Fortbildungen

Hier finden Sie alle unsere aktuellen Fortbildungen.
Wir bieten Ihnen ein breites Spektrum zertifizierter CME zu den unterschiedlichsten Themen und Fachgebieten.
Mit Abschluss eines Wissenstests können Sie 2-4 CME-Punkte sammeln.

Neuromyelitis Optica Spektrum Erkrankungen – Ein aktueller Überblick

Kategorie: Neurologie
Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von neuro aktuell
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Die AQP4-IgG+ Neuromyelitis-optica-Spektrum-Erkrankung (NMOSD) ist eine seltene, Antikörper-vermittelte Autoimmunerkrankung des ZNS. Der Nachweis von AQP4-IgG unterscheidet die Erkrankung mit hoher Spezifität von ihren wichtigsten Differentialdiagnosen – Multiple Sklerose und MOG-Antikörper assoziierte Erkrankungen. Sie verläuft meist schubförmig und häufig schwer, das Ansprechen auf
die inzwischen zur Verfügung stehende Immuntherapie ist jedoch in den meisten Fällen gut. Umso bedeutsamer sind die frühe und präzise Diagnosestellung sowie Therapieeinleitung, um Behinderung zu vermeiden. Wesentliche zukünftige Herausforderungen umfassen die Entwicklung neuer Biomarker zur Therapiesteuerung und Prognose, eine weiterreichende Klärung der Ätiologie sowie die bessere Charakterisierung der Antikörper-negativen NMOSD.

Diagnostik und Therapie akuter monokulärer retinaler Ischämien und ischämischer Optikusneuropathien

Kategorie: Neurologie
Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von neuro aktuell
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Akut auftretende monokuläre Sehstörungen sind zumeist vaskulär bedingt, sodass Parallelen zu zerebralen Durchblutungsstörungen bezüglich Risikofaktoren, Pathophysiologie, Diagnostik und Therapie bestehen. Man unterscheidet flüchtige bzw. persistierende retinale arterielle Ischämien (RAV) sowie vordere bzw. hintere ischämische Optikusneuropathien (AION, PION). Prinzipiell muss zudem zwischen arteriitischen und nicht-arteriitischen Verlaufsformen differenziert werden. Der Artikel soll einen Überblick über die Epidemiologie, Anatomie sowie die aktuell zu empfehlende Diagnostik und Therapie der genannten neuroophthalmologischen Krankheitsbilder geben

Ganglion sphenopalatinum – gepulste Radiofrequenztherapie bei Clusterkopfschmerzen

Kategorie: Neurologie
Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von neuro aktuell
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Clusterkopfschmerzen (CK) gehören zu den schwersten Schmerzerkrankungen. Die Betroffenen leiden erheblich in ihrer Lebensqualität und unter den sozialen Auswirkungen. Die medikamentöse Behandlung ist insbesondere bei chronischen Verläufen oft schwierig und nebenwirkungsträchtig. Die Pathophysiologie der CK-Erkrankung ist nicht genau bekannt.

Eine wichtige Rolle spielt die Aktivierung des trigeminoautonomen Reflexes. In diesen Reflex ist das Ganglionsphenopalatinum eingebunden, das als überwiegend parasympathisches Ganglion die typischen autonomen Begleitsymptome der Clusterattacken (Lakrimation, Rhinorrhoe, conjunktivale Injektion etc.) vermittelt. Das Ganglion sphenopalatinum (SPG) steht bereits seit über 100 Jahren im Fokus verschiedener Behandlungsmethoden. Einer medikamentösen Behandlung ist das SPG über eine intranasale Applikation zugänglich. Daneben existieren invasive Methoden, mittels derer über einen perkutanen Zugang unter der Kontrolle bildgebender Verfahren das SPG erreicht werden kann. In therapierefraktären Fällen stellt die gepulste Radiofrequenztherapie eine relativ nebenwirkungsarme invasive Behandlungsoption dar. Im vorliegenden Artikel wird die Methode erläutert und die technische Durchführung beschrieben.

