Fortbildungen

Hier finden Sie alle unsere aktuellen Fortbildungen.
Wir bieten Ihnen ein breites Spektrum zertifizierter CME zu den unterschiedlichsten Themen und Fachgebieten.
Mit Abschluss eines Wissenstests können Sie 2-4 CME-Punkte sammeln.

Häufige vaginale Infektionen in der Schwangerschaft – Die Behandlungspfade

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von gyne
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Vaginale Infektionen gehören zu den häufigsten behandlungspflichtigen Erkrankungen der Frau. In der Schwangerschaft betreffen diese nicht nur die Patientin, sondern können auch das Kind gefährden. Risiken ergeben sich aus einer möglichen Auslösung eines Aborts oder einer Frühgeburt, meistens im Zusammenhang mit vorzeitiger Wehentätigkeit oder vorzeitigem Blasensprung. Eine Infektion mit bestimmten Erregern kann darüber hinaus zur kongenitalen Infektion des Neugeborenen führen. Im Folgenden werden häufig auftretende Infektionen in der Schwangerschaft erläutert und die möglichen Behandlungen besprochen.

Reproduktionsmedizinische und gynäkologische Spätfolgen der Sectionarbe

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von gyne
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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In einem Zeitraum von nur 15 Jahren, zwischen 2000 und 2015, hat sich die Anzahl der Geburten durch Kaiserschnitt (Sectio caesarea) weltweit fast verdoppelt [1]. Während, die Weltgesundheitsorganisation (WHO) davon ausgeht, dass bei etwa 15 % der Geburten ein Kaiserschnitt medizinisch indiziert wäre, ist die Sectiorate in manchen Industrieländern mittlerweile doppelt so hoch (Deutschland 2017: 30,5 %; Österreich: 29,6 %; Schweiz: 32,3 %; Italien 36,0 %) [2–5]. Verschiedene Faktoren haben zu diesem Trend beigetragen, unter anderem das kontinuierlich ansteigende Alter der Frauen bei der Geburt und damit auch der Risikofaktoren, sowie die zunehmende Tendenz zur vermeintlichen Risikoverminderung. Weitere Faktoren sind auch die persönliche Entscheidung der betroffenen Frauen und vielleicht auch eine liberalere Anwendung dieser Technik durch die Geburtshelfer. Interessanterweise zeigen einige europäische Länder wie Finnland oder die Niederlande deutlich niedrigere Sectioraten (16 % bzw. 17 %). Allein medizinische Gründe sind für diesen Unterschied nicht vorstellbar.

Seltene Ursachen für akute Unterbauchschmerzen in Gynäkologie und Geburtshilfe

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von gyne
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Akut auftretende, starke Unterbauschmerzen erfordern eine zielgerichtete effiziente Diagnostik und die schnelle interdisziplinäre Entscheidung darüber, ob eine operative Intervention erforderlich oder ob ein abwartendes Vorgehenmöglich ist. Bei den meisten gynäkologische Ursachen eines „akuten Abdomens“ ist außerdem stets zu berücksichtigen, welche Auswirkungen die Erkrankung oder dieOperation selbst auf die Fertilität und/oder die Ovarfunktion der Patientin haben. Ziel dieses Übersichtsartikelswares,wares, die Aufmerksamkeit für seltene Ursachen akuter Unterbauchschmerzen zu schärfen und einige Empfehlungen für dieDiagnostik und Therapie zu geben.

Möglichkeiten zur Prävention der Endometriose – medikamentös und operativ

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von gynäkologische praxis
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 500,-
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Mit geschätzten 40.000 Neuerkrankungen und 20.000 stationären Fällen pro Jahr ist in Deutschland die Endometriose eine der häufigsten gutartigen Erkrankungen der Frau in der Geschlechtsreife. Beeinträchtigungen der Lebensqualität der Patientinnen und ein erhöhtes Risiko für spezielle Ovarialkarzinome sind die Folge. Da die Erkrankung bis dato weder vollständig verstanden ist noch durch operative Maßnahmen oder Medikamente sicher kuriert werden kann, sind mögliche Maßnahmen zur Prävention ein umso wichtigerer Bestandteil des Behandlungsplans. Hierzu legt die Fortbildung den neusten Wissensstand rund um die Möglichkeiten zur Prävention dar und diskutiert eine Testmethode zur effizienteren Früherkennung der Erkrankung, den »KOK-Test«.

Aspekte der endokrinen Dermatologie

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von gyne
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Die Medizin ist nicht nur eine Wissenschaft, sondern – wenn sie angewandt wird – auch eine Kunst – eine Heilkunst. Obwohl prospektiv randomisierte Untersuchungen für die Klinik oberste Informationsquelle und Voraussetzungen für Richtlinien sind, werden viele Situationen im ärztlichen Alltag damit nicht abgedeckt. In bedingter Weise trifft das auch auf die endokrine Dermatologie zu. Obwohl es zahlreiche experimentelle Daten, Beobachtungsstudien und kleinere plazebokontrollierte Arbeiten auf diesem Gebiet gibt, fehlen doch Veröffentlichungen mit einer großen Fallzahl. Hier besteht zweifellos ein Nachholbedarf. Der Autor zeigt anhand einiger Beispiele der dermatologischen Endokrinologie auf, wieviel neues intellektuelles Potential im Fach der Frauenheilkunde ruht, das darauf wartet, gehoben zu werden.

