Fortbildungen

Hier finden Sie alle unsere aktuellen Fortbildungen.
Wir bieten Ihnen ein breites Spektrum zertifizierter CME zu den unterschiedlichsten Themen und Fachgebieten.
Mit Abschluss eines Wissenstests können Sie 2-4 CME-Punkte sammeln.

Harninkontinenz - Volkskrankheit und Tabu

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von gyne
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Die Harninkontinenz der Frau ist ein sehr häufiges Symptom, dem meist eine Überaktive Blase, eine Belastungsinkontinenz oder eine Mischharninkontinenz zugrunde liegt. Sie geht häufig mit einem hohen Leidensdruck der Betroffen einher und führt zu einer beträchtlichen Einschränkung der Lebensqualität. Nach wie vor handelt es sich hier um ein Tabuthema, obwohl zahlreiche, effektive Therapien bestehen. Ziel sollte es sein, Frauen zu ermutigen, über diese Symptome zu sprechen und eine entsprechende Diagnostik und Therapie einzuleiten.

Nebenwirkungsmanagement beim hormonrezeptor-positiven Mammakarzinom

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von gynäkologische praxis
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Für alle hormonrezeptor-positiven Mammakarzinome, das sind 75 % aller Brustkrebs-Neudiagnosen, wird eine adjuvante antihormonelle Therapie empfohlen. Diese verbessert das Langzeitüberleben der Patientinnen signifikant. Entsprechend hoch ist die Anzahl an Frauen, die mit so einer Therapie leben und deren Nebenwirkungen betreut werden müssen. Gerade in der adjuvanten Situation wird die Therapieadhärenz aber wesentlich durch die Nebenwirkungen bestimmt. Nicht ohne Grund ist die Adhärenz zur antihormonellen Therapie schlecht. Nebenwirkungen müssen daher früh angesprochen und prophylaktische Maßnahmen bereits mit Initiierung der Therapie eingeleitet werden.

Das metastasierte Mammakarzinom – aktuelle Behandlungsstandards 2018

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK
Mit freundlicher Unterstützung von gyne
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Das metastasierte Mammakarzinom stellt die Therapeuten zunehmend vor große Herausforderungen. Tumoren, die trotz optimaler Lokal- und Systemtherapie der Ersterkrankung metastasieren, sind oft aggressiv und haben bereits frühzeitig viszerale Metastasen. Dennoch gibt es neue vielversprechende zielgerichtete Behandlungsmöglichkeiten, die vielen Patientinnen auch über Jahre ein Leben mit dieser nicht heilbaren Erkrankung ermöglichen. Bei der metastasierten Erkrankung steht die Systemtherapie eindeutig im Vordergrund. Bei gutem Therapieansprechen können zusätzlich lokale Therapiemaßnahmen erwogen werden. Idealerweise wird daher das Therapiekonzept für die einzelne Patientin in einem interdisziplinären Tumorboard festgelegt.

Herpes genitalis in der Schwangerschaft

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
Mit freundlicher Unterstützung von gyne
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Herpes simplex-Infektionen zählen zu den nicht meldepflichtigen sexuell übertragbaren Infektionen. Ihr Vorkommen ist von äußeren (Sexualverhalten, Drogenmissbrauch, bakterielle Vaginose) und endogenen (Ethnie, Alter, Immunologie) Faktoren beeinflusst und ein globales Gesundheitsproblem. Der Herpes genitalis ist durch HSV Typ 1 und HSV Typ 2 gleichermaßen und ohne klinische Unterscheidung möglich. Eine perinatale Gefährdung des Neugeborenen ist überwiegend durch HSV Typ 2 bedingt. Die Primärinfektion wird meist klinisch nicht bemerkt, Virusausschüttung bzw. die Gefahr, den bisher gegen diesen Virustyp Antikörpernegativen Sexualpartner zu infizieren, ist auch ohne Symptomatik möglich.

Neue Aspekte bei der Therapie des Endometriumkarzinoms

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von gynäkologische praxis
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In den Industrienationen ist das Endometriumkarzinom die häufigste Karzinomerkrankung der weiblichen Genitalorgane exklusive der Brust. Etwa 80% der Endometriumkarzinome werden bereits in einem frühen Stadium diagnostiziert. Standardtherapie ist die Hysterektomie mit beidseitiger Adnexexstirpation, die stadienabhängig noch ergänzt werden kann. Bei höherem Rezidivrisiko wird zusätzlich noch eine Lymphonodektomie sowie ggf. eine adjuvante Chemo- und/oder Strahlentherapie durchgeführt. Die Nachsorge erfolgt zur Früherkennung eines Lokalrezidivs und zur Prophylaxe von Scheidenverklebungen mittels gynäkologischer Untersuchung.

Hormonelle Kontrazeption und Thrombose - was muss man beachten?

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
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Auch heute wird die Diskussion des Risikos für venöse Thromboembolien (VTE) bei Anwendung von hormonellen Kontrazeptiva in der Fach- und Laienpresse fortgeführt. Dabei entstanden teilweise große Unsicherheiten und Unklarheiten auf Patienten- wie auf Ärzteseite. Wichtig vor Erstverordnung einer hormonellen Kontrazeption ist die vorherige Identifikation von bereits vorliegenden, potenzierenden Risikofaktoren. Dieser Artikel beleuchtet das VTE-Risiko der hormonellen Kontrazeption in Abhängigkeit von der Zusammensetzung der Präparate und unterschiedlichen Risikofaktoren.

