Fortbildungen

Hier finden Sie alle unsere aktuellen Fortbildungen.
Wir bieten Ihnen ein breites Spektrum zertifizierter CME zu den unterschiedlichsten Themen und Fachgebieten.
Mit Abschluss eines Wissenstests können Sie 2-4 CME-Punkte sammeln.

Die Rolle von körperlicher Aktivität bei älteren Patientinnen

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von gyne
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Im Rahmen dieses Beitrags konnten nur ausgewählte Aspekte benannt werden. Themenfelder wie bspw. der Nutzen von körperlicher Aktivität bei gynäkologischen Tumoren, insbesondere dem Mammakarzinom, neurodegenerativen Erkrankungen, Depressionen etc. sind ebenfalls gut belegt, wurden aber nicht weiter vertieft [3]. In der Regel gelten zunächst die gleichen Empfehlungen wie eingangs beschrieben. Die wesentliche Herausforderung wird allerdings die Motivation zu einer Steigerung der Bewegung bleiben; insbesondere bei vorliegender Multimorbidität. Die Förderung von Alltagsaktivitäten, unterstützt durch Schrittzähler, (Vereins-)Angebote im Kontext Alterssport etc. können gute Einstiege sein. Dabei gilt es stets, die individuellen Neigungen und den jeweiligen Ausgangsstatus – sowohl was die körperliche Fitness, als auch die möglicherweise bereits vorliegenden Erkrankungen angeht − zu berücksichtigen. Gerade in dieser Altersgruppe werden gesundheitliche Gründe als mögliche Barrieren genannt; teilweise kann aber körperliche Aktivität diesen Beschwerden entgegensteuern (bspw. bei einer Inkontinenz). Hemmende als auch förderliche Aspekte sollten daher unbedingt thematisiert bzw. erfragt werden. Hinzu kommt, dass die körperliche Fitness am deutlichsten bei Neu- oder Wiedereinsteigern ansteigt, sodass jeder kleine Schritt/jede Aktivität mehr entsprechend wertgeschätzt werden sollte. Abschließend ist der Erhalt der Funktionalität sowie die Teilhabe am sozialen Leben eng mit der Lebensqualität verbunden, was sicherlich für ältere Menschen – Männer und Frauen – von der größten Bedeutung ist.

Mikrobiologische Diagnostik und Therapie von Harnwegsinfektionen bei Frauen – ein Update

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von gynäkologische praxis
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Harnwegsinfektionen (HWIs) zählen zu den häufigsten Infektionen der frauenärztlichen Praxis. Die Hälfte aller Frauen erleidet in ihrem Leben mindestens eine unkomplizierte HWI, wobei jede dritte eine Antibiotikatherapie nach sich zieht. Ob der hohen Prävalenz und Rezidivrate können HWIs als Volkskrankheit bezeichnet und unmittelbar mit der Antibiotikaresistenz in der Gemeinschaft assoziiert werden. Umso wichtiger ist daher eine profunde Kenntnis der verschiedenen Erscheinungsformen, der jeweiligen aktuellen Diagnostik-Standards und ein kritischer Umgang mit Antibiotika als Therapieform. Der vorliegende Artikel bietet eine aktuelle Übersicht darüber und greift dabei Empfehlungen der S3-Leitlinie »Epidemiologie, Diagnostik, Therapie, Prävention und Management unkomplizierter, bakterieller, ambulant erworbener HWIs bei erwachsenen Patienten« der Arbeitsgemeinschaft Wissenschaftlich Medizinischer Fachgesellschaften sowie »Antibiotic-Stewardship«-Aspekte auf.

Extrauteringravidität: Immer noch ein Notfall in der Gynäkologie

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von gyne
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Die Diagnose oder eigentlich besser der Verdacht auf eine Extrauteringravidität (EU) zwingt zu einer zügigen Abklärung, Handlung und Intervention. Trotz moderner diagnostischer Verfahren, die eine frühe Diagnosesicherung und notwendige Therapie prinzipiell ermöglichen, bleibt eine Extrauteringravidität eine potenziell lebensbedrohliche Situation. Eine schnelle Diagnosestellung und zügiges Handeln sind mitunter lebensrettend. Wenn bei einer Patientin im geschlechtsreifen Alter akute Schmerzen auftreten, muss bei der Differenzialdiagnose vorrangig an eine Extrauteringravidität gedacht werden. In dieser Notfallsituation wird häufig allerdings vernachlässigt, dass es sich ja auch bei der EU um einen Schwangerschaftsverlust mit allen psychischen Komponenten handelt. Im Folgenden werden mögliche Risikofaktoren, diagnostische Schritte und Therapieoptionen abgehandelt. Neben medizinischen Details, Diagnostik, Therapie und der zukünftigen Familienplanung sollten die medizinische Seite und auch die psychologische Verarbeitung nicht außer Acht gelassen werden.