Resilienz und psychische Gesundheit bei gynäkologischen Erkrankungen

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von gyne
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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In diesem Beitrag wird zunächst das Konzept der Resilienz als Persönlichkeitsmerkmal eingeführt und dessen Einfluss auf die psychische Belastung im Rahmen körperlicher Erkrankungen allgemein beschrieben. Darüber hinaus wird spezifisch auf Studien eingegangen, die den Zusammenhang zwischen Resilienz und psychischer Gesundheit bei gynäkologischen Patientinnen untersucht haben. In den fünf berücksichtigten Studien findet sich eine mittlere, signifikante Korrelation von r = 0,40. Eine höhere Resilienz geht dementsprechend mit einer besseren psychischen Gesundheit bei gynäkologischen Patienten einher. In der klinischen Praxis ist es daher von besonderer Bedeutung, Patientinnen mit geringer Resilienz zu identifizieren und diesen Patientinnen psychosoziale Unterstützung zukommen zu lassen, damit sie ihre individuellen Belastungen und Nöte besser bewältigen können. Kurzformen der Resilienzskala, wie z. B. die RS-13, können für die Identifikation dieser Patientinnen als reliables, valides und zeitökonomisches Messinstrument genutzt werden.

Chronische Infektionen und Wunden bei Lymphödemen. Ein Überblick

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von gynäkologische praxis
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 500,-
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Das sekundäre Lymphödem ist eine Komplikation, die im Rahmen gynäkologischer Eingriffe insbesondere infolge einer Lymphadenektomie in der axillären, pelvinen, paraaortalen, inguinalen oder femoralen Region auftreten kann. Trotz verbesserter operativer Techniken besteht derzeit je nach gynäkologischem Eingriff eine Inzidenz von 20–60 %. Angesichts des nicht zu unterschätzenden Risikos gilt es sich aus ärztlicher Sicht mit dem komplexen Krankheitsbild, den möglichen Folgeerscheinungen und der Behandlung des Lymphödems, welche interdisziplinär erfolgen sollte, auseinanderzusetzen. Die vorliegende Fortbildung fokussiert auf die dermatologischen Beschwerden und Folgeerkrankungen und geht dabei insbesondere auf die erhöhte Infektionsgefahr bei Lymphödem und das damit assoziierte Erysipelrisiko ein. Neben einer Übersicht der möglichen bakteriellen Eintrittspforten und der entsprechend angezeigten Behandlung beleuchtet der Beitrag auch die Problematik chronischer Wunden bei Lymphödem und stellt mögliche Therapieschemata vor.

Fertilitätserhalt bei Frauen – S2k-Leitlinie zur Fertilitätserhaltung bei onkologischen Erkrankungen

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von gyne
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Fortschritte in der Therapie maligner Erkrankungen und der Reproduktionsmedizin ermöglichen es vielen Patientinnen, auch nach zytotoxischer Therapie ihre Familienplanung in Angriff zu nehmen. Abhängig vom Alter der Patientin, der geplanten onkologischen Therapie und ihrer Dringlichkeit sowie vom Partnerstatus kommen verschiedene gut etablierte fertilitätserhaltende Maßnahmen infrage, um die Fruchtbarkeit der betroffenen Frau zu erhalten. Es bestehen die Möglichkeiten der Verwendung von GnRH-Agonisten zur Reduktion der ovariellen Schädigung, der Kryokonservierung von Oozyten und von Ovargewebe sowie der ovariellen Transposition. Viele der Methoden sind auch gut miteinander kombinierbar. Ein multimodales Konzept muss individuell mit der Patientin besprochen werden. Eine zügige und zeitparallele Zusammenarbeit mit einem spezialisierten Zentrum und die korrekte ausführliche Beratung der Patientinnen sind dabei unerlässlich. Im vorliegenden Artikel wird die Relevanz fertilitätserhaltender Maßnahmen für das Fachgebiet der Gynäkologie dargestellt und die derzeit anwendbaren fertilitätserhaltenden Maßnahmen für Frauen anhand der Handlungsempfehlungen der aktuellen S2k-Leitlinie „Fertilitätserhalt bei onkologischen Erkrankungen" (Stand 2017) vorgestellt.

