Fortbildungen

Hier finden Sie alle unsere aktuellen Fortbildungen.
Wir bieten Ihnen ein breites Spektrum zertifizierter CME zu den unterschiedlichsten Themen und Fachgebieten.
Mit Abschluss eines Wissenstests können Sie 2-4 CME-Punkte sammeln.

Paraneoplastische Syndrome aus internistischer Sicht

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von internistische praxis
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 500,-
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Paraneoplastische Syndrome werden je nach Definition und Diagnostik bei ca. 8–20 % der Patienten mit malignen Tumoren beschrieben. Sie können verschiedene Organsysteme betreffen und stellen eine entsprechend heterogene Gruppe von Symptomen und Symptomkomplexen dar. Verursacht werden sie nicht durch den lokal wachsenden Tumor selbst, sondern durch eine Veränderung des umgebenden Mikromilieus, sezernierte Hormone oder eine indirekt hervorgerufene Antikörperproduktion. Neben symptomatischen Therapien ist meist die Therapie der eigentlichen Tumorerkrankung die erfolgversprechendste Behandlungsoption von paraneoplastischen Syndromen.

Onkologische Bewegungsmedizin bei Brustkrebs. Rolle der Bewegungstherapie in der Onkologie

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von gynäkologische praxis
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Bewegungsprogramme in der Onkologie sind insbesondere in den letzten Jahren Gegenstand zahlreicher Studien und entsprechend der positiven Studienlage bereits in der onkologischen Versorgung implementiert. Allerdings finden derartige Programme überwiegend im Rahmen der Rehabilitation onkologischer Patienten und somit erst nach erfolgter Therapie statt. Die vorliegende Fortbildung thematisiert daher die Wirkung von Trainings- und Bewegungsprogrammen als supportivmedizinische Maßnahme vor bzw. insbesondere während onkologischer Therapien. Exemplarisch werden aktuelle Studienergebnisse zum potenziell vorteilhaften Einfluss von Bewegungstraining auf therapieinduzierte und krankheitsbedingte Symptome wie z. B. Fatigue und Polyneuropathie diskutiert. Unter Bezugnahme auf die Versorgungssituation in Deutschland wird als konkretes Beispiel eines bedarfsgerechten und individualisierbaren Bewegungsprogramms die »Onkologische Trainings- und Bewegungstherapie« vorgestellt.

Therapie des Multiplen Myeloms 2019 – Versuch einer aktuellen Standortbestimmung

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK
Mit freundlicher Unterstützung von ONKOLOGIE heute
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Als dritthäufigste hämatologische Tumorerkrankung kommt das Multiple Myelom in Deutschland auf ca. 6.500 Neuerkrankungen pro Jahr. Obwohl die Erkrankung nach wie vor nicht kurativ behandelt werden kann, haben neue therapeutische Optionen in System- und Supportivtherapie zu einer drastischen Verbesserung der Prognose in den letzten Jahren geführt. Die bemerkenswertesten Fortschritte haben sich in der Behandlung „älterer“ (d. h., nicht für eine Hochdosistherapie und autologe Stammzelltransplantation in Frage kommender) in der ersten Linie, sowie im Krankheitsrückfall mit wenigen Vorbehandlungen ergeben. Insgesamt nimmt die Anzahl der eingesetzten Komponenten in den Therapieprotokollen zu, wobei zahlreiche von ihnen keine zytostatische Chemotherapie mehr enthalten. Säulen der Myelomtherapie sind die immunmodulatorischen Substanzen, die Proteasom-Inhibitoren, die  monoklonalen Antikörper und für die jüngsten der Betroffenen die Melphalan-Hochdosistherapie mit autologer Stammzelltransplantation.

Aktueller Stand und Zukunftsvision in der Behandlung des Glioblastoms

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
Mit freundlicher Unterstützung von ONKOLOGIE heute
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Das Glioblastom ist der häufigste und bösartigste Gehirntumor im Erwachsenenalter. Die Inzidenz liegt bei 0,59−3,69 pro 100.000 Personen pro Jahr [1]. Der Tumor tritt überwiegend zwischen dem 45. und 70. Lebensjahr auf. Ein Risikofaktor für die Glioblastom-Entstehung ist die Exposition gegenüber ionisierender Strahlung [2]. Trotz einer multimodalen Therapie mit operativer Resektion, Strahlentherapie und Chemotherapie liegt das 2-Jahres-Überleben der Patienten bei nur 30−43 % in Studienkohorten und weitaus schlechter in bevölkerungsbasierten Serien. Die Prognose der Patienten hat sich trotz intensiver Forschung und Einführung neuer Therapien in den letzten drei Jahrzehnten um nur wenige Monate verbessert [3]. Die sehr begrenzte Lebenszeit der Patienten ist häufig geprägt von neurologischen Ausfällen und Tumor- bzw. Therapie-assoziierter Fatigue, die ein autonomes und selbstbestimmtes Leben erschweren. Anforderungen an die Behandlung und an innovative Therapieformen sind – neben der Verlängerung des Überlebens der Patienten – die Lebensqualität und Autonomie zu erhalten.

