Fortbildungen

Hier finden Sie alle unsere aktuellen Fortbildungen.
Wir bieten Ihnen ein breites Spektrum zertifizierter CME zu den unterschiedlichsten Themen und Fachgebieten.
Mit Abschluss eines Wissenstests können Sie 2-4 CME-Punkte sammeln.

Chronische Infektionen und Wunden bei Lymphödemen. Ein Überblick

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von gynäkologische praxis
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 500,-
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Das sekundäre Lymphödem ist eine Komplikation, die im Rahmen gynäkologischer Eingriffe insbesondere infolge einer Lymphadenektomie in der axillären, pelvinen, paraaortalen, inguinalen oder femoralen Region auftreten kann. Trotz verbesserter operativer Techniken besteht derzeit je nach gynäkologischem Eingriff eine Inzidenz von 20–60 %. Angesichts des nicht zu unterschätzenden Risikos gilt es sich aus ärztlicher Sicht mit dem komplexen Krankheitsbild, den möglichen Folgeerscheinungen und der Behandlung des Lymphödems, welche interdisziplinär erfolgen sollte, auseinanderzusetzen. Die vorliegende Fortbildung fokussiert auf die dermatologischen Beschwerden und Folgeerkrankungen und geht dabei insbesondere auf die erhöhte Infektionsgefahr bei Lymphödem und das damit assoziierte Erysipelrisiko ein. Neben einer Übersicht der möglichen bakteriellen Eintrittspforten und der entsprechend angezeigten Behandlung beleuchtet der Beitrag auch die Problematik chronischer Wunden bei Lymphödem und stellt mögliche Therapieschemata vor.

Fertilitätserhalt bei Frauen – S2k-Leitlinie zur Fertilitätserhaltung bei onkologischen Erkrankungen

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von gyne
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Fortschritte in der Therapie maligner Erkrankungen und der Reproduktionsmedizin ermöglichen es vielen Patientinnen, auch nach zytotoxischer Therapie ihre Familienplanung in Angriff zu nehmen. Abhängig vom Alter der Patientin, der geplanten onkologischen Therapie und ihrer Dringlichkeit sowie vom Partnerstatus kommen verschiedene gut etablierte fertilitätserhaltende Maßnahmen infrage, um die Fruchtbarkeit der betroffenen Frau zu erhalten. Es bestehen die Möglichkeiten der Verwendung von GnRH-Agonisten zur Reduktion der ovariellen Schädigung, der Kryokonservierung von Oozyten und von Ovargewebe sowie der ovariellen Transposition. Viele der Methoden sind auch gut miteinander kombinierbar. Ein multimodales Konzept muss individuell mit der Patientin besprochen werden. Eine zügige und zeitparallele Zusammenarbeit mit einem spezialisierten Zentrum und die korrekte ausführliche Beratung der Patientinnen sind dabei unerlässlich. Im vorliegenden Artikel wird die Relevanz fertilitätserhaltender Maßnahmen für das Fachgebiet der Gynäkologie dargestellt und die derzeit anwendbaren fertilitätserhaltenden Maßnahmen für Frauen anhand der Handlungsempfehlungen der aktuellen S2k-Leitlinie „Fertilitätserhalt bei onkologischen Erkrankungen" (Stand 2017) vorgestellt.

Real World Study liefert Ergebnisse zur kardiovaskulären Sicherheit von Dienogast/Estradiolvalerat

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
Mit freundlicher Unterstützung von gyne
Gesponsert von Jenapharm GmbH & Co. KG; Betrag: 16.585,00 €
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Kombinierte orale Kontrazeptiva (KOK) mit Estrogen- und Gestagenkomponente bieten nicht nur eine hohe Verhütungssicherheit, sondern im Allgemeinen auch eine gute Verträglichkeit. Immer wichtiger wird dabei die kardiovaskuläre Sicherheit. Mit der INAS-SCORE-Studie wurde erstmals eine große Praxisstudie durchgeführt, welche das kardiovaskuläre Sicherheitsprofil eines KOK mit Estradiolvalerat als Estrogenkomponente untersuchte. Im Mittelpunkt der Studie stand die Inzidenz venöser Thromboembolien (VTE) bei den Studienteilnehmerinnen aus Europa. Die Ergebnisse wurden der Zulassungsbehörde mitgeteilt, woraufhin eine Änderung in der Fachinformation vorgenommen wurde.

