterblichkeit seit Jahrzehnten deutlich ab. Für den 5-Jahreszeitraum von 2007 bis 2012 wird ein Rückgang der Mortalität um etwas mehr als 9 Prozent erwartet, was dem Trend in der EU insgesamt entspricht. Diese Erfolgsgeschichte ist ganz wesentlich den adjuvanten Therapien zu verdanken. Heutzutage werden bei fast allen Patientinnen mit invasivem Karzinom mehrere begleitende Behandlungen empfohlen.


Infektionen durch Chlamydien, Gonokokken, Treponema pallidum, Mykoplasmen, Ureaplasma und Trichomonaden

Mögliche CME-Punkte: 2
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Die WHO schätzt, dass weltweit pro Tag 1 Million Menschen mit einer STI (Sexually Transmitted Infection) angesteckt werden. Chlamydia trachomatis ist der weltweit am häufigsten sexuell übertragene Infektionserreger. Jährlich rechnet man in Deutschland mit etwa 300.000 Neuinfektionen.

Infertilität bei Frauen

Mögliche CME-Punkte: 4
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Infertilität und Sterilität bei Frauen nehmen entgegen weitläufiger Meinung nicht zu.

Gametentransport, Befruchtung und frühe Embryonalentwicklung – neue Aspektemittels Live Cell Imaging

Mögliche CME-Punkte: 2
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Der zeitgerechte Ablauf von Eizell- und Spermientransport, Befruchtung und früher Embryonalentwicklung ist essenziell für eine erfolgreiche Schwangerschaft.

Herzkreislaufstillstand bei Schwangeren

Mögliche CME-Punkte: 2
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Das Auftreten eines Herzkreislaufstillstands, mit den Leitsymptomen der Asystolie – Blutdruckabfall –  Bewusstlosigkeit – blasses Hautkolorit ist bei in den vergangenen Jahren steigender Prävalenz (durch die Zunahme anamnestischer mütterlicher Risikokonstellationen und Zunahme von  Schwangerschaftskomplikationen) einmal bei 12.000 Schwangeren zu erwarten.

Behandlungspfade bei weiblicher Belastungsharninkontinenz

Mögliche CME-Punkte: 2
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Unter Belastungsharninkontinenz wird der unwillkürliche Urinverlust ohne Harndrang während körperlicher Anstrengung, z. B. beim Niesen oder Husten verstanden.

Antihypertensive Therapie in der Schwangerschaft

Mögliche CME-Punkte: 2
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Zunehmend gehen Frauen mit präexistierender (chronischer) Hypertonie in die Schwangerschaft. Eine Steigerung von 0,9 auf 1,5 % wird in den USA im Zeitraum von 1996 bis 2008 beschrieben, ebenso wie eine Zunahme der Schwangerschaft induzierten Hypertonie die bei ca. 5–6 % der Schwangeren auftritt.

Nicht-operative Behandlung von Schwangeren mit Myombeschwerden

Mögliche CME-Punkte: 2
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Die Angaben zur Prävalenz von Leiomyomen in der Schwangerschaft schwanken zwischen 0,1 % und 11 %. Die Entdeckung vor allem kleiner Myome mittels Ultraschall in der Schwangerschaft ist erschwert.

Neue Zytologische Klassifikation – Münchner Nomenklatur III: Was ist wichtig für die Praxis?

Mögliche CME-Punkte: 2
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Die Münchner Nomenklatur III wurde im Oktober 2013 verabschiedet und tritt zum 1. Juli 2014 in Kraft.

Differenzierte Evidenz für Wirksamkeit und Sicherheit von Traubensilberkerze zur Behandlung klimakterischer Beschwerden

Mögliche CME-Punkte: 2
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Ergebnisse der Women´s Health Initiative (WHI) und der Million Women Study, ergaben für die Anwenderinnen einer Hormontherapie (HT) erhöhte Risiken für Brustkrebs und kardiovaskuläre Ereignisse. Daher steigt die Nachfrage nach nicht-hormonellen Behandlungsalternativen bei klimakterischen Beschwerden.

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