Spastik bei Multipler Sklerose

Kategorie: Neurologie
Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von neuro aktuell
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Spastik ist ein häufiges und belastendes Symptom bei Patienten mit Multipler Sklerose. Ihre Erscheinungsformen sind hinsichtlich Intensität, Lokalisation und verstärkenden Faktoren vielfältig, ebenso wie die individuelle Beeinträchtigung, die sie im Alltag hervorruft. Die Behandlung der Spastik ist rein symptomatisch. Sie muss daher die genannten Faktoren berücksichtigen und unterscheidet sich daher stark zwischen Patienten, z. B. in Abhängigkeit davon, ob generalisierte oder fokale Spastiken
überwiegen und ob sich die spastische Tonuserhöhung eher durch Schmerzen bemerkbar macht, ob sie eine Bewegungseinschränkung verstärkt oder im Gegenteil dem Patienten zusätzliche Stabilität beim Gehen oder beim Transferbietet. Neben dem Erhalt oder der Verbesserung der Beweglichkeit stehen die Schmerzreduktion und die Kontrakturprophylaxe im Vordergrund.

Therapie der spinalen Muskelatrophie (SMA) bei Erwachsenen – ein Update

Kategorie: Neurologie
Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Blaek
Mit freundlicher Unterstützung von neuro aktuell
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Die spinale Muskelatrophie (SMA) ist eine neurodegenerative autosomal-
rezessiv vererbte, meistmonogenetische Erkrankung. Diese führt
durch eine Mutation im SMN1-Gen und einem daraus resultierenden
Mangel an SMN1-Protein zum Untergang der a-Motoneurone in Rückenmark
und Hirnstamm und damit zu schlaffen Paresen. Bei einer Inzidenz
von 1:10.000 Geburten werden in Deutschland jährlich etwa
80–120 Kinder mit einer SMA geboren. Die häufigste Form, mit einem
Anteil von etwa 95%, ist dabei die 5q-assoziierte SMA, die seit diesem
Jahr Bestandteil des Neugeborenenscreenings ist. Verschiedene medikamentöse Therapien stehen für die Behandlung der SMA zur Verfügung. Darüber hinaus befinden sich weitere SMN-unabhängige Strategien in der Entwicklung. Auch die Kombination
der verschiedenen Therapiemöglichkeiten wird diskutiert und
zum Teil bereits in Studien untersucht. Weiterhin sollten Patienten mit
einer SMA an spezialisierten Zentren behandelt werden und auch supportive
Therapiemaßnahmen bleiben von Bedeutung.

Immuntherapie der schubförmigen/schubförmig-remittierenden Multiplen Sklerose

Kategorie: Neurologie
Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
Mit freundlicher Unterstützung von neuro aktuell
Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Die Multiple Sklerose (MS), eine chronische inflammatorische Erkrankung des ZNS, ist die häufigste neurologische Erkrankung des jungen Erwachsenenalters, die bereits frühzeitig zur Behinderung führen kann. Nach heutigem Verständnis spielt Autoimmunität eine wesentliche Rolle in der Pathogenese, die zu einer Demyelinisierung und Neurodegeneration im Gehirn und Rückenmark führt. Die Behandlung von Krankheitsschüben, die symptomatische Therapie und die prophylaktische Immuntherapie mit verlaufsmodifizierenden Substanzen (disease
modifying drugs, DMDs) stellen die Säulen der MS-Therapie dar. In den letzten 25 Jahren konnten vor allem auf dem Gebiet der DMDs große Fortschritte erzielt werden, insbesondere bei der schubförmigen Verlaufsform. Mehrere Präparate mit unterschiedlichen Wirkmechanismen, Wirksamkeit, Nebenwirkungen und Anforderungen an die Pharmakovigilanz sind mittlerweile zugelassen. Das therapeutische Spektrum umfasst orale (Cladribin, Dimethylfumarat, Diroximelfumarat, Fingolimod, Ozanimod, Ponesimod, Siponimod, Teriflunomid), sowie parenteral verabreichte Therapien (Alemtuzumab, Betainterferone, Glatirameracetat, Natalizumab, Ocrelizumab, Ofatumumab). Die Vielzahl der verfügbaren Therapeutika macht die Therapiewahl zu einer Herausforderung, wichtige Kriterien hierbei sind Krankheitsaktivität, Patientencharakteristika und Sicherheitsaspekte.