Organische Ursachen von gynäkologischen Blutungsstörungen und ihre Therapie

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLÄK
Mit freundlicher Unterstützung von gyne
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Blutungsstörungen sind ein gesundheitsökonomisch relevantes Problem. 30-40 % aller Frauen zwischen 15 und 40 Jahren nehmen das ambulante Gesundheitssystem wegen der ICD-Diagnosen N 92 (zu starke, zu häufige oder unregelmäßige Menstruation) und N 94 (Schmerz und andere Zustände im Zusammenhang mit den weiblichen Genitalorgane und dem Menstruationszyklus) an mindestens 2 von 4 Quartalen im Jahr in Anspruch.  Neben funktionellen Ursachen kommen mit zunehmendem Lebensalter auch organische Ursachen infrage. Sowohl in der Sprechstunde als auch in der Klinik steht heute ein breites Spektrum an gut wirksamen und wenig belastenden Therapien zur Behandlung der uterinen Blutungsstörungen zur Verfügung. Ein Überblick.

Fertilitätserhalt bei frühen Endometriumkarzinom

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von gynäkologische praxis
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Das Endometriumkarzinom ist nach dem Mamma-, Kolon- und Bronchialkarzinom das vierthäufigste Malignom der Frau. Obgleich es typischerweise eine Erkrankung der postmenopausalen Patientin ist, stieg die Inzidenz in den letzten Jahren auch bei jüngeren, prämenopausalen Frauen. Verantwortlich für diesen Anstieg zeichnet das häufigere Auftreten prädisponierender Risikofaktoren wie Adipositas, Diabetes mellitus Typ II und arterielle Hypertonie. Das Alter spielt auch in Hinblick auf die therapeutischen Maßnahmen eine Rolle. Viele Patientinnen äußern aufgrund noch nicht abgeschlossener Familienplanung den Wunsch nach Fertilitätserhalt, welcher allerdings nicht mit der operativen Therapie in Form der modifiziert radikalen Hysterektomie und der ggf. beidseitigen Adnexektomie vereinbar ist. Der vorliegende Beitrag befasst sich mit den Voraussetzungen, die für ein konservatives Vorgehen zwingend gegeben sein müssen, den möglichen fertilitätserhaltenden Therapieoptionen sowie dem Ablauf der onkologischen Nachsorge.

Schwangerschaftsverhütung bei Jugendlichen – ein Update

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLÄK
Mit freundlicher Unterstützung von gyne
Gesponsert von BERGWERK Werbeagentur GmbH; Betrag: € 150,-
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Die Kontrazeptionsberatung von Jugendlichen ist ein wichtiger Beitrag für die sexuelle Gesundheit Jugendlicher. In dieser Fortbildung werden die Vor- und Nachteile der gängigen Verhütungsmethoden in punkto Sicherheit, Risiken und Nebenwirkungen sowie Compliance vorgestellt und diskutiert.

