Fortbildungen

Hier finden Sie alle unsere aktuellen Fortbildungen.
Wir bieten Ihnen ein breites Spektrum zertifizierter CME zu den unterschiedlichsten Themen und Fachgebieten.
Mit Abschluss eines Wissenstests können Sie 2-4 CME-Punkte sammeln.

Psychoonkologie in Klinik und Praxis

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von onkologie heute
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Die Aufgaben der Psychoonkologie sind vielfältig. Sie soll Anleitung und Unterstützung bei dem Prozess der Krankheitsbewältigung sein, mit dem Ziel, möglichst günstige Voraussetzungen für den Krankheitsverlauf zu schaffen. Sie soll den Kreislauf von Angst und Anspannung, der zahlreiche Medikamentenreaktionen (z. B. Übelkeit bei Chemotherapie oder Schmerzen) verstärken kann, unterbrechen. Sie ist das Angebot einer stützenden therapeutischen Beziehung, orientiert an den Erfordernissen von Krankheitsverlauf und medizinischen Notwendigkeiten.

Diagnostik und Therapie Myelodysplastischer Syndrome

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von onkologie heute
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Die MDS sind klonale Stammzellerkrankungen, die durch Dysplasiezeichen, zytogenetische und molekulargenetische Aberrationen und zum Teil durch einen erhöhten Blastenanteil gekennzeichnet sind.Die Patienten weisen in erster Linie Zeichen der hämatopoietischen Insuffizienz − insbesondere Anämiesymptome − auf. Einemöglichst exakte Diagnostik ist unerlässlich. Die Prognose wird durch das Progressionsrisiko in eine akute myeloische Leukämie, sowie durch zytopeniebedingte 
Komplikationen und patienteneigene Faktoren wie Alter und Komorbiditäten beeinflusst. Das revidierte International Prognostic Scoring System (IPSS-R) ist das Standardinstrument zur Prognoseabschätzung und dient der Planung einer risikoadaptierten Therapie. Niedrigrisiko-Patienten werden mit supportiven Maßnahmen wie Transfusionen, Erythropoietin, Lenalidomid bei del(5q), Luspatercept 
bei ringsideroblastischem Phänotyp und ggf. Eisenchelation behandelt. Die Therapie der Hochrisiko-Patienten zielt auf die Verlängerung der Lebenserwartung ab. Eine allogene Stammzelltransplantation in kurativer Intention sollte in Erwägung gezogen werden. In palliativer Intention kann 5-Azazytidine,ggf. in Kombination mit Venetoclax eingesetzt werden. Für viele Patienten steht aber keine zugelassene Therapie zur Verfügung,weshalb diese Patienten in klinischen Studien behandelt werden sollten. 
Die MDS-Zentren der Deutschen MDS Studiengruppe sind immer bereit, Patienten individuell zu beraten und bei der Planung der Therapiekonzepte zu helfen. Die klinischen Studien in Deutschland werden ebenfalls von der D-MDS Studiengruppe koordiniert und durchgeführt.

Das maligne Melanom – State of the Art

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von onkologie heute
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Das maligne Melanom ist ein aggressiver Hauttumor, der zu einer frühzeitigen sowohl hämatogenen als auch lymphogenen Metastasierung neigt. In Deutschland ist das Melanom für etwa 90% aller durch Hautkrebs bedingten Sterbefälle verantwortlich. In den letzten Jahrzehnten konnte eine stetige Zunahme der Inzidenz beobachtet werden, und die Zahl der Neuerkrankungen für das Jahr 2020 wird auf über 25.000 geschätzt.

Risikofaktoren für ein Melanom sind eine positive Eigen- oder Familienanamnese, das Vorhandensein multipler, insbesondere atypischer Nävi, sowie eine erhöhte intermittierende UV-Exposition, häufige Sonnenbrände und die Nutzung von Solarien.

Obwohl sich das Melanom klinisch sehr unterschiedlich präsentieren kann, wird ein Großteil der Melanome bereits in Rahmen einer klinischen Untersuchung unter Zuhilfenahme der Dermatoskopie erkannt. Die endgültige histologische Diagnosesicherung erfolgt nach chirurgischer Exzision des Primärtumors. Die Festlegung des weiteren therapeutischen Procedere und Einschätzung der Prognose fußt dann auf dem histologischen Befund und den Ergebnissen der stadienadaptierten Ausbreitungsdiagnostik.

