pädiatrische praxis

Häufige bakterielle Infektionen der Haut im Kindesalter

Mögliche CME-Punkte: 4
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Bakterielle Hautinfektionen im Kindesalter sind häufig und werden durch altersbedingte Faktoren begünstigt. 

Impfen beim immunsupprimierten Kind

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Der Ausgleich von Impfdefiziten im Sinne einer frühzeitigen Infektionsprophylaxe ist vor allem für Patienten mit chronisch-entzündlichen Erkrankungen und pharmakologischer Immunsuppression wichtig, da die Herdenimmunität in Deutschland unzureichend ist. Bereits die immunologischen Pathomechanismen der Grunderkrankung können das Infektionsrisiko relevant erhöhen. Diese CME-Fortbildung zeigt praxisnahe Möglichkeiten einer sicheren und effektiven Umsetzung von Impfempfehlungen unter medikamentöser Immunsuppression auf und soll dazu beitragen, die Impfprophylaxe von Kindern unter immunsuppressiver Therapie zu verbessern.

Gibt es eine evidenzbasierte Therapie der obstruktiven Bronchitis/ Bronchiolitis?

Mögliche CME-Punkte: 2
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Die obstruktive Bronchitis zählt zu den häufigsten Erkrankungen im Kleinkindalter und ist verantwortlich für zahlreiche Vorstellungen beim Kinderarzt, in den Notfallambulanzen und für stationäre Aufnahmen. Ziel dieser Übersichtsarbeit ist es, den Evidenzgrad zur Effektivität  unterschiedlicher Medikamente, die häufig bei der obstruktiven Bronchitis eingesetzt werden, anhand verfügbarer Metaanalysen zu überprüfen und in Anlehnung an bestehende internationale Leitlinien eine Therapieempfehlung auszusprechen.

Harnwegsinfektionen im frühen Kindesalter

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Die akute Pyelonephritis ist eine häufige und oft mit schweren Symptomen einhergehende fieberhafte Erkrankung in der frühen Kindheit. Die Diskussion um notwendige diagnostische Maßnahmen und Strategien zur Vermeidung von Harnwegsinfektions (HWI)-Rezidiven ist kontrovers. Die Assoziation zwischen HWI, vesikoureteralem Reflux und Nierenparenchymschäden, die Harndiagnostik bei Verdacht auf HWI, die bildgebende Diagnostik bei und nach Pyelonephritis und die antibakterielle Prophylaxe sind Gegenstand der Diskussion. In der vorliegenden Arbeit werden aktuelle Aspekte in der Betreuung von Säuglingen und Kleinstkindern mit HWI vorgestellt und diskutiert. 

Unkomplizierte Harnwegsinfektionen im Kindesalter

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Harnwegsinfektionen (HWI) gehören zu den häufigsten bakteriellen Infektionen im Kindesalter. Unkomplizierte HWI der unteren Harnwege ohne Hinweise für Fehlbildungen von Niere und Harnwegen bestimmen das klinische Bild, HWI-Rezidive sind häufig. Die kurz dauernde antibakterielle Behandlung von unkomplizierten Infektionen des unteren Harntrakts ist primär unproblematisch, aber mit der Behandlung von häufigen Rezidiven steigen das Risiko der Veränderung des Keimspektrums und die Entwicklung von multiresistenten gramnegativen Keimen. Dieser Beitrag beschäftigt sich mit Diagnostik und Therapie der rezidivierenden HWI des unteren Harntrakts bei Kindern.

Epidemiologie, Klinik und Konzept des Schütteltrauma- Syndroms

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Das klassische, signifikante Schütteltrauma-Syndrom wird durch heftiges, gewaltsames Hin-und-her-Schütteln verursacht. Es beschreibt im Kern die Koinzidenz einer variablen, oft aber schweren und prognostisch ungünstigen diffusen Hirnschädigung mit subduralen Hämatomen und meist ausgeprägten retinalen Blutungen. Aufgrund der weitreichenden psychosozialen und juristischen Folgen einer gestellten (oder auch übersehenen!) Diagnose, müssen dem betreuenden Mediziner eine Reihe von kontroversen Aspekten bekannt sein.

