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Der Einfluss des Humanen Papillomavirus auf die Entstehung und Prognose des Peniskarzinoms

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Zwei hauptsächliche Entstehungswege des Peniskarzinoms sind bekannt: ein HPV-assoziierter (HPV: Humanes Papillomavirus) und ein HPV-unabhängiger auf der Grundlage chronischer Infektionen des äußeren männlichen Genitale. Folglich kann die HPV-Impfung zu den präventiven Maßnahmen dieses Karzinoms zählen. Eine flächendeckende Krebsfrüherkennung mit konsekutiver Behandlung von Vorstufen des Peniskarzinoms existiert in Deutschland u.a. aufgrund der Seltenheit der Erkrankung nicht. In diesem Beitrag präsentieren wir den aktuellen Stand der Forschung zu Entstehung, Therapie und möglichen Präventionsstrategien des HPV-abhängigen Peniskarzinoms.

Hodentumor: Surveillance-Strategie beim Seminom im Stadium I

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Bei der Behandlung von Seminomen im klinischen Stadium I ist in den letzten Jahren zunehmend eine Therapiereduktion zu verzeichnen. So wurde in Nordamerika beispielsweise die adjuvante Therapie des klinischen Stadiums I ganz verlassen. Dieses Vorgehen wird bei Keimzelltumoren durch eine Reihe von Studien unterstützt, die eine exzellente Überlebensrate im Rahmen einer Surveillance-Strategie zeigen. Auf der anderen Seite existieren beim Seminom gut validierte Risikofaktoren, wie der Primärtumordurchmesser und in Kombination mit diesem die Rete-testis-Invasion, mit denen sich das individuelle Rezidivrisiko des Patienten abschätzen lässt. Für welche Patienten kommt also eine adjuvante Therapie dennoch in Frage? Was sagt die neue S3-Leitlinie hierzu? Dieser Beitrag gibt einen Überblick über die Resultate der Surveillance-Strategie und über mögliche Indikationen für eine adjuvante Therapie bei Seminomen im klinischen Stadium I.

Fokale Therapie: Die interstitielle Brachytherapie des Prostatakarzinoms

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Die interstitielle Brachytherapie (BT) hat sich insbesondere durch technische Entwicklungen wie den transrektalen Ultraschall und den Einsatz von intraoperativen und auch dreidimensionalen Planungsmethoden zu einer etablierten Therapieform des lokalisierten Prostatakarzinoms (PCa) entwickelt. Derzeit wird sie allerdings mit  sinkenden Anwendungszahlen eingesetzt. Dies überrascht, da die BT für viele Patienten attraktive Konditionen der Therapiedurchführung, eine kurze  Rekonvaleszenzphase und vergleichsweise geringe Langzeitmorbiditäten 
bietet. Dieser Beitrag fasst die aktuellen Studienergebnisse zusammen.

Immunonkologische Therapien des lokal fortgeschrittenen und metastasierten Nierenzellkarzinoms

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Der rasante Wandel der Therapielandschaft beim metastasierten und lokal fortgeschrittenen Nierenzellkarzinom (NCC) bietet viele neue Möglichkeiten zur Verbesserung und Optimierung der Behandlung unserer Patienten. DasNCCgilt als eines der häufigeren urogenitalen malignen Tumoren, mit kontinuierlich steigender Inzidenz über die letzten Jahrzehnte. Vermutet wird, dass dies die Folge vermehrter inzidenteller Befunde im Rahmen abdomineller Diagnostik anderer Indikationen bei Männern und Frauen ist.

Metastasiertes Prostatakarzinom: ein aktueller Überblick über die Therapieoptionen

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Die medikamentöse Hormonentzugstherapie (ADT) nimmt eine zentrale Rolle in der Therapie des fortgeschrittenen oder metastasierten Prostatakarzinoms (PCa) ein. Sie basiert auf der Schlüsselfunktion des Androgenrezeptor(AR)-Signalwegs bei der Entstehung und Proliferation der Tumorzellen. Trotz des teils beeindruckenden biochemischen und klinischen Ansprechens bei > 90%der Patienten, kommt es häufig binnen zwei Jahren zu einer Tumorprogression, obwohl sich die Testosteronwerte weiterhin im Kastrationsbereich befinden. Ursächlich hierfür sind Mutationen und Amplifikationen des AR sowie die Fähigkeit zu einer intrinsischen Androgensynthese über alternative Signalwege. Dieses Krankheitsstadium wird als kastrationsresistentes PCa definiert (CRPC) [1].

PI-RADS in der PCa-Detektion: Was muss der Urologe wissen?

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Die Prostata-MRT hat für die Detektion von klinisch relevanten Prostatakarzinomen (PCa) einen zunehmend relevanten Stellenwert. Nationale und internationale Leitlinien, aber auch die Patienten fordern verstärkt eine qualitative MRT-Untersuchung vor einer Biopsie oder zur Therapieentscheidung und -planung. Zur Bewertung einer Prostata-MRT hat sich das Prostate Imaging Reporting and Data System (PI-RADS) international durchgesetzt (aktuelle Version: 2.1). Es ermöglicht dem Radiologen eine standardisierte Durchführung und Befundung und dem Urologen eine einheitliche Einschätzung hinsichtlich der Wahrscheinlichkeit eines klinisch relevanten PCa (definiert als Gleason-Score   3 + 4 = 7a). Was sollte der Urologe bezüglich der aktuellen PI-RADS-Klassifikation wissen?