Fehldiagnosen und Fallstricke bei weiblichen genitalen Fehlbildungen

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von gynäkologische praxis
Gesponsert von BERGWERK Werbeagentur GmbH; Betrag: € 300,-
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Als weibliche genitale Fehlbildungen werden angeborene Anomalien des inneren oder äußeren Genitale mit einer sehr breiten Varianz an Formen bezeichnet, deren Ursache bisher weitgehend ungeklärt ist. Zu der sehr heterogenen Gruppe der DSD (Disorders of Sexual Development) gehören angeborene Abweichungen der Geschlechtsdifferenzierung mit einer fehlenden Übereinstimmung von chromosomalem, gonadalem und phänotypischem Geschlecht. Sie können ursächlich für eine Sterilität oder Infertilität sein. Die Prävalenz von genitalen Fehlbildungen in der weiblichen Gesamtbevölkerung liegt bei 0,1–5 %. Aufgrund der Seltenheit, der breiten Varianz und der Komplexität von DSD ist eine akkurate Diagnostik essenziell, um Fehldiagnosen und daraus resultierende verzögerte oder falsche Therapien zu vermeiden.

Die Rolle von körperlicher Aktivität bei älteren Patientinnen

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von gyne
Gesponsert von BERGWERK Werbeagentur GmbH; Betrag: € 150,-
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Im Rahmen dieses Beitrags konnten nur ausgewählte Aspekte benannt werden. Themenfelder wie bspw. der Nutzen von körperlicher Aktivität bei gynäkologischen Tumoren, insbesondere dem Mammakarzinom, neurodegenerativen Erkrankungen, Depressionen etc. sind ebenfalls gut belegt, wurden aber nicht weiter vertieft [3]. In der Regel gelten zunächst die gleichen Empfehlungen wie eingangs beschrieben. Die wesentliche Herausforderung wird allerdings die Motivation zu einer Steigerung der Bewegung bleiben; insbesondere bei vorliegender Multimorbidität. Die Förderung von Alltagsaktivitäten, unterstützt durch Schrittzähler, (Vereins-)Angebote im Kontext Alterssport etc. können gute Einstiege sein. Dabei gilt es stets, die individuellen Neigungen und den jeweiligen Ausgangsstatus – sowohl was die körperliche Fitness, als auch die möglicherweise bereits vorliegenden Erkrankungen angeht − zu berücksichtigen. Gerade in dieser Altersgruppe werden gesundheitliche Gründe als mögliche Barrieren genannt; teilweise kann aber körperliche Aktivität diesen Beschwerden entgegensteuern (bspw. bei einer Inkontinenz). Hemmende als auch förderliche Aspekte sollten daher unbedingt thematisiert bzw. erfragt werden. Hinzu kommt, dass die körperliche Fitness am deutlichsten bei Neu- oder Wiedereinsteigern ansteigt, sodass jeder kleine Schritt/jede Aktivität mehr entsprechend wertgeschätzt werden sollte. Abschließend ist der Erhalt der Funktionalität sowie die Teilhabe am sozialen Leben eng mit der Lebensqualität verbunden, was sicherlich für ältere Menschen – Männer und Frauen – von der größten Bedeutung ist.

Mikrobiologische Diagnostik und Therapie von Harnwegsinfektionen bei Frauen – ein Update

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von gynäkologische praxis
Gesponsert von BERGWERK Werbeagentur GmbH; Betrag: € 300,-
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Harnwegsinfektionen (HWIs) zählen zu den häufigsten Infektionen der frauenärztlichen Praxis. Die Hälfte aller Frauen erleidet in ihrem Leben mindestens eine unkomplizierte HWI, wobei jede dritte eine Antibiotikatherapie nach sich zieht. Ob der hohen Prävalenz und Rezidivrate können HWIs als Volkskrankheit bezeichnet und unmittelbar mit der Antibiotikaresistenz in der Gemeinschaft assoziiert werden. Umso wichtiger ist daher eine profunde Kenntnis der verschiedenen Erscheinungsformen, der jeweiligen aktuellen Diagnostik-Standards und ein kritischer Umgang mit Antibiotika als Therapieform. Der vorliegende Artikel bietet eine aktuelle Übersicht darüber und greift dabei Empfehlungen der S3-Leitlinie »Epidemiologie, Diagnostik, Therapie, Prävention und Management unkomplizierter, bakterieller, ambulant erworbener HWIs bei erwachsenen Patienten« der Arbeitsgemeinschaft Wissenschaftlich Medizinischer Fachgesellschaften sowie »Antibiotic-Stewardship«-Aspekte auf.