Die Rolle der körperlichen Aktivität in der Schwangerschaft

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
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Aufgrund der guten Zugänglichkeit von werdenden Müttern sollte die  sensible Phase der Schwangerschaft unbedingt genutzt werden, um hinsichtlich eines gesunden Lebensstils und ausreichend Bewegung zu beraten und v. a. zu „entängstigen“. Dies betrifft sämtliche Personen, die im Umfeld von werdenden und/oder jungen Familien tätig sind wie Gynäkologen, Hebammen, aber auch Kinderärzte etc. Bislang gibt es leider kaum Untersuchungen über den Nutzen geführter Beratungen, bspw. im Sinne des motivierenden  Interviewing. Allgemein wird unterstützend vorgeschlagen, dass neben Informationen über den gesundheitlichen Benefit für Mutter und Kind, auch konkrete Zielsetzungen und der Alltagstransfer in Verhaltensstrategien integriert werden sollen. Auch eine Bündelung und Vereinheitlichung von Empfehlungen, wie bspw. von der Initiative „Gesund ins Leben Netzwerk junge Familie“, sollten 
beitragen, Unsicherheiten zu vermeiden sowie den Transfer zu erleichtern.

Blutungs- und Volumenmanagement sub- und postpartal

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
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Peri- und postpartale Blutungen der Frau stellen ein ernst zu nehmendes Gesundheitsrisiko dar und gehen mit einer deutlich erhöhten mütterlichen Morbidität einher, wenn sie nicht möglichst rasch erkannt und entsprechend behandelt werden. Eine frühe und sorgsame Risikofaktoreinschätzung und deren Behandlung bereits vor Komplikationseintritt ist unerlässlich, um übermäßigem, ungewöhnlichem Blutverlust vorzubeugen, z. B. bei vorliegender Gerinnungsstörung, Gefäßerkrankungen, Anämie oder bei Plazentationsanomalien. Als akute Maßnahmen zur Blutungsstillung und -versorgung haben sich verschiedene physikalische, medikamentöse wie auch chirurgische Behandlungsmethoden bewährt. Der vorliegende Beitrag beschreibt die Ursachen, Risikofaktoren, Präventionsmöglichkeiten und akute Versorgung/Therapie post- und peripartaler Blutungen unter Einbeziehung neuester medizinischer Erkenntnisse.

Schmerztherapie – ein wichtiger Schwerpunkt im Rahmen palliativer Therapiemaßnahmen

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
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Basis für jede palliative Therapie ist eine ausreichende Schmerztherapie, die zur Schmerzfreiheit der Patientinnen führt. Dies erfordert allerdings neben klinischer Erfahrung auch häufig Geduld bis die Balance zwischen Nebenwirkungen und ausreichender Wirksamkeit gefunden ist. Das im folgenden vorgestellte WHO-Stufenkonzept und die Numerische Rating-Skala sollen hierbei Unterstützung und wichtige Anhaltspunkte bieten. Darüberhinaus stehen für die einzelnen Tumorerkrankungen symptomorientierte Maßnahmen zur Verfügung, die den

Patientinnen Erleichterung bringen können. In Abhängigkeit von Erkrankung und Metastasierungsmuster sind organspezifische Symptome in der Palliativsituation zu finden. Während für jede Tumorentität entsprechend dem Metastasierungsmuster unterschiedliche Therapieansätze eingesetzt werden, basiert das Schmerzkonzept auf gleichen Grundprinzipien je nach Schmerzform, Intensität und Schmerzqualität. Physiotherapie, physikalische Maßnahmen und nicht zuletzt die Lymphdrainage haben ebenso ihren Stellenwert wie eine Radiotherapie oder symptomorientierte Palliativmaßnahmen. Es sollte eine möglichst frühzeitige Einbindung der Patientin in Schmerzund Palliativkonzepte angestrebt werden. Bei den verschiedenen Organentitäten haben die im folgenden aufgeführten Maßnahmen keinen kurativen Ansatz, sondern die Aufgabe einer Symptomkontrolle im palliativen Sinn.

Harninkontinenz - Volkskrankheit und Tabu

Mögliche CME-Punkte: 2
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Die Harninkontinenz der Frau ist ein sehr häufiges Symptom, dem meist eine Überaktive Blase, eine Belastungsinkontinenz oder eine Mischharninkontinenz zugrunde liegt. Sie geht häufig mit einem hohen Leidensdruck der Betroffen einher und führt zu einer beträchtlichen Einschränkung der Lebensqualität. Nach wie vor handelt es sich hier um ein Tabuthema, obwohl zahlreiche, effektive Therapien bestehen. Ziel sollte es sein, Frauen zu ermutigen, über diese Symptome zu sprechen und eine entsprechende Diagnostik und Therapie einzuleiten.