Benignes Prostatasyndrom: Limitationen minimalinvasiver Therapien

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Zur Therapie des Benignen Prostatasyndroms (BPS) steht eine zunehmende Anzahl minimalinvasiver Verfahren (MIT) zur Verfügung. MITs laufen unter „Medical Devices“ und unterliegen daher weitaus weniger strikten Zulassungsbestimmungen als Medikamente. So werden die entsprechenden Therapien in der Regel bereits im klinischen Alltag durchgeführt, ohne sich auf ausreichend belastbare Daten stützen zu können. Sowohl die hohe Anzahl neuer MITs als auch die mangelnde Evidenz führen dabei zu einer gewissen Verunsicherung von Patienten sowie Anwendern und erschweren eine optimale Indikationsstellung. Der vorliegende Artikel beschäftigt sich kritisch mit Evidenz und Limitationen der derzeit in der BPS-Therapie verwendeten MITs (Foto: sakurra/stock.adobe.com).

Schwellkörperprothesen: Welcher Patient bekommt welche Prothese?

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Sind bei vorliegender erektiler Dysfunktion sämtliche konservative Therapiemöglichkeiten in der urologischen Praxis ausgeschöpft, verbleibt die Implantation einer Schwellkörperprothese als einzige Möglichkeit, um eine für den Geschlechtsverkehr (GV) ausreichende Erektion wiederherzustellen. Was muss bei der Patienten- und Prothesenselektion beachtet werden, um am Ende der Therapie einen zufriedenen Patienten zu haben?

Kinderurologie: Die aktuelle Versorgung von Kindern mit Harnsteinen in Deutschland

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Auch in der Pädiatrie nimmt die Prävalenz der Harnsteinerkrankung zu. In den meisten Fällen finden sich metabolische oder genetische Gründe für die Steinerkrankung. Diese muss bei Kindern im Gegensatz zum erwachsenen Patienten immer schon nach dem ersten Nierenstein abgeklärt werden. Im Folgenden sollen die Entstehungsursachen, die Risikofaktoren und die Therapieoptionen für Urolithiasis bei Kindern genauer vorgestellt werden.

Immuntherapie des metastasierten Nierenzellkarzinoms mit Immun-Checkpoint-Inhibitoren

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Die Erstlinientherapie des metastasierten Nierenzellkarzinoms (mRCC) hat sich im vergangenen Jahr durch die Zulassung von drei neuen Kombinationen grundlegend verändert. Die PD-1/PD-L1-Immun-Checkpoint-Inhibitoren (ICI) werden das neue „Rückgrat“ von Kombinationstherapien und lösen die Monotherapie mit  Angiogenesehemmern ab. Der PD-1-Antikörper Pembrolizumab bzw. der PD-L1-Antikörper Avelumab sind jeweils in Kombination mit dem VEGFR-Tyrosinkinaseinhibitor Axitinib zugelassen. Bei intermediärem bzw. hohem Risiko nach IMDC ist der PD-1-Antikörper Nivolumab in Kombination mit dem CTLA-4-ICI Ipilimumab zugelassen. Der nachfolgende Beitrag gibt eine Übersicht über die neuen Kombinationstherapien beim RCC einschließlich der gerade auf dem ASCO-GU vorgestellten 4-Jahres-Daten für Nivolumab und Ipilimumab. (Bild: Kateryna Kon – stock.adobe.com)

Neue S3-Leitlinie Hodentumoren: Was ist wirklich wichtig und neu?

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Vor etwas mehr als einem Jahr wurde die neue S3-Leitlinie Hodentumoren von der AWFM veröffentlicht [1]. Dies ist die erste deutschsprachige interdisziplinäre Leitlinie zum Thema Keimzelltumoren (KZT) des Hodens und sie bietet zu allen möglichen Fragestellungen fundierte Antworten. Diese umfangreichen Empfehlungen wurden unter Federführung der DGU in verschiedenen Arbeitsgruppen auf Grundlage von wissenschaftlicher Evidenz und nach Abstimmung im interdisziplinären Board erstellt. Dieser Beitrag fasst die wichtigsten Aspekte zusammen. (Titelbild: David A. Litman – stock.adobe.com)

Offene Harnröhren-Rekonstruktion: Operative Techniken und die Konsequenzen für den Patienten

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Die offene Harnröhren-Rekonstruktion stellt den Goldstandard der Therapie für rezidivierende und für langstreckige Harnröhrenstrikturen dar. Dennoch wird die Mehrheit der Strikturpatienten deutschlandweit noch immer nicht der adäquaten Therapie zugeführt, was auch auf eine unzureichende Informationslage und einen Mangel an hierauf spezialisierten Kliniken zurückzuführen ist. Der vorliegende Artikel bietet eine Übersicht über die gängigsten Techniken der Harnröhren-Rekonstruktion anhand von Fallbeispielen aus unserem Zentrum.

