Fortbildungen

Hier finden Sie alle unsere aktuellen Fortbildungen.
Wir bieten Ihnen ein breites Spektrum zertifizierter CME zu den unterschiedlichsten Themen und Fachgebieten.
Mit Abschluss eines Wissenstests können Sie 2-4 CME-Punkte sammeln.

CML: State-of-the-Art − Therapie mit Tyrosinkinase-Inhibitoren

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von onkologie heute
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
Weiterempfehlen


Die chronische myeloische Leukämie (CML) zählt zu den myeloproliferativen Neoplasien (MPN) und ist charakterisiert durch eine unkontrollierte Vermehrung der Granulozyten und deren Vorstufen im Knochenmark. In Deutschland erkranken jährlich 1.000–1.200 Menschen an der CML. Die Diagnostik und die Therapie der CML ist beispielhaft in der Behandlung neoplastischer Erkrankungen und wurde durch die Einführung der Tyrosinkinase-Inhibitoren (TKI) im Jahr 2002 grundlegend revolutioniert. In allen Prognosegruppen und in allen Altersstufen konnte der Krankheitsverlauf und das langfristige Überleben durch die TKI-Therapie maßgeblich verbessert werden. Heute entspricht die Lebenserwartung der CML-Patienten fast der Normalbevölkerung.

Periphere und zentrale Neurotoxizität nach Tumortherapie

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von onkologie heute
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
Weiterempfehlen


Im Rahmen der Behandlung maligner Tumoren können neurologische Nebenwirkungen auftreten, wobei das periphere Nervensystem häufiger betroffen ist als das zentrale. Chemotherapeutika mit hohem Neurotoxizitätspotenzial am peripheren Nervensystem sind Platin-Derivate, Mikrotubuli-affine Substanzen, Proteasom-Inhibitoren und außerdem der Angiogenese-Inhibitor Thalidomid. Die höchste Inzidenz hat die Chemotherapie-induzierte periphere Neuropathie (CIPN), eine oft dosislimitierende, vorwiegend sensible Polyneuropathie. Das Risiko einer Chemotherapie-induzierten zentralen Neurotoxizität (CICN) wird durch eine vorausgegangene oder simultane Strahlentherapie des ZNS erhöht.

Endometriose-assoziierte Malignome - Welche Konsequenzen für die Praxis?

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von onkologie heute
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
Weiterempfehlen


In den letzten Jahren haben verschiedene Studien gezeigt, dass Patientinnen mit Endometriose ein bis zu 3-fach erhöhtes Risiko haben, an einem low-grade-serösen, endometroiden oder klarzelligen Ovarialkarzinoms zu erkranken. Eine Resektion bei gesunden Patientinnen und ggf. auch eine Adnexektomie ist eine gute Option das Risiko eines Karzinoms zu vermindern – das gilt ebenso für die Langzeiteinnahme oraler Kontrazeptiva.

Was bringen Änderungen moderner Lifestylefaktoren in der Primärprävention des Mammakarzinoms?

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von onkologie heute
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
Weiterempfehlen


Verschiedene epidemiologische Beobachtungen lassen bereits einen Zusammenhang zwischen Umweltfaktoren und der Häufigkeit von Brustkrebs vermuten. So weist die Brustkrebsinzidenz zwischen Ländern mit westlichem Lebensstil im Vergleich zu afrikanischen oder asiatischen Ländern auffällige Unterschiede auf. Auch wenn die Liste vermutlicher Risikofaktoren inzwischen unüberschaubar groß ist, gelingt der Nachweis einer Assoziation zwischen Risikofaktor und Brustkrebsinzidenz nur selten eindeutig. Für die Mehrzahl der postulierten Faktoren ist die Evidenz hingegen schwach. Der vorliegende Beitrag fokussiert sich auf Lebensstilfaktoren, die eine vergleichsweise gesicherte Assoziation mit dem Brustkrebsrisiko aufweisen.

Therapie der Essentiellen Thrombozythämie – Wenn weniger mehr ist

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Blaek
Mit freundlicher Unterstützung von onkologie heute
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
Weiterempfehlen


Die Essentielle Thrombozythämie (ET) gehört zur Gruppe der Philadelphia-Chromosom-negativen Myeloproliferativen Neoplasien. Auf der Basis molekularbiologischer Analysen (JAK2, CALR, MPL) können verschiedene Subtypen unterschieden werden. Betroffene haben eine beinahe normale Lebenserwartung, jedoch können in Abhängigkeit spezifischer Risikofaktoren bei den Patienten kardiovaskuläre Komplikationen auftreten, die riskoadaptiert mit Thrombozytenaggregationshemmern oder zytoreduktiv wirkenden Medikamenten behandelt werden müssen. Eine Progression in eine Post-ET Myelofibrose oder in eine akute Leukämie tritt nur selten auf.

