Fetaler Kreislauf


 

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Die fetale Zirkulation ist eine Faszination der Natur. Im Gegensatz zur seriell geschalteten Zirkulation des Erwachsenen entspricht die fetale Zirkulation einem parallel geschalteten Herzkreislaufsystem. Ein offenes Foramen ovale mit regulärem Rechts-links-Shunt garantiert bei einem morphologisch normal entwickelten Herzen ein hohes Sauerstoff-Angebot für die wachsenden Organe einschließlich der Koronar- und Zerebralzirkulation. Unter Berücksichtigung der Physiologie der fetalen Zirkulation, ihrer Parallel-Schaltung bzw. der Versorgung des systemischen Kreislaufs durch beide Herzkammern werden nahezu alle kardio-vaskulären Fehlbildungen kompensiert. Ein systemischer »low cardiac output« wird erst dann evident, wenn ein ausgeprägtes fetales Rückwärtsversagen, eine myokardiale Schwäche oder eine brady- oder tachykarde Arrhythmie entsteht. Eine Fehlbildung ist keine Krankheit! Eine Fehlbildung kann zu einer Erkrankung, entsprechend einer klinischen Beeinträchtigung führen: Eine prophylaktischen Behandlung kann sinnvoll werden.




Autoren

Prof. Dr. Dietmar Schranz

dietmar.schranz@paediat.med.uni-giessen.de
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pädiatrische praxis



Zertifizierung

Gültig bis: 21.06.2018
Bearbeitungszeit: 45 Minuten
CME Punkte: 2

 


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