Vaskulitiden im Kindesalter – Teil 1: »Häufige« primäre Vaskulitiden

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Gefäßentzündungen (Vaskulitiden) gehören zu den seltenen Erkrankungen im Kindesalter und sind aufgrund ihres heterogenen Erscheinungsbildes oftmals eine diagnostische Herausforderung. Wir beschränken uns bei der Beschreibung von Klinik, Pathophysiologie (soweit bekannt) und Therapie ausschließlich auf primäre Vaskulitiden. Der erste Teil widmet sich den beiden häufigsten Formen im Kindesalter – der Purpura Schönlein-Henoch und dem Kawasaki-Syndrom.

Vaskulitiden im Kindesalter – Teil 2: »Seltene« primäre Vaskulitiden

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Gefäßentzündungen (Vaskulitiden) gehören zu den seltenen Erkrankungen im Kindesalter und sind aufgrund ihres heterogenen Erscheinungsbildes oftmals eine diagnostische Herausforderung. Wir beschränken uns bei der Beschreibung von Klinik, Pathophysiologie (soweit bekannt) und Therapie ausschließlich auf primäre Vaskulitiden. Im zweiten Teil werden die seltenen Vaskulitiden, wie die Takayasu-Arteriitis, Panarteriitis nodosa und ANCA-assoziierte Vaskulitiden besprochen.

Sporttauglichkeitsuntersuchungen im Kindes- und Jugendalter – kardiale Aspekte

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Regelmäßige sportliche Aktivität hat viele positive Effekte auf die Entwicklung eines Kindes. Bei angeborenen Erkrankungen kann intensive körperliche Belastung jedoch auch ein Risiko darstellen. Im Rahmen von Sport wird immer wieder von schweren kardialen Zwischenfällen bis hin zum plötzlichen Herztod berichtet. Rhythmologische oder strukturelle Herzerkrankungen, die bisher unentdeckt waren, können unter intensiver körperlicher Aktivität demaskiert werden. Deshalb wird v. a. im Leistungssport eine ausführliche Sporttauglichkeitsuntersuchung bestehend aus Anamnese und körperlicher Untersuchung empfohlen.

Tropfen, Trips, Tenside. Evidenzbasierte Behandlung von Vergiftungen im Kindes- und Jugendalter

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Wenn ein Kind giftige Substanzen aufgenommen hat, ist zügiges und zielgerichtetes Handeln entscheidend. Das Drei-Säulen-Modell der Klinischen Toxikologie umfasst die drei Bereiche Primäre Giftentfernung (Magenspülung, einmalige Gabe von Aktivkohle), Sekundäre Giftentfernung (u. a. Hämodialyse, Hämoperfusion, verspätete und repetitive Gabe von Aktivkohle) und die Gabe spezifischer Antidota. In drei Kapiteln (Zigaretten/Drogen, Haushaltschemikalien, Medikamente) werden verschiedene Intoxikationen bei Kindern und Jugendlichen dargestellt. Diese Auswahl wurde aus Sicht des Giftnotrufs getroffen, da es sich entweder um häufige Vergiftungen handelt oder diese spezielle diagnostische oder therapeutische Maßnahmen erfordern.

Die prophylaktische HPV-Impfung: Aktuelle Daten und mögliche zukünftige Indikationen

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Infektionen mit humanen Papillomviren (HPV) zählen zu den häufigsten Infektionskrankheiten und das Risiko nach Aufnahme sexueller Aktivitäten eine anogenitale HPV-Infektion zu erwerben liegt bei deutlich über 80 %. Die prophylaktische HPV-Impfung hat das Potenzial, Genitalwarzen sowie HPV-bedingte Dysplasien und Karzinome deutlich zu reduzieren bzw. (fast) zu eliminieren. Dieser Beitrag gibt einen aktuellen Überblick über prophylaktische HPV-Impfstoffe und aktuelle Impfempfehlungen, die Sicherheit von HPV-Impfungen und die bisherigen Effekte der Impfung.