Nebenwirkungsmanagement beim hormonrezeptor-positiven Mammakarzinom

Mögliche CME-Punkte: 2
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Für alle hormonrezeptor-positiven Mammakarzinome, das sind 75 % aller Brustkrebs-Neudiagnosen, wird eine adjuvante antihormonelle Therapie empfohlen. Diese verbessert das Langzeitüberleben der Patientinnen signifikant. Entsprechend hoch ist die Anzahl an Frauen, die mit so einer Therapie leben und deren Nebenwirkungen betreut werden müssen. Gerade in der adjuvanten Situation wird die Therapieadhärenz aber wesentlich durch die Nebenwirkungen bestimmt. Nicht ohne Grund ist die Adhärenz zur antihormonellen Therapie schlecht. Nebenwirkungen müssen daher früh angesprochen und prophylaktische Maßnahmen bereits mit Initiierung der Therapie eingeleitet werden.

Das metastasierte Mammakarzinom – aktuelle Behandlungsstandards 2018

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK
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Das metastasierte Mammakarzinom stellt die Therapeuten zunehmend vor große Herausforderungen. Tumoren, die trotz optimaler Lokal- und Systemtherapie der Ersterkrankung metastasieren, sind oft aggressiv und haben bereits frühzeitig viszerale Metastasen. Dennoch gibt es neue vielversprechende zielgerichtete Behandlungsmöglichkeiten, die vielen Patientinnen auch über Jahre ein Leben mit dieser nicht heilbaren Erkrankung ermöglichen. Bei der metastasierten Erkrankung steht die Systemtherapie eindeutig im Vordergrund. Bei gutem Therapieansprechen können zusätzlich lokale Therapiemaßnahmen erwogen werden. Idealerweise wird daher das Therapiekonzept für die einzelne Patientin in einem interdisziplinären Tumorboard festgelegt.

Herpes genitalis in der Schwangerschaft

Mögliche CME-Punkte: 2
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Herpes simplex-Infektionen zählen zu den nicht meldepflichtigen sexuell übertragbaren Infektionen. Ihr Vorkommen ist von äußeren (Sexualverhalten, Drogenmissbrauch, bakterielle Vaginose) und endogenen (Ethnie, Alter, Immunologie) Faktoren beeinflusst und ein globales Gesundheitsproblem. Der Herpes genitalis ist durch HSV Typ 1 und HSV Typ 2 gleichermaßen und ohne klinische Unterscheidung möglich. Eine perinatale Gefährdung des Neugeborenen ist überwiegend durch HSV Typ 2 bedingt. Die Primärinfektion wird meist klinisch nicht bemerkt, Virusausschüttung bzw. die Gefahr, den bisher gegen diesen Virustyp Antikörpernegativen Sexualpartner zu infizieren, ist auch ohne Symptomatik möglich.

Neue Aspekte bei der Therapie des Endometriumkarzinoms

Mögliche CME-Punkte: 4
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In den Industrienationen ist das Endometriumkarzinom die häufigste Karzinomerkrankung der weiblichen Genitalorgane exklusive der Brust. Etwa 80% der Endometriumkarzinome werden bereits in einem frühen Stadium diagnostiziert. Standardtherapie ist die Hysterektomie mit beidseitiger Adnexexstirpation, die stadienabhängig noch ergänzt werden kann. Bei höherem Rezidivrisiko wird zusätzlich noch eine Lymphonodektomie sowie ggf. eine adjuvante Chemo- und/oder Strahlentherapie durchgeführt. Die Nachsorge erfolgt zur Früherkennung eines Lokalrezidivs und zur Prophylaxe von Scheidenverklebungen mittels gynäkologischer Untersuchung.

Hormonelle Kontrazeption und Thrombose - was muss man beachten?

Mögliche CME-Punkte: 2
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Auch heute wird die Diskussion des Risikos für venöse Thromboembolien (VTE) bei Anwendung von hormonellen Kontrazeptiva in der Fach- und Laienpresse fortgeführt. Dabei entstanden teilweise große Unsicherheiten und Unklarheiten auf Patienten- wie auf Ärzteseite. Wichtig vor Erstverordnung einer hormonellen Kontrazeption ist die vorherige Identifikation von bereits vorliegenden, potenzierenden Risikofaktoren. Dieser Artikel beleuchtet das VTE-Risiko der hormonellen Kontrazeption in Abhängigkeit von der Zusammensetzung der Präparate und unterschiedlichen Risikofaktoren.

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