Extrauteringravidität: Immer noch ein Notfall in der Gynäkologie

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von gyne
Gesponsert von BERGWERK Werbeagentur GmbH; Betrag: € 150,-
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Die Diagnose oder eigentlich besser der Verdacht auf eine Extrauteringravidität (EU) zwingt zu einer zügigen Abklärung, Handlung und Intervention. Trotz moderner diagnostischer Verfahren, die eine frühe Diagnosesicherung und notwendige Therapie prinzipiell ermöglichen, bleibt eine Extrauteringravidität eine potenziell lebensbedrohliche Situation. Eine schnelle Diagnosestellung und zügiges Handeln sind mitunter lebensrettend. Wenn bei einer Patientin im geschlechtsreifen Alter akute Schmerzen auftreten, muss bei der Differenzialdiagnose vorrangig an eine Extrauteringravidität gedacht werden. In dieser Notfallsituation wird häufig allerdings vernachlässigt, dass es sich ja auch bei der EU um einen Schwangerschaftsverlust mit allen psychischen Komponenten handelt. Im Folgenden werden mögliche Risikofaktoren, diagnostische Schritte und Therapieoptionen abgehandelt. Neben medizinischen Details, Diagnostik, Therapie und der zukünftigen Familienplanung sollten die medizinische Seite und auch die psychologische Verarbeitung nicht außer Acht gelassen werden.

Die Rolle der körperlichen Aktivität in der Schwangerschaft

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von gyne
Gesponsert von BERGWERK Werbeagentur GmbH; Betrag: € 150,-
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Aufgrund der guten Zugänglichkeit von werdenden Müttern sollte die  sensible Phase der Schwangerschaft unbedingt genutzt werden, um hinsichtlich eines gesunden Lebensstils und ausreichend Bewegung zu beraten und v. a. zu „entängstigen“. Dies betrifft sämtliche Personen, die im Umfeld von werdenden und/oder jungen Familien tätig sind wie Gynäkologen, Hebammen, aber auch Kinderärzte etc. Bislang gibt es leider kaum Untersuchungen über den Nutzen geführter Beratungen, bspw. im Sinne des motivierenden  Interviewing. Allgemein wird unterstützend vorgeschlagen, dass neben Informationen über den gesundheitlichen Benefit für Mutter und Kind, auch konkrete Zielsetzungen und der Alltagstransfer in Verhaltensstrategien integriert werden sollen. Auch eine Bündelung und Vereinheitlichung von Empfehlungen, wie bspw. von der Initiative „Gesund ins Leben Netzwerk junge Familie“, sollten 
beitragen, Unsicherheiten zu vermeiden sowie den Transfer zu erleichtern.

Blutungs- und Volumenmanagement sub- und postpartal

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von gynäkologische praxis
Gesponsert von BERGWERK Werbeagentur GmbH; Betrag: € 300,-
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Peri- und postpartale Blutungen der Frau stellen ein ernst zu nehmendes Gesundheitsrisiko dar und gehen mit einer deutlich erhöhten mütterlichen Morbidität einher, wenn sie nicht möglichst rasch erkannt und entsprechend behandelt werden. Eine frühe und sorgsame Risikofaktoreinschätzung und deren Behandlung bereits vor Komplikationseintritt ist unerlässlich, um übermäßigem, ungewöhnlichem Blutverlust vorzubeugen, z. B. bei vorliegender Gerinnungsstörung, Gefäßerkrankungen, Anämie oder bei Plazentationsanomalien. Als akute Maßnahmen zur Blutungsstillung und -versorgung haben sich verschiedene physikalische, medikamentöse wie auch chirurgische Behandlungsmethoden bewährt. Der vorliegende Beitrag beschreibt die Ursachen, Risikofaktoren, Präventionsmöglichkeiten und akute Versorgung/Therapie post- und peripartaler Blutungen unter Einbeziehung neuester medizinischer Erkenntnisse.