Seit einigen Jahren stehen im fortgeschrittenen Krankheitsstadium mit den Immuncheckpoint-Inhibitoren und der zielgerichteten Therapie mittels BRAF- und MEK-Inhibitoren wirksame Behandlungsoptionen zur Verfügung, die zu einer relevanten Prognoseverbesserung geführt haben. Mittlerweile konnte für einige dieser Therapien auch eine Reduzierung des Rezidivrisikos in der adjuvanten Behandlung gezeigt werden.

Aufgrund des bestehenden Rezidivrisikos sowie der Möglichkeit der Entwicklung von Zweitmelanomen werden die Patienten nach erfolgreicher Therapie einer risikoadaptierten Nachsorge zugeführt, welche sich über einen Zeitraum von 10 Jahren erstreckt.

Immuntherapie des metastasierten Nierenzellkarzinoms mit Immuncheckpoint-Inhibitoren: ASCO-Update

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von onkologie heute
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Die Erstlinientherapie des metastasierten Nierenzellkarzinoms (mRCC) hat sich im vergangenen Jahr durch die Zulassung von drei neuen Kombinationen grundlegend verändert. Die PD-1/PD-L1-Immuncheckpoint-Inhibitoren werden das neue „Rückgrat“ von Kombinationstherapien und lösen die Monotherapie mit Angiogenesehemmern ab. Der PD-1-Antikörper Pembrolizumab bzw. der PD-L1-Antikörper Avelumab sind jeweils in Kombination mit dem VEGFR-TKI Axitinib zugelassen. Bei intermediärem bzw. hohem Risiko nach IMDC ist der PD-1-Antikörper Nivolumab in Kombination mit dem CTLA-4-Immuncheckpoint-Inhibitor Ipilimumab zugelassen. Der Beitrag gibt eine Übersicht über die neuen Kombinations-Therapien beim Nierenzellkarzinom − einschließlich der vor kurzem auf dem virtuellen ASCO-Jahreskongress vorgestellten 2-Jahresdaten für Axitinib + Pembrolizumab.

Interdisziplinäre Behandlung des Retinoblastoms

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von onkologie heute
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Das Retinoblastom ist ein Tumor der Netzhaut, der vor allem bei Säuglingen und Kleinkindern auftritt. Die Inzidenz liegt weltweit bei ca. 1 in 18.000 Lebendgeburten. In Deutschland erkranken ca. 45 Kinder pro Jahr an einem Retinoblastom und die Hälfte dieser Kinder trägt ein erbliches Tumorprädispositionssyndrom. In Deutschland ist der Tumor aufgrund einer frühzeitigen Diagnose fast immer auf das Auge begrenzt und daher liegt die 5-Jahresüberlebensrate bei über 95 %. Bei der interdisziplinären Therapieplanung stehen die Heilung des Tumors und das Überleben an erster Stelle, aber insbesondere bei Erkrankung beider Augen haben der Erhalt des Sehvermögens und die Vermeidung von Spätfolgen eine hohe Relevanz.

CML: State-of-the-Art − Therapie mit Tyrosinkinase-Inhibitoren

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von onkologie heute
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Die chronische myeloische Leukämie (CML) zählt zu den myeloproliferativen Neoplasien (MPN) und ist charakterisiert durch eine unkontrollierte Vermehrung der Granulozyten und deren Vorstufen im Knochenmark. In Deutschland erkranken jährlich 1.000–1.200 Menschen an der CML. Die Diagnostik und die Therapie der CML ist beispielhaft in der Behandlung neoplastischer Erkrankungen und wurde durch die Einführung der Tyrosinkinase-Inhibitoren (TKI) im Jahr 2002 grundlegend revolutioniert. In allen Prognosegruppen und in allen Altersstufen konnte der Krankheitsverlauf und das langfristige Überleben durch die TKI-Therapie maßgeblich verbessert werden. Heute entspricht die Lebenserwartung der CML-Patienten fast der Normalbevölkerung.

Periphere und zentrale Neurotoxizität nach Tumortherapie

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
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Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Im Rahmen der Behandlung maligner Tumoren können neurologische Nebenwirkungen auftreten, wobei das periphere Nervensystem häufiger betroffen ist als das zentrale. Chemotherapeutika mit hohem Neurotoxizitätspotenzial am peripheren Nervensystem sind Platin-Derivate, Mikrotubuli-affine Substanzen, Proteasom-Inhibitoren und außerdem der Angiogenese-Inhibitor Thalidomid. Die höchste Inzidenz hat die Chemotherapie-induzierte periphere Neuropathie (CIPN), eine oft dosislimitierende, vorwiegend sensible Polyneuropathie. Das Risiko einer Chemotherapie-induzierten zentralen Neurotoxizität (CICN) wird durch eine vorausgegangene oder simultane Strahlentherapie des ZNS erhöht.