Neurologische Erkrankungen und Kinderwunsch

Kategorie: Neurologie
Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
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Gesponsert von Westermayer Verlags-GmbH; Betrag: € 300,-
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Weder Multiple Sklerose(MS)- noch Myasthenia gravis-Patientinnen sind per se als Risikoschwangerschaften einzustufen. Durch die Erkrankung wird das Risiko für Schwangerschaftskomplikationen oder negative Schwangerschaftsausgänge in den allermeisten Fällen nicht erhöht, sodass die meisten Patientinnen gesunde Kinder haben werden. Dennoch sollten Schwangerschaften gut geplant werden, und die Therapieoption mit dem größtmöglichen Nutzen für die Mutter und dem geringstmöglichen Risiko für das Kind eruiert werden. Die meisten Frauen werden durch die Schwangerschaft keine bleibende Behinderung davontragen. Wenn gewünscht, kann in den ersten 4–6 Monaten bei beiden Erkrankungen voll gestillt werden. Ein sofortiger postpartaler Therapiebeginn ist angeraten, wenn MS bzw. Myasthenia gravis-erkrankte Frauen nicht stillen möchten oder zuvor einen hochaktiven Krankheitsverlauf zeigten. Interferon-beta-Präparate, Ofatumumab und IVIG sind auch in der Stillzeit zugelassen. Unter anderen Präparaten wie Glatirameracetat, Dimethylfumarat, monoklonalen Antikörpern, Kortison oder Azathioprin kann das Stillen Off-label erwogen werden. 

24h-Video-EEG-Monitoring

Kategorie: Neurologie
Mögliche CME-Punkte: 2
Zertifizierende Stelle: Bayerische Landesärztekammer
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Die Epilepsie stellt eine der häufigsten chronischen Krankheiten des Kindesalters dar. Es gibt viele Differenzialdiagnosen und Fehldeutungen sind häufig, da sich die Anfälle in ihrem Erscheinungsbild sehr ähnlich sein können. Das Elektroenzephalogramm (EEG) dient dabei meist nur bei wiederholten Untersuchungen, Schlafentzug oder Ableitung im Schlaf als ausreichendes Mittel zur Beschaffung der Informationen. Zunächst können Schlaf-EEGs und Wiederholungen der Wach-EEGs durchgeführt werden. Bei Erfolglosigkeit empfiehlt sich jedoch eine länger andauernde Aufzeichnung. Das Monitoring führte dazu, dass bei über einem Viertel der Kinder eine Epilepsie neu diagnostiziert und bei 16,2 % der Kinder eine Epilepsie ausgeschlossen werden konnte. Außerdem bewirkte es bei 7,6% eine Änderung der Epilepsieklassifikation. Bei über einem Viertel wurde die Epilepsie durch das Monitoring re-klassifiziert. In ca. der Hälfte der Fälle kam es durch das Monitoring zu einer Änderung der antiiktalen Therapie. Zudem zeigte sich bei 32,1 % eine Anfallsfreiheit im ersten Jahr nach dem Monitoring und bei 23,8 % konnte eine Sanierung des EEGs für das folgende Jahr nach dem Monitoring erreicht werden. Es bestand ein statistisch signifikanter Zusammenhang sowohl zwischen der Anfallsfreiheit und der Neudiagnose als auch zwischen der Anfallsfreiheit und der Re-klassifikation der Epilepsie (für beides p = 0,007). Insgesamt ergab sich durch das Monitoring ein großer diagnostischer Nutzen in der Bestimmung von Epilepsie bei Kindern und Jugendlichen mit klinischer Relevanz bei einer nicht invasiven Untersuchung und ausbleibenden Komplikationen.

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