Aktuelle Aspekte der multimodalen Therapie des Ovarialkarzinoms

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
Mit freundlicher Unterstützung von ONKOLOGIE heute
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Das Ovarialkarzinom stellt eine aggressive Tumorerkrankung dar, die mit einer hohen Morbidität und Mortalität einhergeht. In den vergangenen Jahrzehnten konnte die onkologische Versorgung mit der Optimierung der operativen Therapie sowie der Einführung der platinhaltigen Chemotherapie verbessert werden. Neue Therapieoptionen, die zunehmend zu einer individualisierten Therapieempfehlung führen und vom behandelnden (Gynäko-)Onkologen im Rahmen der Beratung mit der Patientin zu berücksichtigen sind, wurden in den letzten Jahren entwickelt. Hierunter fallen die zielgerichteten VEGF-Antikörper sowie die PARP-Inhibitoren, aber auch prospektiv weitere Substanzklassen wie Checkpoint-Inhibitoren, deren Bedeutung in der Tumortherapie noch diskutiert werden muss. Grundlage der Therapie ist dabei neben dem korrekten operativen Staging die genetische Diagnostik. Einen Überblick über den derzeitigen Stand der multimodalen Therapie soll die folgende Abhandlung bieten.

Aktuelle Therapiekonzepte des duktalen Adenokarzinoms des Pankreas

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
Mit freundlicher Unterstützung von ONKOLOGIE heute
Gesponsert von BERGWERK Werbeagentur GmbH; Betrag: € 250,-
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Nach den aktuellen statistischen Daten erkranken in Deutschland jährlich ungefähr 17.000 Menschen an einem Pankreaskarzinom. Mit einem Anteil von ca. 95 % machen Adenokarzinome (insbesondere duktalen Ursprungs) den Großteil der Pankreaskarzinome aus. Leider werden diese meist erst in einem fortgeschrittenen Stadium ohne kurative Behandlungsoptionen diagnostiziert. Die Prognose der erkrankten Patienten ist daher entsprechend schlecht – die 5-Jahres-Überlebensraten von 10 % (Frauen) beziehungsweise 9 % (Männer) gehören zu den Schlechtesten aller Tumorentitäten. Eine vollständige Resektion des Tumors stellt den einzigen kurativen Therapieansatz dar, ist jedoch nur bei ca. 15–20% der Patienten möglich. Bei der Mehrzahl der Patienten ist daher primär eine Systemtherapie erforderlich. Dieser Artikel soll eine Übersicht über die aktuellen, stadienadaptierten Therapiekonzepte des duktalen Adenokarzinoms des Pankreas geben. Die verbleibenden 5 % der Pankreaskarzinome entfallen auf Tumoren anderen (insbesondere endokrinen und neuroendokrinen) Ursprungs. Diese Tumoren unterscheiden sich in ihrer Prognose und Therapie deutlich von den Adenokarzinomen des Pankreas und sind nicht Gegenstand dieses Artikels.

NSCLC Stadium III – Aktuelle Behandlungsmöglichkeiten und neue Therapiekonzepte

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
Mit freundlicher Unterstützung von ONKOLOGIE heute
Gesponsert von AstraZeneca GmbH; Betrag: € 8.900,-
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Die Letalität von Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) ist sehr hoch, weil dieser Tumor in den meisten Fällen bereits in einem weit fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert wird. Ein Intermediärstadium zwischen frühen und metastasierten Tumoren stellt das klinische Stadium III dar, das aber hinsichtlich seiner lokalen und regionären Ausbreitung sehr heterogen ist. Vor allem die Verteilung und die Lage befallener Lymphknoten bestimmt darüber, ob ein Patient noch in kurativer Absicht operiert werden kann oder nicht. Ein inoperables Stadium III wird bislang im Regelfall mittels Radiochemotherapie, bevorzugt simultan, behandelt. Eine Chance auf Heilung ist hier noch vorhanden, aber sie ist gering. Erhöht werden kann sie möglicherweise durch neuere Therapiekonzepte, bei denen die Radiochemotherapie mit nachfolgenden immunonkologischen Therapien kombiniert wird.