Real World Study liefert Ergebnisse zur kardiovaskulären Sicherheit von Dienogest/Estradiolvalerat

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
Mit freundlicher Unterstützung von gyne
Gesponsert von Jenapharm GmbH & Co. KG; Betrag: 16.585,00 €
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Kombinierte orale Kontrazeptiva (KOK) mit Estrogen- und Gestagenkomponente bieten nicht nur eine hohe Verhütungssicherheit, sondern im Allgemeinen auch eine gute Verträglichkeit. Immer wichtiger wird dabei die kardiovaskuläre Sicherheit. Mit der INAS-SCORE-Studie wurde erstmals eine große Praxisstudie durchgeführt, welche das kardiovaskuläre Sicherheitsprofil eines KOK mit Estradiolvalerat als Estrogenkomponente untersuchte. Im Mittelpunkt der Studie stand die Inzidenz venöser Thromboembolien (VTE) bei den Studienteilnehmerinnen aus Europa. Die Ergebnisse wurden der Zulassungsbehörde mitgeteilt, woraufhin eine Änderung in der Fachinformation vorgenommen wurde.

Organische Ursachen von gynäkologischen Blutungsstörungen und ihre Therapie

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLÄK
Mit freundlicher Unterstützung von gyne
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Blutungsstörungen sind ein gesundheitsökonomisch relevantes Problem. 30-40 % aller Frauen zwischen 15 und 40 Jahren nehmen das ambulante Gesundheitssystem wegen der ICD-Diagnosen N 92 (zu starke, zu häufige oder unregelmäßige Menstruation) und N 94 (Schmerz und andere Zustände im Zusammenhang mit den weiblichen Genitalorgane und dem Menstruationszyklus) an mindestens 2 von 4 Quartalen im Jahr in Anspruch.  Neben funktionellen Ursachen kommen mit zunehmendem Lebensalter auch organische Ursachen infrage. Sowohl in der Sprechstunde als auch in der Klinik steht heute ein breites Spektrum an gut wirksamen und wenig belastenden Therapien zur Behandlung der uterinen Blutungsstörungen zur Verfügung. Ein Überblick.

Fertilitätserhalt bei frühen Endometriumkarzinom

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von gynäkologische praxis
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Das Endometriumkarzinom ist nach dem Mamma-, Kolon- und Bronchialkarzinom das vierthäufigste Malignom der Frau. Obgleich es typischerweise eine Erkrankung der postmenopausalen Patientin ist, stieg die Inzidenz in den letzten Jahren auch bei jüngeren, prämenopausalen Frauen. Verantwortlich für diesen Anstieg zeichnet das häufigere Auftreten prädisponierender Risikofaktoren wie Adipositas, Diabetes mellitus Typ II und arterielle Hypertonie. Das Alter spielt auch in Hinblick auf die therapeutischen Maßnahmen eine Rolle. Viele Patientinnen äußern aufgrund noch nicht abgeschlossener Familienplanung den Wunsch nach Fertilitätserhalt, welcher allerdings nicht mit der operativen Therapie in Form der modifiziert radikalen Hysterektomie und der ggf. beidseitigen Adnexektomie vereinbar ist. Der vorliegende Beitrag befasst sich mit den Voraussetzungen, die für ein konservatives Vorgehen zwingend gegeben sein müssen, den möglichen fertilitätserhaltenden Therapieoptionen sowie dem Ablauf der onkologischen Nachsorge.

Schwangerschaftsverhütung bei Jugendlichen – ein Update

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLÄK
Mit freundlicher Unterstützung von gyne
Gesponsert von BERGWERK Werbeagentur GmbH; Betrag: € 150,-
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Die Kontrazeptionsberatung von Jugendlichen ist ein wichtiger Beitrag für die sexuelle Gesundheit Jugendlicher. In dieser Fortbildung werden die Vor- und Nachteile der gängigen Verhütungsmethoden in punkto Sicherheit, Risiken und Nebenwirkungen sowie Compliance vorgestellt und diskutiert.

Fehldiagnosen und Fallstricke bei weiblichen genitalen Fehlbildungen

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von gynäkologische praxis
Gesponsert von BERGWERK Werbeagentur GmbH; Betrag: € 300,-
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Als weibliche genitale Fehlbildungen werden angeborene Anomalien des inneren oder äußeren Genitale mit einer sehr breiten Varianz an Formen bezeichnet, deren Ursache bisher weitgehend ungeklärt ist. Zu der sehr heterogenen Gruppe der DSD (Disorders of Sexual Development) gehören angeborene Abweichungen der Geschlechtsdifferenzierung mit einer fehlenden Übereinstimmung von chromosomalem, gonadalem und phänotypischem Geschlecht. Sie können ursächlich für eine Sterilität oder Infertilität sein. Die Prävalenz von genitalen Fehlbildungen in der weiblichen Gesamtbevölkerung liegt bei 0,1–5 %. Aufgrund der Seltenheit, der breiten Varianz und der Komplexität von DSD ist eine akkurate Diagnostik essenziell, um Fehldiagnosen und daraus resultierende verzögerte oder falsche Therapien zu vermeiden.

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