Sicherheit und Verträglichkeit von Impfungen

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Impfungen werden gesunden Menschen verabreicht oder solchen mit Risikofaktoren bzw. Grundkrankheiten, die sie für eine bestimmte Infektionskrankheit empfänglich erscheinen lassen. Es sind daher besonders hohe Ansprüche an die Verträglichkeit und Sicherheit von Impfstoffen zu stellen. Bei der Analyse fraglicher Impfkomplikationen oder der Sicherheit von Impfstoffen muss geklärt werden, ob ein unerwünschtes Ereignis kausal durch die Impfung hervorgerufen wurde oder ob es sich nur um ein Auftreten im zeitlichen Zusammenhang handelt. Einer dezidierten Klärung der Symptomatik kommt große Bedeutung zu.

Das infektanfällige Kind

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Für jeden praktizierenden Kinderarzt ist Infektanfälligkeit ein zentrales Thema. Die Herausforderung besteht darin, die seltenen Fälle mit Immundefekten unter den vielen Kindern mit physiologischer Infektanfälligkeit frühzeitig zu erkennen, um Schäden durch eine rechtzeitige Therapie zu verhindern. Leitliniengerechtes Vorgehen besteht darin, eine pathologische Infektanfälligkeit anhand einer detaillierten Beschreibung von Infektionen zu definieren. Diese Zeichen und ggf. Gedeihstörungen und/oder Gewichtsverlust sowie eine auffällige Familienanamnese veranlassen den Kinderarzt dazu, Laboruntersuchungen durchzuführen, um so die im Einzelnen extrem seltenen aber in der Summe inzwischen sehr vielen Immundefekte (>300) zu diagnostizieren.

Fetaler Kreislauf

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Die fetale Zirkulation ist eine Faszination der Natur. Im Gegensatz zur seriell geschalteten Zirkulation des Erwachsenen entspricht die fetale Zirkulation einem parallel geschalteten Herzkreislaufsystem. Ein offenes Foramen ovale mit regulärem Rechts-links-Shunt garantiert bei einem morphologisch normal entwickelten Herzen ein hohes Sauerstoff-Angebot für die wachsenden Organe einschließlich der Koronar- und Zerebralzirkulation. Unter Berücksichtigung der Physiologie der fetalen Zirkulation, ihrer Parallel-Schaltung bzw. der Versorgung des systemischen Kreislaufs durch beide Herzkammern werden nahezu alle kardio-vaskulären Fehlbildungen kompensiert. Ein systemischer »low cardiac output« wird erst dann evident, wenn ein ausgeprägtes fetales Rückwärtsversagen, eine myokardiale Schwäche oder eine brady- oder tachykarde Arrhythmie entsteht. Eine Fehlbildung ist keine Krankheit! Eine Fehlbildung kann zu einer Erkrankung, entsprechend einer klinischen Beeinträchtigung führen: Eine prophylaktischen Behandlung kann sinnvoll werden.

Fußfehlstellungen im Kindesalter

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Wie der gesamte Bewegungsapparat sind auch die kindlichen Füße während des Wachstums einem Entwicklungsprozess unterworfen, bis sie etwa im Alter von 14 Jahren ihre endgültige Form und Funktionsfähigkeit erreichen. Schon im Mutterleib können hierbei aus unterschiedlicher Ursache teils gravierende Störungen auftreten, welche unbehandelt bereits im Kindesalter zu erheblichen Beschwerden führen können. Allerdings ist nicht jeder auf den ersten Blick fehlgestellt scheinende Fuß therapiebedürftig. Aufgrund der Besonderheiten des wachsenden Bewegungsapparats fällt die Unterscheidung zwischen physiologischem Entwicklungsschritt und krankhafter Formveränderung nicht immer leicht, sodass wir uns in einem Spannungsfeld zwischen Übertherapie und Therapieversäumnis bewegen.