Aktuelle Therapiekonzepte in der Behandlung der Akuten Myeloischen Leukämie (AML)

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
Mit freundlicher Unterstützung von ONKOLOGIE heute
Gesponsert von BERGWERK Werbeagentur GmbH; Betrag: € 150,-
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Die akute myeloische Leukämie (AML) ist eine lebensbedrohliche Erkrankung, die bislang bei der Mehrzahl der Erkrankten nicht geheilt werden kann. Die Therapiekonzepte der AML unterscheiden sich in Abhängigkeit der Patientencharakteristik, wobei eine intensive Therapiestrategie mit kurativer Intention von einer niedrig dosierten zytoreduktiven Behandlung abzugrenzen ist. Der Artikel gibt einen Überblick über die aktuellen therapeutischen Standards sowie weitere in der Entwicklung befindliche Therapieansätze.

Diagnostik und Therapieoptionen bei Osteosarkomen

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
Mit freundlicher Unterstützung von ONKOLOGIE heute
Gesponsert von BERGWERK Werbeagentur GmbH; Betrag: € 150,-
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Das Osteosarkom gehört zu den sehr seltenen Tumorerkrankungen. Da initial meist unspezifische Beschwerden vorliegen, sind eine genaue Anamnese sowie sehr gute Kenntnisse zur Altersverteilung, typischen Lokalisation und möglichen Risikofaktoren notwendig, um lange Zeitintervalle zwischen erstem Symptom und definitiver Diagnose und damit möglicherweise eine Verschlechterung der Heilungschancen zu vermeiden. Da bereits bei der Diagnosestellung mittels Biopsie für den weiteren Behandlungserfolg wichtige Regeln zu beachten sind, soll die Betreuung möglichst früh durch in der Behandlung von Knochensarkomen erfahrene Spezialisten in einem multidisziplinären Team erfolgen.

Aktuelle Aspekte zur Diagnostik und Therapie des Vulvakarzinoms

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
Mit freundlicher Unterstützung von ONKOLOGIE heute
Gesponsert von BERGWERK Werbeagentur GmbH; Betrag: € 150,-
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Vulvakarzinome können auf dem Boden einer Infektion mit humanen Papillomviren (HPV) oder aber davon unabhängig entstehen. Entsprechend werden auch die Vorstufen des invasiven Karzinoms eingeteilt in die sogenannte undifferenzierte (uVIN) und die differenzierte (dVIN) vulväre intraepitheliale Neoplasie. Häufig entsteht eine dVIN und ggf. anschließend ein invasives Karzinom bei lange vorbestehendem Lichen sclerosus der Vulva. Wenngleich das Vulvakarzinom eine noch eher seltene Tumorentität ist, sind immer mehr Patientinnen davon betroffen, und zwar zunehmend Frauen unter 50 Jahren. Das Bewusstsein der Öffentlichkeit für Vulvakarzinome ist klein, aber die Betroffenen finden in Selbsthilfegruppen Rat und Hilfe über die rein medizinische Betreuung hinaus.

Das klassische Hodgkin-Lymphom und das nodulär Lymphozyten-prädominante Hodgkin-Lymphom: Standardtherapie, neue Empfehlungen und Ausblick

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: BLAEK Bayern
Mit freundlicher Unterstützung von ONKOLOGIE heute
Gesponsert von BERGWERK Werbeagentur GmbH; Betrag: € 150,-
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Das Hodgkin-Lymphom (HL) ist eine maligne Erkrankung des lymphatischen Systems. Insbesondere junge Erwachsene sind betroffen. Das HL kann aber auch im höheren Lebensalter auftreten. Je nach initialer Stadieneinteilung und risikoadaptierter Stratifizierung basiert die Standardtherapie des HL derzeit noch auf Chemo- und Strahlentherapie. Durch diese stadien- und risikoadaptierte Therapie können heute über 90 % der Patienten langfristig geheilt werden [1–3]. Das HL stellt somit eine der am besten behandelbaren onkologischen Entitäten dar. Weniger gutes Ansprechen hingegen zeigt die Therapie von Patienten, die nach der konventionellen Radio- und Chemotherapie rezidivieren oder sogar einen refraktären Verlauf zeigen (r/r HL).  Chemotherapie ist in diesen Fällen häufig nicht mehr ausreichend wirksam. Mit einer Rezidiv-Therapie können letztlich nur noch 50 % der Patienten eine komplette Remission (CR) für einen längeren Zeitraum erreichen [4, 5]. Nach erneutem Progress sind die Ansprechraten auf eine konventionelle Therapie gering und das Ansprechen ist meist nur von kurzer Dauer [6]. Neue Zulassungen für Immuntherapeutika bieten hier seit Kurzem weitere Therapieansätze mit potentiell kurativem Ansatz.

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