Belastungsinkontinenz der Frau: Welche Schlinge ist die beste?

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
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Der Markteinführung des retropubischen »Tension-free Vaginal Tapes« (TVT) vor 22 Jahren durch Ulmsten und Petros gingen jahrelange anatomische und urodynamische Untersuchungen sowie die Entwicklung der Integraltheorie voraus. Endlich stand eine minimalinvasive Operationstechnik mit einer vorgefertigten alloplastischen Schlinge zur Verfügung, die in Lokalanästhesie und mit der Möglichkeit der intraoperativen Erfolgskontrolle eingelegt werden konnte und die sehr gute Kontinenzraten zeigte. In dieser Übersicht wird die Geschichte der modernen Inkontinenzschlingen (den sogenannten synthetischen midurethralen Schlingen, kurz SMUS) nähergebracht, die Rationale der Weiterentwicklungen dargestellt und die Suche nach dem besten Band diskutiert.

Die medikamentöse Behandlung der Endometriose

Mögliche CME-Punkte: 2
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Als Endometriose bezeichnet man eine durch die Ansiedlung von Endometriumgewebe außerhalb der Gebärmutter charakterisierte Erkrankung. Sie kann an sehr verschiedenen Lokalisationen vorkommen. Betroffen sind vor allem Tuben und Uteruswand im Sinne einer Adenomyosis uteri (Endometriosis genitalis interna), die Ovarien, meist in Form von Zystenbildung, das Peritoneum und die Ligamenta sacrouterina (Endometriosis genitalis externa), aber auch Harnblase/-leiter, Omentum majus, Darm (Endometriosis extragenitalis abdominalis/extraabdominalis) und als Rarität z. B. die Lunge. Etwa 10 % aller Frauen im fortpflanzungsfähigen Alter sind davon betroffen, allein in Deutschland erkranken jährlich etwa 40.000 Frauen. Damit handelt es sich nach dem Uterus myomatosus um die zweithäufigste Frauenkrankheit. Bei mindestens zwei Millionen deutschen Frauen besteht derzeit eine Indikation zur chirurgischen und/oder medikamentösen Endometriose-Therapie.

Das chronische Schmerzsyndrom – vom Darm ausgehend

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
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Gastrointestinale Erkrankungen sind neben urologischen oder gynäkologischen Ursachen häufig der Grund für chronische abdominale Schmerzen bei Frauen. Neben selteneren Erkrankungen, wie chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen oder Zöliakie,  können auch Nahrungsmittelunverträglichkeiten und das Reizdarmsyndrom für abdominale Schmerzen verantwortlich sein.  Zur Abklärung der Ursache ist eine ausführliche Differenzialdiagnose notwendig. Insbesondere bei Ernährungs-assoziierten Erkrankungen können eine Ernährungsumstellung und spezielle Diäten zur Linderung der Beschwerden beitragen.

Techniken der Fertilitätsprotektion: Ein Update

Mögliche CME-Punkte: 2
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Fortschritte der Reproduktionsmedizin einerseits und der Therapie maligner Erkrankungen andererseits haben nicht nur den Betroffenen neue Perspektiven eröffnet, sondern auch neue Wege zum Fertilitätserhalt nach überstandener Grunderkrankung. Dies ermöglicht es vielen Patientinnen und Patienten, auch nach zytotoxischer Therapie ihre Familienplanung in Angriff zu nehmen. Abhängig vom Alter der Patientin, der geplanten onkologischen Therapie und ihrer Dringlichkeit, sowie vom Partnerstatus kommen verschiedene  Maßnahmen infrage, um die Fruchtbarkeit der betroffenen Frau zu erhalten. Bei der Fülle von Möglichkeiten zum Fertilitätserhalt muss oft ein multimodales Konzept individuell mit der Patientin besprochen werden. Viele der Methoden sind gut kombinierbar. Bei Männern ist die Kryokonservierung von Spermien als fertilitätserhaltende Maßnahme allgemein etabliert.

Operative Therapie des fortgeschrittenen Ovarialkarzinoms: primär oder im Intervall

Mögliche CME-Punkte: 2
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Auch wenn in den vergangenen Jahren zwei internationale, randomisierte Phase-III-Studien zur neoadjuvanten Therapie des fortgeschrittenen Ovarialkarzinoms hochrangig publiziert wurden, ist die Frage des optimalen Timings der operativen Therapie weiterhin nicht beantwortet. Es ist vielmehr ein eindrückliches Beispiel dafür, wie wichtig es ist, publizierte Studienergebnisse kritisch zu lesen und zu hinterfragen. In den beiden Studien zeigen sich erhebliche Mängel in Bezug auf Studiendesign und Interpretation sowie unzureichende operative Radikalität, sodass die entscheidende operative Fragestellung des optimalen Operationszeitpunktes nicht beantwortet werden kann. Aus diesem Grund ist auch in der aktuellen Version der S3-Leitlinie zu den malignen Ovarialtumoren ein klares Statement gegen den routinemäßigen Einsatz einer neoadjuvanten Chemotherapie mit aufgeführt. Die neoadjuvante Chemotherapie kann somit unter keinen Umständen als Standardtherapie des fortgeschrittenen Ovarialkarzinoms angesehen werden und soll außerhalb von Studien nicht angewandt werden.

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