Schmerztherapie – ein wichtiger Schwerpunkt im Rahmen palliativer Therapiemaßnahmen

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
Mit freundlicher Unterstützung von gyne
Gesponsert von BERGWERK Werbeagentur GmbH; Betrag: € 150,-
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Basis für jede palliative Therapie ist eine ausreichende Schmerztherapie, die zur Schmerzfreiheit der Patientinnen führt. Dies erfordert allerdings neben klinischer Erfahrung auch häufig Geduld bis die Balance zwischen Nebenwirkungen und ausreichender Wirksamkeit gefunden ist. Das im folgenden vorgestellte WHO-Stufenkonzept und die Numerische Rating-Skala sollen hierbei Unterstützung und wichtige Anhaltspunkte bieten. Darüberhinaus stehen für die einzelnen Tumorerkrankungen symptomorientierte Maßnahmen zur Verfügung, die den

Patientinnen Erleichterung bringen können. In Abhängigkeit von Erkrankung und Metastasierungsmuster sind organspezifische Symptome in der Palliativsituation zu finden. Während für jede Tumorentität entsprechend dem Metastasierungsmuster unterschiedliche Therapieansätze eingesetzt werden, basiert das Schmerzkonzept auf gleichen Grundprinzipien je nach Schmerzform, Intensität und Schmerzqualität. Physiotherapie, physikalische Maßnahmen und nicht zuletzt die Lymphdrainage haben ebenso ihren Stellenwert wie eine Radiotherapie oder symptomorientierte Palliativmaßnahmen. Es sollte eine möglichst frühzeitige Einbindung der Patientin in Schmerzund Palliativkonzepte angestrebt werden. Bei den verschiedenen Organentitäten haben die im folgenden aufgeführten Maßnahmen keinen kurativen Ansatz, sondern die Aufgabe einer Symptomkontrolle im palliativen Sinn.

Venöse Thromboembolie in der Schwangerschaft und Postpartalzeit

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von gynäkologische praxis
Gesponsert von BERGWERK Werbeagentur GmbH; Betrag: € 300,-
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Das Risiko für venöse Thromboembolien (VTE) ist während der Schwangerschaft und der ersten Wochen postpartal erhöht. Etwa 80 % aller VTE manifestieren sich als isolierte tiefe Venenthrombose (TVT), während 20 % von einer symptomatischen Lungenembolie (LE) begleitet sind. Diagnosealgorithmen, die die klinische Wahrscheinlichkeit und die D-Dimer-Testung mit einbeziehen, sind an Schwangeren nicht ausreichend evaluiert. Bei klinischem Verdacht auf eine tiefe Venenthrombose oder Lungenembolie müssen daher primär bildgebende Verfahren zum Einsatz kommen. Wegen der mütterlichen und fötalen Strahlenbelastung werden radiologische Verfahren bei Schwangeren allerdings mit äußerster Zurückhaltung eingesetzt.

Harninkontinenz - Volkskrankheit und Tabu

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von gyne
Gesponsert von BERGWERK Werbeagentur GmbH; Betrag: € 150,-
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Die Harninkontinenz der Frau ist ein sehr häufiges Symptom, dem meist eine Überaktive Blase, eine Belastungsinkontinenz oder eine Mischharninkontinenz zugrunde liegt. Sie geht häufig mit einem hohen Leidensdruck der Betroffen einher und führt zu einer beträchtlichen Einschränkung der Lebensqualität. Nach wie vor handelt es sich hier um ein Tabuthema, obwohl zahlreiche, effektive Therapien bestehen. Ziel sollte es sein, Frauen zu ermutigen, über diese Symptome zu sprechen und eine entsprechende Diagnostik und Therapie einzuleiten.

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