Kinder und Jugendliche mit HIV-Infektion auf dem Weg der Adoleszenz

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Erfolge der kombinierten antiretroviralen Therapie führen zu einer annähernd normalen Lebenserwartung bei HIV-infizierten Kindern und damit zu einer stetig zunehmenden Zahl an HIV-positiven jungen Menschen, die während Adoleszenz und Transition begleitet werden. Diese Gruppe zeigt veränderte Bedürfnisse und Erwartungen in Bezug auf die HIV-Infektion und Therapie sowie die Integration der chronischen Erkrankung in den Alltag. Wichtige medizinische und psychosoziale Aspekte sind unter anderem lange Therapieerfahrung und Auswirkungen auf die Therapie-Adhärenz. Das Wissen um die veränderten Bedürfnisse ist in der Begleitung der Jugendlichen wesentlich. Ziele einer erfolgreichen Behandlung sind u. a. die Vertiefung des Krankheitsverständnisses und im Umgang mit der Infektion die Stärkung der Selbstwirksamkeit, Autonomie und Eigenverantwortlichkeit.

Importierte Hauterkrankungen in der Kinderärztlichen Praxis

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Reise- und migrations-assoziierte Hauterkrankungen sind in der kinderärztlichen Praxis von zunehmender Bedeutung. Im Vordergrund stehen die Pediculosen, kutane Larva migrans, kutane Leishmaniose, Skabies und Tungiasis. Die infektionsepidemiologischen Merkmale der reiseassoziierten oder migrationsassoziierten parasitären Hauterkrankungen werden beschrieben und in Bezug zur Biologie des Parasiten gesetzt.

Die angeborene Hüftdysplasie erkennen und richtig behandeln

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Das Erkennen der angeborenen Hüftdysplasie als Reifungsstörung des Acetabulums mit oder ohne Dezentrierung des Hüftkopfes stellt eine Herausforderung im pädiatrischen Alltag dar. Das frühzeitige Diagnostizieren und Therapieren dieser Strukturveränderung ist entscheidend für die Entwicklung eines reifen Hüftgelenkes – zumeist alleinig mittels konservativer Therapie. Welche klinischen und anamnestischen Hinweise hierfür relevant sind und ein schnelles Handeln erforderlich machen, soll neben möglichen Therapieoptionen Bestandteil dieses Artikels sein.

Aktueller Stand der Rotavirusimpfung

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Rotavirus-Gastroenteritiden treten im Säuglings- und Kleinkindalter häufig auf. Ein nicht unerheblicher Anteil der Erkrankungen zeigt schwere Verläufe, die Krankenhausaufnahme mit Flüssigkeits- und Elektrolytersatz erfordern. Da eine kausale Therapie nicht zur Verfügung steht, erhält die präventive Schutzimpfung hohen Stellenwert. Bereits seit 2009 empfiehlt die WHO zur Prävention von Erkrankungen, die durch Infektionen mit Rotaviren hervorgerufen werden, Rotavirusimpfstoffe für Kinder in alle nationalen Impfprogramme zu integrieren. Impfungen sind eine wichtige und geeignete Maßnahme, Fälle von schwerem Rotavirus-assoziiertem Durchfall und kindliche Mortalität zu reduzieren.

Nahrungsmittelallergie bei Atopischer Dermatitis: Praktisches Vorgehen

Mögliche CME-Punkte: 4
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Nahrungsmittelsensibilisierungen und -allergien treten bei Kindern mit Atopischer Dermatitis (AD) häufiger auf als bei Kindern ohne AD. Betroffen sind dabei besonders Säuglinge und Kleinkinder, bei denen die AD früh begonnen hat und wo die Erkrankung einen schweren Verlauf nimmt. Das spezielle diagnostische Vorgehen ist abhängig vom Alter des Kindes, der Ernährungsanamnese und den bislang beobachteten Reaktionen auf Nahrungsmittel.