Prostatakarzinom: Aktuelle Aspekte der fokalen Therapie

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Eine verbesserte Früherkennungsmentalität und eine verbesserte Diagnostik haben dazu geführt, dass das Pros-tatakarzinom wesentlich früher und meistens in einem lokalisierten Stadium diagnostiziert wird. In dieser Situation werden die meisten Patienten leitlinienkonform mit operativen oder strahlentherapeutischen Verfahren (perkutan oder interstitiell) therapiert. Die therapiebedingten Morbiditäten werden zwischen 3,2–31 % für die Harninkontinenz und 19–74 % für die erektile Dysfunktion berichtet. Sie können die Lebensqualität der Patienten teilweise sehr stark einschränken [1–5]. In der folgenden Übersicht sollen die aktuellen, häufig kontrovers diskutierten Aspekte der fokalen Therapie des lokalisierten Prostatakarzinoms dargestellt werden.

Nierenkarzinom: Erstlinientherapie im Wandel

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Mit der klinischen Einführung von PD-1-/PD-L1-Inhibitoren (Immunonkologika, IO) hat sich die Therapie des fortgeschrittenen Nierenzellkarzinoms erneut verändert. Kombinationstherapien stehen im Vordergrund. Aktuell existieren drei große Studien, die entweder IO-Präparate miteinander oder IO-Präparate mit Axitinib kombiniert untersucht haben. Die Studienergebnisse, die zur Zulassung in Deutschland führten, stellen wir im folgenden Beitrag vor.

Infertilität: Die Erfolgsfaktoren der Refertilisierungsoperation

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Vor 45 Jahren präsentierte der Urologe Sherman J. Silber bereits eine neue mikrochirurgische Technik der Vasovasostomie (VVS) mit konsekutiven Schwangerschaftsraten von bis zu 90 %, was eine Revolution in der Chirurgie des männlichen Reproduktionstraktes bedeutete. Dieses Jubiläum und die darauffolgende Revolution sind hier Anlass, um die Erfolgsfaktoren sowie die Ergebnisse der mikrochirurgischen Refertilisierungsoperation (MROP) aus der Klink des Autors zu analysieren und zu diskutieren.

Kinderurologie: Die aktuelle Versorgung von Kindern mit Harnsteinen in Deutschland

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Auch in der Pädiatrie nimmt die Prävalenz der Harnsteinerkrankung zu. In den meisten Fällen finden sich metabolische oder genetische Gründe für die Steinerkrankung. Diese muss bei Kindern im Gegensatz zum erwachsenen Patienten immer schon nach dem ersten Nierenstein abgeklärt werden. Im Folgenden sollen die Entstehungsursachen, die Risikofaktoren und die Therapieoptionen für Urolithiasis bei Kindern genauer vorgestellt werden.

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Prostatakarzinom: Aktuelle Aspekte der fokalen Therapie

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Der „Super Pulse" Thulium Faser Laser

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Seit etwa 20 Jahren ist der Holmium:Yttrium-Aluminium-Garnet Laser (Ho:YAG) der Goldstandard in der Laserlithotripsie (Fragmentation und „low energy - high frequency“ Dusting) bei Urolithiasis. Zusätzlich zur Behandlung der Urolithiasis hat sich der Ho:YAG Laser ebenfalls für die Vaporisation von oberflächlichen Harnleitertumoren und für die endoskopische Enukleation der Prostata (EEP) bewährt. Mit der CE-Zulassung seit Mai 2020 hält nun eine neuartige Laser- und Fasertechnologie Einzug in das endourologische Therapiespektrum: Der sogenannte „Super Pulse“ oder hulium Faser Laser (TFL) unterscheidet sich in seinen physikalischen Eigenschaften grundlegend von den bekannten und etablierten urologischen Lasersystemen.

Lymphadenektomie beim lokalisierten Prostatakarzinom: Sentinel-Technik

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Ein akkurates Lymphknoten(LK)-Staging hat beim Prostatakarzinom (PCa) für eine optimale Therapieplanung große Bedeutung. Die PSMA-PET ist hier der konventionellen Bildgebung überlegen, jedoch bei kleinen Metastasen eingeschränkt sensitiv. Die extendierte Lymphadenektomie (LA) stellt deshalb – trotz Ihrer Morbidität – weiterhin den Goldstandard für das LK-Staging beim lokalisierten PCa dar. Die Sentinel-LA berücksichtigt das individuelle Lymphabstromgebiet, d.h. nur wenige LK werden gezielt entfernt, Morbidität minimiert und LK-Metastasen trotzdem hochsensitiv detektiert. Magnetische oder fluoreszierende Tracer (z.B. SPIONs, ICG) machen die Sentinel-LA unabhängig von nuklearmedizinischer Logistik und eröffnen neue Möglichkeiten der prä- und intraoperativen Sentinel-Identifikation.

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