Das Hepatozelluläre Karzinom

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Blaek
Mit freundlicher Unterstützung von onkologie heute
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
Weiterempfehlen


Primäre Lebertumoren, von denen das hepatozelluläre Karzinom (HCC) mit 90 % den Hauptanteil bildet, stellen die fünfthäufigste Tumorentität dar. Trotz stetiger Therapiefortschritte ist die Mortalität weiterhin sehr hoch, sodass das HCC weltweit die zweithäufigste krebsbedingte Todesursache darstellt [1]. Da das HCC meist symptomarm ist, erfolgt die Erstdiagnose häufig erst im fortgeschrittenen Tumorstadium. Zu diesem Zeitpunkt sind kurative Therapieansätze (Resektion, Ablation und Transplantation) oft nicht mehr möglich und es muss auf lokoregionäre und systemische Therapien zurückgegriffen werden. Letztere nutzen unter anderem die für das HCC charakteristische Hypervaskularisation aus, indem sie versuchen diese auf molekularer Ebene zu unterbinden.

Ernährung und Sport bei Krebs

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von gynäkologische praxis
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 500,-
Weiterempfehlen


Muskelmassenverlust bei Krebserkrankungen kann nicht nur die körperliche Leistungsfähigkeit und Lebensqualität reduzieren, sondern auch die Verträglichkeit der antitumoralen Therapie beeinträchtigen. Um den gesteigerten Proteinumsatz auszugleichen und den Muskelabbau zu stoppen bzw. den Muskelaufbau wieder zu aktivieren, wird eine proteinreiche Ernährung empfohlen. Körperliches Training stellt eine weitere wichtige Maßnahme in der multimodalen Therapie der Tumorkachexie dar. Die Fortbildung erläutert die synergistischen Effekte einer Kombination aus einer individualisierten, eiweißreichen Ernährungstherapie und einem gezielten körperlichen. Zudem wird der präventive Einfluss einer gesunden Ernährung, eines normalen Körpergewichtes und adäquater körperlicher Aktivität auf die Inzidenz von Krebserkrankungen betont.

Paraneoplastische Syndrome aus internistischer Sicht

Mögliche CME-Punkte: 4
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von internistische praxis
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 500,-
Weiterempfehlen


Paraneoplastische Syndrome werden je nach Definition und Diagnostik bei ca. 8–20 % der Patienten mit malignen Tumoren beschrieben. Sie können verschiedene Organsysteme betreffen und stellen eine entsprechend heterogene Gruppe von Symptomen und Symptomkomplexen dar. Verursacht werden sie nicht durch den lokal wachsenden Tumor selbst, sondern durch eine Veränderung des umgebenden Mikromilieus, sezernierte Hormone oder eine indirekt hervorgerufene Antikörperproduktion. Neben symptomatischen Therapien ist meist die Therapie der eigentlichen Tumorerkrankung die erfolgversprechendste Behandlungsoption von paraneoplastischen Syndromen.

Onkologische Bewegungsmedizin bei Brustkrebs. Rolle der Bewegungstherapie in der Onkologie

Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von gynäkologische praxis
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
Weiterempfehlen


Bewegungsprogramme in der Onkologie sind insbesondere in den letzten Jahren Gegenstand zahlreicher Studien und entsprechend der positiven Studienlage bereits in der onkologischen Versorgung implementiert. Allerdings finden derartige Programme überwiegend im Rahmen der Rehabilitation onkologischer Patienten und somit erst nach erfolgter Therapie statt. Die vorliegende Fortbildung thematisiert daher die Wirkung von Trainings- und Bewegungsprogrammen als supportivmedizinische Maßnahme vor bzw. insbesondere während onkologischer Therapien. Exemplarisch werden aktuelle Studienergebnisse zum potenziell vorteilhaften Einfluss von Bewegungstraining auf therapieinduzierte und krankheitsbedingte Symptome wie z. B. Fatigue und Polyneuropathie diskutiert. Unter Bezugnahme auf die Versorgungssituation in Deutschland wird als konkretes Beispiel eines bedarfsgerechten und individualisierbaren Bewegungsprogramms die »Onkologische Trainings- und Bewegungstherapie« vorgestellt.

Registrierung

Registrieren Sie sich jetzt
in wenigen Schritten!

Jetzt registrieren!

Login für Fachkreise

Um Fortbildungen bearbeiten zu können, müssen Sie sich einloggen.