Endometriose-assoziierte Malignome - Welche Konsequenzen für die Praxis?

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von onkologie heute
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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In den letzten Jahren haben verschiedene Studien gezeigt, dass Patientinnen mit Endometriose ein bis zu 3-fach erhöhtes Risiko haben, an einem low-grade-serösen, endometroiden oder klarzelligen Ovarialkarzinoms zu erkranken. Eine Resektion bei gesunden Patientinnen und ggf. auch eine Adnexektomie ist eine gute Option das Risiko eines Karzinoms zu vermindern – das gilt ebenso für die Langzeiteinnahme oraler Kontrazeptiva.

Was bringen Änderungen moderner Lifestylefaktoren in der Primärprävention des Mammakarzinoms?

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von onkologie heute
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Verschiedene epidemiologische Beobachtungen lassen bereits einen Zusammenhang zwischen Umweltfaktoren und der Häufigkeit von Brustkrebs vermuten. So weist die Brustkrebsinzidenz zwischen Ländern mit westlichem Lebensstil im Vergleich zu afrikanischen oder asiatischen Ländern auffällige Unterschiede auf. Auch wenn die Liste vermutlicher Risikofaktoren inzwischen unüberschaubar groß ist, gelingt der Nachweis einer Assoziation zwischen Risikofaktor und Brustkrebsinzidenz nur selten eindeutig. Für die Mehrzahl der postulierten Faktoren ist die Evidenz hingegen schwach. Der vorliegende Beitrag fokussiert sich auf Lebensstilfaktoren, die eine vergleichsweise gesicherte Assoziation mit dem Brustkrebsrisiko aufweisen.

Therapie der Essentiellen Thrombozythämie – Wenn weniger mehr ist

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Blaek
Mit freundlicher Unterstützung von onkologie heute
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Die Essentielle Thrombozythämie (ET) gehört zur Gruppe der Philadelphia-Chromosom-negativen Myeloproliferativen Neoplasien. Auf der Basis molekularbiologischer Analysen (JAK2, CALR, MPL) können verschiedene Subtypen unterschieden werden. Betroffene haben eine beinahe normale Lebenserwartung, jedoch können in Abhängigkeit spezifischer Risikofaktoren bei den Patienten kardiovaskuläre Komplikationen auftreten, die riskoadaptiert mit Thrombozytenaggregationshemmern oder zytoreduktiv wirkenden Medikamenten behandelt werden müssen. Eine Progression in eine Post-ET Myelofibrose oder in eine akute Leukämie tritt nur selten auf.

Das Hepatozelluläre Karzinom

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Blaek
Mit freundlicher Unterstützung von onkologie heute
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Primäre Lebertumoren, von denen das hepatozelluläre Karzinom (HCC) mit 90 % den Hauptanteil bildet, stellen die fünfthäufigste Tumorentität dar. Trotz stetiger Therapiefortschritte ist die Mortalität weiterhin sehr hoch, sodass das HCC weltweit die zweithäufigste krebsbedingte Todesursache darstellt [1]. Da das HCC meist symptomarm ist, erfolgt die Erstdiagnose häufig erst im fortgeschrittenen Tumorstadium. Zu diesem Zeitpunkt sind kurative Therapieansätze (Resektion, Ablation und Transplantation) oft nicht mehr möglich und es muss auf lokoregionäre und systemische Therapien zurückgegriffen werden. Letztere nutzen unter anderem die für das HCC charakteristische Hypervaskularisation aus, indem sie versuchen diese auf molekularer Ebene zu unterbinden.

Ernährung und Sport bei Krebs

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von gynäkologische praxis
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 500,-
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Muskelmassenverlust bei Krebserkrankungen kann nicht nur die körperliche Leistungsfähigkeit und Lebensqualität reduzieren, sondern auch die Verträglichkeit der antitumoralen Therapie beeinträchtigen. Um den gesteigerten Proteinumsatz auszugleichen und den Muskelabbau zu stoppen bzw. den Muskelaufbau wieder zu aktivieren, wird eine proteinreiche Ernährung empfohlen. Körperliches Training stellt eine weitere wichtige Maßnahme in der multimodalen Therapie der Tumorkachexie dar. Die Fortbildung erläutert die synergistischen Effekte einer Kombination aus einer individualisierten, eiweißreichen Ernährungstherapie und einem gezielten körperlichen. Zudem wird der präventive Einfluss einer gesunden Ernährung, eines normalen Körpergewichtes und adäquater körperlicher Aktivität auf die Inzidenz von Krebserkrankungen betont.

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