Cybermissbrauch: sexuelle Gewalt mittels digitaler Medien


 

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Digitale Medien verändern die Gesellschaft und auch Phänomene wie Gewalt und sexuelle Gewalt  nachhaltig. Aus »Sexting« wird »Sharegewaltigung« und »Missbrauch«, aus »Pöbelei« wird »Cybermobbing«. Insbesondere für Kinder und Jugendliche bergen die digitalen Medien, sozialen Netzwerke und Kommunikationsplattformen enorme Herausforderungen. Neben vielen Chancen finden sich dort mindestens ebenso viele Risiken für Mädchen und Jungen. Die digitalen Medien ermöglichen Tätern den direkten, ungestörten Kontakt zu Kindern und Jugendlichen. Dabei gehen sie gerissen und strategisch vor. Wie sollen sich Kinder und Jugendliche befreien, wenn sie in eine »digitale Falle« getappt sind? 

Über sexuellen Missbrauch zu sprechen ist immer noch ein großes Tabu. Darüber hinaus lassen Scham- und Schuldgefühle die Betroffenen in den meisten Fällen schweigen. Kinder und Jugendliche brauchen Menschen, die ihnen die Freude am Internet zugestehen, sie begleiten und sie auf mögliche Risiken bei der Nutzung des Internets aufmerksam machen. Sie brauchen Menschen, die ihnen sagen, wie Täter vorgehen und wie sie sich am besten schützen können. Sie brauchen Erwachsene, die sie verstehen, ihnen zuhören und helfen – auch in der digitalen Welt.

Transparenzinformation: Die Bundesärztekammer und die Bayerische Landesärztekammer fordern auf, mehr Transparenz bei der Förderung von ärztlichen Fortbildungen bzw. CME zu schaffen. Fortbildungsveranstalter sind gehalten, potenzielle Teilnehmer von Fortbildungen darüber zu informieren, in welchem Umfang und zu welchen Bedingungen die (Arzneimittel)industrie die Veranstaltung unterstützt. Dieser Verpflichtung kommen wir nach und informieren Sie hier über die Höhe der Förderung der beteiligten (Arzneimittel)firma sowie über mögliche Interessenkonflikte der Autoren.

Diese Fortbildung bzw. CME erhielt für den aktuellen Zertifizierungszeitraum eine finanzielle Förderung von: Westermayer Verlag-GmbH mit 300 €/.

Interessenkonflikte der Autorin: Bei der Erstellung dieser von der Bayerischen Landesärztekammer zertifizierten Fortbildung bzw. CME bestand folgender Interessenkonflikt: Julia von Weiler ist Vorstand von »Innocence in Danger e.V.«. Darüber hinaus gibt es keine weiteren Interessenkonflikte im Sinne der Empfehlungen des International Committee of Medical Journal Editors (www.icmje.org). Relevant ist der Zeitraum der letzten zwei Jahre vor Einreichen der Fortbildung bzw. CME durch Mediengruppe Oberfranken – Fachverlage GmbH & Co. KG bei der Bayerischen Landesärztekammer. Diese Angaben erfolgen selbstverantwortlich durch die Autoren. 

Wissenschaftliches Lektorat und neutrale Gutachter: Aktualität der medizinischen Inhalte, Produktneutralität und Werbefreiheit dieser Fortbildung bzw. CME wurden im Vorfeld der Zertifizierung bei der Bayerischen Landesärztekammer durch ein wissenschaftliches Lektorat und ein Review mit zwei Gutachtern geprüft.




Autoren

Julia von Weiler

jvw@innocenceindanger.de
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pädiatrische praxis



Zertifizierung

Gültig bis: 20.10.2021
Bearbeitungszeit: 45 Minuten
CME Punkte: 2

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