Pulmonale Tuberkulose im Kindesalter – Wie sieht sie aus

Mögliche CME-Punkte: 4
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Die Tuberkulose ist eine weltweite Infektionserkrankung, die besonders in Afrika und Asien weit verbreitet ist. Durch die anhaltende Migration aus Hochprävalenzländern in die Länder der Europäischen Union hat die Tuberkulose nach einem Tiefststand Ende der 1970er Jahre in den letzten 25 Jahren wieder deutlich zugenommen. Im Säuglings- und Kleinkindalter verläuft die Tuberkulose fünf- bis zehnmal häufiger als schwere akute Erkrankung, z. B. als Miliartuberkulose oder Meningitis tuberculosa, und kann in Einzelfällen sogar einen tödlichen Verlauf nehmen. Zum Zeitpunkt der Diagnose kann die Lunge als Hauptzielorgan bereits ganz erhebliche Veränderungen aufweisen. Die Besonderheiten der Tuberkulose im Kindesalter sollen daher in dieser Übersicht herausgearbeitet werden.

Schwer kontrollierbares »Asthma«: Manchmal anders als man denkt

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Asthma bronchiale als chronische Erkrankung ist in aller Regel mit adäquater Medikation und entsprechender Instruktion bzw. Patientenschulung so gut behandelbar, dass eine normale Lebensqualität erreichbar ist. Nur wenige Patienten brauchen aufgrund anhaltender Beschwerden eine höherstufige medikamentöse Therapie. Hier wird dann die Diagnose eines »schweren Asthmas« gestellt. Insbesondere diese Patientengruppe sollte allerdings kritisch (re-)evaluiert werden und die Möglichkeit einer alleinigen oder zusätzlichen »funktionellen« Komponente im Sinne eines dysfunktionellen respiratorischen Symptoms beachtet werden.

Wachstumshormonexzess als Ursache eines Gigantismus mit Diabetes mellitus bei einem jugendlichen Flüchtling

Mögliche CME-Punkte: 2
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Gigantismus ist bedingt durch einen Wachstumshormonüberschuss aufgrund eines hypophysären Adenoms im Kindesalter. Oft kann der Verlauf durch metabolische Veränderungen mit schwerem Diabetes mellitus gekennzeichnet sein. Der vorliegende Artikel beschreibt die multimodale Therapie bei einem jugendlichen Flüchtling. Bei residuell verbliebenem Adenomgewebe führte das Vorgehen mit Re-Operation, Bestrahlungstherapie und kombinierter hochdosierter Medikation zur ausreichenden Beherrschung des Wachstumshormonexzesses.

Chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren bei Kindern und Jugendlichen

Mögliche CME-Punkte: 4
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Mehr als ¼ der Jugendlichen leidet an chronischen Schmerzen, die seit mindestens drei Monaten permanent oder mindestens einmal im Monat auftreten, was zu starken Beeinträchtigungen im Alltag führen kann. Dieser Beitrag beschäftigt sich mit besonderen Ereignissen zu Beginn einer »Chronischen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren«, den aktuellen Auslösern der Schmerzen sowie dem Umgang mit den Schmerzen durch die Kinder selbst und durch deren Eltern.

Moderne Therapieansätze in der Kinderdiabetologie – heute/künftig

Mögliche CME-Punkte: 4
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Die grundlegenden Prinzipien der intensivierten Insulintherapie nach dem Basis-Bolus-Prinzip mit Injektions- oder Pumpentherapie haben sich in der Kinderdiabetologie durchgesetzt. Technologische Neuentwicklungen, wie die kontinuierliche Glukosemessung (CGM) und sensorunterstützte Pumpentherapie (SuP), haben bei Kindern und Jugendlichen mit Typ-1-Diabetes wegen der alterstypischen Stoffwechselschwankungen eine besondere Bedeutung. Die Bestimmung der Zeit-im-Zielbereich (TIR) mittels CGM ist ein wichtiger Parameter zur Beschreibung der Stabilität der aktuellen Glukoseeinstellung und liefert wichtige patientenrelevante Zusatzinformationen als Grundlage für Therapieentscheidungen, die im HbA1c-Wert als Parameter der Langzeiteinstellung nicht oder nur unzureichend abgebildet sind. Die sich noch in der Forschung befindlichen sogenannten Closed-Loop-Systeme bieten insbesondere in der Nacht einen Vorteil gegenüber der reinen SuP durch eine vermehrte TIR und ein geringeres Ausmaß an Unterzuckerungen. Aktuell droht die Realität hier die regulatorischen Prozesse zu überholen, da immer mehr Patienten die über soziale Medien verbreiteten »do-it-yourself« Closed-Loop-Systeme nutzen, die zwar keinerlei normativen Qualitätssicherungsprozessen unterliegen, durch direkte Nutzung aber wie eine primäre Post-Marketing-Untersuchung gesehen werden können. In Zukunft könnte eine orale Zusatztherapie mit sogenannten SGLT-Hemmern das therapeutische Spektrum in der Behandlung des Typ-1-Diabetes erweitern.

Neugeborenen-Screening auf Mukoviszidose

Mögliche CME-Punkte: 4
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Am 1. September 2016 wurde ein Screening auf Mukoviszidose (Cystische Fibrose, CF) deutschlandweit eingeführt. Bei Kindern mit Mukoviszidose wird in Folge eines Proteindefekts zähflüssiger Schleim in der Lunge und anderen Organen gebildet. Ziel des Neugeborenen-Screenings ist die frühzeitige Diagnose und Behandlung, um so
die Lebensqualität und Lebenserwartung der betroffenen Kinder zu verbessern. Das CF-Screening unterliegt dem Gendiagnostikgesetz und wird in der Regel aus der gleichen Blutprobe wie das Neugeborenen-Stoffwechselscreening durchgeführt. Das CF-Screening kann bis zum Alter von vier Wochen durchgeführt werden. Eine ärztliche
Aufklärung ist zwingend notwendig. Der Screeningprozess ist in der Kinder-Richtlinie geregelt. In Deutschland ist der Screening-Algorithmus dreistufig: Bestimmung von Immunreaktivem Trypsin (IRT), bei IRT-Werten über der 99. Perzentile zusätzlich von pankreatitis-assoziiertem Protein (PAP) als zweite Stufe. Liegt der PAP-Wert über der 87,5. Perzentile erfolgt in der dritten Stufe eine DNA-Analyse der 31 häufigsten Mutationen des CFTR-Gens. Bei Nachweis mindestens einer Mutation oder einem IRT-Wert oberhalb der 99,9. Perzentile (Fail-Safe), gilt das Screening als auffällig und sollte durch einen Schweißtest, möglichst in einer zertifizierten CF-Ambulanz, weiter abgeklärt werden. Der Schweißtest gelingt am besten ab dem Alter von drei Wochen und einem Gewicht von mindestens 3.000 g. Nur bei etwa 20 % der Kinder mit einem
auffälligen CF-Screeningbefund wird die Diagnose einer CF bestätigt.

Akute Bauchschmerzen im Kindesalter aus der Sicht eines Kinderchirurgen

Mögliche CME-Punkte: 4
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Akute Bauchschmerzen gehören zu den häufigsten Beschwerden von Kindern und erfordern oft eine dringende Beurteilung in der Praxis oder in einer Notfallambulanz. Die Beurteilung wird häufig durch das Alter des Kindes erschwert. V. a. Säuglinge und Kleinkinder können in der Regel keine genaue Schmerzlokalisation angeben. Es ist daher umso wichtiger bei Kindern eine sehr genaue Anamnese zu erheben, da sich daraus bereits viele Hinweise auf das zugrunde liegende Krankheitsbild erheben lassen. Ebenfalls ist es wichtig, sich bei der körperlichen Untersuchung nicht nur auf den Bauch zu fokussieren, denn Bauchschmerzen können fortgeleitet sein (z. B. Thorax/Genitale). Der vorliegende Artikel fasst die wichtigsten kinderchirurgischen Ursachen für akute Bauchschmerzen im Kindesalter anhand aktueller Literatur zusammen und soll als Ratgeber für die ärztliche Praxis dienen. Im Zweifel ist eine kinderchirurgische Mitevaluation immer sinnvoll, denn nicht jeder Fall ist so harmlos, wie er zunächst vermuten lässt. Viele Probleme lassen sich frühzeitig zum Wohle des Patienten lösen, wenn der Patient früh genug evaluiert werden kann.

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